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fern Spiel kreuzen die beiden zweiten Mannschaften die Klingen, hier werden wohl die Gäste einen Sieg für sich buchen.

In Lollar tritt Kirchhain an. Diese Mannschaft errang die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse, Gruppe Marburg, und gibt einen guten- Gegner ab. Trotz­dem halten wir Lollar aus eignem Platz für stark genug, um auch dieser Mannschaft den Sieg streitig zu machen.

Der Turnverein 1846 fährt mit zwei Mannschaf­ten zum fälligen Rückspiel nach Grünberg. Beide Spiele sind, da die Partner gleichstark find, als voll­kommen offen zu bezeichnen, vielleicht ist der eigne Platz ausschlaggebend.

In Leihgestern steigt ein Lokalkampf, der Gegner ist Großen-Linden. Bei dem Vorspiel trennten sich beide nach schönem Spiel mit unentschiedenem Er­gebnis. Das Rückspiel dürfte allerdings für die Gastgeber gewonnen werden, vorausgesetzt, daß die Mannschaft komplett antreten kann.

Krofdorf hat Besuch aus dem Kreise Wetzlar. Aß­lar, der Tabellenzweite der 1. Kreisklasse, stellt sich dort vor und wird das Spiel als sicherer Sieger beenden können.

Daubringen muß das Rückspiel in Alten-Buseck austragen. Beim Vorspiel konnte Alten-Buseck ge­winnen, aber inzwischen hat Daubringen wieder feine Mannschaft zusammen, deshalb heißt es für die Platzbefitzer aufpassen. Alten-Buseck dürfte das Spiel erwartungsgemäß für sich entscheiden können.

Lokalderby in Rodheim, wo Fellingshausen eine Gastrolle gibt. Wer hier Sieger wird, ist schwer zu sagen, da sich die Mannschaften ebenbürtig sind, vielleicht spielt der eigne Platz eine Rolle.

Großen-Linden II hat VfB. III zu Gast und hat wenig zu bestellen.

Geilshausen hat jetzt auch eine zweite Mannschaft gegründet und sich die gleiche von Großen-Buseck zum Freundschaftsspiel ausgesucht. Es ist nicht zu sogen, wer dieses Spiel gewinnt.

Oberheffen.

Ehrenpatenschaft des Führers.

LPD. Büdingen, 17. Mai. Bei dem 9. Kind und 5. Sohn des im Kreisort Gettenau wohn­haften Bergmanns Johann Strack hat der Füh­rer und Reichskanzler Adolf Hitler die Ehren­patenschaft übernommen.

Oie Stadt Friedberg gibt den Wartturm zur Besichtigung frei

Wie uns von dem Bürgermeister von Friedberg mitgeteilt wird, ist der W a r t t u r m von der Stadtverwaltung Friedberg zur Besichti­gung freigegeben worden. Damit wurde einem allseitigen Wunsch der Bevölkerung Rech­nung getragen. Der Wartturm, der ohnehin schon auf einer Geländeerhebung steht, ist mit seiner Höhe von 38 Metern der gegebene Aussichtsturm. Von der Plattform dieses monumentalen Bauwer­kes bietet sich dem Besucher ein Rundblick von eigenartig fesselndem Reiz. Im Westen und Nord­westen gewahrt das Auge die feinen Linien des Taunusgebirges, eines unserer schönsten deutschen Mittelgebirge, in einer Ausdehnung vom Altkönig bis zum Hausberg bei Butzbach, während sich gegen Osten die Wetterau, diePerle Oberhessens", mit ihren fruchtbaren Feldern, Wiesen und Weiden dehnt und von dem Vulkankegel des Vogelsberges abgeschlossen wird. Gegen Norden schweift das Auge über die Dächer und Straßen der Stadt, die an ihrem nördlichen Ende von dem alten Wahrzeichen Friedbergs, dem trutzigen Adolfsturm und dem Burgberg, begrenzt wird. Die Krypta des Gefal­lenenehrenmals mit den hohen Tafeln, auf denen die Namen der Söhne Friedbergs eingegraben find, die für des Vaterlandes Sicherheit kämpften, litten und starben, mahnt den Besucher zu stillem Ver­weilen an dieser würdigen Gedächtnisstätte.

