ungestümen Angriffen der Gäste standhalten, mit ihrer Ausdauer war es aber nach der Pause vorbei.
Freundschaftsspiele.
Tv. Allendorf (Lahn) I — Münchholzhausen II 4:10 (0:6). Die Einheimischen sind bedeutend besser geworden und ihr Spiel war in bezug auf Zusammenarbeit der einzelnen Spieler zweckmäßiger als das der Sieger.
Tv. Hörnsheim — Tv. Groß-Rechtenbach I 11:5 (4:3). Groß-Rechtenbach hatte einen schlechten Tag. Während die erste Hälfte ausgeglichen war, gehörte die zweite Hälfte den Platzbesitzern. Sie warfen ihre Tore in regelmäßigen Abständen und konnten einen zahlenmäßig etwas zu hoch ausgefallenen Sieg landen. Auch die zweite Mannschaft,'die seit langer Zeit wieder zum erstenmal spielte, konnte ihren Gegner sicher niederringen, 9:2 (5:0).
Tv. Launsbach — Tv. Dutenhofen 6:5 (2:4). Die Launsbacher sind auf heimischem Gelände schwer zu schlagen. Trotzdem ist der Aus- gang des Treffens ein Erfolg für Dutenhofen und ein Zeichen dafür, wie richtig intensives Training ist.
To. Lützellinden — Tv. Wohnbach 11:5 (5:4). Die Gäste spielten sehr hart. Bei ausgeglichener ersten Halbzeit übernahm Lützellinden nach der Pause die Führung. Der Gegner wurde in seine Hälfte eingeschnürt und nur die zahlreiche Verteidigung konnte eine höhere Niederlage verhindern. Lützellinden war besonders in der zweiten Halbzeit den Gästen haushoch überlegen.
Tv. Lützellinden II — Tv. Wohnbach II 10:9 (6:4). Die beiderseitigen Mannschaften waren sich ziemlich ebenbürtig. Allerdings spielten die Einheimischen mit nur 10 Mann, so daß also der Sieg doch verdient war.
Tv. Treis — Tv. Lollar 6:12. Die beiden Mannschaften lieferten sich ein schnelles und sehr schönes Spiel, das die Gäste verdient gewonnen haben. Treis ist im Kommen und dürfte bald einen starken Gegner abgeben.
Tnspo Butzbach I — Münchholzhausen I 10:15 (5:7). Die Gäste konnten, trotzdem sie Ersatz in ihren Reihen hatten, das Spiel sicher für sich entscheiden. Die Platzbesitzer ergingen sich zuviel in Einzelaktionen, während Münchholzhausen durch gutes Stürmerspiel gefallen konnte. Die beiderseitigen Jugendmannschaften trennten sich ebenfalls mit einem Siege der Gäste 11:9 (6:3).
To. Dornholzhausen — Tv. Kirchgöns 6:3 (2:2). Das am vergangenen Sonntag nicht zum Austrag gekommene Spiel der beiderseitigen ersten Mannschaften wurde gestern nachgeholt. Der einwandfreie Sieg bedeutet für die Einheimischen einen großen Erfolg, zumal die Gäste in der Bezirksklasse zu den besten Mannschaften gehören.
To. Dornholzhausen Jgd. — To. Ebersgöns Jgd. 8:4 (4:1). Die Platzbesitzer, die über die größere Spielerfahrung verfügen, haben verdient gewonnen.
Sportverein 1933 Vetzberg.
Vetzberg I — Tv. Kinzenbach I 2:1 (0:0).
