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mehrere Todesopfer gefordert. In Bres»au wurde am Sonntagvormittag eine Verkäuferin auf dem Ring von einem herabfallenden Mauerstück erschlagen. Bei Halle wurde ein fünfjähriger Junge, der auf einer Wiese am Stadtrand abgebrochenes Astwerk sammelte, von einem umstürzenden Baum begraben und auf der Stelle getötet. In der Dewaheim-Kolonie im Mülheimer Stadtteil Dümpten wurden so schwere Verwüstungen am gerichtet, daß 36 Familien mit etwa 200 Personen zum großen Teil wohnungslos geworden ind. Zwei Personen mußten mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Im Thüringer Wald war am Samstag der Postautobusverkehr von Friedrichsroda nach Finsterbergen unmöglich, da die Straße von etwa 70 vom Sturm gefällten Baumen gesperrt war. Im Bezirk der Reichsbahndirektion Dresden wurden durch den Sturm verschiedentlich
Die Carolus-Druckerei vorm. Anton Heil G. m. b. H. in Frankfurt a. M. teilt u. a. mit: Das Mißverhältnis zwischen Abonnentenstand und den nicht weiter abbaufähigen Kosten für den Apparat einer Großstadtzeitunq zwingt uns zu dem Entschluß, die Rhein-Mainische Volkszeitung ebenso wie die Offenbacher Volkszeitung am 28. Februar ds I. zum letzten Male erscheinen zu lassen. Dte Druckerei, der Buchverlag sowie die Buchhandlung werden von der Schließung der Zeitung nicht berührt.
lut et. Das Wasser steigt ziemlich schnell und rückt die Hochwassergefahr, wie schon in der vorletzten Woche, wiederum in bedrohliche Nähe.
wurden Bäume entwurzelt und Telegraphendrähte zerstört. Auch in London selbst richtete der Sturm Sachschaden an. Mehrere Flüsse sind über ihre Ufer getreten. Der Windermere-See ist infolge der außerordentlich starken Regenfälle der letzten Zeit erheblich über seine Ufer getreten.
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Jm Alter von 71 Jahren ist in Wiesbaden der frühere Regierungspräsident Dr. Wilhelm von M e i st e r gestorben. Der Verstorbene war ein Sohn des Mitbegründers der Höchster Farbwerke Karl Friedrich Wilhelm Meister. Er wurde 1892 Landrat in Höchst und leitete von 1905 bis 1919 den Regierungsbezirk Wiesbaden.
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Aus dem Asow-Donez-Gebiet' wird gemeldet, daß Bauern auf offener Straße zwei jugendliche Kommunisten erschossen haben. Durch die politische Polizei wurden sechs
Störungen im Zugverkehr verursacht.
Sturm an der Wasserkante.
Drei Fischer ertrunken.
Der schwere W e st st u r m, der Sonnabendnachmittag wieder über dem ganzen norddeutschen Küstengebiet und der See tobte, wütete auch am Sonntag weiter. Er richtete in Hamburg und Umgegend erheblichen Gebäude- und Baumschaden an. Die Bewohner in der Nähe des Hafens haben sich auf Hochwassergefahr vorbereitet. In der Nordsee ruht fast der gesamte Schiffsverkehr. Bei Cuxhaven sind zahlreiche Schiffe vor Anker gegangen, um besseres Wetter abzuwarten. Auch auf der Unterelbe ankern Fahrzeuge aller Größe und Nationalitäten.
In der Nacht zum Sonntag fetzte unter starken Regen- und Schneeschauern über der Danziger Bucht ein heftiger Nordwestfturm ein, der sich in den Morgenstunden zum Orkan steigerte. Der Sturm hielt mit fast unverminderter Stärke den ganzen Sonntag über an. Zahlreiche Sturmschäden werden aus Danzig und den Vororten gemeldet. Der Sturm drückte mehrere Schaufensterscheiben ein, auch wurden Bäunte entwurzelt. Der Strießbach, der infolge der Schneeschmelze über die Ufer getreten war, hat einzelne kleinere Gehöfte überschwemmt. Der Sturm hat auch zahlreiche Schäden an den Lichtleitungen verursacht. Auf der Ostsee vor Bodenwinkel an der Danziger Nehrung kenterte etwa 300 Meter vom Strande entfernt ein mit vier Fischern* besetztes Boot. Drei von ihnen fanden den Tod in den Wellen. Der vierte wurde mit dem gekenterten Boot- an das er sich geklammert hatte, eine Stunde nach dem Unglück an Land aetrieben.
