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Bauernabordnungen, die in einer Stärke von weit über hundert Teilnehmern mehr als 2 0 Länder vertreten. Lang anhaltende Beifallskundgebungen der deutschen Bauernführer waren ein Beweis für die Verbundenheit mit den ausländischen Bauernabordnungen. Die Ausführun­gen des Reichsarbeitsführers Hier! und des Reichsführer-SS. Himmler über die innere und äußere Verbundenheit zwischen Bauernstand, Reichs­arbeitsdienst und Schutzstaffeln wurden eindrucks­voll bestätigt durch den stürmischen Beifall der Kon­greßteilnehmer. Das Versprechen des Reichsarbeits­führers, daß der Reichsarbeitsdien st Seite an Seite mit dem Reichsnährstand sich für die Sicherung der Nahrungsfreiheit einsetzen werde, und die Darlegung der Richtlinien für die Schutzstaffeln durch den Reichsführer-SS. bildeten den Höhepunkt der zweiten Haupttagung.

Tag der deutschen Hausmusik.

EinAufrufdesNeichsproPagandaministers Dr. Goebbels.

Berlin, 16. Nov. (DNB.) Zum Tag der deut- schen Hausmusik am Bonnerstag, 21. Novem­ber, erläßt der Präsident der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr. Goebbels folgenden Aufruf:

Das deutsche Volk besitzt in feinen musikalischen Werten einen unermeßlichen Reichtum an seelischen Gütern, was die großen Meister der Vergangenheit und Gegenwart den Tönen anvertrauten, bleibt als Zeugnis hoher nationaler Kultur für alle Zeiten bestehen. DerTag der deutschen Hausmusik" soll uns daran erinnern, daß den tönenden Denkmälern deutscher Geschichte eine besondere Bedeutung zu- kommt. Der Tag der deutschen Hausmusik gemahnt uns gleichzeitig daran, daß das deutsche Haus, d i e deutsche Familie die Keimzellen des Musik­lebens sind, denen innere Anteilnahme und Liebe zur tönenden Kunst entwachsen. DerTag der deutschen Hausmusik" lehrt uns ferner, daß nur die eigene musikalische Betätigung den weg zum musikalischen Verständnis erschließt, der allen Volksgenossen ohne Unterschied zugäng­lich ist. So wird auch in diesem Jahre derTag der deutschen Hausmusik" ein machtvolles Bekenntnis zur Pflege bester, volks­gebundener deutscher Musik darstellen, die Eltern und Kinder heute wie vor Jahr­hunderten zu gleichem s eelischen Erleben vereint und darüber hinaus zur Stärkung und Festigung des Familiensinnes bei­trägt."

Bolkeksck'ädlrnge.

Berlin, 16. Nov. (DNB.) Das Geheime Staatspolizeiamt verhaftete vor einiger Zeit den damaligen Präsidenten des Zentralverban­des der Kohlenhändler Deutschlands Freude­mann und seinen Direktor, Karl Borchardt, beide in Berlin. Eine vorangegangene Buchprü­fung und die nähere Betrachtung der Geschäfts- gebarung und der weltanschaulichen Grundsätze dieser Herren hatten ergeben, daß sie den Grundsatz Gemeinnutz geht vor Eigennutz" wohl ständig im Munde führten, selbst aber in keiner Weise vor­lebten. Während Freudemann sich als für den Be­rufsstand der deutschen Kohlenhändler ehrenamt- l i ch tätig ausgab, sich aber in Wirklichkeit als Leiter der Organisation hohe Bezüge zubil­ligte, verschaffte sich Borchardt unter dieser Ver­bandsleitung in selbstsüchtigster Weise Gewinne, die keinesfalls zu rechtfertigen waren. Beide haben auf das Schwerste gegen nationalsozialistische Grundsätze verstoßen und sich dadurch gegen den Staat vergan­gen. Ihnen ist durch einen Aufenthalt im Konzentrationslager Gelegenheit gegeben, sich endlich über den neuen Geist und die praktischen Notwendigkeiten beim Neuaufbau der Nation klar zu werden. Das schnelle Eingreifen der Geheimen Staatspolizei hat den Spitzenverband des deutschen Kohlenhandels in letzter Stunde vor größten finan­ziellen Schwierigkeiten bewahrt. Die inneren Ver­hältnisse in der jetzigen Leitung des Zentralverban­des der Kohlenhändler Deutschlands E. V. sind, nachdem noch weitere durch die genannten Vorgänge belastete Personen entfernt wurden, nunmehr vollkommen bereinigt, so daß künftighin eine verantwortungsbewußte Arbeit im Sinne na­tionalsozialistischer Zielsetzung gewährleistet ist.

