Oer Ofenplaiteusund in Lang-Göns
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neuer Schlammteich durch den Besitzer der echten Volksgemeinschaft zu ihren obersten Zielen Anlage, die Mannesmannwerke AG., errichtet und zähle. 75 Jahre schon leiste der Turnverein Lich diese in Betrieb genommen worden. Arbeit an Volk und Vaterland, das sei wohl Grund
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sondern auch sittliche und geistige Gesunderhaltung des deutschen Volkes und tätige Mitarbeit an der
genug, einmal Rückschau zu halten und den 75. Geburtstag festlich zu begehen.
Turnerfeste sind 'NMksfesle, habet Feste der Arbeit und der Freude.
Mit dem Gelöbnis zu Turnvater Jahn, auch weiterhin treu zu seinen Idealen zu stehen, schloß der Ver«einsführer seine Begrüßungsansprache.
Ein weiterer Musikvortrag leitete über zur An°- spr-ache des
Turnkreisführers Oaupert, Wieseck.
Rach Uebermittlung der Glückwünsche des Kreises schilderte er in einem fein durchdachten Rückblick auf die Geschichte der Deutschen Turnerschaft, auf die Zeit der Wiederbelebung und Neugründung von Turnvereinen um die Mitte des vorigen Jahrhunderts, in die auch die Gründung des Turnv. Lich falle, den Turnvater Friedrich Ludwig Jahn als den großen Erzieher der deutschen Turner zu Manneszucht, Manneskraft, Kameradschaft und Vaterlandsliebe und betonte gleichzeitig hierbei, daß man Jahn nicht huldigen könne, ohne unferm großen Führer Adolf Hitler nicht Treue zu geloben. Falls Jahn in der Gegenwart lebte, wäre er gewiß der beste Gefolgsmann unseres Führers, denn beiden leuchte ein einziges Ziel ihres Lebens vor: Deutschland und nur Deutschland! Es werden Geschlechter kommen und gehen, Formen werden zerspringen und Satzungen erstarren, aber der Geist unseres Turnvaters Jahn muß ewig der gleiche bleiben. Seinen weiteren Ausführungen, die alle Zuhörer in seinen Bann zwangen, lägen folgende Gedanken zugrunde:
Turnen ist nicht bloß eine kärperübung, es ist ein Ausdruck deutscher Art, eine Aeuherung des deutschen Volkstums, in dem sich Geist und Körper verbinden zu Form und seelischem
Ausdruck.
Die Erziehung des Leibes ist die Ergänzung zur Stählung unseres Charakters, zur Festigung des
rafchungen sind noch geplant. Möge dazu der Hirnrner schönes Wetter bescheren.
+ Hungen, 16. Sept. Die Schlammab- wässerder Eisen st einwäscherei am I n- heider Berg wurden seither in der Erdsenke zwischen der Bahn Hungen—Friedberg und der Provinzialstraße nach Friedberg geleitet, die im Laufe der Jahre vollständig ausgefüllt wurde. Seit kurzem ist nun im Winkel der Gießen—Gelnhäuser und Friedberg — Hungener Eisenbahnlinie ein
Unfer Bild zeigt die in Lang-Göns gefundene, etwa 230 Jahre alte Ofenplatte, die im Backhaus
GedenWnweihe bet MMr-Vereinigung1884
tatsperee. Dort wurden die Sehenswürdigkeiten der Talsperre besichtigt und dann mit dem Boot bie Fahrt nach der Anlegestelle Waldeck anoetreten. Im Schloßhotel von Waldeck wurde gemeinsam das Mittagessen eingenommen. Auf einer Motorbootfahrt über den See konnte man infolge des durch die Trockenheit des Sommers nur niedrigen Wasserstandes Ruinen des einstmals im See untergegangenen Dorfes Berich und feiner Kirche sehen. Auch die mit Zement zugemauerten Gräber des Friedhofes von Berich sind aus den Fluten zutage getreten und liegen völlig trocken da. Don den Ruinen der beiden anderen untergegangenen Dörfer Asel und Bringhausen war nichts mehr zu sehen. Auf dem Rückweg besichtigten die Teilnehmer Bad Wild un gen. In einem Dorfwirtshaus des hessischen Berglandes wurde der Kaffee eingenommen und schöne gesellige Unterhaltung gepflegt. Alle Teilnehmer waren hochbefriedigt von den Eindrücken der schön verlaufenen Fahrt. Für das gute Gelingen hatte namentlich Ortsgruppenwalter R e u- s e r von der Deutschen Arbeitsfront Sorge ge- tragen, wofür ihm von den Teilnehmern herzlicher Dank ausgesprochen wurde.
