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Mann, die jetzt auf ihrem Posten ausharren, wäh-l tüchtiaung durch regelmäßig^und ver, rend ihre 15 000 Kameraden sich ihres Urlaubs bene Leibesubungmcht fanden. De sh

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und Friedhof ist die Frage folgendermaßen geregelt:

SJL-tfpoit

Obecheffen

sich der

Ordnung im Ziergartenbau.

Lieferung«!- und Ausführungsbedingungen der Fachgruppe Garten, park und Friedhof.

freuen, sind bereits im Laufe des Sommers fast alle mit anderenKraft-durch-Freude"-Reisen unterwegs

eingerichtet:

Allgemeine Körperschule, für Frauen und Man­ner gemeinsam.

Fröhliche Gymnastik und Spiele, nur für Frauen. Schwimmen, für Frauen und Männer gemeinsam. Leichtathletik, für Frauen und Männer gemeinsam. Reichssportabzeichen, für Frauen und Männer ge­meinsam. L

Reiten, für Frauen und Manner gemeinsam. Tennis, für Frauen und Männer gemeinsam.

Laß dir noch heute von deinem Orts- oder Be- triebswartKdF." ein Sportprogramm geben. Es unterrichtet dich über alles. Oder komm selbst ein­mal zum Sportamt, Schanzenstraße 18. Dort wird dir gern vormittags jede Auskunft erteilt, und du wirst in allen Dingen beraten.

Macht alle mit!

Achtung! Verlegung des Freitagsreitkurjes.

Zeit wird morgen bekanntgegeben.

2. Kreisklasse.

Gruppe Wetzlar: 1. Aßlar II., 2. Burgsolms N., 3. Raunheim II., 4. Waldgirmes, 5. Wetzlar 05 IIL, 6. Sportfr. Wetzlar II., 7. Sportfr. Wetzlar IIL 8. Tgm. Wetzlar-Niedergirmes II.

Die Gruppen sind eingeteilt nach geographischen Gesichtspunkten. Dadurch ist es den Vereinen mög- lich, sich gegenseitig schneller zu erreichen, auch wer­den die Unkosten der Vereine dadurch herabgesetzt.

Landkreis Gießen

8 Mainzlar, 14. Aug. Gestern beschloß der hiesige Gemeind erat, daß die Gemeinde- waage in Zukunft von Juden nicht m e hr benutzt werden darf. Außerdem wurde be­schlossen, daß auch solchen Einwohnern, die birejt oder indirekt mit Juden handeln, bie Benutzung der Waage untersagt wird und sämtliche Personen dieser Art für G e m e i n d e a r b e l t e n nichtmehrin Frage kommen.

<£ Odenhausen a. d. L d a., 14. Aug. Die Erntearbeiten in unserer Gemarkung sind ziemlich beendet, soweit es sich um die Körnerfrucht handelt; nur kleinere Mengen Hafer und Weizen stehen vereinzelt noch im Felde. Das D r u s ch er­geb n i s bei Roggen bleibt weit hinter den Er­wartungen zurück, dagegen verspricht der Ertrag von der Gerste und vom Weizen etwas besser zu werden. Die wochenlange starke Hitze hat die Grummeternte sehr benachteiligt. Kartoffeln und Dickwurz zeigen nur auf guten Böden einen befriedigenden Stand, im übrigen bleibt hier aller-

mer und Ost en.

Die SportämterKraft durch Freude wenden vor allem an die Volksgenossen der Faust und Stirn, die bisher den Weg zur körperlichen Er-

Die deutsche 6-Mannschaft spielt in Luxemburg gegen Luremburg. Beim ersten Spiel anläßlich der Weltmeisterschaft 1934 sprang ein 9:1-Sieg für uns heraus. Diesmal wird er wahrscheinlich etwas knapper ausfallen. Die deutsche 8-Mann- schaft steht wie folgt: Jürissen; Busch, Grämlich (Villingen); Zielinski, Sold, Stephan; Elbern, Gel- ^Die dritte' internationale ^Begegnung des Sonn-1 Es fehlen noch die Meldungen verschiedener Vereine, tags bringt das erste Rückspiel gegen Island. In «Die Derbandsspiele beginnen am 8. September.

