ie ich Automobilist wurde
Wirifchast
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irn-
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt 0.271.
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börse
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Bekula
Buenos Aire-. Brüssel-----
Rio de Jan. Sofia ......
Kopenhagen. Danzig.....
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Helsingsors.. Paris ......
Holland ....
Italien.....
Japan ......
Jugoslawien Oslo..... :
Wien.......
Lissabon ....
Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......
Budapest ...
Reuyork ...
und Vil- auf;
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fahren wir zu Peters Union in Frankfurt kaufen uns neue Schläuche. In einem kleinen
Tag ankündigte.
Nach gut verbrachter Nacht ging es gemäß meinen Dispositionen. Peter verabfolgte uns zwei gute Schläuche, die uns freundlicherweise und in auffallend kurzer Zeit die Angestellten der Firma unentgeltlich einmontierten. Wenn man einmal in Frankfurt ist, so fährt man nicht gleich wieder weg, und es wurde Mittag, als wir der freundlichen Mainstadt Lebewohl sagten.
„Der Platz des Wagenführers ist teilweise auf und teilweise unter dem Wagen."
Von da ab hatten wir Ruhe vor Pneu-Defekten, aber zwischen Frankfurt und Darmstadt allerlei Ungemach mit dem Herz unseres Wagens, dem Motor. Gemächlich fuhren wir die schöne Straße von Frankfurt nach Mörfelden, als uns mit einem Male ein heftiges Maschinengewehr-Geknatter erschreckte, das aus der Haube unseres Motors herausdrang. Mir graute bereits vor einer größeren Panne, als mir meine Frau mit ihrem feinen Gehör erklärte, daß sie etwa hundert Schritte zurück etwas Metallisches hätte „rappeln" hören, wahrscheinlich hätten wir einen großen Teil unserer Maschine verloren. So war es auch, denn wir fanden an dieser Stelle das Auspuffrohr nebst Schalldämpfer. Unter dem Wagen liegend habe ich beides wieder angeflanscht. Es hat auch weiterhin gehalten. Dabei habe ich zum ersten Male die Weisheit des Lehrsatzes eingesehen: „Der Platz des Wagenführers ist teilweise a u f und teilweise unter dem Wagen." Bei der Weiterfahrt setzte kurz vor Mörfelden die Zündung aus, und alles Andrehen brachte
Das Geschäft in Kälbern war bei anziehenden Preisen lebhafter. Agiere waren wieder nur wenig vorhanden, Spitzentiere erzielten einen Preis von etwa 52 Mark, int übrigen waren besonders B= und E-Kälber beachtet und um 2 bis 3 Mark höher. Auch geringe Tiere zogen etwas Nutzen, so daß die Notierung von D bis A sich auf 24 bis 48 Mark stellte. Der Markt wurde glatt geräumt, die Zufuhr betrug insgesamt 1516 (1444) Stück.
Der Absatz am Schafmarkt wurde wieder weitestgehend von dem bevorstehenden Eintopf- Sonntag beeinflußt. Trotz wesentlich erhöhter Beschickung (424 gegen 225) nahm das Geschäft einen relativ lebhaften Verlauf, die Preise konnten sich etwas heben. Der Markt wurde geräumt.
Am Schweinemarkt war das Geschäft mittel bis ruhig. Die etwas verminderte Zufuhr von 4018 ( 273) 'Stück war der Nachfrage angepaßt, so daß der Markt bei ziemlich gleichbleibenden Preisen ausverkauft wurde. Schwere und leichtere Schweine blieben vernachlässigt.
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den Motor nicht in Gang. Zwei Frankfurter Chauffeure boten uns Hilfe an, prüften die Kompression, untersuchten und tadelten die Verwirrung unserer Kabelanschlüsse, zerbrachen mit einem Schraubenschlüssel versehentlich unsere Benzinleitung und verließen uns mit dem guten Rat, unsere Kabelschuhe gut zu putzen und die Benzinleitung mit einem Gummischlauch zu dichten. Sie hatten keine Zeit mehr und ließen uns allein.
