Ausgabe 
17.7.1935
 
Einzelbild herunterladen

VtiZSSKM

*

*. - '&.< <» Ml

und gute err- i Me« igenb* 1 Se«

wicht >art h bei lerlor )e er

zende® nn puren J. Ver bst ff®'

Bießen. KobeL

414»° garav ertro» nvS -

Mittwoch, 17-3UH 1055

Rt.164 Erstes vlatt

185. Zahrgang

«rfcheim rLgktch, autzer >SEar Ä M »nnalime oon rinzelge«

Sonntags und Feiertags Aät V M EL. W für die Mittagsnummer

Beilagen: Die gnuftriett« A A A A A A W AA A jA A A AA bts8-y,Ul)rbes-Bormittags

Ei-n°n-r Familienblatter MW I ! ffirunöpretfe fürlmmtjöh«

tszssr i 111 PK PH PT 71 IkPiHPI

Mit 4 Beilagen RM. 1.95 WUWff W B «M SS* H K H JF ES B B W* K B Hk B anzeigen von 70 mm Brette

Ohne Illustrierte . 1.80 V H K B B W/ B JmL B BL Whp'' W W 60Rpf.,Platzoorschrift oder

Zustellgebühr .. w - 25 B B B B schwieriger vatz 25°/ mehr

von^ einzelnen^ Nummern Ermässigte Grundpreise:

infolge höherer Gewalt Stellen-. Vereins», gemein«

M-M General-Anzeiger sm tvberhessen WW-W

° - behördlicheAnzeigenbRpf.

giaitffurt am main 11688 vruck und Verlag: vrühl'sche Univerfitätr vuch- und Zteindruckerei R. Lange in Sieben. Schristleitnng nnö Geschaftrftelle: Zchulftrabe 7 Mengenabschlüsse Staffel S

Giessener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Die britischen Frontkämpfer bei deutschen Kameraden zu Gast

Am Grabe Mthosens

zung Betroffenen. Und in der Rolle von Polizisten fühlen sich, glaube ich, die meisten Soldaten unbe­haglich." Das ist der dichteste Ausdruck für das, was hier gemeint ist: Das Gefühl für das Wesen des Kriegers, der seinen Gegner schätzt. Es ist in dieser Beziehung bemerkenswert, wie wenig Lloyd Georges Zwischenspiele im engli- chen Parlament gegenwärtig geschätzt werden von Englands Volksvertretern.: man möchte nicht all­zu deutlich an jene unglückselige Periode englischer liberaler" Politik erinnert werden, in der das deutsche Volk von seinen ehemaligen Kriegsgegnern (unter französischer Führung) entehrt wurde und in der jene soldatische Ehrauffassung von der Kriegs- Entente mit Füßen getreten wurde. Lloyd George

ist nun einmal der Vertreter Englands imRat der Bier" in Paris (1919) gewesen ...

Damals, am Rhein, während der Befatzungszett, haben britische Soldaten zuerst klar gesehen über die Grenzen der politischen Gartenzäune hinweg: sie erkannten das deutsche Volk, so wie es wirklich ist. und sie sahen daneben die farbige Soldateska Frankreichs und zogen persönlich die Folgerun­gen daraus ... Damals bildete sich der Kern jener Bewegung, die heute zur aufrichtigen Begegnung deutscher und britischer Soldaten geführt hat. Da­mals, in den Tagen der tiefsten Erniedrigung Deutschlands, erwachte in den englischen Soldaten der Instinkt wieder, der die Rangunterschiede be­stimmt. Damals begannen sie gegen die eigene

Volksmeinung der Heimat diese gefühlsmäßig wie­der erfaßten Wertbegriffe zu vertreten, was nicht immer eine dankbare Aufgabe war.

