fest, verbracht werden.
* Lang-Göns, 17. Oft. Bei der E i n t o p f - 'ammlung am vergangenen Sonntag gingen in <r,'t. ein, davon
119,40 Mark. Hjr
# Steinheim, 17. Oft. Nachdem sich die letzten Verhandlungen über den Bau einer Was» serleitung zerschlugen, haben mehrere Haushal- iungen neue Brunnen erbohrt. Nun hat der Landwirt und Händler Otto Knaus den Versuch gemacht, mit Hilfe eines 1,5 ?8-Elektromotors und eines ein drittel Kubikmeter fassendes Druckgefäßes eine Hauswafferleitung zu errichten. Die Anlage erfüllt alle Erwartungen. Es konnten mehrere Zapfstellen angeschlossen werden. Auch ist der Anschluß einer geplanten Badeeinrichtung noch möglich.
Kreis Alsfeld.
[ammlung am vergangenen Sonnta der Ortsgruppe Lang-Göns 203,50 Mk entfallen auf Holzheim 62,20 Mk., Ober- Hörgern 21,90 Mark und Lang-Göns
schäft erste Pflicht. Hier gelte besonders der nationalsozialistische Grundsatz, daß Gemeinnutz vor Eigennutz gehe. In herzlichen Worten richtete er an die Teilnehmer die Mahnung, sich als Pioniere des Luftschutzes zu betrachten und für den RLB. zu werben. Dann gedachte er des Führer, »»r uns die Wehrfreiheit wieder gegeben und auch eine neue Luftwaffe schuf, die unferm Vaterlande Schutz gewähre. Alles, was wir im RLB. tun und wollten, geschehe nur für unser Deutschland. Mit einem „Sieg-Heil!" auf Führer und Vaterland schloß er. Nach Erledigung einiger geschäftlicher Angelegenheiten blieb man noch lange bei frohen und ernsten Reden und Liedern in echter Kameradschaft beisammen. Der nächste Lehrgang beginnt anfangs November. Daß starkes Interesse hier dafür vorhan- den ist, beweist die starke Beteiligung am ersten Kursus. Es nahmen daran 40 Personen teil, davon die meisten Frauen der NS.-Frauenschaft, außerdem Angehörige der Reichsbahn.
0 Lollar, 17. Oft. Dor der N S. - F r a u e n - schaft und den Gliederungen der NSDAP, sprach im Gasthaus „Zum Schwanen" Frau Dr. Krause über „Englischer Faschismus und Auslandsarbeit". Auf Grund eigener Anschauung gab sie ein lebhaftes und klares Bild der Verhältnisse in England und insbesondere der faschistischen Bewegung, die sich dort immer mehr ausbreite. Dann sprach sie über die Aufgaben, die sich besonders für uns Deutsche, die deutsche Frau und die Partei daraus ergeben. — Die Sammlung am ersten Ein top fsonntag ergab hier den Betrag von 281,65 Mark, und zwar brachte Lollar 260,25 Mark und Ruttershausen 21,40 Mark auf.