Heinrich Brauer, Ober-Ofleiden, 75 Jahre alt.

Ober-Ofleiden (Kreis Alsfeld), 15. Aug. Am morgigen Freitag, 16. August, vollendet der hiesige Landwirt und Mühlenbesitzer Heinrich Brauer in körperlicher und geistiger Frische ferne 7 5. Lebensjahr. Der Jubilar gehörte von 1897 bis 1924, also 27 Jahre lang, dem früheren Hessi­schen Landtag als Vertreter der Bauern an, für deren berechtigte Interessen er sich dort tatkräftig einsetzte. Ferner war er Mitglied der Landwirt- schaftskammer für Hessen seit Errichtung dieser Kör­perschaft bis zum Jahre 1925, weiter gehörte er dem Landwirtschaftskammer-Ausschuß der Provinz Ober­hessen, dem Kreistag und dem Kreisausschuß bes Kreises Alsfeld, sowie dem Provinzialtag und dem Provinzialausschuß der Provinz Oberhessen bis zum Jahre 1925 an. Der frühere Großherzog würdigte die Verdienste Brauers um die Allgemeinheit durch die Verleihung des Ritterkreuzes des Verdienst­ordens Philipps des Großmütigen, die Landwirt- fchaitskammer verlieh ihm die kleine Silberne Me­daille der Landwirtschaftskammer, von der Landes­universität Gießen wurde er im Jahre 1924 zum Ehrensenator ernannt. Der Förderung der heimi­schen Landwirtschaft galt überall das eifrige Be- mühen des Jubilars.

stellen. _ ,

Alsfeld, 14. Aug. Eine englische

Reisegesellschaft, aus 50 Personen beste­hend, weilte am Sonntag in unserer Stadt. Die Besucher befanden sich auf einer Reise du r ch Deutschland. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt wurden eingehend besichtigt. Rach Mitteilung des deutschen Reiseführers fanden die Gäste an der schönen, altertümlichen Stadt solchen Gefallen, da bei künftigen Führungen ausländischer Gaste durch Deutschland in der Stadt Alsfeld Aufenthalt ge­nommen werden soll.

Preußen.

Biedenkopfer Markt judenfrei.

LPD. Biedenkopf, 14. Aug. Beim letzten Markt hatten hier auch wieder auswärtige Juden ihre Verkaufsstände aufgeschlagen. Man forderte daraufhin die Juden auf, ihre Stände ab­zubrechen und den Markt zu verlassen. Der Biedenkopfer Markt dürfte von nun ab immer judenfrei bleiben.

Auto mit sechs Insassen verunglückt.

LPD. Biedenkopf, 14. Aug. Ein mit sechs Personen besetzter Kraftwagen aus Brei­denbach fuhr in der Nähe von Wallau in einen Straßengraben, wobei sich das Auto Über­schlug. Don den Insassen, die angetrunken waren, wurden zwei schwer verletzt. Auch der Wagenführer soll betrunken gewesen fein.

(Eine Gewähr für das Anwachsen der Pflan­zen und für die Entwicklung der Rasenflächen und sonstigen Aussaaten wird nur übernommen, wenn die notwendige Pflege oder die Aufsicht über die Pflege nach Fertigstellung der Arbeiten für die Dauer einer Wachstumsperiode übertra­gen wird. Die kosten dafür sind besonders zu vergüten."

Bei einiger Überlegung wird auch der Garten­besitzer zugeben müssen, daß es unbillig ist, von dem Gartenausführenden eine Gewahr für das An­wachsen zu verlangen, wenn diesem nicht die Mög­lichkeit geboten wird, die Pflegemaßnahmen selbst auszuführen.

Ebenso unbillig wäre es, irgendwelche Gewähr für das Anwachsen von Pflanzen zu fordern, die der Gartenbesitzer selbst gekauft hat auf deren Aus­wahl der Gartenausführende also keinerlei Einfluß hatte.

Durch die Lieferungs- und Ausführungsbedin­gungen werden alle Möglichkeiten von Meinungs­verschiedenheiten beseitigt und so das zwischen Auf­traggeber und Auftragnehmer unbedingt erforder­liche Vertrauen gefördert. Wh.