Endlich ein Memelländermit derBildung des Memeldirektoriums beauftragt.

Oer Reichskulturfenat ist das Kunst- und Kulturgewiffen der Nation. Reichspropagandaminister Or.Goebbels auf der ersten Arbeitstagung des Reichskulturfenats.

Berlin, 16. Nov. (DNB.) Die erste Arbeits­tagung des Reichskultursenats fand am Sams- tagmittag im Thronsaal des Reichsmini- steriums für V o l k s a u f k l ä r u n g und P^paganda statt. In dem festlich geschmückten und künstlerisch besonders eindrucksvoll und würdig ausgestatteten Schinkel-Bau hatten die Senatoren entsprechend der Zahl der Einzelkammern in sieben Sektoren Platz genommen.

Die Sitzung wurde von dem Vizepräsidenten der Reichskulturkammer Staatssekretär Funk geleitet. Der Umstand, daß die Reichskulturkammer und der Reichskultursenat heute noch kein eigenes Gebäude besitzen, könne keineswegs dahin ge­deutet werden, daß die Errichtung dieses höchsten Kulturgremiums des nationalsozialistischen Staates improvisiert worden sei. Wenn wir einHaus der deutschen Kultur" bauen, so wird man selbstverständ­lich gerade an dieses Haus die allergrößten Ansprüche in bezug auf die Lage, die Schönheit der Formen und die künstlerische Ausgestaltung stellen, so daß ein Bau, der solch hohen Anforde­rungen genügen soll, viel Zeit und viel schöpferische Arbeit erfordert.

Reichskulturwalter

Ministerialrat Dr. Schmidt-Leonhardt gab dann eine Darstellung der staatsrecht­lichen Grundlagen, auf denen die Reichs­kulturkammer aufgebaut ist. Sie ruht auf zwei Ge­danken: 1. dem ständischen (Leistung und Zusam­menfassung der Berufe) und 2. dem Gedanken der besonderen Stellung der Kulturberufe im Gesamt­bau des nationalsozialistischen Staates. Zeder Be­ruf ist für den Nationalsozialismus (und hierin liegt sein schärfster Gegensatz zum Liberalismus) eine öffentliche Aufgabe. Der national­sozialistische Staat ist die Organisation der natio­nalen Arbeit, des nationalen Schaffens. Reichs­nährstand und Reichskulturkammer sind die beiden schon fertigen Eckpfeiler des großen Aufbaues des deutschen Schaffens, die übrigen Teile sind im Wachsen begriffen. Es wird eine Grundfrage der Reichsreform fein, wie dieser vertikale Aufbau des deutschen Volkes (nach Berufsgruppen) mit dem horizontalen (nach Ländern, Kreisen, Gemeinden) zu einer neuen Einheit zusammengeschlossen wird. Die Reichs­kulturkammer ist der berufsständische Unterbau des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Pro­paganda und hat mit diesem die Bestimmung, die

Uebereinstimmung des im deutschen Volke lebenden Willens mit seiner politischen Führung zu sichern. Der Wille der Nation, und zwar ihr wirk­licher und dauernder nicht zufällig bekundeter und wechselnder Wille, ist das Höch st e Gesetz im national soziali st ischen Staate, und in­dem die zu sich selbst geführte deutsche Seele sich in den Willen zur nationalen Entwicklung und natio­nalen Staatsführung umsetzt, schließt sie den Ring, der vom Führer über das Volk wieder zurück zum Führer geht.

Die Reihe der Tätigkeitsberichte

wurde von Staatsrat Hanns I o h st, dem Präsiden­ten der Reichsschrifttumskammer eröffnet. Dann sprachen der Präsident der Reichsmusikkammer, Ge­neralmusikdirektor Dr. Peter Raabe, und für den verhinderten Präsidenten der Reickspressekammer, der Geschäftsführer Dr. Richter. Anstelle des er­krankten Präsidenten der Reichstheaterkammer be­richtete der Geschäftsführer Frauenfeld. Die Reihe der Berichte wurde von dem Präsidenten der Reichsrundfunkkammer, Ministerialrat Dreßler- Andreß dem Präsidenten der Reichskammer der bildenden Künste, Prof. H ö n i g , und dem Präsi­denten der Reichsfilmkammer, Staatsminister a. D. L e h n i ch , abgeschlossen.

