Ausgabe 
17.9.1935
 
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Oer Ofenplaiteusund in Lang-Göns

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neuer Schlammteich durch den Besitzer der echten Volksgemeinschaft zu ihren obersten Zielen Anlage, die Mannesmannwerke AG., errichtet und zähle. 75 Jahre schon leiste der Turnverein Lich diese in Betrieb genommen worden. Arbeit an Volk und Vaterland, das sei wohl Grund

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sondern auch sittliche und geistige Gesunderhaltung des deutschen Volkes und tätige Mitarbeit an der

genug, einmal Rückschau zu halten und den 75. Ge­burtstag festlich zu begehen.

Turnerfeste sind 'NMksfesle, habet Feste der Arbeit und der Freude.

Mit dem Gelöbnis zu Turnvater Jahn, auch weiter­hin treu zu seinen Idealen zu stehen, schloß der Ver«einsführer seine Begrüßungsansprache.

Ein weiterer Musikvortrag leitete über zur An°- spr-ache des

Turnkreisführers Oaupert, Wieseck.

Rach Uebermittlung der Glückwünsche des Kreises schilderte er in einem fein durchdachten Rückblick auf die Geschichte der Deutschen Turnerschaft, auf die Zeit der Wiederbelebung und Neugründung von Turnvereinen um die Mitte des vorigen Jahrhun­derts, in die auch die Gründung des Turnv. Lich falle, den Turnvater Friedrich Ludwig Jahn als den großen Erzieher der deutschen Turner zu Manneszucht, Manneskraft, Kameradschaft und Vaterlandsliebe und betonte gleichzeitig hierbei, daß man Jahn nicht huldigen könne, ohne unferm gro­ßen Führer Adolf Hitler nicht Treue zu geloben. Falls Jahn in der Gegenwart lebte, wäre er ge­wiß der beste Gefolgsmann unseres Führers, denn beiden leuchte ein einziges Ziel ihres Lebens vor: Deutschland und nur Deutschland! Es werden Ge­schlechter kommen und gehen, Formen werden zer­springen und Satzungen erstarren, aber der Geist unseres Turnvaters Jahn muß ewig der gleiche bleiben. Seinen weiteren Ausführungen, die alle Zuhörer in seinen Bann zwangen, lägen folgende Gedanken zugrunde:

Turnen ist nicht bloß eine kärperübung, es ist ein Ausdruck deutscher Art, eine Aeuherung des deutschen Volkstums, in dem sich Geist und Körper verbinden zu Form und seelischem

Ausdruck.

Die Erziehung des Leibes ist die Ergänzung zur Stählung unseres Charakters, zur Festigung des

rafchungen sind noch geplant. Möge dazu der Hirnrner schönes Wetter bescheren.

+ Hungen, 16. Sept. Die Schlammab- wässerder Eisen st einwäscherei am I n- heider Berg wurden seither in der Erdsenke zwischen der Bahn HungenFriedberg und der Provinzialstraße nach Friedberg geleitet, die im Laufe der Jahre vollständig ausgefüllt wurde. Seit kurzem ist nun im Winkel der GießenGelnhäuser und Friedberg Hungener Eisenbahnlinie ein

Unfer Bild zeigt die in Lang-Göns gefundene, etwa 230 Jahre alte Ofenplatte, die im Backhaus

GedenWnweihe bet MMr-Vereinigung1884

tatsperee. Dort wurden die Sehenswürdigkeiten der Talsperre besichtigt und dann mit dem Boot bie Fahrt nach der Anlegestelle Waldeck anoetreten. Im Schloßhotel von Waldeck wurde gemeinsam das Mittagessen eingenommen. Auf einer Motorboot­fahrt über den See konnte man infolge des durch die Trockenheit des Sommers nur niedrigen Wasser­standes Ruinen des einstmals im See untergegan­genen Dorfes Berich und feiner Kirche sehen. Auch die mit Zement zugemauerten Gräber des Fried­hofes von Berich sind aus den Fluten zutage ge­treten und liegen völlig trocken da. Don den Ruinen der beiden anderen untergegangenen Dörfer Asel und Bringhausen war nichts mehr zu sehen. Auf dem Rückweg besichtigten die Teilnehmer Bad Wild un gen. In einem Dorfwirtshaus des hessi­schen Berglandes wurde der Kaffee eingenommen und schöne gesellige Unterhaltung gepflegt. Alle Teilnehmer waren hochbefriedigt von den Ein­drücken der schön verlaufenen Fahrt. Für das gute Gelingen hatte namentlich Ortsgruppenwalter R e u- s e r von der Deutschen Arbeitsfront Sorge ge- tragen, wofür ihm von den Teilnehmern herzlicher Dank ausgesprochen wurde.

