her Geyr v. Schweppenburg und andere Mit- Aorft^ glieder der Botschaft eingefunden hatten. Bor der deutschen Kolonie in L i s s a b o n sprach der Reichs-
trativen Charakter, mit dem Deutschland das Der- maß abgestaltet werben.
„News Kf>ro„telc" (liberal) sagt, neue riesige
§ i rrnvrl1Af^ ffrft ^icberbeit dann Abrüstung" Hindernisse feien der europäischen Verständigung IN, kannten Formel Erst Sicherheit dann E^I^n Weg gelegt worden. Zwei Tatsachen hätten dazu entgegengestellt, deren^ klarer unheilverkündender > besonders beigetragen, 1. die^roße^des^Fneden^
und der Welt auf friedlichem Wege, sofern sie den natürlichen Lebensgesehen der Nationen
Rechnung trägt und nicht aus starrer Beharrung auf überholten Zwangsmaßnahmen ihr Unrecht ableitet. Wir wollen den Ausgleich und die Versöhnung unerträglicher Spannungen in einem Frieden, der allen Völkern gleiches Recht und gleiche Sicherheit bietet.
So sehen wir in Klarheit und rückhaltlosem Vertrauen zu unserem Führer die Saat reifen, die unsere toten Helden ausstreuten und deren Erntetag uns geben wird: ein Reich der Einigkeit, der Starke und der Ehre, ein Deutschland des Friedens in einem befriedeten Europa. So deuten wir das Opfer der Gefallenen. Zu ihrem Gedächtnis wollen wir uns erheben und sie in Ehrfurcht und unauslöschlicher Dankbarkeit mit den alten ruhmbedeckten Fahnen grüßen.
Das Kommando: „Fahnen auf, Fahnen senkt!" ertönt Die Musik intoniert das Lied vom guten Kameraden, das ganze Haus erhebt, sich von den Blähen, reckt den Arm und gedenkt der Toten. Mit dem Deutschland- und dem Wessel-Lied schloß die Feierstunde.
— die jetzt notwendiger seien als je zuvor — wüßten nunmehr genau um den Standpunkt der anderen Bescheid, und zwar infolge des britischen Weißbuches, der französischen Kammerabstimmung über die zweijährige Dienstzeit und des letzten deutschen Schrittes. Deutschland wolle ein Volk in Waffen haben und auf die Frage, zu welchem Zweck, sei eine deutliche Antwort nötig. Wenn der deutsche Schritt auch eine ziemlich grobe Methode sei, die deutsche Gleichheit durchzusehen, so sei doch kein unwleder- herstellbarer Schaden angerichtet worden und dieVerhandlungenkönntenwelter- gehen. Der Besuch in Berlin sollte plange-
Heldengedenkseiern der Deutschen im Ausland
und für eine Konferenz frei werde.
Unter der Ueberschrifft „In schimmernder Wehr" sagt „M o r n i n g Po st" (kons.), die deutsche Regierung habe mit einem Streich den Knoten langwieriger Verhandlungen zerschnitten. Es sei klar, daß keine weitere Hoffnung auf Begrenzung der Armeen bestehe. Mit diesem Grundsatz sei es ebenso wie mit den Rüstungsklauseln von Versailles zu Ende. Dies bedeute die Rückkehr zu dem Vorkriegszustand, wo jede Nation die Freiheit gehabt'habe, solche Rüstungen zu schaffen, wie ihr zukomme, oder der Schutz ihrer Grenzen erforderlich mache. Deutschland habe sich genommen, was es gefordert habe, und habe der Ungleichheit, über die es sich beschwert habe, ein Ende gemacht. Etwas anderes sei noch wichtiger.
Der Weltkrieg liege hinter Europa. Sogar der Deutsche, der schwere Schläge so gut vertrage, werde vielleicht bei einem Rückblick auf diese Katastrophe die Wahrheit der Versicherung des Generals von Blomberg fühlen, daß Europa zu klein fei, um einem neuen Schlachtfeld R a u m zu bieten, hierin liege die wahre Hoffnung auf Frieden, und dieser Umstand erlaube die Anregung, daß das Verschwinden der Hoffnung auf Rüstungsbegrenzung kein hindernisfürdieZufamme narbeit
Sinn darauf hinauslaufe, daß man erst aufrüsten wolle und dann das Weitere abwarte.
