Wirtschaft
Run-funkprogramm
Sranffurf a. M.
Berlin
Datum
117,5
I. ®. Farden-Inbustri« 6(fietbeanftall........
97,65
63,32
80,85
33,68
10,25
10 10,1 11,9
108,5
115.5
117,25
104
109,25
115,25
117,25
104
171
134
102,5
94,75
63,75 119,25 120,75
89,5
102 165
30,25
283,5 190 160,25
230 119,25 88,75
19,4 137,5
132,75
99
123,5
133
117,75
123,13
229,5
118,25
88,75
19,5
138,25
132,5
202
160,4
114,5
122
116
113,13
63,13
118 120,25
89,13 139,4 103,4
164,75 91,75 31,13
289
189,5
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30,75
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10
10
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109
115.25
117
105
134,4
102,13
94,75
0 0
0 7
0
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0 0
12
8
113
63,75
119
120,9
89,5 139,25 102,13 164,75
90,4
30,25
284 189
160,25
110
115
117,5
104,75
171
133,75
102,5
94,9
Goldschmidt ....
RütgerSwerke ... Metallgesellschaft.
160,13
240,5
115
122,5
116,5
36,5
201,5
63
119
120,5
89
103,75 164,75
31,25 287,5
190 160
22. zu
Schultheis Patzenhofer 4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
160,25
115,5
122,25
117,25
99,5
Handwerker und Geschäftsleute halten sich auf dem Laufenden. Neuigkeiten auf der großen Ausstel- lung: „Rhein-Mainische Wirtschaft". 20: Nachrichten. 20.10: Von Berlin: Alte frohe Heimat. Dom Rheinknie zum Schwälmer Grund. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk und Sport- bericht. 22.20: Unterhaltungskonzert. 23: Musik zur „Guten Nacht". 24 bis 2: Nachtmusik.
Dienstag, 20. August.
Öurito» Atre- 18 rüttel .....
Rio de Jan. . Sofia ......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
Helsingfors.. Part« Holland .... •Italien.....
Japan ......
.Nigottawien
O»lo : Men.......
Ltttabon .... Stockholm... Lcknvetz .... Spanien.... Prag Budapest ... Neuyork ...
63,51
81,17
33,82
1,5
10,2
10,1
10,25
12,25
12
30,75
10,1
10
10
12,4
•' 134,25
102,13
01 94,5
4% Oesterretchtfche Goldrente.... 4,20% Ocsierretchstche SUberreute 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4*/,% deSgl. von 1918..........
6% abgeft. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagvadbahn-Anleihe
Serie 1.....................
ManSfelder Bergbau ..
Kokswerke ...........
Phönix Bergbau......
Rheinische Braunkohlen
Rheinstahl ...........
Vereinigte Stahlwerke.
Otavt Minen ........
Kaliwerke Aschersleben.
Kaliwerke Westeregeln .
Kaliwerke Salzdetfurth
PHUWV Holzmann Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..
Rhein-Mainische Börse.
Mttagsbörse fester.
Frankfurt a. M., 16. Aug. Bei weiterhin recht kleinen Umsätzen eröffnete die Börse am Aktienmarkt zwar nicht ganz einheitlich, aber überwiegend etwas fester. In einzelnen Werten er»
JBrieE 2,449 41.88 55,19 12,33 16,44 168,16
19,54 61,97
Bemberg...........
Zellstoff Waldhos .... Zellstoff Aschaffenburg Dessauer GaS Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum ... Crenftetn & Koppel .. Westdeutsche Kaufhof. Chade............
| Arcumularoren-Fabrik
Conti-Gumm«.......