Die Mosel um über 2 Meter gestiegen.
Seit Samstag ist die Mosel infolge der starken Niederschläge im Hochwald, in den Vogesen und in der Eifel um über zwei Meter g e - stiegen. Der Trier-Pegel, der noch am Freitag-
beftimmung, Gleichberechtigung, sowie nach Schaffung einer modernen Nation im Geiste der Unabhängigkeit und des S e l b st - vertrauens gebe keinen Grund für internationale Verwirrungen. Die Lösung schwebender und trennender Fragen ließe sich auf dem Wege diplomatischer Verhandlungen erreichen.
Bom BeichsberufSwettkampf.
pitän zur See, 1892 Konteradmiral, 1895 wurde er zur Disposition gestellt und erhielt 1901 den Charakter als Vizeadmiral. Während des Krieges war Aschenborn Kommandeur des Freiwilligen Kaiserlichen Motorboot-Korps, das er in Friedenszeiten elber gegründet hatte. Aschenborn war Vorstandsmitglied der Deutschen Kolonialgesellschaft und Präsident des Kaiserlichen Motorklubs und des Kaiserlichen Jachtklubs.
Zeppelin-Kapitän Flemming f.
Von der Kundgebung im Sportpalast. Die Redner i des Abends, Reichspropagandaminister Dr. G o e b - ! bels, Reichsjugendführer Baldur v. Schirach i (Erster von rechts) und Reichsorganisationsleiter । Dr. Ley (Dritter von rechts), im Gespräch mit einem Pimpf.
Die bevölkerungspolitische Auswirkung i des Reichserbhofgesehes.
Berlin, 15. Febr. (DNB.) Die Akademie ' für deutsches Recht teilt mit: Der Ausschuß ; für Erbhofrecht der Akademie für deutsches Recht ' tagte am 14. Februar unter dem Vorsitz von Ministerialrat Dr. Saure im Preußenhaus. Es wurde die bevölkerungspolitische Auswirkung des Reichserbhofgesetzes und die damit zusammenhängenden Fragen besprochen. Der Ausschuß, an dessen Sitzung u. a. die führenden Bevölkerungspolitiker teilnahmen, ist sich darüber einig, daß die zunächst hier und da geäußerten bevölkerungspolitischen Bedenken gegen das Reichserbhofgesetz grundlos sind, daß vielmehr im Gegenteil das Reichserbhofgesetz die Grundlage dazu bietet, daß das Bauerntum durch eine möglichst große Kinderzahl seine Verpflichtung zur Erhaltung der Nation erfüllt.
Meine politische Nachrichten
Am Freitag empfing der Reichsaußenminister Frhr. v. Neurath den italienischen Botschafter Cerutti und alsdann den belgischen Gesandten Grafen Kerkhove und unterrichtete sie über die deutsche Antwort auf das Londoner Kommunique. *
Der Führer und Reichskanzler hat dem Reichsorganifationsleiter der NSDAP, und Leiter der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Robert Ley, zu feinem Geburtstag telegraphisch herzliche Glückwünsche zum Ausdruck gebracht. Ihre Glückwünsche Haden ferner, u. a. drahtlich, ausgesprochen: Reichsminister Dr. Goebbels, Reichsminister Seldte, Reichssportführer von Tschammer-Osten, viele Gauleiter der NSDAP., die Bezirks- und Gauwalter der Deutschen Arbeitsfront,'viele Gefolgschaftsmitglieder und Betriebsführer aus allen Gauen Deutschlands.
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Der Leiter der Kommission für Wirtschaftspolitik bei der Reichsleitung der NSDAP., Bernhard Köhler, veranstaltet am 4. März in Leipzig gelegentlich der Frühjahrsmesse eine große Kundgebung, die die Geschlossenheit von Partei, Staat und Wirtschaft vor aller Oefsentlichkeit bartun soll. Es sprechen Reichsbank- präsident Dr. Schacht, der Reichskommissar für Preisüberwachung Dr. Goerdeler und der Präsident der Reichswirtfchaftskammer Pg. Hecker.
