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Zer Mm bei der berliner Heldengedenkseier

Am Ehrenmal Unter den Linden

die

° m m e n. auf geh enmüff«, Me gefät worden ift. -Da- ganze

be- sich die an-

daß die ruhmreichen Fahnen das Ehren- kreuz erhalten, feierlich lauten alle Glocken, die Formationen, die vom Zeughaus bis zum Lup garten zum Spalier angetreten find, präsentieren. Don der Schlohterrasse her naht sich der Ober- befehlshaber der Wehrmacht, dem zwei Offiziere einen gewaltigen Kranz mit großen Schlei­fen in den Farben des Reiches vorantragen. Der Führer betritt das Ehrenmal und verweilt ent­blößten Hauptes noch einige Minuten im stillen Gedenken.

Der Reichsstatthatter Gauleiter Sprenger

alten stolzen Heeres.

Der Präsentiermarsch erklang, die Truppen prä­sentierten das Gewehr. Der Führer schickte sich an, die Front abzuschreiten. Zu seiner Rechten schritt der greise Feldmarschall von Mackensen, zur Linken der Reichswehrminister Generaloberst von Blomberg. Viermal schritt der Führer mit feiner Begleitung die Front der unter präsentiertem Ge­wehr stehenden Truppen ab, jede Formation mit erhobenem Arm grüßend.

Rach dem Abschreiten der Front nahm der Führer mit seiner Begleitung vor der Fahnenkom­panie Aufstellung. Dumpfer Trommelwirbel er­tönte. Die Fahnen senkten sich. Schwer hallten die Schüsse der Salutbatterie über den Platz. Der Füh­rer selbst, der Reichswehrminister, Generalfeldmar­schall von Mackensen, General Göring, General von Fritsch und Admiral Raeder hefteten das schwarz­weißrote Band des Frontkämpferabzeichens, das Ehrenkreuz des Weltkrieges mit Schwertern an 81 Feldzeichen der alten Armee.

Rach dem eindrucksvollen Akt im Lustgarten gab sich der Führer mit seinem Gefolge, dem nun auch die Minister, die hohen Offiziere, Führer der Bewegung, der. und SS. schlossen, zu Fuß z u m E h r e n m a l.

Die Ehrung der alten hessischen Mgimentssahnen Das neue Äolksheer ein lebendiges Denkmal für die Helden des Weltkrieges.

LPD. Darmstadt, 17. März. In Anwesen- heit des Reichsstatthalters Gaulelter Sprenger und einer Abordnung der Wehrmacht fand heute in Darmstadt eine Heldengedenk­feier statt, die mit einer Ehrung der alten hessischen Reaimentsfahnen verbunden war. An dieser Kund­gebung nahmen Abordnungen sämtlicher Gliede­rungen der Partei sowie sämtlicher Regiments- und Militärvereine teil. Unter den Klängen des alten hessischen Präsentiermarsches nahmen die ehrwürdi­gen Feldzeichen der früheren hessischen Regimenter, von Angehörigen der Wehrmacht getragen vo r dem Museum Aufstellung. Rach dem Rieder? ländischen Dankgebet gedachte

General Lüdle als Vertreter der Wehrmacht

Dem Ehrenmal gegenüber haben auf einer Tn- büne, die den ganzen Platz zwischen der Staatsoper und der neuen Universität aussullt, die Ehrengäste aus der Staatsoper, die Ritter des Pour le mente und des Goldenen Militärverdienstkreuzes,, die Mit­glieder der Offiziers- und Kriegervereine, Kriegsbe­schädigte und Kriegerhinterbliebene einen bevorzug­en Mall gefunden. Dom Ehrenmal zum Branden­burger Tor hin haben Arbeitsdienst, Luftschutzbund und Technische Nothilfe, unmittelbar vor der Uni­versität der Stahlhelm, der Kyffhauserbund, der Reichstreuebund ehemaliger Berufssoldaten das Rote Kreuz und die studentischen Verbände Aufstel­lung genommen. v r., ,.

Der Führer betritt jetzt, wahrend sich die For­mationen zum Vorbeimarsch ordnen, em kleines, mit Tannenreisern geschmücktes Podium, zu seiner Rechten Generalfeldmarschall von Mackensen, zu seiner Linken der Reichswehrminister. Den Vor- b e i m a r s ch befehligt Generalleutnant v o n W i tz- leben, der Kommandeur des Wehrkreises HI, per den Stäben voranreitet. Die von Major Selle geführte Fahnenkompanie grüßen die Zehn- tausende, die dem prachtvollen militärischen Schau­spiel beiwohnen, mit erhobener Rechten. Dann

erinnerte daran, daß auf dem Rückmarsch der Front- Kämpfer jeder einzelne vor der bangen Frage stand: Was nun? Aber ein unbekannter Gefreiter, der gas- krank im Lazarett lag, schwor sich, daß die Saat

Der in strahlenden Sonnenschein getauchte weite Blall vor dem Schloß zeigte em prachtvolles null- Lisches Bild wie es Deutschland seit 20 Jahren nicht mehr gesehen hat. Ern ununterbrochenes feldgraues Spalier zog sich von den Linden her über die Schloßbrücke hinweg bis zum Lust­garten. Vor der Schloßrampe standen je: eineJBe- reitichaft des Feldjägerkorps, der Leibstandarte Adolf Hitlers, der Schutzpolizei, der Landespolizei und ein SA.-Ehrensturm. Mit der Front zum Schloß war die Wehrmacht angetreten. An der Schloßbrücke standen die Ehrenformationen der HI und des NSKK. Den Rahmen bildete eine nach vielen Zehntausenden zählende Zuschauermenge, die die Treppen des Doms und des Alten Museums sowie sämtliche Zugangsstraßen besetzt hielt.

