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Wirtschaft.

tungsfeier der Ortsgruppe der NS.- Frauenschaft statt. Nach Begrüßungsworten der Frauenschaftsführerin, Frau Lucie Schäfer, hielt Kreisschulrat N e b e l i n g (Gießen) eine An­sprache, in der er Wesen und Wollen des National­sozialismus, Sinn und Zweck der Gesetze und Maß­nahmen der Regierung Adolf Hitlers ausführ­lich erläuterte. Im Anschluß hierqn nahm er die feierliche Verpflichtung der einzelnen Frauenschafts­mitglieder vor.

? L i ch , 17. Febr. Die hiesige Gefolgschaft der Hitlerjugend veranstaltete am Samstag­abend in der festlich geschmückten Turnhalle einen wohlgelungenen Werbeabend, zu dem auch der Unterbannführer Buß (Watzenborn-Steinberg) und der Adjutant des Führers des Bannes 116 er­schienen waren. Nachdem die Hitlerjugend unter den Klängen des Spielmannchuges in den Saal einmarschiert war, bearüßte der hiesige Gefolg­schaftsführer Wilhelm Lerch die zahlreich Erschie­nenen und legte in einer kurzen Ansprache den Zweck der Veranstaltung dar, wobei er dem Wunsche Ausdruck gab, daß die Veranstaltung das Verhält­nis zwischen Elternschaft und Hitlerjugend weiter­hin festigen und noch herzlicher gestalten möge. In bunter Folge wickelte sich dann das umfangreiche Programm ab, Musikvorträge, kleinere Theaterstücke, Sprechchöre, lebende Bilder, Lieder und Gedichte wechselten miteinander. Alle Darbietungen wurden mit reichem Beifall ausgenommen. Mit dem Liede der Hitlerjugend und einer Huldigung an den Führer wurde der Abend beschlossen.

* L i ch , 17. Febr. Die 83 Jahre alte Witwe Anne­marie Schmidt von hier zog sich durch einen unglücklichen Sturz einen Bruch des linken Oberarmes zu und mußte in ärztliche Behand­lung gebracht werden.

< Queckborn, 17. Febr. Der hiesige Krie­gerverein und die SAR. II veranstalteten am gestrigen Samstagabend in Görnerts Saal einen Deutschen Abend, zu dem alle Gliederungen der Partei und alle Vereine eingeladen waren. Der Vereinsführer, Kamerad L i n k m a n n , begrüßte die stattliche Versammlung und erteilte dem Sturm­bannführer der SAR. II, Oberleutnant a. D. B o ri­tz a r d (Gießen) das Wort. Kamerad B o n h a r d sprach von den Aufgaben der Kriegervereine im Dritten Reich, dem Sinn echten Frontsoldatentums und wahrhafter Kameradschaft. Mit einem Sieg- Heil auf den Führer und das Vaterland schloß er feine Ansprache. Ein Chor des Gesangvereins leitete zu dem zweiten Teil des Abends über, in dessen Mittelpunkt der Film standEin Man will nach Deutschland". In packenden, eindrucksvollen Bil­dern zeigte der Film, wie zwei junge Deutsche, bei Ausbruch des Weltkrieges in Südamerika beschäf­tigt, trotz aller Hindernisse und Schwierigkeiten dem Rufe ihres Blutes und der Pflicht folgen und den Weg nach Deutschland finden. Der weitere Verlauf des Abends hielt die Jugend beim Tanz noch lange beisammen.

Kreis Friedberg.

pb. Butzbach, 17. Febr. Die hiesige Fasel- marktgesellschaft wählte an Stelle des nach Oppenheim versetzten Bürgermeisters Dr. S ch e l -- l e r unseren neuen Bürgermeister Dr. Mörschel zum Vorsitzenden. Der Markt wird am 21. März in der seither üblichen Waise abgehalten. Wie der anwesende Leiter des Tierzuchtamtes Gießen der Landesbauernschaft Hessen-Nassau, Oberlandwirt­schaftsrat Dr. Wagner- Gießen, mitteilte, wird mit dem Markt, wie bisher, eine Versteigerung von Zuchtbullen und Zuchtebern stattfinden.

Ein Flamingo gefangen.

