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kreuze.

Kreis Alsfeld.

Kredit-

Die 2. Jugend konnte nach ansprechenden Lei-

arofteg güfflabT! ftungen ihre Gaste aus Lollar mit 5:1 abfertiaen.

(Wetzlar 05) stand vor

Begeisterung mitgingen. Als die Frage offen war, ob Frankreich ausgleichen, Deutschland das 2:1 halten oder verbessern würde, wurde jeder Angriff mit Anseuerungsrufen begleitet. Als Schiedsrichter hatte der Belgier L. B a e r t ein leichtes Amt, da beide Mannschaften sehr fair spielten, und auch die Zuschauer so objektiv wie nur möglich waren.

Kampf in der ersten Hälfte.

Die Spielvereinigung 1900 trat in der bewährten Aufstellung des Vorsonntags an, und zwar mit

Deutschlands Fußballsport hat nun auch den ersten Sieg über Frankreich errungen. Am Sonntag schlug die deutsche Nationalelf im Pariser Pvinzenpark- Stadion vor über 40 000 Zuschauern Frankreich sicher mit 3:1 (1:0) Toren. Der deutsche Sieg wurde verdient errungen.

Die Leistung der deutschen Mannschaft.

Die deutsche Mannschaft war vor allem nach der Pause besser als die französische. Unsere Spieler verfügten über das größere Stehvermögen, wahrend die Franzosen gegen Schluß stark ermüdeten. In der deutschen Elf war kein schwacher Punkt. Jeder Spieler gab sein Bestes. Die besonders angenehmen Ueberraschungen waren Jakob als Torhüter, der sich ganz überragend schlug, Grämlich als Läufer mit seiner durchdachten Aufbauarbeit, Lehner und Ko- lnerski mit ihren rasanten Flankenläusen und Conen als Mittelstürmer, der zwar selbst kein Tor schoß, aber doch großen Anteil am Siege hatte.

Die Franzosen enttäuschen etwas ...

Bei den Franzosen gab es einige Versager. Von dem vielgerühmten Halblinken Duhart und dem ge­fährlichen Mittelstürmer Nicolas bekam man kaum etwas zu sehen. Diese beiden Spieler wurden aller­dings unter besonderer Bewachung gehalten. Die Läuferreihe der Franzosen war guter Durchschnitt. Am besten schlug sich das Hintertrio. Mattier als linker Verteidiger muß als der beste Mann der französischen Elf bezeichnet werden, und Thepot rechtfertigte seinen Ruf als erstklassiger Torhüter in jeder Beziehung.

Der Gesamteindruck des Spiels.

LPD. Alsfeld, 17. März. In dem Kreisorte Brauerschwend brach in dem Grundstück des Landwirts und Schmiedemeisters Karl Gröning Feuer aus, dem trotz eifriger Löscharbeit von sechs Feuerwehren die Scheune mit sämtlichen Erntevorräten, die landwirtschaftlichen Maschinen und die Stallungen vollständig zum Opfer fielen. Das Wohnhaus wurde sehr stark beschädigt, so daß seine Reste wohl abgerissen werden müssen. Ferner wurde auch fast das ganze Mobilar em Raub der Flammen. Das Vieh konnte gerettet werden. Die Feuerwehren mußten sich vor allem auf den Schutz der stark gefährdeten Nachbargebäude beschranken. Der Schaden ist groß. Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt.

Fußballabteilung des Turnvereins Wieseck.

Wieseck kombiniert 1846 Gießen I 4;5.

Am gestrigen Sonntag standen sich beim schön­sten Frühlingswetter beide Mannschaften auf dem Wiesecker Sportplatz im Freundschaftsspiele gegen­über. Wieseck mit drei Spieler seiner ersten und acht Spieler seiner zweiten Mannschaft hatte in der kompletten Mannschaft der Gäste einen Gegner, der ihm ein völlig gleichwerttges Spiel lieferte. Wieseck erzielte wohl eine Anzahl Ecken, die aber nichts einbrachten. Erst in der 20. Minute kam es zum Führungstor, doch zwei Minuten später hatten die Gäste durch das leichtfertige Spiel des Wiesecker Hüters den Ausgleich erzielt. Beide Tore kamen dann öfters in gefährliche Bedrängnis, ohne daß es zu Erfolgen'kam. Ein Elfmeter brachte den Gästen die Führung und kurz vor Halbzeit den dritten Erfolg.