Gießener Wochenmarktpreise.

Sie sportärztliche Sprechstunde

Von Or. med. Hans Hoske.

Dresden wird den Isländern eine sehr starke säch­sische Mannschaft gegenübertreten und sie auf Herz und Nieren prüfen.

Oie Einteilung der Kreisklassen im Sportkreis Gießen.

1. Kreisklasse.

Gruppe Gießen: 1. Alten-Buseck, 2. Großen- Buseck, 3. Grünberg, 4. Leihgestern, 5. Lollar, 6. Rodheim, 7. Wieseck, 8. 1900 II., 9. VfB.-R. II., 10.

Heuchelheim.

Gruppe Wetzlar: 1. Albshausen, 2. Aßlar, 3. Burgsolms, 4. Hermannstein, 5. Nauborn, 6. Ober­biel, 7. Sportfr. Wetzlar, 8. Wetzlar 05 II.

Gruppe Ulm: 1. Biffenberg II., 2. Ehrings­hausen, 3. Holzhausen, 4. Leun, 5. Oberndorf, 6.

Stockhaufen, 7. Ulm.

2. Kreisktasse.

Gruppe Gießen 1. Allendorf (Lahn), 2.

Garbenteich, 3. Großen-Linden, 4. Grüningen, 5.

Lich, 6. Lich II., 7. Steinbach, 8. Steinberg II., 9.

VfB.-R. III., 10. 1900III. r

Gruppe Gießen 8: 1. Fellingshausen, 2. Kros- dorf, 3. Launsbach, 4. Lollar II., 5. Tv. 1846 Gie­ßen, 6. Vetzberg, 7. Wißmar.

Gruppe Gießen C; 1. Saubringen, 2. Geils- hausen, 3. Großen-Buseck II., 4. Grünberg II., 5. , Lollar IIL, 6. Loydorf, 7. Rüddingshaufen, 8. Treis.

Opel-Ferien!

15000 Wertskameraden machen eine Rheinfahrt.

Anläßlich des Werksurlaubs vom 17. August bis 1. September schließen die Betriebe der Adam Opel AG. in Rüsselsheim für 14 Tage ihre Tore. 15000 Werkskameraden gehen in die Ferien.

Mit 12 Dampfern der KölnDüsseldorfer Rhem- Dampfschiffahrts-Gesellschaft unternehmen die Fünf­zehntausend auf Kosten des Werkes eine Rhein­fahrt. Unter den bisherigen ,Lraft-durch-Freude"- Deranftaltungen dürfte diese Fahrt insofern wohl einzigartig dastehen, als hier nahezu die gesamte Gefolgschaft eines Riesenwerkes die Adam Opel AG ist bekanntlich heute die größte Automobil­fabrik des europäischen Kontinentes geschlossen in die Ferien geht". Insgesamt beschäftigt Opel zur Zeit 18 000 Mann; 3000 davon werden wäh­rend des Urlaubs benötigt, um den Betrieb in den lebenswichtigen Abteilungen aufrechtzuerhalten; in den Büros und in denjenigen Abteilungen, die ihre Arbeit nicht unterbrechen können, wie Kunden- und Erfatzteildienst, Versuchsabteilung, Kraftwerk, Bau- abteilung, FabrMnstandhaltung ufw. Diese 3000

* G i e ß e n , 15. Aug. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pund 1,50 bis 1 55 Mark, Landbutter 1,40 bis 1,42 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 5 bis 10, Eier (in­ländische) 11 bis 12, Wirsing, das Pfund 12 bis 20, Weißkraut 12 bis 15, Rotkraut 18 bis 20, Gelbe Rüben 10 bis 12, Rote Rüben 10 bis 12, Spinat 18 bis 20, Römifchkohl 6 bis 10, Bohnen (grün) 15 bis 25, (gelb) 20 bis 25, Erbsen 25 bis 30, To- maten 25 bis 30, Zwiebeln 10 bis 18, Rhabarber 8 bis 10, Kartoffeln 7 Pf., der Zentner 5,50 bis 6 Mark, Frühäpfel, das Pfund 30 bis 40 Pf., Fall­äpfel 6 bis 8, Pfirsiche 45 bis 55, Himbeeren 60, Brombeeren 40 bis 45, Birnen 20 bis 45, Zwetfchen 22 bis 35, Mirabellen 30 bis 40, Reineclauden 30 bis 35, junge Hähne 60, Suppenhühner 70 bis 80, Tauben, das Stück 60, Blumenkohl 10 bis 80, Salat 5 bis 12, Salatgurken 10 bis 30, Einmachgurken 1 bis 5, Endivien 5 bis 12, Oberkohlrabi 5 bis 10, Rettich 5 bis 20, Suppengrün 5 bis 8, Radieschen, das Bund 8 bis 15 Pf.

