ttr. 92 Erstes Blatt 185. Jahrgang Donnerstag, 18. April 1935
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$a9 i,3um^elMw<,ffe Die Entschließung von Stresa im Völkerbundsrat angenommen
Von Or. Schepelmann.
Die Großtaten deutschen Soldatentums im Weltkriege sind für alle Zeiten in das Gedächtnis der ganzen Nation eingegangen. Jedem einzelnen von uns sind sie immer nahe. Aber an b e st im m te n Tagen im Jahre vereinen, sich alle Herzen zu gemeinsamen Schlag, richten sich alle Augen in ganz Deutschland auf die Stätte, die dem Bedenken der treuen Toten geweiht ist.
Es sind die Ehrentage der deutschen Wehrmacht, an denen jeweils ein Wehrmachtsteil die Standortwachen in der Reichshauptstadt, insbesondere die Ehrenwache am Ehrenmal unter den Linden, übernimmt. Am Heldengedenktag stellt das Reichsheer die Wachen. Es ist der Tag, an dem ganz Deutschland in stolzer Trauer der unvergleichlichen Großtaten seines Feldheeres, das die Hauptlast des Krieges zu tragen hatte, gemeinsam gedenkt. Der Tag knüpft an kein besonderes Ereignis des großen Krieges, an keinen Höhepunkt im Heldenleben eines großen Soldaten oder Feldherrn an, in schlichter Größe gilt er dem tapferen, kämpfenden und duldenden Feldgrauen, dem unbekannten pflichttreuen Soldaten, der in Reih' und Glied mit vielen Millionen seiner Kameraden für Volk und Vaterland stritt und seine Treue mit dem Tode besiegelte. Die Reichsmarine begeht ihren Ehrentag a m Tage der Skagerrakschlacht, der größten Seeschlacht der modernen Geschichte, in der die junge Flotte des Bismarckreiches ihre Kräfte mit der meerbeherrschenden englischen Seemacht gemessen und die Feuerprobe ihres Könnens und ihrer Tapferkeit aufs glänzendste bestanden hat.
Nun tritt zu diesen Tagen des Reichsheeres und der Reichsmarine der Ehrentag des jüngsten Wehrmachtteiles, derTag der Reichsluftwaffe. Nachdem der Reichswehrminister auf Antrag des Reichsministers der Luftfahrt die Schaffung eines jährlichen Ehrentages auch für die Reichsluftwaffe befohlen Hatz hat General Göring den Todestag des Rittmeisters Freiherrn von R i ch t h o f e n hierzu bestimmt. Unter allen großen deutschen Fliegern des Weltkrieges steht er dem Fühlen und Sinnen des Volkes am nächsten. Nicht nur als der erfolgreichste aller Flieger des Krieges überhaupt, nicht nur als der Sieger über 80 Gegner, sondern, wie es der Reichsminister der Luftfahrt, Hermann Göring, im Vorwort zu den Kriegserinnerungen des „Roten Kampffliegers" dem Volke aus der Seele gesprochen hat, als Sinnbild der besten Tugenden des deutschen Volkes, als Vorbild deutscher Tapferkeit, Ritterlichkeit und Vaterlandsliebe. Sein Geist ist der Gei st der deutschen Heldenflieger schlechthin, in ihm hat er sich vollendet.
In das Gedächtnis seines Heldentums wird das deutsche Volk an seinem Todestage alle Offiziere und Mannschaften der deutschen Luftstreitkräfte des Weltkrieges einschließen, der Flieger wie der L u f t s ch i f f e r, der Flakartillerie wie des Bodenpersonals, die ihre Vaterlandsliebe mit der Hingabe ihres jungen Lebens gekrönt haben. Auf ihr Leben und Sterben fällt am Tage der Reichsluftwaffe der verklärende Glanz der alles überstrahlenden Heldentaten Manfred von Richthofens, wie an diesem Tage auch die Großtaten derjenigen unserer Heldenflieger, denen das Walten des Schicksals das den anderen abverlangte Opfer ersparte, lebendig vor der Seele des dankbaren Volkes stehen werden.