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt besch lossenen Dividende an. — Reichsbankdiskoni 4 o. H.. Lombardzinsfutz 5 o. H.
folgten anfangs einige Glattstellungen. Die Haltung erhielt von der aktiven Außenhandelsbilanz im Juli etwas Aregung, während sonst stimulierende Mitteilungen fehlten. Die durchschnittlichen Kursgewinne betrugen etwa 0,50 bis 1 v. H., während sich die Abschwächungen in engeren Grenzen hielten. Niedriger lagen Siemens mit 185,25 (186), Har» pener mit 116,50 bis 117 (117,50), Deutsche Erdöl mit 114,90 (115,50), Stahloerein mit 88,25 (88,75), Aku mit 63,25 (63,75) und Gement Heidelberg mit 123,25 (123,50). JG.-Farben setzten zunächst mit 159,75 (160,75) ein, zogen aber wieder auf 160,25 bis 160,50 an. Ziemlich lebhaft waren erneut Daimler Motoren mit 103,25 bis 103 (102). Ferner zeigte sich weitere Nachfrage nach Elektroaktien, insbesondere für Rheag zu 151,50 (149,75), Lechwerke stiegen auf 109,25 (108,25), Schuckert auf 132 (131,50), im übrigen lagen die gestrigen Kurse etwa behauptet. Arn Montanmarkt waren Hoesch um 1 v. H. erholt, Mannesmann gewannen 0,25 v. H., Buderus 0,50, Rheinstahl 0,40 und Dtai* Minen stiegen auf 19,90 (19,75). Don sonstigen Werten stellten sich Muag auf 76,50 (75,50), Moenus Ma» schinen auf 89,65 (89,40), Metallgesellschaft auf 116 (115,75), Westdeutsche Kaufhof auf 31,25 (30,25), Deutsche Linoleum auf 165,50 (165), Hanfwerke Füssen auf 93 (92) und Reichsbank auf 190,40 (190), Deutscher Eisenhandel auf 108 Geld (108).
Am Rentenmar kt war die Haltung freundlich, das Geschäft bewegte sich jedoch in engen Grenzen. Altbesitzanleihe 111,65 (111,50), Reichsbahn» DA. 124,25 (124,13), späte Reichsschuldbuchforde» rungen unv. 97,50, Zinsvergütungsscheine 90,80 (90,85) und 6proz. Stahlverein 102,75 (102,90). Don Auslandrenten bröckelten Ungarn Gold auf 10,20 bis 10,10 (10,25) ab, dagegen erhöhten sich 4proz. Goldmexikaner auf 8,40 (8,30) und Anatolier auf 40,13 (40).
Der Verlauf war schwankend, die Kurse lagen jedoch nach vorübergehender leichter Abschwächung wieder fester. So Daimler mit 102,75 bis 103,50, JG.-Farben mit 160,50 bis 160 bis 160,50. Die später notierten Werte lagen zumeist höher; Rhein. Braunkohlen 230 (226,50), Holzmann fest mit zirka 100 (97,25), ferner stiegen Hanfwerke Füssen auf 95 nach 93. Der Kassamarkt lag für Bankaktien weiter fest, insbesondere Großbankaktien blieben gesucht bei merklich höheren Kursen, ferner kamen Schriftgießerei Stempel mit 74 rat. (72) zur Notiz.
Am Rentenmarkt zeigten die variablen Werte kaum eine Aenderung, etwas fester lagen einige Umtausch-Bonds des Stahlvereins. Pfandbriefe waren gefragt, Frankfurter etwas fester, die übrigen blieben ebmso wie Liquidationspfandbriefe, Kommunal-Obligationen und Stadtanleihen ziemlich unverändert. 4^proz. Mainz v. 26 aber 93,50 (93,25), anderseits 4^proz. Darmstadt v. 28 93,50 (93,75), Don Auslandrenten lagen Mexikaner fest, 5proz. äußere Gold 12,50 (11,75), 3proz. Silber 5,50 (5,25), 5proz. Silber 6,13 (6), 4^proz. Irrigation 8,50 (7,90) und 4proz. Gold weiter erhöht Don unnotierten Werten waren Beck & Henkel, Kassel, auf die Mitteilunqen in der GD. stark gefragt mit anfangs 63 (58), dann bis 66,50, Ufa- Aktien 73,50 (73).