lei zu wünschen übrig.

ch Lauter, 14.Aug. Unsere Gemeinde ist frei von Arbeitslosen. Die Erwerbslosen, die hier vor einiger Zeit noch waren, finden Beschäfti­gung bei den Straßenausbesserungs- und Erweite­rungs-Arbeiten, die gegenwärtig an der Reichsftraße GießenAlsfeld ausgeführt werden. Dem In­haber der hiesigen ftaatlichenHengststation wurde bei einer kürzlichen Besichtigungsfahrt der Ia-Preis für das Jahr 1934 zuerkannt. Ein Zeichen für die gute Pflege des Tieres. Die schon im Frühjahr zutage getretene rege Bautätigkeit hält noch immer an. Es entstanden in letzter Zeit außer zahlreichen Jnstandsetzungsarbeiten und Er­weiterungsbauten ein neues Wohnhaus und eine neue Scheuer. In den letzten Tagen wurde ein wei­teres Wohnhaus in Angriff genommen, das in diesem Jahre noch im Rohbau fertiggefteüt werden soll. Man kann deshalb auch in diesem Jahr wie­der feststellen, daß in unserem Orte das beste getan wird, um durch Arbeitsvergebung der Arbeitsfchlacht einen erfolgreichen Abschluß zu geben.

Kreis Alsfeld.

(X) Alsfeld, 14. Aug. In den nächsten Tagen wird der Reichsluftfchutzbund in unserer

Interesse.

Es kommt nicht nur darauf an, den Menschen auf seine Organgesundheit zu untersuchen. Wir müssen auch die besondere Eigenart des einzel- neu ergründen, den Grad feiner Entwicklungs­fähigkeit beurteilen lernen und schließlich die günstigste Art und Weise zu einer erfolgreichen körperlichen Ausbildung angeben, die dann nachher im technischen Teil vom Sportlehrer durchgeführt wird.

Diese Fragen lassen sich weder mit dem Meßband, noch sonst durch irgendwelche genormte Methoden lösen, diese Fragen werden auch bis heute an keiner akademischen Ausbildungsstätte für den ärztlichen Nachwuchs gelehrt, sondern sie sind eine Ernäh­rungswissenschaft, die bisher nur verhältnismäßig wenige Aerzte besitzen, weil diese Kenntnisse nämlich nicht schnell in irgendeinem Kursus erworben werden können. Sie verlangen vielmehr, daß der Arzt jahre­lang in diesen Arbeitsgebieten gearbeitet hat, daß er die Wirkung der verschiedenen körperlichen Be- anspruchung an sich selber und anderen studiert hat. Wie er überhaupt auf diesem Gebiet nur dann er- folgreich arbeiten kann, wenn er selber aus eigener Anschauung alle die widrigen Lebensumstände ken- nengelernt hat, denen der schaffende Mensch täglich ausgesetzt ist. Er muß sie nicht nur in ihrer körper- lichen, sondern ebenso sehr auch in ihrer seelischen Wirkung auf die verschiedenen Arten des Menschen beurteilen können. Die Möglichkeit, alle diese Fragen selber kennenzulernen, haben aber nur sehr wenige Aerzte gehabt. Nur fo lassen sich aber die Grund-

Wer vom Sportarzt nur gelegentlich etwas hört, hat von dieser besonderen ärztlichen Tätigkeit keine rechte Vorstellung. So kann man immer wieder zu hören bekommen, daß es sich da wohl um den Ret- tungsdienst während der Uebungsftunben auf den Sportplätzen und während der sportlichen Wett­kämpfe handelte. Andere wissen vielleicht aus eigner Erfahrung, daß sie vor Beginn ihrer sportlichen Laufbahn und später noch durch eine besondere ärzt­liche Untersuchung auf ihre Tauglichkeit und ihren Gesundheitszustand beobachtet worden sind. Das sind zwar Tätigkeitgebiete des Sportarztes, aber bei weitem nicht feine wichtigsten.

