Ausgabe 
17.8.1935
 
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für

VI. Studenlen-Weltspiele in Budapest

v.

Das Bann- und Änabanusportsest 1935!

Heimischer Fußball der neuen Spielzeit

der

neue

nach

gilt

Lollar, Schüler

Ju- Ju-

Hebung 100-m-Lauf

bis auf 116

und dritte Mannschaft Pokalturnier in Wetzlar l.Jgb. 1900 1. Jgd., Steinberg gegen 1900 Schüler.

1900 Liga JG.-Sportverein Frankfurt Die Frankfurter, die zum erstenmal in

2,70 m 0 P., 5,70 m 100 P., 11,00 m 0P., 51,00 m 100 P.,

4,50 m 0 P., 9,50 m 100 P.,

5,20 m 100 P.

6,00 m 0 P, 46,00 m 100 P.

3,50 m OP«

8,50 m 100 P, Tr. 120 Punkte.

weit überlegen sind, zu kämpfen wissen.

VfB.-R. 1. Igd. Wißmar 1. Jgd.

Durch die Verwendung der ausscheidenden

Das Kußballprogramm der Spielvereinigung 1900. Die Spieloereinigung 1900 eröffnet die Spielreihe mit folgenden Spielen:

Weitsprung

Keulenweitwurf

Kugelstoßen

hinaus; denn es sind die Europameisterschaften, die aus dem Olympia-Gelände in Grünau zur Durch­führung kommen. Zum erstenmal werden die neu­geschaffenen Anlagen ihre Brauchbarkeit und, wie ich hoffe, ihre Schönheit und Großartigkeit vor erlesenen, fachkundigen ausländischen Gästen unter Beweis stellen.

Der Rudersport ist in aller Welt dafür bekannt, daß er die edlen Gesetze des Sportes mit peinlicher Sorgfalt zur Anwendung bringt. Er hat die Olympische Idee schon jahrzehntelang praktisch vorausgelebt. Darum bin ich davon Überzeugt, daß die Europameisterschaften der Ruderer auch im tieferen Sinne eine Olympiavorprobe sein werden; eine Generalprobe nämlich für das Bestreben aller Völker, den Geist der Ritterlichkeit und Kamerad­schaft zur Richtschnur für ihren Verkehr unter­einander zu machen.

Es werden harte Kämpfe werden. Das ist gut so, denn die Erziehung durch den Sport zu jener Härte, die mit ebensoviel Ritterlichkeit gepaart ist, prägt erst den Typus dessen, der in aller West ein Sportsmann genannt wird.

In diesem Sinne heißt Euch ganz Deutschland willkommen!

Wehlar 1. Jgd. - 1900 1. Jgd.

Die 1. Jugend folgt einer Einladung nach Wetz­lar. Inwieweit ihr ein Erfolg vergönnt ist, hangt von der Aufstellung ab, die nach dem Hinüber-

a.m.

Gießen

Tschammer und Osten, Reichssportführer."

wechseln der meisten Jugendlichen in das Lager Aktiven zustandekommt.

DfB.-Reichelbahn Gießen.

Vfv.-R. I Sportverein Alsfeld I.

Die Gießener eröffnen den Spielbetrieb

Dor den Europa-Meisterschaften im Rudersport.

Der Reichssportführer an die Ruderer.

Oie Teilnahme:

Teilnehmen an den Wettkämpfen können alle Mit­glieder der Hitlerjugend und des Deutschen Jung­volks, soweit sie nicht vom Arzt befreit sind. An den Mannschaftskämpfen sollen aber nur ältere teilnehmen; beim Jungvolk soll der Mannschafts­führer 13 bis 14 Jahre alt, die übrigen sechs Pimpfe mindestens 12 Jahre alt (ein. Bei der Hitlerjugend muß der Mannschaftsführer beim Hindernisse- päckmarsch 17 Jahre, die übrigen sechs Jgg. min­destens 16 Jahre alt fein.

Im übrigen soll es nicht so fein, daß der Ein­heitsführer die Teilnehmer bestimmt, sondern es soll jedem Jgg. möglich sein, an den Wettkämpfen teilzunehmen. Dabei sollen sich die einzelnen Jgg. nicht durch sportlich bessere Kameraden von einer Meldung abhalten lassen, denn es kommt ja der Hitlerjugend nicht darauf an, daß einige wenige sportlich Gutes zeigen, sondern daß möglichst alle eine gute Durchschnittsleistung erzielen. Es wird deshalb erwartet, daß sich möglichst viele Jgg. an den Wettkämpfen beteiligen.