So ist aus dieser tiefen Erniedrigung nach anderthalb Jahrzehnten ein Aufstieg geworden weil das deutsche Volk sich wieder einer soldati- ch e n Führung unterstellte, weil wieder die sol­datischen Werte in Deutschland obenan stehen. Rur mit diesen Werten aber konnten gerade die Deut- schen für sich in der Welt werben und das wieder am ehesten bei dem soldatischen Nachbarvolk, den stammverwandten Engländern.

einem Senkung um 10 v. h. ein. Die Haus­besitzer erhallen entsprechende Erleichte­rung bei den Zinszahlungen für Hypotheken. Als weitere Gegenleistung werden die Zuschläge für kinderreiche Familien von 3 Kindern an erhöht. Schließlich sind noch Erleichterungen vorgesehen, um die im Ausland fest gefrorenen Gelder für die Ausfuhr freizumachen.

der Preise für Elektrizität und Gas um 5 v. h. vorgesehen, eine Senkung der Preise für 3 n d u st r i e k o h l e um 5 bis 10 v. h. Die Preise für künstliche Düngemittel werden um 5 v. h. gesenkt. Der V r o t p r e i s erfährt mit Wirkung ab 18. Juli eine Senkung um 10 Centimes (gleich 1,6 Cents) für 1 Kilo­gramm, für Wohn- und Geschäfts­räume unter 10000 Franken Jahresmiete tritt

Das Echo der Mverordnmigeii.

Die Marxisten machen gegen das Kabinett Laval mobil.

Der Verband der. Frontkämpfer hatte sich bereits am Dienstag mit der Haltung gegenüber den zu erwartenden Gesetzesoerordnungen beschäf­tigt. Die Frontkämpfer hatten den Ministerpräsi­denten in den letzten Tagen wissen lassen, daß sie selb st zu gewissen Opfern bereit seien, daß sie aber keine Abstriche an d e n Be­zügen der Kriegsopfer dulden würden. Am heutigen Mittwochvormittag wird der Verband erneut zusammentreten, um zu der nun geschaffenen Lage Stellung zu nehmen.

Der neue französische Kreuzer ,/StorH1laife/z

Paris, 16. Juli. (DRB.) Der französische Kreu­zerMarseillaise", der am Mittwoch in Gegenwart des Kriegsmarineministers in St. Nazaire vom Stapel laufen wird, ist das 6. und letzte Schiff einer Serie vom Typ. des Kreuzers ,La Galifso- niere". Der Kreuzer hat eine Wasserverdrängung von 7600 Tonnen, Maschinen von 84 000 PS, die ihm eine Geschwindigkeit von 31 See­meilen verleihen. Bestückt wird der Kreuzer mit 9 Geschützenvon 15,5 cm, je drei in einem Turm, und mit 8 F l u g z e u g a b w e h r g e s ch ü tz e n von 9 cm , sowie 4 Torpedorohren. Der Kreuzer wird zwei Flugzeuge an Bord mitführen und mit einer Flugzeugschleudervorrich­tung versehen fein. Die Besatzung wird aus 28 Offizieren und 580 Mann bestehen. Von Fachleuten wird der neue Kreuzer als eines der bestgelun­genen Schiffe seiner Art bezeichnet.

Umfangreiches Sparprogramm zur Sanierung der Slaats- finanzen vom französischen Mnisterrat verabschiedet.

Senkung der Gehälter.-Steuererhöhung für hohe Einkommen.-Gewinnkürzungen für Kriegslieferanten. Senkung der Lebenshaltungskosten.

Besuch beim KyWuferbund.