Es hat sich leider nicht durchführen lassen, den Wartturm täglich zur Besteigung offenzuhalten; Wartturm und Ehrenmal werden lediglich an Sonn - und Feiertagen von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet fein. Dagegen wird die Dordertür des Kriegerehrenmals auch an allen Übrigen Tagen von 11 bis 12 Uhr und von 15 bis 16 Uhr offengeholten, so daß die wirklich sehenswerte Gedächtnishalle zu diesen Zeiten besichtigt werden kann.

Der Entschluß der Stadtverwaltung, den Wart­turm zur Besichtigung freizugeben, wird sicherlich allgemein begrüßt werden. Man konnte bis jetzt beobachten, daß der Wartturm und die Gedenkhalle nicht nur von Friedbergern besucht werden, sondern daß auch viele Fremde, die mit Automobilen und Fahrrädern vorüberkommen, den Turm besteigen und in der Krypta die Gefallenen grüßen.

Immatrikulation

an der Hochschule für Lehrerbildung.

LPD. Friedberg, 17. Mai. Im Adolf- Hitler-Polytechnikum fand gestern in An­wesenheit von Ministerialrat Ringshausen die

feierliche Immatrikulation von 166 neu aufgenomme­nen Studierenden der He f f i s ch e n Hochschule für Lehrerbildung statt. Ministerialrat Ringshaufen führte dabei u. a. aus, daß man in der Vergangenheit es nicht verstanden habe, zur Bildung der Nation auch die körperliche und willens­mäßige (Ertüchtigung zu zählen. Wir fetzen heute neben das wissenschaftliche und geistige Moment das soldatische, die Formung des Willens und die Stäh­lung des Körpers. Wenn wir heute Erzieher heran­bilden, dann müssen gerade sie das deutsche Wesen erfassen. Für die Heranwachsende Generation gilt es jederzeit gewappnet zu sein.

Landkreis Gießen.

)( Großen-Linden, 18. Mai. Frau Anna Walter, geb. Pirr, feiert heute ihren 70. Ge­burtstag.

cnd Bettenhausen, 17. Mai. Seit dem 1. April hat unser Gemeinde-, Mark- und Kirchen­rechner Wilhelm Georg Schmeel IV. die Gemeindekasse abgegeben an den Landwirt Karl Kämmerer. Damit hat ein für unser Dorf bemerkenswerter Abschnitt seiner Geschichte ein Ende gefunden; denn die Familie Schmeel dient unserer Gemeinde in öffentlichen Aemtern seit ge­nau 200 Jahren. Unser jetzt abgegangener Rech­ner führte das Amt 24 Jahre lang. Vor ihm war sein Vater Johann Georg Schmeel viele Jahre Rechner und vor diesem dessen Vater W i l- helm Schmeel. Diesen nannte man im Volks­mund denSchul-Wilhelm", weil seine Vorfahren in drei aufeinanderfolgenden Geschlechtern Prä­zeptoren zu Bettenhausen waren. Die Fami­lie Schmeel dient also der Gemeinde seit 6 Gene­rationen in verschiedenen öffentlichen Aemtern. Dieselbe Sippe ist aber auch in die Weite gegangen und hat dem Hessenland, ihrer pädagogischen Be­gabung entsprechend, zahlreiche Lehrer gestellt. An­dere Glieder des Geschlechtes sind in die akademische Bildungsschicht übergegangen. Die Gemeinde sieht ihren Rechner ungern scheiden, weil er ein sehr ge- gewissenhafter und treuer Beamter ist. Die Füh­rung der Kirchenkasse hat er auf besondere Bitte behalten. Der Landwirt Heinrich Hahn und feine Ehefrau Wilhelmina, geb. Rückel, begingen am 17. Mai den goldenen Erinnerungs­tag ihrer Hochzeit. Das Ehepaar hat einen Sohn dem Vaterland opfern müssen. Der Kirchen­vorstand, dessen ältestes Mitglied der Jubilar ist, ließ eine Erinnerungsgabe überbringen. Beide Ehegatten erfreuen sich großer Rüstigkeit; er zählt 77 Jahre, sie 6,9 Jahre.

