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zclk um 16 Minuten voraus. Auf dieser durch die elliptische Form der Erdbahn bedingten Zeit» qleichung beruht es, wenn die Tage zu Anfang des Jahres besonders nachmittags zunehmen, mor­gens aber nur sehr wenig, während im November umgekehrt das Kürzerwerden der Tageslänge sich nachmittags am stärksten bemerkbar macht.

Sichtbarkeit der Planeten.

In der ersten Jahreshälfte schmückt Venus als Abend st ern den westlichen Himmel. Sie geht Ende Januar 1,30 Stunden nach der Sonne unter. Im größten Glanze erstrahlt der Planet im Juli und wiederum Mitte Oktober als Morgenstern am Osthimmel. Venus ist dann zwölsmal so hell wie Sirius, der hellste aller Fixsterne. Da sich zu der glänzenden Venus noch die prachtvollen Winter­sternbilder Orion, Großer und Kleiner Hund mit Sirius und Prokyon gesellen, so ist der Morgen­himmel im Oktober von ganz besonderer Schönheit. Die letzte Januarwoche und die zweite Maiwoche bieten Gelegenheit, den sonnennahen Merkur in der Abenddämmerung aufzusuchen. Am östlichen Horizont ist er morgens Ende Juli und Anfang Oktober am besten zu sehen. Diel leichter als dieser beweglichste aller Planeten lassen sich die sonnen- fernen Wandelsterne Mars, Jupiter und Saturn beobachten. Mars, durch sein rötliches Licht sofort erkennbar, nähert sich der Erde von 201 Millionen Kilometer Abstand Anfang Januar auf 93 Millionen Kilometer am 12. April (Erdnähe!) und zeigt daher während dieser Zeit eine starke Helligkeitszunahme. Er geht im Januar um Mitter­nacht, im April bereits um 19 Uhr auf und leuchtet die ganze Nacht hindurch im Sternbild der Jung­frau. Am 16. Juli wandert er scheinbar dicht an der weißen Spica vorbei. Jupiter, der Riese unter

den Wandelsternen, strahlt als weitaus hellst.r Stern am Morgenhimmel: er geht zu Beginn des Jahres um vier Uhr, im März um Mitternacht, im Mai kurz nach Sonnenuntergang auf und steht im Sternbild der Waage. Für den Ringplaneten Saturn verschlechtert sich die Sichtbarkeit im Januar schnell. Anfang Februar verschwindet er in der Abenddämmerung und erscheint erst wieder Ende April am Morgenhimmel, 1,30 Stunden vor Sonnenaufgang. Mitte Juni geht er bereits um Mitternacht auf und ist im Sternbild Wassermann zu finden. Wem ein kleines Fernrohr zur Verfügung steht, kann die Planeten Uranus und Neptun im Widder bzw. Löwen aufsuchen.

Sternschnuppen.

Von den Sternschnuppenschwärmen, die die Erd­bahn kreuzen, sind besonders die scheinbar aus dem Sternbild Perseus kommenden Augustmeteore oder Perseiden (10. bis 13. August) sowie die schein­bar vom Löwen ausstrahlenden Novembermeteore oder L e o n i d e n (10. bis 17. November) zu er­wähnen. Das Aufleuchten dieser Meteore geschieht durchschnittlich in 130 Kilometer, das Verlöschen in 90 Kilometer Höhe, nachdem sie eine Strecke von etwa 80 Kilometer mit einer Geschwindigkeit von 60 bis 70 Kilometer in der Sekunde zurückgelegt haben.

Ob das Jahr 1935 uns einen großen Kometen bescheren wird, entzieht sich leider unserer Kenntnis. Denn die hellen Kometen des vorigen Jahrhunderts, wie der berühmte Donatifche Komet von 1858, hatten fast ausnahmslos eine sehr lange, nach Jahrtausen­den zählende Umlaufzeit. Aber erst wenn ein solcher Komet in die Nähe der Sonne gelangt, entwickelt er einen Schweif.

Wirtschaft.

