Seefahrt liegen vor uns, die ein reichhaltiges
nach
die Glocken in der Nacht nach Rom,
des Erlösers.
Dr. Ludwig Roth.
Wirtschaft
Ju-
im
Zudem Wetzlar im Zähre 1934
Montanpapiere lagen uneinheitlich, hatten aber nur
für 1935 wieder ein zufriedenstellendes Ergebnis
geringfügige Abweichungen. Schiffahrtsaktien brök-1 erwartet wird, lieber den Eisenstein-Bergbau wird feiten bis 0,25 v. 8). ab, etwas leichter lagen außer-1 berichtet, daß die Gesamtförderung auf den Gruben
um der
die im
heutigen 418 Fer-
-nvT UdQUdiuurotJ ||aPjmuo]og asq snv uaaafJgaO uv aiai uaiuiuo) ajoofö iaiajun sizsstsbunquvI ank ten vorbei, die im 16. und 17. Jahrhundert von den Portugiesen und Holländern aufgeführt wurden. In einer Kirche sehen wir unter vielen anderen auch die Grabplatte der letzten Ruhestätte des großen portugiesischen Seefahrers und Entdeckers Basco da Gamas, der 1524 in Cochin starb.
Am 21. März verlassen wir Indien, um in eine neue Welt: in das orientalische Afrika zu fahren. Unser Ziel ist Alexandrien. Dreizehn Tage
alt 26 bis 34 Mark. Läufer 37 Mark. — gut, geringer Ueberstand.
Schweinemarkt in Homberg.
= er. Homberg, 17. April. Zum
gibt Auskunft:
665: Lockerung der Devisenbewirtschaftung in goslawien.
666: Ausstellung von Ursprungs-Zeugnissen
Die Fndusirie- und Handelskammer Gießen
Vorjahr in Vorschlag zu bringen.
Mein-Mamische Mittagsbörse.
Uneinheitlich.
Dienstprogramm enthalten.
Am 31. März treffen wir kurz vor Suez zum letzten Male unseren treuen Begleitdampfer „Mittelmeer" und übernehmen aus ihm die restlichen Oel- und Proviantbestände. Wir sind im Laufe der Monate so mit ihm verwachsen, daß wir ihn nur ungerne scheiden sehen. Zum Abschied spielt die Bordkapelle und drei Hurras klingen hinüber und herüber. Dann nimmt er Kurs i t Süden, sein Ziel ist der Persische Golf.
Schweinemarkt betrug der Auftrieb fei. Es wurden für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 20 bis 25 Mark, für 8 bis 13 Wochen alte 23 bis
♦ Julius Berger Tiefbau AG., Berlin. In der Auffichtsratsfitzung wurde beschlossen, der am 18. Mai stattfindenden Hauptversammlung
Der gestrige Schweinemarkt in Gießen war mit 234 Ferkeln und 2 Läufern zum Verkauf beschickt. Es kosteten: Ferkel bis 6 Wochen alt 19 bis 26 Mk., 6 bis 8 Wochen alt 21 bis 26 Mk., 8 bis 13 Wochen .... — ' -- — - Tendenz:
Vom Palmsonntag bis Gründonnerstag
Alte Volksbräuche in der Karwoche.
nach reichlichen Abschreibungen und Rückstellungen Verteilung einer Dividende von 6 v. H. wie
deutsch-argentinischen Warenverkehr.
667: Schlußschein-Zwang im Weinhandel.
663: Weitgehende Reiseverbilligung für die zweite Reichsnährstands-Ausstellung vorn 28. Mai bis 2. Juni 1935 in Hamburg. Sonderzüge mit 75 v. H. Ermäßigung.