Großen-Linden, 16. Sept. Samstagabend fand im Saale der Gastwirtschaft Schaum, der bis auf den letzten Platz besetzt war, ein E l t e r n - abend unserer Volksschule statt. Der Zweck der Veranstaltung war, den Eltern den Wert und die Bedeutung eines Landschulheimaufenthaltes zu zeigen. Wie seinerzeit berichtet, haben die oberen Klassen unserer Schule eine Landschulwoche auf der Herchenhainer Höhe im Vater-Bender-Heim zuge­bracht. Rektor Siegfried wies in längeren Aus­führungen, die an passender Stelle von Gedichten, Sprechchor und mehrstimmigen Chören unter Lei­tung des Lehrers Obermann unterstrichen wur­den, auf den Sinn dieser neuartigen Maßnahme hin. Die Kinder sollen durch Wanderungen körper­lich gestählt und ihnen der Blick für landschaft­liche Schönheiten geschärft werden. Gleichzeitig soll ihr Verständnis für die andersartigen Lebens­bedingungen und Erwerbsmöglichkeiten fremder Menschen geweckt und dadurch das Gefühl der Volksverbundenheit gestärkt werden. Durch das tagelange Zusammenleben werden sie zur Kamerad­schaftlichkeit und Selbständigkeit erzogen. Starken Beifall ernteten einige Theaterszenen, die sich meh- rere ältere Schüler nach Erlebnissen während der Landscbulwoche selbst gestaltet hatten und die sie unter Leitung von Lehrer Arnold geschickt auf­führten. Mehrere wohlgelungene Reigens die Fräu­lein Müller eingeübt hatte, und Musikstücke, die die Brüder Junker (Geige) und Lehrerstudent Blaß (Klavier) vortrugen, umrahmten die übrigen Darbietungen. Bürgermeister Michel sprach Dank und Anerkennung aus über das von der Schule Geleistete. Am Schluffe wurde der mit Spannung erwartete Film vorgeführt, den Lehrer Reinhei­mer während des achttägigen Aufenthaltes im Vogelsberg ausgenommen hatte, und der den Eltern ein besonders anschauliches Bild vom Leben und Treiben ihrer Kinder bot. Bei dieser Gelegenheit lernten sie auch eines der Schmalfilmgeräte kennen, die für die Lehrmittelbeiträge der Schüler beschafft werden. So hat die ganze Veranstaltung in hohem Maße dazu beigetragen, Verständnis für neuartige Wege der Erziehung zu wecken und das Band zwi­schen Elternhaus und Schule noch fester zu knüpfen.

Y Watzenborn-Steinberg, 16. Sept. Am Samstagabend veranstaltete die hiesige Bäuerlich eBezugs - und Absatzgenos- s e n s ch a f t im SaaleZur Krone" einen Frauenabend. Direktor Konrad Hanack be­grüßte die zahlreich erschienenen Frauen. Frl. Horde von der Bäuerlichen Werkschule zu Gie­ßen half mit einem Lichtbildervortrag überDie bäuerliche Geflügelzucht" einen Teil des Abends ausfüllen. Der zweite Direktor Karl K o l m e r dankte den Frauen, daß sie nach dem Zusammen­schluß ihrer Verkaufsstellen die Treue gehalten haben. An Hand einzelner Aufzeichnungen be­tonte er, daß eine Verbilligung der Waren einge­treten sei. Diese sei darauf zurückzuführen, daß durch die Zusammenlegung größere Mengen einer Ware eingekauft werden können. Auch seien vor­dem bis zu 8 v. H. Dividende ausgezahlt worden, die allerdings erst in den Preis der Ware einkal­kuliert worden seien, jetzt der festgesetzte Dividenden­satz von 3 v. H. In seinem Schlußwort appellierte er an alle Genossenschaftlerinnen, auch in Zukunft der Genossenschaft die Treue zu halten und restlos ihre Einkäufe in den Verteilungsstellen zu besor­gen. Anschließend verbrachte man in schönster Har­monie einige Stunden in froher Geselligkeit.