Mse Bergbau ........
alle Bergbau Genüge .., Klöcknerwerke ..........
Mannesmann-Röhre« ...
Sonntag, 18. August.
6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Gymnastik. 8.45: Choralblasen. 9: Katholische Morgenfeier. 9.45: .„Das Tagewerk vor Sonnenaufgang'. Don Manfred Ky- ber. 10: Deutsche Morgenfeier der HI. 10.30: Chorgesang. 11.10: Dichter im Dritten Reich. Hans Franck: „Der Erste". 11.30: Deutsches Schatzkästlein. Wie ist doch die Erde so schön! 12: Dom Dolkssender Berlin: Hier spricht die Rundfunkausstellung! Große bunte Volksmusik. 14: Dom Dolkssender, Berlin: Kinderstunde. 14.30: Stunde des Landes: 15: Musik am Nachmittag. 17: Frohe Musik am Sonntagnachmittag. 18: Jugendfunk. 18.30: Klang durch den Sommerabend. 19: Rheinland! Rheinland! Das hohe Lied einer Landschaft um den Strom. 19.45: Sportbericht. 20: Opernkonzert. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Internationale Sportschau. 22.45: Sportspiegel des Sonntags. 23: Tanzfunk. 24: Nachtmusik. 0.45 bis 2: Schallaufnahmen des deutschen Rundfunks.
Hlonfag, 19. August.
6 Uhr: Choral — Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 10: Dom Dolkssender Berlin: Nahestrand—Schicksalsland. Eine Funkzeichnung der Kreisgruppe Kreuznach des RDR. 10.15: Schulfunk, in 45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.30: Sozialdienst. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Dom Volkssender Berlin: Städtebild: Worms, die älteste Stadt am Rhein. 14.45: Wirtschaftsbericht. 15.15: Kinderfunk. 15.30: Der Zeitfunk sendet Kurzgeschichten aus dem Leben. 16: Nachmittagskonzert. 18.30: Erinnerungen vom Sportjahr. 18.45: Das Leben spricht! 19: Unterhaltungskonzert. 19.50:
des eigenen Lebens den von Feuersnot oder anderen Gefahren bedrängten Nächsten zu Hilfe zu eilen. Unter der Leitung des neuen Brandinspe^ tors Lenz sind unsere Feuerwehrmänner täglich eifrig bestrebt, durch Exerzierübungen und sportliche Betätigung sich immer aufs Neue die volle Befähigung zur Erfüllung ihrer schweren Pflicht zu sichern, wie auch in den bisherigen Jahren immer dar Streben nach dem höchsten Stand der Aus- bildung bei den Männern des Gießener Feuerwehr- dienstes maßgebend war. Die Gießener Bevolke- runq kann mit vollem Vertrauen auf das Wirken unserer Feuerwache und der Freiwilligen Feuerwehren blicken, die allezeit das höchste Ziel ihres Strebens darin sehen werden, dem Nachlten m Not und Gefahr mit aller Kraft und mit unermüdlicher Tatbereitschaft beizustehen.
(Scklu^k. JJlifttiq» bSrsk
16 8
117,75 123,13
230
119,5
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19,4
138
133.5 201'75
Srld
2,429
41,72
54,97
12,29
16,38
167,48
19,46 61,73
Schluß» kur«
15.8-
Die diesjährige Frankfurter Messe findet vom bis 25. September auf dem Festhallengelände „ Frankfurt a. M. statt. Schon heute kann festgestellt werden, daß die Abteilungen Haus- und Küchen- fjeräte, sowie Spielwaren bedeutend besser beschickt ein werden, als im Vorjahre. Die Voraussetzungen für einen guten Erfolg der diesjährigen Messe sind insofern noch günstiger, als das Saargebiet zum ersten Male nach seiner Rückgliederung als Käufer auftreten wird. Die Abteilung Möbel wird nach Vereinbarungen mit dem Werberat der Deutschen Wirtschaft im Rahmen der Frühjahrsmesse 1936 zur
Durchführung gelangen.
