Todesverachtung bis zum letzten Atemzug, strengste Iugend'Auslese nach den Gesetzen von Kraft und Tüchtigkeit. v ,,, _
Was waren die Nachkommen der dorischen Eroberer, die „Spartiaten", für ein wehrhaft-trotziges, urkerniges Geschlecht! Sie schufen mit „Sparta" eine Idee, eine Tradition, einen Begriff. Ihre Mo- ral, ihre Gesetze, ihr Lebensstil wurden Beispiel und Vorbild. v
Mit sieben Jahren schon wurden die Knaben in strenge Körperzucht genommen, mit 20 traten sie in das Heer em und sie dienten — volle vierzig Jahre. Erst mit 60 durften sie „in den Ruhestand' treten! Bezeichnend auch die klassische Mutprobe der jungen Spartaner: der Fuchs unter der Toga. Das Tier verbiß sich mit spitzen Zähnen tief in die blutende, aufgerissene Brust. Ohne einen Wehlaut von sich zu geben, mußte der Prüfling die fürchterlichsten Schmerzen erdulden!
„Spartanisch" war das ganze Leben, das nur einen Sinn und Inhalt hatte: die Ertüchtigung und Stählung der Nation. Einfachheit und Kameradschaft bildeten die Grundpfeiler des Staates. Inter- esiant die gemeinsamen Männermahlzeiten. Heute noch ist die Erinnerung an das klassische spartanische „Nationalgericht" lebendig: die schwarze Blutsuppe. Zu den gemeinsamen Mahlzeiten mußte jeder Spar- tiat seinen Beitrag in Naturalien leisten. Wer das nicht konnte, verlor das Vollbürgerrecht.
In grausamer Form war das Prinzip der Nachwuchsauslese verkörpert: schwächliche Kinder wurden in den einsamen Bergschluchten des Taygetos unbarmherzig ausgesetzt. Das war Sparta! Auf diesem Wege stieg es empor zu Ruhm und Glanz, zu einer antiken Weltmacht, die erst zerfiel, als Sparta von den Römern erobert wurde.
Glanz und Ende einer antiken Großmacht.
Kaum ein zweites Beispiel in der Geschichte der Welt: ein Volk lebt in einer geistigen Formel heute noch fort, nachdem es vor vielen Jahrhunderten ver- sank und verdarb. Der Ausgangspunkt der Entwicklung Spartas ist die Einwanderung der Dorer. Diese Dorer haben eine unheimliche Kraft. Sie
sind die geborenen Eroberer, sie dehnen sich aus, sie nisten sich ein, sie unterwerfen die Bauern. Die Errichtung des großen spartanischen Staates ist ihr Werk. Schon im 8. Jahrhundert vor Christus sprengt dieser junge Staat mit unwiderstehlicher Macht seine Grenzen, frißt weiter und weiter, immer neuen, blutig erkämpften Lebensraum, wird großer und größer und speist sich selbst aus stetig wachsender, angesammelter Kraft. Eine Provinz nach der anderen muß sich den vorwärtsstürmenden Spartiaten beugen: zuerst Lakonien, dann um 700 v. Ehr. Messenien, dann ein Teil von Arkadien. Die spar- tonische Welle ergießt sich wie eine machtvolle Sturzflut über Griechenland. In der Mitte des 6. Jahrhunderts schon ist dieses Sparta ohne Kon- kurrenz. Der angesehenste Staat in Griechenland, ührend in den Perserkriegen, eine unbestrittene geachtete Großmacht. Die Gründung des ersten attl- chen Seebundes 477 wirft Sparta in seiner Ent- Wicklung zurück, hält es fest auf dem Peloponnes, aber spater, im Jahre 405, gewinnt es mit dem Sieg Lysanders über die athenische Flotte bei Aegos- potamoi seine verlorene Stellung zuruck: wieder dominiert Sparta in Griechenland. Es ist auf einem höchsten Gipfel angelangt. Seine gesammelte Macht drängt nach Entladung. Es beginnt die übrigen grie- chischen Staaten zu terrorisieren. Da greift Epa- minondas ein, um das spartanische Joch abzuschut- teln, das berühmte Theben revoltiert und mit dem Ausgang der Schlacht bei Leuktra 371 beginnt der mähliche Verfall Spartas, ein unaufhaltsames Hinabgleiten, ein langsames Zurücksinken, das sich unerbittlich vollzieht. Sparta verliert mehr und mehr an Bedeutung, feine Kraft ist aufgerieben, vertan und erschöpft in hundert gewaltsamen Anstrengungen und Vormachtskämpfen. In der hellenistischen Zeit wird dieser tragische Zerfall, den niemand mehr aufhalten kann, immer deutlicher sichtbar und als es im Jahre 146 v. Ehr. den Römern gelingt, Griechenland zu unterwerfen, ist Spartas Schicksal besiegelt. Glanz und Ende einer Großmacht! Einst der vorbildliche Inbegriff eines konkreten Jdealstaates, ist heute das alte Sparta nur mehr Legende und Erinnerung ... Und das neue? Ein namenloses Dorf, eine ländliche Siedlung ohne besondere Bedeutung ...