Die 1. Fußballmannschaft des Turnvereins Kinzenbach weilte am Sonntag zum fälligen Verbandsspiel in Vetzberg zu Gast. Beide Mannschaften, Vetzberg wie Kinzenbach, traten mit Ersatz an. Für die Gäste ergab sich dadurch eine Umstellung. Die Mannschaft verstand sich schlecht. Das Zuspiel war ungenau. Vetzberg bot eine gute Gesamtleistung, und die Elf war mit großem Eifer bei der Sache, so daß sie den Sieg vollauf verdiente. Man sah von Anfang an ein schnelles Spiel, aber trotz guter Kombination aus beiden Seiten blieben die Erfolge vorerst aus. Die erste Halbzeit verlief torlos. In der zweiten Hälfte des Spieles vermochte zunächst der Rechtsaußen der Gäste erfolgreich zu sein. Nach kurzer Zeit konnte jedoch der Halbrechte der Platzbesitzer den Ausgleich erzielen. Das Spiel gewann nun zusehends an Spannung, aber erst zehn Minuten vor Schluß fiel die Entscheidung. Der Linksaußen der Gastgeber konnte mit einem Bombenschuß den Siegestreffer erzielen. Die Anstrengungen der Gäste, wenigstens den Ausgleich zu erzielen, blieben vergeblich. Schiedsrichter Bender leitete sehr gut.
FußbaU im Turnverein Großen-Linden
Großen-Linden I — Leihgestern I 3:3.
Das, was man nicht erwartete, ist zur Tatsache geworden: der Neuling Großen-Linden erfocht gegen die in stärkster Aufstellung angetretenen Leute der Spielvereinigung 1926 Leihgestern ein Unentschieden. Sofort nach dem Anstoß entwickelte sich ein span- dender Kampf. Beide Mannschaften gingen sehr aus sich heraus. Die Gäste konnten zuerst in Führung gehen. Funk führte mit einem Prachtschuß für seine Farben das erste Tor für Leihgestern. Wenige Minuten später erhöhte derselbe Spieler auf 2:0. Man rechnete nun schon mit einer eindeutigen Niederlage der Großen-Lindener. Es kam aber anders. Die Platzbesitzer rafften sich auf und lieferten dem Gegner eine mehr und mehr gleichwertige Partie. Eine hohe Vorlage des Großen-Lindener Mittelläufers
konnte vom Mittelstürmer gut ausgenommen und mit dem Kopf zum Tor eingelenkt werden. Durch einen Elfmeter konnten die Gäste aber die alte Tordifferenz wieder Herstellen. Die Großen-Lindener gaben sich aber nicht geschlagen, spielten sogar in der Folge zeitweise überlegen und drückten dies in zwei Torerfolgen aus. Wenn die Turner von Großen- Linden in dieser Weise weiterspielen, wird es noch manche Ueberraschung geben. Der Schiedsrichter amtierte sehr gut.
Großen-Linden II — Lang-Göns I 5:3.
Die 2. Mannschaft von Großen-Linden konnte in ihrem ersten Spiel einen Sieg buchen.
Kurze Sportnoüzen.
Nur 12 Wagen werden im Großen Auto- Preis von Frankreich auf der Bahn von Linas— MontllMy an den Start gehen. Sie verteilen sich
wie folgt: drei Mercedes-Benz, drei Auto-Union, zwei Alfa Romeo, zwei Maserati, ein Bugatti und ein „Sefac".
*
Abgesagt wurde der Große Automobil-Preis von Luxemburg, der in diesem Jahre zum ersten Male zum Austrag gelangen sollte.
*
Europameister im Eissegeln der 15- gm-Klasse wurde der Deutsche G. Tepper-Ogonken, der auf dem Stinsee bei Riga mit seinem „Silber- streifen" in seiner Klasse den Sieg errang.
*
Eine neue Fußball-Niederlage erlitt die Schweiz beim Länderkampf gegen die Tschechoslowakei in Prag. Die Schweizer wurden mit 1:3 (0:2) geschlagen. Elsaß konnte der schweizerischen ö-Mannschaft eine hohe 1:6-Niederlage beibringen.
Wirtschaft.
Regelung der Holzpreise.