Der Präsident der Reichskulturkammer Reichs­minister Dr. Goebbels

betonte, der neue Staat habe bewiesen, daß er ent­gegen den vor der Machtübernahme immer wieder gegen den Nationalsozialismus erhobenen An­würfen positiv zur Kultur stehe und der deutsche Künstler erkenne heute dankbar an, was für ihn in den letzten zwei Jahren geleistet worden sei. Es gäbe kaum einen Staat, in dem ein so enges Verhältnis zwischen Staatsführung und der Kunst bestehe, wie im neuen Deutschland. Die Füh­rung dieses neuen Deutschland habe den Kultur­schaffenden keine Theorien vorgesetzt, sondern ihnen zunächst einmal die primitivste Grundlage für ihre weitere Arbeit gegeben. Der neue Staat habe nach dem Prinzip verfahren, daß je größer die nationale und soziale Not sei, um so mehr die Staatsführung bestrebt sein müsse, dem Volke für die mangelnden materiellen Werte ideelle Werte zu geben. Die Ent­wicklung habe der Staatsführung Recht gegeben, und heute seien die Theater, die Kinos und alle Kulturstätten wieder gut besucht, ja z. T. über»

füllt. Der Künstler sei aus seiner Volksfremdheit wieder mitten in das Volk gestellt worden, denn er habe nun wieder teil an seinem Leben, wie das Volk an seiner Kunst.

Der R e i ch s k u l t ur se n a t sei der Repräsen­tant des zeitgenössischen Kunst- und Kulturgewissens der Nation. Hinter ihm stehe die machtvolle Orga­nisation der Reichskulturkammer, stehe ferner d i e Partei mit ihrem schlagkräftigen Ap­parat und stehe endlich der Staat mit all seinen Möglichkeiten. Wenn in der Künstlerschaft die Mei­nung aufgetaucht sei, als ob der Nationalsozialis­mus überwiegend asketischen Tendenzen huldige, so sei demgegenüber festzustellen, daß der Nationalsozialismus keine jenseitige, sondern eine diesseitige Anschauung sei. Er sei daher auch einer gesunden Sinnenfreude durchaus nicht feindlich gesonnen. Weltan­schauung zeige sich nicht in dem, was man wisse, sondern daran, wie man dieses Wissen anwende. Der Nationalsozialismus wünsche nicht, daß der Künstler mit seiner nationalsozialistischen Weltan­schauung hausieren gehe, sondern daß er im Geiste und im Sinne dieser Weltanschauung seine Pflicht an der deutschen Kultur erfülle. Auch die Probleme, die er behandele, brauchten durchaus nicht Probleme unserer Tage zu sein, sie könnten tausend Jahre zurückliegen und doch mit dem übereinstimmen, was mir als nationalsoziali- stische Anschauung kennen. Auch unsere Zeit werde ihre Dichter finden, man müsse sie nur in Ruhe reifen lassen. Wenn über dieser Zeit Men­schen mit einem warmen Herzen für die Kunst ständen, dann werde das Schicksal uns auf die künstlerischen Gestalter dieser Zeit nicht vergeblich warten lassen. Auch in dieser Zeit würden einmal die großen künstlerischen Werke entstehen, die einst in die Unsterblichkeit unseres Volkes eingehen werden.

Die Ausführungen des Ministers wurden immer vom Beifall der Mitglieder des Reichskultursenats unterbrochen, der sich zum Schluß zu einer sponta­nen Kundgebung für den Minister steigerte. Staats­sekretär Funk dankte dem Minister für das, was er bisher für die deutsche Kultur geleistet habe, der Reichskultursenat werde eine Gemeinschaft von Männern sein, die immer mit ihm gehen und ihre Arbeit für die deutsche Kultur und das deutsche Volk gemäß den hohen Zielen vollbringen werde, die der Minister aufgezeigt habe.