30 Mark bezahlt. Der Handel war lebhaft, es verblieb nur geringer Ueberstand.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 17. April. Am Getreidegroßmarkt herrschte starke Feiertagsstimmung, Umsätze wurden kaum oorgenommen. Die Angebotsverhältnisse in Brotgetreide biteben unverändert. In Futtergetreide blieb das Angebot knapp, ebenso in Kraftfuttermitteln, während die Nachfrage noch anhielt. Das Mehlgeschäft brachte für die Feiertage keinerlei Mehrabsatz, insbesondere vermißte man Nachfrage für hochwertige Weizen-Auszugsmehle.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W IX 209, WXIII 213, WXVI 217; Roggen RIX 169, R XIII 173, R XV 177, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste G IX 171, GXI 174, G XII 176; Hafer H XIII 169, H XIV 171, Großhandelspreise ab Station. Bei Wasserverladung über 100 Tonnen 3 Mark mehr. Sommergerste für Brauzwecke 200; Weizenmehl W XIII 27,60, W XVI 28,05; Roggenmehl R XIII 23,70, R XV 24,10 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 17,50; Weizenfuttermehl 13,75; Weizenkleie W XIII 10,87, W XVI 11,08; Roggenkleie R XIII 10,14, R XV 10,38, Mühlenfestpreis ab Müh- lenstation. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 13; . Palmkuchen 13,30; Erdnußkuchen 14,50
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 18. April. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Auftrieb: 51 Rinder, darunter 22 Ochsen, 1 Bulle, 18 Kühe, 10 Färsen, 920 Kälber, 65 Schafe, 430 Schweine. Preise für ein Zentner Lebendgewicht: Kälber 34 bis 60, Hämmel 35 bis 40, Schafe 25 bis 34, Schweine 44 bis 51 Mark. Marktoerlauf: Kälber lebhaft, Hämmel und Schafe langsam, Schweine schleppend.
andererseits auf 149 (149,25) zurück. Am Kassamarkt waren Odenwälder Hartstein auf die Dioidenden- erhöhung gesucht und weiter fest und zogen auf 98,50 (97) an.
Abendbörse still.
Die Abendbörse lag ruhig. Vor den Feiertagen herrschte vollkommene Geschäftsmüdigkeit. Die Ber- liner Schlußkurse waren durchweg gut gehalten, IG. Farben 149 nach 149,25, Schiffahrtswerte jedoch nach der erneuten Mittagssteigerung 0,25 bis 0,40 v. H. niedriger angeboten, Hapag bei 34,75. Westdeutsche Kaufhof noch 0,13 v. H. über dem festen Mittagsschluß. Deutsche Renten lagen still, Altbesitz gaben von 113,05 auf 113 nach. Mexikaner ohne Umsatz. Am Kassamarkt zeigte sich wieder, wie schon heute mittag, erhöhtes Interesse für Odenwälder Hartstein, die von 98,50 auf 101,50, also um 3 v. H. anzogen.
Schweinemast in Gießen.
Christentum setzte an die Stelle des heidnischen Wintergottes den Judas Jschariot.
Der Gründonnerstag ist der Erinnerung an die Einsetzung des Abendmahls gewidmet. Gegen Ende des 7. Jahrhunderts wurde er zum Fest erhoben und seitdem in der christlichen Kirche gefeiert. Die Römische Kirche nennt ihn den „Donnerstag der Abendmahlsfeier des Herrn". In der Griechischen Kirche heißt er der „große, heilige Donnerstag". In einzelnen Kirchen, außerhalb Roms, sollen an diesem Tage beim Hochamt grüne Gewänder getragen worden sein, während man sich in Rom selbst weißer Festgewandung bediente. Am Gründonnerstag wurden die öffentlichen Büßer, die nach ihrer während der Fastenzeit vollbrachten Buße nunmehr ihre Lossprechung von ihren Vergehen und' Kirchenstrafen erbaten, wieder in die Kirche als „frischgrüne Sündenlose" (viridis) ausgenommen. Daher soll der Name „Grüner Donnerstag", der zuerst im zwölften Jahrhundert vorkommt, stammen. Viel wahrscheinlicher ist es, daß die Bezeichnung von dem schon erwähnten uralten Brauch herstammt, an diesem Tage grüne Frühlingskräuter zu genießen, denen man eine heilbringende Kraft beilegte.
Durch die weitverbreitete Bezeichnung „ft i 11 e Woche" wollte man in trauernder Erinnerung auch durch äußere Ruhe und Stille den Tod des Heilandes ehren. In alter Zeit war nicht nur Tanz und Musik verboten, sondern alle gerichtlichen Handlungen, alle gewerbliche Arbeit ruhte. Alle Wochenarbeit wurde soweit wie möglich eingestellt und auch die Dienstboten feierten.
