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ugust:

gust. (DNB.) Wegen eines Abs. 2 des Gesekes vom 20.

Klein-Linden, 14. August 1935.

4647 D

Haben Sie offene Füße?

ruppen 000 Mark

wegung.

Lufttemperaturen am 14. August: mittags 15,1 Grad Celsius, abends 13,6 Grad; am 15. August: morgens 13,3 Grad. Maximum 15,7 Grad, Mini- mum 10,6 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 14. August: abends 16,4 Grad; am 15. August: morgens 15,4 Grad. Niederschläge 4,9 mm.

Der Reichs- und Preußische Minister d e s I n n e r n hat für die Verbesserung der Aus- rüstung bedürftiger Sie im Reichswettkampf der S...__________

der Obersten SA.-Führung als Spende für den Reichswettkampf zur Verfügung gestellt.

Mannheim, 14 Aua^:. , Vergehens nach § 2 Abs. 2 des Gesetzes vom 20.

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 16. August nachmittags um 2Y2 Uhr, vom Sterbehause aus statt 4645D

Verlegen

von 1000 qm

Fußboden

vergibt 4644D Louis Vetter, Kaiserallee 19.

Die Reichsfachgruppe Geidenbauer e. D.

...Wandevschau zur Werbung für den deutschen Seidenbau ab Donnerstag, den 15. August, bis Samstag, den 17. August einschlieUich, täglich von 8 biJ 20 Uhr in der Bäuerlichen Werkschule, Liebigstraße Nr. 16 L Vergne «« «Wtofftn« Verbände,

S^et y*5 RM. je Person. Erwerb».

wie Interessenten haben fteiett Erntritt. 0M16

Die Beerdigung findet Freitag, den 16. August nachmittags 3% Uhr vom Trauerhause, Klein - Linden, Frankfurter Straße 41, aus statt

Die Wehrmacht im Dritten Reich

Ein Aufsah des Generalmajors von Reichenau.

Der neue italienische Botschafter in Berlin, Dr. Bernardo A t t o l i c o traf Donnerstag morgen, aus Moskau kommend, in Begleitung seiner Äattin m Berlin ein. Zu seinem Empfang hatten sich einge­funden u. a. der Chef des Protokolls Graf von B a s s e w i tz und das Personal der italienischen Botschaft unter Führung des Geschäftsträgers Mar- quis Diana.

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Der Chef des General st abes der bel­gischen Armee, Generalleutnant Curnont, tritt im September infolge Erreichung der Alters­grenze von seinem Posten zurück. Der stellver­tretende Chef des Generalstabes, Generalmajor van den Bergen, ist als sein Nachfolger in Aussicht genommen.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Aosgabeort Frankfurt.

Nachdem die ostwärts wandernde Regenfront ganz Deutschland mit ergiebigen Regenmengen ver­argt hatte, ist jetzt Ost- und Südosteuropa von ihr erfaßt worden. An ihrer Rückseite ist ein großer Ausdehnungs-Druckanstieg eingetreten, so daß zu­nächst mit der Ausbildung eines Hochdruckgebietes gerechnet werden kann. In seinem Bereich wird auch bei uns die eingedrungene subpolare Kaltluft zum Zusammensinken kommen, so daß bei an- teigender Luftbewegung Aufheiterung und neue Erwärmung zu erwarten ist.

Aussichten für Freitag: Wolkig bis heiter, trocken, Wärmezunahme, schwache Luftbe-

Aus aller Wett.

Todesanzeige.

Infolge eines tragischen Unglücksfalles verstarb plötzlich unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Onkel und Schwager

Herr Wilhelm Hinterlang

Metzgermeister.

In tiefer Trauer;

Familie Hermann Stahl und Frau Marie, geb. Hinterlang

Kari Hofmann und Frau Frieda, geb. Hinterlang Elisabeth Hinter lang.

Ist der tzegenwärttge Englandflug hur Insofern, daß auch dänische Brieftaubenvereine ihre Vögel nach England schickten. Glückt dieser gemeinsame Flug, dann wäre ernsllich zu überlegen, ob man anläßlich der Olympiade nicht noch mehr Länder zu einem Wettfliegen ihrer Brieftauben einladen könnte. Zumindest bei den westeuropäischen Län­dern zeigt sich größeres Interesse für diesen Sport Das Aufstiegen von Tausenden von Brieftauben in Berlin wäre jedenfalls eine hübsche Erweiterung des Olympiade-Programms.

