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Wettervoraussage.
Unter den Linden einen Kronz niederlegen und
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die Erkält^ sehr leüM allgemM
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W^und Merle» inatme» andern. Fieber
zum Abschlüsse gebracht werden.
Besuch des Stabschefs Luhe bei der Reichsmarine.
EM ei” eine oeilt dieses Manche
Hauptmann übertragen worden sei. zlls Muurgan das Bild Isidor Fischs vorgelegt wurde, erkannte er diesen als den Mann, der Hauptmann im Frühjahr 1933 fünf- oder sechsmal zu seiner Firma begleitet habe — Am Dienstag dürfte die Anklagebehörde die Beweisaufnahme beenden, worauf dann von Mittwoch an etwa 50 Entlastungszeugen und vier Handschriftsachverständige vernommen werden würden. Der Prozeß dürfte binnen zwei Wochen
Kümmel. DA. XII. 34: 12 047. Druck und Verlag: Prühl'iche Universitäts-Buch^ und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
Monatsbezugspreis RM: 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf* mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.
Deutschland und weit darüber hinaus bekannte Lindenwirtin in Godesberg am Rhein — Aennchen Schumacher — ihren 7 5. G e ■ burtstag. Schon mit 18 Jahren übernahm sie
Mrmblock gegen Europa zusammenzuschmelzen, fj-xb viel aussichtsreicher, als man gemeinhin an-
In Wiesbaden-Erbenheim Landjugendschulung s ch a s t s k u r s u s, der rom
21 Kameraden des Kyffhäuserbundes aus ^ehrtäaiHen Besuch i . worden sind, tro'
lief im Rahmen der ein Hauswirt» BdM. in Derbimdung
(Eine opferwillige Tat.
Bei der Schristleitung einer Kasseler Zeitung erschien ein älterer Mann und gab einen Brief ab, dem 14,40 RM. beigelegt waren. Wie aus dem Brief hervorging, ist der Mann ein Rentner, der den zehnten Teil seines monatlichen Einkommens opfern will zu Gunsten des Rückkaufs der Saargruben und zu Gunsten der Saarbevölkerung. Die Tat spricht für sich mehr als alle Worte.
Die Llndenwirtin wird 75 Jahre alt
In bester Gesundheit und geistiger Frische feiert am 22. Januar die viel besungene und in ganz
auf Föhr weiter.
Kameraden des Kyffhäuserbundes aus dem Saurgebiet In Berlin.
Ansteckung
■üübemie Wkchutz
. dem
Saargebiet, die zu einem mehrtaaigen Besuch in die Re'.chshauptstadt eingeloden worden sind, trafen in Berlin ein. Sie wurden vom Bundesführer, Oberst a. D. Reinhard, und im Auftrage des Bundes der Waffenringe von General der Infanterie a. D. Exz. Freiherr v. Matter herzlich begrüßt. Dann marschierten die Kameraden von der Saar in geschlossenem Zuge mit 14 Traditionsfahnen des Saargaues und von Hunderten von Berliner Kameraden begleitet zum Bundeshaus Auf dem gan- 3eri Wege scholl ihnen der begeisterte Jubel der ~ —1 1. Die Gäste aus
rur in Indien zu kämpfen. .
Gerade in der jüngsten Zeit wurde m Japan eine ligader Asiaten gegründet. In Kobe fand im tuli eine Versammlung statt, an der neben Japanern om ch einflußreiche indische Nationa - l st e n , z. T. Mohammedaner,, teilnahmen wie der cud) in Europa bekannte Bose, ferner A. M. toae, fhabja Mahinda Partab. Hier wurde offen das Pro- p-amm verkündet: China, Japan, Indien, Afghani» san, die Türkei, Persien, Arabien und Aegypten zusammenzufchließen. Daß der Boden dafür r4rbereitet ist und Japan die Führerrolle erhält, be» b:irf keiner Auslegung. Wenn es zur Entscheidung timmt, darf England gewiß nicht darauf zählen, daß b* Mohammedaner wie einst im Weltkrieg sich von «e-iglischen Pfunden für eine Sache gewinnen lassen, be Japan mit seinem Pen und seiner Propaganda g^gen alle Europäer in Asien besser macht ...