Wochenbericht vom Frankfurter vroduktenmarkt.
Im ganzen gesehen hat sich das Getreidegeschäft auch in der abgelaufenen Berichtswoche noch nicht belebt. Insbesondere Brotgetreide hatte nur kleinen Absatz, da sich die Mühlen aus den gleichen Gründen, wie in den Vorwochen, mit Aufnahmen sehr zurückhaltend zeigten. Das Angebot an kontingentierten Weizen und Roggen trat infolgedessen stark in Erscheinung. Frei verfügbares Brotgetreide war besonders stark angeboten; es hatte sich bisher schon immer nach Beendigung des Drusches bei der Landwirtschaft das Bestreben gezeigt, einen möglichst großen Teil der neuen Ernte zu verkaufen, um den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Kleine Abschlüsse erfolgten in hochwertigen Weizensorten zur Lieferung zweite Hälfte August bis Ende September, wogegen freier Weizen keine Nachfrage fand. Alter Weizen wurde von den Mühlen noch verlangt, das Angebot war indes unzulänglich. Für Roggen aus neuer Crnte bekundeten die Mühlen in dieser Woche wieder nur wenig Nachfrage. Diese dürfte sich aber in nächster Zeit wesentlich heben, zumal die neuen Roggenmehlpreise bekanntgegeben wurden, die im Vergleich gegen die Preise um dieselbe Zeit des Vorjahres eine beachtliche Verbilligung im Rhein-Main-Gebiet aufweisen. Das Geschäft war sowohl in altem, als in neuem Rog- aenmehl noch schleppend, auch für Weizenmehl blieb der Abzug nur auf die Deckung des täglichen Bedarfes beschränkt. Dte neuen Weizenmehlpreise
artiger Unfug geradezu ein Verbrechen an der Allgemeinheit ist, das die schärfste Bestrafung verdient. 3u Hilfeleistungen bei Derkehrsunfallen der verschiedensten Art trat die Feuerwache im Jahre 1930 = 28, 1931 = 22, 1932 = 34, 1933 = 32 und 1934 = 26 mal in Tätigkeit. In allen diesen Fällen handelte es sich um Hilfe für Menschen ober Tiere in Notlage, Beseitigung von Sturmschäden oder Einsturzgefahren, Hilfe bei Hochwasser und sonstigen Wasserschäden, Gasausströmungen usw. Man sieht, daß unsere Feuerwache auch in hohem Maße als „Mädchen für alles" angesehen und benutzt wurde.
Es ist ein schwerer und gefahrvoller Beruf, den unsere Feuerwehrmänner im Dienste der Gießener Bevölkerung ausüben. Zu jeder Stunde müssen sie, ohne Rücksicht auf sich selbst, den Willen und die Kraft aufbringen, auch unter Einsatz und Opfer
AbendbSrse freundlich.