> Ruttershausen, 17. Oft. Wie wir seinerzeit berichteten, hatte der elfjährige Hitlerjunge Fritz Battenfeld im Sommer einen Ferienjungen aus Bottrop vom Ertrinfen in der Lahn gerettet. Dieser Tage wurde ihm nun als Anerfennung für seine mutige Tat von der Gebietsführung 13 der Hitlerjugend ein Buch „Waffenträger der Nation" mit eigenhändiger Widmung des Gebietsführers überreicht. ä
"y Watzenborn-Steinberg, 17. Oft. Der hiesige Gesangverein „Sängerfranz" hielt im Vereinslokal „Zum goldenen Stern" eine außerordentliche Generalversammlung ab. Vereinsführer H o f begrüßte die Mitglieder. Da der Verein im kommenden Jahre auf ein 60jähriges Bestehen zurückblicken fann, standen die Vorbereitungen für die festliche Begehung des Jubiläums im Vordergrund der Besprechungen. Der Jubiläumstag soll in würdiger Weise, verbunden mit einem Sänger-
} Alsfeld, 17. Oft. Nunmehr fand das wegen mehrfach oorgefommener Diphtheriefälle vom «September verlegte Kinderfest des Volfsfin- berg artens Alsfeld in der städtischen Fest- Halle,' der Turnhalle und unter Benutzung des Festplatzes, von herrlichem Herbstwetter begünstigt, statt. Die Bevölkerung nahm regen Anteil an der Veranstaltung, der Besuch war sehr gut aus allen Schich- ten der Bevölferung. Der Vorsitzende des Dolfs- findergartenvereins, Pfarrer Bernbeck, richtete an die Teilnehmer herzliche Begrüßungsworte, in denen er seine Freude über die starfe Anteilnahme an dem Feste aus allen Kreisen der Bevölferung Ausdruck verlieh. Der BDM., Jungvolk, Turnerjugend und zahlreiche Helferinnen hatten sich in den Dienst der guten Sache gestellt. Kreisspiele der Kleinen des Volkskindergartens, Darbietungen der Turnerjugend, humoristische Darbietungen des BDM., sorgten für ein abwechslungsreiches Programm, und die Späße eines Kasperl-Theaters in der Turnhalle erfreuten die Kleinen. Die Bewirtung der Festteilnehmer mit Kaffee und Kuchen, die gestiftet waren, brachten dem Verein ein recht gutes Ergebnis, ebenso die Verlosung schöner Gewinngegenstände. Die Kapelle der Gruppe des Arbeitsdienstes, Die sich in dankenswerter Weife ebenfalls in den Dienst der Wohltätigkeit gestellt hatte, unterhielt die Teilnehmer in angenehmster Weise in der Festhalle. Die Veranstaltung, deren Ertrag dem Volkskinder- garten zufloß, war ein voller Erfolg.
Handwerk und Hausbesitz gegen das Borgunwefen.
Reichshandwerksmeister Schmidt und der Präsident des Zentraloerbandes Deutscher Haus- und Grundbesitzer-Vereine e. D. Tribius haben folgenden gemeinsamen Aufruf ge gen das B o r g u n w e f e n und für die Hebung der Schuldnermoral erlassen:
„Die letzten Jahre haben bewiesen, daß Hausbesitz und Handwerk mit die wichtigsten Stutzen der Arbeitsbeschaffung sind. Beide Gruppen sind aufeinander angewiesen. Ein großer Teil der Mieter von Wohnungen, Werkstätten und Laden gehört zum Handwerk; ein großer Teil der Handwerksaufträge stammt vom Hausbesitz.
Handwerker und Hausbesitzer: jeder braucht Die einwandfreie Leistung des anderen Teiles. Und jeder braucht zugleich die pünktliche Bezahlung feiner Leistung. Für beide Teile gilt darum die Losung: r
Macht ein Ende mit dem Borgunroefen und stellt euch um auf eine strenge Schuldnermoral, wie sie des erneuerten deutschen Volkes würdig ist!
Das bedeutet zunächst für beide Teile: alle Zahlungstermine für Handwerker- rechnungen und Mieten werden genau eingehalten! Das bedeutet ferner: der Handwerker soll nicht leichtfertig die Stundung von Zahlungen in Aussicht stellen, und der Hausbesitzer soll keinen Druck auf einen Handwerker ausüben, damit er stundet. Wo irgend sofort bar bezahlt werden kann, da muß es auch geschehen. Wo Teil- Zahlungen und längere Zahlungsfristen unvermeidlich sind, da sollen sie genau festgelegt und streng eingehalten werden. Denn der Handwerker braucht sein Geld für die Weiterführung seines Betriebes, und der Hausbesitzer ist auf die pünktlichen Miet- Zahlungen angewiesen, damit auch er seinen Der- pflichtungen Nachkommen kann. In diesem Sinn:
Schluß mit dem Borgunwesen, Schluß mit dem langsamen Bezahlen!