LPD. Marburg, 16. Febr. In der Nähe des südwestlich von hier gelegenen Ortes Damm wur­den vor einigen Tagen zwei Flamingos beob­achtet. Ein jüngerer, anscheinend erschöpfter Fla­mingo konnte lebendig eingefangen und dem Mar­burger Tiergarten übergeben werden. Ob sich die in Nordafrika beheimateten Tier von dort aus bis in die hiesige Gegend verflogen haben oder ob sie aus einem inländischen Tiergarten entwichen sind, konnte noch nicht festgestellt werden.

* Zahlungen für d i e Einfuhr aus Sowjet-Rußland. Die Reichsstelle für Devi­senbewirtschaftung hat angeordnet, daß mit Wir­kung vom 16. Februar 1935 für die Einfuhr sowjet­russischer Waren Devisenbescheinigungen der lieber« wachungsstelle erforderlich sind.

* Keine Lieferfristen für deutsches Thomasmehl. Der Verein der Thomasmehl­erzeuger teilt unter anderem mit: Die im Einver­nehmen mit dem Reichsnährstand im November und Dezember eingeräumte Frühbezugsvergütung hat den deutschen Werken einen sehr starken Ab­rufseingang gebracht. Den Werken ist es gelungen, diese starke Abrufmenge in drei Monaten restlos zum Versand zu bringen. Die Werke sind heute in der Lage, eingehende Aufträge unverzüglich ohne Lieferfrist zu erledigen.

Khein-Mainische Mittagsbörse.

Sehr still.

Frankfurt a. M., 16. Febr. Die Börse lag am Wochenschluß sehr still. Von der Kundschaft waren nur minimale Aufträge eingctroffen. Die Kulisse bekundete starke Zurückhaltung, zumal nen­nenswerte wirtschaftliche Anregungen fehlten. Mel­dungen über einen bevorstehenden Abschluß der Berliner Stillhalte-Verhandlungen blieben ange­sichts der herrschenden Geschäftsstille ohne Einfluß.

Die Kursbildung an den Aktienmärkten war ziemlich uneinheitlich, wobei sich die Ab­weichungen nach beiden Seiten die Waage hielten. JG.-Farben eröfneten mit 141,50 (141,75). Am Montanmarkt waren Mannesmann auf die Mittei­lung über die Geschäftslage mit 78,90 (78,50) mäßig höher, anderseits gaben Nheinstahl 0,50 und Gelsen­kirchen 0,25 v. H. nach. Am Elektromarkt konnten sich AEG. um 0,13, Mainkraft um 0,50 und Lah- meyer um 1 o. H. verbessern, Licht und Kraft gin­gen um 0,25 v. H. zurück Von Zellstoffaktien Letz­ten Aschaffenburg 0,90 v. H. schwächer ein, Wald­hof lagen 0,25 v. H. freundlicher. Schiffahrtspapiere blieben knapp gehalten. Sonst eröffneten noch Daimler 0,65, Cement Heidelberg 0,25, Westdeutsche Kaufhof 0,90 v. H. niedriger, anderseits Moenus

Die E i n f u hr betrug im Januar 404 Millio­nen Mark. Gegenüber dem Dezember 1934 ist sie somit leicht gestiegen. Während die Einfuhr von Lebensrnitteln nach der starken Steigerung des Vormonates um 13 v. H. gesunken ist, hat da­gegen die Einfuhr von lebenswichtigen Rohstoffen im Ganzen um rund 10 v. H. zugenommen. Ge­stiegen ist insbesondere die Einfuhr von Textil­rohstoffen. So betrug die Zunahme bei Wolle (roh und bearbeitet) 9 Mill. Mk., bei Baumwolle 5 Mill. Mk. und bei den übrigen Textilrohstoffen rund 4 Mill. Mark. Zu berücksichtigen ist hierbei, daß die Einfuhr von Textilrohstoffen um die Jah­reswende regelmäßig ihren jahreszeitlichen Höchst­stand zu erreichen pflegt. Im übrigen haben die in den vergangenen Monaten abgeschlossenen Kom- vensations- und Verrechnungsgeschäfte gerade bei Textilrohstoffen die Einfuhrmöglichkeiten wesentlich gebessert, während die entsprechenden Ausfuhr­geschäfte erst später in der Statistik erscheinen wer­den. Abgesehen hiervon ist eine nennenswerte Zu­nahme nur bei Eisenerzen und Kupfer festzustellen. In beiden Fällen hält sich jedoch die Steigerung in wesentlich engeren Grenzen. Die Einfuhr von Fer­tigwaren war im ganzen kaum verändert.