Für fünf Pfennig pro Mann ins Dorf!
Unser weiteres Fortkommen verdankten wir einem vorüberkommenden Trupp Jungens, welcher uns (für fünf Pfennig pro Mann) in das Dorf — es war nicht weit etnfernt — hineinschoben. Meine gute Laune war für diesen Tag vergangen, und ich veranlaßte meine Frau, mit der Eisenbahn nach Ludwigshafen zu fahren, wohin ich andern Tags mit dem Wagen nachzukommen versprach.
„Lh Wunder, er lief und lief...
Als ich mich anderen Vormittags frühzeitig mit dem Wagen beschäftigte, ergriff ich die Anlaßkurbel, und „oh Wunder" er lief, ohne daß ich irgend etwas gemacht hätte, er lief auch nach Darmstadt, er lief durch die Bergstraße, und er lief auch noch nach Baden-Baden, wohin wir einen kleinen Abstecher über Speyer und Rastatt machten.
Es ist mir nie klar geworden, was den Motor zu seinem widerspenstischen Verhalten tags zuvor veranlaßt hat. Der Wagen hat mir noch zwei Jahre für kleine Ausflüge treue Dienste getan.
Don den Wagen, die ich im Laufe meiner 33jährigen Praxis weiter gefahren habe, ist eigentlich nicht viel zu erzählen. Ich konnte nur konstatieren, daß sowohl Automobilwerke, als Gummifabriken bemüht waren, dem Publikum von Jahr zu Jahr Besseres zu bieten. Besseres Material, bessere Straßenlage, zuverlässige Motore, Zugänglichkeit der maschinellen Anlage, schönere Karosserien und, die Hauptsache, billigere Preise. Man kann sagen, daß der deutsche Wagen heute eine Spitzenleistung bedeutet und mit jedem ausländischen Fabrikat erfolgreich konkurrieren kann.
Hamburg-Amerika-Pakel .... Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hansa-Dampfschiff...........
Norddeutscher Lloyd A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz- und Privat-Bank ..
Deutsche Bank und Discoato-
Gesellschaft
Dresdner Bank Reichsbank ........ '
* Reichsbahnaufträge für d i e Stein- i n b u ft r i e. In Würzburg fanden Besprechungen zwischen der Reichsbahn-Hauptverwaltung und der deutschen Steinindustrie über eine Gemeinschaftsarbeit, sowie über die Art der Aufträge von Schottersteinen für den Oberbau statt. Von den zuständigen Beschaffungsstellen sind die Aufträge zum Teil schon vergeben, oder werden in diesen Tagen vergeben werden. Insgesamt dürften sich die Aufträge auf 7 Millionen Tonnen belaufen.
* Erneute Senkung der Bauglas- v r e i f e. Nachdem die Bauglaspreise bereits im April v. Js. um 5 v. H. gesenkt worden waren, hat der Verein Deutscher Tafelglashütten, Frankfurt am Main, nunmehr im Einvernehmen mit dem Reichswirtschaftsministerium eine abermalige Ermäßigung der Preise für Bauglas um 5 v. H. mit Wirkung vom 11. Februar 1935 vorgenommen
nhein-Mainische Mittaqsbörse.
Tendenz: freundlich.
Frankfurt a. M., 15. Febr. Die heutige Börse war im Anschluß an den gestrigen Verkehr weiter freundlich, eine nennenswerte Ausdehnung des Geschäftsumfanges trat aber nicht ein, da immer noch etwas Zurückhaltung sowohl bei der Kundschaft, als auch bei der Kulisse bestand. Durch vorteilhafte Nachrichten aus der Wirtschaft erhielt die Tendenz etwas Anregung. Man verwies auf die erhöhten Reichseinnahmen, auf die weitere Steigerung der Roheisengewinnung.
An den Aktienmärkten war die Kursgestaltung etwas ungleich, doch traten nirgends
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ändert."