Unsere Losung lautet: Pünktliche, zuverlässige Leistung und pünktliche, zuverlässige Zahlung!"
Wirtschaft.
Dersendung ausländischer Wertpapiere aus dem Besitz von Auswanderern.
Fwd. Der Leiter der Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung hat über die Verwendung ausländischer Wertpapiere aus dem Besitz von Auswanderern folgenden Runderlaß Nr. 198/35 DST. (—UESt.) vom 11. Oktober 1935 herausgegeben:
In den letzten Tagen ist an der Berliner Börse eine erhebliche Steigerung der Kurse gewisser ausländischer, zum amtlichen Börsenhandel zugelassener oder in den geregelten Freiverkehr einbezogener Wertpapiere ($ 22 Abs. 2 Dev.-G) eingetreten. Es wurde festgestellt, daß diese Kurssteigerungen auf Käufe zurückzuführen sind, die von Personen ausgehen, die in das Ausland überzusiedeln beabsichtigen. Offenbar haben die Käufer die Kaufaufträge in der Erwartung erteilt, daß ihnen gestattet werden wird, die erworbenen Wertpapiere in das Ausland auszuführen. Abschnitt 4 Ziffer 56 Abs. 2b RI. sieht allerdings vor, daß eine Genehmigung zur Mitnahme solcher Wertpapiere in das Ausland erteilt werden fann. Durch diese Bestimmung sollte jedoch nicht ermöglicht werden, daß Auswanderer Wertpapiere in das Ausland überführen, die sie zu diesem Zweck vor der Auswanderung an deutschen Börsen erwerben, vergl. NE. 8/34 Ziffer lb. Ich ersuche, Genehmigungen nach Abschnitt 4 Ziffer 56 Absatz 2b der RI nur zu erteilen, wenn und soweit Auswanderer nachweisen, daß ihnen die Wertpapiere schon vor. dem 1. Januar 1933 gehört haben. Genehmigungen, die in letzter Zeit ohne solche Ein- schränfungen erteilt worden sind, ersuche ich, soweit dies möglich ist, zurückzuziehen. Die zurückgezogenen Genehmigungen können durch entsprechende neue Genehmigungen ersetzt werden, wenn und soweit für die auszufllhrenden Wertpapiere der bezeichnete Nachweis erbracht wird. Eine nähere Regelung der Mitnahme von Wertpapieren durch Auswanderer ist in Aussicht genommen.
♦
* Braunkohlen- und Brike 11 - Indu- ft r i e A G. Bubiag , Berlin. In der Auf- ichtsrcrt-Sitzung wurde beschlossen, der Hauptver- ammlung am 12. November vorzuschlagen, für das Geschäftsjahr 1934/35 für die Vorzugs-Aktien eine Dividende von 7 v. H. (wie im Vorjahre) auf das eingezahlte Kapital, und für die Stamm-Aktien eine solche von wieder 10 v. H. festzusetzen. Weiterhin wurde beschlossen, an die Gefolgschaft des Konzerns 400 000 Mark als Arbeitsprämien auszahlen zu lassen.
* 3 (2,5) v. H. Dividende bei Klöckner. In der gestrigen Aufsichtsratssitzung der Klöckner- Werke AG., Castrop-Rauxel, wurde der Abschluß für das am 30. Juni abgelaufene Geschäftsjahr 1934/35 vorgelegt. Es verblieb einschließlich 0,71 Mill. Mark Gewinnvortrag aus dem Vorjahre ein Reingewinn von 4,23 Mill. Mark, aus dem eine Dividende von 3 (2,5) v. H. auf das Aktienkapital von 105 Mill. Mark verteilt werden soll. Zum Vortrag verbleiben 1,08 Mill. Mark.