Die Ausfuhr hat von 354 Millionen Mark im Dezember 1934 auf rund 299 Mill. Mk. im Januar das heißt um etwa 15 v. H., abgenommen. Dieser Rückgang ist in erster Linie jahreszeitlich zu er­klären. Im Januar 1934 ging die Ausfuhr um 17 v. H., im Januar 1933 um 20 v. H. und im Januar 1932 sogar um fast 27 v. H. gegenüber dem jeweiligen Vormonat zurück. Der Rückgang der Ge-

Maschinen 0,25 und Feinmechanik Setter 0,13 v. H. höher. Weiter gesucht waren auf Dioidendenhoff- nungen Deutsche Linoleum mit 138,25 (136,50). Etwas gebessert waren außerdem Hanfwerke Füssen mit 70,50 (70). Kunstseide AKU. blieben von der Dividendenerhöhung bei der englischen Kunstseide­gesellschaft Courtaulus unberührt und lagen mit 53,75 unverändert. Ertwas schwächer waren noch Deutsche Erdöl mit 99 (100,13), Reichsbank lagen mit 164 unverändert.

Auch an den Rentenmärkten ging es sehr ruhig zu. Altbesitzanleihe bröckelten auf 112,25 (112,50 v. H.) ab, späte Reichsschuldbuchforderun­gen, Kommunal-Umschuldung und Zinsvergütungs­scheine blieben etwa behauptet.

Im Verlaufe war die Haltung überwiegend schwächer. Das Geschäft schrumpfte noch mehr zu­sammen, und die Zurückhaltung wurde allgemeiner. An den variablen Aktienmärkten traten durchschnittliche Rückgänge von 0,25 bis 0,50 v. H. ein. Moenus Maschinen verloren 0,75 auf 86 und JG.-Farben fast 1 o. H. auf 140,50. Leicht gebessert waren nochmals Hanfwerke Füssen mit 71 (70,50). Am Kassamarkt lagen einige Industrie-Aktien fest, besonders Gebr. Roeder, Darmstadt, mit 105,50 (101), Motoren Darmstadt mit 90 (87), ferner waren Hess.-Nass. Gas zu 93 (1. K. 89) und Klein, Schanzlin zu 81 (79) gesucht. Auch am Renten- markt gingen die variablen Kurse im Verlaufe meist um 0,13 v. H. zurück. Gold- und Liquidations­pfandbriefe blieben unverändert, Kommunal-Obli- gationen und Stadtanleihen waren teilweise bis 0,50 o. H. höher. Staatsanleihen lagen ruhig. Der Auslandrentenmarkt lag geschäftslos. Tagesgeld blieb zu 3,50 v. H. unverändert.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

F r a n f f u rt a. M., 18. Febr. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Es waren aufgetrieben 1124 Rinder, darunter 309 Ochsen, 98 Bullen, 400 Kühe, 317 Färsen, 478 Kälber, 48 Schafe, 3763 Schweine. Es kosteten: Ochsen 22 bis 39, Bullen 23 bis 35, Kühe 13 bis 35, Färsen 22 bis 39, Kälber 23 bis 48, Lämmer und Hämmel 32 bis 36, Schweine 38 bis 53 Mark. Marktverkauf: Rinder, Kälber, Hümmel und Schafe ruhig, Schweine mittelmäßig.

samtausfuhr gegenüber dem Dezember 1934 entfällt zum ausschlaggebenden Teil auf Fertigwaren. Die Ausfuhr von Rohstoffen war nur wenig vermin­dert. An dem Ausfuhrrückgang ist die weitaus große Mehrzahl der Absatzländer beteiligt.