Montag die geschichtlichen Stätten Potsdams be- suchen.
Besuch französischer Bauernführer beim Reichsnährstand.
In Fortführung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Vertretung des französischen Bauerntums und dem deutschen Reichsnährstand, die gelegentlich des Reichsbauerntages in Goslar angeknüpft werden konnten, werden in den nächsten Tagen beim Reichsnährstand in Berlin B e s p r e - chungen mit Vertretern des französischen Bauerntums stattfinden, um die Grundsätze für eine künftige Zusammenarbeit zwischen dem Bauerntum beiderseits der Grenzen klarzustellen. Die französischen Vertreter treffen unter Führung des Herrn Augö-LaribL in Berlin ein.
Abt Schachleilner wird 74 Jahre alt.
Abt Alban Schachleitner feiert am kommen» den Sonntag in Feilnbach (Oberbaijern) seinen 7 4. Geburtstag. Er tritt somit in sein 75. Lebensjahr ein, so daß entgegen einer anderslautenden Mitteilung erst im nächsten Jahre sein 75. Geburtstag gefeiert wird. Der Abt, der sich größter körperlicher und geistiger Rüstigkeit erfreut, dankt im voraus für olle ihm etwa zugedachten Glückwünsche.
Landjugendfchulung in Hessen.
Die Mannschaft der Rettungsboote des Hapog- .dampfers „Neuyork", die in der Nacht zum Kairo, Januar 1935. 19. Dezember bei schwerer See im Atlantischen Ozean
~ nrAfeUn HninorfitÄt hPr die 16köpfige Mannschaft des norwegischen Fracht-
Sett 2 a p anvondergrohten Unwersttt er bamp^r9 i st o" rettete, wurde i n L o n d o n in
rohammedamschen Leit, At Kar , n K a r r o sich Anwesenheit des deutschen Botschafters von l e h r e r o e r s ch r l e b --der Einfluß Al Azars ch von dem Versicherungshause Lloyds i^ so groß, daß Ibn Saud der Wahobttc^sich threm I Medaillen „Für Rettung von Menschen-
>: pruch im Vemenkneg fugte-- sind im Zusammen- tebpn See" ausgezeichnet. Vor der Feier» h»ng mit den weltpolitischen Begebenheitendie Hoff- bei Cloyds brachte die City von London ihre rangen des Mohammedamsmus stark gestiegen, s^nerfennung für die mutige Rettungsmannschaft Inb diese Hoffnungen sind e u r o p a e r f e i n d 11 d). Neuyork" durch einen EmpfangimMan» Svm europäischen Westen trennt selbst die fort» \tl0n a D u । e, den d e r Lordmajor gab, zum K-schrittensten Mohammedaner eine ^^st. Japan ist Ausdruck. Der Erste Offizier Wiesen an der Spitze iliien verwandter, und die lapanischen Bestrebungen, re|Mr nxl(fercn Matrosen wurde in der riesigen Mohammedamsmus aller Lander zu einem Empfangshalle des Manfion House von dem Lord- 7"^"" ff,,rAnn rnlnmmen^usckmeUen, ber Amtskette trug, begrüßt. Der Lord-
iel aussichtsreicher, als man gememom an- mQ brürfte jedem einzelnen die Hand und brachte An und für sich ist la der Japaner Nicht | ü>armc Anerkennung für die tapfere Tat zum Ausdruck. ,, .... .. .
Als die Mannschaft, bereits geschmückt mit der deutschen, amerikanischen und norwegischen Rettungsmedaille, den Saal "bei Lloyds betrat, erhob sich unter den Hunderten von Mitgliedern der Firma, die die Tribünen und den Saal füllten, tosender Beifall. Der Vorsitzende von Lloyds, Aubrey, schilderte die Rettungstat, die Tapferkeit der Bootsbesatzung, ldie ihr Leben bei schwerer See aufs Spiel gesetzt habe, die Steuermannskunst des Kapitäns der „Neuyork", die außerordentliche Geschicklichkeit, mit der Idie Rettung gehandhabt worden sei, sowie die Sorg-
Grohfeuer in London und Portsmouth.
