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Montag, 18. März 1935
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Ur. 65 Srjtes Blatt i85. Zahrgang
Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Oer Toten Dermächtnis
Die Animst des Zührer«
Das weite Rund des Flugplatzes Oberwiesenfeld ist von SS.-Mannschaften abgesperrt. An den hohen Fahnenmasten leuchten die Fahnen des Reiches, das Schwarzweißrot, unter dem die Helden des Weltkrieges fielen, und die Zeichen der Bewegung, deren Führer dem deutschen Volk die Wiederherstellung seiner Ehre erkämpft hat. Der Flor der Trauer um die Toten des Weltkrieges ist gefallen. Sieghaft leuchten nun die Flaggen, als wollten fre das Ende einer Zeitspanne künden, in der das deutsche Volk Spielball fremder Mächte war, einer Zeit, die nun unwiderruflich der Vergangenheit angehört. Als Ehrengäste haben sich u. a. em- gefunten die Reichsleiter Amann, Schwarz, Fiehler und Bormann, Reichs st atthalter General Ritter von Epp, Ministerpräsident Siebert mit den Mitgliedern der bayerischen
Staatsregierung, Stabschef Lutze, dann als Vertreter des Reichsheeres Generalleutnant Adam, der Befehlshaber im Wehrkreis VII, ferner Generalleutnant Eberth, der Kommandeur im Luftkreis V, mit seinem Stabschef, die Spitzen der San- despolizei und der Schutzpolizei sowie viele alte Kampfgefährten des Führers aus München.
ländern. Während aber Polen in die dargebotene Hand des Führers und Reichskanzlers einschlug, hat Frankreich auch den feierlichen Verzicht Deutschlands auf irgendwelche territoriale Forderungen nach Rückkehr des Saargebiets zum Reich lediglich zur Kenntnis genommen, ohne daraus die Verpflichtung zu folgern, nun auch seinerseits die Hand zu einem ehrlichen Ausgleich zu bieten.
Die großen Militärmächte der Welt haben auf alle Anregungen des Führers keine andere Antwort gewußt, als blind und stur auf dem eingeschlagenen Wege gegenseitigen Wettrüstens zu beharren, ohne aber dem entwaffneten Deutschland das Recht zuzu-
Oer Führer bei den Heldengedenkfeiem in der Berliner Giasisoper.
Um 16.45 Uhr kommt die Maschine des Führers von Norden her in Sicht. Wie eine Flutwelle brandet, als das Flugzeug seine letzten Schleifen über dem Flugplatz zieht, die Begeisterung der Massen empor. Kurze Kommandos, und dann grüßen die Klänge des Badenweiler Marsches und Stürme der Begeisterung den Führer, als er als erster dem Flugzeug entsteigt. Ern Wald von kleinen Hakenkreuzsähnchen, eine unabsehbare Phalanx erhobener Arme hebt sich, vom Flugfeld aus gesehen, gegen den schwach bewölkten Himmel ab Das Deutschlandlied erklingt als machtvolles Bekenntnis der Zehntausende zu Deutschland und seinem Führer. Dann begrüßt Reichsstatthalter General Ritter v o n E p p den Führer in einer bewegten Ansprache, in der er dem Führer und Reichskanzler den Dank f ür seine geschichtliche Tat ausspricht Als pichen dieses Dankes brachte der Reichsstatthalter ein Siegheil auf den Führer aus, in das die Massen in jubelnder Begeisterung ernstimmen.
München, 17. März. (DNB.) In den Abendstunden des historischen 16. März war in der Gc- burtsstadt der Bewegung bekannt geworden, daß der Führer am Sonntag, nachdem die geschichtliche Entscheidung getroffen war, von Berlin wieder nach München zurückkommen werde. Hunderttausende hielten die weiten Flächen um den Flugplatz Oberwiesenfeld schon Stunden vor der festgesetzten Ankunftszeit belagert, und in den Straßen, durch die der Führer seinen Weg nehmen sollte, harrten weitere Tausende in dichten Mauern, stellenweise zehn und zwanzig Glieder tief, dem Kommen des Erweckers der deutschen Freiheit. So wurde dem Führer ein Empfang bereitet, wie ihn München noch niemals erlebt hat.