Wirtschaft.
Die Industrie- und Sandeiskammer Gießen gibt Auskunft:
1041: Zur Entziehung der bisher Deutschland von Frankreich gewährten Sonderkontingente.
1042: Einbeziehung sämtlicher Nebenkosten des Warenverkehrs mit Ungarn in das Verrech- nungsabkommen.
1043: Errichtung einer Tabakzentrale in Nieder- ländisch-Jndien.
1044: Bekanntmachung KP 8 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise.
1045: Warnung vor Vermittlern und Werbern im Rußlandgeschäst.
Oie neuen Erzeugerpreise für Speisekartoffeln.
(Fwd.) Seitens der Hauptvereinigung der deutschen Kartoffelwirtschaft wurden durch Anordnung Nr. 22 vom 14. August die Erzeugerpreise für Speisekartoffeln je Zentner ab 16. August 1935 bis auf weiteres wie folgt festgesetzt:
a) für lange gelbe Sorten mindestens 3,10 Mark,
jedoch nicht mehr als.....3,50 „
b) für runde gelbe Sorten mindestens 2,80 „
jedoch nicht mehr als.....3,20 „
c) für blaue, rote und weiße Sorten mindestens.........2,40 „
jedoch nicht mehr als.....2,80 „
Für die Gebiete der Landesbauernschaften Baden, Bayern, Hessen-Nassau, Kurhessen, Pfalz- Saar, Rheinland und Württemberg liegen die Grenzen der unter a, b und c genannten Preise um 20 Pfennig höher. Für die Sorten ,Königsberger Blanke" und „Eifeler Platte" sind keine Erzeuger- Höchstpreise festgesetzt. — Die Preise verstehen sich je Zentner roaggonfrei Verladestation ober frei Uebergabeftette am Erzeugerort. — Diese Anordnung tritt mit dem 16. August 1935 in Kraft.
Rhein-Mainische Börse.
Mttagsbörse etwas leichter.
Frankfurt a. M., 14. Aug. Die Börse zeigte nach den leichten Befestigungen in den letzten Tagen heute ein überwiegend etwas schwächeres Bild, da dis Kulisse in kleinern Umfange zu Glattstellungen schritt, während Kundaufträge nur noch für einige Spezialpapiere Vorlagen.
Am Aktienmarkt traten durchschnittliche Rückgänge von 0,50 bis 1 v. H. ein. In der Farben- Aktie war das Geschäft etwas größer, der Kurs ließ
auf 16,75 bis 160 (161) nach, ferner verloren Scheideanstalt 1 v. H., während von sonstigen chemischen Werten Goldschmidt 0,50 v. H. und Rütgers- werke etwa 1 v. H. anzogen. Für Elektroaktien machte sich noch kleine Nachfrage geltend, insbesondere Dersorgungswerte blieben beachtet. Rheag 149,50 (148,75), Licht & Kraft, Bekula und Gesfürel lagen gut behauptet. Schwachstromwerte bröckelten etwas, Schuckert, AEG. und Siemens gaben bis 0,50 v. H. nach. Höher lagen jedoch Felten mit plus 1 v. H. Von Montanwerten eröffneten Buderus 0,50 v. H., Mannesmann 0,65 o. H., Hoesch 0,50 v. H. und Stahlverein 0,40 o. H. niedriger, Rheinstahl lagen noch 0,75 v. H. fester. Bankaktien blieben gefragt, Reichsbank 190,50 (190), Bank für Brauindustrie 127 (126). Schiffahrtswerte lagen unverändert. Etwas fester notierten Hanfwerke Füssen mit 91,75 (90,75), Zellstoff Waldhof mit 121 (120) und Deutscher Eisenhandel mit 109,50 (109). Daimler bröckelten 0,25 v. H. ab.