Die Londoner Hafengegend wurde nachts durch ein Großfeuer alarmiert. Der Brand brach in einem Lagerhaus aus und zerstörte riesige Mengen von Schmierfett. Die in der Nähe befindlichen gro- hen Oelfabriken waren mehrere Stunden lang in Gefahr, von den Flammen ergriffen zu werden. Die gesamte Londoner Feuerwehr und zwei Löschboote wurden zur Bekämpfung des Brandes heran»
Stabschef Lutze folgte am Freitagmittag einer Einladung der Reichsmarine. Er begab sich in Kiel in einer Barkasse an Bord des im Hafen liegenden Kreuzers „Königsberg". Der Flottenchef, Vizearmi- rat Förster, geleitete die Gäste an Bord, wo sie sich mehrere Stunden aufhielten. Kurz nach 15 Uhr verließ der Stabschef die „Königsberg" und begab sich darauf zur SA.-Gruppe Nordmark. Ueberall wurde der Stabschef in den Straßen von den Fuß- gängern, die ihn erkannten, stürmisch begrüßt. Ein großer Fackelzug mit anschließender SA.-Führer- vesprechung soll den Ausklang des Besuches bilden. Heute reift der Stabschef nach Flensburg und Wyk
Mohammedanisch-japanische|Großartige Ehrung -er Rettungsmann
Koaiilion. schaff von der „New Hort" in London.
Von unserem -ert.-Äerichierstatter. 1
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.)
zrx
Vor Ansteckung (BA$EQ1 schützen
, ., . Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange.
sonders groß. Zahlreiche Menschen sind erfroren. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, Lin Raltenaifl-Vrozeß in Moskau. für Feuilleton: Dr Hans Thynol, für Den übrigen
, . . . m . k. n Teil: Ernst Blumschein Anzeigenleiter: Hans Beck,
2n Moskau hat Prozeß gegen 13 ^Irbeiter oeranfmorffiff) für den Inhalt der Anzeigen: Theodor der Moskauer Hauptftelle für Ratte n b ekarn p-' - --- - ----- - - - - -
fung begonnen. Den Angeklagten wird Fahrlässigkeit bei der Aufbewahrung und Beförderung von Giften zur Lastt gefegt. In der Nacht jum 3. miguft v. I- waren mehrere Angestellte des Moskauer Güterbahnhofes unter Dergiftunaserscheinun» gen erkrankt. Nach der Anklageschrift mußten 30 Personen den Krankenhäusern zugeführt werden. Die Untersuchung habe ergeben, daß bei der Auf- bewahrung der für die Rattenbekämpfung erforber- lichen Gifte nicht die nötige Vorsicht gewaltet hat. Sogar Todesfälle seien zu verzeichnen gewesen. Der Prozeß wird zehn Tage dauern.
Der Raubmord im Blebricher Schlohpark Überwachung erklärte, daß ein Anlaß zu Miets» vor dem Schwurgericht. fteigerungen derzeit nicht anerkannt werden könne,
cm , k Hausbesitzer, die trotzdem glaubten, auf Mietssteige»
Die Wiesbadener Staatsanwaltschaft hat gegen I ni(f)t verzichten zu können, nähmen eine
den Heinrich R ost, der, wie gemeldet, arn <59lDefter» $rogc Verantwortung auf sich. Der Reichskommissar nackmittag im Schloßpark .gebrich eine F au falls unberechtigte Mietssteigerungen feftge- VA? E" und bera ubt I stellt werden sollten, eine Verschärfung des
klage au Mord erhoben. Die Schwurgenchtsver-
Handlung findet am 4. Februar statt. Da sich igzg j M l ° t e r, q u g - - erwägen.