Lynchjustiz in den Vereinigten Staaten.

In Louisburgh (Nordkarolina) entriß eine große Volksmenge von Weißen und Negern der Polizei einen verhafteten Neger und entführte ihn in einem Kraftwagen, um ihn zu lynche n. Staatspolizei und Miliz wurden aufgeboten, um das Lynchen zu verhüten. Der Neger hatte im Amoklauf einen Farmer mit einem Stein nieder­geschlagen und einen zweiten Farmer mit einer Axt enthauptet. Der Täter war dann von anderen Negern überwältigt worden. Als ihn die Polizei in einen anderen Ort bringen wollte, um ihn vor der Wut des Volkes zu schützen, ergriff die Menge den Neger. Seine Leiche wurde später, von Revol­ver- und Schrotflintenkugeln durchbohrt, an einer Eiche aufgeknüpft gefunden.

Kleine politische Nachrichten.

Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, ür Feuilleton t.V.: Dr.F.W. Lange, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. VII. 35: 9945. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugsprets RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Emzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

In einer Besprechung zwischen dem Danziger Senatspräsidenten Greiser und dem diplomati­schen Vertreter Polens in Danzig, Minister P a p 6 e, wurde vereinbart, daß die Verhandlungen über die weitere Gestaltung der wirtschaftlichen Beziehungen Zwischen Danzig und Polen am kommenden Montag in Warschau beginnen sollen. Von Danzig wer­den sich als Derhandlungsführer die Staatssekretäre Büttner und K u n st sowie Oberregierungsrat Hoffmann nach Warschau begeben.

Der Kapitän des englischen DampfersVarthe- nia" (4355 Tonnen), der von Panama nacy Van­couver fährt, soll in sehr rücksichtsloser Weise gegen zwei Arbeiter vorgeaangen sein, die als blinde Passagiere an Bord entdeckt wurden. Reuter berichtet, der Kapitän habe das Schiff auf die Küste zugesteuert und dann die beiden un­erwünschten Fahrgäste mit Rettungsgürtel versehen über Bord stoßen lassen, ob­wohl sich in den dortigen Gewässern viele Hai­fische befinden. Die beiden Männer hätten das 5 Kilometer entfernte Ufer in erschöpftem Zustande erreicht und Klage bei den Behörden geführt, die die Angelegenheit untersuchten.

Ein Holländer spendet überschüssige Devisen für die NSV.

In dem Grenzort Echternacherbrück an der deutsch-luxemburgischen Grenze kam ein Holländer mit seinem Kraftwagen auf einer Ferienreise durch Deutschland an, um in die Heimat zurückzukehren. Der Ausländer hatte auf Registermark-Reisescheck einen größeren Betrag bei einer deutschen Bank abgehoben und wies dem Zollbeamten 21,74 Mark por, die er von diesem Betrag nicht für seine Reise innerhalb der Reichsgrenzen ausgegeben hatte. Da er diese Summe nicht mit ins Ausland nehmen durste, bat der Holländer den Zollbeam­ten, das Geld der NS. - Volkswohlfahrt zu überweisen, damit es für einen wohltätigen Zweck Verwendung finde.

Reue Industrie im Koblenzer Bezirk.

Die Bemühungen, alle Möglichkeiten zu einer wirtschaftlichen Gesundung des noch immer schwer kämpfenden Westmark-Gaues auszunutzen, haben zu einem erfreulichen Erfolg geführt. Am 1. Sep­tember d. I. wird in Koblenz-Metternich die e r ft e Flachsröste im Mittelrheingebiet eröffnet. Durch gro^ügige Zuschüsse der Flachsverwertungsgenos­senschaft und anderer staatlicher Stellen wird damit die Neueinstellung von 60 arbeits­losen Volksgenossen ermöglicht. Das Werk selbst wird die gesamte Flachserzeugung des mittel- rhemlschen Wirtschaftsgebietes zu bearbeiten haben.