Die holländische Presse ist ruhig in ihrem Urteil. Das liberale „Allgemeen Handelsblad" schreibt, der Besiegte von 1918 nehme sich nach 16 Jahren seine Rechte zurück in dem Gefühl der wiedergefundenen eigenen Kraft. Es müsse anerkannt werden, daß die Gegenpartei es den Deutschen moralisch sehr leicht gemacht habe, sich durch einen einseitigen Beschluß den seinerzeit gegebenen Versprechungen zu entziehen, da die früheren Alliierten ihren eigenen Abrüstunqsverpflichtungen nicht nachgekommen seien. Was sich jetzt ereigne, hatte früher oder später doch geschehen müssen, denn es sei nicht möglich, ein so großes Volk wie das deutsche auf die Dauer in einem Zustand der Minderwertigkeit zu halten.
Das italienische „P o p o l o di Roma" bemerkt, die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht in Deutschland sei oorauszusehen gewesen und von vielen erwartet worden. Der Versailler Vertrag sei nur noch ein leerer Schatten, nicht mehr. Wer sich auf ihn berufe, klammere sich an einen Leichnam. Die Geschichte schreite vorwärts, und Friedensverträge könnten
Bemerkenswert ist der Versuch einzelner Blätter, jetzt, nachdem es .in den Jahren der deutschen Wehrlosigkeit nicht gelungen ist, eine Regelung über die Abrüstung und die bessere Gestaltung des Friedens herbeizuführen, den Eindruck zu erwecken, als ob das deutsche Wehrgesetz die Bemühungen um eine Neuordnung der Völkerbeziehung beeinträchtigen könnte. So spricht „Journal" „von einem Bruch des gegebenen Wortes" (!) und von einer „unerhörten Gewalttat" und erwartet, daß jetzt endlich die „durch die neue deutsche Drohung" gebotenen Sicherheitsmaßnahmen beschlossen wurden. „Excelsior" fragt, ob die Franzosen, Engländer, Italiener, Russen usw. weiterhin eine nicht endenwollende Verhandlung mit Deutschland fortzusetzen gedächten. Regierungen und Generälstäbe müßten die Entente zwischen Frankreich und Sowjetrußland mit Hochdruck betreiben. „Oeuvre" rat zur Ruhe und warnt vor einer systematischen Einkreisung Deutschlands. Allerdings müßten die friedfertigen Völker Deutschland Vorschlägen, über em Rrn stüngsbeschränkungsabkommen zu verhandeln. Auch Herve tritt für eine Verständigung mit Deutschland ein. Es gebe kein großes Volk, das die Demütigung auf sich' nehme, abqerüftet zu sein, wenn um es herum alle Welt bis an die Zähne bewaffnet sei. Heute gebe die deutsche Nation ihren Besiegern den Willen kund, nicht einen Tag länger im Zustand der militärischen Unterlegenheit zu verharren. Das sei eine schöne Lehre der Energie und der Vaterlandsliebe für die französische Regierung und das französische Parlament, die um die' Wiedereinführung der zweijährigen Dienstzeit
oraanisationsleiter Dr. Ley an Bord der „St. Louis" zum Heldengedenktag. Ueber ein einiges Deutschland und über die Volksgemeinschaft sei der deutsche Arbeiter aus Proletarier zum Herrenmenschen geworden. So könne und müsse Deutschland stolz und friedliebend seinen Platz in der Welt ausfüllen. Dr. Ley schloß seine Ansprache mit einem Dank an den portugiesischen Staat und seinen Präsidenten. Der Feier wohnten neben dem deutschen Gesandten auch mehrere Persönlichkeiten Portugals bei. — In Washington vereinigten sich am Sonntag in der lutherischen Concordiakirche Deutsche und Amerikaner zur Ehrung der deutschen Helden. Die Kirche war mit Abordnungen aller deutschen Vereine und deutschamerikanischer Verbände aus Washington und Baltimore überfüllt. Auch eine Abordnung d e s Bundes verwundeter amerikanischer Weltkriegßveteranen war erschienen. Sie legte nach Verlesung einer An- sperache durch ihren Kommandeur einen großen Kranz für die gefallenen tapferen Deutschen, die früheren Gegner, auf dem Altar nieder, worauf Botschafter Dr. Luth er in einer kurzen Rede herzlichst dankte.