* Humboldt-Deutzmotoren A G., Köln. Die Gesellschaft weist für das am 30. Juni beendete Geschäftsjahr 1934/35 einen Reingewinn von 921 644 Mark aus. Hieraus soll eine auf 3 (2,5) v. H. erhöhte Dividende verteilt werden. , Der Rest von 359 550 Mark soll vorgetragen werden. Absatz und Ausbringen der Werke in Köln und Oberursel stiegen auf'64,17 (46,30) Mill. Mark. Oie Belegschaft
stieg auf rund 8700 Köpfe. Auch im neuen Geschäftsjahre sind Auftragseingang und Absatz befriedigend.
Rhein-Mainische Börse. lUillagsbörfe eher schwächer.
Frankfurt a. M., 17. Oft. Die Börse fetzte wiederum mit sehr geringen Umsätzen und am Aktienmarkt mit überwiegend etwas schwächeren Kursen ein. Es lagen erneut kleine Abgaben vor, während die Unternehmungslust trotz der Vielzahl günstiger Wirtschaftsnachrichten sehr gering blieb. Erst nach den ersten Notierungen vermochte sich der Abschluß der Klöcknerwerke etwas auswirken, doch wurden lediglich die Dortagskurse wieder erreicht. Zunächst ergaben sich zumeist Rückgänge von durchschnittlich 0,25 bis 0,75 v. H. IG. Farben notierten mit 148,13 bis 148,50 (148,75), Scheideanstalt lagen behauptet. Von Elektroaktien waren besonders Licht und Kraft gedrückt mit 128,13 (129,75), außerdem büßten 6d)liefert 0,50 v. H., Gesfürel 0,65 o. H. und Elektrische Lieferungen 0,75 o. H. ein. Bekula und AEG. lagen voll behauptet. Montanpapiere eröffneten durchweg etwas niedriger, insbesondere Harpener mit minus 1,13 v. H. Hoher lagen nur Hoesch mit 91 (90) und Mansfelder mit 117 (116,50). Im einzelnen gaben Deutsche Linoleum 1 v. H., Westdeutsche Kaufhof 0,40 v. H., Jul. Berger, Deutscher Eisenhandel und Metallgesellschaft bis 0,50 v. H. nach. Von Schiff- fahrtswerten bröckelten Norddeutscher Lloyd 0,13 v. H. ab. Südd. Zucker lagen mit 211 und Reichsbank mit 172,25 gut gehalten.
Am Rentenmarkt war die Umsatztätigkeit ebenfalls gering. Altbesitzanleihe lagen geringfügig fester, im übrigen wiesen die Kurse kaum Veränderungen auf, nur späte Reichsschuldbuchforde- rungen bröckelten um 0,13 v. H. auf 96,40 ab. Don Ausländsanleihen blieben Ungarn behauptet, vierprozentige Mexikaner von 1904 erhöhten sich auf 6,75 (6,50), Anatolier gaben auf 38,50 (38,65) nach.
Die Börse lag auch in der zweiten Stunde nahezu geschäftslos, und die nach den ersten Notierungen z. T. eingetretenen leichten Erholungen vermochten sich nicht immer zu behaupten. Die später notierten Papiere waren nur minimal verändert und gegenüber gestern etwa behauptet.
Am Rentenmarkt traten keine Veränderungen ein, das Geschäft blieb sehr klein. Die heute erstmals amtlich notierten viereinhalbprozentigen Schatzanweisungen der Deutschen Reichsbahn von 1935 kamen mit 98,25 zum Kurs; der Umsatz war klein. Von Goldpfandbriefen gingen Rheinische Hypotheken wieder auf 96 (96,25) zurück, ferner gaben Nassauische Landesbank K. 0. 0,25 v. H. nach auf 93,25, während Rheinische Hypotheken K. 0. 0,25 v. H. an- zogen auf 93,50, Stadtanleihen lagen etwa behauptet, niedriger aber 4,50 v. H. Hanau mit 87,75 (letzter Kurs 89,25). Auslandsrenten lagen still. Tagesgeld unverändert 3 v. H.