Tiefstand der Zahlungseinstellungen

Im Jahre 1934 wurde in Deutschland die geringste Zahl von Konkurs- und Vergleichsanträgcn feit der Währungsstabilisierung gestellt. Gegenüber 1933 haben nach den bisher vorliegenden Angaben des Instituts für Konjunkturforschung die Konkurse um 23 v. H., die Vergleichsverfahren um 48 v. H. ab- genommen. Auch die Wechselproteste sind der Zahl nach um 30 v. H. und dem Wert nach um 33 v. H. zurückgegangen. Seit Sommer 1934 halten sich die Zahlungseinstellungen im Rahmen der üblichen Saisongrenzen. Mit dem augenblicklichen Stand der Zahlungseinstellungen ist ein Zustand erreicht, roie- er selbst in den günstigen Jahren der Vorkriegszeit unbekannt war. In den sechs letzten Vorkriegsjahren wurden jährlich 10 000 bis 12 000 Konkursanträge gestellt. Im Jahre 1934 waren es nur etwas mehr als 6100. Dazu kommen allerdings noch 770 gericht­liche Vergleichsverfahren (eine in der Vorkriegszeit unbekannte Einrichtung). Von den Konkursanträgen im Jahre 1934 wurden bei rund 3300 die Eröffnung eines Verfahrens mangels Masse abgelehnt. Es handelt sich dabei zu einem beträchtlichen Teil um Zusammenbrüche, die mit der Konjunkturentwicklung wenig zu tun haben: Nachlaßtonkurse, Zahlungs­einstellungen kleiner Firmen, die von Anfang an ohne ausreichende Mittel und an aussichtslosen Plätzen errichtet wurden usw.

*

* Schultheis-Patzenhofer-Brauerei A G., Berlin. In der HP. der Gesellschaft wurde der Abschluß für 1933/34 mit wieder 4 v. H. StA.« Dividende auf 41,40 Millionen RM. StA. geneh­migt. lieber die Entwicklung im laufenden Jahre tourte mitHeteilt, daß sich der Absatz in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres zu­friedenstellend entwickelt habe. Ob die Absatzsteige­rung gegenüber dem Vorjahre anhalten werde, hänge davon ab, ob sich die Wirtschaftsbelebung weiter fortsetze, was von der Verwaltung angenom­men werde, und ob nicht im kommenden Sommer ein wesentlich schlechteres Wetter als im Vorjahre zu verzeichnen sein wird. Mit Rohstoffen sei die Gesellschaft ausreichend versorgt.

Rhein-Mainische Mittogsbörse.

3m Verlaufe befestigt.

Frankfurt a. M., 17. Jan. Die Börse eröffnete bei kleinen Umsätzen zunächst in etwas unsicherer Haltung und brachte meist uneinheitliche Anfangs­kurse. Von der Kundschaft ist noch keine stärkere Be­teiligung am Geschäft zu bemerken, da sie offenbar, ebenso wie die Börse selbst, die Abstimmung in Genf über die Saarrückgliederung abwartet. Bei Beginn kam noch etwas Angebot heraus, das jedoch keinen größeren Umfang mehr hatte und nur bei leicht nachgebenden Kursen verhältnismäßig leicht aufgenommen wurde. Obwohl wirtschaftliche An­regungen fast vollkommen fehlten, blieb die Grund­haltung schon von vornherein zuversichtlich. Nach ' Feststellung der ersten Kurse wurde die Stimmung allgemein freundlich, die Umsatztätigkeit wurde leb-

Hafter. Es herrschte eine feste Zuversicht, daß der Völkerbund einen Entscheid über die Rückgliederung der Saar so schnell als möglich vornehmen werde, wobei man durch Gerüchte, daß noch heute eine Sitzung stattfände, bestärkt wurde.