Es hieße aber, der Größe der Persönlichkeit Richthofens nicht gerecht werden, wenn man seine Bedeutung in seiner Würdigung als Ideal deutschen Mannestums und erfolgreichsten aller Jagdflieger erschöpfen würde. Richthofen war mehr. Aus der Hand Oswald B o e l ck e s übernahm er die Aufgabe, die operativen und taktischen Grundsätze der Führung einer jungen Waffe weiter zu entwickeln, und aus seiner Hand ging sie nach dem bald auf seinen Tod folgenden tödlichen Absturz des Hauptmanns Reinhard an Hermann Göring über. Boelcke, Richthafen und Göring waren nicht nur Flieger, sie waren gebäre n eT r u p p e n f ü h r e r und begnadete taktische Denker und Organisatoren. Eine gerade Linie fuhrt daher auch von Boelcke über Richthofen zu Goring. Nur von dieser Blickrichtung aus kann man die Entwicklung des deutschen Jagdfluges im Söeltfncge und — so muß man hier hinzufugen auch die Aufgabe General Görings sowohl als letzter Kommandeur des alten Jagdgeschwaders Rlchthofen wie als Reorganisator der jungen Reichsluftwaffe verstehen, „ sm«««,»;
Bis zum Jahre 1916 hielt sich die Jagdflieger-, im Rahmen des Einzelkampfes allen- falls auch des Zweier- oder Dreier-Fluges, ohne daß aber besondere taktische Grundsätze hierbel M Erscheinung traten. Die durchzufuhrenden Ausgaben waren mehr defensiver Natur wenn ihre Lösung auch in offensiver Form zu erfolgen hatte. Hierin trat im Frühjahr 1^16 ern grundlegender Wandel während der Verdun-Offensive ein. Es kam die Zeit, in der Altmeister Boelcke unter gleichzeitiger Organisierung eines Lu ftn ach richtend ienstes die Grundlagen einer neuen Gefechtstaktik des Luftkampfes und die Kampfregeln für eine ausgesprochene offensive Führung des Luftkrieges zwecks völliger Nieder- kämpfung des Luftgegners schuf Diese Kampf- regeln entwickelte er, dem damaligen Stande des Luftkrieges entsprechend, unter dem Gesichtspunkt des taktischen Einsatzes der Staffel. An seinen Lehrer Boelcke, und über ihn hinausgehend, schwy Manfred von Richthofen an. Auf ihn fuhren die Grundsätze der Formierung und Führung
Dänemark enthält sich der Stimme. — Ein dreizehnköpfiger Ausschuß zur Lleberprüfung der Sanktionsartikel des Völkerbundsstatuts bestimmt.
Das Urteil her Angeklagten.
Wenn es eine Tatsache gibt, die den Spruch des Genfer Völkerbundsrates gegen Deutschland als den Spruch nicht nur Befangener, sondern A n - geklagter charakterisiert, dann ist es die, daß über einen Vertrag oder, vielmehr ein Diktat und dessen Verletzung die befunden haben, d i e d e n Vertrag schufen. Moralisch kann das große Deutsche Reich nicht von einem zusammengeschobenen Konsortium verurteilt werden, das die einfachsten Gesetze der Urteilsfindung verleugnet und das unter dem Einfluß Frankreichs und seines Außenministers stand und nicht wagte, dieser Anklagerede zu widersprechen. Der spanische Vertreter beim Völkerbundsrat, Madariaga, betonte, der Völkerbundsrat sei mehr eine politische Instanz als ein Gerichtshof. Als politische Instanz hat er geurteilt, und wenn auch die Presse der beteiligten Länder aus dem politischen ein moralisches Urteil machen möchte, so steht die Tatsache doch fest, daß es auch ein politisches Fehlurteil war. Schon daß Herr Litwinow aus Moskau als Mitrichter in einer unverschämten Weise gegen Deutschland hetzte und ihm unbegrenzte Eroberungsziele zuschob, ließ auf den Charakter dieses Gremiums schließen, das als Angeklagte sich erdreistete, über Deutschland zu urteilen.