Abendbörse sehr ruhig.
An der Abendbörse ergaben sich auf den meisten Marktgebieten bei ungewöhnlicher Geschästsstille kaum Kursveränderungen. Im Vergleich zum Berliner Schluß war die Haltung nicht ganx einheitlich, aber überwiegend behauptet. Kunstseide AKU. lagen auf höheren Kurs aus Amsterdam sehr fest mit 54,25 (52,13), ohne daß aber nennenswerter Umsatz stattfand. Im freien Markt sollen einige Umsätze noch zu 54,50 getätigt worden sein. Bemberg hier
von etwas mitgezogen und auf 102,50 (101,40) erhöht. Außerdem waren Westdeutsche Kaufhof er- neut fester mit 24, nachdem sie am Mittagsschlutz auf 23,25 nach 22 angezogen hatten. Doy anderen Werten lagen Bayerische Motorenwerke mit 119,50 (121,25) recht matt. Am Rentenmarkt herrschte ebenfalls Geschäftsstille. Etwas hoher lagen Altbesttz mit 111,75 (111,50). Don Auslandspapieren gingen 4 v. H. Schweizer^ Bundesbahn auf 187,50 (189) 5Ulla". notierten: Altbesitz 111,75, 7 v. H. Stahl- verein 102,13, IG. Farben-Bonds 122,40, Reichs- bahn°DA. 122,75, 4 v. H. Rumänen 4,80, 4 v. H. Schweizer Bundesbahn 187,50, Adca 73,25, Commerzbank 86,50, OO-Bank 86,25, Dresdner Bank 86,25, Harpener 108,50, Mannesmann 83,13, Rhein- stahl 104,75, Stahlverein 80,50, AKU. 54,25, BMW. 119,50, Bekula 142,40, Bemberg 102,50, Conti- Gummi 152,25, Daimler 93,40, Deutsche Erdöl 103,50, Deutsche Linoleum 142,75, Licht und Kraft 128,50, IG. Farben 148,50, Gesfürel 122, Junghans 82,75, Metallgesellschaft 103,75, Moenus 81,50, Schuckert 117,75, Westdeutscher Kaufhof 24, Sud- deutscher Zucker 211, Hapag 16.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 17. Okt. Auftrieb: Rinder 57 (gegen 54 am letzten Donnerstagsmarkt), darunter 9 Ochsen, 2 Bullen, 24 Kühe und 22 Färsen. Zum Schlachthof direkt: 3 Bullen, 16 Kühe, 10 Färsen. Kälber 612 (661), Schafe 223 (223), Schweine 127 (126). Notiert wurden pro ein Zentner Lebendgewicht in Reichsmark: Kälber, andere a) 71 bis 74 (am 10. Oktober 67 bis 70), b) 65 bis 70 (63 bis 66), c) 60 bis 64 (56 bis 62), d) 52 bis 59 (47 bis 55). Lämmer und Hämmel b2) 45 (43 bis 44), c) 43 bis 44 (42), d) 40 bis 42 (40 bis 41); Schafe e) 41 bis 43 (39 bis 40), f) 36 bis 40 (36 bis 38), g) 27 bis 35 (30 bis 33). Schweine a2) 57 (54), b) 55 (54), c) 53 (54), d) 51 (54). Marktverkauf: Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft, ausverkauft. Schweine wurden zugeteilt.
Großhandelspreise für Fleisch und sür Fettwaren. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 702 Viertel Rindfleisch, 132 ganze Kälber, 22 ganze Hammel, 485 halbe Schweine, 10 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilo'in RM.: Ochsenfleisch b) 76 bis 80, c) 68 bis 76; Bullenfleisch b) 74 bis 78; Kuhfleisch b) 62 bis 68, c) 52 bis 62; Färsenfleisch b) 76 bis 80, c) 68 bis 76. Kalbfleisch b) 78 bis 88, c) 70 bis 78. Hammelfleisch b) 87 bis 90 (am 14. Oktober 82 bis 85). Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren: Speck, hiesiger Schlachtung, roh, unter 7 Zentimeter, 77 bis 80, Flomen 76 bis 80. Marktverkauf: rege.
