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zeigen ihre Vermählung an
Gießen, 17. August 1935
Goethestraße 52
Dllhelmstraße 15
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Großen-Linden/Gießen, den 17. August 1935
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Paul Jutzi Jngeborg Jutzi, geb. Poppett
Ihre Vermählung geben bekannt Erwin Doll Gertrud Volk, geb.Äaszer
del, Fachgruppe „Haus- und Grundstückswesen" und der Zentralverband Deutscher Hausund Grundbesitzervereine e. V. geben folgendes bekannt: /
1. Die vom Zentralverband Deutscher Haus- und Grundbesitzervereine und seinen Gliederungen bisher ausgeübte vielgestaltige Betreuung der Haus- und Grundbesitzer soll durch das Abkommen nicht beeinträchtigt werden, abgesehen von den im Abkommen ausdrücklich vorgesehenen Fällen.
Bäckerei seiner Eltern in Berka in ringen übernehmen wolle.
Abkommen Arbeitsfront — Haus- Grundbesitz.
Die Deutsche Arbeitsfront RBG.
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früher „Bier-Palais“ im Hause „Broß-Frankfarl" ab 16. August eröffnet.
Eine Neuschöpfung und Sehenswürdigkeit für Frankfurt a.M. ^osV Täglich 8.30 abends
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Zertrümmerte Häuser in Ovada. — (Weltbild-M.)
Die Dammbruchkatastrophe von Ovada
Erschütternde Tragödie einer deutschen Familie.
Bauernhäuser fortgerissen, wobei Menschenleben zu beklagen sind. Im ganzen betrauert die Nation den Tod von 111 Menschen. Die Zahl der bisher geborgenen Leichen beträgt 82, /)ei?en 62 festgestellt werden konnten. Es sind Beistanos- maßnahmen für die betroffene Bevölkerung ergriffen, und Arbeiten im Gange, um die Verblnoung wieder herzustellen und in kürzester Zeit die Schaden wieder gutzumachen. Eine Kommission von Ingenieuren des Ministeriums für öffentliche Arbeiten befindet sich am Unglücksplatz.
Sonntag, den 18. und Montag den 19. August
Kirmes in Heuchelheim
Es laden freundlichst ein
Friedrich Volkmann II
Ferd. Kreiling Wwe., „ZumTreppchen*1 Wilhelm Rinn, „Zum Schwanen"
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anläßlich der Eröffnung des neuen
Groß-J£inos in Gießen
Im Selters weg wird im Herbst dieses Jahres von dem Besitzer des Lichtspielhauses Bahnhofstraße, A. Henrich, ein neues Lichtspieltheater eröffnet, welches den modernsten Anforderungen in bezug auf Ausstattung, Bequemlichkeit, Be- und Entlüftung und in ton- und projektionstechnischer Hinsicht gerecht wird.
11)el<ften Jlamen
soll das neue Lichtspielhaus führen? Darüber entscheiden soll die verehrte Einwohnerschaft von Gießen und Umgebung. Zu diesem Zweck wird ein Preisausschreiben veranstaltet—Die Bewerber werden gebeten, den Namen, den das neue Theater bekommen soll der aber nicht mehr als / Buchstaben haben darf, in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Preisausschreiben“ an die Adresse Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, gelangen zu lassen. Es wird eine Kommission aus mehreren Personen bestehend, gebildet 416 sch°n8t?n passendsten Namen aus den Einsendungen auswählt. Für die Preisträger sind folgende Preise festgesetzt:
I. Preis: Ein Jahres-Abonnement für einen Logenplatz Im neuen Theater
II. Preis: 10 Karten gültig für den I. Platz
III. Preis: 10 Karten gültig für den H. Platz
Die Preis verteilung geschieht unter Ausschluß des Rechtsweges. Die verehrte Einwohnerschaft von Gießen und Umgebung wird hiermit eingeladen, sich recht zahlreich an diesem Preisausschreiben zu beteiligen. Meldeschluß Ist 31. August 1935, vorm. 12 Ehr.