Oie Wettkämpfe des Jungvolks.

Am Samstag, 24. August 1935, beginnen mor-

Bei den Europameisterschaften im Rudern in Ber- lin-Grünau kamen am Freitag die Dorläufe in sechs Bootsgattungen zum Austrag. Die teilnehmenden deutschen Boote konnten sich sämtlich für die Entscheidungsläufe, die am Sonntag aus­gefahren werden, qualifizieren. Bis auf Dr. Buhtz, der im Einer hinter dem Schweiezer Studach Zwei­ter wurde, blieben alle unsere Boote in ihren Dor­läufen siegreich. Die Würzburger Derbandsmann- schäft gewann sogar beide Vierer - Rennen. Im Zweier mit Steuermann gab es keine Vorentschei­dung.

Volkstümliche Wettkämpfe in Grohen-Buseck.

Die Turnvereine des Unterkreises Gießen im Lahn-Dillkreis haben die Veranstalter angenehm enttäuscht. Es war an sich ein Wagnis, 14 Tage nach dem Gaufest schon wieder eine turnerische Der-

Deutschlands Ruderer halten Generalprobe die Olympischen Spiele 1936. Ihre Aufgabe geht weit über den Rahmen einer landläufigen Probe

Im 1500-Meter-^Lauf gab es einen roefr teren britischen Sieg durch den Neuseeländer So« velock, der bas Rennen in genau vier Minuten als Erster beendete.

Im Weitsprung landeten zwei Japaner auf den drei ersten Plätzen. Sieger wurde K a j i i m a mit 7,52 Metern. Den zweiten Platz belegte der deutsche Exmeister Lang (Leipzig).

Die Tenniskämpfe.

Einen weiteren deutschen Tennissieg gab es im Gemischten Doppel durch das Berliner Paar Erika Weber-Heinrich Henkel. Die Deutschen standen in der Schlußrunde den Ungarn Szapari-Ereczi gegenüber und siegten mit 6:3, 6:0. Im Männer« einzel spielten sich Heinrich Henkel und der Un­gar Gabrovits in die Schlußrunde.

Das Männerdoppel ergab in Budapest nicht den erwarteten dritten deutschen Sieg, denn die deut­schen Meister Henkel-Denker vermochten die Ungarn Gabrovits-Ferenczi nicht zu schlagen und wurden mit 2:6, 6:3, 6:4, 6:4 besiegt.

Ungarn gewinnt das Säbelfechten.

In der Endrunde des Säbel-Mannschaftsfechtens siegten die Ungarn, die über die Tschechen mit 13:3, über Deutschland 14:2 und über Oesterreich 14:2 erfolgreich waren, mit drei Siegen.

Das Degen-Einzelfechten endete mit dem Siege des Franzosen Pecheux, der sechs Siege errang und einmal geschlagen wurde.

Deutsche Leichtathletiksiege.

Im Universitäts-Stadion in Budapest wurden am Freitag vor rund 5000 Zuschauern die leichtathleti- chen Wettkämpfe fortgesetzt.

Erwin Wegner gewann den Hürdenlauf. Er siegte in der glänzenden Zeit von 14,7 Sekunden vor dem Ungarn Kovacs und dem Japaner Mura- kani.

Im 1 00 « Meter - Laus gab es einen erbit­terten Endkampf und in der Zeit von 10,8 Sekunden gingen Sir (Ungarn), Suzuki (Japan) und Scarr (England) gemeinsam ins Ziel. Sir hatte einen kaum merklichen Vorsprung. Im 400-Meter-Lauf lief der Franzose Boisset ein ganz hervorragendes Rennen. Er siegte in der guten Zeit von 48,9 Se­kunden.

Mit dem Start der polnischen Olympiasiegerin und Weltrekordinhaberin Stella Walasiewicz (Walsh) war im 100-Meter-Lauf die Siegerin ge­geben. Im Endlauf war Stella Walasiewicz nicht zu chlagen. Sie siegte in genau 12 Sekunden. Die Olympische Staffel war ein scharfes Ringen zwischen England und Deutschland, das S t o t h a r t für die Engländer entschied. Der Stuttgarter D e f ecker lief taktisch falsch.