„Bis Bilbel und nicht weiter.
beler Hotel frischten wir uns einigermaßen die Absicht, unsere Verwandten an dem gleichen Tag noch zu sehen, mußte aufgegeben werden. Aufgegeben wurde dagegen eine Postkarte nach Ludwigshafen, die unseren Besuch erst auf den nächsten
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Harpener...................
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen ..
Ilse Bergbau
Ilse Bergbau Genüsse Klocknerwerke . •.
Mannesinann-Röhrea
Herr Bankdirektor i. R. Müller erzählt uns von feiner ersten Autofahrt folgendes:
Im Jahre 1901 erwachte in mir der Wunsch, einen mit eigener Kraft fahrenden pferdelosen Wagen zu ahren oder gar zu besitzen. Dieser Wunsch ließ mich nicht mehr los, bis ich nach einer Prüfung meiner bescheidenen finanziellen Mittel die Gelegenheit ergriff, einen kleinen, zum Verkauf gestellten, wohl schon an die zwei Jahre alten, aber noch ganz nett aussehenden Zweisitzer für wenig Geld zu erwerben.
Mein erstes Auto!
Der Wagen war ein konstruktiv nicht besonders geglücktes Versuchskind eines unbekannten Ingenieurs. Aeußerlich erinnerte er an den bekannten „Benz komfortable", nur daß der einzylindrige Motor nicht im Hinterteil des Wagens, sondern vorn angebracht war, von wo aus die Kraft der Maschine durch einen verschiebbaren Treibriemen auf drei mit der Hinterachse verbundene hölzerne Riemenscheiben übertragen wurde: Linke Scheibe: kleiner Gang, rechte Scheibe: großer Gang, mittlere Scheibe: Leergang. Rücklauf war bei dem kurzen Radstand nicht erforderlich; ebenso hatte man auf ein Differential der Hinterachse verzichtet und den Gummiverlust in Kauf genommen. Dagegen wirkten nach Art der alten Droschken zwei kräftige Bremsklötze direkt auf die Pneumatiks der Hinterräder, denen das offenbar auf die Dauer nicht besonders zuträglich war.
„Morgen in fünf Stunden nach Ludwigshafen."
Nachdem mir ein sachverständiger Freund die einzelnen Handgriffe erläutert hatte, machte ich selbst einen Fahroersuch, der mich höchlichst befriedigte.
Schnell entschlossen erklärte ich meiner Frau: „Morgen besuchen wir unsere Verwandten in Ludwigshafen. Die Entfernung ist ungefähr 150 Kilometer und bei 30 Kilometer stündlich schaffen wir es in fünf Stunden; du kannst uns durch Postkarte
Eine Stunde verging, zwei Stunden, noch mer nahte der Reparatur nicht; endlich erschien er mit der Ausrede, er hätte noch trocknen müssen (der Schlauch). „Aufmontiert und losgefahren, sodaß wir noch möglichst zum Kaffee nach Ludwigshafen kommen." Zwischen Butzbach und Vilbel hatten wir kurz nacheinander zwei Schlauchdefekte, die ich aber eigenhändig und ohne fremde Hilfe, allerdings mit IV2 Stunden Zeitverlust, beheben konnte. (Allmählich hatte ich mir schon etwas Hebung angeeignet!) Als schon die Hauser von Vilbel in Sicht kamen, ein Knall, und wieder ging die Luft und auch meine Geduld aus, so daß ich erklärte „bis Vilbel und nicht weiter". Morgen früh
zum Mittagessen ansagen."
Am folgenden Morgen 7 Uhr starteten wir, d. h. ich, meine Frau und unser schwarzbrauner, zu Schelmenstreichen immer geneigter Dackel, mit gutem, von keinerlei Sachkenntnis getrübtem Humor zur großen Tour.
„Wohin so rasch?"