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Rom, 16. Aüg. (DNB.) Es ist noch immer nicht möglich, einwandfreie Zahlenangaben über die Todesopfer von der Dambruchkatastrophe von Ovada zu erhalten. Bis heute find nur 77 Leichen geborgen worden. Viele Menschen sind kilometerweit gelaufen, um sich auf ein Hausdach zu retten, das dann doch unter ihnen zufam- m e n b r a ch. Auf diese Weise fand auch die deutsch e F a m i l i e V i s e u t i n in der Ortschaft Borgo den Tod. Die Mutter und fünf Kinder retteten sich auf das Dach ihres kleinen Hauses. Wenige Minuten später stürzte das Gebäude zusammen. Der unglückliche Mann sah aus einiger Entfernung dem furchtbaren Unglück zu, das ihn mit einem Schlage feiner sämtlichen Fa- milienangehörigen beraubte.
Es werden jetzt zahlreiche Einzelheiten bekannt, mit welcher Aufopferung und mit welchem Todesmut sich viele, die selbst von dem Unglück heimgesucht waren, an die Rettung ihrer Mitmenschen machten. So hat em Mechaniker nicht weniger als 20 Personen vor dem sicheren Tod gerettet, indem er sie einzeln in Sicherheit brachte, da sie allem dem Andrang der Wasserfluten hilflos und ohnmächtig gegenüberstanden. Soldaten und Faschisten leisten weiter große Hilfe; überall bilden sich freiwillige Helfergruppen. . . . ,
Gleichzeitig mit den Bergungsarbeiten wird schon mit den Wied er auf bau ar beiten begonnen.. So macht man sich besonders daran, für die vier weggerissenen Brücken provisorische Flußubergange zu schaffen. Rach neueren Angaben sollen etwa 270 Häuser eingestürzt und 275 Familien obdachlos geworden fein. Es wurden aber auch größere Häuser vernichtet, so z. B. in Borgo, wo sieben Häuser zusammenfielen, die von insgesamt 58 Familien bewohnt waren. Man scheint nicht daran zu denken, die zusammengestürzten Häuser wieder an Ort und Stelle aufzubauen, son- dern inetwashöhergelegenenGemem- den neue Siedlungen zu schaffen.
Eine amtliche Darstellung.
Ueber die Katastrophe wird nunmehr folgende amtliche Darstellung gegeben: Die Wolkenbrüche, die in den letzten Tagen in der Provinz Alessandria gewütet haben, haben einen Wasser- Überfluß in den in den Tanaro einmündenden Flüssen heroorgerufen. Infolge des teilweisen Z u - sammenbruches eines Nebendammes der Sella-Zerbino, der den großen künstlichen See von Ortiglieto in den Bergen von Molare bildet, haben die herab stürzenden Wassermassen das Tal von Orta über- schwemmt. Die Gewalt der Wassermassen hat beträchtlichen Schaden angerichtet und einige
Waldeslust am Flughafen
Herrlicher Waldaufenthalt
Sonntags bei gutem Wetter
Konzert und Tanz
Donnerstag: Waffeltag
Zerstörte Brücke. — (Weltbild-M.)
Aus aller Wett.
Betrunkene Motorradfahrer rasen in SM.-Sfurm.
Auf der Staatsstraße Ottweiler-Wiebelskirchen (Saargebiet) fuhr ein Motorrad mit Beiwagen in den bei unübersichtlichem Gelände vorschriftsmäßig marschierenden S A. - S t u r m 7/70 in Stärke von 75 Mann. Die Kolonne war vorschriftsmäßig durch Rückstrahler g e - k e n n^z e i ch n e t. Sechs SA.-Männer wurden verletzt, davon zwei schwer, jedoch nicht lebensgefährlich. Die Täter, der 22jährige Gustav Volk und der 22 Jahre alte Herbert Hohn, beide aus Wiebelskirchen, waren völlig b e - trunken.