Renten lagen sehr ruhig und zumeist gut ge- hatten. Für späte Reichsschukdbuchforderungen erhielt sich bei ca. 97,50 etwas Nachfrage, Attbesitz- anleihe, Zinsvergütungsscheine und Kommunal-Um- schuldung tendierten unverändert. Fremde Werte lagen still.
Im Verlaufe blieb das Geschäft sehr klein und die Kursentwicklung war weiterhin uneinheitlich, doch lagen die Kurse gegenüber gestern meist etwas schwächer. Die Grundstimmung war indes freundlich, die Notierungen unterlagen gegen den Anfang einigen Schwankungen, insbesondere IG. Farben mit 160 bis 160,50 bis 160,25 nach einem Anfangsstand von 160,75. Elektroaktien gingen noch etwas zurück, außer Tarifwerten, die etwas Nachftage hatten. Von Montanwerten ließen Rheinstahl ihren Anfangsgewinn nach, ferner bröckelten Stahlverein 0,25 d. H., Hoesch weitere 0,40 v. H. ab. Höher notierten Rhein. Braunkohlen mit 226,50 (225,50).
Am Rentenmarkt ergaben sich kaum Deränderun- ge-l. Umtausch- und Industrie-Obligationen gaben etwas nach. Pfandbriefe und Stadtanleihen wiesen nur geringe Veränderungen auf. Von Auslandsrenten bröckelten Ungarn und Anatolier bis 0,25 v. H. ab. — Tagesgeld unverändert 2,75 v. H.
Abendbörse freundlich.
Nach dem etwas unsicheren und schwankenden Verlauf der Mittagsbörse lag der Abendbörsenverkehr wieder etwas fester, wenn auch die Umsätze auf ein Minimum beschränkt waren. Die Kulisse betätigte sich in kleinem Umfange, dagegen lagen Kundenaufträge nur in ganz kleiner Zahl vor. Lebhafteres Geschäft hatten AEG. mit 42,40 bis
Gute Kurzschriftler gesucht!
Oie Deutsche Arbeitsfront führt Lehrgänge für Stellenlose durch.
Don W. Meries, Gießen.
Im Rahmen der Arbeitsschlacht konnten — gerade bei den kaufmännischen Angestellten — die besonders qualifizierten Kräfte im allgemeinen zuerst vermittelt werden. Das bedingt, daß die noch arbeitslosen Volksgenossen ihre beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu überprüfen und gegebenenfalls alle Anstrenaungen zu machen haben, um vorhandene Lücken in ihrem Berufswisfen auszufüllen und ihre Leistungen auf den Stand zu bringen, der sie befähigt, wieder vermittlungsfähig zu sein.
Die Stellenvermittlung der DAF. macht immer wieder die Beobachtung, daß z. B. der Bedarf au tüchtigen Kurzschriftlern und INaschinenschrel- bern außerordentlich groß ist.
An mehreren Orten besteht bereits Mangel an geeigneten Kräften. Um diesem Mangel abzuhelfen, führt die Deutsche Arbeitsfront, Abteilung für Arbeitsführung und Berufserziehung in der Kreiswaltung Gießen, Tageslehrgänge in Kurzschrift und Maschinenschreiben durch, damit jedem arbeitslosen Angestellten die Möglichkeit geboten ist, feine Leistungen in diesen Fächern erheblich zu steigern und somit schneller wieder den Anforderungen, die im Wirtschaftsleben heute gestellt werden, gerecht zu werden. Lehrgänge, die bis jetzt zu Ende geführt wurden, konnten in dieser Hinsicht einen großen Erfolg verbuchen, da ca. 70 Prozent der Teilnehmer wieder in Arbeit und Brot gebracht werden konnten. Jedem Teilnehmer wird nach Abschluß des Lehrganges ein Zeugnis der Arbeitsschule der DAF. ausgehändigt, welches diesem bei Bewerbungen gute Dienste leisten wird. Der Ausspruch eines Arbeitskameraden, der soeben in eine feste Position vermittelt werden konnte: „Nachdem ich mein Zeugnis der Arbeitsschule der DAF. vorgelegt hatte, war meine Anstellung gesichert", dürfte dies wieder unter Beweis stellen.