Vom Domturm herab verkündeten zwölf Glocken­schläge den Beginn des Staatsaktes in der Staats­oper. Unmittelbar darauf fetzte die U ebertragung

Im schönsten Dorfrühlingssonnenschein blickt der schlichte S ch i n k e l b a u, das Ehren- mal Unter den Linden. Nur an den Stirnseiten trägt er große Kranze aus ftischem Grün An der Pforte stehen die beiden Wachposten unbeweglich. Don der Bordschwelle bis zu den Stufen die zum Ehrenmal hinauffuhren, bilden Offiziere Spalier. Soweit das Auge reicht, sind Fen- fter und Dächer besetzt. Hinter den Absperrungen drängen sich Die Schaustigen Kopf an Kopf. Vom Lustgarten her klingt der Prasentiermarsch herüber. Dann dröhnen die Salutschüsse los, die verkünden,

schwenkt das Musikkorps der W a ch t r u p p e em, die als erste, mustergültig ausgerichtet und strammen Schrittes, an ihrem Oberbefehlshaber vorbelmar- schiert. Dann folgen die ganzen Formationen, die an dem Festakt im Lustgarten teilnahmen, die In­fanterie, die Fähnrichskompanien, die Marinekom­panie, die Fliegergruppe Döberitz, das Kraftfahrlehr­kommando Zossen, die Pioniere, das Reiterregiment Potsdam, die Abteilungen der Artillerie, die Kraft­radschützenkompanie und die motorisierte Abteilung des Artillerieregiments Jüterbog.

Der Vorbeimarsch ist beendet, der Führer dankt dem Reichswehrminister und heftet dann per­sönlich dem Generalfeldmarschall von Mackensen das Ehrenkreuz an. Macken­sen d a n k t in bewegten Worten und gab seiner besonderen Freude darüber Ausdruck, daß er dieses Ehrenkreuz aus den Händen eines Front- k ä m p f e r s empfange, der nicht nur vier Jahre im Weltkriege höchsten Mut bewiesen, sondern diesem Mut auch durch seine gestrige historische Tat Ausdruck verliehen habe. Ein Orkan des Jubels umbrandet den Führer, als er in die Reichskanzlei zurückfährt. Mit gerührtem Spiel marschieren die Formationen zurück m die Quartiere.

Der große Kranz der Deutschen Wehrmacht wird m das EhrenmalUnter den Linden" getragen. Da­hinter von links: Admiral Raeder, General von Fritsch, General Göring, Feldmarschall von Mackensen, der Führer und Generaloberst von Blomberg.

dankt es dem Führer, daß er die Freiheit des Haydelns ihm wieder zurückgegeben hat. Der Führer hat heute zum Heldengedenktag das Gesetz zum Aufbau der Wehrmacht proklamiert. Ein neues Volksheer ist snijtanden. Die Arbeit des deutschen Volkes ist wieder gesichert. Der Führer hat damit der Welt Klarheit gegeben über das Wol- len des ganzen Volkes. Das Volksheer wird die Hochschule für Treue und Opferwillig- feit sein. Diese Tugenden braucht em Volk, wenn es in der Welt bestehen will. So hat unser geliebter Führer den Helden des Weltkrieges ei n lebendigesDenkmal gesetzt, das unsere Ge­neration zu tragen gewillt und verpflichtet ist und heute und in aller Zukunft getragen werden soll

Der Reichsstatthalter schloß mit einem dreifachen Sieg-Heil auf Vaterland und Führer, in das die Menge begeistert einstimmte. Spontan wurde das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied gesungen. Unter den Klängen des Präsentiermarsches ruckten dann die Fahnen und Standarten wieder ab.

Die Heldengedenkseiern im Reich

In allen Städten Deutschlands wurde der Tag des Gedächtnisses an die Gefallenen in würdigster Weise begangen. In den Standorten der Reichs- wehr stand die Wehrmacht im Mittelpunkt der Feiern. Ueberall erhielten die Gedächtniskundgebun- gen ihr besonderes Gepräge durch die Proklamation über die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Bei der Heldengedenkfeier auf dem Dberrotefenfelö in München betonte Reichsstatthatter General Witter von Epp den Dank de» ganzen deut­schen Volkes an den Führer.

Zukunft auf dem Wege, den uns Der From- folbet Adolf Hitler als Wegbereiter gewiesen hat.