Bei sehr kleinem Geschäft erfuhren die Kurse an der Abendbörse bei freundlicher Grundstimmung kaum Veränderungen, doch überwogen gegen den höheren Berliner Schluß meist leichte Rückgänge von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. Etwas lebhafter waren nur Daimler mit 103,75 (103,40). Von Schiffahrtswerten gingen Hapag noch unter den Berliner Kurs von 15,90 auf 15,75 zurück. Mon. tan- und Elektroaktien bröckelten ab, auch JG.- Farben waren mit 160,13 (160,25) nur knapp ge- halten. Die Unternehmungslust war im Hinblick auf den Wochenschluß und angesichts der nur ge- ringen Kundschaftsbeteiligung gering. Deutsche Renten lagere ftill und wenig verändert, auslön- dische Anleihen gleichfalls ruhig, nur Mexikaner etwas beachtet bei gut gehaltenen Kursen. Ani Kassamarkt ist die starke Aufwärtsbewegung bet Großbankaktien zu einem gewissen Stillstand gekommen, wenn auch die Kurse noch leicht anzogen, außer Commerzbank, die mit 96,50 unverändert lagen. Die DD-Bank 96,75 (96,50), Dresdner Bank 96,75 (96,50), Adca 84 (83), Bad. Bank 125
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 16. Aug. In frischen Eiern blieb das Angebot zwar noch knapp, einen weiteren Rückgang hat es aber nicht erfahren. Holländische Frischeier standen in kleinen Mengen zur Verfügung, ferner waren deutsche und holländische Kühl- Hauseier genügend am Markt. Das Geschäft wat weiter flott, insbesondere zeigt der Verbrauch Intet- esse für die billigen Sorten B-D. Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt a. M. (Groh. Handelsverkaufspreise an den Kleinhandel): Deutsche Markeneier (Frischware): S 12V«, A 11V, bis 11'/«, B 10V« bis 11, C 10 bis 10V,, D 9V« bis 9V«. Holländer (Frischware): S 12, A 11V», B IOV4. Deutsche Markeneier (Kühlhausware): S 10V« bis 11V«, A 10V« bis IO3/«, B 9V« bis 10V«, C 9V« bis 9V«, D 8V« bis 9.
Frankfurter Vuttermarkt.
Frankfurt a.M., 16. Aua. Am Butterrnnrkt ist eine weitere saisonrnähige Abnahme zu verzeichnen, das Angebot bleibt aber verhältnismäßig gut und ist reichlicher als um die gleiche Zeit des Vorjahres. Die Konsumnachfrage blieb gut, insbesondere für billige Sorten, die indes nur knapp an- geboten wurden. Es notierten in Mark pro 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M. (Großhandelsoerkauss- preise an den Kleinhandel): Deutsche Markenbutter 144 bis 145, feine deutsche Molkereibutter 142 bis 143, deutsche Molkereibutter 140. Landbutter 125, Kochbutter 115 bis 120. Holländ. Butter 144 bis 146,
Frankfurter Pferdemarkt.
Zum Frankfurter Pferdemarkt, der am kommen- den Dienstag stattfindet, werden neben Pferden aller Gattungen einige Kollektionen mittelschwerer Hunsrücker-Bauernpferde zum Verkauf stehen; ob der in Aussicht stehende größere Transport von Arbeitspferden aus Jugoslawien bereits zum Markt eingetroffen ist, kann mit Besttmmtheit noch nicht gesagt werden. Auf die heutige Anzeige sei hingewiesen.
OieZndustrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
1050: Mobilisierung von Zahlungsrückständen in Deutschland belgischen Exporteuren gegenüber.
1051: Bekcmnmachung KP 10 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise.
1052: Neue Umrechnungskurse der schweizerischen Bundesbahnen.
Preisfestsetzung für Fabrikkartoffeln.
Fwd. Die Hauptvereinigung deutscher Kartoffelwirt- schaft hat mit Zustimmung des Reichs» und Preuhi- fchen Ministers für Ernährung und Landwirtschaft laut Derkündungsblatt des Reichsnährstandes vom 15. August 1935 folgendes angeordnet: Für Fabrik- kartoffeln wird ein Erzeugermindestpreis festgesetzt. Er beträgt 8,25 Pfennig je Stärkepfundprozent. Dieser Preis gilt frachtfrei Empfangsstation der Fabrik bei Waggonanlieferung. Der Abzug für entstandene Fracht darf nicht mehr als 0,75 Pfennig je Stärke- psundprozent betragen. Entstehen höhere Frachten, so ist die Genehmigung des zuständigen Kartoffel- wirtschastsverbandes vorher einzuholen. Als Empfangsstation gilt bei Kahnanlieferung die Entladestelle der Fabrik, bei Fuhrwerksanlieferung der Entlade- ort in der Fabrik. Diese Anordnung tritt mit dem 16. August 1935 in Kraft. Die Anordnung des Reichsbeauftragten für die Regelung des Absatzes von Kartoffeln vom 30. August 1934 wird gleichzeitig außer Kraft gesetzt.