Berlin, 16. Juli. (DNB.) In den Vormittags- stunden statteten die englischen Frontkämpfer dem Kyffhäuserbund einen Besuch ab. Der Führer des Kyffhäuserbundes, Oberst a. D. Reinhard, hieß im Kreise seiner Mitarbeiter im Versammlungs- saal des Kyffhäuserbundeshauses Major Fetherstone- Godley und Oberst a. D. Murray kameradschaftlich willkommen, entwarf einen anschaulichen lieber- blick über die englische und die deutsche Freund- schäft im Laufe der Jahrhunderte und wies auf die gemeinsame Arbeit der Frontsoldaten im Dienste des Friedens und zum Wohle ihrer Kameraden hin. Oberstleutnant a. D. Wietersheim fchil- derte dann die Geschichte, Zweck und Ziel des Kyff­häuserbundes, des ältesten und größten Krieger- bundes ehemaliger deutscher Soldaten. Der Führer der englischen Abordnung, Major Fetherstone-God- ley brachte zum Ausdruck, daß eine zukünftige gedeihliche Zusammenarbeit zwischen den beiden großen Soldatenbünden ein Segen für beide Völker werden würde. England habe nur einmal in der Weltgeschichte Deutschland als Feind gegenübergestanden. Dies dürfe niemals wie­der geschehen. Der Führer des Kyffhäuserbundes überreichte seinen englischen Gästen eine Kas­sette mit künstlerischen Aufnahmen vom Kyff- Häusergebirge und dem Denkmal deutscher Kame­radentreue. An die Besichtigung der Modelle vom Kyffhäuserdenkmal, sowie von Kyffhäuser-Waisen- heimen und -Erholungsheimen schloß sich ein kurzes kameradschaftliches Zusammensein, bei dem die eng­lischen Gäste Gelegenheit hatten, sich über die ver­schiedenen Arbeitsgebiete des Kyffhäuserbundes und seiner 32 000 Kameradschaften umschließenden 22 Landesverbände zu unterrichten.

Besichtigung

der Kriegersiedlung Britz.

Die britischen Frontkämpfer statteten dann unter Führung von Staatskommissar Lippert und Reichsjührer der NSKOV. Oberlinbober der Kriegersiedlung in Britz einen Besuch ab. Siedler­frauen und -fintier überreichten als Willkommens- gruh große Feldblumensträuße, die mit herzlichen Worten des Dankes angenommen wurden. Die Gäste, die sich auf einem längeren Rundgang von dem vorbildlichen Aufbau dieses von echt national­sozialistischem Geist zeugenden Sozialwerkes über­zeugten, gaben ihrer Anerkennung des Gesehenen Ausdruck. Die insgesamt 172 Parzellen umfassende, vor etwa dreiviertel Jahr bezogene Siedlung ist : ein Gemeinschaftswerk von Reich, Stäat, Stadt Berlin und NSKOV. Das Ziel ist, den Siedlern bei geringen Amortisationsquoten einen schuldenfreien Besitz zu sichern. Anschließend besichtigten die briti» 1 schen Frontkämpfer noch das Adolf-Hitler- , Haus (Kriegsblindenheim) und das i Jnvalidenhaus in der Scharnhorftftraße, um - dann die Grabstätte des deutschen Fliegerhelden ' von Richthofen auf dem Jnvalidenfriedhof zu be- I suchen,, wo sie einige Minuten in stummem Ge- 1 denken verweilten.

Gaste in Karinhall.

Auf Einladung des Ministerpräsidenten und Ober­befehlshabers der Reichsluftwaffe, General der Flie­ger, Hermann Göring, besuchte die Abordnung der britischen Frontkämpfer nachmittags das Na­turschutzgebiet der Schorfheide. Im Auftrage des Ministerpräsidenten, der in Süd­deutschland weilt, bewirteten seine beiden Staats­sekretäre SS. - Gruppenführer Körner vom Staatsministerium und Generalleutnant Milch vom Luftfahrtministerium die englischen Gäste im Jagdhaus Karinhall. Anschließend wurden die Waldgebiete der Schorfheide mit ihrem reichen Wildbestand sowie die Elch- und Wisent­gehege bei Hubertusstock besichtigt, wobei die Wildfütterung besonderes Interesse erregte. Dabei kam es zu einem regen kameradschaftlichen Gedan­kenaustausch zwischen den englischen und deutschen Frontsoldaten. Um 18 Uhr fuhr die Abordnung zu einem Besuch nach Hamburg ab.

3n Hamburg.