Im Diskuswerfen der Frauen war die Weltrekordinhaberin Gisela Mauermeyer na­türlich nicht zu schlagen. Sie gewann den Wettbe­werb mit der Weite von 44,93 Metern.

Samstag: 1900 Liga JG.-Sportverein Frankfurt a. M., Wetzlar Schüler 1900 Schüler, Wetzlar AH. 1900 AH.

Sonntag: Tuspo. Treysa 1900 Liga, zweite

gleiche Mannschaft von Großen-Linden. Die Stärke der Gäste ist hier nicht bekannt, doch rechnet man mit einem Siege der Einheimischen.

Nachdem der Spielbetrieb innerhalb der Schuler

anftaliung vorzusehen. Aber die Tatsache, daß der Jugend in den Vereinen noch kaum Gelegenheit zum Wettkampf gegeben worden war, wirkte sich in den Meldeergebnissen vorteilhaft aus. Die noch gestern genannten Ziffern sind beträchtlich über» schritten, nachdem in Anbetracht der Ferien der Meldeschluß nicht streng eingehalten wurde. Nun sind es über 8 0 0 Wettkämpfer in allen Stufen. Hiervon stellen die Schüler mit 300 weitaus die größte Anzahl. Auch im Verhältnis von Turnern zu Turnerinnen hat sich nicht das in den letzten Wochen aufgetauchte Gerücht, die Turnerschaft werde langsam zu einem Frauenver- band, bestätigt; denn 600 gemeldeten Turnern stehen nur 220 Turnerinnen gegenüber.

Die Turn-Kreisleitung kann angesichts dieses großen Meldeergebnisses von Glück sprechen, daß sie die Veranstaltung einem so gut geleiteten Ver­ein, wie dem Turnverein Großen-Buseck, übertragen hat, der andererseits bei der Gemeindeverwaltung das nötige Verständnis gefunden hat und einen großen Festplatz zur Verfügung erhielt. Wenn nun noch das Wetter auf dem beschrittenen Wege der Besserung bleibt, so sind alle Voraussetzungen aeqeben, daß sowohl die Wettkämpfer einwandfreie Plätze vorfinden, wie auch dafür, daß am Nachmit­tag die Bevölkerung und die zu erwartenden Zu­schauer bei den allgemeinen Vorführungen auf ihre Kosten kommen.

Die Unterkreise Wetzlar und Dillenburg führen dieselbe Veranstaltung am 25. August in Hai g er durch. Für diese Veranstaltung ist der Meldeschluß erst auf den 19. August festgelegt, so daß sich setzt noch nicht sagen läßt, ob die Beteiligung hier eben­so groß wird, wie in Großen-Buseck. Es ist aber stark zu hoffen, daß auch in Haiger die Wettkämpfe eine sehr starke Besetzung finden werden.

Kettenschießen in Bieder

Dieser Tage fand in Bieber das Kettenschießen des Kreises Biedenkopf undWetzlar-Nord" statt. Geschossen wurden drei Schuß liegend und drei Schuß stehendfreihändig (ohne Probeschuß) um die beiden Schützenketten. Sieger der Silbernen Kette wurde die Mannschaft des Schützenvereins Launs- bach: Ernst Müller, Otto Debus und Rudolf Müller mit dem sehr guten Ergebnis mit 174 Ringen. Sieger der Bronzenen Kette Schützenver­ein Bieber: Christ. M e l h i n g und Duten- Hofer mit 161 Ringen. Den Schützenstern schoß W e i g a n d-Buchenau (61 Ringe) und die zwei Plaketten Otto Wagner- Bieber (60 Ringe) und Hermann G e r l a ck - Dautphe (57 Ringe). Es schossen insgesamt 19 Mannschaften um den Sieg.

16,5 Sek. 0P., 17,5 Sek. 0 P.

11,5 Sek. 100 P., 12,5 Sek. 100 P.