Am Aktienmarkt eröffneten chemische Werte uneinheitlich, Farbenindustrie zunächst 139,65 (140), dann bei lebhaftem Geschäft bis auf 141 v. H. an­steigend. Scheideanstalt gewannen 1 v. H., während Deutsche Erdöl 1 v. H. verloren. Elektropapiere lagen ziemlich still. AEG., Schuckert und Siemens sowie Üechwerke blieben unverändert, wogegen Ges- sürel 0,40 v. H. und Lahmeyer 0,50 v. H. nachgaben. Montanaktien notierten noch überwiegend etwas schwächer, so Buderus, Mannesmann, Gelsenkirchen und Phönix bis minus 0.50 v. H., Klöckner minus 1 v. H., Stahlverein lagen oehauptet. Harpener gaben auf die Derwaltungsmitteilung über die noch ünent« fchiedene Frage wegen der Wiederaufnahme der Di­videndenzahlung noch 0,50 v. H. nach, anderseits machten die Auslassungen über den Geschäftsgang einen guten Eindruck. Zellstoffaktien eröffneten bis 0,75 v. H., Reichsbank 0,25 v. H. niedriger. Gedr. Junghans wurden in Anpassung an Berlin auf 73,50 (76) zurückgesetzt. Weiter fest lagen dagegen Hanfwerke Füssen mit 72,25 (gestern abend 71 und gestern mittag 69,50), ferner Kunstseide Aku mit plus 1,40 v. H., Daimler mit plus 1 v. H. Von Schiff­fahrtsaktien gingen Hapag auf eine größere Order mit 26,25 bis 27,25 (26) lebhafter um, Nordd. Lloyd etwas mitaezogen und plus 0,65 v.H. Am Ren- t e n m a r k t war die Haltung freundlich. Altbesitz plus 0,40 v. H., Stahlverein-Bonds plus 0,25 v. H', Kommunalumschuldung, Zinsvergütungsscheine und späte Schuldbuchforderungen lagen gut behauptet.

Im weiteren Verlaufe wurde die Haltung etwas ruhiger, das Geschäft war nur noch in wenigen Pa- Pieren lebhaft, die zuversichtliche Tendenz blieb aber erhalten. Einzelne Montanaktien waren bis 0,50 v. H. erhöht, Farbenindustrie lagen bei 140,75 bis 141, im übrigen blieben die im Verlauf eingetrete- nen Erholungen behauptet. Schwach waren Akku- mulatoren mit zirka 155 (161). Schiffahrtswerte lagen stiller und unverändert. Später zur Notiz ge­kommene Papiere lagen gegenüber gestern abend kaum verändert. Am Kassamarkt waren Sinalco (zirka 100, zuletzt zirka 05) und Adt, Wächtersbach gesucht, während Seilindustrie Wolff angeboten waren.

Am Rentenmarkt hatten Altbesitz mit 110,25 (nach 109,65) lebhaftes Geschäft, auch sonst blieben die Kurse gut behauptet. Pfandbriefe und Kommunal- Obligationen lagen wenig verändert, Liquidations­pfandbriefe aber weist 0,25 bis 0,50 v. H. schwächer. Stadtanleihen lagen uneinheitlich. Die gestern abend festen Pfandbriefe deutscher Hypothekenbanken holl, und engl. Abschnitte blieben heute ruhig und bei zirka 95 bis 95,50 unverändert. Fest lagen zertifierte Dollar-Bonds auf Umtauschhoffnungen, 6proz. Preu­ßen 58,25 (57,50), 6proz. Bayern Staatsanleihe 58 (57,50). Auslandsrenten lagen ruhig. Tagesgeld 3,25 v. H.

Achtung, Bnefrnarkenfammter!

Wissen Sie schon, eine höchst seltene Sechs­pfennig-Briefmarke ist im Umlauf! Diese neue Marke ist ziemlich schwer zu haben und wird nur für ein Vierteljahr im Postverkehr zu ent­decken jein.

Im Laufe der Jahre wird dieses kleine Postwert­zeichen einen außerordentlich großen historischen Wert bekommen, denn und hiermit sei das Ge­heimnis um diese eigenartige Briefmarke ein wenig gelüftet diese 6-Psennig-Marke trägt als oberste Inschrift:Winterhilfswerk 1934/35". Den Mittelpunkt bildet die von geschickter Künstler- Hand entworfene Zeichnung: Eine nervige Hand umfaßt eine dunkle Schale, der eine Flamme lodernd entsteigt. Und diese Flamme wiederum um- züngelt ein Herz, das von strahlender Helligkeit umgeben, wie ein Stern leuchtet.