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Zum Verbot der Wochenschrift „Der Reich's- w a r t" teilt die Deutsche Glaubensbewe- gung mit, daß ihr jeweils nur die als solche gekennzeichnete Beilage des „Reichswart" zur Verfügung stand. Das Verbot der Wochenschrift ist wegen eines in dem übrigen politischen xeu er= schienenen Artikels erfolgt, mit dem sich die deutsche Glaubensbewegung in keiner Weise identifizieren kann.
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In dem Bericht des Deutschen Nachrichtenbüros über die Rede, die Staatssekretär Rein- hardt am 9. Februar über die neue Durchführungsverordnung zum Einkommensteuergesetz gehalten hat, hieß es: „Außerdem wurden Junggesellen über 55 Jahre den kinderlos Verheirateten gleichgestellt, so daß fie nicht unter die erhöhe Einkommensteuer der Ledigen fallen." In diesem Satz muß es richtig anstatt Junggesellen heißen: „Verwitwete und geschiedene Personen über 55 Jahre."
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unklar gehalten, sie bedeuteten aber trotzdem einen Wendepunkt. Der erste Schritt auf dem Wege der Besserung der chinesisch-japanischen Beziehungen sei also bereits erfolgt. Um weiter daran zu glauben, müsse Hirota seinen Worten nunmehr Taten folgen lassen, aus denen t—
____ hervorragender Pionier der deutschen Luft- chiffahrt, Luftschiffkapitän Hans Kurt Flemming, t im Alter von 48 Jahren den Folgen einer Operation erlegen. Mit ihm verliert der Luftschiffbau Zeppelin und die deutsche Luftfahrt einen ihrer erfahrensten und zuverlässigsten Zeppelin-Kapitäne. Flemmig war aktiver Seeoffizier. 1916 wurde er zur Marinelustschiffabteilung kommandiert und als Kommandant vieler Marineluft- .
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Chinas die neue Einstellung Japans erkennen könne. Das Streben Chinas nach ~
Der Abessinien-Konflikt.
Oer Große Faschistische Hat billigt Italiens militärische Maßnahmen.
Personen verhaftet. Die Tat ist eine Folge der Zwangsmaßnahmen örtlicher kommunistischer Stellen, die die Bauern, die sich der Kollekti- visierung widersetzen, verfolgt hatten.
Aus aller Welt.
Vizeadmiral a. D. Afchenborn f.
In Kiel ist Vizeadmiral a. D. Richard Aschen- born, einer der ersten Vorkämpfer der deutschen Kriegsmarine, im Alter von 86 Jahren gestorben. Er wurde 1848 geboren, besuchte das Gymnasium in Hirschberg in Schlesien und trat 1862 als Volontär-Kadett in die damals Preußische Marine ein. 1864 nahm er an Bord der „Vineta" an dem Gefecht bei Danzig teil. Als Korvettenkapitän war er 1885 Kommandant des kleinen Kreuzers „Nautilus" unb1 erhielt auf der Reife nach China in Kapstadt den Befehl, nach Angra Pequena zu gehen, um über die Ansiedlung des Bremer Kaufmanns L ü d e r i tz zu berichten, dessen Erwerbungen von England auf Grund angeblicher früherer Eigentumsrechte angefochten wurden. Auf seinen Bericht hin erfolgte die Schutzerklärung des Reiches für das Lüderitzsche Gebiet. 1886 wurde Aschenborn Ka-
chiffe dem Vaterland durch erfolgreiche Fahrten über England und der Nordsee wertvolle Dienste geleistet. Dann war er im Grenzland als Baltikumkämpfer. 1919 berief Dr. Eckner Flemmig als Führer des Derkehrsluftschiffes „Bodensee", das täglich zwischen Friedrichshafen und Berlin verkehrte. 1921 unternahm er eine Studienreise nach Nordamerika zur Beobachtung der Wetterverhältnisse auf der Strecke Neuyork—Chicago und 1922 eine meteorologische Studienreise nach Westindien als Vorbereitung für die geplanten Südamerikafahrten. 1924 nahm er an der Ueberfahrt des ZR III nach Amerika teil. Von Oktober 1924 bis Februar 1925 war er als Führer der deutschen Jnstruktionsbesatzung für das Reparationsluftschiff „ZR III" (Los Angeles) auf der amerikanischen Luftschiffstation Lakehurst NI. tätig. Seit Indienststellung des Luftschiffes „Graf Zeppelin" hat Kapitän Flemming auf zahlreichen Fahrten dieses Luftschiff geführt.
