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Schulungen des B-M
i a über nen gerichtet hatte, wurde gemeinsam zu Mittag itertum" gegessen. Die Schulung nahm bald ihren Fortgang
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Oberhessen.
Landkreis Gießen.
Festnahme wegen Verdachts der Kindestötung.
sprach über Zweck und Aufgabe des Sozialen Amtes im BDM. Nackdem die Abteilungsleiterin IV des Untergaues noch ein paar Worte an die Führerin-
Pflichtarbeitsgemeinschaft am Mittwoch, 20. Februar, in der neuen Destalozzischule. 15.30 Uhr
Weißt du, wie ein Brief beurteilt wird, der nicht mit Wohlsahrtsbriesmarken frei- gemacht ist?
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Das, was an Erscheinungen des Verfalls in den Jahren nach den Kriegen bemerkbar geworden fei, sei zurückzuführen auf den rassischen Verfall. Dieser Zustand und Zusammenhang sei von Adolf Hiller in seiner ganzen Tragweite erkannt worden. Deshalb habe er die Rasse zum Maßstab für unser Volk gemacht. Der Rassengedanke sei durch ihn systematisch in das Volk hineingetragen worden. Ein Volk, das den Weg der Raffe gehe, werde allen anderen Völkern bald voraus fein. Aus dieser Tatsache ergaben sich grundsätzliche Forderungen des Nationalsozialismus.
!Jl(5£S., Kreis Gießen.
Fachschaft „körperliche Erziehung", Bezirk Gießen.
Selbstbesinnung eines Volkes.
Schulungsveranstaliung des Veichsbundes der Deutschen Beamten Kreis Gießen.
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Da die Zollgrenze gegen das Saarland schon jetzt fortgefallen ist, brauchen den Paketen und den bisherigen zollpflichtigen Briefsendungen die sonst üblichen Zollpapiere usw. nicht mehr beigefügt zu werden. Im übrigen (Gebühren, Auslandsform- dlätter usw.) bleiben die bisherigen Vorschriften bis zum 28. Febr. in Geltung. Wegen der völligen Gleichschaltung des Verkehrs mit dem Saarland vom 1. März an wird besondere Mitteilung ergehen.
, . , . v . , zunächst mit der geistigen Haltung Oswald Spenglers in seinem Buche „Der Untergang des Abendlandes", in dem der Untergang des Abendlandes als ein unumgängliches Schicksal dargestellt sei. Der Redner umriß ferner das Verhältnis von Spengler zu Nietzsche.
Seinen weiteren Ausführungen fei folgendes entnommen. Alle Frauen der Nachkriegszeit feien auf das Problem der inneren Gesundheit zurückzuführen und nur von diesem Gesichtspunkt aus zu lösen. Das deutsche Volk sei eines der Unverbrauchtesten. Auf dem Wissen um diese Tatsache beruhe der haß gegen unser Volk. Insbesondere die Franzosen — eines der verbrauchtesten Völker Europas — seien sich dessen bewußt.
Mussolini habe das Glück gehabt, als Staatsmann früher für die Förderung der volkserhaltenden Kräfte eintreten zu können, wie Adolf Hitler. In Deutschland sei den Parteien vor, wie auch nach dem Kriege, die Partei als solche, wichtiger gewesen als die Erhaltung der Volkskraft. Spenglerschen Gedanken vermöge der Biologe nicht zu folgen. Der Untergang einer Kultur sei abhängig von der Lebenskraft eines Volkes. Unser Volk, ehedem in Gefahr, habe die Gefahr dieses Unterganges überwunden. Schöpferische Kräfte seien aus dem gesunden deutschen Volke wieder wachgerufen worden.
Vornokizen.
— Tageskalender für Dienstag: Stadttheater: 20 bis 22.30 Uhr „Die Hofen des Herrn von Bredow". — Lichtspielhaus, Bahnhof- ftrafte: „Abfchiedswaher." — Stickerei- und Spitzen- Wcrkschau 14 bis 18 Uhr im Turmhaus am Brandplatz. — Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde Abtl. Naturwissenschaft: 20 Uhr im Zoologischen Institut, Bahnhofstraße 84, zwei Vorträge.
