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Gemeinschaft studentischer Verbände als Gesamt Vertretung des korporationsftudententums.

^Die Verbände sind sich darin einig, daß die Vertretung aller wa ff enstudentr scheu und rt- ____i«n Nliqsckllieülich An-

Friedlicher Leistungswettbewerb das Streben der deutschen Jugend

Oer Reichsjugendführer eröffnet den Reichsberufswettkampf.

Berlin, 18. März. (DRV.) Für neu er­richtete Kleinwohnungen und Eigen­heime besteht nach dem Gesetz vom 21. Septem­ber 1933 und der Durchführungsverordnung vom 26 OTrober 1933 in dem dort bezeichneten Rahmen Steuerbefreiung bis zum Jahre 1938 bzw. 1943. Nach § 7 der Verordnung war die Steuerbe- freiuna bisher davon abhängig, daß nur ! . - ' m n t c» verwendet werden.

tums unablässig Sorge zu tragen, zum anderen durch stetige innere Erziehungsarbeit immer mehr in den nationalsozialistischen Staat Hineinzuwachs en und seinen Anfor- derunaen gerecht zu werden, ist jede U n stim­mt akeit zwischen diesen Verbänden und Korpo­rationen einerseits und dem NSDStB. andererseits z u v e r m e i d e n. ...

Die NSDAP, und der NSDStB. werden künftig die Gemeinschaft studentischer Verbände als Ge­sa m t v e r t r e t u n g der studentischen Kor­pora t i o n s v e r ba n d e betrachten und er- warten, daß die Korporationen und Verbände, die sich zu den gleichen Grundsätzen wie die Gemein­schaft studentischer Verbände bekennen, dieser aber noch nicht angehören, den baldigen Anschluß

In der Transformatorenhalle der AEG. in Ober­schönweide eröffnete der Reichsjugendführer den Zweiten Reichsberufswettkampf der deutschen Ju­gend. In der 5)aüe waren mehrere Hundert Wett- tampfteilnehmer in ihrer braunen Werkskleidung anqetreten Der Eröffnung wohnten Relchsarbetts- minister Seldte sowie zahlreiche Vertreter der nationalsozialistischen Parteigliederungen, der Reichsjugendführung und der Behörden bei. Lied- vorträqe, eine HJ.-Spielschar und Fanfarenklange des Jungvolkes umrahmten die Veranstaltung. Reichsjugendführer Baldur v. S ch i r a ch erinnerte die deutsche Jugend an jene Zeit, da Uneinigkeit das deutsche Volk zerriß, da man nur von Jnter- essentenaruppen und -Kliquen sprach. Alles das aber wurde überwunden durch die Entschlossenheit einer jungen sozialistischen Bewegung, die aus dieser Un­einigkeit und Zerrissenheit die große Ein­tracht und Kameradschaft des deut­sch e n V o l k e s schuf. Als ein überzeugender Aus­druck dieser Kameradschaft, als ein Symbol dieser neuen sozialistischen Zeit stehen der deutsche Jung­orbeiter und die Jungarbeiterin in ganz Deutsch­land heute am Anfang unseres großen Werkes der Kameradschaft, um der Nation und der Welt zu beweisen, daß wir alle in Deutschland a u f G e - deih und Verderb z u s a m m e n g e h o r e n, und daß keine Macht der Welt uns le wieder trennen

den. Ferner sollen 3 00 00 Mädchen im S a - n i t ä t s w e s e n ausgebildet werden. Außerdem sind Maßnahmen für die Förderung des Interesses der Bauern am Flugzeug­wesen getroffen worden. Mit Genehmigung der sowjetrusslschen Militärbehörden sollen im Jahre 1935 1100 Fliegerzellen gebildet werden, die die Aufgabe haben, die Bauern mit der mo­dernen Entwicklung der Luftfahrt bekanntzumachen und zu versuchen unter

L7t IS!"3U finben-&ie für ie > °7n ^US,° d77i'e7°° Stund^und'di-s°n" B^üfswÄ

kampf eröffnet haben wollen als Ausdruck ihrer friedlichen Gesinnung und ihrer Bereitschaft zu friedlicher Aufbauarbeit am Werk Adolf Hitlers. ,

Der Reichsjugendführer bezeichnete weiter den Reichsberufswettkampf als die erste Station aus dem Wege zu einem großen Gesetz zur Ordnung der gesamten Verhältnisse des deutschen Jungarbei­ters, dem B e r u f s a u s b i l d u n g s g e s e tz und dankte dem anwesenden Reichsarbeitsminister Seldte in herzlichen Worten dafür, daß er sich bereit erklärt habe, sich für dieses Gesetz der Reichs­jugendführung einzufetzen. Der Reichsjugendfuhrer schloß mit einem brausend aufgenommenen Sieg- Heil auf den Führer, den ersten Arbeiter Deutsch­lands, und auf die deutsche Arbeit.