Glückwünsche zum 80. Geburtslage des Großneffen des Turnvaters Jahn.
Der Großneffe des Turnvaters Friedrich Ludwig Jahn, Hermann Jahn, der in Berlin-Friedenau wohnt, vollendete dieser Tage sein 8 0. Lebensjahr. Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler hatte folgenden Glückwunsch gesandt: „Zu Ihrem heutigen 80. Geburtstage spreche ich Ihnen in dankbarem Gedenken an das Wirken Ihres Großonkels, des Turnvaters Jahn, und zugleich in Würdigung Ihrer eigenen Verdienste um die deutsche Turnerei meine herzlichsten Glück- und Segenswünsche aus. Gez.: Adolf Hitler."
Der Reichsfportführer und Führer der Deutschen Turnerschaft von Tfchammer und Osten beglückwünschte Jahn in einem Schreiben, in dem er auf die Verbundenheit des neuen Deutschland mit dem Geiste Friedrich Ludwig Jahns hinwies, der vor 150 Jahren die Urgesetze einer deutschen Volkserziehung aufgestellt habe.
Der stellvertretende Führer der Deutschen Turnerschaft, Karl S t e d i n g , und der Führer des Turngaues Brandenburg, SS.-Standortführer von Berlin und SS.-Oberführer Major a. D. Breit- haupt, sprachen ihre Glückwünsche persönlich aus.
Im brennenden Hause tot aufgefunden.
Von einem Hitlerjungen wurde in Oderborg (Mark) aus einem Häuschen am Melkensteig starke Rauchentwicklung wahrgenommen. Er alarmierte die Feuerwehr, die in der Küche des Hauses eine Frau, vermutlich die Hauseigentümerin, t o t auffand. Die Leiche soll schwere Verletzungen, zum Teil sogar Verstümmelungen, aufweisen, so daß mit einem Verbrechen, zu dessen Vertuschung der Brand angelegt worden ist, zu rechnen ist. Von der Staatsanwaltschaft Pranzlau wurde die Berliner Mordkommission zur Klärung des Falles angefordert.
Großfeuer legt zwei Wohnhäuser in Asche.
In Rhens (Landkreis Koblenz) brach ein Groß- feuer aus, durch das zwei Wohnhäuser vollkommen eingeäschert und weitere sechs Gebäude stark beschädigt wurden. Die Flammen fanden an den in den Speichern der beiden Häuser lagernden großen Heu- und Strohvorräten reiche Nahrung. Nur mühsam konnten die Bewohner der brennenden Häuser das nackte Leben retten. Der Sohn einer vom Brande betroffenen Familie stieß bei dem Versuch, noch Kleidungsstücke in Sicherheit zu bringen, auf feine am Boden liegende Mutter, die bereits dem Erstickungstode nahe mar. Obgleich das Zimmer bereits an allen Ecken in Flammen stand, gelang es ihm, feine Mutter lebend zu bergen. Bei den Löscharbeiten schlug plötzlich der Giebel eines Hauses um und fiel auf die benachbarten Häuser, deren Dächer sofort von den Flammen erfaßt wur- 1 den. Der energischen Arbeit der Feuerwehr gelang es schließlich, das Feuer einzudämmen.
Wintersporlplähe am Arlberg vom Verkehr abgeschnitten.
Infolge des Witterungsumschlages der letzten Tage sind die bekannten Wintersportplätze Zürs, Lech, Zug und Warth am Arlberg wieder von jedem Verkehr und von der Außenwelt ab- geschnitten. Auch für Skiläufer ist der Weg ins Tal wegen der großen Lawinengefahr nicht 1 möglich. Die Flexenpaßstraße ist unpassierbar.
, Der Tod im Brunnenschacht.