Wie kommt man nun am schnellsten in den Besitz dieses Postwertzeichens? Ganz einfach. Dem ersten besten grauen Glücksmann, dem Sie begegnen, kaufen Sie Losbriese für das deutsche

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Winterhilfswerk ab. Vielleicht haben Sie Glück! Außer den vielen Gewinnen, darunter 5000 Mark in jeder Serie als Hauptgewinn, be­findet sich in jedem zehnten Losbrief auf einer der Tebern Los beigefügten zwei Ansichtskarten diese Winterhilfswerkmarke.

Abendbörfe zuversichtlich.

In Erwartung eines raschen Beschlusses des Völ­kerbundes über die Rückkehr der Saar zum Reich blieb die Stimmung auch an der Abendbörse zuver­sichtlich und fest. Das Geschäft beschränkte sich zwar ausschließlich auf die Kulisse, während die Beteili­gung der Bankkundschaft weiterhin viel zu wün­schen übrig ließ. Immerhin waren die Umsätze, ins­besondere in einzelnen Spezialwerten, lebhafter. So bei IG. Farben mit 140,75 bis 141,25, West­deutsche Kaufhof 38,25 bis 38 und Hapag 27,40 bis 27,50 bis 27.40 bis 27,50. Daneben lagen einige Montanaktien etwas fester, wie auch sonst gegen den Berliner Schluß meist leichte Erhöhungen zu ver­zeichnen waren. Gefragt blieben außerdem Hanf­werke Füssen mit 73 v. H. Etwas schwächer lagen Reichsbank, Gesfürel und Scheideanstalt mit je mi­nus 0,50 v. H.

Am Rentenmarkt blieben Altbesitz beachtet und lebhafter, auch einige zertifizierte Dollar-Bonds fan­den bei noch leicht erhöhten Kursen etwas Interesse, während im übrigen die Mittagskurse gut behauptet blieben. Stadtanleihen wurden teilweise 0,25 v. H. höher notiert, Pfandbriefe lagen ruhig und unver­ändert, ebenso fremde Werte.

11. a. notierten: Altbesitzanleihe 110,40, 6 v. H. Stahlverein 95,50, Reichsbahn-Vorzugsaktien 117,90, 6 o. H. Stadt Mainz v. 1926 93,25, 5,5 v. H. Franks. Hyp. Liquid. 97,40, 5,5 v. H. Rhein. Hyp. Liquid. 99, 4 v. H. Rumänen 4,40, Commerzbank 76, Reichs­bank 155,75, Harpener 100, Mannesmann 77, Phö­nix 53,40, Stahlverein 44,50, AEG. 29,25, Deutsche Erdöl 103, Scheideanstalt 203,50, IG. Farben 140,75 bis 141,25, Gesfürel 111,50, Holzmann 82,50, Lah- meyer 118,50, Rheag 110,50, Schuckert 99, West­deutsche Kaufhof 38,25 bis 38, Hapag 27,40 bis 27,50 bis 27,40 bis 27,50.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 17. Jan. Auftrieb: Rinder 89 (gegen 65 am letzten Donnerstagsmarkt), darun­ter 33 Ochsen, 9 Bullen, 16 Kühe, 31 Färsen. Dem Schlachthof direkt zugeführt wurden: 1 Ochse, 1 Bulle, 26 Kühe und 2 Färsen, Kälber 835 (1254), Schafe 263 (334), Schweine 428 (350). Notiert wurden pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber Sonderklasse (am 10. Januar), andere a) 44 bis 50 (43 bis 50), b) 37 bis 43 (35 bis 42), c) 30 bis 36 (29 bis 34), d) 20 bis 29 (18 bis 28); Lämmer und Hämmel b2) Weidemast 35 bis 36 (37 bis 38), c) mittlere Lämmer 32 bis 34 (33 bis 361, d) geringere Lämmer und Hämmel 28 bis 31 (27 bis 32); Schafe e) (31 bis 35), f) 24 bis 30 (24 bis 30), g) 12 bis 20 (15 bis 23); Schweine al) und a2) (50 bis 53), b) 47 bis 52 (49 bis 53), c) 46 bis 51 (48 bis 52), d) 44 bis 50 (46 bis 50). Rin­der wurden nicht notiert. Marktverlauf: Kälber ruhig, ausverkauft; Hämmel und Schafe ruhig, 41 Stück Ueberstand; Schweine schleppend, 58 Üeber- stand.

Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgrok- marktes: 1369 (1167) Viertel Rindfleisch, 175 (245) ganze Kälber, 22 (29) Hämmel, 747 (576) halbe Schweine. Preise pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 60 bis 64, c) 54 bis 58; Bullen­fleisch b) 56 bis 58; Kuhfleisch b) 42 bis 48) c) 28 bis 38; Färsenfleisch b) 60 bis 64, c) 54 bis 58; Kalbfleisch b) 62 bis 70, c) 56 bis 62; Hammel­fleisch b) 70 bis 75. Die vorgenannten Preise blie­ben gegen den 10. Januar unverändert. Schweine­fleisch b) 70 bis 75 (65 bis 70). Fettwaren: roher Speck unter 7 cm aus hiesiger Schlachtung 60 bis 65 (65 bis 70), Flomen, (70 bis 75). Geschäfts­gang des Fleischgroßmarktes: ruhig.

Preußen.

Oer Führer als Ehrenpate.

LPD. Dillenburg, 17. Jan. Der Führer und Reichskanzler hat beim 10. lebenden Kinde des Schleifers Rudolf D e u f i n g die Ehrenpatenschaft übernommen. Bereits beim 9. Kind hatte der verstorbene Reichspräsident von Hindenburg die Ehrenpatenschaft übernommen.

Oer Frankfurter Bahnhossplah in Lindenburgplatz umbenannt.

Frankfurt a. M., 17. Jan. Dem vielfach ge­äußerten Wunsche der Frankfurter Bevölkerung, einen im Brennpunkt der Stadt gelegenen Platz ober einer Straße den Namen unseres verstorbe­nen Reichspräsidenten zu geben, ist nunmehr ent­sprochen worden. Wie das Polizeipräsidium mit­teilt, ist im Einvernehmen mit dem Oberbürger­meister der Bahnhofsplatz inHinden- burgplatz" umbenannt worden.

Kreis Viedenkopf.

* Nieder-Weidbach, 17. Jan» Pfarrer Kurt Ludolf erlitt heute einen Unfall. Er glitt auf ver­eistem Schnee aus und stürzte so unglücklich, daß er einen Knöchelbruch davontrug. Er mußte in die Klinik nach Gießen gebracht werden.

Kirche und Schule.

Kreis Schotten.

-4- Lau hach, 17.Jan. Aus der kirchlichen Statistik des Jahres 1934 ist folgendes mitzu­teilen: Es wurden 63 Hauptgottesdienste gehalten, an Nebengottesdiensten einschließlich Bibelstunden, Dolksmissionsvorträgen u. ä. 73, Kindergottes­dienste 50, Christenlehren 12. Die Hauptgottes­dienste waren besucht von 4853 Männern, 7127 Frauen und 2696 Kindern; die Nebengottesdienste von 2651 Männern, 4174 Frauen und 1056 Kin­dern; die Kindergottesdienste von 2495 Knaben und 2797 Mädchen, die Christenlehren von 202 Jüng­lingen und 222 Jungfrauen. Das sind zusammen 7706 Männer, 11523 Frauen und 9044 Kinder, gleich 544 Gottesdienstbesucher in der Woche (in 1933: 5322 Männer, 8541 Fragen, 7531 Kinder, gleich 404 in der Woche). Zum heiligen Abend­mahl gingen 330 Männer und 4ö9 Frauen, zu­sammen 819 (1933: 719). Getauft wurden 38 Kin­der (1933: 35), konfirmiert 37 Kinder (1933: 13), getraut wurden 22 Paare (1933: 7) und kirchlich bestattet 29 Verstorbene (1933: 25).

Daten für Freitag, 18. Januar.

1857: der preußische General der Infanterie Otto von Below in Danzig geboren; Wilhelm I. König von Preußen, wirb Deutscher Kaiser.

Daten für Samstag, 19. Januar.