Die Landesbauernschaft Hessen-Nassau teilt mit: Durch die amtliche Veröffentlichuna vom 8./10. Oktober v. I. wurden Richtlinien für die Rundholzprcis- bildung bekanntgegeben und zugleich angedeutet, daß die Holzpreisgestaltung in Zukunft nicht mehr dem freien Spiel von Angebot und Nachfrage überlassen wird. Diese Richtlinien erfaßten noch nicht Qualitätsholz, so daß vielfach für dieses überhöhte Preise gefordert wurden. Durch nachstehende Verordnung zur Regelung des Preises für Kiefern- schnittholz vom 13. Februar 1935 hat der Reichskommissar für Preisüberwachung eine Preisbegrenzung festgesetzt: „Bei der Preisstellung für cknbesäumte ostdeutsche Kiefernstammware, unsortiert mit 60 v. H. oder mehr 1. Klasse, Rest 2. Klasse, 5 bis 8 Meter lang, Schnittstärken von 24 bis 80 Millimeter, normale DB. und DL., darf der nachweislich am 1. Januar 1935 erzielte Preis im Waggonverfand oder für Mengen über 20 Kubikmeter nicht überschritten werden. War dieser Preis höher als 105 Mark je Kubikmeter Würfelmaß ab Versandstation östlich der Elbe, so ist die künftige Preisstellung auf diese Grundlage zurückzuführen. Die Preisbemessung sämtlicher anderen Güteklassen, Abmessungen und Herkünfte (z. B. aus Süddeutjch- land) ist nur in entsprechendem und verkehrsüblichem Verhältnis zu vorstehender Anordnung zulässig." Der Reichsnährstand weist alle in Frage kommenden Verkäufer von Rundholz ausdrücklich auf diese Anordnung hin und gibt der Erwartung Ausdruck, daß die Verkäufer von Rundholz von ihren Abnehmern keine Preise fordern, die für diese im Hinblick auf den gebundenen Schnittholzpreis untragbar sind.
* Der Schiffsverkehr auf der Lahn. Nach der Statistik hat der Schiffsverkehr auf der Lahn im Monat Februar einen starken Rückgang zu verzeichnen. Insgesamt wurden nur 3229 Tonnen verfrachtet. Zu Berg wurden 586 und zu Tal 2643 Tonnen verschifft. Im Berichtsmonat hatte die Lahnschiffahrt außergewöhnlich stark unter den verschiedenen Hochwasserwellen zu leiden. Vom 11. bis 27. Februar mußte der gesamte Schiffsverkehr eingestellt werden.
* Ilse Bergbau A G. — wieder 6 v. H. In der Aufsichtsratssitzung wurde beschlossen, der Hauptversammlung am 13. April die Verteilung einer Dividende von wieder 6 v. H. auf die im Umlauf befindlichen Stammaktien und Genußscheine vorzuschlagen.
Mein-Mainische Mittagsbörse.
Fest.
Frankfurt a. M., 18. März. Die überraschende Entscheidung der Reichsregierung über die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht wurde von der Börse günstig ausgenommen. Man erwartet auch vom Auslande allmählich eine sachlichere Auffassung über diesen Schritt. Die Tendenz war im Anschluß an das Wochenende weiter fest.
Am Aktienmarkt war die Kursentwicklung allgemein nach oben gerichtet, nur wenige Werte lagen etwas schwächer. Größeres Geschäft vermochte sich indes nicht zu entfalten, da sich die Privatkundschaft weniger am Geschäft beteiligte als die Börse selbst. Die Kulisse wird weiterhin von günstigen Nachrichten aus der Wirtschaft beeinflußt, viel beachtet wurde vor allem auch der zweite Konversionserfolg. Im Durchschnitt traten am Aktienmarkt Erhöhungen von 1 v. H. ein. Darüber hinaus lagen einige Spezialwerte etwas lebhafter und bis zu 3 v. H. gesteigert. Zunächst waren Daimler-Motoren mit 98,25 (96) gesucht, auch Adlerwerke Kleyer erhöhten sich um 1 o. H. auf 88. Ferner traten Zellstoff Waldhof mit 115,50 bis 115,75 (114,50) und Aschaffenburg mit 82 (81) mehr hervor. Kräftig erhöht waren außerdem Linoleumwerte, Deutsche Linoleum 154 (152,40), Cdnti - Linoleum Zürich