Schweinemarkt in Lang-Göns.
8. Lang-Göns, 17. Okt. Auf dem heutigen Schweinemarkt herrschte reges Leben. Es waren etwa 50 Ferkel aufgetrieben, von hiesigen und auswärtigen Händlern. Die Preise bewegten sich in normaler Höhe. Für sechs bis sieben Wochen alte Ferkel wurden je nach Stärke und Güte 17 bis 22 Mark je Stück bezahlt. Gegen 10 Uhr war der Markt geräumt.
Schweinemarkt In Vnhbach.
pb. Butzbach, 17. Okt. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 277 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel bis zu 20 Mark, 6 bis 8 Wochen alte Tiere 20 bis 25 Mark, für ältere wurden bis zu 35 Mark bezahlt. Der Handel war zuerst mäßig, wurde nachher aber flotter. Es verblieb geringer Ueberstand.
Rundfunkprogramm.
Freitag, 18. Oktober.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch, Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 8: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bauernfunk. 9.15: Nachrichten. 10: Sendepause. 10.15: Schulfunk: „In der Schriftleitung einer Zeitschrift". Ein Mehrgespräch von Dr. Sund. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11: Werbekonzert. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskon- zert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15: Nachrichten. 15.15: Stunde der Frau. Agnes Miegel. Eine Textfolge. 16: Kleines Konzert. Klaviermusik. 16.45: Wer bekommt Winterhilfe? Unterstützungsjäger werden gewarnt. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Jugendfunk 18.40: Was ist die Reichsplanung? Die Neugestaltung des deutschen Lebensraumes. Von Dr. V. Siebrecht, Darmstadt. 19: Unterhaltungskonzert. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.15: Reichssendung: Stunde der Nation. Feierabend beim Arbeitsdienst. Ernstes Und Heiteres aus dem einsamen Sprottenbruch-Lager bei Primkenau in Schlesien. 21: Aus Puccini-Opern, die nicht Repertoire-Opern wurden. Als Einlage: Puccini und der Drehorgelspieler. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.20: Sportschau der Woche. 23: Der Uhren und der Zeiten Schlag. 24 bis 2: Nachtkonzert.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H.» Lombardzinsfuß 5 v. H
Frankfurt a.m.
Berlin
Schluß« kur«
Schluß!. Abend« börse
Schluß« furd
Schlußk. mittag« börse
Dalum
16.10-
17.10.
16-10.
17.10.
6% Deutsche ReichSanlelhe v. 1927
100,4
100,25
100,13
97,65
100,13
4% Deutsche RelchSanl. von 1934
97,65
97,65
97,75
bH% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
102,25
102
102
AuSlos.-Rechten .............
111,4
111,75
111,65
111,9
4*/.% Deutsche ReichSpostschatzan-
Weisungen von 1934, I.......
8% ehem.8°/<> Hess. VoltSstaai 1929
100,13
100,1
100,1
100,2
(rückzahlb. 102%) ............
96
96
—
96,25
4H% ehem. Hessische Landesbank
Darmstadt Wold R. 12........
96,13
96,13
_
96
tVi% ehem. Hess. Landeö-Hypo-
thekenbank Darmstadt Lloui ...
100,75
100,4
—
•W
*y«% ehem. 8% Darmst. Komm.
LandeSb.woldschuldverlchr. R.6
91,5
—
—
Oberhelsen Provinz-Anleihe mit
AuSlos.-Rechten .............
—
—>
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
112,5
112,5
112,75
112,75
4Vi% ef)cm.8% Franks.Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar Vit 1935
96,25
96,25
<*—
4’4% ehem. *y2% Franks. Hhp.- Bank-Liqu.-Psandbriese.......