Gefängnis für folgenschwere Fahrlässigkeit.
In dem Prozeß wegen des furchtbaren Unglücks auf dem Wulpingsee bei Allenstein in Ostpreußen, bei dem am 21. Juli 12 Ausflügler ertranken, wurde der Fährpächter Dombrowski we- aen fahrlässiger Tötung zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, der Fährmann W u b r a t u s erhielt eineinhalb Jahre Gefängnis. Die Verhandlung hatte ergeben, daß der Fährverkehr auf dem See seit Jahren mit völlig unzulänglichen Fahrzeugen betrieben worden ist. Der Vorsitzende betonte, daß die beiden Angeklagten die ihnen obliegende besondere Sorgfaltspflicht vernachlässigt hätten. Das Unglück sei auf die Ueberladung des Fährbootes zurückzuführen. Die Tatsache, daß ähnliche Ueberlaftungen vorher ohne böse Folgen geblieben seien, bedeute keine Entlastung für die Verantwortlichen. Ausdrücklich erkannte das Gericht an, daß die beiden Angeklagten, vor allem der Fährmann Wubratus, alles getan hätten, um bie Ertrinkenden zu retten und Wubratus unter Gefährdung feines eigenen Lebens vier Menschen geborgen habe. Aber angesichts der 12 Todesopfer habe das Gericht hart fein muffen, wenn auch das menschliche Herz tiefes Mitleid mit den Angeklagten empfinde. Die größere Schuld treffe den Pächter des Betriebes, der als Unternehmer für die Zuverlässigkeit der Fährboote verantwortlich sei; aber auch der Fähr
mann Wubratus hätte größere Sorgfalt sei der Belastung der Fähre aufbringen müssen.
Jüdische Einbrecher zu hohen Zuchthausstrafen verurteilt.
Nach mehrtägiger Verhandlungsdauer verkündete die 19. Große Strafkammer des Berliner Landgerichts das Urteil gegen eine zwölfköpfige Einbrecher- und Hehlerbande, deren führende Mitglieder Juden sind. Der Hauptangeklagte, der mehrfach vorbestrafte Jude Wilhelm Isaac wurde zu zehn Jahren Zuchthaus, zehn Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt. Von den übrigen Angeklagten erhielten der 26jährige Jude Alexander Bernhard acht Jahre Zuchthaus, der 32jährige Jude Jakob Nathan Grün und der 38jährige Jude Simon Malina je sechs Jahre Zuchthaus und Sicherungsverwahrung. Vier Angeklagte erhielten Gefängnisstrafen. Die übrigen wurden z. T. amnestiert, z. T. freigesprochen. Die Bande hatte in verschiedenen Gegenden Berlins in insgesamt 50 Fällen Wohnungen heimge - sucht, die vorübergehend unbeaufsichtigt waren. Die Diebe klingelten zunächst und brachen dann, wenn ihn nicht geöffnet wurde, die Tür auf. Den Verbrechern sind Sachwerte im Betrage von etwa 80 000 Mark in die Hände gefallen.
Jüdischer Devifenschmuggler.
Wie die Zo ll f a h nd u n g sst e lle H amburg mitteilt, ist ein neuer großangelegter jüdischer Devisenschmuggel aufgedeckt worden. Der jüdische Frauenarzt Siegfried Goldschmidt ist mit 50 000 Mark ins Ausland geflüchtet. In der Wohnung gelang es, noch etwa 10 000 Mark sicherzustellen. Seine Assistentin sowie die Sekretärin wur- oen unter dringendem Verdacht der Beihilfe f e ft - genommen. Der Zollfahndungsstelle gelang es, den Wagen auf der Harburger Elbbrücke anzuhalten, die drei Insassen, ebenfalls Juden, die aus Westfalen kamen, wurden unter dem Verdacht der Mittäterschaft verhaftet.
