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Wirtschaft

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 211.

Banknoten.

8,4

8,4

5 o. H.

62,53

80,44

33,59

62,79

80,76

33,73

1 Zentner Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 36 38, b) 31 bis 35, c) 26 bis 30, d) 23 bis Bullen a) 34 bis 35, b) 30 bis 33, c) 27 bis d) 24 bis 26. Kühe a) 33 bis 34, b) 27 bis c) 20 bis 26, d) 12 bis 19. Färsen a) 37 bis

bis 25.

29, 32, 40,

Die allgemeine Frist zur Abgabe der Einkom­mensteuererklärung 1934 läuft am 2 8. Februar 1 9 35 ab. Die Veranlagung der Einkommensteuer für das Jahr 1934 ist die erste Veranlagung auf Grund des neuen Einkommensteuergesetzes vom 16. Oktober 1934. Wie bereits aus unserem in Nr. 16. vom 19. Januar auf der SonderseiteZeitfra­gen des Mittelstandes" veröffentlichten ArtikelDie Gewinnermittlung im neuen Einkommensteuergesetz" hervorgeht, beschreitet das neue Einkommensteuer­gesetz in vieler Hinsicht neue Wege. Zu dem neuen Einkommensteuergesetz ist nunmehr die erste Durch­führungsverordnung vom 6. Februar 1935 erschie­nen. In dieser Durchführungsverordnung ist auch der Kreis der zur Abgabe der Einkommensteuer­erklärungen verpflichteten Personen festgelegt. Ge­genüber der seitherigen Regelung ist hierbei inso­weit eine Erweiterung eingetreten, als nunmehr neben den sonstigen erklärungspflichtigen Personen auch unbeschränkt Einkommensteuerpflichtige, die we­niger als 8000 Mark, aber mehr als 4000 Mark Einkommen hatten und in diesem Einkommen Ein­künfte von mehr als 300 Mark enthalten waren, die weder der Lohnsteuer, noch der Kapitalertrags­steuer unterlegen haben, zur Abgabe der Erklärung verpflichtet sind. Ein Lohnempfänger, der z. B. ein Lohneinkommen von 3800 Mark hat und außerdem noch 600 Mark Einkünfte aus Vermietungen oder aus Zinsen (z. B. für ein Sparkassenguthaben oder eine Hypothekenforderung), ist nunmehr auch zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, selbst wenn er vom Finanzamt nicht aufgefordert sein sollte.

Der Ehemann hat in seiner Steuererklärung auch die Einkünfte seiner Ehefrau anzugeben, die bei der Zusammenveranlagung der Ehegatten mit seinen Einkünften zusammenzurechnen sind. Der Haushal­tungsoorstand hat in seiner Einkommensteuererklä­rung aud) die Einkünfte seiner mit ihm zusammen zu veranlagenden Kinder, soweit diese nicht Ar­beitseinkünfte aus einem dem Steuerpflichtigen fremden Betriebe darstellen, anzugeben und mit seinen Einkünften zusammenzurechnen. Steuerpflich­tige, die nach den Vorschriften des Handelsgesetz­buches oder auf Grund anderer gesetzlicher Vor­schriften Bücher führen und regelmäßig Abschlüsse machen, haben der Steuererklärung eine Abschrift der unverkürzten Bilanz, der Verlust- und Gewinn­übersicht, und wenn ein Jahresbericht (Geschäfts­bericht) oorliegt, auch diesen beizufügen. Nach dem Einkommensteuergesetz dürfen Steuerpflichtige, die verpflichtet sind, Bücher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches zu führen, bei Wirtschaftsgütern

und forstwirtschaftlichen Gewinns.