An „Hettlers Eck" begrüßten uns zwei gut bekannte ältere Gießener Herren mit dem Ruf: „Wohin so rasch?" Kurzer Halt, Zweck und Ziel unserer Reise, und fort brausten wir im 10-KUometer-Tempo die Frankfurter Straße hinauf zum ftöhlichen Jagen. Aber schon bei Klein-Linden ereilte uns das Verhängnis: „Pneumatik-Defekt". Ich habe als alter Radfahrer schon viele Schläuche geflickt, aber so etwas von Mühsal hatte ich noch nicht erlebt. Dor allen Dingen mußte der Wagen angehoben und die Flügelschrauben gelöst werden. Mit zwei Montierhebeln ging man der Decke zu Leibe, die über die feste Felge heruntergewürgt werden mußte. Im Werkzeugkasten nach Flickmaterial suchend, fand ich eine kleine Tube halb vertrockneter Gummilösung und einige kleine, für Fahrradschläuche geeignete Gummiplättchen. Trotzdem ich gut geklebt hatte, traute ich der Reparatur, die etwa zwei Stunden in Anspruch nahm, nicht viel zu, und zwar mit Recht, denn kurz vor Butzbach ging die Luft aus.
„Ohne Luft nach Butzbach."
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Nach kurzer Beratung: Fahrt ohne Lust nach Butzbach, dort haltbare Reparatur durch eine Werkstatt. Der Mann erwies sich aber in der Montage von Autoreifen nicht geschickter als ich selbst, so daß wir uns entschlossen, das Resultat lieber im „Hessischen Hof" in Butzbach abzuwarten und daselbst auch unser Mittagsmahl einzunehmen. (Unserm Entschluß stimmte unser Dackel mit einem regelrechten Freudensprung bei.)
Während wir uns alle drei hier gütlich taten, erschienen die beiden Herren vom Hettler-Eck, uns, etwas überrascht aber freudig, mit dem Ruf begrüßend: „Ei Ihr seid ja noch da, wir meinen, Ihr wollt nach Luwigshafen." Antwort: „Plan g"-
Buderus
Deutsche Erdöl
Gelsenkirchener
Wochenbericht
vom Frankfurter Produktenmarkt.
Arn Brotgetreidemarkt hielt die leicht belebte Nachfrage nach Weizen noch an, wenn auch das Gesamtmaß der Mühlenkäufe wieder ruhiger geworden ist, nachdem in der Vorwoche etwas stärkere Deckungen vorgenommen worden waren. Inzwischen ist das Weizenmehl geschäft wieder merklich stiller geworden. Die Abrufe aus alten Ko netten blieben im ganzen gut. Der Roggen- absatz stand unter dem Einfluß des anhaltend schleppenden M e h l geschäftes, ferner hielten die Mühlen mit Rücksicht auf die Herabsetzung des Vermahlungssatzes um 4 v. H. gegenüber dem Vormonat im Einkauf stark zurück. Das Angebot der Landwirte wurde von den Provinzmühlen auch nur zum augenblicklichen Bedarf aufgenommen.
In Hafer kam auch in dieser Woche kein nennenswertes Angebot heraus. Selbst die Koppelgeschäfte von Hafer gegen Futtermittel haben so gut wie ganz aufgehört. Kleines Tauschgeschäft entwickelte sich zuweilen in Biertreber gegen Hafer, wodurch erstere an den Getreidemärkten nicht zum Angebot kamen.
Vom übrigen Futtermittelmarkt (Muh- lenadfälle) ist nichts Neues zu berichten. Rauhfutter lag geschäftslos. Heu wurde im Preise um 0,50 Mk. pro 100 Kilogramm auf 10,50 Mark ermäßigt.
Größeres Augenmerk zog in der Berichtswoche der Gerstenmarkt auf sich. Brau- und Jndu- striegerste gehören bekanntlich zu den Agrarprodukten, die bisher von der Festpwisregelung ausgenommen worden sind. Der Preisunterschied gegen Futtergerste betrug hier bis zu 40 Mk. pro Tonne. Infolgedessen versuchte der Landwirt seine Gerste möglichst als Brau- ober Jndustriegerste abzusetzen, während Futtergerste fast nicht an die Märkte kam.
