Ausgabe 
19.1.1935
 
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daher nur insoweit zulässig, als diese auch In der Handelsbilanz erfolgt.

Die Sonderbehandlung der kurzlebigen ©irh schaftsgüter des Anlagevermögens erfordert, daß diese Güter in der Buchführung von den lang- lebigen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens l o s g e l ö ft werden. Es muß zwischen langlebigen und kurzlebigen Wirtschaftsgütern des Anlagever­mögens buchtechnisch so unterschieden werden, daß die Nachprüfung der Absetzungen ohne Schwierig­keit möglich ist. Es muß also ein besonderes Konto kurzlebiger Wirtschaftsgüter" eingerichtet werden. Auf dieses Konto müssen zu­nächst die Werte derjenigen kurzlebigen Wirtschafts­güter übertragen werden, die in der Bilanz für

1933 oder 1932/33 vorhanden gewesen sind, und dann die Werte derjenigen kurzlebigen Wirtschafts- güter, die in 1934 oder 1933/34 angeschafft oder hergestellt worden sind. Dann ist dieses Konto lau­fend mit allen Aufwendungen für die Anschaffung oder Herstellung kurzlebiger Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens zu belasten. Am Schlüsse eines jeden Wirtschaftsjahres muß dann entschieden wer­den, inwieweit hinsichtlich der vorhandenen kurz- lebigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens von der Vorschrift der erhöhten Abschreibung Gebrauch gemacht und welcher Teil des auf dem Konto kurz­lebiger Gegenstände sich erweisenden Soll-Ueber- schu'sses demgemäß dem Verlust- und Gewinnkonto in Rechnung gestellt werden soll.

' Wirtschaft.

Wochenbericht vom frankfurter probuktenmarkt.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, hat sich im Frankfurter Getreidegroßmarktgeschäft in der abge­laufenen Woche kaum eine Veränderung ergeben, besonders die Umsatztätigkeit blieb weit hinter der vom Jahresende zurück. Bei den Mühlen bestehen angesichts der eingelagerten Pflichtmengen noch starke Vorräte, so daß Neuerwerbungen nur in Bedarfsfällen gekauft werden.

In B r o t g e t r e i d e hat sich das Angebot gegen­über der Vorwoche etwas vergrößert. Mit dem 1. Februar wird die Ausgleichsgebühr von 3,50 Mark auf 1,50 Mark herabgesetzt, was die Zurück­haltung im Einkauf von Brotfrucht naturgemäß verstärkt hat. Trotzdem wurde sowohl Weizen als auch Roggen verhältnismäßig leicht untergebracht.

Für die starke Zurückhaltung ist auch das weiter­hin sehr schleppende M e h l g e s ch ä f t verantwort­lich, insbesondere Roggenmehl begegnet nur sehr geringem Interesse, wogegen Weizenbrotmehl in­folge der neuen Brotsorten besser zu verkaufen ist, obgleich auch hierfür nur kleine Abschlüsse getätigt wurden. Die Preise blieben weiterhin unverändert, trotzdem hat sich das Geschäft nicht beleben können.

An den Futtermittelmärkten herrschte durchweg Angebotsmangel. Die Nachfrage sowohl des Handels, als auch der Verbraucher ist noch dringender geworden. Zuteilungen sind wieder nicht erfolgt, so daß die notierten Preise nahezu nomi­nellen Charakter tragen. Auch Kleie und Nach­mehle sind angesichts des schwachen Anfalls kaum erhältlich, ganz besonders Roggenkleie, die infolge der höheren Ausmahlung für Roggenmehl nur noch zu etwa 15 v. H. gegenüber 30 bis 40 v. H. im letzten Getreidewirtschaftsjahr anfällt. Weizenkleie -sowie Nach- und Futtermehl haben demgegenüber besseren Anfall, doch sind diese Artikel nur im Ver­band mit Mehl zu haben, wobei die zugeteilten Mengen die Nachfrage nicht befriedigen können. Biertreber fehlen weiterhin und werden seitens der Brauereien fast nur gegen Lieferung von Hafer abgegeben, doch kommen Abschlüsse dieser Art wegen des gleichfalls minimalen Angebots von Hafer kaum zustande. Futtergerste wurde in dieser Woche nicht mehr angeboten, selbst gegen Lieferung von ölhaltigen Futtermitteln war kein Material zu bekommen.