155,50 (153,75). Den stärksten Gewinn verzeichneten Gebr. Junghans mit 86,25 (83). Am Montanmarkt hatten Stahlverein mit 79,40 (78,13) lebhafteres Geschäft, Mannesmann gewannen 1 v. H. und Rheinstahl 0,25 v. H., während Harpener 0,25 v. H. nachgaben. Fest lagen auch Elektro-Aktien, besonders Siemens mit 142,50 (140) und Gesfürel mit 118,25 (117), ferner zogen AEG. bei etwas stärkeren Umsätzen auf 35,50 (35,25) und Licht und Kraft auf 121 (120,65) an. IG. Farben erhöhten sich auf 143,75 (143,25), Deutsche Erdöl auf 101,40 (100,50) und Metallgesellschaft auf 91,75 (91). Höher gesucht waren noch Eßlingen-Maschinen mit etwa 71 (69) und Mainkraftwerke mit 93 (92). Zement Heidelberg mit 120, Moenus - Maschinen mit 86, Hanfwerke Füssen mit 79,50 und Feinmechanik Setter mit 76 lagen gut behauptet. Schwächer waren andererseits AG. für Verkehr (— 1,75 v. H.) und Bemberg (—1,75 v. H.), auch Reichsbank gaben 0,25 v. H., Schiffahrtswerte bis 0,25 v. H. und Westdeutsche Kaufhof 0,50 v. H. nach.
Am Rentenmarkt war das Geschäft recht still. Altbesitz kamen mit 112,25 (112,90) überraschend etwas niedriger zur Notiz, nachdem vorbörslich ein Kurs von 113 genannt worden war. Zinsvergütungsscheine blieben mit 90,90 und Kommunal- Umschuldung sowie Stahlverein-RM.-Obligationen gut behauptet, späte Reichsschuldbuchforderungen lagen mit 98,25 (98) und Wiederaufbauzuschläge mit 70,75 (70,50) etwas fester.
Im Verlaufe war die Kursgestaltung uneinheitlich und das Geschäft war wenig lebhaft. Etwas fester waren noch Stahlverein mit 80 nach 79,40, Gesfürel mit 119 mach 118,25, Metallgesellichaft mit 92 nach 91,75, Marisfelder mit 93,75 nach 93,25. Schwächer lagen Zement Heidelberg mit 118,50 nach 120, Daimler mit 97,25 nach 98,25, Conti-Linoleum mit 154 nach 155,50, IG. Farben mit 143,50 nach 143,75, ferner gaben Mannesmann 0,40 v. H., Westdeutsche Kaufhof 0,25 v. H. nach. Deutsch- Atlanten-Telegraf kamen nach Briefstreichung mit 117 (zuletzt 124, Taxe am Samstag 118) zur Notiz.
Am Rentenmarkt waren Altbesitz 0,13 v. H. erholt, während späte Schuldbücher, Kommunal-Um- schuldung und Zinsvergütungsscheine bis 0,13 v. H. nachgaben. Pfandbriefe waren weiter gefragt und höher, besonders Kommunal-Obligationen mit plus 0,50 v. H. Auch Stadtanleihen zogen bis 0,25 v. H. an. Freundlich lagen ferner Staatsanleihen. Fremde Werte waren ruhig. — Tagesgeld blieb zu 3,25 v. H. unverändert.
Abendbörfe behauptet.
An den Abendbörse vermochte sich angesichts des geringen Ordereinganges kein besonderes Geschäft zu entwickeln, zumal auch die Kulisse nur wenig Unternehmungslust zeigte. Bei fester Grundhaltung blieben die Kurse auf Der zum Teil leicht ermäßigten Mittagsschlußbasis gut behauptet.
Am Montanmarkt waren Stahlverein zu 79,90 (79,75) lebhafter gefragt, daneben konnten sich Mansfelder auf 95 (94,75) befestigen. Etwas höher lagen auch IG. Farben mit 143 (142,75), ferner erhielt sich für Scheideanstalt zu 20/ 50 (Nachbörfe 208 Geld) etwas Interesse. Elektroaktien lagen ziemlich unverändert, nur AEG. gingen auf 35,50 bis 35,25 (35,75) zurück. Don Zellstoffaktien gaben Waldhof leicht nach auf 115 (115,25), auch Daimler Motoren bröckelten auf 96,25 (96,75) ab. Der Kassamarkt lag still und ohne Besonderheiten. Von Bankaktien notierten Commerzbank mit 82,50 und Adca. mit 77 je 0,25 v. H. leichter.