und 1933 in Biebrich mehrere Raubüberfälle ereigneten, die der von Rost ausgeführten Tat ähneln,, n , .. , . , ,
ist die Kriminalpolizei zur Zeit eifrig bemüht, fest- Die Zufuhr polarer Luft, die sich geftern bei leb-
zust-llen, ob Rost auch zu diesen Raubübersallen haf^n Nordostwmden unangenehm bemerkbar in «exiehnnfl steht machte, ist abgewandert. Um das immer noch bei
$ » Al u- tw. t « : . England liegende mächtige Hochdruckgebiet strömen
Frecher Raububecfall in Hamburg. zur Zeit Luftmassen maritimen Ursprungs über
In einem Hamburger Kontor erschien ein etwa Skandinavien hinweg, die auf großem Umwege auch 28 Jahre alter Mann, der den Buchhalter und einen bis zu uns gelangen. Sie haben bereits zum Auf- Boten, die beim Einpacken von Lohngeldern waren, kommen von Bewölkung geführt, doch wird sie keine mit der P i st o l e in Schoch hielt. Er raffte das irgendwie nennenswerte Niederschläge verursachen. Geld, das auf den Tischen lag, zusammen und warf Aussichten für Sonntag: Vielfach dunes in einen Pappkarton. Dann forderte er den ftig, sonst wolkig bis aufheiternd, nachts leichter Buchhalter unter Bedrohung mit der Waffe auf, Frost, Tagestemperaturen etwas über Null.
den Geldfchrank zu öffnen. Der Räuber leerte den Aussichten für Montag: Fortdauer der Schrank und verließ das Kontor. Ein Helfer des meist wolkigen Witterung mit leichten nächtlichen Räubers hielt sich während des Ueberfalls ebenfalls Frösten.
mit einer schußbereiten Pistole vor dem Kontor auf Lufttemperaturen am 18. Januar: mittags 0,2 und ließ niemand ins Hous. Er bedrohte durch das Grad Celsius, abends —0,3 Grad: am 19. Januar: Schalterfenster den Buchhalter -und den Angestellten morgens 0,1 Grad. Maximum 1,7 Grad, Minimum mit seiner Pistole, bis der G e l b r ä u b e r in bem — 1,3 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe vor dem House stehenden Kraftwagen sah. Dann am 18. Januar: abends 0,2 Grad: am 19. Januar: sprang er schnell in dey fahrbereiten Kraftwagen, morgens 0,3 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer Nach den Ermittlungen sind Lohngelder in Höhe 3,2 Stunden.
von etwa 10 000 Mark aeraubt worden. Der zur IDinterfport.
Tat benutzte Personenkraftwagen war kurz vorher Rhön. Wasferkuppe: bewölkt,—7 Grad, Schnee gestohlen worden. 38 cm, Rauhreif, Ski und Rodel gut.
(Stimmige Kälte in Amerika. - Zahlreiche Menschen ! Do g eis her g. Hoherodskops: bedeckt -8 Grad, »rfrnren Schnee 28 cm, verharscht, Ski und Rodel gut.
_r_, m ... Sauerland. Winterberg: N"bel, —6 Grad,
2n den nordwestlichen Gebieten der Vereinigten Schnee 33 cm verharscht, Ski und Rodel gut.
Staaten herrscht grimmige Winter kalte. Sch w a r zw a l d. Feldberg: bewölkt, —13 GraD, Heftige Schnee st ür m e haben schwere Der- Schnee 70 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut. wehungen verursacht. Die Schneedecke betragt Alpen. Garmisch-Partenkirchen: Heiter, —15 stellenweise 1,50 Meter. Bis zu 5 Meter hohe @rai) Schnee 45 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel Schneewehen haben an vielen Stellen den Elsen- ^hr aut bahn- und Straßenverkehr lahmyelegt. In den' * —
Staaten Montana und Minnesota ist die Kälte be-
gezogen. — In der Torpedo- und Minenabteilung der englischen Marine in Portsmouth brach ebenfalls ein schwerer Brand aus. Glücklicherweise befanden sich in dem Gebäude keine Sprengstoffe. Diele Apparate und Dersuchsgegenstände sowie wichtige Papiere und Bücher fielen jedoch den. .Flammen zum Opfer. Den vereinten Kräften von
silberne Lloydsmedaille und jedem der übrigen Mit- Matrosen, Hafenpolizei und Feuerwehr gelang es, glieder der Mannschaft die bronzene Medaille, Kapi- den Brand von der photographischen Abteilung, in tön von Maschke nahm eine bronzenerer sich tausende von Filmen und andere leicht ent» Tafel entgegen, auf der die Heldentat der Be- zündbare Stoffe befanden, abzuriegeln und auf satzung der „Neuyork" verzeichnet ist. Die Tafel soll seinen Herd zu beschränken.
an der „Neuyork" angebracht werden Crdbebenstöße in Fiume.