Wochenbericht
vom Frankfurter Schlachtviehmarkt
Auf dem G r 0 ß v i e h m a r k t war der Auftrieb mit insgesamt 1279 (gegen 1165 in der Vorwoche) etwas stärker. Für Ochsen in schweren Qualitäten war die Nachfrage weniger gut, so daß hierfür die Preise um 1 Mark zurückgingen, auch nach Bullen zeigte sich keine stärkere Nachfrage, obwohl hierfür die letzten Preise ziemlich unverändert blieben. Lebhaft gefragt waren dagegen Kühe, die Nachfrage konnte nicht immer voll befriedigt werden. Die Preise haben hier eine durchschnittliche Höherbewertung von 2 Mark pro 50 Kilogramm Lebendgewicht erreicht, für beste Spitzentiere wurden darüber hinaus noch höhere Preise bezahlt. Färsen lagen ruhiger, wurden aber bei unveränderten Preisen geräumt.
Schluß' Abendkurs
stärkere Veränderungen auf. Weiter erholt waren Kunstseide AKU. auf feste Meldungen aus Holland mit 54,75 bis 55,50 (53,75). Fest lagen außerdem Zement Heidelberg mit 115 (113,75) und Deutsche Linoleum, die mit 134 (letzter Kurs 128,50, gestrige Taxe 133,25 G) zur Notiz kamen. Am Montan- markt erhielt sich Nachftage nach Mannesmann (plus 0,65 v. H.), während sonst die Kurse kaum verändert waren. Chemiewerte lagen still, IG. Farben 142,50 (142,65), Rütgerswerke 103,65 (103,75), Deutsche Erdöl 100,65 (100,50), Metallgesellschast 95,75 (95,50). Der Elektromarkt lag bei meist unveränderten Kursen fast geschäftslos, Siemens lagen mit 144,75 um 0,50 v. H. freundlicher, Bekula und Geffürel bröckelten bis 0,25 v. H. ab. Im einzelnen eröffneten Reichsbank 1,25 v. H., Moenus-Mafchinen 1 v. H., Gebr. Junghans 0,40 v. H. und Daimler- Motoren nach behauptetem Beginn (52,50) 0,25 v. H. schwächer, andererseits lagen Hapag 0,13 v. H., Zellstoff Waldhof auf die Auslassungen im Berliner Börsenprospekt 0,75 v. H. und Bank für Brauindustrie 0,50 v. H. fester.
Renten lagen heute sehr still und hatten nur wenig veränderte Kurse. Etwa 0,13 v. H. höher setzten späte Reichsschuldbuchforderungen, Gemeinde- Umschuldung und Stahlverein-Bonds ein, Altbesitzanleihe blieben zu 112,40 und Zinsvergütungsscheine zu 90 v. H. unverändert. Im Freiverkehr waren Adlerwerke Kleyer zu 87,50 bis 88,50 (87,50) ge-
34 I 34.65 I 34 I
89.5 89.5 —
-1124.25 1 -l
Selten & Guilleaume 0
Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ........ 5
SchuckertKCo........... 6
Siemens8 Halske.... 7
Lahmeyer L Co 10
<% Oesterretchtjche Goldrente...
4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarisch» Staatsrente v. 1910 4%% desgl. von 1913.........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanlethe von 1911 4% Türkische Bagüadbahn-Anleihe
Serie l.....................
Schultheis Patzenhoser 0
Slku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg................... 0
£ stoss Waldhof 0
stoss Aschaffenburg 0
iauet Gas .............. <
Daimler Motoren 0
Deutsche Linoleum 0
Lrenstein S Koppel .. 0
Leonhard Tietz .............. y
Cbade........... - ,
Accumulatoren-Fabrik........0
Contt-Gummi............... 0
Grttzner..............------ °|
Mainkraftwerke Höchst a.M.... 4|
Süddeutscher Zucker.........8|
fragt.