Hamburg, 17. Juli. (DNB.) Die britische Frontkämpferabordnung traf Dienstagabend auf dem Dammtor-Bahnhof ein. In ihrer Begleitung befand sich u. a. Reichskriegsopferführer Ober- linbober. Nach der Begrüßung begaben sich die britischen Frontkämpfer, von der vor dem Bahnhof harrenden Menge herzlich begrüßt, zum Uhlenhorst er Fährhaus, wo auf Einla­dung des Regierenden Bürgermeisters K r o g mann ein Begrüßungsabend stattfand. Bürger­meister Krogmann brachte ein Siegheil auf den König von England und auf den Führer und Reichskanzler aus und begrüßte die britischen Frontkämpfer im Namen des hamburgischen Senats und der Bevölkerung Hamburgs herzlich. -Es fei eine alte Erfahrung, daß die tapferen Geg­ner, die sich im Kampfe gegenübergestanden hätten, eher bereit seien, sich gegenseitig die Hände zu reichen zur Verständigung und zur Freundschaft,

-k^ntkämvfer-Deleacttion stattete dem Grabe Manfred von Richthofens auf Dem Jiwa- D'° X abum dort Blumen niederzulegen. In der Mitte der Führer

Iiden.Friedhof m^°rUn^e.nen Besuch Major Fetherstone-Sodley. (Sch-rl-M.)

Paris, 17. Juli. (DNB.-Funkspruch.) Nachdem der Kabinettsrat am Dienstag von 21 Uhr bis gegen Mitternacht im Außenministerium getagt hatte, um die Gesetzesverordnungen vorzubereiten, trat um Mitternacht unter Vorsitz des Präsidenten der Republik der Mini st errat zusammen. Um 2 Uhr morgens wurde in einer amtlichen Mittei­lung bekanntgegeben, daß die Gesetzesoer­ordnungen von der Regierung ver­abschiedet worden sind.

Es handelt sich dabei um insgesamt 28 Ver­ordnungen, durch die Einsparungen im Be­trage von insgesamt 10 9 5 9 Millio­nen Franken erzielt werden sollen. Diese ver­teilen sich wie folgt: 7063 Millionen Einsparungen im Staatshaushalt, 195 Millionen bei der Amorti­sationskasse, 1385 Millionen im Haushalt der Ge­meindeverbände und 2316 Millionen bei den Eisen­bahnen. Die Sparverortinungen sehen vor allem eine Kürzung sämtlicher Ausgaben des Staates, der Gemeindeverbäntie, der Kolonien, der konzessionierten Gesellschaften und der öffentlichen Dienste tr m 1 0 v. H. vor. Die Kürzung bezieht sich jedoch nicht auf die Arbeitslosenunter- st ü tz u n g und aus die Wohls ahrtsausga- beit, sowie auch nicht auf bereits in Gang befind­liche Lieferungen und Leistungen.

Die Beamten- und Angestellten- Gehälter unter 8000 Franken werden um 3 v. h. gekürzt, von 8 bis 10000 Franken um 5 v. f). und die Gehälter über 10 000 um 10 v. h. Hm die Gesamtheit der Bürger an den Opfern zum Wohle des Staates zu beteiligen, sind mehrere Verordnungen dazu bestimmt, die allgemeine Einkommen st euer für Einkommen über 80 000 Franken um 50 v. h. zu erhöhen, sowie die Steuern für mo­bile werte von 17 auf 24 v. h. Weiter ist eine Kürzung der Gewinne der Kriegslieferanten um 25 v. h. vorge­sehen. Eine Reihe weiterer Verordnungen ist dazu bestimmt, die auferlegfen Opfer durch eine allgemeine Senkung der Le­benshaltungskosten und durch verschie­dene wirtschaftliche Maßnahmen auszugleichen. So ist eine allgemeine Senkung

Soldatentum verbindet! i

Em deutscher Dramatiker hat in einem Front- > stück einmal dargestellt, in welche Verwunderung die alten britischen Kolonialsoldaten gerieten, als bei Langemarck die Wellen der deutschen Krieasfreiwilligen-Regimenter mit einer Opferberett- schaft ufti einem heiligen Todesmut vorsturntten, den die altenTommys" bei dieserkriegsuner­fahrenen" Jugend nicht vermutet hatten Das , mag nun mehr oder weniger der Ancklichkeit ent­sprechen jedenfalls hat der deutsche Dichter hier klar aufgezeichnet, was hier für Soldatentum gegen* überftanti. Es war gewiß verschieden, hier die alten erfahrenen Berufssoldaten aus Indien, Afrika aus aller Welt, wo es galt, die britische Flagge mit der Waffe «in der Hand oorzutragen oder zu schützen-, und dort junge begeisterte Regimenter deutscher Kriegsfreiwilliger, junger 3ben5men- schen, die weder oon der Weite eines kriegerischen Weltreiches noch von der Härte eines langen eol= datenlebens etwas kannten. h m-