Der Erste Offizier W i e e n erwiderte: Ehren- ^ölkerung von Fiume wurde durch meh» aaste im Heim der größten seefahrenden Nation zu I Erdstöße in große Erregung versetzt. Der ."'c^E^ute für seine Mannschaft und lhn LrStoß war nur schwach und wurde nicht aU- Ausdrucken konnten. Als er metter er-1 emein bemertt Dann folgten jedoch weitere meh- i ^r^: unserer Tat erfüllten wir nur u n I ? Sekunden andauernde Erdstöße. Die erschreckten
sere Pflicht und t r M)au5beroo^ner verließen ihre Wohnungen und eilten
E die Tradition der Seefahrt hochzuha I auf bie Straßen. Das Erdbeben verursachte allge-
nucbternen englischen Seeleute 3U Sc fa meine Panikstimmung, vor allem in dem dicht ge» funbgebungen hinreißen, wie sie wohl kaum zuvor ^«tro Fenice. Das Beben Hot jedoch nur m den Raumen von Lloyds vernommen worden Skalen Charakter. Sachschäden sind nicht eingetre» ’n^‘ X- . r , A <n ten. Die Erdbebenwarte der Universität Padua re-
, D er deutsche Botschafter dankte eben g^tr,erte ebenfalls zwei Nahbeben von großer falls für die der deutschen Rettungsmannschaft ge- ^^rke, das erste in einer Entfernung von 150, das. Zollte Anerkennung und verlas em Telegramm des ^re in 130 Kilometer Entfernung von Padua. Reichsaußenministers Freiherrn von Neu-
rath, das mit einem dröhnenden „Hipp-Hipp-
Hurra!" aller Mitglieder von Lloyds zu Ehren der ragen
deutschen Mannschaft beantwortet wurde, woraus 10
diese mit einem nicht weniger begeisterten „S i e g Utlö ©rUtiODCutiCÖ»
Heil!" antworteten. Mittags waren die deutschen ** 1
Seeleute Gäste von Lloyds bei einem Früh- Berlin, 17. Jan. (DNP.) Am 24. Januar stück im Criterion-Restaurant. Daran schloß sich findet in Berlin eine Führertagung des Zentral- eine Rundfahrt durch London und ein Empfang in I uerbanbes Deutscher Haus- und Grundbesitzervereine der deutschen Botschaft, bei dem die deutsche e V. statt. Als Auftakt veranstaltet der Zentral- Kolonie Londons Gelegenheit hatte, die Mann- verband einen Presseempfang, bei dem der Prasi- schast begrüßen zu können. Abends erfolgte die Ab- bent Pg. Erich Tribius auf bie unentbehrlichen reife nach Hamburg. wirtfchaftli ch e n F u n k t i o n e n bes H a u s-
1 ------- unb Grunbbefitzes als größter Steuerzahler,
I als Auftraggeber des deutschen Handwerks, als I Verwalter großer Summen deutschen Sparkapitals
ÄZ-- und Betreuer des Wohnraumes hinwies. Der Haus-
Z/InlA illlRr besitz habe aus Idealismus an seinem Besitztum
V UIIVI 11* auch in Zeiten festgehalten, in denen die wirtschaft
liche Vernunft dagegen svrach. Die wertschaffende mit dem Reichsnährstand durchgeführt wurde. In un& werterhaltende Volksschicht, bie der Haus- unb allen Bezirksdouernschaften der Landesbauernschaft Grundbesitz darstelle, könne im nationalen unb wirt» Hessen-Nassau werden außerdem durch den MdB. fchaftlichen Leben nicht entbehrt werden. Im Inter- Schulungszirkel, die alle 14 Tage stattfinden, für die esse des Volksganzen hätten die Hausbesitzer den weibliche Landjugend eingerichtet. dringenden Wunsch, den Hausbesitz wieder
wirtschaftlich gesund zu sehen, weil er dann seine wirtschaftsbelebende Tätigkeit dem Handwerk und der Industrie wieder in vollem Maße zugute kommen lassen könne. Die für den 1. April fällige Senkung der Hauszins- steuer u m 25 v. H. gebrauche der Hausbesitzer dringend. Der Hausbesitzer wisse genau, daß die Senkung nicht seiner eigenen Bereicherung dienen solle und könne, sondern die Erfüllung aller Verpflichtungen ermöglichen solle. Deshalb sei aber auch jeglicher Einbruch in das Gefüge der Mieten nur geeignet, die sich cmbahnende Wiedergesundung zu ersticken, von den katastrophalen Rückwirkungen auf | den Neuhausbesitz ganz zu schweigen. Weiter streifte Tribius die Zusammenarbeit mit dem Reichskommissar für Preisüberwachung zur Verhinderung unberechtigter Miets st eiaerun» '?^un I-Len, Der Haus- und Grundbesitz habe seine Dr-
das Gasthaus ihrer Vaters Seit der Zeit, °>s Ru^ » ifation in b6n Dienst dieser Ausgabe gestellt, dols Baumbach dar Lied von der „Lmdenwirtm roe,[ er über alle Sonderinteresten hinaus tatkräftig aus st- dichtete, wurde es alsbald von zahllosen Gemeinwohl Mitarbeiten wolle.