Nach den ersten Kursen ergaben sich für einzelne Spezialwerte leichte Erhöhungen um etwa 0,25 bis 0,50 v. H., so bei Mannesmann und IG. Farben, auch Scheideanstalt zogen 0,50 v. H., Deutsche Linoleum bis auf 135,25 v. H. an, ferner tarnen Rhein. Braunkohlen mit 207,25 (205,50) zur Notiz. Im Verlaufe waren IG. Farben auf ein verhältnis- mäßig kleines Angebot um 1 v. H. auf 142 v. H. gedrückt, die übrigen Marktgebiete zeigten nur wenig Veränderung, Schuckert 100 bis 99,75 (99,75), AKU. 55 (55,50). Am Kassamarkt kamen Gebr. Röder auf die Dioidendenerhöhung mit 101 (98,75) zur Notiz.
Tagesgeld blieb noch gefragt und wurde auf 3,50 (3,25) v. H. erhöht.
Abendbörse sehr still.
Im Hinblick auf den Wochenschluß bestand an der Abendbörse keine Unternehmungslust. Die Geschäftsstille war stark ausgeprägt. Orders der Kundschaft lagen nicht vor. Die Kurse lagen im Vergleich zum Berliner Schluß nur wenig verändert. Leicht rückläufig waren Daimler Motoren, Kui soide AKU. und einzelne Montanwerte, dagegen waren Zement Heidelberg noch 0,50 v. H. und Deutsche Linoleum ebenfalls 0,50 v. H. fester, auch IG. Farben und Zellstoff Waldhof waren nach knapp behauptetem Beginn geringfügig höher. Bankaktien blieben unverändert. Im Freiverkehr galten Adler- werke 88,25 (88). Der Rentenmarkt lag fast geschäftslos, die Kurse blieben jedoch gut behauptet. Von Auslandswerten gingen 4 v. H. Schweizer Bundesbahn von 1912 auf 161,75 (164) zurück.
U. a. notierten: Altbesitzanleihe 112,50, 7 0. H. Stahloerein 97,65, ReichsbahrEA. 118,50, 4 vH. SBB. von 1912 161,75, Braubank 113,50, Corn- merzbank 83,25, OV-Bank 83,75, Dresdner Bank 83,75, Gelsenkirchen 70,75, Phönix 55,90, Rheinstahl 96,50, Stahlverein 46,50, AKU. 53,75, Zement Heidelberg 116,50, Daimler 51,13, Deutsche Erdöl 100,13, Scheideanstalt 207, Deutsche Linoleum 136,50, Licht & Kraft 118,50, IG. Farben 141,50 bis 141,75, Gesfürel 114,50, Holzmann 84, Lahmeyer 119, Moenus 86,50, Schuckert 99,50, Zellstoff Waldhof 52 bis 52,50, Hapag 31,13.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 15. Febr. Bei unveränder- ten Preisen blieb die Marktlage im Frankfurter Eiergroßhandel stetig. Das Geschäft erfuhr weiterhin keine Zunahme, auch die Zufuhren hielten sich in verhältnismäßig engen Grenzen. Kühlhauseier sind nicht me-hr im Markt. Als einen gewissen Ersatz hierfür haben sich «die Anlieferungen aus den Ostländern etwas verstärkt, so daß billige Eier nach wie vor zu Haden sind. Es notierten in Psg. pro Stück frei Frankfurt a. M.: Deutsche Handelsklassen- eier S 13 dis 13% A 12'/2 bis 13, B 12, C 11 bis 11% D 10 bis 10)4. Flandern S 12'/« bis 12%, A 11% bis 12 B, 11'/« bis 11% C 103/« bis 11. Ungarn A 12, B 10% bis 11%. Rumänen C 10'/« bis 10% Jugoslawen C 10% bis 11.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 15. Febr. Trotz der wieder milden Witterung blieb der Butterabsatz klein. Die 1 Versorgungslage kann man als ausreichend bezeich- , nen, Holländische Butter blieb bei kleinen Zufuhren gut gefragt. Die Preise liegen weiter unverän- , dort. Es notierten in Mark pro 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufspreise): Deutsche Markenbutter 143 bis 145, feine deutsche Molkereibutter 142 bis 145, deutsche Molkereibutter 140 bis 142, Landbutter 125 bis 130, Kochbutter 115 bis 120, Holländ. Butter 146 bis 148.