Mit besonderer Freigebigkeit wurden in der stillen Woche Almosen ausgeteilt; man ließ Gefangene frei und übte auf alle Weise gegen andere Milde und Barmherzigkeit. Auch sinnige Volksan- fchauungen verbanden sich mit dem Ernst der Karwoche. Wenn es, was übrigens häufig der Fall war, in der Karwoche regnete, so weint und trauert nach dem Volksglauben auch die Natur über den Tod
dem noch Gebr. Junghans (— 1), Conti-Gummi (—1,13). Von sonstigen Werten lagen Reichsbank 0,75 v. H., Bank für Brauindustrie 0,25 v. H., Zellstoff Waldhof 0,40 v. H., Eßlingen-Maschinen 0,25 v. H. und Kunstseide AKU. 0,13 v. H. freundlicher.
Am Rentenmarkt war das Geschäft ebenfalls sehr klein. Altbesitzanleihe gingen 0,13 v. H. zurück, während späte Reichsschuldbuchforderungen mäßig höher lagen, Zinsvergütungsscheine und Kom- munal-Umschuldung sowie 6 v. H. Stahlverein-Bonds und Reichsbahn-VA. gut behauptet blieben. Von fremden Werten neigten Mexikaner überwiegend zur Schwäche.
Im Verlaufe konnte sich das Geschäft auf keinem Marktgebiet beleben, auch die Kurse wiesen gegen den Anfang fast keine Veränderung auf. Soweit Papiere spater zur Notiz gelangten, lagen sie eher um Bruchteile eines Prozentes freundlicher, so z. B. Daimler, Siemens, Rütgerswerke. Holzmann erhöhten sich auf 92 nach 91,75. IG. Farben gingen
Frankfurt a. M., 17. April. Die heutige Mittagsbörse eröffnete bei sehr kleinen Umsätzen in uneinheitlicher Haltung, doch zeigten die Kurse sowohl am Aktien- wie am Rentenmarkt keine stärkeren Veränderungen. Mit Rücksicht auf die bevorstehenden Feiertage verhielt sich die Kulisse abwartend, auch die Kundschaft beteiligte sich nur in ganz kleinem Umfange am Geschäft. Die Grundtendenz war jedoch weiter freundlich und zuversichtlich, wobei einige günstige Wirtschaftsnachrichten der Haltung eine Stütze gaben. Starke Beachtung fand vor allem der Abschluß der Dresdner Bank. Daneben wirkte die aktive Außenhandelsbilanz im Monat März günstig nach.
An den Aktienmärkten gingen die Kursveränderungen nach beiden Richtungen nicht über ein Prozent hinaus. Etwas Interesse zeigte sich am Chemiemarkt für IG. Farben und Scheideanstalt, die um 0,25 bzw. 0,75 v. H. fester lagen. Metallgesellschaft konnten sich behaupten, lediglich Deutsche Erdöl bröckelten um 0,90 v. H. ab. Elektroaktien hatten sehr stilles Geschäft. Fest lagen Felten mit 89,90 (88,50), dagegen gingen Bekula um 0,65 v. H. zurück, im übrigen wiesen die Kurse nur minimale Veränderungen auf. Erhöhtes Interesse zeigte sich für Zementaktien in Nachwirkung der günstigen Abschlüsse. Zement Heidelberg plus 0,65 o. H., auch Holzmann etwas angeregt und 0,40 v. H. höher.
Wie zu Mitt-Winter der lichtgeschmückte Tannenbaum, so stellten zu Ostern die „Palmen" jeder Gröhe, von der einfachen Weidenkätzchenrute bis zum buntgezierten, heimatlichen Bäumchen das u r - alte Bild des „Lebens-Baumes" dar, der auch im nordischen Brauchtum, in Sage und Märchen, in vielfachen Wandlungen immer wieder auftaucht.
Die grüne Rute, der Strauch von grünendem Kraut, Busch oder Baum ist zum heiligen Auf- erstehungs- und Lebenszeichen geworden, auch in dem kirchlichen Brauchtum der Christenheit.