Neben der französischen Presse kann die Moskauer „Prawda" als besonders gehas- s i g gekennzeichnet werden. Sie betont den demon-
Wie rasch verflacht oft das Bewußtsein vom ge- totmnenen Großen, wie scharf ist manchmal der , Blick für das noch nicht ganz Gelungene, wie sehr wächst aber auch die Erkenntnis, daß der Gehalt einer tragenden Idee stärker ist als das Unzulängliche im Menschen. Das Erkennen und Begreifen der Idee des Neuen Reiches, allerpersönlichste Vertrauen zum Führer, dann aber auch z u sich selbst, zu ihrer Geschlossenheit und reinem Wollen, das sind die Grundpfeiler unserer Wehrmacht. Der Tod unserer Soldaten konnte das Alte nicht bewahren, aber wir wissen jetzt, daß auf den Schlachtfeldern eine Saat für ein neues Reich gelegt wurde.
Eine Niederlage ist nichts Endgültiges, sie ist kein Schickfalsfchlag, der zwangsläufig zum Niedergang führen oder den begonnenen Niedergang zu Ende führen muh. Wichtig ist nur, was ein Volk aus einer Niederlage macht. Wahr ist, und die Welt muß sich daran gewöhnen, daß Deutschland nicht an seiner Niederlage starb. Es ist uns bestimmt, daß Deutschland wieder den gleichberechtigten Sih unter den großen Völkern einnehmen wird, gleichberechtigt in allen Bezirken des politischen und wirtschaftlichen Handels und Wandels, völlig gleichberechtigt aber auch in dem elementaren Bedürfnis eines Volkes, für feine Sicherheit, Verteidigung und Ehre mit den Mitteln zu sorgen, die jedem Volke als natürliches Lebensrecht zuftehen.
In allem unseren Tun, in allem Handeln und Dulden wollen wir aber nicht müde werden, uns des Opfertodes unserer gefallenen Brüder würdig zu erweisen. Wir müssen im Leben die gleiche Hingabe und Vaterlandsliebe bewähren, die sie uns im Sterben bewiesen. Wir wollen in dieser Stunde abschwören dem Ungeifte des Eigennutzes, der Selbstsucht und der Ueberheb- lichkeit. Wir wollen uns bekennen zu den Idealen eines starken, wehrhaften und stolzen Deutschlands, das nie mehr kapituliert und nie mehr feine Unterschrift unter Verträge und Abmachungen setzen wird, die seine Ehre, seine Sicherheit und sein Lebensrecht beeinträchtigen.
Wir wollen aber auch im Weltkrieg eine Katastrophe sehen, deren Wiederholung wir unserem und kommenden Geschlechtern ersparen müssen. Europa ist zu klein geworden als Schlachtfeld für einen zweiten Weltkrieg; zu wertvoll sind seine Kulturgüter, um sie aufs neue der zerstörenden Wirkung neuzeitlicher Waffen aus- zusehen. Da alle Staaten über diese Kriegsmittel verfügen, käme ein neuer Krieg der Selbstzerfleischung gleich. Wir Deutschen brauchen keine Revanche, weil wir in den vier Jahren des Großen Krieges Ruhm genug für kommende Jahrhunderte geerntet haben. Wir glauben an die Möglichkeit einer Neuordnung Europas
Nicht ohne Grund die meistbegehrte Marke!
Nichtraucher werden Im Freundeskreise Eckstein - Raucher ausfindig machen, die für sie mitsammeln. Weil das neue Sammelwerk Die Nachkriegszeit 1918-1934“ so spannend, lehrreich u. in Wort ü Bild so anschaulich ist, sollte es in keiner Hausbücherei fehlen!
Ruhige Beurteilung in England.