Wenige Minuten, nachdem der Reichssugendsuh- rer geendet hatte,'war die Halle erfüllt von dem Dröhnen der Maschinen und dem Hämmern der Werkzeuge. Eine gewaltige Sinfonie der Arbeit bildete den würdevollen Abschluß dieser Eröffnungs- kundgebung und damit zugleich den Auftakt zum Leistungswettstreit der gesamten deutschen Jugend.

Kein Zwang zur Verwendung deutscher Baustoffe für steuerbefreite

Kleinwohnungen und Eigenheime.

heit und nach Logik, denn gerade das deutsche Volk hat die geringste Reiguna, mit fernen Zielen Versteck spielen zu wollen Das deutsche Volk hat 16 Jahre lang gewartet Nicht nur darauf daß die anderen ihr Abrüstungsverfprechen einlosen sondern auch darauf, daß seine eigene Wehrlosigkeit und Abrüstung nicht die Lockung zu einem Präven­tivkrieg darstellt. Das deutsche Volk hat in den letzten Tagen und Wochen aus England, aus Frank­reich aus der Tschechoslowakei und aus der Sow- ietunion fast Stunde für Stunde neue Meldungen über neue Rüstungsmahregeln vernommen. Füh­rende ausländische Politiker und Militärs haben, wie Dr Goebbels in seinem Aufsatz noch einmal bündig darlegte, die eigene Aufrüstung gefordert. Als der Führer öffentlich erklärte, daß er bereit sei, das letzte Maschinengewehr zu verschrotten, wenn die anderen das gleiche täten, da stand das deutsche Volk genau so hinter ihm, wie heute bei der Prokla­mation der allgemeinen Wehrpflicht. Wir wissen sehr wohl, daß den anderen Völkern im Augenblick nicht wohl zumute sein kann. Auch in der Politik gibt es so etwas wie ein Trägheitsmoment. Wir begreifen, daß es für die Franzosen nicht leicht ist, ihr überspitztes Buchstabenrecht mit dem Recht der Wirklichkeit in Uebereinstimmung zu bringen. Wir wußten, daß ein Sturm sich erheben würde. Aber gegen diesen Sturm nützen Papierschirme aus Leit­artikeln und Noten wenig. Vielleicht muß dieser Sturm sogar sein, damit die dumpfe Atmosphäre gründlich gereinigt wird. Die Parole des Tages lautet: Klarheit, Logik und gesunder Menschenverstand.

Englische Mflungsbedürfniffe.

London, 18. Mai. (DNB.) Bei der Einbrin­gung der Voranschläge für das englische Heer im Unterhaus erklärte der Finanzsekretär im englischen Kriegsministevium, Hacking: Infolge der Ent­wickelung in der Luft, sei es für England nicht mehr möglich, sich in der Hauptsache auf die Flotte als Abwehr gegen feindliche Ueberfalle zu verlassen. Die Bereitstellung von 1,5 Millionen Pfund (etwa 17,7 Millionen RM.) für die Ver­besserung der Hafenvert-eidigungen im englischen Weltreich könne unmöglich als eine Herausforderung betrachtet werden, obwohl man hoffe, daß es als ein Abschreckungsmittel gegen Angriffe aufgefaßt merte. (Beifall.) Neben den militärischen Bedürfnissen Englands im Rahmen des britischen Weltreichs habe die Tä­tig k e i t des Völkerbundes die Verantwort­lichkeiten Großbritanniens erhöht. Dies habe der Fall S a a r g e b i e t gezeigt, da England die meisten Truppen gestellt habe. Die Bereit­stellung regulärer Truppen in England sei nicht nur für die Ueberseegarnisonen bestimmt, sondern auch um eine Streitmacht im Falle eines Notzustandes zu haben. Niemand könne wissen, wann ein solcher Notstand eintrete und welche Ausmaße er an nehm en werde, aber es sei die unzweideutige Pflicht Englands, darauf vorbereitet zu sein.