Bezeichnend ist, daß hier der Name für den vielgestaltigen Lebensbaum „Palme" ist. Der letzte Sonntag vor Ostern, der die „stille Woche", die „Kar-Woche" eröffnet, steht im Zeichen der Palme. Der „Palm-Sonntag" hat feinen Namen von der „Palm-Prozession", welche früher in der Kirche zur Erinnerung an den Einzug Christi in Jerusalem kurz vor dem Passahfeste stattfand, denn während dieses Einzuges streute bekanntlich das begeisterte Volk dem Messias „Palmen" auf den Weg.
In den Ländern, in denen keine Palmen wachsen, ist hierfür Ersatz eingetreten: Buchsbaum, Stechpalmen, Weide, Haselnuß, Silberpappel. Heute noch findet in der römischen Kirche am Palm- Sonntag die „Palm-Weihe" statt. Die geweihten Palmzweige (Juniperus, Buchsbaum und Stechpalme) werden während des ganzen Jahres aufbe- wahrt. Sie dienen zu mancherlei Zwecken: wenn ein Gewitter im Anzuge ist, nimmt man einen Zweig und verbrennt ihn auf dem Herde. Andere Teile der Palmen werden in den Viehftällen zwischen Sparren und Dielen gesteckt, zur Abwehr von Blitz und Feuersgefahr und anderen Schäden.
„Palmzweige" (Juniperus) werden aufbewahrt bis zum Dreikönigstag, dem „Obristentage" unserer Vorfahren; an diesem Tage werden auch durch Sprengen des geweihten Wassers mit diesen Karfreitagspalmen alle den Menschen und dem Vieh schädlichen bösen Geister aus dem Hause und aus den Ställen verbannt.
An einigen Plätzen ist es auch üblich, drei Palmen- oder Weidenkätzchen morgens nüchtern zu verschlucken, das beschützt nach dem Volksglauben vor Halsweh und anderen Leiden.
In früheren Zeiten wurde der Einzug Christi in Jerusalem durch die Palmesel-Prozession dargestellt. In Antwerpen schritten dem Palmesel die zwölf Apostel voran, und der Darsteller des Heilandes mußte nach einer Bestimmung aus dem Jahre 1487 ein soeben aus Jerusalem zurückge- kehrter Pilger sein. Bei der Prozession, die in Heidelberg am Palmsonntag stattfand, wurde die ganze biblische Geschichte dargestellt, beginnend mit Adam und Eva im Paradies, bis zum Einzuge Christi in Jerusalem, der den Schluß der langen Prozession bildete. Bis zur französischen Revolution war die Heidelberger Palm- Sonntags-Prozession ein berühmtes Volksfest des badischen Unterlandes. So kommt es, daß noch heute in Süddeutschland die Redensarten sehr gebräuchlich sind: „Er kommt so selten wie ein Palm-Esel" und „geputzt wie ein Palm-Esel acht Tage vor Oestern."
Der Palmsonntag leitet, wie gesagt, die stille Woche, die Karwoche ein. Das Wort „chara“ bedeutet im Althochdeutschen Trauer, Klage und weist auf das Trauern und Klagen der Menschheit um das Sterben des Erlösers hin. In katholischen Ländern erklingen am Gründonnerstag beim Anstimmen des Gloria die Glocken noch einmal mit vollem Geläut, dann schweigt ihr hoher festlicher Klang zum Zeichen tiefer, stiller Wehmut bis zum Gloria am Karsamstag. „Die Glocken gehen nach Rom" heißt es im Volksmund.
Der Mittwoch in der Karwoche wird der „Krumme Mittwoch" genannt, weil am Abend dieses Tages die Obersten des jüdischen Volkes das Recht „krümmten", indem sie den Beschluß faßten, den Heiland durch den angebotenen Verrat des Judas Jschariot festnehmen und kreuzigen zu lassen. Am Gründonnerstag läuteten, wie erwähnt, die Glocken der katholischen Kirchen zum letzten Male. Nach altem Volksglauben, der noch lange Zeit in der Vorstellung der Kinder haften blieb, reifen
Die AG. Buderusfche Eisenwerke in Wetzlar verzeichnen 1934 eine Erhöhung des Betriebsüberschusses auf 12,79 (8,83). Zinsen und sonstige Kapitalerträge erbrachten 0,34 (0,26), ao. Erträge 0,012 )0,36) und Beteiliaungserträge 0,005 (0,001). Anderseits beanspruchten Lohnaufwendungen 8,15 (5,31) Sozialabgaben 1,05 (0,65), Steuern 1,11 (0,92), sonstige Aufwendungen 0,13 (0,013). Nach Anlageabschreibungen von 1,493 (1,391) und anderen Abschreibungen von 0,25 (0,99) verbleiben 1,326 (0,203) Reingewinn, aus dem der Nassauische Hüttenverein 0,36 (0,055) erhält, so daß aus dem verbleibenden Reingewinn von 0,98 die Dividendenzahlung mit 4 v H. aufgenommen wird und 0,075 zur Tilgung von Genußrechten verwandt werden. Zum Vortrag gelangen 173 306 RM.