Reiche Beschickung der Frankfurter Herbstmesse.
6 Uhr: Choral — Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7) Zeitangabe, Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Frühkonzert. .9: Werbe- konzert. 9.15: Unterhaltungskonzert. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Ham 11.30: Sozialdienst. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittags konzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezitt 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.15: Wirt
werden bekanntlich erst ab 15. September wirksam und würben bisher noch nicht festgesetzt; bis dahin dürste das Geschäft keinen lebhafteren Umfang mehr annehmen.
Am Futtergetreide- und Futter mit» t e l m a r k t blieb die Tendenz noch fest. Allerdings fanden die allenthalben niedergegangenen Regen- mengen starke Beachtung. Die noch in der Vorwoche gehegten Befürchtungen, insbesondere für die Hackfruchternte, dürsten nicht mehr begründet sein, zumal di- Futterversorgung reichlich ist. Dies ist auch Daraus zu ersehen, daß die Nachfrage nach noch nicht im Kontingent abzugebendem Weizen und Roggen sehr klein ist. Futterg erste war nicht angeboten, die Landwirtschaft hält mit Abgaben mit Rücksicht auf den eigenen Bedarf zurück, außerdem darf nicht übersehen werden, daß von der Wintergerstenernte fdyon bedeutende Mengen in den Verbrauch abgeflossen sind. Alter Hafer war noch reichlich angeboten, wurde aber wegen des hohen Preises gegenüber dem bald zu erwartenden N e u h a f e r nicht gefragt. Futtermittel aller Art, insbesondere hochwertige Misch» futter, Treber, Schnitzel und Kleie blieben stark gesucht, waren aber nur unzureichend angeboten. Nach- und Bollmehle fanden bei wieder höheren Preisen flotten Absatz. Stroh wird reichlich an- geboten, dagegen gibt die Landwirtschaft Heu nur sehr wenig unb nur zu höheren Preisen ab.
Wochenbericht
vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Der Frankfurter Schlachtviehmarkt hatte in der abgelaufenen Woche lehr lebhafte Nachfrage nach Schweinen. Das Angebot stellte sich mit insgesamt 3363 um rund 1000 Tiere geringer, so daß zu einer Verteilung an die Metzger geschritten werden mußte, um den notwendigsten Bedarf zufrieden» zustellen. Die Qualitäten waren etwas geringer als in der Vorwoche, trotzdem konnte für alle Klaffen der Höchstpreis von 54 Mark erzielt und der Markt sofort nach Beginn geräumt werden. Die im Gang befindliche Wiederauffüllung der Bestände bei der Landwirtschaft läßt in nächster Zeit wieder größere Zufuhren an Schweinen erwarten. Dagegen ist die Anspannung am Rindermarkt im wesentlichen bereits überwunden. Rund^l200 (875) Tiere standen bei wieder guten Qualitäten zum Verkauf, doch wurde das Geschäft, nachdem die beften Tiere verkauft waren, sehr langsam und für mittlere und geringe Tiere verblieb bei stärker nachgebenden Preisen Ueberstand. Kälber waren etwas reichlicher zugeführt (1277 gegen 1108) und wurden bei verhältnismäßig lebhaftem Geschäft und ziemlich behaupteten Preisen geräumt. Schafe wurden nach ruhigem Geschäft und unveränderten Preisen ausoertauft.