Der rumänische Räuberhauptmann stellt sich.
Der berüchtigte Räuber und Bandenführer Georg K o r o j u, der, wie berichtet, vor drei Tagen aus dem Gefängnis entflohen war und bisher von den Behörden nicht gefaßt werden konnte, ist plötzlich bei feinem Verteidiger erschienen und hat sich zwei Stunden nach diesem Besuch auf Anraten des Verteidigers dem Staatsanwalt gestellt. Er wurde unter starker Bewachung wieder in das Gefängnis übergeführt. Koroju hatte sich, während die ganze Gegend nach ihm abgesucht wurde, in Botosani versteckt gehalten.
Schwere Gefängnisstrafen für die Unruhestifter in Belfast.
Im Freistaat Südirland sind während der letzten Wochen große Geldsummen für notleidende nordirische Familien gesammelt worden, die aus ihren Heimstätten in Belfast vertrieben wurden. In Belfast wurden zahlreiche Personen zu schweren Gefängnisstrafen verurteilt. Die eigentlichen Drahtzieher konnten allerdings noch nicht gefaßt werden. In Südirland sind jetzt drei Mann verhaftet worden, die in dem Verdacht stehen, die protestantische Kirche in Kilmal- lock niedergebrannt zu haben.
Unbeschreibliches Elend
im chinesischen Ueberschwemmungsgebfet.
Die Hochwasserkatastrophe am Unterlauf des Gelben Flusses nimmt immer größere Ausdehnung an. Trotz verzweifelter Abwehrmaßnahmen reißt die Flutwelle ständig neue Dämme e i n. Regengüsse von ungewöhnlicher Stärke brachten in Nordschantimg innerhalb von 40 Tagen eine Niederschlagsmenge von 67 Zentimetern, so daß noch kein Ende der Ueberschwemmungen abzusehen ist. Der Vorsitzende des Ausschusses zur Regulierung des Gelben Flusses teilt mit, daß das überschwemmte Gebiet in Westschantung etwa 6000 Quadratkilometer umfaßt. Die V e r l u st e an Menschenleben und Material sind nicht abzusehen. Die unermüdliche Tätigkeit der Bergungsmannschaften wird durch Sturm sehr erschwert. Nicht weniger als 30 Rettungsboote kenterten. Dabei ertranken allein über 3 0 0 Menschen. In Südhopei sind die Deiche des Hanflusses gebrochen. 500 Dörfer wurden überschwemmt, 30 000 Häuser stürzten ein. Die Reisfelder im Umfang von mehreren Tausend Quadratkilometern sind vernichtet. Ueberall herrscht Hungersnot. 400000 Flüchtlinge lagern auf Hügeln ober warten auf Bäumen und Dächern, daß ihnen Hilfe gebracht werden soll. Seit Tagen nähren sich Tausende mit Baumrinden. Die Flüchtlingszahl in der Provinz Honan wird amtlich mit 1700 000 angegeben. Die Negierung hat, unterstützt von zahlreichen privaten Gesellschaften, eine großzügige Hilfsaktion eingeleitet, die im ganzen Lande starkes Echo findet. Kantonefen stifteten 60 000 Dollar und die Ueber-
Bücherlisch.
— Die Frage, wie die neue Herbst- und Winter« mode aussehen wird, beantworten die soeben erschienenen Ullstein-Mode-Alben schon jetzt. Es gibt ein Album für „D a m e n - K l e i d u n g" und eins für „Kinder-Kleidun g", beide Hefte bringen eine reiche Auswahl für alles, was man bald braucht: Kleider, Kostüme, Mäntel, Jacken, Blusen, Röcke usw. Jeweils über 170 zum größten Teil bunte Modelle machen zwar die Wahl zur Qual, verbürgen aber zugleich, daß jeder Geschmack das Seine findet.