Auf dem Flugplatz.
DieTnumphschrldurchdieStadl' Der ganze viele Kilometer lange Weg vom Flug- j platz hinein in die Stadt und hier weiter durch die Ludwigstraße, vorbei an der Feldherrnhalle mit dem Mahnmal und der Residenz, hinein m Die Maximilianstraße gleicht einer einzigen via triumphalis. Von allen Häusern grüßten Fahnen in den Nationalfarben, die Straßen selbst waren in kurzen Abständen von Girlanden mit unzähligen Fähnchen der Bewegung überdacht, so daß man von weitem den Eindruck gewann, unter einem Baldachin in Rot dahinzufahren, von dem sich immer und immer wieder das Hakenkreuz auf weißem Grunde sieghaft abhob.
Die verschiedenen Formationen der Bewegung, denen die Absperrung anvertraut war, konnten nur mit Mühe und äußerster Anstrengung die Massen zurückhalten, die dem Führer zusubelten und in ihrer überschäumenden Begeisterung immer wieder versuchten, dem Wagen des Führers so nahe wie möglich zu kommen. Kein Fenster, kein Balkon aus dieser schier endlosen Strecke, die nicht von begeisterten Menschen besetzt gewesen wären, die dem Führer Huldigungen von nie erlebter Herzlichkeit bereiteten. Der Dank des ganzen Volkes für die Erlösung von schwerstem Alpdruck kam hier zu einem elementaren Ausdruck und legte Zeugnis für die unbedingte Bereitschaft, ab, dem Führer in seinem Kampf um Deutschlands Weltgeltung unbedingt Gefolgs ch a f t zu leisten.
Einen unvergeßlichen Eindruck für alle, die an dieser Triumphfahrt teilnehmen konnten, gab das Bild, das die Scharen der deutschen Ju-
ae nb — es waren rund 9000 Hitlerjungen und Pimpfe, ebenso Tausende von BdM.-Mädels — mit ihren vor Begeisterung leuchtenden Augen boten. Besonders dichte Scharen hatten auf den zur Lu d-- w i g s k i r ch e führenden Stufen, auf der Freitreppe der Staatsbibliothek und vor dem ehemaligen K r i e g s m i n i st e r i u m Aufstellung genommen. An den Säulen dieses Gebäudes hingen die Schaulustigen gleich riesigen.. Trauben, und selbst die Dächer der Residenz waren von wagemutigen Begeisterten besetzt.
An de? Feldherrnhalle
Ein Bild von grandioser Schönheit entrollt sich, als die Wagen in die Ludwigstraße eingebogen sind und der durch die Absperrungen m seiner vollen Breite freigehaltene Straßenzug den Blick auf die Feldherrnhalle freiglbt. Schon von weitem sieht man die Flammen emporlodern, die an beiden Seiten des Katafalks zum Gedächtnis der Gefallenen aus mächtigen Qpferschalen züngeln. Ihr Schein spiegelt sich wieder in den Feldzeichen der alten bayerischen Armee, die in zahllosen Schlachten und Gefechten das alce Heer von Sieg zu Sieg geführt hat.
Die Wagenkolonne hält an. Der Führer entsteigt seinem Wagen, begibt sich inBeg le i - tung des Stabschefs der SA. Lutze über die Stufen z u dem Katafalk und legt einen riesigen Lorbeerkranz für alle Toten Deutschlands nieder, während 16 Salutschüsse das Gedächtnis der gefallenen Kämpfer der Bewegung . vom 9. November 1923 ehren. Das Deutschlandlied - begleitet den feierlichen, in seiner Einfachheit er-
Ein Blick in die Ehrenloge während des Festaktes in der Staatsoper: In der Mitte der Führer und Reichskanzler, rechts von ihm der Reichswehrminister Generaloberst v o n Blomberg, der Ches der Marineleitung Admiral R a e d e r und der Chef der Heeresleitung General der Artillerie F r e i h e r r v o n F r i t s ch. — Links vom Kanzler Generalfcldmarschall v o n Ma ck e Men, Reichs- luftfahrtminister General der Flieger Göring, die Reichsminister Rudolf Heß, Dr. Goebbels.