1576: der Schuhmacher und Poet Hans Sachs in Nürnberg gestorben (geboren 1494); 1836: (Bene» ralfelbmarschall Gottlieb Graf von Haeseler auf Harnekop geboren (gestorben 1919); 1863: der Nationalökonom Werner Sombart in Ermsleben geboren; 1874: der Dichter August Heinrich Hoff­mann von Fallersleben in Corvey gestorben (ge­boren 1798).

Briefkasten -er Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

7v. Sch., Lollar. Firmen der mitgeteilten Art sind uns nicht bekannt. Wir empfehlen Ihnen, bei der Industrie- und Handelskammer in Gießen anzu­fragen.

Banknoten.

Devijenmartl Berlin Frankfurt a. M

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Ven Paptereo angeführten Ziffern geben Die Hohe der zuletzt beschloßenen Dlvibenbe an. Relchsbankblskoni 4 v. H Lomdarbzinsfuß 6 o. H.

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Berlin

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Datum

16-1.

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Datum

18.1

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Datum

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1'7.1

16-1.

17-1.

6% Deutsche Retch-anleihe v. 1937 6% ef)etn.7% Tt. Reichsanl. v. 1929 6Vi% Doung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuid mit Auslos.-Rechlen ............

DeSgl. ohne Auölos.-Rechte......

6% ehem.8% Hess. BolMaat 1929 lcürkzahlb. 102%) ............

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12.................

6y?% Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Liaut.........

vberhessen Provinz-Anleihe mit AuSlos.-Nechten ..........

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Austos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar biS 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 6*/i% ehem. *7,% Franks. Hyp^ Bank-Ltqu.-Psandbriefe.......

67i% ehem. 4*4% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.-Goldpfe. ..

6% ehem. 8% Pr. Lanvespfand- briefanftalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand- briefanftalt, Pfandbriefe R. 10 Eteuergutsch. Verrechnungskurs ..

4% Oesterretchtsche Goldrente.

4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente ......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 47i% desgl. von 1913 .......

6% abgesl. Goldmerikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagoaobahn-Anleihe Serie l....... . .. . ...

98-75

100

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99

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97

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96.75

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8

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98

98 104.5

28 1-25 8-5 8-3

10-8

4% veogl. Serie 11 .........

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/,%Rumän.vereinh.Renteo.iS13 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2 ^L% Anatolier .............

Hamburg-Amerika-Paket ..... 0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hansa-Dampfschiff........... o

Norddeutscher Lloyd ......... 0

A.G. für PerkebrSwefen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

Commerz- und Prtoat-Bank .. 0 Deutsche Bank und Disconto«

Gesellschaft................o

Dresdner Bank.............. o Reichsbank ......... 12

AEG............. 0

Gektr. Lteferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft ......6

Selten & Guilleaume......... 0

GeseUsch.s.Elektr.Unternehmuna. 6

Rheinische Elektrizität ........ 5

Schuckert L Co. ........ 6

Siemens L Halske............ 7

LahmeyerLEo. ............ 10

Buderus .......... 0

Deutsche Erdöl ...............