Für Einkünfte aus Gewerbebetrieb und aus Land- und Forstwirtschaft wird bei der Veran­lagung für das Kalenderjahr 1934 die Steuer auf Antrag nur in Höhe von 20 v. H. erhoben, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

1. Der Gewerbetreibende oder Land- und Forst» .wirt muß unbeschränkt steuerpflichtig sein;

2. die Einkünfte müssen in einem inländischen Be» trieb erzielt worden sein;

3. bei Gewerbetreibenden müssen Bücher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches geführt sein und bei Land- und Forstwirten muß ord­nungsmäßige Buchführung vorliegen;

4. die Einkünfte müssen alsSteuerbegünstigte Rücklage" in der Bilanz ausgewiesen sein;

5. die Einkünfte, die dieser steuerbegünstigten Rücklage zugeführt werden, dürften 25 o. H. des Gewinns, gekürzt um einen nach obigen Ausführungen abgesetzten Verlustvortrag, nicht übersteigen;

6. der Betrag, der aus den Einkünften für das Kalenderjahr 1934 der steuerbegünstigten Rück­lage zugeführt wird, darf zusammen mit d n Beträgen, die auf Grund des Einkommensteuer­gesetzes 1925 in der Fassung der Notverordnung

25,75 1,3

7,95

7,55

7,7 10,75

des Anlagevermögens, deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer erfahrungsgemäß fünf Jahre nicht übersteigt, die Absetzungen für Abnutzung mit einem höheren Betrag, als sich bei Verteilung der Anschaf- fungs- und Herstellungskosten auf die Gesamtdauer der Verwendung oder Nutzung für ein Jahr ergibt, und ohne Rücksicht auf den Teilwert bemessen. Diese Bestimmung ist nunmehr aud) auf Gewerbetrei­bende und Angehörige der freien Berufe, die ohne dazu verftichtet zu sein Bücher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches ordnungsmäßig führen, ausgedehnt worden. Hierdurch wird für der­artige Steuerpflichtige Gleichstellung mit den Voll­kaufleuten herbeigeführt. Die Anwendung der Vor­schriften, kurzlebige Wirtschaftsgüter über das nor­male Maß hinaus abzuschreiben, ist jedoch nur zu­lässig, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungs­kosten für kurzlebige Wirtschaftsgüter und die Ab­setzungen für Abnutzung in der Buchführung auf einem besonderen Konto ausgewiesen werden. Uebersteigen die Werte für kurzlebige Wirtschafts­güter bei Altanlagen, die nach den Vorschriften des Einkommensteuergesetzes 1925 zum Zwecke der Ge­winnermittlung in der Schlußbilanz für das Wirt­schaftsjahr 1933 (1932/33) angesetzt sind oder anzu­setzen gewesen wären, die Ansätze in der entspre­chenden Handelsbilanz, so ist die erhöhte Absetzung nur in der Höhe zulässig, in der sie in der Handels­bilanz vorgenommen wird. Von den danach verblei­benden Beträgen ist die Absetzung für Abnutzung nach Maßgabe der Restnutzungsdauer vorzunehmen. Dabei darf jedoch der Ansatz in der entsprechenden Handelsbilanz nicht unterschritten werden.

In dem neuen Einkommensteuergesetz sind die Vorschriften über den Verlustvortrag und über die Steuerbegünstigungen von Rücklagen aus steuer­politischen Gründen nicht mehr enthalten. Als lieber« gangsregelung bestimmt die Durchführungsverord­nung, daß Gewerbetreibende, die Bücher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches führen, und buchführende Land- und Forstwirte berechtigt sind, bei der Ermittlung des Einkommens für 1934 die in den beiden vorangegangenen Wirtschaftsjahren entstandenen Verluste abzusetzen, soweit sie nicht bei der Veranlagung für die Steuerabschnitte 1932 (1931/32) oder 1933 (1932/33) ausgeglichen oder ab­gezogen worden sind. Der Abzug darf nicht über­steigen:

1. bei Gewerbetreibenden: die Hälfte des im Wirt­schaftsjahr 1934 (1933/34) erzielten gewerblichen Gewinns;

2. bei Land- und Forstwirten: die Hälfte des im Wirtschaftsjahr 1934 (1933/34) erzielten land-

26 1,175 7,85

7,6 7,7

11

26 1,25 7,85

7,5 7,6

11.13

25,75

1,2

7,75

7,5

7,7

11

Spenden für das Winterhilfswerk

Sämtliche Zahlungen für den kreis Gießen, die das Winterhilfswerk 1934/35 betreffen (Spenden, Slraßenfammlungen, hausfammlungen, Eintopfgerichte ufro.), sind nur auf Konto der

Vezlrksfpar kaffe Gießen, 3t r. ,4600 oder auf

Postscheckkonto Frankfurt a. ZIL Ztr. 5979 einzuzahlen bzw. zu überweisen.