2,20 m 0P,

lange Zeit vollständig ruhte, erscheint am kommen­den Sonntag eine neue Schülermannsckaft auf dem Plan. Es ist Herrn Trainer Zupan dafür Anerkennung zu zollen, daß er in einigen Wochen einen Jugendbetrieb zu schaffen in der Lage war, der als mustergültig anzusehen ist. So werden auch die Kleinen der Teutonen den jungen Gästen von der Spieloereiniaung 1900 Gießen eine anerkennens­werte Partie liefern.

ckußbiM der Kreisklaffen.

Leihgestern Ober-Rosbach, Leihgestern II gegen Ober-Rosbach II, VfB. III Lang-Göns, Launs- bach Steinbach, Großen-Linden Steinberg II.

Jugendspiele: DfB.-R. Wieseck, Stein- berg Großen-Linden, Wißmar DsB'R. II, Launsbach Steinbach.

Lollar feiert sein 15jäbriges Bestehen und hat aus diesem Anlaß Pokalspiele ausgeschrieben. Di« Meldungen hierzu sind sehr zahlreich. Die Aufsicht führt Herr Kreisführer Henkel, während für dis Leitung der Spiele die Gebrüder Rüspe 1 er an« gesetzt wurden. Diese Namen geben Gewähr füt einen reibungslosen Verlauf der Spiele.

Leihgestern muß stch sehr anstrengen, wenn ein ehrenvolles Ergebnis herausaeholt werden folL Ober-Rosbach spielt in der Bezirksklasse. Das Spiel der zweiten Garnitur wird wohl die Gäste als Sieger sehen. VfB III dürste einen sicheren Sieg über Lang-Göns erringen können. Launsbach will das Ergebnis des Vorspieles in Steinbach revi­dieren. Es ist fraglich, ob es gelingt. Großen-Linden hat zu kämpfen, soll Steinberg II besiegt werden, I es kann auch umgekehrt kommen.

Auslauf bis zum Ziel beträgt 10 Meter. Wer« t u n g : 3 Minuten 0 Punkte, 1 Min. 20 SeL, 100 Punkte.

Ballzielwurf (innerhalb des Mannschafts« fünfkampfes): Entfernung: 15 Meter. Ziel: Recht« eckiges Fenster, Große 100X150 Zentimeter, zwei Meter über dem Boden. Wurfzahl: Jeder Teilneh« mer hat fünf Würfe. Wertung: 1 Treffer -- 20 P.

Oie Wettkämpfe der Hitlerjugend.

Hindernis-Gepäckmarsch.

Länge des Marsches: 17 Kilometer. Die gesamt- Marschstrecke ist in fünf Teilstrecken unterteilt; am Ende einer jeden Marschstrecke befindet sich eine Leistungsstelle.

Teilstrecke I = 3 Kilometer (6 Kilometer), Leistungsstelle 1: Zeltbau. Wertung: 25 Minu« ten = 0 Punkte, + 1 Minute = 10 Strafpunkte, Minute = 5 Gutpunkte.

Teilstrecke II: = 3 Kilometer (2,5 Kilo­meter), Leistungsstelle 2: Meldung. Wertung? 15 Minuten = 0 Punkte, + 1 Minute = 10 Straf­punkte, 1 Minute --- 5 Gutpunkte.

T e i l st r e ck e III: 2,5 Kilometer (2,5 Kilo­meter), Leistungsstelle 3: Kochen. Wertung Ix 60 Minuten 0 Punkte, + 1 Minute 10 Straf« punkte, 1 Minute 5 Gutpunkte.

Teilstrecke IV: = 2,5 Kilometer (3 Kilo­meter), Leistungsstelle 4: (Tarnen) Flußüber- gang. Wertung: 10 Minuten 0 Punkte, + 1 Minute = 10 Strafpunkte, 1 Minute = 5 Gut­punkte.

lei (ft rede V: 6 Kilometer (3 Kilometer), Leistungsstelle 5: Schießen. Hebung: 5 Schuß liegend freihändig; Entfernung: 50 Meter; Scheide? 12er-Kopfringscheibe; Gewehr: K.-K.-Gewehr (eotL Mauser Mod. 1934). Wertung: 1 Ring = 2 Punkte, 1 Treffer = 5 Strafpunkte, 1 Fehler 10 Straf­punkte.

Es wird in zwei Marschgruppen marfAiert Marschgruppe 1 in der angegebenen Reihenfolge, Marschgruppe 2 in umgekehrter Reihenfolge (Ent­fernungen eingeklammert).