Nach Seitenwechsel hatte Wieseck vorerst mehr vom Spiel und konnte durch zwei Strafstöße den Ausgleich wieder Herstellen. Dann wurde das Spiel zusehends härter, ohne daß der Unparteiische ein­griff. Die Gäste kamen hierbei zu zwei weiteren Erfolgen. Wieseck verlor einen Spieler. Trotzdem wurde das Spiael weiterhin offen gehalten. Wieseck war sogar noch einmal erfolgreich, zum verdienten Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr.

Handball im Gau Nordheffen.

Im Gau Nordheffen kam nur ein Meisterschafts­spiel zum Austrag, das aber noch keine Klärung der Meisterschaftsfrage ergab. Tufpo. 86/09 Kassel hatte Tuspo. Bettenhausen zu Gast und siegte mit 10:5 (7:1). Zwei weitere angesetzte Treffen, darunter das Spiel zwischen der Kasseler Turngemeinde und Gießen 1900 wurden abgesetzt.

HandballimKreis Lahn-Dill (Gau XII)

1900 1. 3gb. Mainz 05 1. 3gb. 2:1 (2:0).

Die Mannschaften lieferten sich das erwartete gute Spiel. Vor dem Seitenwechsel dominierte 1900 und ging durch zwei schöne Treffer von Bingel in Führung. Nach der Pause fiel die Gießener Elf etwas auseinander. Die Hintermannschaft leistete eine Heidenarbeit und ließ die Gäste vorerst nicht zum Zuge kommen. Erst kurz vor Schluß siel durch haltbaren Schuß der verdiente Ehrentreffer. Ein schönes Freundschaftsspiel unter guter Leitung des Schiedsrichters Philipp (Gießen) war zu Ende.

1900 2. 3gb. Collar 1. 3gb. 5:1.

I. kreisklaffe:

Entscheidungsspiel um die Kreismeisterschaft: Tv. Heuchelheim Tv. Hochelheim 5:7 (4:3).

II. Kreisklasse:

Aufstiegspiele: Tv. Dorlar Tv. Herborn 18:2 (8:1); Katzenfurth Mtv. Gießen II 5:11 (3:4); Burg-Gemünden Garbenheim 6:4 (5:1).

Freundschaftsspiele:

Tv. Allendorf (Lahn) Tv. Münchholzhausen II 4:10; Tv. Dorlar Jugend Tv. Herborn Jugend 6:3 (3:1); Tv. Wetzlar II Tv. Nauborn I 12:5 (5:2); Tv. Hörnsheim Tv. Groß-Rechtenbach 11:5 (5:4); Tv. Hörnsheim II Tv. Groß-Rechten­bach II 9:2 (5:0); Tv. Lützellinden Tv. Wohnbach 11:5 (5:4); Tv. Lützellinden II Tv. Wahnbach II 10:9 (6:4); Tv. Dornholzhausen Tv. Kirchgons 6:3 (2:2); Tv. Dornholzhausen Jugend Tv. Ebersgöns 8:4 (4:1).

DeuWand siegt im Länderkamps gegen Frankreich mit 3:1.

19001. bezwingt den Gruppenmeister Vad-Aanheim L 2:0 (0:0)

funden. , t

Die 3. Mannschaft, die durch die Verhinderung der Soldaten in Lollar mit fünf Mann Ersatz, und nur mit zehn Mann spielend, antreten mußte, erlitt eine hohe Niederlage.

Fußbatt-MeisterschastSspiele in Nordheffen.