Kreis Friedberg.

LPD. Wölfersheim, 17. Mai. Die Eheleute Konrad Otto begingen heute in seltener geistiger und körperlicher Frische das Fest der diamante­nen Hochzeit.

Kreis Alsfeld.

* Mücke, 17. Mai. Dieser Tage wurde hier eine umfangreiche Kanalisationsarbeit be­endet, die das Bibelheim Flensunger Hof (Christ­

liches Erholungsheim) ausführen ließ. Damit wurde ein übler Mißstand behoben, die Abwässer des Heimes und das Oberwasser aus dem Hofwald werden nun durch eine Kanalisation direkt in den Seenbach geleitet.

Reichsnährstandsschau 1935 in Hamburg.

Dritter Sonderzug nach Hamburg.

Die beiden -Sonderzüge, die am 28. Mai in den Abendstunden von Darmstadt bzw. von Frankfurt am Main aus nach Hamburg fahren, sind bereits beide mit je 1000 Personen voll besetzt. Es besteht lediglich die Möglichkeit, vom 23. Mai an bei den zuständigen Reichsbahnstationen freihändig Karten zu erwerben, die nicht abgeholt wurden.

Da von allen Seiten ein dritter Sonderzug ge­wünscht wird, ist bei der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. ein solcher beantragt worden. Die­ser fährt voraussichtlich am 29. Mai abends von Frankfurt a. M. ab und kehrt am 1. Juni morgens wieder zurück. Haltestationen: Vilbel, Butzbach und Gießen. Die Bedingungen sind die gleichen wie bei den beiden ersten Sonderzügen. Auskunft erteilt die Reichsbahndirektion Frankfurt a. M., Hohenzollernplatz, Betriebsbüro (Telephon 305 51), sowie die Landesbauernschaft Hessen-Nassau, Frank­furt a. M., Bockenheimer Landstraße 25 (Telephon 709 01).

Voranmeldungen für den 3. Sonderzug können nur berücksichtigt werden, wenn sie spätestens am 21. September bei den Heimatbahnhösen eingegan­gen sind. Der Sonderzug kann nur gefahren werden, wenn annähernd 1000 Teilnehmer zusammenkommen. Die Entscheidung fällt am 24. Mai und wird gleich­falls auf diesem Wege bekanntgegeben.

Der Fahrpreis für den 3. Sonderzug beträgt ebenfalls ab Frankfurt und zurück 10,70 Mark. Im Umkreis von 100 Kilometer zu den Sonderzug­stationen wird ebenfalls die 75prozentige Fahrpreis­ermäßigung gewährt.

Auf zur Reichsnährstandsschau! Auf nach Hamburg!

Rundsunkproyramm.

Sonntag, 19. Mal.

6 Uhr: Von Hamburg: Hafenkonzert auf dem DampferDeutschland" der HamburgAmerika- Linie. 8.05: Gymnastik. 8.45: Choralblafen. 9: Evangelische Morgenfeier. 9.45: Deutsches Schatz­kästlein. Gesänge von Franz Schubert. 10.15: Lie­derstunde des Volkes. 11: Georg Friedrich Händel. Detringer Tedeum. 11.45: Eröffnung der Reichs­autobahn Frankfurt Darmstadt. 13.15: Mittags­konzert. 14: Kinderfunk. 14.45: Das Volk erzählt. 15: Stunde des Landes 16: Nachmittagskonzert. 18: Jugendfunk.Dornröschen", Märchenspiel für den BdM. 18.30: 5. Hessentag der Gauleitung Kur- hessen. 19: Gute Geister. Eine Stunde frohgemuter Einkehr. Von Paul Schaaf. 19.50: Sportbericht. 20: Ihre Glanzrollen. Constanze Nettesheim vom Deutschen Opernhaus singt. 22.20: Sportspiegel des Sonntags. 22.45: Vom Deutschlandsender: Wir bit­ten zum Tanz. 24 bis'2: Nachtmusik.

ZUonfag, 20. Mai.