Gelsenkirchener..............0

Harpener...................0

Hoesch EisenKöln-Neuessea .. 0

Ilse Bergbau ............. 6

Ilse Bergbau Genüsse........ 6

Klocknerwerke........ 0

Mamr,smami.Röhre»........ 0

8 4-7

7

45 33-5

26

29-4

81

96 75-5

78-75 80

154

29.25 137-4

103.25 115-75

81 111 109

98 141 119

88-5 103-25

67 99.5

120-5 78-75

76-3

8 4-6 6-75 4.4 33-5

27-5

30-13 80 96-75

76

79.5 80-75 155-75

29-25 136-9 103-13

115 67-13 111.5 110-5

99 141.5 118-5

88-25 103 67-4

100

119-5 78-5

77

4-9 6-9

4-45 34

26-25 24

29-4 80-5

96.5 75-25

78-75 80

154

29 ,137-25 102-5 115-9

80.9

111.13

109 98-25 141-25 119.25

88-75 103

67.5 100 83-75

119.5 78.75

76-65

4-7

69 4-45 33-4

27-65 24-5

30 80-4

97 75.5

79-5 80.75 176-25

29 136-9

103

115 82-5

112 109-75

99 142 118

88-75 102-75 67.65

100 83-75

119-5 78-75

76-5

Marisfelder Bergbau ......... 0

Kokswerke ...............0

Phönix Bergbau....... 0

Rheinische Braunkohlen .....10

Rheinskahl ............... 0

Bereinigte Stahlwerke........0

Otaot Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben...... 6

Kaliwerke Westeregeln........ 5

Kaliwerke Salzdetfurth.....77t

3- G. Farben-Jnvustrte.......7

Scheideanstalt...............9

Goldschmidt ................0

Rütgerswerke............... 0

Metallgciellschaft....... 0

Pbiiipp Holimann......... 0

Zementwerk Heidelberg ......0

Eementwerk Karlstadt.........0

Schultheis Patzenhofer .......0

Aku iWlgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................0

Hellstoss Waldhof ............0

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Ga» ...............7

Daimler Motoren....... 0

Deutsche Linoleum........ 0

Orenstein & Koppel..........0

Leonhard Tietz .............0

Ebade......................io

Aoeumulatoren-Fabril........0

Conti-Gum ml...............0

Grttzner....................0

Mainlraftwerke Höchst 4

Süddeutscher Zucker ... .. .. 9

89.25

53-4 210-5 89-25

44

13 m

152-5

140

202 90-25 98-25 88-25

81.5 hoi?

49-9 116-5

49 72-5

48-5 65-75

35.75

188

161

146

28-5

165

80-75

534

211

90.75

44.5

153

141-25

203-5

90-5

97.75

89

82-5

110-5

51-75

115

49-5

72

49-5

66

38

189

155

145-75

28

87-75

162

89-5 99-25 53-25 211-5

90 44.65

13 110.75

153

140

90-5 98-5 88-5

104-75 50-25 116.65

49 71-25 126-25 48.25 65.75

91.5

36 187.5 161-25 146.5

28-5

-

90 99.25 53-25

211 90-75 44-25 12-75 111.75

113 152-5

140.75

90-5 97.75

89

82-25

105-25 51.75 115-5 49-25

71-5

126 49-5

65 91-4 37-5

189 156

146

28-4

163

16.Januar

17.Januar

Amtliche Dotierung

v mtliche Noiierunq

Geld

»rief

Geld

1 Brief

Buenos Air?.

0-628

0-632

0-628

0-632

Brüssel-----

58-18

58-30

58-17

58-29

Rio de Jan.

0-194

0-196

0.194

0-196

3-047

3.053

3-047

Kopenhagen.

54-57

54-67

54-43

54-53

Danzig.....

81-22

81-38

81.22

81-38

London .....

12-22

12-25

12-19

12-22

HelnngforS..

5-395

5-405

5.385

5-395

Paris ......

16-41

16-45

16-41

Holland ...

168-13

168-47

168-21

168-55

Italien.....

21-30

21-34

21-30

21-34

Japan ......

0-711

0-713

0.709

Jugoslawien

5-649

5.661

5-649

5.661

L«lo..... :

61-43

61-55

61.26

61.38

Wien.......

43-95

49-05

4R.°5

49.05

Lissabon....

11-09

1i.11

11-065 .

11-085

Stockholm...

63-02

63-14

62-86

62.98

Schweiz ....

80-72

80-88

80-72

80-88

Spanien....

33-95

34-01

34-02

34-08

Prag.......

10-40

10-42

Budapest ...

Neu York ...

2-507

2-513

2-500

2-506

LerÜ'n,17. Januar

Gelt»

Mel

Amentamicue 'Jiuien..............

2-453

2-473

Belgische Noren..................

57-96

58-20

Dänische Noten ....... .........

54-22

54-44

Englische Noten .................

12-155

12-195

französische Noten ...............

16-38

16-44

Holländische Noten...............

167-79

168-47

Italienische Noten................

21-11

21-19

Norwegische Noten ..............

61-10

61.34

Deutsch Oesterreich, A 100 Schilling

Rumänische Noten...............

_

Schwedische Noten ...............

62-64

62-90

Schweizer Noten.................

80-44

80-76

Spanische Noten

33-78

33-92

Ungarische Note»