Braugerste hatte nur kleinen Markt, doch war die Haltung zum unveränderten Preis von 200 Mark per Tonne gut stetig. Gute hessische, Wetterauer sowie fränkische Gerste fand etwas Be­achtung, wenn auch die Nachfrage im hiesigen Be­zirk noch nie größere Bedeutung hatte.

Am R a u h f u t t e r m i t te l m a r k t liegt Heu weiterhin ruhig und zu Mark 11 je 100 Kilo un­verändert, dagegen blieb die Tendenz für Stroh an­gesichts des nur knappen Angebots und zur Ver­mengung mit anderen Futterartikeln zuHäcksel" gesucht und fest. Die Preise blieben zu 5 bis 5,40 Mark gegenüber der Vorwoche unverändert.

Das K a r t o f f e l g e s ch ä f t hat seit Jahres­beginn noch keine Belebung erfahren. Vom Ver­brauch liegt nur wenig Nachfrage vor, da er noch gut eingedeckt ist, daneben blieb das bisher verhält­nismäßig milde Wetter die paar Frosttage vor wenigen Tagen vermochten keinen Einfluß zu neh­men auf den Absatz nicht ohne Wirkung. Die Bestände sind vollkommen genügend, so daß bei einem plötzlichen Mehrbedarf den Anforderungen für Speisekartoffeln vollauf genügt werden kann. Fabrikkartoffeln sind bei kleinem Angebot etwas ge­fragt. Für gelbfleischige Speisekartoffeln hiesiger Ge­gend blieb die Notierung von 2,80 bis 2,90 Mk. per 50 Kilo bei Waggonbezug auch weiterhin unver­ändert.

Wochenbericht

»om Sronffurtcr Schlacktviebmarkt

Auf allen Märkten entwickelte sich mehr oder minder schleppendes Geschäft, - wie überhaupt die allgemeine Marktverfassung recht gedrückt war. Dazu kam die verhältnismäßig starke Beschickung der

einzelnen Viegattungen. Obwohl sie teilweise etwas unter der Vorwoche lagen, waren die Auftriebe dennoch gemessen an der Nachfrage zu stark. In Auswirkung davon verblieben auf den meisten Märkten Ueberstände.

Schon am F l e i s ch g r o ß m a r k t zeigte sich das schleppende Geschäft, obschon die Großschlächter am Ende der Vorwoche restlos ausverkauft waren. Auch hier verblieben, bei allerdings unveränderten Preisen, große Ueberstände. Von Fettwaren hat roher Speck unter 7 Zentimeter eine Ermäßigung auf 60 bis 65 (gegen 70 bis 75 Mark pro 50 Kilo in der Vorwoche) erfahren. Auf den Fleischabsatz von nachteiliaem Einfluß mar auch das wieder mil­dere und nasse Wetter.

Am Großviehmarkt waren die angetriebe­nen Qualitäten gut, trotzdem gaben die Preise nach schleppendem Geschäft nach. Obwohl auch die Export­beteiligung mit 49 v. H. am Gesamtauftrieb von 1439 (gegen 1193 in der Vorwoche) sehr gut war, verblieb Ueberstand. Ochsen und Bullen ließen je 1 Mk., Kühe in den Klassen a) und b) ebenfalls je 1 Mk. nach, ferner gingen Färsen c) und d) um je 2 Mk. zurück. Beste Tiere blieben im Preise etwa be­hauptet, geringe Kühe fanden etwas mehr Interesse, offenbar zur Wurstherstellung, und erzielten eine Besserung um 3 Mark pro 1 Zentner Lebendgewicht.