Rhembesuchern gelungen. I Gin Vertreter des Reichskommissariats für Preis»
gläubig" im europäischen Sinne.
Als im Jahre 1552 der Jesuitenpater Organ» t; n o in Japan erschien, schlossen sich die Japaner \ Scharen dem Christentum an, und es schien, als (Ulte innerhalb von 10 Jahren ganz Japan katholisch nerden. Nachdem sie jahrzehntelang eine beherr» foenbe Rolle gespielt hatten, wurden die Jesuiten WO unter Jeyashu durch Dekret vertrieben, nb bie Patres würben ans Kreuz geschlagen, ent- jiuptet ober ins Meer versenkt. Seitbem hat bas christentum in Japan keine wesentlichen Fortschritte gemacht. Die Doktrinen bes ulto» ... .
Inmmebanismus sagen den Japanern mehr ta(t und Aufmerksamkeit, die den geretteten See- in uni) nicht nur Studenten der kairotischen Uni- Ieuten bei ihrer Ankunft auf der „Neuyork" zuteil vrrsität Al Azar sind von der Regierung nach Japan geworden sei. Aubrey überreichte dann Wiesen die fr-rufen worden, sondern die „M o h a m m e b a • lösche Vereinigung" i n T o k i o unter Mosm i.ek entfaltet eine rege Propaganda. 3al)lread)e Ja- iiner sind Mohammedaner geworden: Moscheen und typischen islamischen Glaubensschulen erheben sich cus japanischem Boden. Und bis in das klemste mo» , limm^anische Dorf ist bie Kunde gedrungen, der jlCUCr ZWlscheNwil
iSitabo von 3«pan ftubi = re i m X o ran unb im HgUptmaNN-prozeß.
nerbe nach feinem Uebertritt als „ä a l i j a i i e t i
f laubigen" den Kampf gegen ben Im H a u p t rn a n n»P r o z eß ereignete sich Besten unb für alle Völker führen, die sich mit abermals ein Zwischenfall. Als die Zeugin b-m (Europäertum nicht verföhnen können. Ella Achenbach aussagte, baß ihr Frau Haupt-
'lahonfnHc nprfudien die Japaner alles, UM die mann ein oder zwei Tage nach der Entführung Jedenfalls versuche nur wirt- erzählt habe, sie unb ihr Mann feien gerabe von
SatHi*m1onb"nbou* lulturM an sich zu f-st-ln. einer Reife zurückgekehrt, sprang bie int Zuhörer- Zostlich, sono ch fölittionen raum fifeenbe Frau Hauptmann auf unb rief: „Das ist
Mein in «h'n° zahlt man etwa , 1 » n„ Ausruf rief int Gerichtssaal grohe
^nner b«. Sllam.1 n MM.onen^ „I^^ttg hervor. Als her Richter Frau Zaupt.