— StaDttheater Gießen, heute abend das historische Komödienspiel „Die Hosen des Herrn von Bredow" von Paul Beyer, frei nach Willibald Alexis gleichnamigem Roman; Spielleitung dieser humorvollen Aufführung hat Heinrich Hub.
— D e r Goethe-Bund hat, wie er uns schreibt, für Mittwoch den bekannten Heimatdichter und Wegbereiter eines gesunden und geachteten nationalen Arbeitertums, Oberpräsident August Winnig, zu einem Vortrag über das Thema: „Dom Proletariat zum Arbeitertum" eingeladen. Ein bedeutsames Vortragserlebnis ist zu erwarten. (Siehe heutige Anzeige.)
— Kaufmännischer Verein. Kommenden Freitag abend Vortrag von Dr. R u ck e l s h a u s e n über das Thema „Die neuen Steuergesetze". (Siehe heutige Anzeige.)
*
Die Judenfrage werde für die Zukunft unseres Volkes auch in rassischer Hinsicht einer Bereinigung bedürfen insofern, als Eheschließungen arischer Volksgenossen mit Juden gesetzlich unterbunden würden. Adolf Hitlers Gedankengänge über die rassischen Forderungen für unsere Zeit und unser Volk seien vorbildlich klar und richtungweisend.
Leider stehe in der Gegenwart der Kinderreichtum noch im entgegengesetzten Verhältnis zur wirtschaftlichen Basis Der Familien. Familien besten Erbgutes seien fast durchweg klein, Familien weniger guten und schlechten Erbgutes wiesen demgegenüber eine hohe Kinderzahl auf. Förderung muffe der nordische Mensch erfahren, der sich nach seinen seelischen und geistigen Gütern als solcher erweise, bas äußere Erscheinungsbild des nordischen Menschen sei dabei sekundärer Natur. Der Staat werde Förderer der Rasse des Volkes sein.
Der Hebel müsse hier an der Wohnungsfrage angefeht werden. Die Siedlung (im deutschen Osten) gelte es voranzutreiben. Die Schulreform müsse die pflege, Haltung und Förderung der erbgefunden Jugend anstreben, Talente ausbilden, gefunde Körper schaffen, in denen allein ein gesunder Geist wohnen könne. Die Steuerpolitik müsse die Familie berücksichtigen.
Deutschland sei das Herz Europas. Nur wenn das Herz gesund sei, könne Europa leben. Es gehe heute um Europa als Ganzes, um das Abendland wirtschaftlich, kulturell, militärisch. Ein Krieg in Europa würde Selbstmord und Volkstod der weißen Rasse bedeuten. An uns Deutschen liege es, an allen Widerständen stärker zu werden. Deutschland wolle den Frieden, dürfe aber nicht wehrlos bleiben. Ein wehrloses Volke reize zu Krieg und Ueberfall. Es müsse einer „europäischen Einsicht" zum Siege oer- holfen werden, da Asien in den Kampf um die Macht auf der Erde eingreife. Deutschland habe hier seine große abendländische Sendung zu erfüllen. (Lebhafter anhaltender Beifall!)
Zum Schluß des anregenden Schulungsabends wies der
Kreisamtsleiter pq. Heß
auf das bisher im Dritten Reich Geschaffene hin und sprach von den verschiedenen Gesetzen, die zum Wohle des Volkes geschossen worden seien. Der Beamte, so betonte der Redner u. a. müsse stets Fah- nenträger des Dritten Reiches fein. Zum Schluß orderte er auf, zu leben in der Idee Adolf Hitlers, in Kameradschaft, in Disziplin und in der Treue zum Führer.
Mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf Führer und Vaterland, mit den gemeinsam gelungenen er» ten Versen des Horst-Wessel-Liedes und des Deutschlandliedes, sowie mit der Ausbringung der Fach- chaftsfahnen fand der Schulungsabend seinen Ab- chluß.