Die Einkommensteuerveranlagung für das Jahr 1934.

b) 33 bis 36, c) 27 bis 32, d) 23 bis 26. Kälber b) 36 bis 44, c) 30 bis 35, d) 22 bis 29. Lämmer und Hämmel b2) Weidemasthämmel 36 bis 37. Schafe nicht notiert. Schweine al) 50 bis 52, a2) 50 bis 52, b) 48 bis 52, c) 47 bis 52, d) 44 bis 50, gl) 44 bis 48. Im Preisoergleich zum Markt vom 11. Februar gaben Kühe, Kälber und Schweine 1 bis 2 Mark nach, Ochsen, Bullen, Färsen und Hämmel blieben unverändert. Marktverlauf: Rinder langsam, geringer Ueberftanb (22 Ochsen, 5 Bullen, 2 Kühe, 7 Färsen). Kälber ruhig, ausverkauft. Hämmel und Schafe ruhig, Ueberftano (8). Schweine ruhig, nahezu ausverkauft (85 Ueberftanb).

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

Ungarische Note»................

Großhandelspreise für Fleisch unb für Fe11waren. Beschickung bes Fleischgroß­marktes: 508 Viertel Rinbfleisch, 76 ganze Kalber, 8 ganze Hämmel, 77 halbe Schweine. Preise' pro 50 kg in RM.: Ochsenfleisch b) 56 bis 60, c) 52 bis 56. Bullenfleisch b) 52 bis 54. Kuhfleisch b) 44 bis 50, c) 30 bis 40. Färfenfleisch b) 56 bis 60, d 52 biq 56 hl 62 hia 70 66 hie 69 1

Wieder ein Uanbüberfall in Frank,uri.

Der Täter festgenommen.

LPD. Frankfurt a. M., 18. Febr. In ber Nacht zum 15. Februar lernte ein Schneibermei- fter in einer Gastwirtschaft einen Mann kennen, ber ihm erklärte, er wohne in ber gleichen Gegenb wie ber Meister, unb man könne ben Weg gemein­sam nach Hause antreten. Man ging auch zusam­men nach Hause. Als ber Schneidermeister vor sei­nem Hause angekommen war unb sich von seinem Begleiter verabschieben wollte, würbe er von Sie« fern plötzlich gewürgt unb niebergeschla- gen. Dabei entmenbete ber Täter dem Ueberfal- lenen seine Barschaft in Höhe von 6 Mark. Es ge- lang ihm, unerkannt zu entkommen. In der folgenden Nacht konnte der Täter jedoch ermit­telt und f e st g e n o m m e n werden. Es handelt sich um den 22jährigen Otto D o r n b a ch aus Frankfurt a. M., dem außer dem Raubüberfall noch ein Diebstahl nachgewiesen werden konnte. Dörn­bach hat ein umfassendes Geständnis abgelegt.

Äerlin, 18. Februar Ameritanuche Noieu.........

Belgische Noten.............

Dänische Noten ............

Englische Noten ............

markt in unserer Stadt war mit 251 Ferkeln be­schickt. Nach flottem Handelsgeschäft verblieb nur geringer Ueberftanb. Es kosteten 6 bis 8 Wochen . z . alte Ferkel 15 bis 20 Mark, 8 bis 10 Wochen alte

c) 52 bis 56. Kalbfleisch b) 62 bis 70, c) 56 bis 62.1 Tiere 20 bis 25 Mark.

vom 5. Juni 1931 eine solche Rücklage bereits bilben, 40 v. H. des für den Schluß des Wirt­schaftsjahres 1934 (1933/34) feftgefteüten Be» triebsDermögens nicht überfteigen.