Das abgelaufene Jahr stand im Zeichen einer lebhaften Beschäftigung aller Erzeugungsgebiete der Gesellschaft.
Das Auslandsgeschäft wurde, allerdings unter Opfern, etwas gesteigert. Die Belegschaftsziffer stieg im Konzern auf 8319 Mann. Mit der durchgeführten Auflösung der früheren Derkaufsgesellschaft des Hüttenvereins verminderten sich Beteiligungen und Verbindlichkeiten beim Hüttenverein um 2,69 Mill. RM. Alle Anzeichen deuten auf eine Belebung des Geschäftes zum beginnenden Frühjahr, so daß auch
der IG. 155 383 Tonnen, die Kalksteingewinnung 94 516 Tonnen betrug.
Nlit der Preag (Berlin) wurde ein langjähriges Abkommen getroffen, wonach Eisenstein aus dem Feldbesih der Preag im Dilltal von Buderus bezogen wird und gegenseitige Erleichterungen im Abbau miteinander markscheidender Gruben gewährt werden. Die von Buderus aufgenommene Bauxitgewinnung macht Fortschritte.
Im März 1934 wurde von den drei Hochöfen ein zweiter neu in Betrieb genommen, wodurch die Roheisenerzeugung und der Versand der Sophien- hütte hundertprozentig stieg. Im laufenden Jahre wird mit der Neuzustellung des Hochofens F, also des dritten Ofens, begonnen werden. Die Nachfrage in den Gießereierzeugnissen war unvermindert stark. Erst ab August wurde in einzelnen Erzeugnissen auf Lager gearbeitet. Besondere Fortschritte wurden in der Hebung der Beschaffenheit des Roheisens und der Gießereierzeugnisse gemacht. Das Erzeugungsprogramm in Gußeisen wurde erweitert. Auch in sonstigen Baumaterialien liegen Fortschritte vor. Es wurden im Sinne der Arbeitsbeschaffung erhebliche Beträge aufgebracht. Eisenportland- und Hochofen-Zement hatte eine Steigerung um 72 v. H., eine Versandsteigerung um 63,5 v. H. Vermerkt wird noch, daß trotz der Belegschaftserhöhung die Lohnsumme der Gefolgschaftsmitglieder um 63,7 v. H. insgesamt stieg, die Arbeitsstunden erhöhten sich um 57 v. H.
ihren Teil von dem Segen zu empfangen, den Papst am Karfreitag spendet. In der Nacht von dem Freitag auf den Samstag fliegen sie dann wieder heim. Während die Glocken schweigen, wird mit der „Ratsch e", einer Art hölzerner Klapper, zum Gottesdienst gerufen. Eine Weibsperson, die von ihrem Sprachwerkzeug allzu ausgiebig Gebrauch macht, bezeichnet man in Süddeutschland als „Karfreitags-Ratschen". Am Vormittag des Gründonnerstags werden in der Kirche die heiligen Oele geweiht, an den „zwölf Aposteln" (ehrwürdigen, bedürftigen Greifen) wurde die Zeremonie der Fußwaschung vollzogen. Daß am Gründonnerstag mittags eine grüne Suppe („Kräutel-Suppe") verzehrt wird, ist wohl überall Brauch; diese Sitte deutet aber auf germanischen Ursprung hin. Spinat mit Eiern, Kerbelsuppe und Schnittlauch-Pfannkuchen am Gründonnerstag beweisen uns, daß sich hier Reste des germanischen Frühlingsfestes erhalten haben, denn diese Speisen sollen Erstlingsopfer bedeuten. Auch die Dfterfeuer sind germanischen Ursprungs. Noch bis in unsere Zeit hat sich der Brauch erhalten, in diesen Feuern eine Strohpuppe, die den „Winter-Riesen" vorstellen soll, zu verbrennen. Das
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Devisenmarkl Berlin — Frankfurt a. M.