Griff das Lügengewebe zerriß, das man um unser ehrliebendes, mannhaftes deutsches Volk gesponnen hat, um es einzugaukeln in trügerische Phantastereien und es damit im innersten Kern seines nationalen Selbstbewußtscins zu treffen. Mit der deutschen Wehrhaftigkeit ist auch Deutschlands Ehre wiederhergestellt. Frei und stolz kann das deutsche Volk wieder den Blick heben unter den andern Völkern der Erde, nicht um überheblich und dünkelhaft irgendwelchen abenteuerlichen Herrschaftsplanen nachzujagen, sondern um in der neugewonnenen, auf der eigenen nationalen Kraft ruhenden Sicherheit mit ihnen zu-wetteifern in Werken des Friedens und der allgemeinen kulturellen Wohlfahrt. Feierlich hat die Reichsregierung ihr Bc- kenntnis zu einer aufrichtigen Politik des Friedens erneuert, in deren Dienst auch das neue deutsche Volksbeer stehen wird. Wahrung der Ehre und Freiheit des deutschen Volkes, so lautet die Aufgabe, die der Führer und Reichskanzler der deutschen Wehrmacht, deren Grundstein am 16. Marz gelegt wurde, als ihr Oberbefehlshaber gestellt hat, getreu dem Testament, das Deutschlands tote Hel- denföhne uns, ihren Kameraden, und unfern Nachfahren hinterlassen haben.
Der Führer dankt dem Reichsstatthalter in kurzer Ansprache für die Begrüßung und hebt her- vor. wie glücklich er fei, heute in Sun. chen sein zu können.
Dann klingen di- Weifen des Kampfliedes der Bewegung zum Himmel empor Unter Sturmen der Begeisterung und des Jubels schreitet der Fuh- rer die Front der Ehrenformationen ab, wahrend die Mafien hinter den Linien in immer stärkere Bewegung geraten. Dann setzt sich die lange Reihe der Wagen in Fahrt, an der Spitze die W°gen des Führers und feiner Begleitung. Und nun hebt me triumphale Fahrt an, wie st- auch die Hauptstadt der Bewegung noch niemals gesehen bat ein Einzug, wie er selbst dem Führer und Reichskanzler in der Geburtsstadt seiner Bewegung noch mcht bereitet worden war.