Die Steuer für die Einkünfte, die ber steuerbe­günstigten Rücklage zugeführt werben, wirb nach einem Satz von 20 v. H. gefonbert berechnet unb ber Steuer hinzugerechnet, bie sich für bie übrigen Einkünfte nach den Vorschriften des Einkommen- fteuergefetzes vom 16. Oktober 1934 ergibt.

Uebersteigen im Wirtschaftsjahr 1934 (1933/34) oder in einem späteren Wirtschaftsjahr bei dem Steuerpflichtigen, oder seinem Rechtsnachfolger die Entnahmen aus dem Betrieb die im Wirtschafts­jahr erzielten Einkünfte aus Gewerbebetrieb ober aus Lanb- unb Forstwirtschaft, so ist ber Unter- fdjiebsbetrag von ber nach ben bisherigen Vorschrif­ten steuerlich begünstigten Rücklage abzuziehen unb 5 v. H. nachzuversteuern.

Als Entnahme gilt hierbei auch bie Veräußerung des Betriebes, die Veräußerung von Anteilen am Betriebsvermögen und bie Aufgabe bes Betriebs. Den Entnahmen stehen Darlehen gleich, bie bem Unternehmer (Mitunternehmer) ober seinen Ange­hörigen aus Mitteln bes Betriebs gewährt werben

Be>i der Veranlagung von Steuerpflichtigen, zu beren Einkünften Renten aus der reichsgcfetzlichen Invaliden-, Angestellten- und Knappschiiftsversiche- rung oder Bezüge gehören, die ganz ober teilweise auf frühere Beitragsloistungen des Bezugsberech­tigten oder feines Rechtsvorgängers beruhen, ist z^r Abgeltung der Werbungskosten von diesen Einnah­men als Mindeftbetrag ein Pauschalbetrag von 200 Reichsmark abzusetzen. Gleiches gilt für Steuerpflich­tige, die lediglich Einkünfte aus Kapitalverm gen haben, wenn diese den Betrag'von 1200 Reichsmark jährlich nicht übersteigen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reickisbankdiskont 4n.fi

einbez. 151,50, Daimler Motoren 48,65, Scheide- anftalt 205,75, Deutsche Linoleum 137,50, IG. Far­ben 141,25, Gesfürel 114, Holzmann 83,25, Lah- meyer 119, Mainkraft 90,25, Schuckert 99,75, Zell­stoff Waldhof 52, Feinmechanik Setter 72, Reichs­bahn-Dorzugsaktien 118,50, Bad. AG. für Rhein- fchiffahrt 70, Hapag 30. Nachbörse: Muag 70,25 Geld.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 18. Febr. Auftrieb: Rinder 1124 (gegen 1214 am letzten Markt vom 11. Februar 1935), darunter 309 Ochsen, 98 Bullen, 317 Färsen, 400 Kühe. Kälber 478 (456), Schafe 48 (138), Schweine 3763 (3636). Notiert wurden pro

*% Oesterreichische Goldrente.

}'3°% 0esterreichi,ck«e Silberrente

<% Unflarijdje Goldrente

4% Ungarische Staatörente ü. 1910

*¥2% deSgl. von 1913 ........

6% abgest. Goldmextkaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 43^2üififd)e Bagdadbahn-Aulethe

Geld

2,45

57,96

54,14

12,135

16,42

167,96

21,33

61,01

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

Tendenz nachgebend.

Frankfurt a. M., 18. Febr. Die ungewöhn­liche Geschäftsstille der Vorwoche war auch das Kennzeichen der ersten Börse zum Wochenanfang. Die ytiiiiffe verharrte angesichts des Fehlens fast jeglicht-r Kundenaufträge in starker Zurückhaltung und ließ sich auch durch günstige wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Nachrichten nicht zu größerer Betätigung bewegen.

Der Abschluß der Stillhalte-Verhandlungen bot dem deutschen Rentenmarkt etwas Anregung, wenngleich größere Umsätze auch nicht zustande- kamen. Altbesitzanleihe und Reichsschuldbuchforde­rungen in späten Fälligkeiten waren allerdings je 0,13 v. H. leichter. Umschuldungsanleihe, Zinsver- gütunasscheine und Stahlverein-Bonds sowie Reichs­mark-Anleihen konnten sich aber gut behaupten unb auch am Kassarentenmarkt ergaben sich keine nen­nenswerte Veränberungen.