Der Goethebund lädt unsere Mitglieder ein zu dem Vortrag des Oberpräsidenten Winnig über das Thema: „Vom Proletariat zum Arbeitertum" 0e.Öc'„. „ £ , . ~ x
am Mittwoch, 20. Februar, 20 Uhr in der Neuen ,nü einem Referat der Grenz- und Auslandreferen- Aula. Verbilligte Eintrittskarten zu 60 Pfennig des Untergaues. In großen Zügen streifte sie sind gegen Ausweis bei Challier zu haben. che Aufgaben ihrer Abteilung und gab den Führe-
X < K rinnen Ratschläge für die GA.-Arbeit in den Grup-
OCr pO|WCrrCl)r nut OCH! (DOOrlünO. pen und Scyaren. Dann sprach der Sozialreferent Inländische Zahlungsmittel dürfen vom 18. Febr. des Bannes noch einmal über Sozialarbeit. Plötz- an nach dem Saarland versandt werden. Post- Il$ erschien zur Freude und Ueberraschung aller anroeifungen, Postaufträge und Postnachnahmen I die stellvertretende Obergauführerm E. R' ' sind bis zu den innerdeutschen Höchstbeträgen zugelassen und in der Reichsmarkwährung auszustellen.
manische Frau Vorbild sein soll. Es folgten dann ein paar Stunden, die geschäftlichen Besprechungen gewidmet waren. Nach dem gemeinsamen Essen sprach zum Schluß noch die Untergau-GA.-Referen- tin und Führerin des Ringes 11/116 über koloniale Arbeit. Mit ein paar Liedern fand die Schulung ihren Abschluß.
Die Schulung des Rings III/116 L i ch fand in Watzenborn-Steinberg statt. Sie begann ebenfalls mit Frühsport und Morgenfeier. Im Mittelpunkt des Morgens stand ein Referat der Untergausozial- roartin über die Sozialarbeit in unserem Bund. Dann folgte eine Stunde geschäftlicher Besprechungen. Mittags hielt die Untergauführerin ein Referat über das Bauerntum. Unter der Leitung der Volkstanzreferentin des Untergaus wurden noch Volkstänze getanzt und zum Schluß neue Lieder gelernt.
Die Führerinnen des Rings IV Gießen- Land trafen sich in Großen-Linden. Auch sie trieben zuerst eine Stunde Sport. Nach der Morgenfeier sprach die Ringführerin über Blut und Boden. Sie erzählte vom Bauerntum der Germanen und gab dann einen Ueberblick über die Geschichte der Bauern. Sie sprach von der Notwendigkeit des Verbundenseins mit Blut und Boden und von dem Bauernstand, dem eigentlichen Volksadel, dem Volksernährer, dem Lebensquell der Nation. Dann hielt die Ringärzttn einen interessanten Vortrag über Erb- biotogie. Die Ringführerin erklärte die Aufstellung einer Ahnentafel, um die Führerinnen zum Anlegen einer eigenen anzuspornen. Nachdem sich die Mädel durch ein gemeinsames Mittagessen gestärkt hatten, vernahmen sie ein Referat ihrer Ringführerin über das Memelland. Sie hörten von der Bedeutung dieses Gebiets, um das soviel deutsches Blut geflossen ist, um das zuletzt unsere Freikorpskämpfer in heldenhafter Weise gestritten haben. Damit war der „ernste Teil" der Schulung beschlossen. Die Führerinnen fanden sich dann noch zu fröhlichem Singen und Tanzen von Volkstänzen zusammen. Zum Schluß wurde Werkarbeit getrieben, und zwar bastelten sie einen ganzen Zoo von Stofftieren!
Die Schulung war besonders schön und eindrucksvoll. Man hatte den Führerinnen nicht nur neues Wissen und Anregungen gegeben, sondern sie haben auch den Geist wahrer Kameradschaft empfunden. Und das ist doch eigentlich das Wichtigste.