— Stimmt dein Einkommen- und Umsatz st euerbescheid? Eine Anleitung zur Nachprüfung von Bruno Stender. Verlag Karl Zeleny & Co., München 23, Preis brosch. 1,20 Mk. 3n diesen Tagen erhalten die Steuerpflichtigen ihre Steuerbescheide. Der Einkommensteuerbescheid ist bereits auf Grund der Vorschriften vom Oktober 1934 ausgestellt. Die vorliegende Anleitung zur Nach. Prüfung erläutert jeden Teil des Steuerbescheides.
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Schönster Ausflugsort Gießens
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Die sozialpolitische Betreuung durch die D A F., Fachgruppe „Haus- und Grundstückswesen", beschränkt sich auf die im Hausund Grundstückswesen beruflich Tätigen und auf die Haus- und Grundbesitzer, die in ihrer Eigenschaft Betriebsführer einer Gefolgschaft sind.
Der Abbau der von Gliederungen des Zentralverbandes ausgeübten Hausverwaltungen, -Vermittlungen und -Bewachungen wird m i t denkbarer Schonung der davon Betroffenen erfolgen. Dort, wo die übereinstimmende Meinung herrscht, daß ein Abbau nicht zweckmäßig ist, sind Ausnahmen zulässig.
Das Abkommen soll getragen sein von Verständnis und kameradschaftlicher Zusammenarbeit im nationalsozialistischen Geiste. Gegenseitige Uebergriffe in das nichtzuständige Arbeitsgebiet sollen unterbleiben.
see-Chinesen aus der Südsee, aus Siam und Südafrika über 100 000 Dollar zur Durchführung des Hilfswerkes.
Ein Ueberfall von (Eintagsfliegen.
Ein interessantes und eigenartiges Schauspiel konnte abends beim Elektrizitätswerk Möckmühl (Württemberg) beobachtet werden. Etwa um 21.30 Uhr zog ein nach vielen Tausenden zählender Schwarm Eintagsfliegen die Jagst herauf, um sich in den Lichtkegel, der an der Ostsette des Werks brennenden H o f l a m p e zu stürzen. Es sah aus, als ob ein gewaltiges Schneegestöber das Tal heraufzöge. Durch die geöffneten Fenster drangen die Fliegen in das Innere des Werkes; unter Umständen hätten sie eine Störung des Werkes verursachen können, wenn nicht sofort die Fenster geschlossen worden wären. Nachdem der Ansturm vorüber war, lag eine 30 bis 40 cm hohe Schicht toter Fliegen vor dem Werk
Kreß wieder in Deutschland
Cuxhaven, 16. August. (DNB.) Mit dem Hapag-Dampfer „Hamburg" traf der deutsche Staatsangehörige Kreß in Cuxhaven ein. Kreß, der Masseur von Beruf ist, war von dem Neuyorker Bürgermeister Laguardia die Arbeitserlaubnis in der Stadt Neuyork mit der Begründung verweigert worden, daß „Deutschland durch die Entrechtung amerikanischer (Staatsbürger jüdischen Glaubens in Deutschland den deutschamerikanischen Handelsvertrag verletzt" habe. Da Kreß keinerlei Möglichkeit sah, unter diesen Umständen seinen Lebensunterhalt in den Der- einigten Staaten zu verdienen, hatte er sich entschlossen, wieder in die Heimat zurück« zukehren. Bei der Ankunft auf deutschem Bo- den hatten sich neben zahlreichen Freunden und Bekannten des Heimgekehrten auch Kreisleiter M o r i s s e , Gauorganisationsleiter der DAF. O f f und der Bürgermeister von Cuxhaven Kloster- mann am Kai eingefunden, die ihn in der alten Heimat begrüßten. Kreß, der froh ist, wieder in Deutschland zu weilen, erklärte, daß er die
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