Der Aktienmarkt erfuhr bagegen überwie- §enb leichte Abschwächungen von durchschnittlid) ,50 bis 0,75 v. H. bei benfbar kleinsten Umsätzen. Auf bie im Berliner Börsenprospekt gemachten An­gaben über noch unbestimmte Dividendenaussichten lagen Daimler Motoren im Angebot unb setzten mit 48,65 (50,40) ein, um nach dem ersten Kurs weiter zu weichen auf 48,25. Am Montanmarkt waren insbesondere Mannesmann mit 77,25 (78,50) gedrückt, auch hier find die Dividendenausfichten noch recht unklar, sonstige Bergwerkspapiere ließen meist um 0,50 bis 0,75 v. H. nach, lediglich Gelsen­kirchen lagen mit 70 v. H. behauptet. Elektro­papiere hatten kaum Geschäft, im ganzen aber gut gehaltene Kurse, nur Felten gingen um 0,75 o. H. zurück und auch AEG. waren kaum gehalten. Die Farben-Aktie setzte mit 140,75 um 0,25 v. H. leich­ter an, ferner verloren Scheideanstalt 0,50 v. H., während Metallgesellschaft mit 94,50 (94,25) voll behauptet blieben. In der heutigen HV. wurden feine besonderen Ausführungen gemacht. Zellstoff- und Kunstseideaktien lagen schwächer, Aschaffen­burg1,25 v. H., Waldhof 0,75 v. H. und AKU.0,90 o. H. Niedriger lagen außerdem Reichsbank mit 163,50 (164), Moenus Maschinen mit 85,75 (86), Deutsche Linoleum mit 138 (138,50), behauptet andererseits Conti Gummi mit 143,13 (143), Kaufhof mit 38,90 (38,75) und Feinmechanik Setter mit 72,40 (72,25).

Der Verlauf blieb auf allen Marktgebieten farb­los, die Kurse bröckelten meist weiter geringfügig ab, insbesondere am Montanmarkt. Hier lagen Harpener mit 97,25 bis 97,50 (99,50) schwach. SG. Farben und Daimler konnten sich auf den er­mäßigten Kursen behaupten. Fest lagen Zement Heidelberg mit 117,25 bis 118 (116,25). Der Kassa­markt lag heute sehr still.

Am Rentenmarkt bröckelten Altbesitzanleihe auf 111,75 (112) ab, sonst blieben die Kurse behauptet. ''Gold- und ßiquibationspfanbbriefe lagen bei klei­nem Geschäft behauptet, Kommunal-Obligationen zogen teilweise bis 0,25 v. H. an. Auch Stadt­anleihen waren zumeist etwas höher gefragt. Staatsanleihen, fremde Werte und Jnbustne-Odli- gationen lagen geschäftslos. Tagesgeld war mit 3,25 v. H. (3,50) etwas leichter.

Abendbörfe: behauptet.

An der Abendbörfe entwickelte sich angesichts der anhaltenden Orderlosigkeit kaum Geschäft, zumal die Kulisse mangels Anregungen in ihrer Zurückhal­tung verharrte. Die Kursgestaltung war bei nicht unfreundlicher ©runbftimmung wohl nicht ganz ein­heitlich, Montanwerte blieben zumeist unerholt, im großen unb ganzen konnten sich bie Kurse jeboch im Vergleich zum Berliner Schluß behaupten. Im Frei- verkehr zeigte sich etwas Interesse für Maschinen­bau-Unternehmungen AG. (Muag), bie zunächst mit 69,75 (Berliner Schluß 69,25) einsetzten unb im Verlaus ber Abenbbörse bis auf 70,25 anzogen, wo­bei verhältnismäßig lebhafte Umsätze ftattfanben. Anbere Maschinenwerte lagen bagegen ruhig. Am Kassamarkt blieben Bankaktien unoeränbert.