* Die hessische Kohlenproduktion im Juli. Im Monat Juli wurden nach der amtlichen Statistik 88 475 Tonnen Rohbraunkohlen gefördert. Davon wurden 81 525 Tonnen zu Schwelereiprodukten weiterverarbeitet. Gewonnen wurden aus den verschwelten Kohlen 4863,65 Tonnen Rohteer, 629,025 Tonnen Leichtöl aus Schwelgasen, 13 903 Tonnen Koks, ohne die Schwelrückstände des Messeler Kohlenschiefers.
* Neufestsetzung der Preise für Rogge n k l e i e. Die Hauptvereinigung der deutschen Getreidewirtschaft hat mit Zustimmung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft neue Festpreise für Roggenkleie für die jeweiligen Gebiete der einzelnen Getreidewirtschaftsverbände festgelegt. Diese haben vom 15. August bis 31. Oktober Gültigkeit.
0,670 41,95 0,141 3,053 55,14 47,06 12,355
5,445 16,41 168,24
20,31 0,729 5,696 62,06 48,05
11,191
63,66 81,21 34,11 10,3!
2,481
8ubenn .......•••••••••... 0
Deutldw $rbM .............. 4
flkllenhtcbtna.............. 0
ßarpenei .................. 0
Hoesch Eisen—KSln-Neuesse» .. 9
schaftsbericht. 14.45: Funkbericht vom Biedenkopse Grenzgang. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Fm 16: Nachmittagskonzert. 18: Was verraten uns di Gesteine unserer Heimat? Eine Viertelstunde @to logie. Von Dr. R. Börner, Frankfurt a. M. 18.15 Japan, der Staat im Osten. Die Lehren der japo nischen Wirtschaftspolitik für Deu^chland. Von Di A. Hartwig, Mainz. 18.30: Dom ewigen Nll. Kany um einen Strom. Don Dr. K. Klinghardt, Fran! furt a. M. 18.45: Zeitgenossen gibts ... 19: ist Tanz im Grünen Kranz". 19.40: Die größte deut sche Rundfunkausstellung im Betrieb. Don Jng Kaul (Wachswiedergabe). 19.50: Der Tagesspieg« des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10 Bei Nacht find die Katzen ja grau. Eine katzenmusi! anekdotische Begebenheit. 22: Nachrichten. 22.15 Nachrichten aus dem Sendebezirk, Sportbericht 22.30: Schöne Volksmusik. 24 bis 2: Nachtkonzen
Berlin, 1 h. August________
■21meritantid)e Note»..............
®elflildie Noten..................
Dänische Noten ..........
Englische Noten
Französische Noten
Holländische Noten .........
Italienische Noten
Norwegische Noten
Deutsch Oesterreich. 4 NO Echilliug
Rumänische Noten ............
Schwedische Noten
Schweizer Noten... ...... ......
Spanische Noten.................
Ungarische Retea ... . .. . ...
Grttzner 0s 36,65 1 36,5 I 37 I
Mainkraftwerke Höchst a.M>... 4 102,25 . 102,25 -
Süddeutscher Zucker.........Ü 201 I 201 | 201,5 I
Schluß!. Abend- börse
16.8
.. • 117,75 .5 -
. O -
12 226,5 B’/i 118,25 . O 88,75 >. O 19,75 - 6 -
.. 6' 131,5 1Vi\ 200,5
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4 122
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.. O' 97,25 I .. • 123,5 | .. 4 133 I
Schlußkur«
15.8.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2R.
,5.August
16. August
Amtliche Notierung
Geld | Srief
Amtliche Notierung
Geld l Brief
Frankfurt a.UL
Berlin
Frankfurt e. M
Serltn
Schluß» für«
Schluß«. AbendbSrse
Gchluß- turs
Schluß!. Mittag. bSrse
Gchluß» kurs
Schluß«. AbendbSrse
Schluß- turs
Schluß!. Mittag- börse
Datum
15-8
16.8
158
18-8-
Datum
15 8
168.
15-8
16.8.