$ Alten-Buseck, 18. Febr. Am Freitag fand ‘ die erste Holz-Versteigerung in unserem ■ Gemeindewald statt. Im Vergleich zum vorigen Jahr wurden hierbei sehr gute Preise erzielt. Es kosteten: Buchenscheite 24 bis 26 Mark, Eichenscheite 12 bis 14 Mark, Kiefernscheite 14 Mark, Buchenknüppel 16 bis 18 Mark, Eichenknüppel 5 bis 7 Mark, Kiefernknüppel 8 bis 12 Mark, Eichenreiser 3 bis 5 Mark, Buchenstöcke 10 bis 12 Mark, Eichen- stocke 8 bis 10 Mark je 2 Raummeter und Buchen- reifer 8 bis 10 Mark 5 Raummeter. — Die am gestrigen Sonntag durch die Jungmädels durch- geführte Haussammlung vom Eintopfgericht in der Zelle Alten-Buseck erbrachte den Betrag von annähernd 30 Mark. — An gestrigen Sonntag wurde unter großer Beteiligung die zweitälteste Frau unserer Gemeinde, Frau Marie Christine Brück, zu Grabe getragen. Sie erreichte ein Alter von 90 Jahren und war bis vor kurzer Zeit köperlich und geistig noch sehr rege-
A Lollar, 18. Februar. Am Samstagabend fand hier im Saale des Gasthauses „Zur ßinbe" eine Veranstaltung der NS. -GerneinschafL „Kraft durch Freude" statt, ein Geselliger Abend", der gut besucht war. In einleitenden Worten des Kreiswalters der NS.-Gerneinschaft „Kraft: durch Freude" wies dieser besonders auf derem Zweck hin und kam weiter auf die Urlaubsfahrtem ZU sprechen, die er angelegentlichst empfahl. Alsdann sang, spielte und tanzte die bekannte Truppe „Trautners frohe Kumpanei". Als Ansagerin fungierte die Schauspielerin Elisabeth Neuwirth, die im weiteren Verlauf auch ihr schauspielerisches- Können zu zeigen Gelegenheit hatte. Durch ihre launige, mit Scherzen und heiteren Anekdoten gewürzte Ansage, verstand sie es schon gleich zu An»- fang eine fröhliche Stimmung heroorzurufen, die nicht nur den ganzen Abend anhielt, sondern sich im Verlaufe noch steigerte. Richard Stahl, der aus der „Freischütz"-Aufführung in Gießen bekannt ift. fang mit schöner Stimme „Jan, der Reimer" „Deutschland erwache!", „Zu Rüdesheim in der Drosselgass'" und „Immer ist es nicht Frühling und erntete reichen, verdienten Beifall. Elfriede Sch m i d t tanzte „G'schichten aus dem Wiener Wald", „Spitzentanz", „Marsch" und „Ungarischer Tanz" und versetzte mit ihrer schönen Kunst die Zuschauer derart in Begeisterung, daß sie auf stürmisches Verlangen den letzteren Tanz wiederholen mußte. Der vom Frankfurter Rundfunk her bekannte Komiker Karl Reul löste mit seinen humoristischen Darbietungen, von denen besonders die als Professor in einer Szene mit Elisabeth Neuwirth eine Glanzleistung genannt zu werden verdient, wahre Lachsalven aus. Hans Trautner selbst als Spielmann erwarb sich mit seinen neckischen Lredlein — erwähnt seien: „Ich ging einmal spaziere" und „Das Häuslein am Mond" — ebenfalls reichen Beifall. Der Abend nahm einen glänzenden Verlauf und kann als voller Erfolg gebucht werden. Tanz, der sich bis in die Morgenstunden ausdehnte, schloß sich an das bunte Programm an.
* Leihgestern, 18. Febr. Dieser Tage hingen sich einige Kinder, ohne baf? es der Fuhrmann merkte, an einen Wagen. Beim Abspringen brach das Töchterchen des hiesigen Bergmannes Mattern, das sich ebenfalls an dieser alten Kinderunsitte beteiligte, ein Bein und mußte in ärztliche Behandlung gebracht werden.
Rundfunkprogramm
RUkkwoch, 20. Februar:
6.15 Uhr: Von Stuttgart: Gymnastik. 7: lieber- tragung nach Stuttgart und ab 7.20 nach Mim- chen bis 8.15 Uhr: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Von Stuttgart: Gymnastik. 10.15: Schulfunk. Tonmale- rei in der Musik. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Von Stuttgart: Mittagskonzert. 13.15: Von Stuttgart- Mittagskonzert. 15.15: Von Kassel: Liederstunde 16: Uebertragung auf den Deutschlandsender bis 17.30: Doppel-Nachmittagskonzert. 18: Aus Zeit und Leben. Lebensspiegel im Beruf. 18.40: Dom Deutschlandsender: Automobil-Ausstellung 1935. Ein Funkbericht aus der Ehrenhalle des deutschen Kraft- fahrzeug-Konstrukteurs. 19: Von Leipzig: Heitere Adendmusik. 19.45: Das Leben spricht! 20.15: Dom Deutschlandsender: Reichssendung: Stunde der jun- gen Nation. Sport und Spiel in der HI. 20.45: Lachender Funk. 21.20: Von Warschau: Anläßlich
Geburtstages von F. Chopin: Konzert. 22.30: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.