PbÄvv Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Eementwerk Karlstadt..
Bries
2-463 58-20
54.23
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4% Desgl. Sene ll ......
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 414%Rumän.vereInh.Rentev.1913
4% Rumänische vereinh. Rente ..
2¥*% Anatolier .............
84 I 85-75 I
116.5 -
127 | - I
Datum
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6% efjem.7% Dt.Reichsanl.v. 1929 6%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mü Auslos.-Rechten .............
Desgl. ohne Auslos.-Rechte 6% ehem.8°/<» Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............
6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12..................
6y2% Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Liqui.........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .........
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie l^nit Auslos.-Rechten
6% ehem. 8% Fran§. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Gckldpfe. 16 unkündbar bis 1936 6¥t% ehem. 4%% Franks. Hyp.» Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......
6%% ehem. 4%% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe
6% ehem. 8% Pr. Landespfandbriesanstalt, Pfandbriefe R. 19 8% ehem. 7% Pr. Landespfand- brtefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Eteuergutsch. Verrechnungskurs.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
$ie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befch,offenen Dwidende an. - Re.chsbankd.-kont 4 v. S). Lombardzmssuß 5 °. H.
Frankfurt cu M
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Berlin
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Kokswerke .............. 0
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7 4.13
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Rheinische Braunkohlen .....10
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Rheinstahl ............ 0
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Olavi Minen ........... (
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Kaliwerke Aschersleben........ 5
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Kaliwerke Westeregeln........5
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34.25
34 13
33-9
Kaliwerke Salzdetfurth.....V/2
150.5
—
151
150
86.25
87.25
114-5
87
114.25
87-25
115
I. G. Farben-Jndustrie.......7
142.65
141-75
142-5
141.9
82.75
83.25
82-5
83.25
Scheideanstalt......... 9
206 5 925
207
92-5
92-5
92-5
83-75
82.5
83-75
Rütgerswerke ............... 0
103.75
103.65
102-75
103-5
83-25
Metallgcsellschaft.............0
95-5
95-5
95.75
95 75
83164
165-25
164.75
14. Februar
15. Februar
Amtliche
Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Srief
Geld
Brief
0.638
0.642
0.638
0-642
58.17
58-29
58.17
58.29
0.194
0-196
0.194
0-196
3-047
3.053
3.047
3-053
54.28
54-38
54 22
54.32
81-26
81-42
81-27
81.43
12-155
12-185
12-145
12-175
5.367
5-377
5-36
5-37
16.42
16-46
16-425
16.465
168-19
168-53
168 28
168 62
21-20
21-24
21-20
21-24
0.709
0.711
0.707
0-711
5-649
5.661
5-649
5 661
6110
61.22
61.03
61-15
48 95
49.05
48.95
49 05
11.03
11-05
11.02
11-04
62-68
62 80
62-60
62.72
80.72
80-88
80-72
80-88
34.04
34-10
34-06
34-12
10-40
10.42
10-40
10-42
2.493
2.497
2.491
2.495
Berlin,15-Februar
Geld
Amerikanische Rvien..............
2,443
Belgische Roten..................
57 96
Dänische Roten .................
54-01
12-11
Französische Roten...............
16.415
167-86
Italienische Roten................
21.33
Norwegische Noten .......• •
60-87
Deutsch Lesterreich, i 100 Schilling
—
Rumänische Noten...............
—
Schwedische Noten...............
62.38
Schweizer Noten.................
80 44
33 62
Ungarische 9lotee
—