Auch bas Rentengeschäft bewegte sich in sehr en­gen Bahnen, etwas Geschäft hatten lebiglich Kom- munal-Umschulbung zum letzten Mittagskurs; auch bie übrigen variablen Werte blieben unoeränbert. Von Stabtanleihen zogen 6 (7) v. H. Frankfurt von 1926 weiter an auf 92 (91,75). Am Auslanbsren- tenmartt Junten sich Schweizer Bahnanleihen etwas erholen; 4prozentige SBB. von 1912 160,25 (158,25), 3,5prozentige do. 150 (149).

U. a. notierten: Altbesitzanleihe 111,90, 7 v. H. Stahlverein 97,50, 6 (7) v. H. Stadt Frankfurt 92, 6 v. H. Frank. Hyp. Bank Gold R 13 bis 15 95,75, 5,5 v. H. do. Liquidation 99,13, Adca 73,25, Com­merzbank 82, DD.-Bank 82,50, Dresdner Bank 82,50, Reichsbank 163,50, Gelsenkirchen 69, Harpener 97, Kali Aschersleben 102,25, Mannesmann 77,65, Mansfeld 92, Rheinftahl 95,50, Stahlverein 45,50, Cement Heidelberg 118, SG. Chemie Bafel 100 v. H.

Äric>

2,47

58,20

54,36

12,175

16,48

168,64

21,41

61,25

Hammelfleisch b) 70 bis 75. Schweinefleisch b) 70 bis 75. Fettwaren: Roher Speck unter 7 cm aus hiesiger Schlachtung 68 bis 72, Flomen 80 bis 85. Marktverlauf: ruhig.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurts. M., 18. Febr. Der Getreidegroß­markt lag allgemein still. Das reichlichere Angebot von Brotgetreide fand angesichts des schlep­penden Mehlgeschäftes nur schwache Auf­nahme. Futtergetreide blieb bei geringem An­gebot weiter stark gesucht. Auch ölhaltige Futter­mittel und Mühlennachfabrikate waren bei großer Nachfrage noch ungenügend angeboten.

Es notierten ((Betreibe je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in RM.: Weizen W IX 206,50, W XIII 210,50, W XVI 214,50, Roggen R IX 166,50, R XIII 170,50, R XV 174,50, alles Großhandelspreise der Mühlen des genannten Preisgebiets. Futtergerfte G IX 168,50, G XI 171,50, G XII 173,50, Hafer H XIII 166,50, H XIV 168,50, alles Großhandels­preise ab Station, bei Wasserverladung über 100 Tonnen 3 Mk. mehr. Sommergerste für Brauzwecke 200,; Weizenmehl W XIII 27,50, W XVI 27,95, Roggenmehl R XIII 23,60, R XV 24, alles plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 17, Weizen- futtermehl 13, Weizenkleie W XIII 10,73, W XVI 10,95, Roggenkleie R XIII 9,99, R XV 10,23, alles Mühlenfestpreife ab Mühlenstation, soweit sie in dem Bereick der Landesbauernschaft Hessen-Nassau fallen. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 13, Palmkuchen m. M. 13,30, Erdnußkuchen m. M. 14,50, alles Fabrik­preise ab südd. Fabrikstation. Treber Trocken­schnitzel 9,62 bis 10,02, Heu 10,50, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt 5 bis 5,40.

Kartoffeln, gelbfleischige, hiesiger Gegend, 2,80 bis 2,90 Mk. per 50 Kilo bei Waggonbezug. Tendenz: ruhig.

Schweinemarkt in Alsfeld.

* Alsfeld, 19. Febr. Der gestrige Schweine-

Sranrfurt a. M

Berlin

Zrankfutt a. M.

Nerlln

Schluß» kurs

Schluß. Abcnd- börs"

Schluß» lur»

Schluß?. Miiiag- Pörfe

Schluß­kurs

Schlußr. Abend­börse

Schluß- kurS

Gchlußk. Miiiag- borfe

Datum

16 2-

18.2

16.2

18-2

L)atum

16-2

18-2

16-2

18-2.

4% desgl. Lene 11 ............

6% Rumän. verelnh. Rente v. 1903 4^,°/k>Rumän.vereinh.RLNtev.l91S 4% Rumänische vereinh. Rente .. 2%% Mnatolier ..............