Auf einer Baustelle außerhalb des Dorfes Col- . bitzow bei Stettin ereignete sich bei Ausschachtungs- : arbeiten für einen Brunnenbau ein Unglück, dem ■ zwei Menschenleben zum Opfer gefallen sind. Ein - Sohn des Inhabers der ausführenden Firma Kurt : Below aus Scheune wurde, als er in vier Meter , Tiefe im Schacht beschäftigt war, durch nachstür- i zende Kiesmassen verschüttet. Bei den sofort i aufgenommenen Rettungsversuchen trat nach ein- = stündiger Tätigkeit nochmals ein großer Erdabsturz t ein. Diesmal wurde ein Gehilfe des Brunnen- • bauers, der 30 Jahre alte Bruno Junge aus - Niederzahden, der sich besonders eifrig bei den
Rom, 17. Febr. (DNB.) Dem Großen F a - chistischen Rat machte Mussolini die Mitteilung, daß mehr als 70 000 Schwarzhemden aus allen Teilen Italiens die Bitte geäußert haben, in die Truppe eingereiht zu werden, die für das östliche Afrika in Berett- chaft stehen. Taufende alter Frontkämpfer äußerten denselben Wunsch. Die Mitteilung wurde mit viel Beifall ausgenommen. Der Große Rat nahm eine Entschließung an, in der a ll e diplomatischen Schritte gebilligt werden, die di e Beziehungen zu Frankreich auf eine neue Grundlage stellen und die schwebenden Fragen seit Beendigung des Weltkriegs einer Lösung näherbringen. Begeisterte Billigung fanden die militärischen Maßnahmen zur Festigung der Sicherheit und des Friedens in den italienischen Kolonien Ostafrikas, die bereits in die Wege geleitet wurden, ebenso wie die, die in der weiteren Folge sich als notwendig erweisen werden zur Sicherung der italienischen Interessen und der B e f r i e - düng der eingeborenen Völkerschaften. Mit tiefer Genugtuung wurde ferner der Umstand zur Kenntnis genommen, daß 13 Jahre staatspolitischer Erziehung durch den Faschismus genügt haben, um d i e EinberufungderRefervisten des Jahrgangs 1911 in der größten Ordnung und Ruhe abzuwickeln. Die Sitzung wurde geschlossen mit einem Gruß an die Truppen, die abgehen und an die, die noch abgehen werden.
Nach einer amtlichen Mitteilung sind zwei Bataillone f a s ch i st i s ch e r M i l i z in Stärke von ungefähr 3000 Mann von Rom nach Messina verladen worden, wo sie nach Italienisch- Ostasrika eingeschifft werden sollen. Vor der Abreise hat Mussolini in Begleitung des Generalstabschefs der faschistischen Miliz, General T e - ruzzi, die Parade der beiden Bataillone ab genommen und eine kurze Ansprache an sie gerichtet. Gleichzeitig besichtigte der italienische Kronprinz in Neapel ein weiteres Bataillon faschistischer Miliz, das ebenfalls feine Reise nach Jtalienisch- Ostasrika antreten wird.
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Das pariser Echo.
Paris, 18. Febr. (DNB.-Funkspruch.) Der Beschluß des Großen Faschistischen Rates, einige Milizbataillone nach Ostafrika zu entsenden und nötigenfalls weitere Milizabteilungen aufzubieten, wird in Paris als die Einleitung zu einer militärischen Aktion größeren Stils in Afrika aufgesaßt, die über den Rahmen einer reinen Verteidigungsmaßnahme hinausgehen könnte, und auch als der Beweis für die Entschlossenheit des Duce, die regulären Truppen im Hinblick auf etwaige Verwicklungen in Mitteleuropa im Mutterland zu belassen. So schreibt der „Matin" u. a.: Italien wird die Hilfsquellen der Landesverteidigung des Mutterlandes in keiner Weise schwächen. Aber die nach dieser Richtung geplanten Maßnahmen scheinen gerade in einer weitergehenden Mobilisierung zu bestehen. Die bis jetzt in Abrede gestellten Truppenoerschickungen werden nun amtlich zugegeben, und die Mobilmachung wird verstärkt. Rom ist entschlossen, von Addis Abeba eine Wiedergutmachung zu verlangen und läßt sogar eine ausgedehntere spätere Aktion in Afrika für seine Sicherheit und seine koloniale Ausbreitung durchblicken.
Japan melbet sich zu Wort.