Auf der Territorialarmee ruhe die Sicherheit Englands, da die reguläre Armee sich auf die Unterstützung der Territorialarmee verlas­sen müsse. Angesichts der Ausdehnung des Wir- kungskreises von Bombenflugzeugen müsse nicht nur die Luftverteidigung Londons, son­dern auch der I n d u st r i e g e b i e t e in Nord- und Mittelengland ausgebaut werden. In der zwei­ten Jahreshälfte wolle man einen Plan in Kraft setzen, der zusätzliche Einheiten dafür vor­sieht. Ein weiterer wichtiger Punkt der englischen Derteidigungsmaßnahmen sei das Offiziers- ausbildungskorps an den englischen Schulen. Die Schulen und Universitäten hätten in dieser Hinsicht äußerst wertvolle Dienste gelei­stet. Alle Parteien müßten eine geeinte Front bil­den in dem einfachen, klaren Beschluß, daß unsere Armee besser ausgerüstet und leistungs- fähiger wird, um sich und England besser gegen einen etwaigen Angriff verteidigen zu können. Die Aufgaben der englischen Armee sind vielfälti­ger als die irgendeines anderen Heeres in der Welt. Die Gebiete, die sie beschützt, find größer als die irgendeines anderen ausländischen Staates. Trotzdem ist unsere Armee kleiner als die irgendeines anderen Kolonialstaates.

Militärische Ausbildung der Dorfjugend in Sowjetrußland. Moskau, 19. März. (DNB.-Funkspruch.) Nach einer neuen Vereinbarung zwischen dem Haupt­ausschuß der kommunistischen Jugend und der Ge­sellschaft Ossoaviachim werden umfangreiche Maß­nahmen für die militärische und fliege­rische Ausbildung der Dorfjugend ge­troffen. Nach einer Vereinbarung zwischen den beiden Organisationen sollen im Jahre 1935 140 000 junge Bauern auf Staatsgütern und Kollektivbauernwirtschaften ausgebildet wer-

B e r l i n, 18. März (DNB.) Bereits am 28. Jan. d. I. haben die R e i ch s l e i t u n g der N S D A P. und der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund die Gründung der Gemein­schaft studentischer Verbände im Inter­esse der unbedingt notwendigen endlichen Beruhi­gung des Korporationslebens an den Hochschulen auf das wärmste begrüßt. Nunmehr ist zwischen der Reichsleitung der NSDAP, (durch Reichsleiter Dr W a g n e r als Beauftragten des Stellvertreters des Führers) und dem NSDStB. (durch dessen Führer, Reichsamtsleiter Derichsweiler) einer­seits und der Gemeinschaft studentischer Verbände (Staatssekretär und Chef der Reichskanzlei Dr. Lammers) andererseits am 12. März 1935 eine Vereinbarung getroffen worden,deren wefent-

Wetterbericht

des Reichswetterdienfles. Ausgabeorl Frankfurt.

lieber Zentraleuropa hat sich ein Hochdruckgebiei aufgebaut, das sich zwar langsam ostwärts verlagert, vorerst jedoch ein starkes Eingreisen der vom Atlan­tik ausgehenden lebhaften Wirbeltätigkeit auf unser Wetter verhindert. Die Witterung wird daher zu­nächst überwiegend freundlich bleiben und tagsüber Wärmezunahme bringen.

Aussichten für Mittwoch: Zeitweise Frühnebelbildung, sonst vielfach aufheiternd und tm wesentlichen trocken, mittags ziemlich warm, meist östliche und südliche Winde.

Aussichten für Donnerstag: Zunächst noch Fortdauer der im ganzen freundlichen unö trockenen, tagsüber ziemlich warmen Witterung.

ßufttemeperaturen am 18. März: mittags 11,6 Grad Celsius, abends 6,6 Grad; am 19. Marz: morgens 2,1 Grad. Maximum 12,5 Grad, Minimum 0 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm liefe am 18. März: abends 6,6 Grad; am 19. März: piorgens 4,4 Grad. Sonnenscheindauer 0,5 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot für den übrigen Teil' Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans ®ecf, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. II. 35: 11790. Druck und Verlag: Brühl'iche Universitäts-Buch- und Skeindruckerei

R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf- Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 vU mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