100,35
100,4
—
_
BV.% ehem. 4ft% Rheinische
Hyp.-Bank-Llqu.-Goldpfe.....
100,65
100,5
100,5
100,5
4K% ehem. 8% Pr. LandcSpfand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 10
97
97
97
97
*yt% ehem. 7% Pr. Landespfand.
kriesanst., Wold Komm. Cbl.VI
97
97
97
97
Steuergutich.Verrechnung«!. 85-89
107,3
107,3
107,3
107,3
4% Oesterretchische woldreme....
26,5
26,25
26,9
26,5
4,20% Oesterreichische Silberrente
——
1,2
1,25
4% Ungarische Woldrente.......
4% Ungarische Staatörente v. 1910
9,25
8,95
9,2
9
9,13
9
9
8,9
4*4% deSgl. von 1018..........
9
8,9
8,85
9
5% abgest woldmerikoner von 9f
10
—
10
8,9
4% Türkische Bagdadbahn-Anlethc
Serie l.....................
—
—
—
—
Frankfurt a. m
Tkrlln
Schluß« (urd
Schlupf. Abend« börse
Schluß« lurd
Schlußk. mittag« börse
Datum
16.10-
17.10.
16-10.
17-10
4% vesgl. Serie 11 .............
_
_
_
9,75
5% Rumän. vereint». Mente v. 1903
5,7
—
5,7
5,55
4V,%Rumän.vereinh.Remev.l913
8,4
8,4
8,4
8,4
4% Rumänische verctnh. Rente
4,8
4,8
4,85
4,8
2%% Anatolier .............
38,65
38,5
38,8
38,6
Hamburg-Amertka-Paket .....
0
16
16
16,4
16,5
Hamburg-Südam. Dampfschiff .
0
—
——
——
——
Norddeutscher Lloyd .........
0
18,25
18,13
18,4
18,4
A.G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
76
75,5
76,5
76,25
Berliner Handelsgesellschaft ...
6
111,25
111,25
111,75
111,25
Commerz- und Privat-Bank ...
0
86,5
86,5
86,5
86,25
Deutsche Bank und Dtsconto-
wesellschaft................
0
86,5
86,25
86,5
86
Dresdner Bank..............
0
86,5
86,25
86,5
86
ReichSbanI ................
12
172
172,25
172,5
172,5
A C.W......................
o
36,75
36,75
36,9
36,65
Bekula....................
10
142.25
142,4
142
142,5
Elektr. Lieferungsgesellschaft...
6
.109,75
109
110
109,25
Licht und Kraft ........... 6’A
129,75
128,5
130
128,65
Fellen & Guilleaume.........
0
102
101,5
101,5
101,75
Gesellsch.s.Eleklr.Unternehmung. 6
123
122
123
122,5
Rheinische Elektrizität ........
6
127
—
—
129
Rhein. Wests. Elektr..........
6
122,75
122.5
122,75
122,75
Schuckert L Co...............
4
110,5
117,75
119
117,75
Siemen« & HalSke............
7
168
168
168,5
168,5
Lahmeyer & Co..............
7
128,5
128
128,5
130
Buderu« ...................
0
100,25
99,5
99,75
100
Deutsche Erdöl ..............
4
0
104,25
103^5
104,4
103,5
Harpener...................
0
109,75
108,5
109,65
108,75
Hoesch Eisen—Köln-Neuesseo .
0
90
91,5
90,65
91,13
Ilse Bergbau ...............
6
—
—-
—
155,5
alle Bergbau Genüsse.......
6
124,5
124,75
124,75
124,75
U
89
88,75
88,5
89
ManneSmann-Röhrea.......
0
82,75
83,13
83
83
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß« furd
Schlußk. Abendbörse
Schluß« furd
Schlußk. mittag« börse
Datum
16-10.
17-10.
16.10.
17.10.
ManSselder Bergbau ..
.......8
116,5
117,25
116,75
117,75
Kokswerke .•..........
.......6
—
—
113,65
113,5
Phönix Bergbau......