Am Rentenmarkt herrschte bei unveränderten Kursen fast völlige Geschäftsruhe. Nur Kommunal- Umschuldung und Zinsvergütungsscheine wiesen kleinen Umsatz auf. Von Stadtanleihen zogen Mainzer von 1928 auf 93 (92,90) an. Schutzgebiete bröckelten weiter leicht ab auf 10,75 (10,80).
U. a. notierten: Altbesitz 112,25, 6 v. H. Stahlverein 99, Adca. 77, Bank für Brauindustrie 112, Commerzbank 82,50, DD.-Bank 84, Dresdner Bank 84, Rhein. Hyp. Ba,nk 130, Harpener 101, Mannes
mann 79, Mansfelder 95, Rheinstahl 98, Laura- Hütte 22, Stahlverein 79,90, AKU. 52,50, AEG, 35,50 bis 35,25, Bekula 141, Bemberg 116,25, Daimler 96,25, Scheideanstalt 207,50, Deutsche Linoleum 153,50, Licht und Kraft 120,25, IG. Far- ben 143, Gesfürel 119,50, Hanfwerke Fussen 79, Holzmann 89, Junghans 87,25, Schuckert 101,25, Siemens 141,50, Westdeutsche Kaufhof 38, Zellstoff Waldhof 115, Südd. Zucker 169, Reichsbahn- Vorzugsaktien 120.
Frankfurter Schlacktviehmarkt
Frankfurt a. M., 18. März. Auftrieb: Großvieh 1157 (gegen 1124 am letzten Montagsmarkt, Dem 11. März), darunter 319 Ochsen, 103 Bullen, 451 Kühe und 284 Färsen. Zum Schlachthof direkt wurden zugeführt: 5 Ochsen, 2 Duucn, u Kühe. Kälber 786 (551), Schafe 30 (75), Schweine 3845 (3818). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 39 bis 40 (am 11. März 39 bis 40), b) 35 bis 38 (35 bis 38), c) 31 bis 34 (31 bis 34), d) 27 bis 30 (28 bis 30). Bullen a) 37 bis 38 (38 bis 39), b) 34 bis 36 (34 bis 37), c) 30 bis 33
(30 bis 33), d) 28 bis 29 (—). Kühe a) 35 bis 37
(34 bis 35), b) 29 bis 34 (28 bis 33), c) 23 bis 28 (23 bis 28), d) 15 bis 22 (15 bis 22); Färsen a)
39 bis 40 (40), b) 35 bis 38 (36 bis 39), c) 30
bis 34( (31 bis 33), d) 24 bis 29 (26 bis 30). Kälber a) 47 bis 50 (53 bis 55), b) 39 bis 46 (46 bis 52), c) 31 bis 38 (38 bis 45), d) 23 bis 30 (28 bis 37). Lämmer und Hämmel b2) Weidemasthämmel 37 bis 38 (37 bis 38); Schafe nicht notiert (—). Schweine al) 50 bis 52 (49 bis 52), a2) 50 bis 52 (49 bis 52), b) 49 bis 52 (48 bis 52), c) 47 bis 52 (47 bis 52), d) 45 bis 50 (44 bis 50), e) 40 bis 45, gl) 45 bis 47 (45 bis 48), g2) 40 bis 44 (40 bis 44). Marktverlauf: Rinder mittelmäßig, nahezu ausverkauft (Ueberstand: 26 Ochsen, 1 Kuh, 11 Färsen). Kälber ruhig, ausverkauft. Hammel und Schafe ruhig, Ueberstand (8). Schweine mittelmäßig, geringer Ueberstand (40).
