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bleibt Mittwoch, den 20. März, wegen Trauerfalles

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Gießen (BleichStraße 6) und Cron berg LT., den 17. März 1935.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 20. März, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt

Mein innigstgeliebter Gatte, unser treu sorgender Vater, Schwiegervater, Groß­vater, Bruder und Schwager

wurde nach eben vollendetem siebzigsten Lebensjahre von seinem schweren, mit großer Geduld ertragenen Leiden erlöst

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Jnnglmw für das Blut Kwjterhaiß-Kiir Wamolder- Eitrakl

Tagung und Lehrgang der Kreisschwinunwarie der ST. in Gießen.

ner hielt eine kurze Ansprache, in der er darauf hinwies, daß der Sport heute anders angesehen und betrieben werden müsse, wie es vordem ge­schehen sei. Er forderte dazu auf, straffste Disziplin zu halten, immer sauber aufzutreten, Anstand und Sitte zu wahren und dadurch das Ansehen der deut­schen Sportjugend mehr und mehr zu fördern und zu stärken.

Unter der Leitung von Kreisjugendführer Pres - ber wurden dann verschiedene Ordnungsübungen durchgeführt, die keinen militärischen Drill darstel­len sollten, sondern lediglich Anleitung zu straffer Haltung bedeuteten und jedem der Teilnehmer be­wußt werden ließen, wie sich der Sportler verhal­ten soll.

Anschließend faßte der Leiter des technischen Teiles des Kurses, Bundesfußball-Lehrer Leinberger, die Jugendlichen zur Körperschule zusammen, die eine Reihe der zweckmäßigsten Uebungen brachte. Die Anweisungen für diese Körperschule waren in jeder Hinsicht mustergültig, klar und bestimmt und hinterließen bei allen Teilnehmern einen nachhaltigen Eindruck. Ein gemeinschaftliches Abendessen beschloß den Tag. In den Umkleideräumen des VfB.-Reichs-

die Jahresberichte der Kreisschwimmwarte zu. Höhepunkte des schwimmerischen Lebens waren in fast allen Kreisen erfolgreich verlaufene, volkstüm­lich gestaltete Kreisschwimmfeste. Die rege Aus­sprache, die sich an den Bericht des Gauschwimm- warts und seiner Mitarbeiter in den Kreisen an­schloß, zeigte auch manche Schwierigkeiten auf.

Der Gauschwimmwart gab dann ein anschau­liches Bild von der neueren Gliederung von Tur­nen und Sport. Eingehend behandelte er auch die hohe Zielsetzung des deutschen Reichsbundes für Leibesübungen, die Einrichtung der Fachämter und hier besonders den Aufbau des Fachamtes 5: Schwimmen. Wichtig ist, daß ab 1. Juni 1935 alle schwimmerischen Veranstaltungen der DT. (Wett­kämpfe sowohl als auch Lehrgänge) offen sein müs­sen für alle Schwimmer innerhalb des Reichsbun-

In tiefer Trauer:

Frau Emmy Sauer, geb. Wallenfels Frau Hanna Funk, geb. Sauer Professor Dr. Georg Funk Helga und Fritz Georg Funk Hauptlehrer i. R. Ludwig Sauer.

fennii wieder brach.

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Unter Leitung des DT.-Gaufchwimmwarts Franz Sauer- Gießen versammelten sich die Kreis­schwimmwarte des Turngaues Nordhessen am Samstag und Sonntag in Gießen zur diesjährigen Kreisschwimmwart-Tagung, mit der auch praktische Lehrgangsarbeit verbunden war.

DT.-Gauschwimmwart Sauer aab zu Beginn der Tagung einen umfassenden Jahresbericht über die Arbeit des abgelaufenen Jahres. Er erwähnte u. a. die Hauptveranstaltungen. Als sehr fruchtbar habe sich die Lehrgangsarbeit des DT. Reichs­schwimmlehrers Braecklein erwiesen, der in Lehrgängen in Friedberg, Wetzlar, Gießen und Marburg einen erheblichen Einfluß auf die künf­tige Gestaltung der Lehrarbeit ausgeübt hat.