Unter Berücksichtigung des vergangenen Eintopf­sonntags und der dadurch nur kleinen Nachfrage ver­lief auch das Kälbergeschäft trotz wesentlich verringerter Zufuhr (1446 gegen 1988) sehr ruhig. Nachdem die Preise zunächst nochmals bis 2 Mark nachgegeben hatten, stellte sich Ende der Woche etwas bessere Kauflust ein, wodurch besonders die mittleren und geringeren Qualitäten eine Besserung um 2 bis 3 Mark erzielen konnten, während beste Tiere un­verändert blieben. Der Markt wurde schließlich ge­räumt.

H ä m m e l und Schafe hatten wohl einen etwas verminderten, aber immmerhin noch starken Zutrieb (368 gegen 473), so daß nach schleppendem Geschäft Hämmel 1 bis 2 Mark und Schafe, insbesondere geringe, von 1 bis 3 Mark nachgaben; trotzdem vei- büeb noch ein Ueberstand von 60 Tieren.

Der Schweinemarkt war für die aufgetrie­bene Menge von 4589 (3820) Stück nicht aufnahme­fähig genug, um angesichts des schleppenden Ge­schäftsverlaufes Preiseinbußen von 2 bis 3 Mark bei der unteren Grenze der Notierungsklassen zu ver­hüten. Für schwere, fette Schweine hielt das schwache Interesse an, so daß auch hierfür innerhalb der No­tierung eine leichte Einbuße zu verzeichnen war. Insgesamt verblieb ein Ueberstand von etwa 460 Tieren.

Rhein Mainische Mittagsbörse.

Jeff.

Frankfurt a. M., 18. Ian. Der rasche Ent­scheid des Völkerbundes über die Rückgliederuna des Saarlandes zum Reich hinterließ an der Börse einen günstigen Eindruck und hat die optimistische Auffassung für eine weitere gedeihliche Zusammen­arbeit mit unserem westlichen Nachbarn, insbeson­dere auch in wirtschaftlicher Hinsicht, noch verstärkt. Die Umsatztätigkeit war wohl lebhafter als gestern, trotzdem ließ sie auf manchen Marktgebieten noch sehr zu wünschen übrig.

Etwas lebhafter beteiligte sich die Kulisse am Ge­schäft, zumal immerhin von der Privatkundschaft, insbesondere für einige Spezialgebiete, Kaufauf­träge Vorlagen. Die durchschnittlichen Gewinne gegenüber der erhöhten Abendbörse betrugen bis 1 v. H. Lebhafteres Geschäft hatten am Chemie- marft IG. Farbenindustrie mit 141,65 bis 142 (141,251, außerdem lagen Scheideanstalt 0,50 v. H. und Metallgesellschaft 0,75 v. H. höher, während Rütgerswerke und Deutsche Erdöl etwa behauptet blieben. Stärkeres Publikumsinteresse aus dem Re­vier machte sich für Bergwerksaktien geltend, wobei auch der Bericht des Eisen- und Stahlverbandes über die mehr als verdoppelte Produktion im Jahre 1934 von Anregung war. Es gewannen: Buderus 2,25 v. H., Gelsenkirchen 1,25 v. H., Klöckn-r 1,40 v. H., Mannesmann 1 v. H. Harpener, Phönix,

Rheinstahl, Stahlverein und Laurahütte waren bis 0,75 v. H. erhöht. Elektrowerte lagen ruhiger, fest jedoch Felten mit plus 2 v. H. und Gesfürel mit plus 1,75 v. H. Ferner erhöhten sich Mainkraft und Schuckert um je 1 v. H. und AEG. um 0,50 o. H. Lahmeyer, Licht & Kraft und Siemens blieben be­hauptet. Weitere Beachtung fanden noch Schiffahrts­aktien, Hapag 28 (27,50), Nordd. Lloyd 30,25 (30,13). Bon Zellstoffaktien Aschaffenburger plus 1,25 o. H., Waldhof aber minus 0,50 v. H., ferner lagen Hanfwerke Füssen erneut fest und 1,50 v. H., Kunstseide AKU. 0,50 v. H. höher. Sonst eröffneten noch u. a. Reichsbank 1,25 v. H., Gebr. Junghans 2 v. H., Westdeutsche Kaufhof 0,90 v. H., Deutsche Linoleum 0,25 v. H. fester. Eßlingen Maschinen (71,50) und Moenus Maschinen (84,25 bis 84,50) lagen gut behauptet.