Großen-Linden, 16. Sept. Samstagabend fand im Saale der Gastwirtschaft Schaum, der bis auf den letzten Platz besetzt war, ein E l t e r n - abend unserer Volksschule statt. Der Zweck der Veranstaltung war, den Eltern den Wert und die Bedeutung eines Landschulheimaufenthaltes zu zeigen. Wie seinerzeit berichtet, haben die oberen Klassen unserer Schule eine Landschulwoche auf der Herchenhainer Höhe im Vater-Bender-Heim zugebracht. Rektor Siegfried wies in längeren Ausführungen, die an passender Stelle von Gedichten, Sprechchor und mehrstimmigen Chören unter Leitung des Lehrers Obermann unterstrichen wurden, auf den Sinn dieser neuartigen Maßnahme hin. Die Kinder sollen durch Wanderungen körperlich gestählt und ihnen der Blick für landschaftliche Schönheiten geschärft werden. Gleichzeitig soll ihr Verständnis für die andersartigen Lebensbedingungen und Erwerbsmöglichkeiten fremder Menschen geweckt und dadurch das Gefühl der Volksverbundenheit gestärkt werden. Durch das tagelange Zusammenleben werden sie zur Kameradschaftlichkeit und Selbständigkeit erzogen. Starken Beifall ernteten einige Theaterszenen, die sich meh- । rere ältere Schüler nach Erlebnissen während der Landscbulwoche selbst gestaltet hatten und die sie unter Leitung von Lehrer Arnold geschickt aufführten. Mehrere wohlgelungene Reigens die Fräulein Müller eingeübt hatte, und Musikstücke, die die Brüder Junker (Geige) und Lehrerstudent Blaß (Klavier) vortrugen, umrahmten die übrigen Darbietungen. Bürgermeister Michel sprach Dank und Anerkennung aus über das von der Schule Geleistete. Am Schluffe wurde der mit Spannung erwartete Film vorgeführt, den Lehrer Reinheimer während des achttägigen Aufenthaltes im Vogelsberg ausgenommen hatte, und der den Eltern ein besonders anschauliches Bild vom Leben und Treiben ihrer Kinder bot. Bei dieser Gelegenheit lernten sie auch eines der Schmalfilmgeräte kennen, die für die Lehrmittelbeiträge der Schüler beschafft werden. So hat die ganze Veranstaltung in hohem Maße dazu beigetragen, Verständnis für neuartige Wege der Erziehung zu wecken und das Band zwischen Elternhaus und Schule noch fester zu knüpfen.
Y Watzenborn-Steinberg, 16. Sept. Am Samstagabend veranstaltete die hiesige Bäuerlich eBezugs - und Absatzgenos- s e n s ch a f t im Saale „Zur Krone" einen Frauenabend. Direktor Konrad Hanack begrüßte die zahlreich erschienenen Frauen. Frl. Horde von der Bäuerlichen Werkschule zu Gießen half mit einem Lichtbildervortrag über „Die bäuerliche Geflügelzucht" einen Teil des Abends ausfüllen. Der zweite Direktor Karl K o l m e r dankte den Frauen, daß sie nach dem Zusammenschluß ihrer Verkaufsstellen die Treue gehalten haben. An Hand einzelner Aufzeichnungen betonte er, daß eine Verbilligung der Waren eingetreten sei. Diese sei darauf zurückzuführen, daß durch die Zusammenlegung größere Mengen einer Ware eingekauft werden können. Auch seien vordem bis zu 8 v. H. Dividende ausgezahlt worden, die allerdings erst in den Preis der Ware einkalkuliert worden seien, jetzt der festgesetzte Dividendensatz von 3 v. H. In seinem Schlußwort appellierte er an alle Genossenschaftlerinnen, auch in Zukunft der Genossenschaft die Treue zu halten und restlos ihre Einkäufe in den Verteilungsstellen zu besorgen. Anschließend verbrachte man in schönster Harmonie einige Stunden in froher Geselligkeit.