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fiorono, 17. Nov. (DNB.) Nachdem der Li­tauer Borchertas seinen Auftrag zurückgeben muhte, und auch der Litauer L a b r e n z vom Frak­tionsführer der Einheitsliste eine Abfuhr erhalten hat, ist nunmehr der Landtagspräsident Bald- f 3 us, Mitglied der Einheitsliste, vom Gouverneur milder Bildung des Memeldi rekto- riums beauftragt worden. Batdszus gehört seit der Abtrennung des Wemelgebietes zu den Führern der memetländischen Land­wirtschaft und hat als solcher der Landwirt- schaftskammer des Memelgebietes angehört. Er hat auch im Iahre 1926 dem Direktorium als Landesdirektor angehört. Ferner war er seit 1925 bis 1932 Mitglied des Memetländischen Landtages als Angehöriger der Memeltandischen Landwirtschaftspartei. Von 1930 bis 1934 war er kommissarischer Landrat des Kreises heydekrug. Als Ende 1934 das verfassungsmäßige Direktorium Schreiber durch den Gouverneur ge­waltsam abgeseht wurde, hat das statutswidrige litauische Direktorium Reisgys ihn sofort dieses Amtes enthoben. Batdszus ist als Kandidat der memelländischen Einheitsliste in den Landtag gewählt worden und hat von allen Abgeordneten die Höch sie Stimme nz a h l erhalten. Es wird vermutet, daß die Beauftragung des Landtagsprä­sidenten mit der Bildung des Direktoriums im Zu­sammenhang mit dem Besuch des englischen Gesandten in Kowno steht.

Japans Forderungen an Nordchina.

Peiping, 16. Nov. (DNB.) Der japanische Sonderbotschafter, Generalmajor Doihara, hat den nordchinesischen Behörden d r e i F o rberu n - gen Japans überbracht: 1.Sofortige Zurückziehung der Truppen des Gouverneurs von Hopei Sch an g- tfchen aus dem Raum PeipingTientsin 2. Zu­sammenschluß der Provinzen Hopei Tschachar und Schantuug unter einer

Am Abend der Verkündung des Reichskultursenats fand die feierliche Wiedereröffnung des Deutschen Opernhauses mit einer Fest- aufführung derMeistersinger" statt. Man sieht von rechts nach links: Reichskriegsmmister Generaloberst von Blomberg, Reichsrninister Dr. Goebbels, Frau Heß, den Führer, Frau Goebbels, den Stellvertreter des Führers Rudolf Heß (nach der Seite abgewandt), Frau Göring und Reichsminister General der Flieger Göring. (Preffe-Jlluftration Hoffmann-M.)

autonomen Regierung, 3. Abschluß eines Mili­tärabkommens zur Unterdrückung des Kom­munismus.

General Sungcheyuan und Hanfuchue haben in ähnlich lautenden Telegrammen die Nankingregie­rung aufgefordert, die Diktatur der Partei aufzu­heben, die Volksrechte wiederherzustellen und Nord­china eine gewisse, vor allem finanzielle Auto­nomie im Rahmen der chinesischen Republik zu gewähren. Sie erhielten darauf aus Nanking die Antwort, abzuwarten, bis der nach Hankau abgereifte T s ch i a n g k e i s ch e k die Zeit finde, sich mit der Angelegenheit zu beschäftigen.

Kunst und Wissenschaft.

Hanns Johsis SchauspielThomas Paine" als Festvorslellung für den Reichskullursenat.

Aus Anlaß der Jahrestagung der Reichskultur­kammer und zum Abschluß der ersten Arbeitstagung des Reichskultursenates fand im Staat­lichen Schauspielhaus in Berlin, Gendarmenmarkt, in Anwesenheit des Präsidenten der Reichskultur­kammer Reichsrninister Dr. G o e b b e l s des Vize­präsidenten Staatssekretär F u n k, der drei Retchs- fulturroalter und des gesamten Kultursenats sowie der ausländischen Gäste, die zur Jahrestagung der Reickskulturkammer in Berlin anwesend sind, eine Festvorstellung statt, in der ein Schauspiel des Präsidenten der Reichsschriftlumskammer, Hanns Job ft Thomas Paine" in der Reichshauptstadt erftaufgeführt wurde. Unter den Ehrengästen sah man den Ministerpräsidenten G ö r i n g, die Reichs- minifter Fr i ck und Graf Schwe r i n vo n K ro - fiat den Reichsleiter Bo uhler, den Oberbefehls­haber der Wehrmacht, General der Artillerie Frei- Herrn von Fritsch, die Staatssekretäre Lam­mers Reinhardt und Willikens und viele andere führende PerfönlichkeUeu aus Staat und Be­

wegung, Kunst und Wissenschaft. Die Berliner Erst­aufführung , desThomas Paine" fand dank der glänzenden Wiedergabe begeisterte Aufnahme.