Dann heftete General Lüdke an die alten hessi­schen Regimentsfahnen zu ihren bisherigen Ehren­zeichen dasEhrenkreuzder Frontkämp­fer an, das der verewigte Schirmherr des Reiches Generaifeldmarschall von Hindenburg gestiftet hat. Es sind die Fahnen der folgenden ehemaligen Regimenter: Großherzogliches Leib-Garderegiment Nr. 115, Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm Nr. 116, Leibregiment Großherzogin Nr 117, Infanterie-Regiment Prinz Karl Nr. 118, Infanterie-Regiment Nr. 168, die Reserve- und Landwehr-Jnfanterie-Regimenter der 49 unD 50. Brigade, sowie die Standarten des Garde-Drago­nerregiments Nr. 23 und des Leib-Dragonerregi­ments Nr. 24.

der Gefallenen des Weltkrieges. In soldatischer Verbundenheit als Vertreter der alten und der neuen Wehrmacht begrüßte er zugleich die Ange­hörigen der ehemaligen hessischen 25. Division, Der Reservedivision, der 25. Kavallerie-Brigade und ihrer Kriegssormationen. Man hat uns, so führte General Lüdke u. a. aus, viel geschmäht, man hat uns gedemütigt und, solange wir es uns gefallen ließen, als Volk zweiter Klaffe behandelt. Kemem unbekannten deutschen Soldaten haben die früheren Regierungen der Nachkriegsjahre das symbolische Grabmal eines dankbaren Gedächtnisses errichtet. Um so fester hat in all den vergangenen Jahren die neue Wehrmacht als Hüterin des Erbes der alten Armee ihrer Toten Gedächtnis wach- gehalten. Es ist heute nicht mehr Sache ein3elner Teile des Volkes, sondern vornehme Pflicht der deutschen Nation als solcher sich einmal im Jahr am Heldengedenktag m stolzer Trauer um die Opfer des Sett negep i n G ft r- furcht und Dankbarkeit

zu find en. lieber Deutschland weht heute nicht mehr die schwarze Fahne der Not, der Erbitterung und Demütigung, es flattern über uns wieder die alten sieghaften Fahnen Schwarz­weißrot, für die der deutsche Frontsoldat ge­blutet hat, und es wehen über uns die Haken­kreuzbanner des neuen Deutschland, das entschlossen ist, die Nation zu retten und das Reich zu bewahren. Die heutige Feier möge nicht bloß eine Kundgebung sein, die morgen wieder verklingt, vielmehr solle hinter ihr stehen der ernste, feste männliche Wille, mitzuhelfen am w e i- t«r«n Aufstieg für Gegenwart und ft auf dem Wege, den uns der Front- dolf Hitler als Wegbereiter gewiesen hat.

deutsche Volk steht heute zu dem Führer. Im Ver­trauen auf das Volk begann der Neuaufbau. Die Ordnung zog in Den deutschen Staat ein, und Das Deutsche Volk hat seine Freiheit wie- Dergemonnen. Es rourDe ihm Durch Adolf Hitler der Frieden gegeben. Was bedeutet aber Macht und Friede im I n i^e r n, wenn em Volk jederzeit vonaußen der Willkür preisgegeben ist? Deutschland hat einseitig jenen Vertrag von Der» sailles erfüllt, indem es abgerüftet hat. Aber wir sprechen nie von einem Friedensvertrag und haben nie davon gesprochen, denn die anderen haben diesen Vertrag nicht respektiert, sie haben ihn selbst zerrissen. Mit Recht hat daher der Führer Gleichberechtigung gefordert, und er hat nunmehr Deutschland die Freiheit des Handelns zurückgegeben. Jede Diskussion über den Versailler Vertrag, Der von Den anDern zer­rissen rourDe, ist hinfällig. Das ganze Deutsche Volk

Der Führer schmückt die Fahnen des allen Heeres mit Dem Frontkämpferkreuz.

Der Feier ein. In lautloser Stille rourDe Der Verlaus Der Feier unD Die Totenehrung angehort.

Wenige Minuten nach Der BeenDigung des Staatsaktes erschienen auf Der westlichen Rampe des Schlosses in kurzer Folge sämtliche Reichsmmi- fter und Staatssekretäre, die hohe Generalität Des alten Heeres unD Der neuen Wehrmacht, Die führen­den Männer Der nationalsozialistischen Bewegung. Nach Der Ankunft Des Führers unD des Reichswehrministers marschierte die F a t) ne n * fompanie, aus dem Schloßhofe kommend, m Den Lustgarten ein. Feierliches Glockengeläut ehrte Die 81 ruhmreichen Fahnen unD StanDarten des

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Der Vorbeimarsch her mit Dem Frontkämpferehrenkreuz geschmückten F^nen vor ^^nkn"zu Reichskanzler am Ehrenmal Unter Den LinDen. Neben dem Führer Feldmarsch

Pferd der Kommandeur des Wehrkreises III, Generalleutnant o. Witzleben.

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