Wenn wir dank aber m diesen Tagen Der Be­gegnung deutscher und englischer Frontkämpfer uns noch einmal jenen erschütternden -Ngl'lch-N Soldo, tenfihnBengal i" ansehen. dann smd-n wir hier wieder im künstlerischen, man muß fdion (agern dichterischen Bilde das Verbindende zwischen diesen beiden Arten oon Soldaten. Da, ist es das Wort jenes britischenFrontosftziers , der im Norden Indiens im mörderischen m,a"n®r'aTplc, zwischen zwei Rassen und zwe, H°rrsch°stspr>nz,. pien steht und sich dabei opfert: das Wort oon der unbedingten Pflicht, einzustehen für Flagge des Vaterlandes, auch bann, wenn man es nicht mehrversteht" ...

Wenn im Zeitalter des Imperialismus sich Bolter auch nicht immer mehr ganz verstehen können uver politische Ziele und Methoden eins bleibt davon unberührt: die Hochachtung, die unbedingte Hochachtung vor der s D l d ati s che n L ei­st ung, Ehre und Haltung. Das hat nichts mit Politik im engeren Sinne zu tun und nichts mit sportlicher Schätzung des Gegners: hier spricht em tieferes Gefühl leidenschaftsloser Männlichkeit, hier redet die Rasse des nordischen Menschen einmal ganz deutlich... Ein englischer Diplomat der Nach­kriegszeit hat einmal seine Beobachtungen wahrend der^Zeit Der Besetzung gewisser Teile des Rhem- landes durch britische Truppen dahm 3ufammen- qefaßt:Eine Besetzung, auch wenn sie m: sc. m l- Vt Form durchgesührt wird wie die britische m Köln ist niemals eine angenehme Sache, weder für bie Besatzungsarmee, noch für die von der Besat-

Paris, 17. Juli (DNB. Funkspruch). Die Einzel­heiten der Gesetzesverordnungen sind erst so spät in der Nacht bekannt geworden, daß die Blätter nicht ausführlich zu dem Gesundungswerk der Re­gierung Stellung nehmen können. Der halbamtliche Petit Parisien" versucht, die Gehalts­kürzungen damit schmackhaft zu machen, daß er angibt, die Senkung der Lebenshal- tungskosten in manchen Gegenden Frankreichs seit dem Jahre 1930 betrage 30 v. H. Damit, so meint das Blatt, hätten bie Kostgänger des Staates nach der Kürzung immer noch ein höheres Ein­kommen als vor 5 Jahren. Im übrigen sei das jetzt in Angriff genommene Gesundungswerk sehr viel besser als eine Inflati o n , weil nun wieder Geschäfte auf lange Sicht möglich seien.

Die Kommunisten und die Sozialisten halten jedoch die Stunde für gekommen, Die Mas - fen gegen bie Regierung mobil zu machen.Die Regieruna Laval ist gegen bie Nation", schreibt ber sozialistischePopulaire" unb verurteilt aufs schärfste bie Deflativnsmaßnah- men ber Regierung. Er glaubt auherbem, feststellen zu können, bah bas Kapital nicht genü- genb zu b en Opfern herangezogen werbe. Es gebe Heilmittel, bie töteten, unb bie Regierunasverorbnungen feien solche Mittel. Die kommunistischeHumanit^" ruftNieber mit ben Elenbsverorbnungen!" Die Reichen werben vielleicht auf ein Vergnügen mehr verzichten müssen, bie Armen aber auf ein Stuck Brot.