Der Sportarzt hat eine viel bedeutsamere Aufgabe zu erfüllen, als nur irgendein Pflaster auf ein zer- schundenes Knie zu kleben. Er ist der Träger einer außerordentlich wichtigen staatspolitischen Aufgabe. Wenn wir uns heute bemühen, Zahl und Bedeutung der Minderwertigen im Leden des Volkes einzu­schränken, so ist damit noch nicht gesagt, daß die ausgelesenen erdgesunden Eigenschaften auch wirklich zur Entwicklung kommen, daß sie auch bis an die Grenze des Möglichen ausgebildet und dadurch aus­genutzt werden. Hieran aber hat nicht nur der ein­zelne, sondern auch die Allgemeinheit ein großes

nungsmäfeige Arbeit zu liefern vermag. Ange­bote, die trotzdem billiger sind, taffen von vorn­herein befürchten, daß die Arbeit fachlich nicht richtig oder nicht fo sorgfältig ausgeführt wird, wie dies für die spätere Entwicklung der Pflan­zen unbedingt erforderlich wäre.

Die Lieferungs- und Ausführungsbebingungen werden künftig die Auftraggeber gegen Schaden schützen, die ihnen aus Pfuscherarbeit erwachsen ton­nen. Voraussetzung ist allerdings, daß sie sich nur an solche Auftragnehmer wenden, die die Liefe­rungs- und Ausführungsbedingungen ihren Ange­boten zugrunde legen. Anderseits sollen die Garten­ausführenden durch die Schaffung der Lieferungs­und Ausführungsbedingungen davor geschützt wer­den, daß böswillige Auftraggeber ihren Verpflich­tungen hinsichtlich der Bezahlung verspätet nach- kommen ober burch allerlei unberechtigte Beanstan- düngen versuchen, sich der Zahlungsverpflichtung teilweise zu entziehen.

Sehr häufig entstehen zwischen Gartenausfuhren­den und ihren Auftraggebern Meinungsverschieden­heiten hinsichtlich der Frage, inwieweit der Garten­ausführende Gewähr für bas Anwachsen ber Pflan­zen zu übernehmen hab Es erscheint bem Laien

^Außer' ber großen Rheinfahrt veranstaltet bie Opel-Betriebsgemeinschaft im August weitere 11 Ferien-Fahrten mit Omnibussen in bie schönsten Gebiete Sübwestbeutschlanbs, u. a. eine mehr­tägige Reise an ben Bobensee.

Für bie Durchführung ber Gemeinschaftsfahrt auf bem Rhein ist ber Wunsch bestimmens gewesen, alle biejenigen, bie tagaus, tagem m ber Arbeit vereint finb, nun auch einmal in ben Ferien zu vereinen, um ihnen Gelegenheit zu geben, sich Per- sönlich unb menschlich näherzukommen. Hierdurch wirb ber große Gebaute .Kraft burch Freube m einer Form verwirtlicht, wie er nach bem Wunsche bes Führers ber Deutschen Arbeitsfront bereinft in allen Betrieben in bie Tat umgesetzt werben soll.

SportkurseSraft durch Freude".