Der Rentenmarkt hatte allgemein etwas größeres Geschäft als Aktien, insbesondere wieder Altbesitz mit 110,90 (110,40) und Kommunal-Umschuldung mit plus. 0,30 v. H. Stahlverein-Bonds gewannen 0,25 v. H., späte Reichsschuldbuchforderungen 0,13 v. H. Zinsoergütungsscheine mit 89,90 sowie Reichs- mark-Anleihen waren still und kaum verändert. Zertifizierte Dollar-Bonds blieben gesucht, u. a. 6 v. H. Preußen 59 (58,50), 6 v. H. Kölner Stadt 55 (54,50) 6 v. H. Bayern Staats 58,50 (58), Rhein- Elbe 60,50 bis 61 (60), Hochbahn 59 (58,50). Von fremden Papieren Lissaboner Stadtanleihe 47,13 (47,50).

Nach den ersten Kursen blieb das Geschäft bei noch leicht anziehenden Kursen verhältnismäßig leb­haft, im Verlaufe wurde es etwas stiller, wobei aber die Kurse gut behauptet blieben..Fest waren noch Scheideanstalt bis 205 (204), AEG. bis 30,25 (29,75), Schuckert bis 100,75 (100), Daimler 50,50 (49,50), Feinmech. Ietter 69 (68), Mansfelder 91,40 (89,75), Buderus bis 91 (90,40), Moenus Maschinen bis 84,75, Hapag bis 28,25 (28) und Lloyd bis 30,50 (30,25). Am Kassamarkt blieben Adt gesucht und wurden mit 58 (55) rat. zur Notiz gebracht.

Am Rentenmarkt gewannen Altbesitz (111), späte Schuldbücher (100) und Kommunal-Umschuldung nochmals je 0,25 v. H. bet lebhaftem Geschäft, sonst war die Haltung ruhig. Dekosama I ca. 111,13 (110), Stadtanleihen waren nur wenig verändert, zum Teil etwas fester. Pfandbriefe waren etwas gefragt und meist um 0,25 bis 0,50 erhöht, Rhein. Hyp. ßiguib. aber 98,50 (99). Auslandsrenten lagen still und meist behauptet, 4 v. Rumänen 4,40 (uno.), Ungar. Gold 8,30 (8,40), Anatolier 34 (33,50), Schweizer Bahnwerte waren noch etwas fester.

Tagesgeld war wieder leicht und 3 v. H. nach 3,25 v. H.

Abendbörse behauptet.

Im Hinblick auf den Wochenschluß und die fort­dauernde Zurückhaltung des Publikums bestand an der Abendbörfe nur wenig Unternehmungslust. Die Grundstimmung blieb auf Grund der entspannten außenpolitischen Lage zuversichtlich.

Zunächst nannte man die Kurse sowohl am Aktien- als am Rentenmarkt eher etwas leichter, später war etwas Nachfrage vorhanden, so daß die Berliner Schlußnotierungen bei allerdings nicht ganz einheitlicher Haltung meist behauptet blieben. Weiter fest lagen Eßlingen Maschinen mit 72 (71,50), Hanfwerke Füssen mit 75 (74,50), ferner am Kassamarkt Großbankaktien, die ihre Mittagssteige­rung fortsetzten, sowie Motoren Darmstadt mit 79,50 (78,50), Haid & Neu Nähmaschinen mit 21,50 (20).

Am Rentenmarkt konnten sich die Kurse ebenfalls behaupten, der Umsatz blieb klein. Etwas Interesse zeigte sich für noch im Umlauf befindliche Neubesitz­anleihen, wobei das Umtauschangebot der Provin­zialbank Pommern, ihre Neubesitz-Stücke bis auf weiteres mit 25 v. H. einzulösen, anregte. Pfand­briefe lagen ruhig, von Stadtanleihen 6 (7) v. H. Frankfurter von 1926 mit 93,65 um 0,40 v. H. niedriger. Von Auslandswerten lagen Schweizer Bundesbahn fest, 4 v. H. 164,75 (162), 3,50 v. H. 156 (153). Am Aktienmarkt schwächer lagen Südd. Zucker mit 164 (166).