Einen Blick in die immer auf Breitenarbeit ge­richtete Kleinarbeit der Kreise und Vereine ließen

Benner, Krumm & Sauer, Gießen _________________________________________________________________1591 D

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Herr Kaufmann

Johann Joseph Sauer

des. Die DT.-Wettkampfbestimmungen für Schwim­men treten am 1. Juli 1935 außer Kraft.

Die Beteiligung der TD. an den Veranstaltungen und Meisterschaften des DSV. ist erwünscht.

Nachdem der Gauschwimmwart Bericht über dich Tagung der DT.-Gauschwimmwarte in Hamburg erstattet hatte, wurden Fragen der Werbung und der Bestandserhebung eingehend erörtert. Die DT^ wird, wie im Vorjahr, die für die Zeit vom 1 6. bist 2 3. Juni 1935 vorgesehene Reichssport­woche, in der auch das Schwimmen zur Geltung kommen wird, mit vollem Einsatz aller Kräfte unter­stützen.

Die Arbeit des neuen Jahres wird wieder durch Lehrgänge an der Deutschen Turnschule, im Gau und in den Kreisen unterbaut werden. Alle Arbeit hat den Blick in erster Linie auf das 1. G a u f e st des Reichsbundes für Leibesübungen (2. bis 4. August in Gießen) zu richten. Es ist alles daran zu setzen, daß im Rahmen der Wettkämpfe des Gaufestes auch das Schwimmen in bezug auf Leistung und als Ausdruck der Vreitenarbeit zur Geltung kommt.

Gauschwimmwart Sauer gab wertvolle Mit­teilung über den Bäderbau. Dankbar wurde die För- derung anerkannt, die der Bäderbau und das Schwimmen neuerdings durch die hessische Regie­rung erfahren. Eine wichtige Aufgabe ist es, so führte der Gauschwimmwart zum Schluß noch aus, immer wieder für die Deutsche Lebensrettungs-Ge­sellschaft einzutreten.

In den Arbeitsplan der anregend verlaufenen Tagung war auch praktische Lehrarbeit eingeschaltet Samstag abend liefen imBayerischen Hof" vor einer größeren Zuschauerzahl die sehr lehrreichen FilmeMeister des Wassers unter der Zeitlupe", Start und Wende" undKinderland Sonnen­land". Am Sonntag machte eine Schwimmstunde im Volksbade mit den neuesten Erfahrungen im Schwim­men und Springen bekannt.

Der Toten des Weltkrieges und der Bewegung wurde zu Beginn der Sonntagstagung in feierlicher, erhebender Weife gedacht.

Preußen.

Kreis Biedenkopf.

§ Gladenbach, 15. März. Auf Veranlassung des Amtes für Volkswohlfahrt gab die Bühne für Volkshygiene im Saal des Hotels Blankenstein ein Gastspiel. Dr. Haun IL (Gladenbach) sprach einleitend über die Krebs- krankheit und ermahnte, in jedem Falle recht­zeitig den Arzt aufzusuchen. Sodann erfolgte die Aufführung des SchauspielsZu spät", das auf die Zuschauer einen tiefen Eindruck machte.

Schulungskursus der Ämgsührer im LM Bundeslehrer Leinberger in Gießen.

bahn verbrachten die Jungens auf einfachem Lager die Nacht.

Der Sontagvormittag brachte einen Vortrag von Leinberger, wie sich ihn die jugendlichen Fuß­baller nicht umfassender denken konnten. Sie spürten du5 jedem Worte, daß hier ein Mann der Praxis sprach, der sein Wissen und Können in einer schier unendlichen Reihe von schwersten Kämpfen erwarb und aus reicher Erfahrung heraus zu sprechen ver­mochte. Der Vortrag brachte nach einem kurzen ge­schichtlichen Abriß Über die Entstehung und Aus­breitung des Fußballsportes eine Fülle der auf­schlußreichsten Ausführungen über die Fußballtechnik und Fußballtaktik. Die Zuhörer folgten mit um so größerem Interesse, als Leinberger seine Demonstra­tionen mit viel Humor zu würzen vermochte.