Leibesübungen finb roeber an Lebensalter, noch an törperliche Geschicklichkeit gebunben. Sie forbern nichts, als baß einer frohen Herzens hingeht, mit- macht unb bamit feinem Willen Ausbruck gibt, sich gefunb unb leistungsfähig, kraftvoll unb schön zu erhalten." Der Reichssportführer von T s ch a m

...... irnünftig betrle- vvhc«eiv»uvu..a ,__________halb ko mmt

alle! Glaube nicht, daß bu zu alt, zu schwächlich ober zu ungelenkig bist! Unsere Sportlehrer werben bich langsam an bie Leibesübungen gewöhnen uno bir beine etwa vorhanbenen Minderwertigkeits­komplexe in ber ersten Stunbe nehmen. Je unge­eigneter bu bir selbst vorkommst, um so eher solltest bu an unserem fröhlichen Uebungsbetrieb teilney» men, beim bort bist bu unter beinesgleichen. Sieh bir ben nächsten Uebungsabenb einmal an, er wird bir bestimmt viel Freube bringen. Für bich hat ber Sportamt-Stützpunkt Gießen folgenbe Kursusarten

Fußball regiert wieder...

Dreimal internationale Begegnung.

Die sechswöchige Sommerpause im Fußballfport ist vorbei. Arn Sonntag rollt bas braune Leber zum erstenmal roieber, unb schon steht es roteber im Mittelpunkt bes sonntäglichen Sportgeschehens. Zwei Länberkämpfe trägt ber DFB. am 18. August aus, unb zwar gegen Finnlanb m Mün­chen und gegen Luxemburg in Luxemburg. Da­neben steigt noch in Dresden das erste Island- Rückspiel als weitere internationale Begegnung. Sonst gibt es eine Unzahl von Auswahlspielen und Freundschaftskämpfen. Ein guter Auftakt also.

Das Spiel unserer stärksten Reichsmannschaft ge­gen Finnland in München steht an erster Stelle. Es wird der sechste Kampf beider Sportländer fern. Dreimal haben wir bisher gewonnen, einmal un­entschieden gespielt und einmal verloren. Diesmal darf mit Sicherheit mit einem neuen deutschen Erfolg gerechnet werden. Die beiden Mannschaften stehen wie folgt:

Deutschland: Jakob; Munkert, Tiefe!; Grämlich, Goldbrunner, Schulz; Lehner, Siffling, Conen, Szepan, Fath.

Finnland: Rinne; Karjagin, Oksanen; Diinioksa, Malmgren, E. Karjagin; Koponen, Weckström, Larva, Grönlund, Salin.

Stadt einen L u f ts ch u tz l e h r g a n g abhalten. Es wird ein Lehrtrupp in Stärke von 15 Mann hier eintreffen. Der Unterrichtslehrgang erstreckt sich auf fünf Tage. Es sollen dadurch geeignete Per- onen herangebildet werden, die bann die Aus- biibung der gesamten hiesigen Bevölkerung durch­führen sollen. Auf Einladung ber Bürgermeisterei fanb imDeutschen Haus" eine Vorbesprechung ber Vertreter aller NS.-Glieberungen unb ber für ben Luftschutz in Betracht kommenden Behörben und Vereine statt, in welcher der Leiter des Lehr­trupps eingehenden Aufschluß über Unternchts- gegenftanb unb Durchführung des Lehrgangs gab, sowie über bie Aufgaben der ausgebitbeten Lehr­personen. Die zur Abhaltung des Lehrgangs er­forderlichen Räume wird bie Stabt zur Verfügung

lagen bafür erwerben, was zur Beurteilung eines jungen Menschen hinsichtlich ber Leistungsentwick- hing nötig ist.

Auf biefer Grunblage kann sich auch nur eine er­folgreiche Leistungsberatung aufbauen, gleichgültig, ob es sich bar um hanbelt, baß ein Kinb in ber Schule nicht mitkommt, baß ber Vierhunbertmeter- läufer trotz eifrigsten Trainings keine Verbesserung aufzuweisen hat, ober ob jemanb ben Erforbernissen feines Berufes nicht gerecht zu werben vermag.

3n jedem Fall handelt es sich um eine Leistungs­beratung. Sie verlangt nicht nur eine eingehende körperliche Untersuchung, sondern ein ebenso eingehendes Studium der gesamten Lebenslage jedes einzelnen.

Erst diese mühsame Vorarbeit kann bie Grunblage für eine Beurteilung schaffen, bie bie Fragen ber Eignung, ber Iraininasberahmg, wie ber Betreu­ung für bie Wettkämpfe angeht.