v , z _ .tiefe mit zwei Begleiterinnen, um dem Ende der Tagung noch beizuwohnen. Nach einer kurzen Pause richtete die Untergau-Pressereferentin einige Worte an die Führerinnen. Sie sprach vom Sinn und Wert der Pressearbeit und forderte rege Mitarbeit. Dann ergriff die stellvertretende Obergauführerin das Wort und gab in ihren Ausführungen den Führe
rinnen wertvolle Anregungen.
Am 17. Februar fand in jedem Ring des Mädeluntergaues 116 eine Schulung für die Mädelfchar- und -fchaftsführerinnen statt.
Die Ringe 1/116 Gießen und 11/116 Großen-Bufeck hielten ihre Schulung gemeinsam in Gießen ab. Zuerst wurde Frühsport unter der Leitung der Gießener Ringsvortwartin getrieben. Dann sammelten sich die Führerinnen zu einer kurzen schlichten Morgenfeier. Sie fangen ein Lied, ein Mädel las Richard Euringers „Deutsche Mythe", es folgte noch ein Lied, den Schluß bildeten Baldur von Schiracbs Wortö: „Das ist die _ Wahrheit, die mich dir vervand; ich suchte dich und
Die Kriminalpolizeistelle Gießen teilt uns mit- Pant) mein Vaterland..." Dann sprach die Unter- Auf Grund einer Anzeige wegen Verdachts der Lehrerin Elise Da ab über die germanische Abtreibung gegen eine Hausangestellte wurden am Prau' Wir lehnen den durch die radikale Frauen- 15. Februar die Ermittlungen einqeleitet Das im emanzipation herausgestellten Frauentyp ab. Aber Verdacht stehende Mädchen stellte bei der polüeb roir wollen auch nicht ins Extrem verfallen. So lichen Vernehmung die ihm zur Last gelegte straf- wir eine neue Haltung, für die uns die ger- bare Handlung in Abrede, gab aber zu, Anfangs September 1934 ein Kind geboren zu haben. Die Mutter der Verdächtigten hat dann das Kind am folgenden Morgen nach der Geburt in ihrem Hauswarten vergraben. Die schon stark in Verwesung übergegangene Kindesleiche wurde am 15. Februar ausgegraben und auf den Friedhof verbracht. Auf Grund des vorliegenden Ermittlungsergebnisses
mutter I &9ul besuchten Schulungs°-r°nst°ttung
<nX, w vereinigte das Amt für Beamte am gestrigen
eichener Wochenmarktprelfe. Abend im Cafö Leib die Beamten unserer Stabt.
* Gießen, 19. Febr. Auf dem heutigen Wochen- ®er Abend wurde durch die Einbringung der Fachmarkt kosteten; Molkereibutter das Pfund 150 bis schaftsfahnen eröffnet. Der Kreisamtsleiter des 1,55 Mark, Landbutter 1,42 Mark, Matte 25 Pf. Amtes für Beamte im Kreise Gießen, Pg. Heß, Käse, das Stück 4 bis 10, Eier 12 bis 13, Wirsing' hieß die Teilnehmer willkommen und erteilte so- das Pfund 15 bis 20, Weißkraut 8 bis 10,' Rotkraut bann sofort dem Redner des Abends das Wort. Der 15, Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüben 8 bis 10, flfclfocrfrcfcnbc Spinat 18 bis 20, Unterkohlrabi 8 bis 9, Grünkohl Mreiealnwsener
12 bis 15, Rosenkohl 30, Feldsalat 80 bis 90, Zwie- PÖ« G. UltW
9n9m12Qn91)^err/»iC!) 3s 6i0, Schwarz- sprack in längeren Ausführungen über das Thema ?sn3Wnr2p° nrL J3?' Kartoffeln der Zenttier 3,20 bis „Selbstbesinnung eines Volkes". Der Vortragende 40 bi™ 0 bi® 1 Öf6upp"n® ' ~ der geistigen Haltung
Hübner 75 bis 90 Pf., Blumenkohl, das Stück 30 bis 60, Salat 20, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 10 Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35 Pf.