Durch ein besonderes Rückmeldeverfahren wird der Stellenvermittlung der DAF. über den Erfolg jedes Lehrgangs-Teilnehmers Bericht erstattet und die erreichten Leistungen auf die
Bewerbungspapiere des Betreffenden zur Eintragung gebracht, hierdurch bleibt der Stellenvermittler über die Fähigkeiten des Bewerbers dauernd auf dem Laufenden und die Einfah- möglichkeit wird bedeutend erhöht. Die Berichte an die Stellenvermittlung erfolgen auf Grund einer Leislnngsprüfung, die wöchentlich stattfindet.
Zum Ausgleich der anstrengenden geistigen Tätigkeit in den Lehrgängen sind die Teilnehmer verpflichtet, vor Beginn des eigentlichen Unterrichts an gymnastischen Uebungen teilzunehmen.
Bei den Tageslehrgängen ist es für die stellenlosen Arbeitskameraden von außerordentlichem Vorteil, daß diesen im Augenblick für die Teilnahme keine Kosten entstehen, da mit einer ratenweisen Abdeckung der geringen Lehrgangskosten erst begonnen wird, wenn der Teilnehmer wieder in feste Position vermittelt werden konnte.
Selbstverständlich wird an die Lehrgangsbesucher die Forderung äußersten Fleißes gestellt, da in einer verhältnismäßig kurzen Zeit im Rahmen einer systematischen Schulung Höchstleistungen erzielt werden sollen.
Die günftige Entwicklung der Arbeitseinsah- tage für kurzschreiber hat bereits dazu geführt, daß eine Anzahl tüchtiger Stenotypistinnen in ungekündigter Stellung sich bei der Stellenvermittlung der DAF. als Bewerber hat eintragen lassen, um einen Stellenwechsel vorzunehmen und damit neue Berufs- und Lebenserfahrungen bzw. eine soziale Besserstellung zu erreichen.
Die Stellenvermittlung der DAF., in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Arbeitsführung und Berufserziehung, weist ihren Bewerbern die geeigneten Wege und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre beruflichen Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen. Sie verlangt aber gleichzeitig ernsthafte Selbstkritik und den eigenen Willen zur beruflichen Ertüchtigung, damit der Wirtschaft die benötigten Fachkräfte zugeführt werden können.
42,65 (42) und im freien Markt wurden sie mehrfach mit 42,75 bis 42,90 gehandelt. Auch andere Elektroaktien zogen noch etwas an; insbesondere gegen die Frankfurter Schluhkurse ergaben sich hierbei Erhöhungen bis zu 1 o. H., Siemens stiegen sogar auf 187,50 (186,25, Berlin 188). Auf den übrigen Marktgebieten konnten sich die in den meisten Fällen hoher liegenden Berliner Schluhkurse gut behaupten. Etwas niedriger lagen Kunst- feibenmerte, AKU. 63,50 (64), Bemberg 120 (120,50) sowie Reichsbank mit 189 (190), während Großbankaktien weiter 0,25 v. H. auf 92,25 anzogen. Am Rentenmarkt war das Geschäft nach wie vor sehr klein, die Kurse konnten sich gut behaupten. Etwas befestigt waren Altbesitz mit 111,75 (111,65), IG. Farben-Bonds mit 131,75 (131,65), 6 v. H. Krupp mit 104,13 (104). Fremde Werte lagen geschäftslos.