6 Uhr: Frühkonzert I. 7: Frühkonzert II. 8.10: Gymnastik. 10.15: Schulfunk. Das Tannenbergdenk­mal. 10.50: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.30: Sozialdienst. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert I. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Wirtschaftsbericht. 1. Bauern werden Arbeiter. In­dustrialisierung der europäischen Agrarländer. 2. Kurzdienst vom Tage. 3. Stellengesuche der DAF. 15.15: Kinderfunk. 15.30: Jugendfunk. BdM.' Sport: Ballspiele. 16: Kleines Konzert. 16.30: Bücherfunk. 17: Nachmittagskonzert des Rundfunk­orchesters. 18.30: Jugendfunk. Es ziehen die Ko­lonnen! 18.45: Das Leben spricht. 19: Unterhal­tungskonzert. 20.10: Die Landschaft spricht. Ale­mannische Heimat. 20.40: Liederstunde. Der unbe­kannte Schubert. 21.30:Wir Mädel fingen".

Aus aller Welt.

Der Wintereinbruch in Südbayern.

Aus Südbayern liegen weitere Meldungen über den W i n t e r e i n b r u ch in den bayerischen Ber­gen vor. In Füssen schneit es seit 24 Stunden fast ununterbrochen. Die Schneedecke ist etwa fünf Zentimeter hoch. Die Temperaturen liegen wenige Grade über dem Gefrierpunkt. Auch in Gar­misch-Partenkirchen dauert das Schneetreiben seit Donnerstagfrüh an. Die Zugspitze meldete 15 Z e n- timeter Neuschnee. Von Tegernsee wird eine Neuschneedecke von 20 Zentimetern gemeldet. Die ältesten Einwohner können sich nicht an einen der­artigen Wintereinbruch um diese Jahreszeit erin­nern. Sehr mißlich hat sich der Kälteeinbruch auf den bereits einsetzenden Fremdenverkehr aus­gewirkt. Man hofft, daß wenigstens nach dem jetzigen Schneefall nicht auch noch ein für die Kulturen gefährlicher Kälteeinbruch kommen wird.

Zu der gegenwärtigen Wetterlage schreibt die Pressestelle der Landesbauernschaft Bayern in Mün­chen, daß Befürchtungen für den landwirt­schaftlichen Pflanzenbau nicht gegeben seien. Auch die Viehhaltung werde nicht beeinträchtigt, da die Bauern in den Höhengebieten auf derartige Wetterrückschläge eingestellt seien und für alle Fälle Rauhfutterreserven zur Verfügung haben. Auch der Obstbaumblüte seien erfahrungsgemäß solche Wetterrrückschläge nicht von Schaden, wenn rasch wieder besseres Meter nachfolge. Im übrigen dürf­ten nach den neuesten Wettermeldungen die Schnee­fälle alsbald in Regen übergehen.

Kältewelle und heftiger Schneefall in Frankreich.

Die plötzliche Kältewelle, die feit einiaen Tagen über Frankreich und andere europäische Länder hereingebrochen ist, dauert an. Das The» mometer ist in fast allen französischen Provinzen bis an die Nullgrenze und verschiedentlich so­gar darunter gesunken. Die junge Saat und vor allen Dingen der Weinbau haben stark gelitten. Selbst Südfrankreich ist nicht verschont geblieben. Aus den Provinzen werden außerdem heftige Schneefälle gemeldet, besonders in den höher­gelegenen Gegenden der Departements H6rauld und Gard. Auf dem Kleinen St. Bernhard liegt der Schnee in 2200 Meter Höhe etwa 7 bis 8 Meter hoch. Man hat durch den Schnee einen Tunnel stechen muffen, um bis zum Krankenhaus zu gelangen.

Stapellauf des neuen Oftasienfchnelldampfers Gneisenau".