Wertung der Marschzeit:

6 Stunden = 0 Punkte, + 1 Minute 5 Straf­punkte. 5 Stunden 30 Minuten = 20 Gutpunkte, 1 Minute = 5 Gutpunkte. 5 Stunden = 170 Gutpunkte, 1 Minute 20 Strafpunkte.

Diese Wertung, besagt folgendes: Es darf nicht länger als 6 Stunden marschiert werden, da jede Minute, die länger gebraucht wird, mit 5 Straf­punkten bewertet wird. Es darf andererseits aber auch nicht weniger als 5 Stunden marschiert wer­den, damit sich die Jungens nicht abhetzen. Aus diesem Grunde wird jede Minute, die weniger ge­braucht wird, mit 20 Strafpunkten belegt.

kanntgabe des offiziellen Programms sind noch genbe Punkte zu beachten:

IHelbetermin:

Die Meldungen der Fähnleinführer müssen spätestens Montag, 19. August 1935, 18 Uhr, der Geschäftsstelle des Bann und Jungbannes

Voraussage nicht zu treffen. Es wird darauf an» kommen, wie die Hiesigen sich zusammenfinden.

vfv.-R. 2. Jgd. wieseck 1. Jgd.

In diesem Spiele sollten die Gäste den Sieger stellen. Sie dürften spielerisch und auch körperlich den Gießenern überlegen sein.

,SG. Teutonia" Watzenborn-Steinberg

Vier Mannschaften beginnen den Spielbetrieb.

Nachdem mit dem 15. August die Sommersperre beendet ist, treten am morgigen Sonntag alle Mannschaften des FC.Teutonia" Watzenborn- Steinberg wieder auf den Plan. Die mehrwöchige Sperre wurde zur weiteren Ertüchtigung und Ver­besserung des spielerischen Könnens der Sportler ausgiebig ausgenutzt. Herr A. Zupan, ehema­liger Trainer von Hüsten 09, Gleiwitz u. a. nam­haften Vereinen, betreute die Mannschaften der Teutonen, die sich willig einem harten Training unterwarfen. Hie Spiele am kommenden Sonntag sollen nun zeigen, ob und inwieweit ein Fortschritt in der Entwicklung der Mannschastsleistungen zu verzeichnen ist.

Die erste Mannschaft dürfte wohl am meisten weil stets alle restlos zu den Trainings­stunden erschienen Verbesserungen nachweisen können. Mit der Aufstellung: Happel; K. Schmandt,

im Gefach des Stellenleiters für körperliche Schu­lung abgegeben worden fein. Nachdrücklichst wird erklärt, daß alle später eintreffenden Meldungen nicht mehr berücksichtigt werden. Dies trifft insbe­sondere für die Fähnleinführer 4, 7, 8, 9, 13, 15 und 19 zu, die nicht bei der Besprechung am Don­nerstag, 15. August, in Gießen auf der Jungbann­geschäftsstelle anwesend waren. Bei der Meldung ist neben der anzuführenden Wettkampfart folgen­des anzugeben: Name, Vorname, geboren am, Fähn­lein ...

Gemeldet werden kann für: 1. Mann- schaftskampf, bestehend aus 60-Meter-Lauf, Weit­sprung, Ballweitwurf, Ballzielwurf und Hindernis­lauf; 2. 8X50-Meter-Staffel (Bahnstaffel), jedes Fähnlein eine Mannschaft; 3. Handballmannschaft (jeder Stamm eine Mannschaft); 4. Dreikampf, be­stehend aus 60-Meter-Lauf, Weitsprung, Ballweit­wurf; 5. 60-Meter-Lauf (mit Dor-, Zwischen- und Endlauf); 6. Weitsprung; 7. Hochsprung; 8. 50-Me» ter-Brustschwimmen; 9. 50-Meter-Rückenschwimmen; 10. 50-Meter-Freistilschwimmen.

Wertung: Punktewertung besteht für bee Mannschaftsfünfkampf unb ben Dreikampf.

Alter der Wettkämpfer:

1. Mannschaftsfünfkampf: Ein Führer unb sechs Pimpfe. Offen für alle nach bem 1. Ja­nuar 1921 geborenen Pimpfe, mit Ausnahme bes Mannschaftsführers, der älter sein darf.