8,4

4,4

7

4,13 34,75

34,75

33,9

86,75

114,75

83

83,25

83,25

164

30,5

139,75

106

118,25

86,9

114,75

99,5

144,75

120

91

99,5

70

99,25

121,5

86,5

78,5

8,4

4,4

7

4,1

34,4

30

33,9

86

114

82

82,5

82,5

163,5

30,13

140

105,25

118

85,5

114

99,75

144,5

119

90,65

99

69

97

121,5

85,75

4,13 34,25

34,5 27,65

34 86,9 114,75

82,75

83,25 83,25

164

30,4 140 105 118

86,13 114,75 109,25

99,75 145,5 119,5

91

99,5 70 99

87,4

121,5

86,5

4,3

7,05

4,13 34,25

30,13

27,5

33,65 86,25

114

82

82,5

82,5 164,25

30,25 139,4 104,5

118

85,4

114,5 110,25

100 144,75 118,5

90,5

100

69

97

86,5

143

85,13 77,75

Mansfelder Bergbau...... 0

Koköwerke................ 0

Phönix Bergbau.............0

Rheinische Braunkohlen .....10

Rheinftahl ............... 0

Bereinigte Stahlwerke........ 0

Otavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........ 5

Kaliwerke Salzdetfurth.....?y2

I. ®- Farben.Jndustrte.......7

Scheideanstalt...............e

Goldschmidt ................0

RütgerSwerke ...............0

Metallgesellschaft.............0

92

55

207

95,75 46,25

12,25

105

104

141

206,5

92,5 102,65

94,25

,,6I

53,65

52,75 74,13

50,4 138,5

38,75

159,5

143

34,5

90

1641

92

54,5

205

95,5

45,5

12,5

103,5 '04

148

141,25

205,75

91,75

103

94,5

83,25 118

127

53

52

48,5

137,5

39,e

194,5

158,75

142,5

34,131

90,25 |

92,65 101,75

55,13 205,25

96 46

12,25 105

104,75

141,25

92 103,65

94,75

83,75

102,75

53,13

118

52

74,5 127,75

50,13 137,5

84,13

38,5

193,5 159,75

143

162

92,5 102,25 54,65

203

95,75

45,65

12,5 102,25 102,25

148

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92 103,4 94,75

83,5

101

53,13 116,25

51

73,5

128

48,5

138

84,5

39

194,5

159,5

142,25

34,4

Hamburg-Amerika»Paket ..... O

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Hansa-Dainpfschiff ........ o

Norddeutscher Lloyd .........o

A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... * Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto»

Gesellschaft....,........... o

Dresdner Bant..............o

ReichSbank ......... 12

A.E.G.......................

Bekula..................... o

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft . fl

gelten & Guilleaume......... 0

Äesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........ 5

Schuckert L Co............... 5

Sie mens L Halske........fTT 7

Pbiiipv Holz mann...........0

Zementwerk Heidelberg ......0

Zementwerk Karlstadt......... 0

Schultheis Payenhofer ....... 0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg................... 0

Hellstoff Waldhos ............0

Zellstoff Aschaffenburg .......O

Dessauer fflafl ........ 7

LahmeyerLLo............. 10

Buderus ......... 0

Deutsche Erdöl...............

Gelsenkirchener............ g

Deutsche Linoleum...........O

Orenstein & Koppel..........O

Leonhard Tietz ..............0

Cbade......................10

Harvener...................

Hoesch EisenKöln.Neuessen .. 0

Ille Bergbau ............... 6

Ille Bergbau Genüsse ........ e

Klöcknerwerke ........... q

Mannesmann-Röhrea........ 0

Aeeumuiatoren-Fabrik........ O

Conti-Gummi...............O

Grtyner................. o|

Mai'nkraftwerke Höchst a.M...» 4

Frankfurt a.Il.

Berlin

Schluß» lurs

Schiußt. Abend» börsr

Schluß­kurs

Schluß!. Millag- börie

Odium

16.2

18 2

16.2.