Der Altmeister Kurhessen Kassel sicherte sich am Sonntag durch einen l:0-Sieg in Friedberg einen Verbleib in der Gauliga, so daß also jetzt neben Sport Kassel noch die Spvgg. Langenselbold in die Bezirksklasse absteigen muß. Eine kleine Ueber- raschung gab es in Kassel. Der SC. 03 Kassel schlug den vorjährigen Gaumeister und Tabellenzweiten Borussia Fulda mit 3:1 (1:0).

Aus anderen Gauen.

Gau Südwest: Sportfreunde Saarbrücken gegen FC. Kaiserslautern 6:1; FSV. Frankfurt gegen Saar 05 Saarbrücken 2:1; Borussia Neun­kirchen Union Niederrad 2:0.

Gau Bayern: Wacker München FC. Schweinfurt 05 0:1; ASV. Nürnberg Spvgg. Weiden 0:2.

Einnahmen und Ausgaben beziffern sich auf je 165 000 Mark. Der Bürgermeister erläuterte die einzelnen Rubriken mit ihren Abweichungen gegen früher. Teilweise sind die Einnahmen gestiegen, z. B. holzerlös, Rechnungsrest, Reichssteuerüberweisun­gen, anderseits stehen in einzelnen Kapitalien der vermehrten Einnahme größere Ausgaben gegen­über. Die Gemeindeumlagen kannten erfreulicher­weise gesenkt werden auf 45 000 Mark (gegen 52 000 Mark im vergangenen Jahr). Der Voranschlag wurde ohne Debatte angenommen, ebenso der Voranschlag 1935 für das städtische Krankenhaus, der mit einem Überschuß abschließt und dessen Einnahmen und Ausgaben auf je 61 000 Mark festgesetzt worden sind. Die Gemeinderechnung aus 1933 wurde ebenfalls angenommen.

Im Beisein von Baurat Gilbert, Hochbauamt Schotten, wurde dann das Ehrenmal auf der Warte besprochen. Baurat Gilbert erläuterte die neuen Pläne des Denkmals, das als Ehren­tempel im einheimischen blauen Basalt errichtet wird. Der Durchmesser beträgt 8 Meter. Unten ist eine offene Ehrenhalle mit Altar in der Mitte, auf dem ein schmiedeeiserner Kranz liegt, eine Gedenk­tafel ist eingemauert. Nach oben führt eine breite steinerne Treppe zur Terrasse, die einen herrlichen Rundblick über unser Gebirge bietet. Im Helden­hain ist für jeden Gefallenen eine Linde gepflanzt, die einen kleinen Gedenkstein erhalten. Die Kosten des Denkmals find auf 6300 Mark veranschlagt, die

Schmidt

Zeiler Lippert Mank Heilmann heinbach

Wilhelm! Schmelz Birkenbiel horz Dorr.

Nach der Pause wechselten Schmelz und Wil­helm! die Plätze, und für Dörr trat Kaps ein, der aber bald verletzt wurde, so daß sich ein abschlie­ßendes Urteil über seine Befähigung auf diesem Posten noch nicht abgeben läßt. Schlarb und Ham­mer pausierten abermals.

1900 II Bab-Nauheim II 0:3 (0:1).

Es hätte weiter kein Wunder genommen, wenn in diesem Spiel das Ergebnis umgekehrt gelautet hätte, denn im Feldspiel gab 1900 zu jeder Zeit den Ton an, aber vor dem Tore versagte die Treff­kunst kläglich. Selbst ein Elfmeter wurde so lasch geschossen, daß dem Gästehüter Zeit zur Abwehr blieb. Es half auch nichts, daß die hiesigen bald eine halbe Stunde lang mit sieben Stürmern dräng­ten Der glücklichere Gegner schpß bei einigen Durch­brüchen die Tore, allerdings nicht ohne Verschulden des Gießener Torhüters, der aufmerksamer und entschlossener sein müßte. Neben großem Kampses- eifer wurden auf beiden Seiten keine Überragenden Leistungen gezeigt. Für den ausgebliebenen Spiel­leiter sprang Schiedsrichter Hohmann (1900) ein, der zur Zufriedenheit pfiff.