2. 8X50-Meter-Stafsel Offen für alle nach dem 1. Januar 1921 geborenen Pimpfe.

3. Handballspiel: Offen für alle nach dem 1. Januar 1921 geborenen Pimpfe, mit Ausnahme des Mannschaftsführers, der möglichst nicht über 15 Jahre alt fein soll.

4. Dreikamps und Einzelkämpfe: Alle vor dem 1. Januar 1923 geborenen Pimpfe Klasse 1, alle nach dem 1. Januar 1923 geborenen Pimpfe Klasse 2.

Hindernislauf (innerhalb des Mannschafts­fünfkampfes): Länge der Bahn 120 Meter; fünf Hindernisse. Vom Start zunächst eine Bahn von 25 Meter, dann das erste Hindernis: ein zwei Me- ter breiter Graben; bann eine Bahn von roieberum 25 Meter, nun das zweite Hindernis: ein fünf Me­ter langes, 45 Zentimeter hohes Drathnetz, paralell über den Boden gespannt; anschließend wieder 20 Meter Bahn, dann das dritte Hindernis: ein vier Meter langer, 30 Zentimeter hoher Schwebebalken; nun 19 Meter Bahn, bann das vierte Hindernis: zwei Tische, 1,50 Meter breit, quer gestellt, mit einem Abstand von zwei Meter hintereinander, der erste zu überklettern, der zweite zu durchkriechen; anschließend eine 5-Meter-Bahn, jetzt das fünfte Hindernis: eine zwei Meter hohe Bretterwand, Der

K-ulenzielwurf: 0 Treffer 0 P., 6

Beim Keulenzielwurf beträgt die (Entfernung 8 Meter für ben Wurf im Liegen, 16 Meter für ben Wurf im Knien, 24 Meter für den Wurf int Stehen. Auf jede der drei (Entfernungen gibt es zwei Würfe. Auf 8 Meter für 1 Treffer 10 Punkte, auf 16 Meter für 1 Treffer 20 Punkte, auf 24 Me­ter für 1 Treffer 30 Punkte. Es wird aufLiegend- Schützen" (Pappscheiben) geworfen, die im Mittel« punkt eines Kreises mit dem Durchmesser von

Diese Veröffentlichung als amtliche Benachrichtigung. Wertung der Hitlerjugend:

Klasse I Klasse II Leistung Punkte Leistung Punkte

4 Meter stehen.

Sportfleitmng.

Die Sportkleidunaist: Schwarze Turnhose, weißes Turnhemd mit HJ.-Abzeichen, Turnschuhe. Das Jungvolk trägt beim Mannschafts-Fünfkampf den Jungvolkdienstanzug (beim 100-Meter-Lauf dürfe« Turnschuhe getragen werden).

Stelle für kSrperlicke Schulung Im Bgnn 116. ,

Die zweite Mannschaft, die jetzt vielleicht endlich ihre richtige Ausstellung gefunden hat, müßte, wenn ihr das Glück, was nun einmal bei Pokalspielen dazu gehört, hold ist, mit im Dordertrefsen enden.

DK dritte Mannschaft wird wohl etwas unter Lampenfieber zu leiden haben, denn sämtliche Spie-

gendlichen in aktiven Mannschaften tritt die gend in ihrer neuen Aufstellung zum ersten Male auf den Plan. Unter diesen Umständen ist eine

starten, pflegen, wie dies bei allen Frankfurter Mannschaften der Fall ist, den bekannten süddeut­schen Kombinationsfußball. Die Arbeit des Trainers Kraushaar (früher Rot-Weiß Frankfurt a. M. unb Kickers Offenbach) hat bis jetzt guten Erfolg gezeitigt, das beweisen bie seitherigen Spielergeb­nisse. In der abgelaufenen Spielzeit verlor JG.- Sportverein nur ein einziges Spiel, und zwar durch eine überaus harte Elfmeter-Entscheidung des Schiedsrichters. Weist die Mannschaft auch keinen überragenden Mann auf, so sind die Spieler doch so ausgeglichen, daß eine gute Mannschaftsleistung zustandekommt.