18.2-

6% Deutsche Reichsailleihe v. 1937 6% tijem.7% Dt. Reichöanl. v. 1929 6%% Doung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablüs.-Schuld mit Auslos.-Rechten ...........

99,13

101,5

112,13

96,75

95,75

99,25

114,75

113,75

95,75

95,75

99,13

99,5

97

97

105,3

99,13

101,25

111,9

96,75

95,75

99,13

99,4

101,5

112

99,5

101,13

111,9

Desgl. ohne Auslos.-Rechte .... 6% ebem.8% Hess. Bolksstaat 1929 lrückzahlb. 102%) ......

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold.R. 12.....

6^2% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Liqui.......

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auülos.-Rechten .......

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auölos.-Rechten 6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank Boldpfe. 15 unkündbar biß 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 W/o ehem. 4J4% Franks. Hyp.. Baiik-Liqu.»Pfandbriese......

6'4% ehem. 4/2% Rheinische Hyp.-Bank-Liyu.-Goldpfe. ...

6% ehem. 8% Pr. Landespfand- bdefanftalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem 7% Pr. Landespfand.

brkc-fanstalt. Pfandbriefe R. 10 Bteuergulsch. Verrechnungskurs..

113,13

95,75

95,75

99,13

99,5

97

97

105,4

113,65

95,75

99,75

97

97

105,3

113,13

99,75

97

97

105,4

16-Februar

18-Februar

Amiliche Notierung

Geld | »rief

Amtliche Notieiung

Geld | Brief

Buenos Atre. Brüssel-----

Rio de Jan. .

0,638 58,17 0,194

3,047 54,19

81,29

12,135 5,355 16,43

168,35

21,20 0,707

5,649

61,00

48,95

11,015

62,57

80,72

34 05

10,405

2,491

0,642 58,29

0,196

3,053

54,29

81,45

12,165

5,365

16,47

168,69

21,24 0,709

5,661

61,12

49,05

11,035

62,69

80,88

34,11

10,425

2,495

0,640 58,17 0,194

3,047

54,35

81,31

12,17

5,372

16,43

168,38 21,20 0,709

5,649

61,17

48,95

11,04

62,75

80,72 34,03

10,407

2,498

0,644 58,29

0,196 3,053

54,45

81,47 12,20

5,382

16,47

168,72

21,24 0,711 5,661

61,29

49,05

11,06

62,87

80,88

34,09

10,427

2,502

Kopenhagen. Danzig.....

London .....

HelsingforS.. Paris ......

Holland ...

Italien.....

3<u)an......

Jugostawien

Oslo.....:

Wien.......

Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien....

Budapest ...

Neuyork...

Nt ^rimindfroman v ^ckkttchtsschutz: ^Fortsetzung . ."Wie, jetzt sch^ £/ e.nb»r[t an. 1 gt noch einen $e' $"*r9 gmchn ?abe", bag P unb be» ® "tote vergessen" LNmir in Tr"u Vandte sich n;,au

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liütfgeblieben str Uo.H.), ist durch VMUnehmen und Vi erer", bes S Moangsmitteln (® Unugehen, wenn E sozial dazu i Binnen, und wo I öaftlicfjen oder I M machen. Das sc

i)» in allen Falle, Itcnberen Familie

eie auch bei linde Men Erleichterun Erze endgültig vc Men Minister f Ausbildung befar

Wir geben dies erwarten, daß all Widerstand der w be? Lernmittelbeiti gen, sv wie sie ai Kinder bezahlen. ' fidjerung haben, 1 Pfennig für <5ad >cf (Derforgur * Dorführungsgerät Pfennig zu Vern dabei zur Verwe Geräte und Film im Laufe der Z schulen in jeder jede Schule im nötigen Anzahl r gesagt werden, ! Echulveranstaltu! ftaltungen des D : Honen zur Serfi

Pdrfcgi nid LPD. Die Gaupi

Auf verschiedene 1 AF.-Mitglieder, d bagsfrei sind. Sie aus die Unterstützu bag auf Gewährui stellen. Dieses Rech Zu, die im Besitz roten Mitgliedskar A, BDM. oder § müssen den vollen