Bei einer solchen Tätigkeit wirb es oft genug nötig fein, auch mit ärztlichen Maßnahmen einzu­greifen, wo sich Störungen zeigen ober wo es not« roenbig wirb, offenbare Schwächen auszugleichen. Dabei finb bie Fälle, wo Personen eine Krankheit eingerebet worben ist, ober bie sie sich selber ein- reben, ebenso häufig wie anberfeits Menschen, bie einen ganz erheblichen Schaben an ihrem Organis­mus aufweisen, ohne bavon eine Ahnung zu haben ober ihn in ber richtigen Weife zu beachten. Für alle biefe ist eine fachgemäße ärztliche Leistungs­beratung bringenb notroenbig, benn es kommt barauf an, bie Lage eines jeben richtig zu erkennen unb ihm bann zu zeigen, wo ber mögliche Schaben für ihn liegt.

Eine Ueberrafchuna kann sehr wohl eintreten. Da kommt z. B. jemand unb klagt über große Mu- bigkeit unb mangelnde Leistungsfähigkeit. Dann kann es fein, baß seine gesamte Beanspruchung zu groß ist unb er irgend etwas aufgeben muß ober baß feine Arbeitseinteilung unzweckmäßig ist und vor allen Dingen nicht ber Eigenart feines Typus entspricht. Wirb der Mehrverbrauch von Energien aber chronisch größer als bie Kräftezufuhr, bann sprechen wir im Sport von bem mit Recht so ge­fürchteten Zustand des Uebertrainings, ber sich mit den verschiedenartigsten Symptomen äußern kann und vom Arzt nicht nur eine Behandlung mit irgendwelchen Heilmitteln fordern, sondern bei bem starken Verlust an Selbstvertrauen einer seelischen Stütze benötigt. Der Kampf ber Leistungswiederher- stellung, ben ber Arzt Zunächst für feinen Patienten und später mit ihm zusammen zu sichren hat, ist im i Anfang zum wesentlichen Teil ein seelischer. Den Ge- . i sundheitswillen neu zu schaffen ist die wichtigste : Aufgabe. Das wird bei allen Menschen offensichtlich, . die ihre Leistungsverschlechterung deutlich «tarnt

Dur» Schaffung ber von ber Fachgruppe Garten, zunächst felbstoerstänblich, baß der^mge ber ben $ßart und Friedhof ausgestellten Lieferungs- unb Garten anlegt, auch für bas Anwachsen der Pflan- Ausführunasbebingungen sollen bie mannigfachen zen haftbar ist. In ben Lieferungs- unb Ausfuh- Anllisse zu Meinungsverschiebenheiten zwischen Gar- rungsbebingungen ber Fachgruppe Garten, Park etenausführenben unb ihren Auftraggebern beseitigt nnh ^ri.hhnf ift hio Fraae folaenbermaßen geregelt: werben. Sie bienen also beiben Teilen. Solche Mei­nungsverschiebenheiten lassen sich aber nur vermel­den wenn bie durch Erteilung unb Uebernahme eines Auftrages entftanbenen Verpflichtungen unb Ansprüche zwischen Auftraggeber unb Auftragneh­mer ganz klar geregelt finb. Dieses Ziel wirb am besten erreicht, wenn jeher Gartenausfuhrenbe seinen Angeboten immer bie Lieferungs- unb Ausführungs- bebingungen ber Fachgruppe Garten, Park unb Friebhof beifügt unb in biefen ausbrücklich barauf Bezug nimmt. Durch bie regelmäßige Anwenbung ber Lieferungs- unb Ausführungsbebingungen wer­ben bie barin getroffenen Regelungen allgemein be­kannt unb gelten bann als hanbelsüblich.

Schwarzarbeit unb Pfufchertum haben sich nir- genbs fo breit gemacht, wie auf bem Gebiete ber Gartenausführenben. Dies lag baran, baß viele Gartenbesitzer sich bei ber Entscheibung, wem sie ben Auftrag zur Ausführung ihres Gartens erteilen sollten, sich von ber Hohe bes Angebotes beeinflus­sen ließen.

Ebenso wie bei Bauarbeiten gibt es auch bei ber Kostenberechnung für Gartenanlagen eine untere Grenze, unter der niemand eine ort)-