6% Deutsche ReichSanleihe v. 1927
101
—
101,4
—
«% be«gl. Serie II ...........
11,75
11,75
12
—
4% Deutsche Retch«anl. von 1984
97,5
97,5
97,75
104,13
97,75
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
6,25
6,25
6,3
8,6
6,4
5%% Doung-Anlethe von 1980 ..
103,75
104,5
104
4V,%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..
8,65
8,5
8,65
5,25
Deutsche Anl.-Ablüs.-Schuld mit
111,5
5,35
5,3
5,25
Auslos.-Rechten ............
111,65
111,65
111,5
2tz% Anatolier ..............
40
40,4
—
40,5
4‘/«% Deutsche RetchSpostschatzan-
Weisungen von 1934, I.......
6% ehern.8% Hess. Bolttftaat 1929 (rückzahlb. 102%)............
4H% etjem. Hessische Lande4banl
Darmstadt Gold R. 19........
6y,% ehem. Hess. Landes^ypo- thekenbank Darmstadt Ltaui ... 4%% ehem. 8% Darmst. Komm.
Landesb.Goldschuldverschr. R. 6 Oberhessen Prooinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............
100,4
97,65
96,5
101,25
93
128,75
100,5
97,65
96,5
101
93
129
100,65
97,65
96,5
100,65
126,5
Hamdurg-Amertka-Paket O oamburg-Südam. Dampfschiff . 0 Norddeutscher Lloyd ......... 0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank ... O Deutsche Bank und Disconto»
Gesellschaft................o
Dresdner Bank..............o
ReichSbank .......... 12
16,25
18 87,5
120
94
93,75
93,75
190
15,75
17,4
87,9
121,25
96,5
96,75
96,75
190
16,65
18
87,5
119,5
93,5
93,5
93,5
190
15,9
29,5
17,4
87,9
121
96,5
96,5
96,5
190,25
Deutsche Komm. Eammelabl. An-
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
115,75
115,4
115,5
115,4
A-S.»......................O
42,75
42,4
42,75
42,25
iVi% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar 611 1985 iH% ehem. 4y,% Franks. Hyp.- Bank-Ligu.-Pfandbriefe.......
96,65
96,65
—
—
Bekula.................... io
Etektr. LteferungSgesellschafi... 5
144,25
121,25
144
120,75
143,65 120,5
144
120,25
101,1
101,1
—
_
Licht und Kraft ........... ey.
Felten & Guilleaume......... o
139 110,75
138,5
111.25
139
111
139
111,25
5y,% ehem. 4yt% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe.....
101,75
101,9
102
102,25
Gesellsch.f.Etektr.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ........5
134,75
149,75
134,5
150,5
131,75 150
134,9
150,25
4%% ehem. 8% Pr. Lande-Pfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
97
97
97
Rhein. Wests. Elektr...........
Schuckert S Co............ 4
139
131.5
139,13
131,75
185,25
138
139,25 132
139J3
132,13
185
4y,% ehem. 7% Pr. Lande«pfand-
Siemen« L Halske............7
186
186
oriefanfL, Gold Komm. Ob!.VI
97
97
97
97
Lahmeoer L Co.............. 7
137,5
137,5
138
Steuergustch.Berrechnung-l. 85-89
107,4
107,4
107,4
107,4
0,666
0,670
0,666
41,86
41,94
41,87
0,139
0,141
0,139
3,047
3'053
3,047
55,05
55,77
55,02
46,96
47,06
46,96
12,33
12,36
12,325
5,435
5,445
5,435
16,43
16,47
16,43
167,88
168,22
167,90
20,33
20,37
20,33
0,727
0,729
0,727
5,684
5,696
5,684
61,97
62,09
61,94
48,95
49,05
48,95
11,18
11,20
11,175
63,57
63,69
63,54
81,08
81,24
81,08
34,04
34,10
34,04
10,30
10,32
10,30
2,475
2,479
2,477
Banknoten.