L», »t -I»««" .b ' *'««hl
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' .die Maä l'&en, >nsb Iünbenb Vr.Serg A geehrt-! Jjotonn den peitsch X L'Üt* n " «Reitsch x! Jahre n ytfbtn. 3it vDiirben l ^nb einstin
......... uCl llCutn ..10. Februar trafen sich dl- Madel- und Knabenturnen. 16.30 Uhr Leiftungsturnen, 17.15 i ^ug>nadel-Rlna- und Gruppenführerinnen des Uhr Mädchenturnen. -e 1 =„.u2*6 Jung rn a del - unterga u e s
Arbeilsgemeiufchaf. für Melbefprechung.
Bejirf Giehen-Sladt und Gießen-Land. aller Führerinnen bewirken. Nach kürzer Begrü-
Mittwoch, 20. Februar, 15.30 Uhr, Zusammen- ßung sprach die Untergauführerin zunächst als fünft in der Schillerfchule zu Gießen. Leiterin des Perfonalamtes zu den Mädeln. Dann
Vekchsbund Volkstum und Heimat. ” ^fera-t 6e-r untergau^oMwartin. si- Orksring Gießen.
00 Klein-Linden, 18. Febr. Am Samstag abend hielt der Geflügelzuchtverein Kleip^ Linden im Cafe Lutz feine diesjährige Genera!» Versammlung ab. Aus dem Jahresbericht fei ent» nommen, daß im verflossenen Jahre 5 Mitglieder» Versammlungen stattgefunden haben. Von den Mi!» gliedern wurden die Ausstellungen in den Nachbar» orten gut besucht und diese Ausstellungen, soweit dies möglich war, gut beschickt und mancher schöuz Erfolg verbucht. Auf der deutschen Rasseschau m Essen hatten zwei Mitglieder ihre Tiere ausgestellt und ebenfalls damit gut abgeschnitten; es waren dies der erste Vereinsleiter, Georg Lutz, mit Schönheitsbrieftauben und der zweite Vereins» leiter, August Lenz; letzterer erzielte mit Zwerz. rhodeländern dreimal sehr gut und zwei Zusatzpreisi« Die örtliche Werbeschau des Vereins, die am 21, Januar in der Wirtschaft „Zur Burg" abgesehen wurde, war ein voller Erfolg für den Verein. Dir Vereinsrechnung zeigte einen günstigen Stand und fand nach Prüfung durch zwei Mitglieder die Genehmigung der Generalversammlung. Nach der Neubesetzung einiger Vorstandsämter setzt sich der Vorstand nun aus folgenden Personen zusammen: 1. Vereinsleiter Georg Lutz, der zugleich bas Amt eines Ortsfachberaters für Geflügelwirtfchait bekleidet, 2. Vereinsleiter August Lenz, Schrifi» führer Theo Leib, Rechner Otto Lippert. Zeugwart Wilhelm Lenz. Das Amt eines Vereins» dieners wurde dem Mitglied Wilhelm Sch los fee übertragen. Die Versammlung befaßte sich zum Schluß noch mit den von dem Reich geplanten Maßnahmei zur Beschaffung von verbilligten Futtermitteln und mit den Aufgaben der Erzeugungsschlacht.
cxd Heuchelheim, 18. Febr. Der Gesang, verein „L i e d e r k r a n z" veranstaltete ant Samstagabend in der Turnhalle sein diesjährige; Winterfest. Die Feier war sehr gut besucht M nahm einen schönen Verlauf. Der zweite Vorsitzends des Vereins Adolf Reuschling wies in feinet! Begrüßungsansprache auf die Bedeutung des Qe, fanges zur Pflege echter Volksgemeinschaft hin» Gerade nach des Tages Last und Mühe erwecke eilt gemeinsam gesungenes Lied wieder neue Kraft unb Freude an dem täglichen Berufsleben. Im Laust des Abends wechselten Musikvorträge mit Gesangs» ( ( vorträgen unter der Leitung des Dirigenten Gern» Hardt (Gießen) ab. Die vorgetragenen Siebe# fanden besonderen Anklang, weil sie meistens int Volkston gehalten waren. Es kamen zu Gehör Chöre des bekannten schwäbischen Komponisteil Silcher sowie Lieder von Seitz, Müller, Böhme, ! Ullrich und Stollwerk. Ein von Mitgliedern des Vereins in hervorragender Weise gespielter Schwank wurde mit großem Beifall aufgenommen. Den Schluß des offiziellen Teils bildete ein humoristisches Kostümduett. Hierauf blieben die Besucher noch lange beim Tanz beisammen. Die Musik wurde von $ der Kapelle Leib (Launsbach) in guter Weise aus- geführt.