Nach den klaren Siegen über den eigenen Grup­penmeister Wetzlar 05 und den Vertreter der Gruppe ! Marburg, Germania 08, mußte nun auch der Mei­ster der Gruppe Oberhessen, der Sportverein 06 Bad-Nauheim, die Spielstärke der Gießener verspü­ren Die Badestädter haben eigentlich enttäuscht, und die Platzbesitzer hätten, entsprechend den Ge­schehnissen auf dem Spielfeld, einen weit höheren Sieg verdient. Daß dieser nnyi zustande kam, lag in erster Linie in der Indisposition von Schmelz (1900), der zweimal frei norm Gästetor durch Uebertreten des zugespielten Balles totsichere Tref­fer vergab. Auch sonst war der Angriff nicht so schußfreudig wie am Vorsonntag, obwohl er sich sonst redlich Mühe gab. Läuferreihe und Verteidi­gung spielten das gewohnt sichere Spiel. Vor der Pause überragte heinbach seine Mitspieler, wah­rend Schmidt'im Tor kaum ernstlich einzugreifen brauchte. Der Gäste Stärke lag in der Abwehr, die einschließlich des Torhüters als der beste Mann­schaftsteil anzusprechen war. Der Gasteanansf konnte nicht überzeugen. Lippert und Zeller ließen ihn aber auch nicht zur Entfaltung kommen. 1900 war schon vor der Pause, gegen den Wind spielend, Überlegen. Nach dem Wechsel wurde die Ueberlegen- heit vollends. Trotzdem wurden die zahlreichen Zu­schauer auf eine Geduldsprobe gestellt, bis der erste lang verdiente Treffer fiel.

Eine der zahlreichen Ecken wurde von dem Links­außen Kaps gut zur Mitte gegeben, wo plötzlich der Kopf des nach vorn geeilten Verteidigers Lip­pert auftauchte und durch eleganten Kopfball un­haltbar zum Führungstor für die Blauwelßen ver­wandelte. Auch weiterhin hielten die hiesigen das heft in der Hand und bestürmten fortgesetzt das Gästetor, ohne aber zu weiteren Erfolgen zu kom­men, obwohl es gar manchmal tm Gastestrafraum sehr brenzlich aussah. Der Meister wurde nur hier und da einmal durch schnelle Vorstoße gefährlich, wurde aber immer sehr liebevoll bewacht. Die Ent­scheidung fiel, als es Kaps auf famose Farlage von Heilmann gelang, entschlossen einen Wertschuß über de« zu weit herausgegangenen Gastehuter hinweg ins Netz zu setzen. 2:0! Das bedeutete den Sieg. Die restliche Spielzeit sah die Gießener weiterhin im Vorteil. Die aufmerksame Deckung der Gaste ließ aber feine weiteren Tore zu. Das Spiel war im allgemeinen recht fair. Schiedsrichter Kalet sch

reichung erfolgte im Sitzungssaal des Rathauses durch Bürgermeister Wagner. In einer kurzen Ansprache wies er auf die Taten der Frontkämpfer hin. Leider hätten die Regierungen der Nachkriegs­zeit das Gedenken an die Großtaten des Krieges künstlich niederzuhalten gesucht. Erst im Reiche Adolf Higers sei das anders geworden, ihm danken wir den Anfang einer neuen, besseren Zeit, ebenso schul­den wir Dank dem Stifter des Ehrenkreuzes, dem verewigten Reichspräsidenten vonhindenburg. Die Ansprache schloß mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer. Zur Verteilung kamen rund 200 Ehren-

VfB.-Neichsbahn Gießen.

Die Gießener verlieren in Wallau 3:0.