* Lang-Göns, 17. Sept. Gestern nachmittag ereignete sich zwischen Lang-Göns und Kirch-Göns ein Verkehrs Unfall, bei dem ein Auto mit einem Dreirad-Kastenauto zusammen- st ie ß. Dabei wurde das Dreirad-Kraftfahrzeug leicht beschädigt, sein Fahrer im Gesicht leicht ver­letzt. Die Ermittlungen über die Schuldfrage sind im Gange.

- Lich, 16. Sept. Der hiesige Ali ce fr a ue n- verein wird auf Anregung seiner Vorsitzenden, der Fürstin Reinhard zu Solms-Hohen- s o l m s - L i ch, wie vor zwei Jahren auch in die­sem Jahr ein großes Wohltätigkeitsfest zum Besten des Deutschen Roten Kreu­zes und seiner Arbeit abhalten. Das Fest soll am nächsten Sonntag, 22. September, nachmittags, im Schloßpark stattstnden und als Jahrmarkt aufge­zogen werden. Ein Kaffee- und Kuchenzelt, ein Bier- und Würstezelt sowie eine Waffelbude mit eigener elektrischer Backanlage werden für das leib­liche Wohl der Festbesucher sorgen. Die Feuer­wehrkapelle spielt zum Tanz auf, Turnerinnen des Turnvereins werden Reigen vorführen, in der Schießbude können Männer Hand und Auge pro­ben, im Theaterzelt wird ein Lustspiel mehreremal über die Bretter gehen, in einer reich ausgestatte­ten Tombola winken Preise, allerlei sonstige lieber«

Preußen.

(D Krofdorf, 16. Sept. Gegenwärtig finden hier umfangreiche Straßenerneue- rungsarbeiten statt. Die Rodheimer Straße erhält in ihrer ganzen Länge von der Hauptstraße bis an denBiergraben" eine neue Decke. Bereits eine Woche lang sind die Walzarbeiten im Gange. Für nächstes Frühjahr ist die Teerung dieser Straße vorgesehen. Durch die Häherverlegung der Straße sind die Kanäle zu Hofeingängen auf der rechten Seite in Fortfall gekommen. Eine neu ge­pflasterte Rinne gibt dem Straßenbild ein besseres Aussehen. Auch die Verbindungsstraße zwischen Rodheimer und Schulstraße, die Großgasse, die im Vorjahre kanalisiert worden ist, erhält eine neue Decke und gepflasterte Rinnen. In schlechtem Zu­stande befinden sich noch, mit Ausnahme der Gie­ßener Straße, die Straßen vor den einzelnen Orts­eingängen.

< Rodheim a. d. Bieber, 16. Sept. Die hiesige Turn- und Sport gemeinde unter­nahm am gestrigen Sonntag eine Autobusfahrt nach Lich. Die Beteiligung war gut. Die Kegler- Vereinigung der Gastwirtschaft Bender veran­staltete gestern ihr diesjähriges Preiskegeln, das sich einer regen Beteiligung erfreute. Es wurden zwölf Preise ausgekegelt. Den ersten Preis errang der Pflastermeister Jakob S t e i n m ü l l e r (Rodheim). Die hiesige Volksschule richtete in diesen Ta­gen eine Schulsparkasse nach dem Sparsystem Reinickens ein. Die Kinder, die bisher in Heimspar­büchsen ihren Sparsinn betätigten, werden durch das neue Sparsystem nunmehr noch zu größerer Emsig­keit veranlaßt werden. Die Einrichtung von Schul­sparkassen wird bekanntlich durch den Herrn Ober­präsidenten dringend gefordert. Die Eltern werden unter Hinweis auf den praktischen und ideellen Wert der Schulsparkassen ersucht, die Freude ihrer Kinder am Sparen durch gelegentliche Geldspenden zu fördern. Die ersparten Gelder werden jeweils Mon­tags auf der Zweigstelle Rodheim der Kreissparkasse Wetzlar eingezahlt, sind also mündelsicher angelegt. Es sei hier noch darauf hingewiesen, daß in Orten, in denen Schulsparkassen schon seit langer Zeit be­stehen, ganz außerordentlich große Erfolge der Spar­tätigkeit gezeitigt wurden.