* Lang-Göns, 17. Sept. Gestern nachmittag ereignete sich zwischen Lang-Göns und Kirch-Göns ein Verkehrs Unfall, bei dem ein Auto mit einem Dreirad-Kastenauto zusammen- st ie ß. Dabei wurde das Dreirad-Kraftfahrzeug leicht beschädigt, sein Fahrer im Gesicht leicht verletzt. Die Ermittlungen über die Schuldfrage sind im Gange.
- Lich, 16. Sept. Der hiesige Ali ce fr a ue n- verein wird auf Anregung seiner Vorsitzenden, der Fürstin Reinhard zu Solms-Hohen- s o l m s - L i ch, wie vor zwei Jahren auch in diesem Jahr ein großes Wohltätigkeitsfest zum Besten des Deutschen Roten Kreuzes und seiner Arbeit abhalten. Das Fest soll am nächsten Sonntag, 22. September, nachmittags, im Schloßpark stattstnden und als Jahrmarkt aufgezogen werden. Ein Kaffee- und Kuchenzelt, ein Bier- und Würstezelt sowie eine Waffelbude mit eigener elektrischer Backanlage werden für das leibliche Wohl der Festbesucher sorgen. Die Feuerwehrkapelle spielt zum Tanz auf, Turnerinnen des Turnvereins werden Reigen vorführen, in der Schießbude können Männer Hand und Auge proben, im Theaterzelt wird ein Lustspiel mehreremal über die Bretter gehen, in einer reich ausgestatteten Tombola winken Preise, allerlei sonstige lieber«
Preußen.
(D Krofdorf, 16. Sept. Gegenwärtig finden hier umfangreiche Straßenerneue- rungsarbeiten statt. Die Rodheimer Straße erhält in ihrer ganzen Länge von der Hauptstraße bis an den „Biergraben" eine neue Decke. Bereits eine Woche lang sind die Walzarbeiten im Gange. Für nächstes Frühjahr ist die Teerung dieser Straße vorgesehen. Durch die Häherverlegung der Straße sind die Kanäle zu Hofeingängen auf der rechten Seite in Fortfall gekommen. Eine neu gepflasterte Rinne gibt dem Straßenbild ein besseres Aussehen. Auch die Verbindungsstraße zwischen Rodheimer und Schulstraße, die Großgasse, die im Vorjahre kanalisiert worden ist, erhält eine neue Decke und gepflasterte Rinnen. In schlechtem Zustande befinden sich noch, mit Ausnahme der Gießener Straße, die Straßen vor den einzelnen Ortseingängen.
< Rodheim a. d. Bieber, 16. Sept. Die hiesige Turn- und Sport gemeinde unternahm am gestrigen Sonntag eine Autobusfahrt nach Lich. Die Beteiligung war gut. — Die Kegler- Vereinigung der Gastwirtschaft Bender veranstaltete gestern ihr diesjähriges Preiskegeln, das sich einer regen Beteiligung erfreute. Es wurden zwölf Preise ausgekegelt. Den ersten Preis errang der Pflastermeister Jakob S t e i n m ü l l e r (Rodheim). — Die hiesige Volksschule richtete in diesen Tagen eine Schulsparkasse nach dem Sparsystem Reinickens ein. Die Kinder, die bisher in Heimsparbüchsen ihren Sparsinn betätigten, werden durch das neue Sparsystem nunmehr noch zu größerer Emsigkeit veranlaßt werden. Die Einrichtung von Schulsparkassen wird bekanntlich durch den Herrn Oberpräsidenten dringend gefordert. Die Eltern werden unter Hinweis auf den praktischen und ideellen Wert der Schulsparkassen ersucht, die Freude ihrer Kinder am Sparen durch gelegentliche Geldspenden zu fördern. Die ersparten Gelder werden jeweils Montags auf der Zweigstelle Rodheim der Kreissparkasse Wetzlar eingezahlt, sind also mündelsicher angelegt. Es sei hier noch darauf hingewiesen, daß in Orten, in denen Schulsparkassen schon seit langer Zeit bestehen, ganz außerordentlich große Erfolge der Spartätigkeit gezeitigt wurden.