U. a. notierten: Altbesitz 111,75, 4,50 v. H. Darmstadt von 1928 94, IG. Farben-Bonds 131,75, 6 v. H. Krupp 104,13, Reichsbahn-VA. 123,90, 4 v. H. Schweizer Bundesbahn 184, Commerzbank 92,25, DD.-Bank 92,25, Dresdner Bank 92,25, Reichsbank 189, Harpener 117,50, Ilse Genuß 134,25, Mannesmann 94,65, Hoesch 104,50, Rheinstahl 118, Laurahütte 21,50, Stahlverein 88,25, AKU. 63,50, AEG. 42,40 bis 42,65, Bemberg 120, Daimler 101, Scheideanstalt 240,50, Deutsche Linoleum 166, Licht & Kraft 138,25, IG. Farben 160,25, Gesfürel 133,75, Hanfwerke Füssen 92, Holzmann 96, Lindes Eismaschinen 132, Moenus 89 bis 89,25, Rheag 150, RWE. 139, Schuckert 131,50, Siemens 187,50, Thür. Lieferung 124,50, Südd. Zucker 202.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 14. Aug. Der Getreidegroh- markt lag allgemein still. Futtermittel blieben zu den letzten Preisen noch gefragt und waren nur knapp angeboten, der Witterungsumschlag machte auf den Markt keinen besonderen Einfluß. Brotgetreide war reichlich offeriert bei ruhiger Nachfrage. Futtergersten sind nicht angeboten, während die Nachfrage groß war. Neuer Hafer war noch nicht am Markt. Für beste Braugersten zeigen die Brauereien bei nicht zu hohen Ford Zungen etwas Kaufinteresse. Jndustriegersten lagen still. Das Mehlgeschäft bleibt auf die Deckung des notwendigsten Bedarfs beschränkt, etwas Nachfrage zeiate sich für neues Roggenmehl zu den ab morgen gültigen, niedrigeren Preisen.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen WIX 210, W 1XIII 214, WXVI 218. Roggen R XII 160, R XIV
—, R XV 163, R XVIII 167, R XIX 169. Hafer H XIII 170, H XIV 172. Weizenmehl W XIII 27,70, W XVI 28,15. Roggenmehl Type 997 R XIII 23,80, Type 815 R XIII 24,30, Type 997 R XV 24,20, Type 815 R XV 24,70 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenmehl 17,25, Weizenfuttermehl 13,50. Weizenkleie W XIII 10,92, W XVI 11,13, Roggenkleie R XIII 10,20, R XV 10,44 Mühlenfeft- preife ab Mühlenftation. Trockenschnitzel 10,25, Weizen- und Roggenstroh 2,40 bis 2,50.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 15. August. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Borauftrieb: 86 Rinder (19 Ochsen, 4 Bullen, 58 Kühe, 5 Färsen), 840 Kälber, 82 Schafe, 551 Schweine. Es kosteten: Kälber 42 bis 57 Mark, Härnmel 37 bis 40, Schafe 35 bis 36, Schweine 54 Mark. — Marktverkauf: Kälber mittelmäßig, Härnmel und Schafe ruhig, Schweine sehr lebhaft.
Rundfunkprogramm.
Samstag. 17. August.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Fröhlich klingts zur Morgenstunde. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9: Nachrichten. 9.15: Konzert. 9.45: Lyrik aus unserem Gau: F. W. Grothe. 11: Werbekonzert. 11.30: Sozialdienst. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.30: Aus Winkeln und Gassen. Bunte Volksmusik aus Senderaum 3 und 4. 15.15: Jugendfunk. 16: Der frohe Samstag-Nachmittag des Reichssenders Köln. 18: Aus des südwestdeutfchen Landes Schicksalstagen: Die Landstörzerin. 18.20: Stegreifsendung. 18.30: Wir schalten ein! Das Mikrophon unterwegs. 18.40: Saardienst. 19: Militärkonzert. 19.45: Akademische Weltmeisterschaften in Budapest. 20: Nachrichten. 20.10: Ruf der Jugend. 20.15: Unterhaltungskonzert. 21.30: „Der See", Hörskizze von und um den Bodensee. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk, Sportbericht. 22.30: Wir spielen zum Tanz. 24 bis 1.45: Nachtkonzert.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Ahr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach- mittag geschloffen.
Die hinter den Papieren
Frankfurt e.21.
Berlin
Schlußkur«
Schluß». Abend« bSrir
Schluß- furt
Schluß«. Mittaa» dörse
Oatum
13.8.
14.8
138
14.8.
6% Deutsche Retchianleche v. 1987
101
101,25
101,25
4% Deutsche Reichaanl. von 1934
97,75
97,65
98
97,9
&Vi% Doung.glnlcihe von 1980 ..
103,75
103,5
IÖ4
Deutsche Anl.-Ablöl.-Schuld mit
Aualol.-Rechten .............
111.65
111.75
111.7
111,75
4*/,% Deutsche ReichSpostschatz an«
Weisungen von 1934, I.......
6% ebem.8% Hess. VolkSstaat 1929
100,4
100,5
100,4
100,75
(rückzahlb. 102%) ............
iVx% ehem. Hessische Landesbank
Darmstadt Gold R. 12........