Um die Weltmeisterschaft im Schach.

Im Schachkampf um die Weltmeister- schäft wurde in Amsterdam die 20. Partie ge­spielt. Euwe hatte die weißen Steine und eröff­nete mit dem Damengambit. Im Mittelspiel er­zwang Euwe durch eine hübsche Kombination einen Bauern. Aljechin gewann diesen Bauern zwar im Endspiel zurück, aber mit Stellungsnachteil. Die Partie wurde nach 40 Zügen in einer für Aljechin hoffnungslosen Stellung abgebrochen. Die Partie sollte am nächsten Tage fortgesetzt werden. Alje - ch i n gab sie aber ohne weiteren Kampf auf. Der Stand des Wettkampfes ist: Aljechin 7, Euwe 6, remis 7. Die nächste Partie wird in dem kleinen holländischen Ort Ermelo gespielt werden.

Aus aller Wett.

holländische Straßenbauer besichtigen die Autobahnen.

Die Vereinigung der holländischen Straßenbauunternehmer besichtigte auf Einladung des Generalinspekteurs für das deutsche Straßenwesen, Dr. Todt, unter Führung des Reichsbahndirektors Pückel und des Leiters der deutschen FachgruppeStraßenbau", Generaldirek­tor Milke, die Autobahn Frankfurt M a n n h e i mH eib elb er g. Die hervorragen- den technischen Leistungen, vor allem aber die er­staunlich schnelle Durchführung der Arbeiten haben die holländischen Gäste immer wieder begeistert und ihnen gezeigt wozu das neue Deutschland unter der tatkräftigen Leitung seines Führers fähig ist. Nach einer Besichtigung Heidelbergs und feines Schlosses kehrten die Gäste nach Frankfurt zurück, wo sie die gesammelten Erfahrungen und neuen Eindrücke un­

tereinander austauschten. Nach einer Autofahrt am Rhein entlang waren die Holländer in Koblenz Gäste der Westdeutschen Basaltindustrie. Begeistert von unserem schönen Vaterland und überwältigt von den Leistungen des nationalsozialistischen Deutschlands kehrten die holländischen Gäste über Köln und Düsseldorf in ihre Heimat zurück. Vor ihrer Abfahrt sandten sie an Generalinspektor Dr. Todt ein Danktelegramm, in dem die Bewunde­rung für die großartigen Leistungen auf dem Ge­biete des Straßenbaues zum Ausdruck kommt.

hessische Denlistenlagung in Frankfurt a. 2U.

Die 2) e n t i ft e n von Hessen-Nassau und Hessen versammelten sich dieser Tage in Frank­furt zu einer Fachtagung, die sich in Pflichtfortbil­dungskurse und Amtswalterbesprechungen gliederte. Staatspolitische und fachwissenschaftliche Vorträge und Vorträge über Krankenkassenfragen waren die hauptsächlichsten Referate. Eine besondere Note er­hielt die Tagung durch die Anwesenheit des Reichs-» dendistenführers Karl Schäffer, Mitglied des Sachoerständigenbeirates für Volksgesundheit der NSDAP.-München.

Im Rahmen dieser Tagung wurde auch dem Lehrinstitut für Dentisten starke Aufmerksamkeit ge­zollt. Das Institut ist für die erwerbslosen Volks«

Von 10 machens 8 verkehrt! DiicI-u"i«ä ganz klar auszudrücken: von 10 Menschen, die Zahnpflege treiben, putzen sich 8 wohl morgens die Zähne, aber abends vor dem Schlafengehen versäumen sie diesen wichtigen Dienst an ihrer Gesundheit. Dabei ist die gründliche Reinigung der Zähne mit einer verläßlichen Qualitäts-Zahnpaste wie Chlo- rodont am 91 b e n b wichtiger als in der Frühe, weil sonst die Speisereste im Laufe der Nacht in Gärung übergehen und dadurch Zahnfäule (Karies) Hervorrufen. Darum lieber 2 Minuten spater zuBett, alseinen Abend ohne C hlorodoutr