In stolzer Trauer gedachte das deutsche Volk am gestrigen Sonntag der zwei Millionen seiner Hel- « densöhne, die mit ihrem Leib die Heimat vor dem - Ansturm des vielfach überlegenen Feindes schützten und durch ihren Opfertod auf den Schlachtfeldern des Weltkrieges ihren zurückgebliebenen Kameraden die heilige Pflicht überließen, weiterzukampfen für ein Deutschland der Ehre und Freiheit auch dann s noch, als alles verloren schien. Freiheit und Ehre I und Leben der Nation, untergegangen in einem > stickigen Sumpf von müder Resignation, Verzweis- I hmq, Bruderhaß und Selbstzerfleischung. Niemand i hat dies heilige Vermächtnis der gefallenen Kameraden brennender und zwingender empfunden, als der bayerische Kriegsfreiwillige, der als Gefreiter geschmückt mit der ersten Klasse des Eisernen Kreuzes aus dem Schützengraben zurückkam in em Deutschland, das sich selbst auf gegeben hatte, und nun mit fanatischem Willen und in unerschütterlichem Glauben an die ihm gewordene Sendung den Kamps um die Seele seines Volkes begann. Er hat ihn gewonnen. Das deutsche Volk hat wieder zurückgefunden zu seinem eigentlichen Ich, zu den Tugenden, die es einst groß und stark gemacht Haden. Und mit diesem Volk, das alle Keime der sittlichen Fäulnis abgestoßen, das wieder gesundet ist und Selbstvertrauen, Stolz und Ehrgefühl wieder gewonnen hat, konnte der Führer den schweren Gang wagen, der dem Deutschland seiner gefallenen Kameraden, unserm ewigen Deutschland den Weg m die Freiheit bahnen soll. Als am gestrigen Helden- qedenktag der Führer in der Reichshauptstadt das Ehrenmal Unter den Linden verließ und im Glanz der Frühlingssonne zu den präsentierenden Truppen der jungen deutschen Wehrmacht trat, die Fahnen hochgingen und das Spiel gerührt wurde, wußte das deutsche Volk: das Vermächtnis seiner toten Helden ist erfüllt, Deutschland nimmt die Wahrung seiner Ehre und Sicherheit als das höchste Lebensrecht jedes freien Volkes wieder in die eigene Hand und vertraut sie wieder der Kraft seiner Söhne an in dem gewissen Glauben, daß sie an Treue und Opferbereitschaft bis zum Tode denen nichts nachgeben werden, die einst ihr Leben gaben für dies ewige Deutschland. u
Es war eine geschichtliche Stunde, als der Führer in kühnem Entschluß Deutschland das Rechc wreder- nahm, selbst zu bestimmen über die Wahrung seiner Ehre und Sicherheit. Wie es seit Urväter Tagen höchstes Recht, aber auch höchste Pflicht jedes deutschen Mannes gewesen ist, wehrhaft zu fern, so steht die Wehrfreiheit an der Spitze der Lebensrechte eines jeden freien Volkes und nichts hat das deutsche Volk bitterer und entehrender empfunden als die schmachvollen Entwaffnungsbestimmungen _ des Versailler Diktats, die ihm unter heuchlerischen , Vorspiegelungen Schild und Schwert aus der Hand • schlugen und es zu einer Nation minderen Rechts, > beschränkter Souveränität degradierten. Der Aufruf , der Reichsregierung, der dem deutschen Volk und der , ganzen Welt die aus eigenem Entschluß zurückge- • nommene Wehrfreiheit verkündet und die in jeder Zeile die persönliche Diktion des Führers und Reichskanzlers erkennen läßt, geht noch einmal den Weg der Schmach und Schande zurück bis zu jener Stunde, als das deutsche Volk im Vertrauen auf die Ehrlichkeit der 14 Punkte Wilsons die Waffen streckte und die ihm auferlegten Entwaffnungsbestimmungen bis zum letzten Gewehr und zur letzten Handgranate erfüllte, um damit sein Teil beizutragen zu der allgemeinen Abrüstung, die der Versailler Vertrag als Ziel hingestellt und die das Völkerbundsstatut ausdrücklich festgelegt hatte. Anderthalb Jahrzehnte hat Deutschland auf die Erfüllung dieses förmlichen und feierlichen Abrüstungsversprechens der Vertragspartner von Versailles gewartet. Jahre vergingen, bis man sich überhaupt dazu bequemt hat, eine internationale Konferenz einzuberufen, die die Bedingungen für eine allgemeine Abrüstung prüfen und brauchbare Vorschläge für eihe Abrüstungskonvention ausarbeiten sollte. Bald genug wurde aus der Abrüstung die Rüstungsbeschränkung und schließlich zwang das Fiasko von Genf die Regierungen der Großmächte, in direkten Verhandlungen das Rüstungsproblem zu erörtern. Herausgekommen ist auch dabei nichts.