Die Handelsbilanz schließt demnach hn Januar mit einer erhöhten Passivität, nämlich mit einem Einfuhrüberschuß von 105 Mill. Mk. gegen­über 46 Mill. Mk. im Dezember ab. Ebenso wie im Dezember ist auch der hohe Einfuhrüberschuß im Januar mehr oder weniger als eine vorübergehende Erscheinung zu betrachten, z. T. handelt es sich zweifellos um eine Saisonerscheinung. Auch in den meisten Vorjahren war von Dezember zu Januar ein Rückgang des Ausfuhrüberschusses bzw. eine Steigerung des Einfuhrüberschusses zu verzeichnen.

Hierzu ist nach Informationen des Fwd. zu be­merken, daß es sich bei der Steigerung des Einfuhr­überschusses von 46 Mill. Mk. im Dezember auf 105 Mill. Mk. im Januar zum Teil zwar auch um eine Saisonerscheinung handelt, wie sie in früheren Jahren üblich gewesen ist. Dennoch erfordert die Höhe dieses Einfuhrüberschusses die ernsteste Beach­tung und zwingt zu einer Ueberprüfung der ganzen bisherigen Clearing-Verträge, die in der Richtung einer Verminderung unseres Exportes so stark ge­wirkt haben. Es hat sich gezeigt, daß die Verträge, die gegen deutsches Anraten geschaffen worden sind, um die Zinsforderungen her Auslandgläubiger sicherzustellen, den deutschen Aussuhrhandü immer mehr einschränken, ohne in jedem Falle die ge­wünschte Zinszahlung zu erreichen.

Der deutsche Außenhandel im Januar.

Biehmarklordnvllg und Srzeugungsschlachi.

Briefkasten der Redaktion.

Eine langjährige Abonnentin. Der Richtsatz der Kleinrentnerhilfe beträgt für einen alleinstehenden Rentner 45 Mark und für eine alleinstehende Rent- nerin 42,50 Mark monatlich. Aufwertungszinsen sind auf den Richtsatz anzurechnen, soweit sie die Freigrenze von monatlich 22,50 Mark übersteigen. Don einem Zinseinkommen von monatlich 35 Mark sind somit 12,50 Mark auf den Richtsatz anzurech- nen, während ein Zinseinkommen von monatlich 20 Mark anrechnungsfrei bleibt. Im letzteren Falle wäre somit der volle Richtsatz zu gewähren, vor­ausgesetzt, daß nicht noch sonstiges anrechnungs­fähiges Einkommen oder unterhaltsfähige Ange­hörige vorhanden sind.

Die Presse - Abteilung der Landesbauernschaft Hessen-Nassau teilt mit:

Die Schaffung von Festpreisen ist auf dem viel­gestaltigen Gebiet der Viehmärkte außerordentlich schwierig. Mindestens ist eine lange Zeit aufmerk­samster Beobachtung aller zuständigen Stellen nötig, ehe man an eine gleichbleibende gerechte Preis­gestaltung gehen kann. Die Viehmarktordnung ver­folgt deshalb zunächst das Ziel, das Angebot auf den Bedarf der einzelnen Märkte abzustimmen. Sinn und Ziel der Marktordnung ist:Gerechter Preis für Bauer und Tierhalter, ohne den Ver­braucher über Gebühr zu belasten."

Diese Regelung der Viehmärkte geschieht durch rechtzeitige vorhergehende Feststellung des Bedarfs bei den Abnehmern (Metzgern) und den entspre­chenden Lieferungszulassungen (Kontingenten) an die Verkäufer (Agenturen). Im Gebiet der Landes­bauernschaft Hessen-Nassau, die soweit nicht nach Koblenz oder Mannheim geliefert wird in das Gebiet derBezirksvereinigung für Schlachtvieh­verwertung Hessen" fällt, ist durch die Viehmarkt­ordnung und ihre praktische Anwendung eine große Stetigkeit der Preise und ein Wegfall nennens­werter Ueberftänbe erreicht worden. Die Märkte von Frankfurt a. M., Wiesbaden, Mainz und Darm­

stadt, die eine Zeit die schlechtesten des Reiches waren, liegen heute in ihren Preisnotierungen über den rheinischen Märkten und mit an der Spitze aller Märkte Deutschlands.