11. a. notierten: Altbesitz 111, 6 v. H. Stahlverein 95,65, 4 v. H. Ungarn Gold 8,50, Adca 69, Verl. Handels 101,50, Commerzbank 78,50, OO-Bank 82, Dresdner Bank 83, Pfälz. Hyp.-Bank 94, Gelsen­kirchen 68,13, Mannesmann 78,25, Stahloerein 44,75, AEG. 30,50, Scheideanstalt 205, IG. Farben 141,50, Holzmann 82,50, Metallgesellschaft 89,75, Kaufhof 37,90 bis 37,75, Südd. Zucker 164, Hapag 28,75.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 18. Jan. Die Zufuhren von inländischem Gemüse und Feldsalat waren noch sehr gut, aber die Nachfrage allgemein unbefriebenb, während Auslandssalat stark gefragt wurde. In Feldsalat, Karotten, Weiß- und Roterüben, Wirsing und Winterkohl verblieben größere Ueberstände. Für Rot- und Weißkraut haben die Preise leicht angezogen, sonst blieben sie trotz des kälteren Wet­ters unverändert. Sehr starkes Angebot bestand außerdem in ausländischem Blumenkohl, Kopfsalat und Tomaten. Es notierten in Pfennigen u. a.: Blumenkohl, Steige 15, 18 Stück 425 bis 450 (ital).

Eskarol, groß 25 dis 30, Eskarol, ital, Steige 0 bis 24 Stück 150 bis 200, Feldsalat, klein 50, Karat- ten 3,5 bis 5, Kohlrabi 3 bis 4, Kopfsalat, Steige 24 Stück 225 bis 325 (span.), Meerrettich je nach Güte 10 bis 28, Rosenkohl 12 bis 16, Rote Rüben 3 bis 4, Tomaten, Steige 10 kg 4,00 bis 5,00 (Can.), Rotkraut 8 bis 10, holländisches 7,5 bis 9, Sellerie je nach Größe 5 bis 30, Spinat 10 bis 15, italie­nischer 14, Weißkraut 4 bis 5, holländisches 4,5 bis 5, Wirsing 4 bis 6, Winterkohl 4 bis 6, Weiße Rüben 3 bis 4. Zwiebeln 6 bis 7.

Am O b st m a r k t blieben deutsche Aepfel gut angeboten, nach guten Qualitäten war die Nachfrage befriedigend. Preise allgemein leicht gestiegen. Bir­nenangebot unbedeutend. Starkes Angebot in Apfel­sinen und Mandarinen. 11. a. notierten in Pf.: Aepfel I 18 bis 20, II 14 bis 16, Kochäpfel (Schafs- nafen) 10 bis 14, Boskop I 18 bis 20, Champagner Renette I 16 bis 18, Aepfel, Kiste etwa 40 Pfund, rot 1200 bis 1400, gelb 1350 bis 1500 (ameriL), Apfelsinen, blond 10 bis 15 (fpan.), kernlos 15 bis 18 (span.), Neavel 18 bis 20 (span ), Blut 18 bis 21 (ital), Birnen, Pastoren 15 bis 18, II 10 bis 14, Kochbirnen 8 bis 12, Mandarinen 14 bis 17 (span.), Zitronen, 300 Stück 600 bis 750.

Frankfurter Dutterrnarkt.