97,75
97,75
97,5
97,5
96,5
96,5
6¥i°/o ehcm. Hess. LandeS^ypo-
thekenbank Darmstadt Liaui ...
101
101
4%% ehem. 8% Darmst. Komm.
Landesb.Goldschuldverschr. R.6
93
93
—
Oberhessen Provinz-Anleihe mü
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
128,5
128,5
—
—
leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
115,5
115,5
115,65
115,5
4K%ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1985
96,65
96,65
1 H% ehem. 4%% Franks. Hyp..
Yank-Ltgu.-Pfandbriefe.......
101,1
101,1
_
6K% ehem. 4ft% Rheinische
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....
4 y»% ehem. 8% Pr. Landespfand-
briefanstall, Pfandbriefe R. 19
101,25
101,4
101,9
101,75
97
97
97
97
4ty% ehcm. 7% Pr. Landespfand.
vriesanst., Gold Komm. Cbl.VI
97
97
97
97
kteuergutsch verrcchnungSI. 35-39
107,4
107,4
107,4
107,4
4% Oesterreichs,che Golbrrnte....
31
31
31,5
30,75
4,20% Lesterretchische SUberrente
1,6
1,75
4% Ungarische Goldrente.......
10,4
10
10,3
10,3
4% Ungarische StaatSrente v. 1910
10,4
10
10,5
10,13
4y,% deSgl. von 1918..........
10,4
10,25
10,65
10,4
5% abgest. Goldmexikaner von 99
11,9
11,75
11,75
11,75
4%XutH(d)e Bagdadbahn-Anlethe
WM»
M»
ew-
MM
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.
Frankfurt a. M
Berlin
Schluß« kurS
Schluß!. Abendbörse
Schluß« Iure
Gchlußk. Mittagbörse
Datum
13 8
14.8.
13.8.
14.8.'
4% desgl Serie II .............
11,75
11,75
—
—
6% Sumän. veretnh. Rente v. 1903
6,25
6,25
6,25
6,4
4^,%Rumän.vereinh.Rentev.iSis
8,5
8,5
8,5
8,8
4% Rumänische vercinh. Rente ..
5,2
5,1
5,2
5,2
8%% Anatolier ...............
40,5
40,25
40,5
Hamburg-Amerika-Paket .....o
Hamburg-Südam. Dampfschiff. o
16,65
16,75
16,65
28,5
16,75
27,75
Norddeutscher Lloyd .........o
18,13
18,13
18,13
18,25
Öl.®, für Verkehrswesen Akt. .. 0
87,5
87,5
87
87,5
Berliner Handelsgesellschaft ... 5
119,25
120
119,5
119,5
Lommerz- und Privat-Bank ... 0
91,4
92,25
91
92
Deutsche Ban! und DiSconlo-
Gesellschaft................0
Dresdner Bank...............
91
91
92,25
92 25
90,75
90,75
92
92
Reichsbank ...... 12
190
189
189,5
189.-5
A.S.®.......................
42
42,65
41,9
42
Bekula................ |o
Dektr. LteferungSgesellschaft... 5
142,4
119,5
142,9
120
142,13
119,5
143,25
120
Licht und Kraft ........... gw
138,5
138,25
139
138,5
Felten 8 Guilleaume.........0
2^^-^ektr.Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität ........5
Rhein. Wests. Slektr..........6
109,9
133
148 75
138,9
110,75
133,75
150
139
110
133
" 149
139
110,4
134
150
139
Schuckert L Co............... 4
Siemen- L HalSke......... ?
Lahmeyer L La...... 7
131,5 187 137
131,5
187,5
137
131,5
187
138
131,5
188
137,5
Buderus 0
109
108,5
109
108,75
Deutsche ikrd-I...............
Gelsenkirchener...............
115,13 —
115,13
115,13
115,13
Harpener..................<
118
117,5
118
117,75
Hoesch Ikisen—Köln-Neueste» .. (
105,25
104,5
104,65
104,13
$lfe Bergbau ............... 4
175
175
171
Ilse Bergbau Genüsse........e
133,75
. 134,25
133,5
134
Klocknerwerke .............
vimmeSmairn-Stö-rr» <
101,75
85
102,25
1 84.es
101,75
84,76
102,25
84,65
Zrankfuri a. M.
Berlin
Echluß« kur»
Schluß!. Abendbörse
Schluß- kurS
Schluß!. Mittag« börse
Datpm
13-8.