Drei Monate Gefängnis wegen Verleumdung des VdM.

RM.500.-

aus Privathand gegen Sicherheit u. monatl. Rück­zahlung zu leihen gesucht. Schrift!, Ängeb.unt.03413 anoenGietzLlnz.

Ausdrucksform der Betätigung ist eine andre. Der Soldat bejaht den Staat durch die Erfüllung feiner militärischen Pflicht. Sein politi­sches Bekenntnis legt er ab durch seinen Eid und seine Leistung in der Truppe. Doch nicht allein der nationalsozialistische Staat und feine machtmäßigen Einrichtungen sind es, die der Soldat freudig bejahtt Er muß auch innerlich au der Grundlage der Weltanschauung stehen, der die schöpferische Idee des neuen Reiches entsprang und die über die unmittelbare Gegen­wart hinaus stine Größe für alle Zukunft verbür­gen soll. Kämpferische Einstellung sowohl wie das Leistungs- und Führungsprin- x i p sind auch zu anderen Zeiten Wesensmerkmale soldatischen Geistes gewesen. Sie müssen heute er- gänzt werden durch die klare Einstellung auf das Bekenntnis zu den ewigen Werten unfers Volkstums von Blutund Raffe und durch den wahren Sozialismus der Tat, der die Grundlage einer alle umfassenden Volksgemein­schaft geworden ist.

Achtung Betriebsführer!

Stellt ausscheidende Soldaten ein.

3m Oktober 1935 wird eine größere Zahl von Soldaten nach ehrenvollem Dienst aus der Wehrmacht ausscheiden. Es bedeutet eine nationale Pflicht, ihnen alsbald nach ihrer Ent­lassung Arbeit zu geben. Der Reichskriegs­minister hat mit dem Präsidenten der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung eine Vereinbarung getroffen, nach der die Ar­beitsämter mit der alleinigen Vermitt­lung und Unterbringung der ausscheiden- den Soldaten beauftragt sind. Von den Betriebs­führern wird erwartet, daß sie die Arbeitsämter bei dieser Aufgabe weitestgehend unterstützen und sämtliche freien Arbeitsplätze zur Besetzung mitteilen. Por allem müssen alle Arbeitsplätze, die durch den Eintritt der bisherigen Stelleninhaber in die Wehrmacht reiwerden, den ausscheidenden Solda­ten vorbehalten bleiben. Die Arbeitsämter nehmen jederzeit Stellenmeldungen entgegen und md auch bereit, den Betriebsführern beratend zur Seite zu stehen. Es empfiehlt sich, die freiwerden­den Arbeitsplätze möglichst frühzeitig dem örtlich zuständigen Arbeitsamt aufzugeben, damit entsprechende Vorbereitungen getroffen werden können und genügend Zeit zu einer sorgsamen Aus­wahl, die ausschließlich ift Interesse der Betriebs­führer liegt, zur Verfügung steht.

u.aLiäft.&aarero. nurd dievonmtt angew.,einz.sich. Meth. unt. Gar imm.mitd.Wurz. schmerzl.entfernt Frau B. Gulden. Svrechstd. jeden Freitag,Gießen, Attcenstraße40p. 9-7 Uhr ourchg. Familiendrucksachen Verlobungsanzeigen VormÄhlungsanzelgen Geburtsanzeigen bei Brühl, Schulstr. 7

Dezember 1934 verurteilte das Badische Son- dergericht den 47 Jahre alten Pfarrverweser Wilhelm Wacker in Weil a. Rh. zu einer Ge- fangnlsstrase von 3 Monaten. Der Geistliche äußerte sich im Februar d. I. abfällig über den B d M. Seine Angaben, er habe nicht ge- mußt, daß es sich bei dem in Frage kommenden Treffen um eine Parteiangelegenheit handelte, wurde durch die glaubwürdigen Zeugenaussagen widerlegt. Ein weiterer Punkt der Anklage, der eine Beleidigung des Führers zum Ge­genstand hatte, mußte fallen gelassen wer­den, da ein klarer Beweis nicht erbracht werden konnte.

Vier Monate Gefängnis wegen plakalabreißens.