Die hiesigen wurden in Wallau geschlagen und erlitten damit eine Niederlage, die unter normalen Umständen nie zustandegekommen wäre. Der an- gesetzte Schiedsrichter war ausgeblieben, und ein Herr des Platzvereins leitete das Spiel. Als nach einer Viertelstunde Spielzeit der Gießener Tormann vom Platze getragen wurde und erst die letzte halbe Stunde wieder ins Spielfeld kam, und als Wlodareck gleich nach Halbzeit derart verletzt wurde, daß er den Rest des Spieles von außen ansehen mußte, war die Niederlage der Gießener besiegelt.

Die Gäste spielten mit: Janz; Schwarz, Leut- Heuser; Heß, Göbel, Hauptfeld; Ranft, Lehrmund, Wlodareck, Mattern, Fehling. Der Tormann war bis zu seinem Ausscheiden sehr gut. Der Ersatzmann Leutheuser überragte seinen Nebenmann. Die Außen­läufer waren gut; Göbel, auf ungewohntem Posten, fand sich überraschend gut zurecht. Der Sturm konnte keine geschlossene Leistung aufbringen.

Der Spielverlauf.

Beide Mannschaften finden sich sofort und können schöne Angriffe einleiten. Aber die Hintermannschaf­ten zeigen sich vorerst jeder Situation gewachsen. Aus guter Stellung schießt der Gäste-Mittelstürmer über das Tor und vergibt damit eine zwingende Chance. Dann muß Heß in das Tor zurückgehen, hierdurch bedingt, werden die Gastgeber leicht über­legen, und ihre Läuferreihe kann sich dem Ausbau mehr widmen. Eine hohe Vorlage des rechten Läu­fers schießt der Halblinke, für Heß unhaltbar, ein. 1:0 für Wallau. Diesen Erfolg erwidern die Gaste mit heftigen Gegenangriffen. Als Mattern den Ball freistehend erhält, war die Ausgleichschance da. Er schießt aber über das Tor. Dann ist Halbzeit. Nach Wiederbeginn drängen die Gäste leicht, können aber zu keinem Erfolg kommen. Dann scheidet der Mittel­stürmer aus. Mit neun Mann kämpfen die Gießener unverdrossen gegen die immer stärker aufkon.menden Gastgeber. Ein Angriff der Wallauer, und ihr Mtt- telstürmer schießt unhaltbar ein. Noch einmal können die Gießener, nachdem Janz wieder im Tor steht, gefährlicher werden. Aber auch Fehling kann das Tor nicht finden. Durch ein Gedränge im Gießener Strafraum kommen die Gastgeber, als ein Ball von > dem Fuße eines Gießeners in das eigene Gehäuse springt, zu einem billigen Erfolg. Der Schlußpfiff wurde von den Gießenern als Erleichterung emp-