„Kein Hindernis für die Zusammenarbeit im Interesse des Friedens."'
wird, ist die Grundlage für die Sicherheit des Reiches geschaffen.
Für das innen- und außenpolitische Leben unseres Volkes aber ist die deutsche Wehrmacht im Begriff wieder das zu werden, was sie einst war und was sie sein muß: nach innen eine Schule der Nation für die Erziehung unserer Jugend im Geiste der Wehrhaftigkeit und ovf er bereiter Vaterlandsliebe, nach außen der völlig gleichberechtigte und gleichbefähigte Hüter und Wächter des Reiches. Wenn heute auf Befehl des Führers und Reichskanzlers an den Fahnen und Standarten der alten Armee das Ehrenkreuz für Frontkämpfer angebracht wird, dann grüßt damit die junge Wehrmacht die toten und die lebenden Kameraden des alten deutschen Feldheeres auf tausend Schlachtfeldern, die Männer vom Skagerrak, von Coronel und von der U-Bootwaffe, die Kampfgenossen von Richthofen, Boelcke und Jmmelmann. Die Wehrmacht dankt aus tiefstem Herzen ihrem Oberbefehlshaber für diese Ehrung der ruhmbedeckten Feldzeichen.
In stolzer Trauer gedenkt sie und mit ihr das deutsche Volk in dieser Feierstundtz des großen S o l d a t e n, der diesen Fahnen auf den Schlachtfeldern von königgräh und St. Privat folgte, der im Weltkrieg unverwelNichen Lorbeer um sie flocht, der ihnen vor zwei Jahren mit dem neuen Staat eine neue würdige Heimat gab und der jetzt im Denkmal von Tannenberg inmitten seiner toten Soldaten ruht. Der Feldmarschall von Hindenburg ist heimgegangen. Noch leben viele seiner Kampfgenossen. Wir gedenken ihrer in Ehrfurcht und Dankbarkeit. Wir gedenken zumal des Mannes, der vom glorreichen Beginn bei Tannenberg an durch den heroischen Ablauf des Großen Krieges hindurch an feiner Seite stand, des Mannes, dessen Kraft wie Atlas eine Welt auf seinen Schultern trug; wir neigen uns vor dem Feldherrn Ludendorff.
Das geht alle an — Raucher und Nichtraucher!
Raucher greift als Kenner natürlich der fachlichen Vorzüge wegen zu
■ Eckstein 8
ohne Mdst., dick und rund, SVs Pf.
feilschten.
Staatsminister Herriot sprach in Tourcoing über die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in Deutschland. Die Verteidigung des Friedens verlange mehr als Worte. Sie fordere eine ernste Arbeit. Doch müsse man zwei Extreme vermeiden: zu provozieren und sich selb st aufzugeben. Wenn man sich selbst aufgeben wollte, würde das eine sehr starke Versuchung für Nachbarn fein, die ein Ablenkungsmanöver für ihre innere Politik suchten; das könnte die schlimmsten Folgen haben. Man werde fälschlicherweise behaupten, daß Frankreich den Rüstungswettlauf beginne. Frankreich wolle sich aber lediglich ein Mindestmaß von Effektivbeständen sichern, das für die Verteidigung des Landes notwendig fei. Frankreich verfolge dabei nicht die geringsten Angriffsabstchten.
Andere Auslandsstimmen.
Das Ausland
zur Verkündung der deutschen Wehrfreiheit
Heeres", das Deutschland aufrecht zu erhalten gedenke und 2. die Bekanntgabe des neuen Gesetzes unmittelbar vor der Berliner Reise Simons. Andererseits zeige die neue Lage auch gewisse mildernde Faktoren. Nur die Mannschaftsstärke, aber nicht die Dienstzeit seien festgesetzt worden. Nichts deute auf ein umfangreiches Aufrüstungsprogramm zu Wasser hin. Ferner fei nichts über die Offensivwaffen der neuen deutschen Truppen gesagt worden. Schließlich habe man die Versicherungen Hitlers und des Generals von Blomberg, daß diese Ausrüstung friedlicher Natur fei. Alles dies berechtige zur Wiederaufnahme der Berliner Perhandlungen. Die Besprechungen müßten fortgesetzt werden, damit der Weg für formelle Verhandlungen
sie nicht aufhalten, denn nicht die Verträge gäben die Macht, sondern die Macht schaffe die Verträge.