Wir haben niemals dem Völkerbundsrat eine Richterrolle zuerkannt, und können es vor allem deshalb nicht, weil er nie etwas tat, um der Welt wirklich den Frieden zu sichern und die Abrüstung weiter zu treiben. Der Völkerbundsrat hat versagt, als Poincarö in das Ruhrgebiet einbrach und der englische Außenminister Lord Curzon in seiner Augustnote des Jahres 1923 erklärte, dieser Schritt Poincarös bedeute den Bruch des Versailler Vertrages. Der Völkerbundsrat schwieg, als Poincare handelte. Er schwieg, als die Memeldeutschen um Schutz gegen litauische Frechheiten baten, obgleich er zum Sprechen verpflichtet war. Er war unfähig, China gegen den Verlust der Mandschurei zu schützen, er ließ die Zügel am Boden schweifen, als Abessinien als Völ- kerbundsmitglied sich an ihn wandte, um den Konflikt mit Italien in völkerbundsrechtlichen Maßnahmen zu entscheiden. Und daß der Krieg der Völkerbundsmitglieder Paraguay und Bolivien weiter andauert, ohne daß der Rat auch nur eine Entscheidung über diesen Konflikt getroffen hätte, spricht für seine Unfähigkeit, sich aus den Banden Der Siegerstaaten zu befreien, deren Jnteresfenorgan er lediglich ist.
Zudem hat er mit Ausnahme von Dänemark sich auf einen Standpunkt gestellt, der uns gegenüber vollständig unhaltbar ist. Gerade der Völkerbundsrat h a t n i ch t s g e t a n , um die Aufrüstung der anderen zu verhindern, die vertragsgemäß aus
der deutschen Abrüstung die Folgerungen zu ziehen hatten. Er hat feine Existenzberechtigung dadurch verneint, daß es ihm nicht gelang, die Abrüstung bei jenen Staaten zu erzwingen, die nach dem Versailler Diktat dazu verpflichtet waren. Danach er st nahm sich Deutschland das Recht, für feine Sicherheit, die der Völkerbundsrat ihm nicht verschaffen konnte, s e l b st zu sorgen. Angeklagt, seine Satzungen nicht erfüllt zu haben, hat dieser Völkerbundsrat für Deutschland ein Ausnahmegericht und ein Ausnahmerecht stabilisieren wollen und er hat Deutschland verur-
G e n f, 17. April. (DNB.) Nach einer kurzen geheimen Sitzung des Völkerbundsrates wurde in öffentlicher Ratssitzung die weitere Erörterung der französifch-englifch-italienifchen Entschließung zum deutschen Schritt fortgesetzt.