an sonnigem Waldrand entlang, dann über das < an.» ental am Schwalbenbach, über chrltten auch i W und kamen aus leicht ansteigendem Waldpsad ,Ur Dicken Eiche". Hier ruhten wir in der wärmen­den Sonne aus, frühstückten und kamen bann an­fangs dem gelben Strich folgend, durch den Wald und über Wiesen zur Hohe vor Blasbach. Dieses laa Im sonntäglichen Frieden vor uns. Es leuchte- I ten die roten Ziegeldächer. Die Hellen Wände hoben sich wirkungsvoll von der blauschwarzen Schiefer- . bedachung ab. hufeisenförmig stehen die Hauser um die Kirche des anmutigen Dörfchens, hier hielten wir Mittagsrast. DHC.-Bruder Geft-Rat Som- m e r übernahm dann die Führung. Auf ansteigen­dem Weg ging es zum Hirschkopf. In einem jungen Fichtenbestand liegen auf der hohe des Berges mächtige Felsblöcke; nicht wahllos zusammengetra- i,en sondern unverkennbar sinnvoll zusammenge- üat wenn auch die gewaltigen Steine zum Teil .urch Natur- und Menschenkraft feit ihrer Schich­tung zusammengefallen find. Nach Ansicht des Vor­tragenden handelt es sich um eine Kultstätte, die vielleicht astronomischeBedeutung hatte und die auf dieser früher freien höhe in vorgeschichtlicher Zeit errichtet worden ist. Näheres muß eine weitere For­schung ermitteln. Aus den interessanten Ausführun­gen sei hier nur erwähnt, daß die Kenntnis astto- nomischer Zusammenhänge bet unseren Vorfahren durch eingehende wissenschaftliche Feststellungen be­legt ist. Weiter gingen wir dann nördlich über die höhe auf wenig benutzten Pfaden nach dem Alten­berg zu, an einem Stollen vorbei zu der Stelle, an der früher die Siedlung Alt-hohensolms lag. Heber diese, über den naheliegenden Glockenbrunnen, über die Sperrwälle am Altenberg und den Renn- weg berichtete uns Geh.-Rat Sommer; er führte uns an den Bergbaustollen am Altenberg, den er früher entdeckt hat, und erzählte uns von weiteren Stollen und Gängen, die er an Hand einer Karte aus dem Archiv des Fürsten von Lich und durch weitere Forschungen festgestellt hat; er zeigte uns Schlackenhalden im Wald, die auf eine alte Erz- inbuftrie in dieser Gegend Hinweisen. Von Bieber, wo wir Schlußrast hielten, fuhren wir guten Muts nach Gießen zurück, denn wir hatten einen feiten schönen Sonnentag in prächtiger Landschaft verlebt und hatten durch den Vortrag viel Wissenswertes von der Geschichte und Vorgeschichte der durchwan­derten Gegend gehört.

Generalversammlung

der Volksbank Gießen.

In der ersten Halbzeit hatte Frankreich etwas mehr vom Spiel. Unsere Mannschaft, hatte zwar einen guten Start, kam aber bann etwas ins Schwimmen. Zum guten Glück befanben sich die Verteidigung und vor allem Jakob im Tor gleich von Anfang an in bester Verfassung, so daß die Franzosen trotz aller stürmischen Angriffe nicht ein­mal erfolgreich sein konnten. Gegen Mitte der ersten Halbzeit wurde der Kampf ausgeglichen. Unsere Elf hatte sich gesunden und trug nun ihrerseits zahlreiche Angriffe vor. Einer von diesen führte in der 35. Mi­nute auch zum Ziel. Lehner bekam <>ine Vorlage von Conen und schoß unhaltbar zum 1:0 ein.

Lin deutscher Sieg.

Nach dem Wechsel kam Deutschland in ber 6. Mi­nute bereits zu seinem zweiten Tor. Diesmal war es Kobierski, ber Thepot bezwingen konnte. Dann folgte eine Drangperiode der Franzosen. In ber 15. Minute machte Jakob einen Fehler bei ber Ab­wehr, so daß nach einigem hin und her Duhart zum französischen Ehrentreffer einköpfen konnte. Frankreichs Vorstöße mehrten sich auf diesen Erfolg hin. Deutschlands Verteidigung stand aber eisern. Gegen Schluß ließen die Franzosen stark nach. Unser Sturm beherrschte bas Feld und stellte in der 86. Mi­nute mit einem dritten Tor von Hohmann den ver-