14.8
13 8.
14 8.
ManSselder Bergbau.........
•
118
118,25
118
118,5
Kokswerke..................
6
122,65
122,9
Phönix Bergbau.............
Rheinische Braunkohlen .....
O
—
—
12
225,5
226,5
226,13
226,5
Rheinstahl ................sy,
117,75
118
118
118,25
Bereinigte Stahlwerke........
O
38,5
88,25
88,13
88,13
Otavi Minen ...............
O
18
18,25
18,25
18,5
Kaliwerke Aschersleben........
5
136
136,25
135,75
136,5
Kaliwerke Westeregeln........
5
130,5
131
131,4
131,75
Kaliwerke Salzdetfurth.....
199
200,25
201,75
g. G. Farben-Jndustrie .......
7
161
160,25
160,75
160,25
Scheideanstalt...............
ti
241
240,5
—
—
Goldschmidt ................
O
113,5
113,5
113,65
113,75
4
120,25
121
121
121,5
Metallgesellschaft.............
4
116
116,25
117
Philipp Holz mann...........
Ö
95,65
96
96
96,4
Zementwerk Heidelberg ......
6
123
123
—
Zementwerk Karlstadt.........
4
133
133
—
Schultheis Patzenhofer .......
4
113
113
Aku (Allgemeine Kunstseide) ..
O
64,25
63,5
64
64
Bemberg...................
O
120,25
120
120,75
120,5
Zellstoff Waldhof ............
Zellstoff Aschaffenburg .......
0
120
121,5
120,75
120,75
0
89,25
89,25
89,25
89,25
Dessauer O5a»..............
d-
137
138,9
Daimler Motoren............
0
101
101
101
100,75
Deutsche Linoleum...........
6
167,25
166
166
166
OrensteinL Koppel ..........
0
89
89,65
Westdeutsche Kaufhof.........
0
30,65
30,25
30,4
30,25
Ehade......................
Aecumulatoren-Fabrü.......
0
283,5
284
285
.284
12
^186
186
159,75
37,25
185
161,5
I 37,4
187
159,75
37,25
Grttzner................
0
I 37
Mainkrastwerke Höchst
4
102
102,25
Lttddevycher Lucker.».mm. 1
A 806
602
I 206*5
203
Devi
enmartt Berlin — Frankfurt a. 2R.
13. August
14-August
Amtliche Geld
Dotierung Ärief
Amtliche Geld
Kotierung Äries
Buenos Atrer
Brüssel.....
Mo de Jan. .
Sofia......
Kopenhagen.
Danzig.....
London..... HelstngforS..
Hollarrd ....
Italien.....
Japan ......
Jugoslawien.
Oslo..... :
Wien.......
Lissabon.... Stockholm... Schweiz ...# Spanien.... Prag.......
Budapest ...
Reuyork....
0,663
41,85
0,139
3,047
54,96
46,93
12,31
5,425
16,415
167,58
20,33
0,725
5,684
61,37
48,95
11,16
63,46 '
81,10
34,01
10,29
/ 2,477
0,667 41,93 0,141
3,053
55,08 47,03
12,34
5,435
16,455
167,92
20,37 0,727
5,696
61,99
49,05
11,18
63,58 81,26
34,07 10,31
2,481
0,663 41,88 0,139 3,047 55,07 46,96
12,335 5,435 16,43
167,73 20,33 0,727 5,684
62,00 48,95
11,185 63,60
81,06 34,02 10,30
2,478
0,667 41,96 0,141
3,053 55,19
47,06
12,365 5,445 16,47
168,07 20,37 0,729 5,696 62,12
49,05
11,205
63,72 81,22
34,08 10,32
2,482
Banknoten.
Berlin,14.August
Geld
»rief
Amerikanische Roten..............
2,43
2,45
Belgische Roten..................
41,72
41^88
Dänische Roten .................
55,02
55,24
Englische Roten ... . .......
12,30
,2,34
Französische Noten...............
16,38
16,44
Holländische Noten...............
167,31
167,99
Italienische Noten................
1M6
19,54
Norwegische Noten ..............
61,79
62,03
Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling
Rumänische Noten ...............
Schwedische Noten...............
63,38
63,64
Schweizer Noten.................
80,83
Spanische Noten.................
33,66
33',80
Ungarisch« Rotel ••••••••••••••••