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 18. März. Der Getreide- großmarkt lag- weiter sehr still. Brotgetreide war ausreichend angeboten, fand bei den Mühlen aber nach wie vor nur wenig Aufnahme. Futtergetreide mar für die Nachfrage kaum angeboten, ferner blieb das Angebot in Kleie und sonstigen Mühlennachprodukten sowie für ölhaltige Futtermittel ungenügend. Das Mehlgeschäft blieb schleppend.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W IX 208, WXIII 212, WXVI 216; Roggen RIX 168, RXIII 172, R XV 176, alles Großhandelspreise der Mühlen des genannten Preisgebiets. Futtergerste G IX 170, G XI 173, G XII 175; Hafer H XIII 168, H XIV 170, alles Großhandelspreise ab Station. Bei Wasserverladung über 100 Tonnen 3 Mark mehr. Sommergerste für Brauzwecke 200; Weizenmehl W XIII 27,60, W XVI 28,05; Roggenmehl R XIII 23,70, R XV 24,10, alles plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 17,25, Weizenfuttermehl 13,50; Weizenkleie W XIII 10,82, W XVI 11,02; Roggenkleie R XIII 10,08, R XV 10,32, alles Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 13; Palmkuchen m. M. 13,30; Erdnußkuchen m. M. 14,50, alles Fabrikpreise ab süddeutsche Fabrikstation. Trockenschnitzel 9,50; Heu 10,50; Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt oder gebündelt) 5 bis 5,40. Kartoffeln: Industrie hiesiger Gegend 2,95, gelbfleischige hiesiger Gegend 2,80 bis 2,90 Mark per 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tendenz: leicht gebessert.
Schweinemarki in Alsfeld.
* Alsfeld, 18. März. Der heutige Schweine, mar F t mar mit 427 Ferkeln zum Verkauf beschickt.^ Nach schleppendem Handel verblieb ein erheblicher Ueberstand. Man bezahlte für sechs bis acht Wochen alte Ferkel 20 bis 25 Mark, acht bis zwölf Wochen alte Tiere 25 bis 30 Mark.
Rundfunkproaramm
Mittwoch, 20. März.
6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II. 6.55: Morgenspruch — Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 9: Nur Kassel: Werbekonzert. 9.15: Nur Kassel: Das Affendenkmal in Windhausen. Eine kuriose Geschichte um Baron von Schliefen und seine „Afrikaner". 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Unterhaltungskonzert des Symphonieorchesters Pforzheim. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 14.55: Wetterbericht der Reichswetterdienststellen Frankfurt und Aachen. 15: Nachrichten. 16: Nachmittagskonzert. 18: Jugend packt an! Der dritte Tag des Reichsberufswettkampfes. Funkbericht. 18.15: Aus Zeit und Leben. 18.45: Das Leben spricht! 19: Tanz der Instrumente. 20: Nachrichten. Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20.15: Stunde der jungen Nation. 20.45: Das neue Marschpotpourri des Reichssenders Frankfurt. 21.30: Lieder aus der italienischen Schweiz.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a.M.
■Öemn
Schlußkurs
Schluß!.
Abendbörse
Gchluß- kurs
Schlup«. Mittag- börse
Datum
16 3
18 3
163
18 3
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
99,8
100,3
99,9
100
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
96,25
96,25
96,25
96,25
B’/z/o Doung-Anleihe von 1930 ..
102
102,65
102,75
102
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechien .............
112,9
112,25
112,9
112,4
4l/i% Deutsche Retchspostschatzan-
Weisungen von 1934, I.......
6% efcm.8% Hess. Volksstaat 1929
99,6
99,8
99,8
99,7
(rückzahlb. 102%)............
97,75
97,75
97,7
— -
4Vi% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12........
96,75
96,75
- -
__
5%% ehem. Hess. Landcs-Hypo-
thekenbank Darmstadt Staut ...
100
99,9
—
__
4/2% ehem. 8% Darmst. Komm.
Landesb.Goldschuldverschr. R.6
95,5
93,9
—
_
Oberhessen Provinz-Anlethe mit
Auslos.-Rechten .............
—
——
_
—
Deutsche Komm. Sammelabl. Aw
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
113,65
113,5
113,5
113,75
4*/x% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1985
97
97
—
_
5’4% ehem. 4*/2% Franks. Hyp.- Bank-Llqu.-Pfandbriefe.......