Deutschland hat in Genf ehrlich mitgearbeitet an dem Versuch, zu einer brauchbaren Konvention zu kommen. Es hat gemahnt und gewarnt, aber die Gegenseite hat in frivoler Verkennung des deutschen Willens nach Ehre und Gleichberechtigung Deutschlands Worte in den Wind geschlagen. Das nationalsozialistische Deutschland verließ Abrüstungskonferenz und Völkerbund, nachdem es deutlich geworden war, daß die in der Londoner Fünfmachteerklärung theoretisch anerkannte deutsche Gleichberechtigung nach dem Willen der Unterzeichner praktisch nie verwirklicht werden sollte. Aber immer noch hat sich die deutsche Regierung zur Verfügung gestellt, sobald es galt, für den Frieden Europas neue Garantien zu schaffen. Ja, ihrer eigenen Initiative entstammen nicht nur brauchbare Vorschläge für eine allgemeine Konvention zur Beschränkung der Rüstungen, sondern auch Angebote zum Abschluß von Nichtangriffspakten mit den Nachbar
erkennen, nun auch seinerseits ferne nationale Sicherheit inmitten hochgerüsteter Staaten durch eine dem deutschen Volkscharakter entsprechende Wehroerfassung und ein in Stärke und Bewaffnung den besonderen Bedürfnissen Deutschlands entsprechendes Heer sicherzustellen. Erst in den letzten Wochen war die Welt Zeuge der Ankündigungen von Aufrüstungen gewaltigsten Ausmaßes die die großen Militärmächte vorgenommen haben oder planen. Die Sowjetunion hat durch ihre maßgebenden Männer erklären lassen, daß sie über em Friedensheer von annähernd einer Million Marrn verfügt. Italien hat verkündet, daß alle seine wirtschaftlichen Kräfte nach genauem Plan m Den Dienst des Krieges gestellt werden wurden, L n g - land schreitet zur gewaltigen Steigerung seiner Luftflotte und umfangreichen technischen Verbesserungen seines Landheeres, dessen Zusammenarbeit mit Dem französischen schon seit Jahren durch gemeinsame Generalstabsreisen in Nordfrankreich sicher gestellt wird, und schließlich hat F r a n k r e ich in den letzten Tagen dem allen durch den lieber gang zur zweijährigen Dienstpflicht die Krone aufgesetzt.
" Die Reichsregierung hat aus allen diesen Maßnahmen der andern Mächte den berechtigten Schluß gezogen, daß die in Versailles einst verkündete Ab-
Deutschlands Dank an den Führer.
München, die Geburtsstadt der nationalsozialistischen Bewegung, bereitet dem Führer des deutschen Volkes zu Freiheit und Ehre einen triumphalen Empfang.
rüstungsidee nunmehr fallen gelassen ist, und in dem Gefühl der Verantwortlichkeit für die Sicherheit der Nation hat sie die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht beschlossen, indem sie gleichzeitig das Ausmaß der deutschen Rüstung bekanntgibt, um damit ein für allemal die durchsichtigen Behauptungen zu entkräften, Deutschlands Streben nach militärischer Vorherrschaft in Europa zwinge die andern Mächte zu so gewaltigen Rüstungen. Damit ist dem deutschen Volke jenes unvergleichliche und unersetzbare Instrument der Erziehung von Deutschlands wehrfähiger Jugend zur Selbstzucht und Unterordnung, zu letzter Einsatzbereitschaft und Treue gegen Ka meraden, Volk und Vaterland wiedergegebeu worden das wir in den Jahren nach Versailles oft so schmerzlich vermißt haben. Unsere kleine Reichswehr hat in der uns aufgezwungenen Form des langdienenden Berufsheeres in stiller, hingebender Arbeit die großen Traditionen der alten herrlichen deutschen Armee bewahrt, gehegt und gepflegt um sie nun weiterzugeben an die junge deutsche Wehrmacht das neue Volksheer, das der große Entschluß des Führers und Reichskanzlers an diesem ewig denkwürdigen 16. März uns geschenkt hat Ganz Deutschland dankt ihm für diese Tat, die mit festem