Banknoten.
Serlin, 17.April
Amerikanische Noten..............
Belgische Noten...............
Dänische Noten Englische Noten ..........
Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten
Ungarische Noten
Frankfurt a.M. |
Berlin
Schlußkurs
Gchlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag« börse
/Datum
16.4.
17.4-
16.4
17.4
6% Deutsche Neichsanleihe v. 1927
100,2
100,13
100,4
100,4
4% Deutsche Neichsanl. von 1934
——
97,6
97,75
97,75
5*/2% Doung-Anlethe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
102,25
102,3
102,4
103
Auslos.-Rcchten .............
4l/,% Deutsche ReichSpostschatzan-
113,25
113
113,25
112,9
Weisungen von 1934. I.......
6% eljem.8% Hess. Bolksstaat 1929
100,65
100
100
100
(ruckzahlb. 102%)............
<Vi% ehem. Hessische Landesbank
98
98
98
98
Darmstadt Gold R. 12........
b*/2% ehem. Hess. Landes-Hypo
96,25
96,25
96,25
—
thekenbank Darmstadt Liaui ... 4y2% ehem. 8% Darmsl. Komm.
100,5
100,3
—
—
Landesb.Goldschuldverschr. R.6
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
92,5
92,5
—
—
Au-los.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. Aw
—
—
—
—
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4*/2% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
Gvldpfe. 15 unkündbar bis 1935 &/t% ehem. 4/2% Franks. Hyp.»
Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......
B/2% ehem. 4*/2% Rheinische
115,25
115
115,5
115,5
96,25
96,25
—
—
100,4
100,5
—
—
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....
4Vz% ehem. 8% Pr. Landespfand-
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
4*/t% ehem. 7% Pr. Landespfand-
101
101,25
101,13
101
96
—
96
96
briefanst., Gold Komm. £61.VI
96
96
96
96
Steuergutsch.Berrechnungsk. 35-39
105,9
105,9
105,9
105,9
4% Oesterretchische Goldrente....
26,25
26,25
26,4
25,75
4,20% Oesterretchische Silberrente
1,13
1,13
1,13
1,13
4% Ungarische Goldrente.......
7,4
7,5
7,25
7,55
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
6,5
6,65
6,65
——
4'/2% desgl. von 1913..........
6,8
6,85
6,8
13
6,8
5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
13
13,25
13,25
Serie 1.....................
8,5
8,5
*■
Frankfurt a. M
»erlln
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Gchlußk. Abendbörse
Schluß- kurs
Schlußk. Mittagbörse
Schlußkurs
Gchlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittagbörse
Datum
16.4
17.4
16-4
17-4.
Datum
16 4
17 4
16-4
17.4.
4% desgl. Serie 11 .............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 190.3 4Vr%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..
2y*% Anatolier ...............