Frankfurt a. M., 18. Jan. Im Buttergroß­handel stockt der Absatz an den Konsum nahezu vollkommen. Das Publikum erweist sich im Monat Januar als besonders kaufschwach. Da andererseits die Anlieferungen, insbesondere für deutsche Butter, stark zugenommen haben, haben sich beim Groß- handel bereits beträchtliche Läger gebildet. Man rechnet indes im nächsten Monat mit einem besseren Absatz, auch hegt man Hoffnungen auf kälteres Wetter, wodurch die Zufuhren geringer werden dürften. Die Preise blieben unverändert, und zwar notierten in Mark pro 50 Kilogramm frei Frank­furt a. M. (Großhandelsverkaufspreise): Deutsche Markenbutter 145, feine deutsche Molkereibutter 143 bis 145, deutsche Molkereibutter 140 bis 142, Land­butter 128 bis 130, Kochbutter 120. Holländische Markenbutter in minderen Sorten etwas billiger und zwar 145, beste aber weiterhin 148, dänische und österreichische Butter je 145 Mark.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 18. Jan. Bei weiterhin un­veränderten Preisen I)at die Geschäftsstille im Frank­furter Eiergroßhandel noch zugenommen, die Kon­sumnachfrage erstreckt sich lediglich auf die Deckung des dringendsten Bedarfs. Kühlhauseier werden da­bei wegen ihrer Billigkeit gegenüber frischen Eiern bevorzugt und waren auch besser abzufetzen. Die An­lieferungen in frischen deutschen Eiern haben sich etwas vermehrt, auch Kühlware war ausreichend vorhanden, dagegen sind die ausländischen Zufuhren etwas knapp geworden. Es notierten in Pfennigen pro Stück frei Frankfurt a. M.: Deutsche Handels­klasseneier (Frischware) S 13 bis 13,5, A 12,5 bis 13, B 12 bis 12,5, C 11 bis 11,5; Dänen Klasse S 12,75 bis 13, Kl. A 12 bis 12,5, Kl. B 11,5 bis 11,75, Kl. C 10,75 bis 11; Holländer Kl. S 13, Kl. A 12,5, Kl. B 12, Kl. C 11. Rumänen (Original) 11, Jugo­slawen 10,75 bis 11,75. Deutsche Kühlhauseier:. Kl. S 10 bis 10,5, Kl. A 9,75 bis 10, Kl. B 9,5 bis 9,75, Kl. C 8,5 bis 9,25, Kl. D 8 bis 8,5.

Mainzer Getreidemarkt.

Mainz, 18. Ian. Es notierten (Großhandels­preise je 100 Kilo loko Mainz) in Mark: Weizen 21,30, Roggen 17,30, Hafer 17 ab Station, Brau- aerfte 20.75 bis 21, Industriegerste 20 bis 20,25, Malzkeime 17,75, Weizenkleie 10,87 (Mühlenpreis), Roggenkleie 10,14 (Mühlenpreis), Weizenfuttermehl 13,65 bis 14,15, Sojafchrot 13, Fabrikpreis ab südd. Fabrikstation. Tendenz: Getreide stetig, in Futter­mitteln fehlt nach wie vor Angebot bei starker Nach­frage.

Gießener Jugendgericht.

Unter dem Vorsitz von Amtsgerichtsrat Gros befaßte sich das Gericht gestern mit der 17jährigen M. Sch. aus R., die wegen Kindestötung zu einer Gefängnisstrafe von neun Monaten verurteilt wurde. Durch Beschluß wurde der Ange­klagten bedingter Strafaufschub gewährt und die Probezeit auf fünf Jahre festgesetzt.

Straßeneinbruch in Worms.

LPD. Worms, 18. Jan. Infolge eines Was­serrohrbruchs -ist vor dem städtischen Spiel- unb Festhaus eine Fläche von 25 Quadrat­meter 2,50 Meter tief eingebrochen. Et­wa 50 bis 60 Kudimeter Erde sind in der Tiefe ver- funken. Glücklicherweise ist von den Straßenpasfan- ten Niemand zu Schaden gekommen, da die Ein­bruchsstelle im Augenblick des Einsturzes nicht be­gangen wurde. Die Ausbesserungsarbeiten sind so­fort in Angriff genommen worden.

datum

6% Deutsche Reichsanteihe v. 1927 6% ehem.7% Dl. Reichsanl. o. 1929 6%% Doung-Anleihe von 1930 .

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten ...........

Desgl. ohne Auslos.-Rechte.....

6% eheni.8% Hess. Aolksstaat 1929 irückzahlb. 102%)...........