T AVu 1 Vwifiinnon Mobammedanern ist Japans mann aufforberte, solche Zwischenrufe Nicht zu ; SI-av^^tt°htwi-schon wi-berholen. antwortete sie. sie Hütte ben Gerichts-
»’S»; eä
ift rntrh nicht nur in ber Garage Hauptmanns aus. Hierauf roanbte sich nirtschaftlich im ^orbrmgen , rtgt Staatsanwaltschaft ber Erörterung ber Frage
^N mit früher Sorge betrachtet. Jebensalls yai dankkonten Hauptmanns zu. Der Attgestellte >.r Saticr von Aethtopten nur einen Freuno au, °m-r Maklerfirma, TOuKigan, tagte au-, Haupt-
Aelt: Japan. . mann habe bei dieser Firma ein Konto unterhalten,
Man unterschätze diese Gefahr eines Zusamme - fpäter auf den Mädchennamen von Frau rnrtens der Japaner mit ben ^ohammedane ^QUptmann übertragen worden sei. Als Mnlligan lickt' Es ist nicht belanglos, wenn die jawrnyche Jt fxfthnr 5k iick <, nnrapfpnf mürbe, erkannte
Lrung offiziell die mohammedanische ^ropagunba in eigenen Lande unterstützt und das höchste Buch b s Islam, den Koran, ins Japanische übersetzen ließ, lie japanische Regierung hat beschlossen, m Aeayp- tn eine Legation zu errichten, die spanischen Kon- K late in Bombay unb Amm merben ©eneraltDn. l late. Neue Generalkonsulate werben m Delhi und S.agbab errichtet, unb alle diese Missionen sind oder r.erben B r e n n PU n k t e der pr o, a P ^Nischen Propaganda. In den mohammebanischen gebeten sieht Japan einen großen Absatzmarkt. Die j-panischen Waren sind überall bedeutend billiger c-s die europäischen, und der Farbige tragt tm all- c meinen lieber japanische Kleider, bevor er euro» »ische kauft. Denn immer ist im Farbigen gegen
Weißen Haß und nicht einmal Achtung Die Ja-1 inner erwarten, daß bie Millionen ber Farbigen liine Hilfe ben Europäern leisten, wenn die Stampf» Hnbe schlägt, unb sie dürften sich barm kaum ge- liiuscht haben. Der Japaner mit feinem unergrunb- lihen Lächeln, feiner Behutsamkeit, seiner Kultur mb seiner Farbigkeit ist ben Mohammedanern aller ^jungen vertraut. Er ist „ihres g l e ich e n , rn-r der Europäer gilt stets als Ausbeuter als Zmechter ber Farbigen, unb feine Denk» unb Leb en s- tisife bleibt jedem, der keine weiße Haut tragl, hemb, verhaßt und — besonders seit im Weltkriege mb danach England unb Frankreich Farbige be- t öffneten unb ins Felb führten — verächtlich.
Das Erwachen ber islamitischen Völker ist eine Tatsache, bie zumeist übersehen wirb. Aber man d-nke nur daran, daß es als einziges Land ber Türkei gelang, von einem Diktatfrieden loszu- k mmen, daß die Siege der Türken unter S-mal ffiafcha Über di- Griechen einen Enthusiasmus er. °»ckten, der bei der -nohammedanifch-n L-vol °rung yfrifa unb Asien nachwirkte. Unb baß Italiens ?«h7fchlag, sich an ber kleinasiatischen Küste festzu- sHen, diesen Enthusiasmus noch vermehrte. Die n --o--
Sffäftiauna Persiens unter seinem neuen Schah fpalferbilbenben Berliner entgegen, md bellen erfolgreiches Streben, sowohl russische rote ,bem Saar gebiet werden am Samstag am Ehrenmal b••iti^^^e ®eeinf^unung5Der^u^^e;Q.^uf^^uttdn führten «1 einem engen Zusammenarbeiten zwischen Kerna^ ^scha und dem Schah, der bei seinem letzten Besuch i ; Ankara geflissentlich bie alten Straßen zog wah' mb er bie bequemeren durch das ^o-
shewisten mied. Die Erfolge des Wahabltenkonig
b n S a u d kamen hinzu. Sie waren gegen Eng- l.md errungen. Man verspürt diese Wellenbewegung l.s in bas fernste mohammedanische Dorf, und seit- b?m Japan ben Ruf „Asien ben Asiaten ausstieß, ffit Japan die Idee eines europäerremen 2i|iens m tie Massen warf, hat vor allem die britische Re- xierung mit ständig wachsenden Schwierigkeiten nta)t