Die planmäßig vorgenommenen Marktregelungs­maßnahmen und die Herausnahme der O-Rinder bildeten die Grundlage , für die Verengung der Preis­unterschiede der einzelnen Güte oder Gewichtsklassen. In Bauernkreisen hört man nun oft die Ansicht: Die Notierungen stimmen nicht! Hierzu muß fol­gendes grundsätzlich gesagt werden:

Die Notierungskommission arbeitet im Interesse aller beteiligten sehr scharf. Ebensowenig ist das beste Rind, das der Bauer im Stalle hat, immer ein ^-Rind. Bei einem Auftrieb von 1000 Rindern auf dem Großmarkt, sind andere Dergleichsmöglich- keiten gegeben, als im heimischen Dorf. Wenn nun die Notierungen auf dem letzten Markt für gering genährte Kühe 14 bis 19 Pfennig war, und der Bauer hat nur 12 Pfennig bekommen, so hat dies seinen Grund in der gesetzlichen Berechnung der Kommission, 15 v. H. der Verkäufe nach unten und oben aus den Preisnotierungen herauszulassen. Diese Maßnahme liegt gerade in dem Interesse der Allgemeinheit der Erzeuger; denn nach den Notie­rungen des Marktpreises richtet sich ja der Preis auf dem Lande. Die Marktpreise bilden die Land­preise. Gerade im Interesse des Bauern muß weiter gefordert werden, daß man sich auf dem Lande nach der Preisbildung der Märkte richtet und nicht etwa ^.-Schweine für 45 Pfennig verkauft, wenn die Notierung bis 53 Pfennig reicht. Vier Pfennig dürfen in den Überschußgebieten unserer Landes­bauernschaft die äußerste Grenze des Nachlasses von der Marktnotierung fein. Die Lage an den Vieh­märkten im ganzen Reich ist zur Zeit etwas weich. Zu einem gewissen Verbrauchsrückgang auf der einen Seite kommt ein durch die Futtermittelknapp­heit hervorgerufenes größeres Angebot. Aufgabe einer vorschauenden Marktordnung ist es, den Be­darf zu decken, wenn das Angebot auf dem Lande nachläßt. Nicht möglich sind die hierbei geübten Kontingentierungsmaßnahmen aber für Kälber, denn die Abmelkwirtschaften, deren Zahl sich durch den guten Werkmilchpreis vermehrt hat, können ihre Kälber nicht halten. Hier liegt die einzige Möglich­keit zur Vermeidung eines Preisrucks beim Bauern: gute Kälber halten, denn sie bringen immer Geld.

Gruß aus Amerika.

Laß aus weiter Fern' dich grüßen, Oberhessen, Heimatland, Ganz besonders dich, mein Gießen, Dir mein Herz bleibt zugewandt. Wenn auch Land und Meer uns trenner Mehr als fünfzig Jahre schon, Werd' ich doch stets gern mich nennen Oberhessens treuen Sohn.

Andre mögen lobend weisen Hin auf manchen andern Gau, Ich, für mein Teil, werde preisen Vogelsberg und Wetterau;

Hinterland nicht zu vergessen. Das man hat von dir getrennt, Es gehört zu Oberhesse», Wenn man es auch preußisch nennt. Mn an manchem Ort gewesen, Nirgends fand ich Heimatglück, Werd' vom Heimweh erst genesen, Kehr' nach Hessen ich zurück. Wo gewandelt meine Ahnen, Wo ich glücklich war als Kind, Alle diese Plätze mahnen: Komm zur Heimat, komm geschwind!

Karl Buff, Union, Illinois

Itundfunkproqramm

Dienstag, 19. Februar.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15 und 6.30: Gymnastik. 6.55: Morgenspruch Choral. 7: Frühkonzert. 8.10: Wasserstandsmeldungen, Wetterbericht. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.10: Schul­funk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags­konzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbe­richt. 15.15: Für die Frau. Der BdM. eröffnet den Reichs-Berufswettkampf. 16: Nachmittagskonzert. 18: In der Pause: Kunstbericht der Woche. 18.15: Italienischer Sprachunterricht. 18.30: Aus Wirt­schaft und Arbeit. Australien ein kommender Kontinent? Zwiegespräch. 18.50: Unterhaltungskon­zert. 19.50: Erzeugungsschlacht. 20: Nachrichten. 20.10: Aus dem großen Haus in Darmstadt: Toska". Musikdrama. In der Pause 20.50 bis 21.05: Aus dem Leben Puccinis. 21.45 bis 22.05: Nachrichten. 22.35: Der blinde Thomas. Ein Schick­salsbild von Karl Heinrich Waggerl. 23: Nachtkon­zert. 24 bis 1: Nachtkonzert. 1 bis 2: Nachtkonzert.