100
100
_
5y2% ehem. 4*4% Rheinische
Hyp.-Bans-Liqu.-Goldpfe.....
100,25
100,13
100,4
100,25
471% ehem. 8% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
97,5
97
97,5
47i% ehem. 7% Pr. Landespfand-
briesanst., Gold Komm. £61.VI
97
97,5
97
97,5
Steuergutsch.VerrechnungSk. 35-89
105,9
1 105,9
105,9
105,9
4% Oesterreichische Goldrente....
28
28
28
—
4,20% Oesterreichische Silberrente
1,2
1,2
1,2
1,2
4% Ungarische Goldrente.......
7,8
7,65
7,9
7.7
4% Ungarische Staatsrente v. 191C
7,25
7,2
■—
—
4*4% bessgL von 1913..........
7,13
7,25
7,25
7,35
5% abgest. Goldmerikaner von 99
10,25
10,25
10,25
10,5
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
8,25
Serie I.....................
8,25
—
—
Frankfurt a. M
Serlin
Schluß- kurs
Schlupt. Abend- börse
Schlußkurs
Schluß!. Mittag- börse
Datum
16 3
18 3
16 3
18-3
4% vesal. Kerie 11 ............
8,25
8,25
8,7
——
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
43
4,25
4,4
4,4
4*/,%Rumän.veretnh.Rentev.i9i3
6,75
6,75
—
6,55
4% Rumänische vereinh. Rente
3,9
3,9
4
4,05
2 %% Anatolier ............
35,75
35,5
35,75
Hamburg-Amerika-Paket ....
. 0
31,25
31,13
31,25
31,9
Hamburg-Südam. Dampfschiff
. 0
——
—
—
27,25
Norddeutscher Lloyd ........
. 0
34,25
34,13
34
33,5
A.G. für Verkehrswesen Akt. .
. 0
84
81,5
83,5
81
Berliner Handelsgesellschaft ..
. 5
109,5
109,5
109
109,5
Commerz, und Privat-Bank ..
. 0
83,75
82,5
83,75
82,75
Deutsche Bank und DiSconto»
Gesellschaft...............
. 0
84,75
84
84,75
84
Dresdner Bank.............
. 0
84,75
84
84,75
84
Reichsbank ................
12
160-5
160
161
159,5
A.E.G.....................
. 0
35,25
35,5
35,4
35,75
Bekula....................
10
141,5
141
141,65
141
Elektr. LieferungsgeseUschaft..
. 6
109,5
110,75
110,65
110,25
Licht und Kraft ...........
6 7i
120,65
120,25
120,75
120,5
Felten L Guilleaume........
. 0
—
88,9
89,13
88,5
Gesettsch.s.Elektr.Unternehmung. 5
117
119,5
117,75
119,25
Rheinische Elektrizität .......
. 5
113,75
——
113,5
113,25
Rhein. Wests. Elektr.........
. 6
_
_
■ >
Schuckert L Co..............
. 4
101,13
101,25
101,75
101,75
Siemens & Halske...........
. 7
140
141,5
142,5
142
Lahmeyer LCo.............
. 7
121
122
122,5
122
Buderus ..................
. 0
91,9
92,75
92,25
92,9
Deutsche Erdöl...........
100,5
töi ,4
101,5
102
Gelsenkirchener.............
. 0
Harpener.................
o
102
101
102
101,25
Hoesch Eisen—Köln-Neuesse«
. 0
88,25
89,4
Ilse Bergbau .............
. 6
149,75
—
150
150
Ilse Bergbau Genüsse ....
. 6
124,13
124,75
124
Klöcknerwerke .............
271
86,5
87,5
86,9
87
Mannesmann-Röhren......
. o
79
79
78,5
79
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend- börse
Schlußkurs
Gchlußk. Mittagbörse
Oatum
16.3
18-3
16 3
18 3
Mansfelder Bergbau ..
......8
93,25
95
94
94,75
Kokswerle ...........