1900 tritt zu dem Kamps in folgender Aufstellung an: Schmidt; 3eiter, Lippert; Mank, Langsdorf, Glitsch; Wilhelm!, Heilmann, Koch, Schmelz, Dörr.

lieber die Hintermannschaft sind nicht viel Worte zu verlieren. Schmidt mit seiner selbstverständlichen Ruhe wird sich mit seinen beiden Voroerleuten allen Angriffen widersetzen. In der Läuferreihe hat man einen Umbau vorgenommen. Langsdorf auf seinem ihm früher jahrelang anvertrauten Platz wird auch heute noch feinen Mann stellen, durch die Anleb- nung an das V^-System ist sein Aufgabenkreis nicht mehr so umfangreich. Mank und Glitsch werden ihm geschickte Assistenten fein. Im Sturm erscheint Heilmann auf halbrechts. Sein Nebenmann ist Wil- helmi. Koch, Schmelz unb Dörr wirb Heilmann nicht vernachlässigen, woburch also andere Stür­merleistungen zu erwarten sind, als vor der Som­merpause.

SV. Wetzlar Schüler 1900 Schüler.

Die Schülermannschaft tritt in Wetzlar auf den Plan. Das Spiel leitet die Jubiläumssportwoche bes Wetzlarer Sportvereins ein.

p SV. Wetzlar Ah. 1900 Ah.

1900s AH. trachtet für die im Vorspiel erlittene Niederlage Revanche zu nehmen. Dies wird aber nur möglich sein, wenn eine Mannschaft nach Wetz­lar fährt, die Aussicht auf Erfolg hat, denn die Al­ten Herren von Wetzlar werden bestrebt fein, an­läßlich ihres 30. Jubeltages ihrem Verein einen Sieg zu präsentieren.

Tuspo. 1871 Treysa 1900 Liga.

Am Sonntag fährt die Ligamannschaft nach Treysa zu Tuspo. 1871. Heber die Spielstärke Treysas ist hier wenig bekannt. Man hofft jedoch, daß eine eini­germaßen gute Leistung genügen wird, um ein acht­bares Resultat herauszuholen.

2. und 3. Mannschaft beim potalturnier in Lollar.

der Sperre mit einem Rückspiel qegen die Alsfelder. Das Vorspiel, das einen unentschiedenen Ausgang nahm, hat den Hiesigen bewiesen, daß die Gäste von ihrer früheren Spielstärke fast nichts eingebüßt haben. Man sieht daher diesem Spiel mit gemisch­ten Gefühlen entgegen, da die Hiesigen ihre stärkste Mannschaft durch das Fehlen von Hechler, Leut­heuser I und (Erben nicht zur Stelle haben. Trotz­dem hat man in die verjüngte Mannschaft Ver­trauen. Es sollte ein schönes Spiel zustande kom­men, dessen Ausgang als ungewiß angesehen werden muß.

Vfv.-R. III Lang-Gons I.

In diesem Spiele sollten die Hiesigen ihren Vor­spielsieg wiederholen können. Die Gäste werden, trotzdem die Hiesigen ihnen in technischer Hinsicht

Fett; Schäfer, H. Schmandt, E. Burger; Jung, Lang, Fischer, Haas unb O. Burger tritt sie au eigenem Platze der Referoe des Gauligavereins Bad-Nauheirn gegenüber. Den Gästen geht ein sehr guter Ruf voraus, waren sie doch in ihren letzten Spielen in der Laae, Bezirksklassenrnann- schäften ihres Kreises zu schlagen und überdies hoch zu schlagen. Bad-Nauheirn wird mit: Kistner; Rosenbecker, Koch; Keller, Rernee, Frank; Grieser II., H Frank, Grieser I., Will und Klee eine recht kampfkräftige Mannschaft auf Reisen schicken.

Die zweite Mannschaft spielt in Großen- Linden gegen die dortige erste Mannschaft. Sollte hier von dem reichlich zur Derfüaung stehenden Spielermaterial eine einheitliche Elf zusammenge- ---------v. - z . stellt werden können, so dürfte man dem Ausgang ler sind die im vergangenen Jahr tätig gewesenen gufes Treffens nut guten Aussichten entaegensehen. Spieler der 1. Jugend. wDie I u g e n d m a nn s ch a s t empfangt die

gens um 8 Hhr auf bem Universitätssportplatz bie Wettkämpfe bes Deutschen Jungvolks. Vor der Be- fol-