Das Ratiborer Schöffengericht verurteilte den Laienbruder Eduard Magnus von der Nieder- lafsung Leobschütz des Steyler Missionshauses we­gen Sachbeschädigung und groben Unfugs zu vier Monaten Gefängnis Der Angeklagte hatte in Leob- ichutz das bekannte PlakatDeutsches Volk horch auf!" abgerissen.

Brandstiftungen aus Rache.

Der Brandstifter, der am Montag im Forst- Amtsbezirk Freudenstadt den Wald an verschiedenen Stellen in Brand setzte, konnte fest- genommen werden. Er hatte sich vor seiner Verhaftung sieben Stiche in den Bauch beigebracht, d/e jedoch nicht lebensgefährlich sind. Die ärztliche Untersuchung ergab, daß er nicht geisteskrank ift, wie zuerst angenommen wurde. Der Brand­stifter ist 36 Jahre att und heißt Wilhelm Heinzel- mann Er ist verheiratet und Vater von fünf £in= tern. In Briefen schrieb er, er wolle durch Brand-

Berlin, 14. Aug. (DNB.) Der Chef des Wehr­machtsamts im Reichskriegsministerium, General­major v. Reichenau, äußert sich imArbeiter- tum", der amtlichen Zeitschrift der Deutschen Arbeitsfront, über die Aufgaben der Weh r- m a ch t im Dritten Reich. General v. Reichenau führt unter anderem aus:

Die allgemeine Wehrpflicht stellt die Wehrmacht wieder mitten hinein ms Volk, das ihrem Rahmen mit einer waffenmäßigen Mannschaft den lebendigen Inhalt geben wird. Diese Rückkehr zu einer ftüher bewährten, dem Deutschen artgemäßen Methode der Ergänzung bedeutet aber nicht ein Rückwärtsdrehen der Entwicklung, nicht die Rück­kehr zu einer vergangenen Epoche, deren innere Voraussetzungen heute zum großen Teil gegen- standslos geworden sind. Die Wehrmacht eines na­tionalsozialistischen Volkes kann selb st nur na» t i o n a l s o z i a l i st i s ch sein. Sollten sich irgend­wo noch unzeitgemäße Reste erhalten haben keine Organisation ist ohne Fehler, so werden sie dem Geist der Gegenwart weichen, der in ihren Reihen allein Daseinsberechtigung hat. Das bedeutet nicht eine Geringschätzung der Tradition, des Geistes der Treue und der Pflichterfüllung, der einst Grundlage der militärischen Leistung war. Tradition ist im Gegenteil ihre praktische An­wendung auf unsere Gegenwart im Dienst der Ziele, die uns unsere Zeit stellt. Im Handeln für Volk und Staat liegt ihre Stärke, nicht im Bewahren von Form und Aeußer- lichkeit.

Die neuen Aufgaben der Wehrmacht im Frieden erschöpfen sich heute nicht mit der soldatischen Schu­lung der jungen Mannschaft, mit dem Dienst Der Waffe. Sie hat darüber hinaus als Erziehungs­ziel den nationalsozialistischen Solda­ten. Damit will sie bewußt die Arbeit weiterfüh­ren und vollenden, die vorher in der Hitler-Jugend, dem Arbeitsdienst und den Gliederungen der Partei eingeleitet worden ist. Ihr Geist, ihr innerer Auf­bau und ihre Methoden müssen auf dieses erweiterte Ziel eingestellt fein. Sie werden dem veränderten Charakter der ihr zuströmenden Jugend Rechnung zu tragen haben. Eine Truppe kann nicht in allem ein auf das Militärische übertragenes Spiegelbild der Gliederungen, beispielsweise des politischen Sol­daten sein, dessen Hauptaufgabe auf andern Gebie­ten liegt. Die Weae sind hier und da verschieden, der Geist und das Ziel aber bleiben dieselben. Das Verbot der politischen Betätigung für den im akti­ven Dienst stehenden Soldaten bedeutet darum kei­neswegs ein Abschließen von dem Geschehen, das rings im Volk um seine Gestaltung ringt. Nur die

[Verschiedenes |

Gründliche

Nachhilfe

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Nachruf.