genossenschaft der Volksbank Gießen hielt am Samstag im Cafe Leib in Gießen ihre ordentliche Generalversammlung ab, die von dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Kreisbauernführer D ö r r f ch u ck, geleitet würbe unb von 240 Genossen besucht war. Aus bem von Direktor Hartmann erstatteten Geschäftsbericht interessieren folgenbe Angaben: Im Jahre 1934 sinb 29 Genossen beigetreten unb 19 ausgeschieden. Ende 1934 waren 510 Genossen mit 575 Geschäftsanteilen beteiligt. Der Umsatz betrug 32,3 Millionen RM. und ist gegen das Vorjahr um etwa 70 Prozent gestiegen. Die Einlagen haben sich um 112 000 RM. vermehrt unb betragen 695 000 RM. Die Ausstänbe haben sich trotz neuer Kredit- bewilligungen um 230 000 RM. verminbert. Die flüssigen Mittel einschl. Wechsel betragen 230 000 RM. Die Bilanz schließt in Aktiva unb Passiva mit 881 147 RM. unb einem Reingewinn von 5891 RM. ab, ber zux Stärkung ber Reserven und Aus­schüttung einer vierprozentigen Dividende verwendet wird. Ab 1. Januar 1935 tritt eine Senkung ber Soll- unb Habenzinsen ein. Als Normalsätze werben bezeichnet: 3,5 Prozent für Einlagen unb 5 Prozent für Ausstänbe, die ungefähr den Vorkriegssätzen entsprechen. Die Volksbank ist Zahlstelle für die Landesbauernkasse und vermittelt den Geldverkehr zwischen dieser und den ländlichen Genossenschaften im hiesigen Bezirk. Die Bilanz und Gewinnvertei­lung wurden nach Vorschlag genehmigt. Gegen den Revisionsbericht und die Entlastung der Verwaltung hatte niemand etwas einzuwenden. Es wurden ver­schiedene Statutenänderungen beschlossen unb bie statutgemäß ausscheidenben Vorstanbs- unb Aus- sichtsratsmitglieber wiebergewählt. In ben beiden Monat«« des laufenden Jahres soll eine weitere

Steigerung des Umsatzes sowie der Einlagen zu verzeichnen sein.

vornottzen.

Tageskalender für Montag: DAF. Fachgruppe Textil und Bekleidung: 20 Uhr im Orts­gruppenheim, Lonystraße 18: Monatliche Zusammen­kunft. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Peer Gynt". Dortragsvereinigung Goethe-Bund, Kauf­männischer Verein: Lichtbildervortrag des Flieger­dichters Dr. Peter Supf:Das neue Welterlebnis".

Oberhessen.

Gemeinderat in Schotten.

s. Schotten, 16. März. Der Gemeinderat befaßte sich in seiner gestrigen Sitzung mit dem Gemeindevoranschlag für Rj. 1935. Die

Der Gesamteindruck des Spiels war gut. Rassig, schnell und abwechslungsreich, voll Dramatik unb Spannung, so baß die Zuschauermassen mit hellster 'dienten Sieg sicher.

Die bem Reichsnährstanb angehörende genossenschaft ber Volksbank Gießen h

Samstag im Cafe Leib in Gi

Stadt leistet hierzu einen Beitrag von 4000 Mark, ber Rest ist sichergestellt. Mit ben Arbeiten wirb so­fort begonnen, im August soll bas Denkmal ein- geweiht werben.

Landkreis Gießen.

I Grohen-Linden, 17. März. Der Volks- bunb für das Deutschtum im Ausland veranstaltete im Saale ber Gastwirtschaft Schaum einen volksbeutschen Abenb. Lehrer Ar­no l b begrüßte bie Versammlung unb stellte ein kurzes Geleitwort voran. Im Mittelpunkt stanb ein Vortrag ber Reichsrebnerin Frau Degener (Berlin), bie, selbst um hab unb Gut gebracht, es verstaub, bie Nöte bes Auslanddeutschtums zu Herzen gehenb zu schildern. Durch eine große Anzahl hervorragender Lichtbilder wurden ihre Ausführun­gen veranschaulicht und besonders die Bedeutung ber uns im Versailler Diktat entrissenen Grenzlanbe unb ber ehemaligen Kolonien bargetan. Umrahmt würbe die Veranstaltung durch Gedichtvorträge älterer Schülerinnen. Die Leiterin der Frauenschaft, Frau T e x t o r, schloß den Abend in üblicher Weise mit der Mahnung zur Opferbereitschaft für den VdA. heute morgen hielt Frau Degener auch vor den oberen Schulklaffen einen Lichtbilder­vortrag, der die Kinder ungemein fesselte.

+ Grünberg, 17. März, hier wurden jetzt die ersten Ehrenkreuze überreicht. Die Ueber-