Der sowjettussische Außenminister Litwinow
begann mit der Feststellung, daß gestern die Unterzeichner des Versailler Vertrages, die durch den deutschen Schritt unmittelbar berührt seien, gesprochen hätten. Sowjetrußland sei für Versailles nicht verantwortlich, aber als Mitglied des Völkerbundes und des Völkerbundsrates sei es durch eine Verletzung des Völkerbundspaktes durch einen Staat, der noch Mitglied des Völkerbundes fei, ebenfalls berührt. Gewiß müßten alle Staaten für ihre Sicherheit sorgen. Man werde, wenn ein» Staa: sich Waffen anschaffe, zunächst annneh- men, daß es zu defensiven Zwecken geschehe. Diese Annahme werde aber zweifelhaft, wenn diese Waffen nicht zu Verteidigungszwecken, sondern offensichtlich zur Revanche und zu einer Gewaltpolitik bestimmt fein könnten, die d i e Sicherheit benachbarter Staaten bedrohe. Wenn ein Staat, der durch ein Staatsoberhaupt regiert werde, das unbegrenzte Erobern n g s z i e l als fein Programm bezeichnet habe, und später von dieser Politik nicht abgerückt sei, dann sei eine andere Lage geschaffen. Deutschland habe keinerlei Garantien dafür gegeben, daß es an diesen Zielen nicht mehr festhalte. Litwinow suchte sodann die „Gefährlichkeit" Deutschlands durch einen Vergleich zu demonstrieren. Er behauptet, daß, wenn in einer Stadt sich ein Individuum, das die Absicht kundgetan habe, die Häuser der Bürger zu zerstören, illegal Was-
teilt, einseitig den Vertrag gebrochen 3U haben, den wir nicht nur als Diktat betrachten, sondern gegen den alle anderen Nationen sich mit der Tat gewandt haben. Wenn schon die europäische Diplomatie der gegen uns eingesetzten Staaten von der heillosesten Lüge durchtränkt ist, so ist dieser Spruch doch der Gipfel aller Schamlosigkeit und aller Lügen. Und damit ist das Urteil über i h n gefällt. Deutschland hat sich das Recht selbst genommen, das andere Staaten für sich beanspruchten, und damit werden sich diese Staaten abzufinden haben.
fen besorgt habe und dann beruhigende Zusicherungen gebe, zweifellos keine Sympathien erzeugt würden. Litwinow stellte in Zweifel, ob man die Versicherungen eines derartigen angriffslustigen Individuums ernst nehmen könne, das fähig sei, sich über alle Gesetze hinweg zu setzen. (Hier zeichnete Litwinow, ohne es selbst zu wollen, in hervorragender Weise den Durchschnittstyp des kommunistischen Revolutionärs.) Litwinow erklärte sodann abschließend, er wäre froh, wenn Deutschland hier anwesend wäre und die Gelegenheit ergreifen müßte, von feinem Programm der Revanche und der Eroberungsgelüste abzurücken. Leider sei hierzu keinerlei Aussicht vorhanden.
Der spanische Vertreter Madariaga
wies darauf hin, daß der Völkerbundsrat vielmehr eine politische Instanz als ein Gerichtshof fei und daß daher nicht lediglich nach dem Buchstaben Dorgegangen werden könne, ohne den politischen Notwendigkeiten Rechnung zu tragen. Aus diesem Grunde habe er der unterbreiteten Entschließung vorzuwerfen, daß sie nicht genügend die politische Gesamtlage berücksichtige und der geschichtlichen Entwicklung Rechnung trage, die das Vorgehen der deutschen Regierung zur Folge hätte. Wäre eine Abrüstungskonvention zustande gekommen, so würde man sich heute in einer wesentlich anderen Lage befinden. Wenn gewisse Paktartikel nicht mit der nötigen Ehrlichkeit angewendet würden, dürfe man sich auch nicht wundern, daß auch andere Verpflichtungen nicht eingehalten werden. Unglücklicherweise hätten die meisten Artikel des Paktes in den letzten Jahren eine Abschwä - chung erfahren. Die Schwierigkeit bei der Be- schließung von Sanktionen sei die Frage des Augenblickes ihrer Anwendung. Die spanische Delegation werde indessen die Realitäten berücksichtigen, denn Spanien könne sich nicht der Zustimmung zu einer Entschließung enthalten, in der gesagt fei, daß die Gewalt kein Recht hat.