Am vergangenen Sonntag weihte die Gießener Fünfziger-Vereinigung des Jahrgangs 1884 tm Ziergarten des Restaurants „Karlsruhe" an der Marburger Straße im Rahmen einer würdigen Feier einen Fünfziger-Gedenkstein. Den Stein, der sich in reizvoller gärtnerischer Umgebung befindet, zeigen wir hier im Bild. — (Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.)
Die 75=3abrieier des Turnvereins Lich.
Willens beim Anllreben eines Zieles. Das Turnen wird und muß zu Volks- und Vaterlandsliebe an- eifern und den Geist so anregen und beeinflussen, daß es dem Turner möglich ist, bei Beherrschung feinens Körpers auch geistig zu kämpfen für Volk^. tum und Ehre. Hierauf ging der Redner ausführlich auf die der Turnerschaft vorn Führer d.ugeroiefene bevorzugte Stellung im Reichsbund für Le.bes- Übungen und die damit zuteil gewordene Anerken- nung ihrer Jugendarbeit und Volkstumspflege ein und betonte zugleich die hohe erzieherische Aufgabe die der Führer dem Reichsbund für Leibesübungen gestellt habe. Turnergeist hoch zu halten, heißt durch Pflege alter Turnertugenden dem Volke und seinem Führer dienen. In das vom Redner ausgebrachte dreifache „Gut Heil" auf den Führer und den Turnvater Jahn stimmten die Zuhörer begeistert ein.
Bürgermeister Geil überbrachte dem Jubelverein im Namen der Stadt Lich Grüße und Wünsche zu fernerem segensreichen Wirken im Dienste für Volk und Raterland zu Ehren des Vereins und der Stadt. Als Festgeschenk der Stadt überreichte er dem Vereinsführer em schönes Bild des Führers.
Im Namen der hiesigen Ortsgruppe der NSDAP, beglückwünschte der steilvertr. Ortsgruppenleiter Or. Erb den Verein zu seinem Jubiläum. In seiner Ansprache lag die Anerkennung der wertvollen Arbeit, die die Deutsche Turnerschaft dem deutschen Volke dadurch leiste, daß ihre Tätigkeit unserem Volke in hohem Maße diene, daß diese Turnerarbeit nunmehr dem nationalsozialistischen Deutschlannd, dem Deutschland der Größe, der Ehre und der Freiheit, gelte. Als Anerkennung übergab der Redner dem Verein eine Fahne mit dem Zeichen der Bewegung. Zum Zeichen des Dankes an unseren Führer, der Deutschland die Freiheit roiebergab, gelobte die Menge mit einem dreifachen „Sieg-Heil?" dem Führer treue Gefolg- schäft. Begeistert fangen die Anwesenden anschließend die ersten Verse der nationalen Lieder.
Kreisoberturnwart Schüler, Wehlar, nahm alsdann die Ehrung der Altersturner des Tv. Lich vor, die mehr als fünf- z i g I a h r e treu dem Verein als aktive Mitglieder angehören. Es sind dies die Herren: Hermann Ph. Dietz (58 Jahre Mitglied), Wilh. F e y I. (59 I.), Heinrich H e l l e r IV. (51 I.), Karf H o f m a n n (51 Jahre), Hermann I h r i n g (56 Jahre), Karl I. Lotz (51 Jahre), Heinrich Schmidt II. (51 Jahre), Heinrich Schmidt VIII. (51 Jahre), Heinrich Schmidt IX. (51 I.), Wilhelm W a cf c r (50 I.), Joh. Heinr. Walz I. (52 I.). Ferner wurden für mehr als 40jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet die Turnbrüder Karl A l b o h n (46 Jahre Mitglied), Karl Dörmer (47 I.), Ernst Häfner (48 I.), Christian Heller (43 I.), Karl Heller III. (49 Jahre), Ludw. Heller (41 I.), Julius Hummel (46 I.), Ludwig Ihring (43 I.), Georg L o tz (49 Jahre), Heinr. S ch m i d t X. (40 I.), Karl E. Hhr - Han (43 I.), Heinr. V o l z VI. (49 I.), Karl Zimmer (41 I.), K. Ludwig Zimmer (46 I.), Reinhard Zimmer (44 I.). Jedem der Ausgezeichneten wurde eine Ehrennadel überreicht.