Hamburg-Amerika-Paket O Hamburg-Südam. Dampfschiff . O Norddeutscher Lloyd .........O
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 5 Commerz- und Prlvat-Bank ... O Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................O
Dresdner Bank..............O
Reichsbank ................ 12
A.E.G......................O
Bekula.................... 10
Elektr. Lteferungsgesellschaft... 5 Licht und Kraft ........... 6%
Felten & Guilleaume......... 0
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ........5
Rhein. Wests. Elektr..........6
Schuckerl L Co............... 4
Siemens 8 Halske............7
LahmeyerLCo.............. 7
Buderus ........ O
Deutsche Erdöl .............. 4
8,5
4,4
6,5
4,1 33,25
34
36
82
108
89,25
91,75 91,75 159,5
38,13
136,25
109 124,5
88,5
123,5
125
106,25
150 123,4
95,5
107
106
121,5
92,75
78
8,5
4,4
6,5 4,15 33,4
34
36,75 81,5
108 89,75
92,5 92,5 160,5
38 135,75 107,75 125,5
89,9 122,5
125
106,5 150,25
122
96 106,75
106
149,75
121
92,4 77,75
101,4
217 107,5
80,4
15,2
112,9
114
159
149
214,5
105
111
97,75
91,5
122
53,9
115 112,5 80,75
94
152
36,4
101 109.13
218
108
80,13
15,4 113,25 114,5 159,65
148,9
105,75 111,25 97,75
108,75 54
115
112,5
81 124,25
94
88,13
35,65
101,13 109,9
218,25 107,4
80,4
15,4 113,25 113,75
159
149,25
105,25 111,5
97,9
91,75
109,25
54,13
115 112,75
80,5 124,5 93,75 151,5
88 36,25
4,4
6,5
4,1
33,25
33,9
27,75
35,65
82,5
108,5
88,5
91,5
91,5
159,5
38
136,5
109
125
88,65
123,9
125
106,5 150,25 123,25
95,13
106,9
106,4
95,65
146
121,65
92,75
78,4
6,7
4,2 33,65
35 27,5
37 81,75 108,75 89,5
92,25 92,25 160,5
38
136 107,75 125,5 89,5
123 125,25
107 150,4 122,9
96,5 106,9
Kokswerke..................6
Phönix Bergbau.............O
Rheinische Braunkohlen .....12
Rheinstahl................8%
Bereinigte Stahlwerke........ O
Otavi Minen ...............O
Kaliwerke Aschersleben........5
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth.....7y2
I. G. Farben-Jndustrie.......7
Scheideanstalt...............9
Goldschmidt ............ O
Rütgerswerke ...............4
Metallgesellschaft...... 4
217,25 107,75
80
15,4
113 114,13 159,5
149
214
105,5
110,75
97,5
91,4
121,4
-
53,65
115 112,13
81
14,25
152
36
Philipp Holz mann....... O
Zementwerk Heidelberg ......5
Cementwerk Karlstadt.........4
Schultheis Patzekihofer .......4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O
Bemberg...................O
Zellstoff Waldhof ............O
Zellstoff Aschaffenburg .......O
Dessauer Gas ...............7
Daimler Motoren............O
Deutsche Linoleum........... 6
Orenstetn L Koppel ....... O
Westdeutsche Kaufhof.........O
Chade......................O
Accumulatoren-Fabrü.......12
Conti-Gumm«...............8
Grttzner....................0
Matnkraftwerke Höchst a.M>... 4
Süddeutscher Zucker.........9
Gelsenkirchener..............O
Harvener...................0
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. O
Ilse Bergbau ............... 6
Nie Bergbau Genüsse........6
Klöcknerwerke .............gy,
ManneSmann-Röhrea........ö
106,75
95.5
150
121,65
92
77,75
247,5
149
36,25 94
169
249,5
148
38
94
169
248
161,75
149
। 37,25
250
161,75
147
37,75
168
16.April
17. April
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
Brief
Buenos Atre.
0,658
0,662
0,658
0,662
Brüssel ....
41,98
42,06
41.98
42,06
Rio de Jan.
0,201
0,203
0,201
0,203
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
53,90
54,00
53,85
53,95
Danzig....
81,10
81,26
81,10
81,26
London....
12,07
12,10
12,06
12,09
HelsingforS.
5,33
5,34
5,32
5,33
Paris .....
16,38
16,42
16,38
16,42
Holland ...
167,33
167,67
167,58
167,92
Italien....
20,68
20,72
20,68
20,72
Japan .....
0,710
0,712
0,709
0,711
Jugoslawien
5,649
5,661
5,649
5,661
Oslo.....
60.67
60,79
60,62
60,74
Wien......
48.95
49,05
48 95
Lissabon ...
10,96
10,98
10,94
10,96
Stockholm..
62,25
62,37
62,19
62,31
Schweiz ...
80,72
80,88
80,72
80,88
Spanien...
33,93
33,99
33.95
34,01
Prag......
i n 87
in, 99
Budapest ..
—
Neuhork...
2,484
2,488
2,484
2,488
Geld
Srkf
2,436
2,456
41,82
41,98
53,64
53,86
12,025
12,065
16,32
16,38
167,1fr
167,84
20,76
20-84
60,41
60,65
61,98
62,22
80,24
80,56
33,48
33,62
—
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