.......0
—
—
—
—
Rheinische Braunkohlen
.....12
215,5
215
214.5
214,75
Rhelnstahl ...........
.....BVi
104,75
104,75
105
104,65
Bereinigte Stahlwerke.
.......0
80
80,5
80,5
80,75
Otavl Minen ........
.......0
19,25
19,25
19,5
19,25
Kaliwerke Aschersleben.
.......5
130,75
—
131
130,25
Kaliwerke Westeregeln.
.......5
123
—-
123,5
124,75
Kaliwerke Salzdetfurth
.....7K
183
183
183
182
3- ®. Farben-Jndustrie.......1
Scheideanstalt............... 9
Goldschmidt ....... 0
RütgerSwerke ......... 4
Metallgesellschaft........... 4
148,5
148,5
149,13
148,4
236
236
—
103
103
102,65
102,25
112
111,5
112,5
112
105
103,75
106
103,75
Philipp Holzmann ...........0|
Zementwerk Heidelberg ......6
Lementwerk Karlstadt.........4|
89
117
130
Schultheis Patzenhofer ....... 4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg...................0
Zellstoff Waldhos ............0
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer Wa» ...... 7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum........... 6
Orenstein & Koppel ..........0
Westdeutsche Kaufhof.........0
Ehade......................0
Acrumulatoren-Fabrik....... 18
Lonti«wummt...............8
Gripner....................01
Mamkrastwerke Höchst clDL... 4
Süddeutscher Zucker .........t|
—
—
102,4
101,75
51,25
54,25
51,75
52,13
100,75
102,5
101,75
101,4
109
108,5
108
108
78,4
78
78,13
78
—
124,5
125,5
93,5
93,4
93,4
93
143,4
142,75
144
143 25
79,75
79,75
22,4
24
22,4
23,5
293
290
292,5
291,5
—
—
168,5
151
152,25
151,25
152,5
—
28,5
29,25
29
- -
—
211
211
210,25
210,25
Devi
enmarfl Berlin — {
ranffurt a. M.
18.Oktober
17.Oktober
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld |
Brief
Geld
»rief
Buenos Lire.
0,677
0,681
0,677
0,681
Brüssel.....
41,84
41,92
41,81
41,89
Mo de Jan.
0,142
0.14-
0,142
0,144
Sofia ......
3,047
3,05'
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,47
54,57
54,53
54,63
Danzig.....
46,83
46,93
46,83
46,93
London .....
12,20
12,23
12,21
12,24
Helstngfor»..
5,37
5,38
5,38
5,39
Part« ......
16,38
16,42
16,38
16,42
Holland ....
168,30
168,64
168,36
168,70
Italien.....
Japan......
20,24
20,28
20,24
20,28
0,712
0,714
0,713
0,715
Jugoslawien.
OSlo.....;
5,674
5,686
5,674
5,686
61,25
61,3'
61,32
61,44
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon ....
11,06
11,08
11,07
11,09
Stockholm...
62,89
63,01
62,96
63,08
Schweiz ....
80,94
81,1
i
80,92
81,08
Spanien....
33,95
34,01
33,96
34,02
Prag.......
10,275
10,295
10,275
10,295
Budapest ...
—
—
Reuyork....
2,486
2,490
2,486
2,490
Banknoten.
Berlin, 17. Oftober
Geld
Srles----
Amerikanische Rote»..,....
2,438
2,458
Belgische Noten...........
41,68
41,84
Dänische Noten ........
54,32
54,54
Englische Noten ..........
12,175
12,215
Französische Noten ........
16,33
16,39
Holländische Noten ........
167,94
168,62
Italienische Noten.........
19,46
19,54
Norwegische Noten .......
61,16
61,40
Deutsch Oesterreich, 1 100 Schilling
—
Rumänische Noten........
—
—
Schwedische Noten........
62,79
63,05
80,74
81,08
33,60
33,74
Ungarische Rotes . ... ...
—