** Don der Universität. Von der Pressestelle der Universität Gießen wird uns mitgeteilt: Der ord. Professor an unserer Universität Dr. Karl Danselow hat den an ihn ergangenen Ruf auf das Ordinariat für Waldbau an der Universität Freiburg i. Br. zum 1. April 1935 angenommen.
Spielplanänderung des Stabt» Theaters. Morgen fällt infolge Erkrankung des Herrn W r e d e die angesetzte Operetten» Vorstellung „Alt-Wien" aus. Dafür gelangt bas \ „ , „ . _
heitere Komödienspiel „Die Hosen des Herrn von Ne und Meh-
Bredow" von Paul Beyer unter Heinrich ft u b s 2 W - ^Zahl, die Herabsetzung der Zahl der Regie zur Aufführung. u 0 5 (£rbuntud)hgen und die Vermehrung der Fruchtbar-
**Kaufmannsgehilfenprüfuna 1935 bei den Erbtüchtigen. Gegenwärtig habe man in Die Industrie- und Handelskammer Gießen weist «°ch allen Anlaß, über Geburtenrückgang
nochmals auf die Pflichtprüfung Der Lehrlinge, die .gen. Alle Kräfte mußten darangesetzt werden, in.ber Zeit zwischen 1. 7. 1934 und 30. 6. 1935 ihre JInfero% d“ .verhindern.
Lehrzeit beendet haben, hin. Soweit die Meldunaen ^eich habe den Gedanken an eine rassische nach Nicht abaegeben sind, sind sie unocr3ÜaHd) erneuerung bereits aufaegeben. Der Geburtenrück- spätestens bis 20. d. M., auf den bei der Kammer 8?"8.?' in diesem Lande zu katastrophal.) Unsere erhältlichen Formularen vorzunehmen Bemühungen muhten alle darauf hinauslaufen, die
** Sterbefälle in Gießen. Es oerftarben ^Men Kräfte in unserem Volke zu aktivieren.
in Gießen in der Zeit vom 1 bis 15 Februar- k Unfruchtbarmachung der Erbkranken sei eine 1. Heinrich Wahl, Kaufmann, 59 Jahre' alt fiitle- m ek ^orberunaen für ein rassenbewußtes brandftraße 11. — 3. Maria Höninger Orben«J ^ Notwendigkeit dieser Ausmerze müsse
schwester, 25 Jahre alt, Liebigstraße 24. L- 4 c?{u aüer Widerstände festgehalten werden. Christ- sabeth Reinecke geb. Müller, 51 Jahre alt Roon- die Aufgabe, Schwache
straße 28. — 5. Sofie Hanstein geb. Kißner Wwe 5r.?nFe 3U unterstützen, nie aber die Aufgabe, 72 Jahre alt, Schulstraße 5. — 6. Geora « ^klstenz neuer Schwächlinge Hervorrufen zu
Bierverleger, 74 Jahre alt, Klinikstraße 21 __ 9*Ik ^^bem leistungsfähigen Menschen garantiere
Mathilde Schaefer, ohne Beruf, 59 Jahre alt Die^ Staat die Existenzmöglichkeit.
straße 13. — 10. Christine Schäfer geb. Nicolai , er Asylierung habe der Staat ein weiteres Wwe., 86 Jahre alt, Diezstraße 13. — 11. Karo- gbsellschaftsfeindliche Elemente — aus Denen linc EmDen geb. Häuser, Wwe. 83 Jahre alt ^cu» Jmm<Sr ro’eber Die Strafrückfälligen rekrutierten
nadt 36. — 14. Wolff Schiff, Rentner, 90 Jahre &er Volksgemeinschaft fernzuhalten.
alt, Dleichstraße 28; Artur Lock, 10 Monate alt. Die neue Rechtsprechung gehe auch klar darauf
P4SULLEM
Vor Ansteckung (bayerI schützen XV9V