Der Reichsiugendführer gedachte dann der Ein- führung der allgemeinenWehrpsNcht durch di- Reichsregierung und des tzeldengedenk- tages. Es gibt in der ganzen weiten Welt keine Jugend, die dem Gedanken des Krieges ferner und der Idee friedlicher Arbeit naher stunde, als die deutsche. Das spreche ich hier im Namen all I ± Berufswett- I>7ut1 ch"-' Bau statt-

lichsie Stellen lauten:

Nachdem die Gemeinschaft studentischer Verbände

für bie ihr anqehörenden Verbände und Korpo-i w V1 vi'? " " 9fn-

rationen fid) verpflichtet hat, einerseits für die E h r e n a n g e l e g e n h e i t e n ausschlietzlich An- Erhaltung und Stärkung der Werte gelegenheit des Allgemeinen Deutschen desdeutschenKorporationsstudenten-lWaffenringes ist.

Diese Beschränkung ist jetzt dadurch entbehrlich ge­worden, daß einer unnötigen Einfuhr durch z o l t- und devisenpolitische Maßnahmen vorgebeugt ist. Die Vorschrift über die Verwendung deutscher Baustoffe ist daher auf gehoben roor- den. Die Frage, w e l ch e B a u st o f f e bei der Er­richtung des Neubaues verwendet worden sind ist also künftig für die Steuerbefreiung ohne Be­deutung.

Der Ostafrika-Konflikt.

Eine Unterredung mit dem Kaiser von Abessinien.

London, 19. März. (DNB. Funkspruch.)Ti­mes" veröffentlicht eine Unterredung m 11 dem Kaiser von Abessinien. Der Kaiser habe sich beklagt, daß Italien sich nach wie vor weigere, der Ernennung eines Ver - söhnungs- und S ch i e d s a u s s ch u s s e s zu­zustimmen. Abessinien sei bereit, die italienischen Forderungen zu erfüllen, falls eine unparteiische Körperschaft die abessinische Verantwortung für die Grenzzwischenfälle feststelle; es werde sich aber durch die militärischen Vorbereitung Italiens nicht e insch ächte r n lassen. Bisher sei weder an der Grenze noch in einem anderen Gebiete des Lan­des eine Mobilmachung vorgenommen worden. Der abessinische Außenminister H e r o u y erklärte, Ita­lien handele mit seinen militärischen Vorbereitungen im Widerspruch zur Völkerbundssatzung. Die Ant­wort Abessiniens bestehe darin, seine Sache in Die Hände der anderen D ö l k e r b u n g s Mit­glieder zu legen. Italien habe 30 000 Mann kampfgeübter und kampfbereiter Truppen an der Grenze Abessiniens zusammenge^ogen und meh­rere hundert Flugzeuge an verschiedenen Punkten stationiert. Es sei undenkbar, daß es sich dabei um Derteidigungsmaßnahmen handele. In den letzten zwei Monaten habe Italien nichts ge­tan, um den vom Dölkerbundsrat vorgeschlagenen Versöhnungs- und Schiedsausschuß zu bilden. Die abessinischen Noten vom 20., 21. und 27. Februar und vom 8.März seien unbeantwortet ge­blieben.

Italien schafft eine Landwehr.

9t D m, 18. März (DNB.) Wie Agenzia Stefani mitteilt, wird der Kammer demnächst eine Reihe Gesetzentwürfe über die N e u g e st a l t u n g d e r Landwehr (Territorialarmee) zuaehen. U. a. ist die Schaffung mehrerer Landwehr­bezirke vorgesehen. Ihre Behörden übernehmen die Landwehrangelegenheiten, die bisher von den Divisions- und Armeekorpskommandos mitver- w alt et wurden. Die Dienststellen des aktiven Heeres sollen durch diese Entlastung die Möglichkeit erhalten, sich umso nachdrücklicher i h r e r e i g e n t - lichen Ausgabe, der Schulung und Vorberei­tung für den Ernstfall, zu widmen. Der Haupt- vorteil, den man aus dieser Neugestaltung ziehen wird, wird darin bestehen, daß durch die Organisa­tion der Schutz und die Verteidigung des Heimat- bodens auf feste und dauernde Grund­lagen gestellt wird. Die Armee wird nach der Neuordnung einen Chef des Generalstabs und zwei Unterchefs haben, einen für die Feldarmee und einen für die Landwehr.

Fünf spanische Fischer ertrunken.

Bei Malaga kenterte infolge starken Wellen- ganas ein Fischerboot. Die fünfköpfige Besatzung kam in den Wellen um. Nur eine Leiche, die sich in das Fischnetz verstrickt hatte, konnte geborgen werden.

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