Die japanische Presse betont, daß es sich um eine Angelegenheit handele, die Europa zunächst angehe, die Japan aber aufmerksam verfolgen werde. „Tokio Asahi Schimdun" macht das Versailler Diktat und besonders die Haltung Frankreichs für die gegenwärtige Lage verantwortlich. Während man auf der einen Seite Deutschland die Teilnahme an internationalen Besprechungen zur Aufrechterhaltung des Friedens erlaubt habe, habe Fr ank- reich im Hintergrund die Politik der Einkreisung Deutschlands weiter verfolgt. Diese Politik sei mit den Grundsätzen des Völkerbundes, den Frankreich als Grundlage für den europäischen Frieden betrachte, unvereinbar. Wenn Frankreich sich über den deutschen Schritt erstaunt zeige, und ihn als Störung des Friedens bezeichne, so könne dies nur als eine Verkennung der wahren internationalen Lage bezeichnet werden. Das Blatt schließt: „Wir teilen nicht die Ansicht, daß Deutschlands Schritt eine kritische Lage für den Frieden Europas herbeiführt."
KemelleberraschunamFrankreiO
Paris, 17. März (DNB.) Der Beschluß der Reichsregierung, die allgemeine Dienftpslicht em- zuführen, wurde schon am Samstagabend durch Sonderausgaben in Paris bekannt. „Die Oeffentlich- keit scheint", so stellt Havas fest, „auf diesen Beschluß gefaßt gewesen zu sein. Auch m amtlichen Kreisen wird versichert, daß man die deutsche Erklärung nicht überraschend finde, weil man seit langem Bescheid gewußt habe. In der letzten Ministerratssitzung habe Außenminister Laval seinen Kollegen bereits höchst aufschlußreiche Mitteilungen gemacht.
London, 18. März (DNB.-Funkspruch). In Downing-Street wurden am Sonntag z w e t Beratungen abgehalten, von denen die eine am Vormittag, die andere am Abend stattfand. Es nahmen teil: Ministerpräsident Macdonald, Baldwin, Sir John Simon, Eden und der ständige Unterstaatssekretär des Aeußeren, Sir Robert V a n \ i 11 a r t. Die englische Morgen- presse steht ganz im Zeichen der denkwürdigen Entscheidung des Führers. Im allgemeinen kann gesagt werden, daß die englische Presse die bedeutungsvolle Nachricht aus Berlin mit Ueber« raschung, aber mit großer Kaltblütigkeit ausgenommen hat. Vielfach wird die Forderung ausgesprochen, daß in den Bemühungen um Organisation der europäischen Sicherheit nicht nachgelassen werden sollte.
In der „Times" heißt es u. a.: Aus allge- meinen Gründen spreche manches dafür, die deutschen Karten auf dem Tisch zu haben. Die Teilnehmer an den kommenden Verhandlungen
Auch in den deutschen Kolonien im A u s- [ a n b sanden überall würdige Heldengedenkfeiern statt, wobei meist der Missionschef an den Gräbern deutscher Soldaten einen Kranz niederlegte. Eine besonders erhebende Feier fand auf dem Friehof von Potters Bar statt, wo die Besatzung der im Jahre 1916 über England 3er ft orten beiden deutschen Luftschiffe L 31 und LU bestattet sind. Im Beisein mehrerer hundert Reichsdeutscher legte Botschafter v. H 0 e s ck im Namen aller Deutschen in England einen Kranz an den Gräbern der Gefallenen nieder, nachdem vorher ein evangelischer und ein katholischer Pfarrer der Toten und ihres fortlebenden Werkes gedacht hatten Das Lied vom guten Kameraden beschloß die Feier, zu der sich u. a. auch der Landesgruppenleiter der NSDAP, für Großbritannien und Irland, Bene, der deutsche Militärattache, General Frhr.
Protest gege" Hindenburg
Rim