Sprem^rn. oen oer Redaktion.

11.30 bis 12.30 Ahr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach- mittag geschloffen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Datum

6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 6% ehem.7% Dt.ReichSanl.v. 1929 6%% Dvung-Anleihe Don 1930 .. Deutsche Anl..Ablos..Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

DeSgt. ohne Auslos.-Rechte......

6% elfem.8% Hess. Bolksstaat 1929

(rückzahlb. 102%) ............

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12..................

6^2% Hess. Landes-Hypothekem bank Darmstadt ytqui.........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Eammelabl. An.

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

6% elfem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bl3 1935

6% elfem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

6Yi% ehern. 4Vt% Franks. Hyp..

Bank-Llqu.-Psandbriefe.......

6%% ehern. 4-4% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe.....

6% eifern. 8% Pr. Landespfand, bciefanstalt, Pfandbriefe R. VJ 6% ehern. 7% Pr. LandeSpfand»

briefanstall, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch. Verrechnungskurs..

*% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente *% Ungarische Goldrente.......

*% Ungarische StaatSrente v. 1910 *Vi% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 *% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a-SL

Berlin

Frankfurt a. M

Schluß» lurs

Schloßt. Abmd» börse

Schluß» kurs

Schlußt. Mittag, böne

Schluß­kur«!

Schluvr Abend» börse

15-2 1

16 2.

15.2.

16.2-

äDatum

15-2.

16-2

99.13

99,13

99.5

99,4

4% vesgl. Serie 11 .............

8 4

8,4

4,4

-

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4.25

101.5

101,5

101.75

101,5

S'/,%Rumän.vereinh.Rentev.lS13

7

7

112.5

112,13

4% Rumänische vereinh. Rente

8 ¥<% Anatolier ...............

413

4,13

112.4

112

34,75

34,75

96.75

96,75

96.5

Hamburg-Amerika-Paket .....o

Hamburg-Südam. Dampfschiff . o

31.13

95.75

95,75

Hansa-Dampsschifs...........o

Norddeutscher Lloyd ......... 0

34.25

33,9

99.25

99,25

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

87-25

86,75

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

114-5

114,75

114

114,75

Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconp»

83.25

83

113.5

113,75

113.75

113,65

Gesellschaft........... o

Dresdner Bank........o

83-75

83-75

164

83,25

83,25

164

95.75

95,75

96

95,75

Reichsbank ...... 12

95.75

95,75

_

_

A-E.G..................... o

30.65

30,5

139,75

106

99.13

99,13

Bekula.................. n

140-9

106-65

ßlettt. Lieferungsgesellschaft... 6

99.5

99,5

99.5

99,75

Llcht und ftroft ........6

gelten & Guilleaume......... 0

118 5 87.25

118,25

86,9

97

97

97

97

»AUIA^ektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........ 6

114-5

114,75

97 105-25

97

105,3

97

SchuckerlSCo. ...

99.5 144-75

119

99 T 144,75 120

97

Siemens L Halske......

105.25

105,3

Lahmeyer L Eo............. io

26

26

25,75

Buderus ........... 0

91.25

100.13

91

99,5

8

1,175 7,85

12

8.05

1.3

Deutsche Erdöl.......IIIIII 4

7,95

Gelsenkirchener........ ö

70.75

99.5

70 99,25

7.65

7.7

11-13

7,6

7,7

11

7.6

7.8

11

7,55

7,7

10,75

Harvener.................. 0

vocid) EisenKöln-Neuessen .. o Ilse Bergbau ............... g

*

Ilse Bergbau Genüsse........ g

121-9

86.75

7» t

121,5

86,5 78.5

8.4

8,4

-

-

Klocknerwerke........ Ö

ManneSmann-Röhren ...... o

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß» lurs

Schluß!. Mittag- bürsc

Schluß» kurs

Schluß!. Abmd» börfe

Schluß« kurs

Echlußk. Mittag» börse

15-2

16-2

Batum

15-2.

16.2

15.2.