Am vergangenen Sonntag weihte die Gießener Fünfziger-Vereinigung des Jahrgangs 1884 tm Zier­garten des RestaurantsKarlsruhe" an der Marburger Straße im Rahmen einer würdigen Feier einen Fünfziger-Gedenkstein. Den Stein, der sich in reizvoller gärtnerischer Umgebung befindet, zeigen wir hier im Bild. (Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.)

Die 75=3abrieier des Turnvereins Lich.

Willens beim Anllreben eines Zieles. Das Turnen wird und muß zu Volks- und Vaterlandsliebe an- eifern und den Geist so anregen und beeinflussen, daß es dem Turner möglich ist, bei Beherrschung fei­nens Körpers auch geistig zu kämpfen für Volk^. tum und Ehre. Hierauf ging der Redner ausführlich auf die der Turnerschaft vorn Führer d.ugeroiefene bevorzugte Stellung im Reichsbund für Le.bes- Übungen und die damit zuteil gewordene Anerken- nung ihrer Jugendarbeit und Volkstumspflege ein und betonte zugleich die hohe erzieherische Aufgabe die der Führer dem Reichsbund für Leibesübungen gestellt habe. Turnergeist hoch zu halten, heißt durch Pflege alter Turnertugenden dem Volke und sei­nem Führer dienen. In das vom Redner ausge­brachte dreifacheGut Heil" auf den Führer und den Turnvater Jahn stimmten die Zuhörer begei­stert ein.

Bürgermeister Geil überbrachte dem Jubelverein im Namen der Stadt Lich Grüße und Wünsche zu fernerem segensreichen Wirken im Dienste für Volk und Raterland zu Ehren des Vereins und der Stadt. Als Festgeschenk der Stadt überreichte er dem Vereinsführer em schönes Bild des Führers.

Im Namen der hiesigen Ortsgruppe der NSDAP, beglückwünschte der steilvertr. Ortsgruppenleiter Or. Erb den Verein zu seinem Jubiläum. In seiner Ansprache lag die Anerkennung der wertvollen Arbeit, die die Deutsche Turnerschaft dem deutschen Volke dadurch leiste, daß ihre Tätigkeit unserem Volke in hohem Maße diene, daß diese Turnerarbeit nunmehr dem nationalsozialistischen Deutschlannd, dem Deutschland der Größe, der Ehre und der Freiheit, gelte. Als Anerkennung übergab der Redner dem Verein eine Fahne mit dem Zeichen der Bewegung. Zum Zei­chen des Dankes an unseren Führer, der Deutschland die Freiheit roiebergab, gelobte die Menge mit einem dreifachenSieg-Heil?" dem Führer treue Gefolg- schäft. Begeistert fangen die Anwesenden anschlie­ßend die ersten Verse der nationalen Lieder.

Kreisoberturnwart Schüler, Wehlar, nahm alsdann die Ehrung der Alterstur­ner des Tv. Lich vor, die mehr als fünf- z i g I a h r e treu dem Verein als aktive Mitglieder angehören. Es sind dies die Herren: Hermann Ph. Dietz (58 Jahre Mitglied), Wilh. F e y I. (59 I.), Heinrich H e l l e r IV. (51 I.), Karf H o f m a n n (51 Jahre), Hermann I h r i n g (56 Jahre), Karl I. Lotz (51 Jahre), Heinrich Schmidt II. (51 Jahre), Heinrich Schmidt VIII. (51 Jahre), Heinrich Schmidt IX. (51 I.), Wilhelm W a cf c r (50 I.), Joh. Heinr. Walz I. (52 I.). Ferner wurden für mehr als 40jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet die Turnbrüder Karl A l b o h n (46 Jahre Mitglied), Karl Dörmer (47 I.), Ernst Häfner (48 I.), Christian Heller (43 I.), Karl Heller III. (49 Jahre), Ludw. Heller (41 I.), Julius Hummel (46 I.), Ludwig Ihring (43 I.), Georg L o tz (49 Jahre), Heinr. S ch m i d t X. (40 I.), Karl E. Hhr - Han (43 I.), Heinr. V o l z VI. (49 I.), Karl Zim­mer (41 I.), K. Ludwig Zimmer (46 I.), Rein­hard Zimmer (44 I.). Jedem der Ausgezeichneten wurde eine Ehrennadel überreicht.