6% Hess. Landesbank Darmstadl Gold R. 12.............

b'/r% Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Liqui........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten

Deutsche Komm. Sammelabl. An

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

S% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank Gvldpse. 16 unkündbar bis 1936

6VU% ehern. 4'/,% Franks. Hyp.- Bank-Ligu.-Pfandbriese......

6'/a% ehern «'/,% Rheinische Hyp.-Banr-Ltqu.-Golbpse. ...

6% ehern. 8% Pr Landespfand.

briefanftalt, Pfandbriefe R. 19

% ehern. 7% Pr. Landespfand.

briefanftalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch. BerrechnungSkurS

<% Oesterretchifche Goldrente...

<20% Oesterretchifche Silberrente *% Ungarische Goldrente .......

*% Ungarische Staatsrente v. 1910 <*/i% deSgi. von 1913..........

6% abgesi. Goldmexikaner von 99

*% Türkische Zollanleihe von 1911 BagdadbahEnleihe weite 1

Frankfurt a.2)L

Ztenct

börs.

111-5

110-25

Banknoten.

8

99-25

96-75

97

99

96-5

98-5

99-9

110-4

99-25

100

111

99

96-5

110

96-75

96-75

97-4

99

98

98 104-5

99

96-5

97

98,9

100-13

110-9

1-2

8-4

8-3

10.75

98-5

98

98 104-5

28 1-25 8-5 8-3

10-8

98

98

98 104-5

28

8-6

8-35

11

111-5

97

97

97-4

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98

98 104-5

28 1-175

8-5 8-4 8-25 10-65

17-1- I 18-1

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 211.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H-, Lombardzinsfuß 5 v. H.

17-1.

98.9

100

110-25

Frankfurt a. UL

Berlin

Schluß» kurS

Schlußk. Abend- börie

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag« bSrse

üatum

17-1-

18-L

17-1-

18-1-

Maiisselder Bergbau......... o

80-75

91-4

90

91-5

KokSwerke .................0

T

99.25

98-25

Phonir Bergbau............. o

53-4

53-5

53-25

53-65

Rheinische Braunkohlen ..... 1"

211

213-25

211

214-5

Rheinstahl .............0

90-75

90-5

90-75

91-5

Bereinigte Stahlwerke........0

44-5

44-75

44-25

44-9

r.taui SDMnen ...... 0

_

12-75

12

Kaliwerke Aschersleben........5

_

-

111-75

Kaliwerke Westeregeln........5

--

113

113

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

153

153

152-5

154

I G-Farben Industrie ....... 7

141-25

141-5

140-75

141-4

Scheideanstalt...............8

203-5

205

Goldschmidt ............... o

90-5

91

90-5

91

Rütgerswerke .............. 0

97-75

97-75

97-75

97-65

Melallgesellschaft.............0

89

89-75

89

90

Pdilipo Holz mann .......... 0

82-5

82.5

82-25

82-9

Zementwerk Heidelberg ......0

Zementwerk Karlstadt.........0

i2

=

Schultheis Potzenhofer ....... 0

105-25

104-5

Alu tAllgemeine Kunstseide) .. 0

51-75

51-75

51-75

52-25

Bemberg ........... 0

115

114-75

115-5

114-75

Zellstoff Waldhof ............0

49-5

49

49-25

49-25

Zellstoff Aschaffenburg ..... 0

72

73-25

71-5

72-75

Dessauer KaS ....... 7

--

126

125

Daimler Motoren............ 0

49-5

50-65

495

50-65

Deutsche Linoleum ........... 0

66

66-5

65

66-25

Örenstein K Koppel .......... o

91-4

91-75

äeonbard Tieß.............. 0

38

37-75

37-5

38.4

Ehade............... .10

189

190-25

189

193

īumulatoren-Fabrik........ 0

155

157

156

156-75

il.onti-Mumml....... 0

146-75

146

147

Grltzner.................. 0

28

29

28-4

29

Mainkraftwerke Höchst a>M-... 4

87-75

89-25

-

-

Süddeutsch«, Zucker ......... 8

162

164

163

185

Fran'fun a. M.