.Nachdem die Vertreter Mexikos, Argentiniens, Australiens und Chiles betont hatten, daß sie sich stets für genaue Innehaltung der gegenseitig eingegangenen Verpflichtungen eingesetzt hätten und der Entschließung z u ft i m m e n würden: erklärte
her häm'sche Außenminister Munch,
daß er die letzten drei Paragraphen der Entschließung gern annehmen würde. Aber die Einleitung zu der Entschließung, die aus die historische Entwicklung Bezug nehme und über das deutsche Vorgehen vom 16. März ein Urteil fälle, werde aus die im Gang befindlichen internationalen Verhandlungen eine schlechte Einwirkung haben und die Schwierigkeit, aus dem Engpaß herauszukommen, in dem sich die internationale Politik augenblicklich befinde, noch erhöhen. Er bebaute sehr, daß die Entschließung diesen Teil enthalte, da man
Unter Bildtelegramm zeigt die erste ö f f e n tli ch - R ats i tz u u g am Dtenstagnachmtttag In der Mite sieht man links von dem Ratspräsidenten, dem türkischen Außenmmister Ruschdi Aras, den französischen Außenminister Laval während seiner Anklagerede gegen Deutschland.
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Eine Hetzrede Litwinows.
Unverschämte Verdächtigungen der deutschen Friedenspolitik durch den sowjetrussische« Außenkommiffar.
eines Jagdgeschwaders zurück. Zweck des Geschwaderfluges, sagte Richthofen in einem kurz vor feinem Tode verfaßten Bericht über seine Erfahrungen im Geschwaderkampf, ist die Vernichtung feindlicher Geschwader. Er erzieht seine Staffeln zur Wucht des ersten Angriffs und zum bedingungslosen g e s ch l o s s e - nen Einsatz bei Erteilung des Angriffsbefehls durch den Sturzflug des Komandeurs.
Nach ihm führte Hermann G o r i n g das Werk weiter und verfeinerte es im Zuge der fortschreitenden Kampftaktik. Je mehr der Krieg sich dem Ende näherte, je ungeheuer die Materialuberlegen- heit und der Personalaufschub des Gegners fühlbar wurde, um so riesenhafter wuchs seine Aufgabe, um so glänzender konnte er auch seine Fuhrerelgen- cbaften und seine organisatorischen Fähigkeiten be- wei en. Dem in den schwarzen Augusttagen des Jahres 1918 zufammengeschosienen Geschwader
von fünfzig Flugzeugen blieben nur noch elf übrig — vermag er mit eiserner Energie und kluger Umsicht neue Kampfkraft und neuen Kampfesmut einzuflößcn, nachdem er in rastlosen Anstrengungen den jungen Ersatz mit dem alten verbliebenen kleinen Stamm zu einer neuen kampfkräftigen Einheit verschmolzen hat. Darüber hinaus stellt er seinem Geschwader eine weitere neue Aufgabe. Sobald es gelungen ist, den Gegner niederzukämpfen und die Luftherrschaft zu errichten, verlegt er den Kampf von der Luft auf die Erde und greift in breiter Front aufmarschierende Kolonnen, auffahrende Artillerie, vorrückende Tanks und rückwärtige Batteriestellungen an. In ungebrochenem Kampfgeist kann er das heldenhafte Richthofen-Geschwader in die Heimat zurückführen.
Aus dem Bewußtsein heraus, daß die Vorsehung uns den Mann erhalten hat, der das Erbe Richthofens zu wahren und zu mehren verstand, wirb
sich am Tage der Reichsluftwaffe mit dem ehrfurchtsvollen Gedenken der Toten der Stolz auf das Wiedererstehen der Luftwaffe in altem Glanz und altem Können verbinden. Von D ö b e r i tz ging einst am 1. Oktober 1912 die Gründung der „Königlich Preußischen Fliegertruppe" aus, von Döberitz aus startete bas neue Richthofen-Geschwader zu seinem ersten Fluge über der Reichshauptstadt, von Döberitz aus marschiert am Ostersonntag die Wachkompagnie des wieder- erstandenen Jagdgeschwaders Richthofen nach der Reichshauptstadt zur Uebernahme der Berliner Standortwachen und zur Totenwacht am Ehrenmal. In dem Dreiklang Richthofentag — Ostertag — Auferstehungstag marschiert ganz Deutschland in gleichem Schritt und mit gleichem Herzschlag mit.