Ehrengauoberturnwart Will (Gießen) sprach dem Verein und den Ausgezeichneten im Namen des Gaues XII Nordhessen der Deutschen Turnerschaft seine Glückwünsche und seine Anerkennung für die treue, im Geiste Jahns geleistete Arbeit aus.

Nach der Ehrung der Altersturner schufen einige Chöre der Sängervereinigung ..Cacilia" die Heber» leitung zu den mit turnerischen Hebungen ausgestat- teten Darbietungen. Die hohe Schule des Turnens zeigte die Kreisriege, die aus den besten bekannten Turnern Schick und Gebrüder Herbert (Gießen), Bettin und Schöffrnann (Wieseck), Schade (Wetzlar) und Willi Menges (Lich) bestand, am Barren, Pferd, Reck und im Bodenturnen. Es war ein herrlicher Anblick, diese jugendlichen Menschen zu sehen, ganz ihrer Turnerarbeit hingegeben. Die Zuschauer lohnten die auf einer außerordentlich be­achtlichen Stufe stehenden Darbietungen der Kreis­riege jeweils mit stürmischem Beifall. Tanzvorfüh­rungen der Turnerinnen bildeten den Abschluß.

* Lich, 16. Sept. Die Art, in der das Gedenken des 75jahrigen Bestehens unseres hiesigen Turnver­eins 1860 Lich in der Turnhalle gefeiert wurde wir berichteten gestern in anderem Zusammenhang bereits kurz darüber zeugt so recht von dem Geist, der diesen für unser Städtchen so wichtigen Verein beseelt. Man hatte nicht die Brudervereine bis in die fernsten Gaue in Bewegung gesetzt, son­dern sich darauf beschränkt, im Kreise der eigenen Mitglieder und der Volksgenossen der Stadt zu­sammenzukommen, sich bei Darbietungen der eige­nen Mitglieder und der sich freundlichst zur Ver­fügung gestellten Kreisturnerriege und der Sänger­vereinigungCäcilia" zu unterhalten und für die edle Turnersache zu werben. Eine abwechslungsreiche, in allen Teilen erfolgreich durchgeführte Vortrags­folge bereitete eine frohe Feststimmung.

Den einleitenden Musikvorträgen, einem Sprech­chor der Turner und Turnerinnen und verschiedenen, von der SängervereingungCäcilia" unter der Stabführung von Chormeister Ernst Jlge prächtig zu Gehör gebrachten Chören ließ der

1. Vereins) ührer Karl Volz

freundliche Begrüßungsworte folgen, aus denen die Freude über den unerwartet guten Besuch heraus- klang. Sein besonderer Gruß galt den Vertretern des Gaues und des Kreises der Deutschen Turner­schaft, Ehrengauoberturnwart Will (Gießen), Turnkreisführer Daupert (Wieseck) und Kreis­oberturnwart Schüler (Wetzlar), dem Vertreter der Stadtverwaltung, Bürgermeister Geil, und dem Vertreter der politischen Organisation, stellver­tretenden Ortsgruppenleiter Dr. Erb. Weiter fand der Dereinsführer begeisterte Worte für die deutsche Turnsache, die nicht nur körperliche Ertüchtigung,

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Tomaten-Soße zu gekochten Eiern und fleischlosen Gerichten, wie Makkaroni, Reis und Klößen.

1 Würfel Maggi's Bratensoße, 1/4 Liter Wasser, 2 3 Tomaten. 1 Eßlöffel (20 g) Butter.

MaggVs Bratensoße fein zerdrücken und mit 1/4 Liter kaltem Wasser anrühren. Die Tomaten ie Scheiben schneiden, in wenig Wasser weichkochen und durch ein Sieb geben. Das so gewonnene Mark in der heißgemachten Butter dunsten, dann in der angerührten. Bratensoße unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und einige Minuten ziehen lassen.