Io Ei o, 18. Febr. (DNB.) Nach japanischer amtlicher Mitteilung hat der japanische Botschafter in Rom, Sugimura, eine längere Besprechung mit Staatssekretär Suvich gehabt, die dem italienisch-abessinischen Konflikt galt. Der Botschafter Japans hat in dieser Besprechung der italienischen Negierung den japanischen Standpunkt zur Kenntnis gebracht und die Hoffnung auf eine friedliche Lösung ausgedrückt. Sugimura wies weiter darauf hin, daß Japan in Abessinien starke wirtschaftliche Interessen habe, lieber die Stellungnahme der italienischen Regierung wird in der japanischen Presse noch nichts mitgeteilt.
Schwere Schäden in Berlin und Leipzig.
Ein außergewöhnlich starker Sturm verursachte zahlreiche schwere Schäden in allen Teilen von Berlin. Mehrere Bäume wurden entwurzelt. In der Jnnensiadt stürzte ein Baugerüst ein. Verkehrsunfälle, die glücklicherweise glimpflich verlaufen sind, ereigneten sich auch infolge des Sturmes. In Berlin-Schmargendorf wurde der Schornstein eines Privathauses umgerissen. Bei den Aufräumungsarbeiten durch die sofort herbeigerufene Feuerwehr stürzte ein zweiter Schornstein ein. Durch die fallenden Trümmer wurde der 55jährige Oeberfeuerwehr- mann Paul Becker so schwer verletzt, daß er kurz nach seiner Einlieferung in das Krankenhaus starb. .
In der Nacht zum Sonntag raste über Leipzig ein orkanartiger Sturm hinweg, der schweren Schaden anrichtete. Vielfach stürzten Schornsteine ein; Dächer wurden abgedeckt, Zäune eingedrückt und zahlreiche Bäume entwurzelt. Am Bahnhof Knauthain stürzte ein Lichtmast über die Straße. Ein Kraftwagen fuhr dagegen, dabei wurde eine Person verletzt. Auch Schaufenster wurden eingedrückt. Die gesamte Feuerwehr war von 3 Uhr morgens an alarmiert, um die Verkehrshindernisse zu beseitigen. Auch in der näheren und weiteren Umgebung wütete der Sturm, namentlich im Muldetal unterhalb von Wurzen. Hier wurde im Arbeitslager Canitz durch die Gewalt des Sturmes das 60 Meter lange und 12 Meter breite Dach des Lagergebäudes über die 80 Meter entfernt liegende Dorfstraße hinweg gegen die gegenüberliegenden Häuser geschleudert. Personen kamen auch hier nicht zu Schaden.
Auch über England ...
Schmerzes für das chinesische Volk. Um eine chinesisch-japanische Zusammenarbeit Wirklichkeit werden zu lassen, könne diese Tatsache nicht übersehen werden. Die steten Angriffe und vielfachen Erniedrigungen reizten das chinesische Volk auf. Sich ihrer zu enthalten, sei die Vorbedingung für eine Verbesserung der Beziehungen. Hierfür sei zunächst erforderlich, geordnete Verhältnisse wiederherzustellen, denn erst dann könne die rein wirtschaftliche Zusammenarbeit xum gegenseitigen Besten in Angriff genommen roeroen. Die Erklärungen Hirotas seien zwar noch etwas
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N'lchei, -landardi.
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Der orkanartige Sturm, von dem ganz I abend 1,19 über Null gezeigt hatte, wies am Sonn- Deutschland in der Nacht zum Sonntag und wäh- tagabenb einen Wasserstand von 3,85 Meter auf. rend des Sonntages heimgesucht wurde, hat außer Am Oberlauf der Mosel wie auch unterhalb Trier zahlreichen Sachschäden und Verkehrsswrungen auch ind weite Strecken des Ufers bereits uoer-
Ein ungeheurer Sturm fegte am Samstag über große Teile Englands und richtete beträchtlichen Schaden an. Mehrere Schiffe konnten infolge des Unwetters nicht ausfahren. Der Dienst der Imperial Airway auf der Luftlinie London— Brüssel—Köln wurde eingestellt. Im Gegensatz dazu wurden von Flugzeugen der Deutschen Lufthansa zwei neue Schnelligkeitsrekorde aufgestellt. Eines der Flugzeuge flog mit neun Fluggästen an Bord die Strecke von London nach Amsterdam in genau einer Stunde. Dies bedeutet eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 335 Kilometer die Stunde. In vielen Teilen des Landes