Der zweite der drei neuen Ostasienfchnelldampfer des Norddeutschen Lloyd, dieOneifenau", lief am Freitag ' auf der Werft AG. Weser der Deschimag, Bremen, vom Stapel. Von dem Betriebs­führer des Norddeutschen Lloyd, Korvettenkapitän a. D. Dr. Firle, geleitet, betrat die Ururenke- l i n Gneisenaus, Ursula Gräfin Neidthardt von Gneifenau, die Taufkanzel. Die Taufrede hielt Staatsrat Karl Lindemann, Vorsitzender des Aufsichtsrates des Norddeutschen Lloyd. Der neue Oft- asienschnelldampfer solle zusammen mit seinen beiden SchwesterschiffenScharnhorst" undPotsdam" die aus dem Passagierdienst des Lloyd ausscheidenden vier DampferTrier",Fulda",Koblenz" und Saarbrücken" ersetzen. Der Lloyd sei stolz und glücklich darüber, gerade den Verkehr nach Ostasien mit diesen neuen Schiffen zu fördern, als sinn­fälligen Ausdruck der wirtschaftlichen Interessen und der freundschaftlichen Beziehungen, die Deutschland mit den ostasiatischen Ländern verbinden. Hierauf vollzog Gräfin Neidthardt von Gneisenau die Taufe. Der Betriebsführer der Deschimag-Werft, General­direktor Stapelfeldt, brachte ein dreifaches Sieg-Heil!" auf den Führer und Reichskanzler aus, und unter dem gemeinsamen Gesang der National­hymnen lief das mit Tannengirlanden geschmückte Schiff glücklich vom Stapel. Der Führer und Reichskanzler sandte folgendes Glückwunsch­telegramm an den Norddeutschen Lloyd:Haden Sie vielen Dank für die Meldung vom glücklichen Stapellauf des SchnelldampfersGneisenau". Möge dem neuen Schiff immer glückliche Fahrt beschieden fein. Adolf Hitler."

IDEAL WERKE A.C/VUR DRAHTLOSETELEPHÖN!E

BLAUPUNKT

3012D

3003 D

Danksagung.

Für die Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Heim­

gang unserer lieben Entschlafenen sprechen wir un­

seren allerherzlichsten Dank aus.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen.-

Rudolf Jung

Dieben, den 18. Mai 1935.

Statt Karten

Danksagung

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem

Heimgang unserer lieben Entschlafenen sagen wir hier­

mit allen unseren herzlichsten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Ludwig Best

Gießen, den 17. Mai 1935.

M -

Nur auf diesem Wege.

Danksagung.

Für die sehr vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben unvergeßlichen Entschlafe­nen, für das ehrende Grabgeleite und die überaus zahl­reichen Kranzspenden sagen wir herzinnigsten Dank. Wir danken auch Herrn Dekan Sattler für seine trost­reichen Worte und dem behandelnden Hausarzt in Wie- seck für seine außerordentlichen Bemühungen. Insbe­sondere auch herzlichen Dank Herrn Professor Dr. Haas und den Schwestern des Katholischen Schwesternhauses in Gießen, die in so liebevoller Weise seine Aufnahme und Pflege übernommen hatten.

Die tieftrauemden Hinterbliebenen: Elisabeth Volk, geb. Jung, nebst Angehörigen.

Wieseck, den 18. Mai 1935.

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Bin unter 2935 N ummer MWW

an das Fernsprechnetz 02164 Gießen angeschlossen. Otto Seibert, Architekt Gießen, Walltorstraße 211.

Bekanntmachung.

Die diesjährige öffentliche Impfung in der Stadt Gießen findet wie folgt statt: 3001C

Impftermin: Mittwoch, 22. Mai 1935, von 15 bis 16 Uhr.

Nachschau: Mittwoch, 29. Mai 1935, von 16 bis 16/. Uhr.

Impftermin: Mittwoch, 29. Mai 1935, von 15 bis 16 Uhr.

Nachschau: Mittwoch. 5. Juni 1935, von 16 bis 16/. Uhr.

Impflokal ist die Turnhalle der Pestalozzischule, Wernerwall 18.

Zu diesen Terminen können alle in 1934 oder früher geborenen Kinder, bei welchen der Nachweis der erfolgreichen Impfung bisher noch nicht erbracht wurde, vorgestellt werden. Die Kinder müssen mit reingewaschenem Körper und reinen Kleidern zur Impfung gebracht werden. Kinder aus Häusern, in denen übertragbare Krankheiten herrschen, find nicht zugelassen.

Gießen, am 16. Mai 1935.

Bürgermeisterei Gießen.

3-D.: Dr. Hamm, Bürgermeister.

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U. jedes Ungez. vertilgtgewissen- haft u. diskret u. schriftl. Garant.

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