Ehrengauoberturnwart Will (Gießen) sprach dem Verein und den Ausgezeichneten im Namen des Gaues XII Nordhessen der Deutschen Turnerschaft seine Glückwünsche und seine Anerkennung für die treue, im Geiste Jahns geleistete Arbeit aus.
Nach der Ehrung der Altersturner schufen einige Chöre der Sängervereinigung ..Cacilia" die Heber» leitung zu den mit turnerischen Hebungen ausgestat- teten Darbietungen. Die hohe Schule des Turnens zeigte die Kreisriege, die aus den besten bekannten Turnern Schick und Gebrüder Herbert (Gießen), Bettin und Schöffrnann (Wieseck), Schade (Wetzlar) und Willi Menges (Lich) bestand, am Barren, Pferd, Reck und im Bodenturnen. Es war ein herrlicher Anblick, diese jugendlichen Menschen zu sehen, ganz ihrer Turnerarbeit hingegeben. Die Zuschauer lohnten die auf einer außerordentlich beachtlichen Stufe stehenden Darbietungen der Kreisriege jeweils mit stürmischem Beifall. Tanzvorführungen der Turnerinnen bildeten den Abschluß.
* Lich, 16. Sept. Die Art, in der das Gedenken des 75jahrigen Bestehens unseres hiesigen Turnvereins 1860 Lich in der Turnhalle gefeiert wurde — wir berichteten gestern in anderem Zusammenhang bereits kurz darüber — zeugt so recht von dem Geist, der diesen für unser Städtchen so wichtigen Verein beseelt. Man hatte nicht die Brudervereine bis in die fernsten Gaue in Bewegung gesetzt, sondern sich darauf beschränkt, im Kreise der eigenen Mitglieder und der Volksgenossen der Stadt zusammenzukommen, sich bei Darbietungen der eigenen Mitglieder und der sich freundlichst zur Verfügung gestellten Kreisturnerriege und der Sängervereinigung „Cäcilia" zu unterhalten und für die edle Turnersache zu werben. Eine abwechslungsreiche, in allen Teilen erfolgreich durchgeführte Vortragsfolge bereitete eine frohe Feststimmung.
Den einleitenden Musikvorträgen, einem Sprechchor der Turner und Turnerinnen und verschiedenen, von der Sängervereingung „Cäcilia" unter der Stabführung von Chormeister Ernst Jlge prächtig zu Gehör gebrachten Chören ließ der
1. Vereins) ührer Karl Volz
freundliche Begrüßungsworte folgen, aus denen die Freude über den unerwartet guten Besuch heraus- klang. Sein besonderer Gruß galt den Vertretern des Gaues und des Kreises der Deutschen Turnerschaft, Ehrengauoberturnwart Will (Gießen), Turnkreisführer Daupert (Wieseck) und Kreisoberturnwart Schüler (Wetzlar), dem Vertreter der Stadtverwaltung, Bürgermeister Geil, und dem Vertreter der politischen Organisation, stellvertretenden Ortsgruppenleiter Dr. Erb. Weiter fand der Dereinsführer begeisterte Worte für die deutsche Turnsache, die nicht nur körperliche Ertüchtigung,
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Tomaten-Soße zu gekochten Eiern und fleischlosen Gerichten, wie Makkaroni, Reis und Klößen.
1 Würfel Maggi's Bratensoße, 1/4 Liter Wasser, 2 — 3 Tomaten. 1 Eßlöffel (20 g) Butter.
MaggVs Bratensoße fein zerdrücken und mit 1/4 Liter kaltem Wasser anrühren. — Die Tomaten ie Scheiben schneiden, in wenig Wasser weichkochen und durch ein Sieb geben. Das so gewonnene Mark in der heißgemachten Butter dunsten, dann in der angerührten. Bratensoße unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und einige Minuten ziehen lassen.