16-2-

Mansselber Bergbau.........0

92.25

92

92.5

92,65

44

>

Kokswerke ........ o

101-9

101,75

7-1

Phönix Bergbau.............0

55.9

55

55.75

55,13

4-13

4,13

Rheinische Braunkohlen .....10

207.25

207

207.5

205,25

349

34,25

Rheinstahl..................o

96.5

95,75

96-9

96

Bereinigte Stahlwerke........0

46.5

46,25

46.65

46

Otavi Minen ...............0

12.5

12 25

31 28

27/65

Kaliwerke Aschersleben........6

106.25

105

106

105

Kaliwerke Westeregeln........5

106

104

105-25

104,75

33-9

34

Kaliwerke Salzdetfurth.....iy2

150

87-25

86,9

115

114,75

3- G. Farben-Jnbustrte.......7

141-75

141

141.9

141,25

83.25

82,75

Scheideanstalt.......... 9

207

206,5

Goldschmidt ....... 0

92.5

83.75

83,25

Rütgerswerke.......... 0

103-65

102,65

103-5

103,65

83-75

83,25

Metallgesellschast.............0

95-5

94,25

95-75

164 75

164

PHÄpv Holzmann........... 0

84

84

30.4

30,4

Hementweck Heidelberg ......0

116-5

116,25

140.9

140

Zementwerk Karlstadt.........0

127

127

106.13

105

118-5

118

Schultheis Patzenhofer .......0

103

102,75

87

86,13

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

53-75

53,65

54.4

53,13

114.5

114,75

Beinberg..................0

-

118-75

118

110

109,25

Zellstoff Äaldhos ............0

52.5

52,75

52-25

52

99.9

99,75

Zellstoff Aschaffenburg ...... 0

75-25

74,13

74.75

74,5

145

145,5

Dessauer Gas .............. 7

127-4

127,75

119

119,5

Daimler Motoren ............ 0

51.13

50,4

51-4

50,13

Deutsche Linoleum .......... 0

136.5

138,5

136

137,5

91.25

91

Orenstetn & Koppel..........0

.

84.5

84,13

100

99,5

Leonhard Tietz..............0

39.65

38,75

39.25

38,5

70-5

99

70

99

Ebade......................10

196-75

Acrumulatoren-FabrS........ 0

159,5

159,75

87-5

121.75

87,4

121 5

Eonti-Gummt........ 0

143-5

143

Gritzner........ 01

34 e s

86.5

86,5

Moinkraftwerke Höchst a,®L... 4

89.5

3490

iS

78-65

7«

Süddeutscher Zucker .........8

124.25

164

162

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Banknoten.

15. Februar

16.Februar

Amtliche Jlotierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

Buenos Sitte-.

0.638

0.642

0,638

0,642

Brüssel-----

58.17

58-29

58,17

58,29

Rio de Jan. .

0.194

0.196

0,194

0,196

Sofia ......

3.047

3-053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54.22

54.32

54,19

54,29

Danzig.....

81.27

81.43

81,29

81,45

London .....

12-145

12-175

12,135

12,165

HeliingforS..

Paris ......

5-36

5.37

5,355

5,365

16.425

16-465

16,43

16,47

Holland ...

168.28

168.62

168,35

168,69

Italien.....

21.20

21.24

21,20

21,24

oaoan ......

0.707

0-711

0,707

0,709

Jugoslawien

5-649

5.661

5,649

5,661

Oslo..... :

61 03

61-15

61,00

61,12

Wien.......

Lissabon....

48.95

11.02

49.05 11-04

48,95

11,015

49,05

11,035

Stockholm...

62-60

62.72

62,57

62,69

Schweiz ....

80-72

80 88

80,72

80,88

Spanien....

34-06

34-12

34,05

34,11

Prag.......

Budapest ...

10.40

10-42

10,405

10,425

Renyork...

2-491

2-495

2,491

2,495

Berlin, 16.Februar

Geld

Srie,

Amerikanifche Roten..............

2,443

2,463

Belgische Noten..................

57,96

58.20

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten ...............

Holländische Noten ...............

167*93

168'ei

Italienische Noten................

21,33

21,41

Norwegische Noten ..............

60,84

61,08

Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

spanische Noten.................

Ungarische Note« ................