Berlin

Schluß- iure

Schlug. Abend- böri

Schluß» lurs

Schluß,. Mittag­börse

Datum

17-1

18-L

17-1-

18-1

4% oesgl. Serre H

8

8

5% Rumä». oeretnh. Rente v. 1903

4-6

4-9

4-7

4-75

4^%Rumaa.veretnh.Rentev.l9l3

6-75

6-75

6 9

6-9

4% Rumänische vercinh. Rente

4-4

4-4

4-15

4-45

*% Anatolier .....

33-5

34

33-4

34

Hamburg-Amerika-Paket

0

27-5

28-75

27-65

28-75

Hamburg-Südam. Dampfschiff

0

24-5

24-5

Hansa-Dampfschiff .........

0

-

Norddeutscher Lloyd ........

0

30-13

30-9

30

30-75

A.G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

80

81-5

80-4

81-13

Berliner Handelsgesellschaft ...

4

96-75

101 -5

97

99-5

Commerz- und Privat-Bank .

0

76

78-5

75-5

77-25

Deutsche Bank und Disronto-

Gesellschaft...............

t)

79-5

82

79-5

81-5

Dresdner Bank..............

0

80-75

83

80-75

82-5

Reichsbank ................

1L

155-75

157

176-25

157

A.E.G......................

0

29-25

30-5

29

30

Beknla.....................

0

136-9

138-5

136-9

138-75

Elektr. Lieferungsgesellschaft...

6

103-13

103-75

103

104

Licht und Kraft ...

6

115

115-5

115

115-4

gelten L Guilleaume.......

0

67-13

83-25

82-5

83-25

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung

6

111-5

112-75

112

113

Rheinische Elektrizität ........

5

110-5

110-5

109-75

110-5

Schuckert L Co..............

6

99

100-25

99

100-25

Siemens S Halske............

7

141-5

142-25

142

142

Lahmeyer & Co.............

10

118-5

118

118

118

Buderus .................

0

88-25

91

88-75

91-5

Deutsche Erdbl..............

4

103

102-75

102-75

102-5

Gelsenkirchener..............

0

67-4

68-13

67-65

68-65

Harvener...................

0

100

100-75

100

101-5

Hoesch EisenKöln-Neuessea ..

0

83-75

84-25

Ilse Bergbau .......

6

Ilse Bergbau Genüsse ........

6

119-5

119-9

119-5

120

Klocknerwerke ...............

0

78-5

80-4

78-75

80.5

Diarmesmann-Rohrer»........

0

77

78-25

76-5

77-9

17.Januar

18.Januar

Amtliche Jloticrung

Amtliche Notierung

Geld

Srief

Geld

1 25 rief

Buenos Ätrei

0-628

0-632

0-628

0-632

Brüssel-----

58-17

58-29

58-17

58-29

Rio de Jan.

0-194

0-196

0-194

0-196

Sofia......

3-047

3.053

3-047

3-053

Kopenhagen.

54.43

54-53

54-39

54-49

Danzig-----

81.22

81-38

81-24

81-40

London .....

12-19

12-22

12-18

12-21

HelsingsorS..

5-385

5-395

5-375

5-385

Paris ......

16-41

16-45

16-415

16-455

Holland ...

168-21

168.55

168-27

168-61

Italien.....

21-30

21-34

21-30

21-34

0-709

0-711

0-709

0-711

Jugoslawien

5-649

5-661

5-649

5-661

Oslo..... :

61-26

61-38

61-19

61-31

Wien.......

48.95

49-05

48-95

49-05

Lissabon...

11-065

11.085

11.055

11-075

Stockholm...

62-86

62-98

62-81

62-93

Schweiz ....

80-72

80-88

80.72

80-88

Spanien....

34-02

34-08

34-02

34-08

in.49

10-40

10-42

Budapest ...

Reu york...

2-500

2-506

2-497

2-501

Serlin,18.Zanuar

Selb

2-449

2-469

57-96

58-20

54-18

54-40

12-145

12-185

16.38

16-44

167-85

168.53

21.11

21-19

51.27

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

Rumchrische Noten...............

**

Schwedische Noten...............

62-59

62-85

Schweizer Noten.................

80-44 33-78

80-76

33-9'2