.......5
—
——
105,75
106
Phönix Bergbau......
.......O
_
—
Rheinische Braunkohlen
.....12
211,5
212
212,5
212
Rheinstahl...........
.....371
98,5
98
98
98,5
Bereinigte Stahlwerke.
.......O
78,13
79,9
78,13
79,75
Otavt Minen ........
.......O
12,25
12,13
12,25
12,13
Kaliwerke Aschersleben.
.......5
111,25
111
112
Kaliwerke Westeregeln .
.......5
112
110,5
112,5
111,75
Kaliwerke Salzdetfurth
.....ly«
145
144
I. G. Farben-Jndustrie.......
7!
143,25
143
143,13
142,75
Scheideanstalt...............
9
207
207,5
—
Goldschmidt ................
O
97,4
97
97,4
97
Rütgerswerke ...............
4
107,5
107,5
108,25
108
Metallgesellschast.............
4
91
92
91,5
92,25
Philipp Holzmann...........
O
88,5
89
89
89,4
Zementwerk Heidelberg ......
Cementwerk Karlstadt.........
5
4
120
11M
=
—
Schultheis Patzenhofer .......
Aku (Allgemeine Kunstseide) ..
4
_
—
104,5
104,5
O
53,4
52,5
53,25
52,65
Bemberg...................
O
117,75
116,25
117,25
116,25
Zellstoff Waldhof ............
Zellstoff Aschaffenburg .......
O
114,5
115
114,75
115,25
O
81
82
80,5
81
Dessauer Gas ...............
7
—
—
124,5
123,75
Daimler Motoren............
O
96
96,25
96,25
96,5
Deutsche Linoleum...........
6
152,4
153,5
153
153,25
Orenstetn & Koppel ..........
O
—
—
85
86,75
Westdeutsche Kaufhof.........
O
39,25
• 38
38,9
38
Chade......................
O
213
209
214
208
Accumulatoren-Fabrtk.......
12
159
Conti-Gummt...............
8
155,75
157,5
157
157,75
Gritzner....................O| 35,65 I 35,5
Matntraftwerke Höchst a-M...» 4 — —
Süddeutscher Zucker.........91 169 | 169
36,65 I
169 I
35,13
Devisenmarkt Berlin —
1
krankfurt a. M.
16. März
18.März
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Srief
Geld
Brief
Buenos Aire
0,658
0,662
0,658
0,662
Brüssel ....
58,17
58,29
58,17
58.29
Rio de Jan.
0,201
0,203
0,201
0,203
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
53,21
53,31
52,72
52,82
Danzig ....
81,16
81,32
81,16
81,32
London....
1,915
11,945
11,805
11,835
HelstngforS.
Paris .....
5,265
16,43
5,275
16,47
5,215
16,43
5,225
16,47
Holland ...
168,27
168,61
168,23
168,57
Italien.....
20,85
20,89
20,85
20,89
Japan .....
0,699
0,701
0,4694
0,7696
Jugoslawien
5,649
5,661
5,649
5,661
£4(o.....
59,89
60,01
59,33
59,45
Wien......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon...
10,81
10,83
10,72
10.74
Stockholm..
61,44
61,56
60,87
60,99
Schweiz ...
80,72
80,88
80,72
80,38
Spanien...
33,95
34,01
33,99
34,05
Prag......
10,38
10,40
10,38
10,40
Budapest ..
—-
-—
—
Neuyork...
2,487
2,491
2,486
2,490
Banknoten.
8er1in,lk.Mü'rz
Geld
25 rief
Amerikanische Noten......
2,438
2,458
Belgische Noten.
57,93
58,17
Dänische Noten
Englische Noten
52,51
52,73
11,77
11,81
Französische Noten.......
16,42
16,48
Holländische Noten.......
167,81
168,49
Italienische Noten........
20,83
21,91
Norwegische Noten ......
59,17
59,41
Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling
Rumänische Noten.......
—
——
Schwedische Noten.......
60,66
60,90
Schweizer Noten
80,44
80,76
Spanische Noten
33,52
33,66
Ungarische Noten