Dem Vortrag folgte ein Waldlauf, der in Spielform festgelegt war und in seiner besonderen Art die Jugendlichen begeisterte und zu großer Leistung anspornte. Die Teilnehmer konnten allen den gestellten Anforderungen gerecht werden. Der Nachmittag brachte neben praktischen Uebungen auch verschiedene Lehrproben, da ja die Teilnehmer des Kurses als Jungführer in den Vereinen tatsächlich führend sein sollen.

Den würdigen Abschluß des anregenden und wert­vollen Kurses bildete die Ernennung der Teilnehmer z u Jungführern. Nach kur­zem kameradschaftlichen Beisammensein reisten die Teilnehmer wieder in ihre Heimatorte ab.

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Der Deutsche Fußballbund ist gegenwärtig mit großer Energie dabei, in seinem gesamten Derbands- gebiet die Jugend neu aufzubauen, neu zu oranisieren und zu aktivieren. Im Zuge dieser Bestrebungen, über die wir in jüngster Zeit mehr­fach berichteten, fand am Samstag und am Sonn­tag auf dem Waldsportplatz ein Wochenend- Sch u l u n g s k u r s u s für Jungführer im Deutschen Fußballbund statt, das heißt, ein Schulungskursus für diejenigen, die in den Ver­einen für den Aufbau der Jugend tatkräftig und führend eingesetzt werden sollen.

Diese Schulung erfolgte im technischen Teil unter der Leitung des Bundesfußball-Lehrers Lein- berger, des bekannten Mittelläufers der Spiel­vereinigung Fürth, der in vielen Länderspielen unser Vaterland repräsentativ und immer wirkungsvoll vertreten hatte. In seiner Eigenschaft als Bundes- Fußball-Lehrer ist Leinberger in Gießen auch kein Unbekannter mehr, denn er hatte schon einmal mit dem denkbar besten Erfolg die Fußballjugend unse­res heimischen Kreises um sich versammelt und in einem achttäigen Kursus geschult. Leinberger ver­stand es auch diesmal wieder ausgezeichnet, die Jugendlichen aus den Vereinen unserer engeren und weiteren Heimat, die einmal als Jungführer in ihren Vereinen tätig fein sollen, zu interessieren und für die Sache des Fußballsportes neu zu begeistern.

Drr Kursus selbst, der organisatorisch unter der Leitung von Kreisjugendwart Presber - Stock­hausen stand, nahm nicht nur einen sehr harmoni­schen, sondern auch einen sehr anregenden Verlauf. Unter den Teilnehmern, 44 an der Zahl, bildete sich schnell eine Gemeinschaft heraus, die ihnen allen diesen Schulungskursus lange in der Erinnerung bleiben lassen wird. Zu dem Schulungskursus fan­den sich aus selbstverständlichem Interesse an der Sache auch der Gaujugendführer Geßner - Kassel, der Kreisjugendführer P r e s b e r, sowie die beiden Jugendgruppenführer Philipp- Gießen und A n - schütz- Wetzlar ein.

Der Kursus wurde am Samstag um 15 Uhr mit der Hissung d e r Hakenkreuz- flagge auf dem Waldsportplatz würdig eröffnet. Die Kursusteilnehmer waren schon hierzu im Sport­dreß erschienen, so daß sich ein schönes und farben­freudiges Bild bot. Die Flaggenhiffung stand' unter dem Wahlspruch:Dem Vaterlands gilts, wenn wir zu spielen scheinen." Der Gaujugendführer Geß -

Gießen, den 18. März 1935.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 20. März, nachmittags um 2 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt.

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Todesanzeige.

Am 17. März 1935 verschied nach langer, schwerer Krankheit der langjährige Teilhaber unserer Firma

Herr Johann Joseph Sauer.

Wir verlieren in dem Verstorbenen nicht allein den unermüdlichen Mitarbeiter, sondern auch einen lieben Freund, treuen Berater und guten Menschen.

Sein Andenken wird bei uns unvergeßlich sein.

Die Inhaber, Prokuristen und das gesamte Personal der Firma Benner, Krumm & Sauer.