Wieder ist ein lieber Kämpfer aus unseren Rechen geschieden

Kamerad Friedrich Äoeck.

Wir werden ihm ein treues Gedenken bewahren.

Ortsgruppe (Siegen desNS.Oeutschen Frontkämpfer-Bundes (Stahlhelm).

Gießen, den 14. August 1935. 4M2d

Durch den vor einiaen Tagen glücklich beendeten Holland » Flug ihrer Tauben haben die Groß- Berliner Brieftaubenvereine eine schöne Bestätigung ihrer Zuchterfolge erfahren. Mit neuen Hoffnungen lehen sie jetzt an die Durchführung des England- .Inges. Die Leistungen bei dieser neuen Aufgabe inb um so höher zu bewerten, als nicht nur eine wesentlich längere Strecke zu bewältigen ist, sondern der Flug auchüberdenKanal führt. Die Brief­tauben gehen bekanntlich sehr ungern über offenes Wasser, und der Züchter sieht daher eine seiner Hauptaufgaben bann, bie Uebungsflüge immer so anzulegen, baß sie über einen größeren See führen. Bei bem Flug über ben Kanal kommt noch bie Gefahr b es auffteigenben Nebels da- Zu. Es gehört also eine gute Portion Sportbegeiste- rung bazu, bie besten Tauben zu solchem gewagten Flug herzugeben. Die besten müssen es schon sein, Denn nur biese halten bie Anstrengungen der weiten Reise aus. Sobald ein Flug «er mehrere Länder fuhrt, nennt man ihn einen internationalen Flug. International inbezug auf die Beteiligung

Unwetterkatastrophe über hankau.

Ein schwerer taifunartiger Sturm suchte Hankau heim. Dabei sank ein Wasserflugzeug der chinesifch-amerikanischen Luftfahrt-Gesellschaft au dem Pangtse; zwei weitere Flugzeuge rissen sich von ihren Ankerketten los und wurden beim Zusammenstoß schwer beschädigt. Der Sturm richtete in der ganzen Stadt großen Sach­schaden an. Man befürchtet, daß zahlreiche Menschen ums Leben gekommen sind. Durch einen unterirdischen Gang aus dem Gefängnis entflohen.

Aus dem Kreisgefängnis von Philippopel (Bul­garien) sind neun Kommunisten auf gerade­zu ungewöhnliche Weise geflüchtet. Sie hatten aus Der Gemeinschaftszelle, in der sich insgesamt 25 Unterjuchungshäftlinge befanden, einen sechs Meter langen, zwei Meter breiten und sechzig Zetimeter hohen unterirdischen Gang ge­graben, durch den sie ins Freie gelangten. Als Werkzeug benutzten sie eine zerbrochene Schaufel, die sie in die Zelle eingeschmua- ;elt hatten. Die ausgehobene Erde versteckten sie in einer Aushöhlung unter dem Bretterboden der Zelle. Die sofort eingeleitete Untersuchung ergab, daß die Geflüchteten an der Aushöhlung des Gan- ges mindestens einen Monat lang hatten arbeiten müssen. Es ist noch ein Rätsel, wie unter diesen Umständen die Vorbereitungen zur Flucht geheimgehalten werden konnten.

Felsstürze in Norwegen.

An dem vielen deutschen Norwegen-Reisenden de- kannten landschaftlich reizvollen Romsdal bei Andalsnes am Romsdal-Fjord ereignete sich ein Niederbruch gewaltiger Felsmassen. Die durch das Tal führende Automobil st raße und die Eisenbahnlinie wurden in einer Länge von mehreren hundert Metern durch das herabgestürzte Gestein verschüttet. Riesige Felsblöcke bis zu 25 Kubikmeter Inhalt blieben auf dem Eisenbahn­körper liegen. Wie durch ein Wunder sind weder in der Nähe der Abbruchsstelle liegende Bauern­gehöfte noch die Straße entlangfahrende Kraft­wagen beschädigt ober Personen verletzt worben.

Brieftauben bei der Olympiade?

stiftung Rache nehmen dafür, daß er von Be- Hörden und allen möglichen Personen unter- brückt werde. Ferner fei eine Rente, die er in­folge eines Unfalles vom Reichsversicherungsamt angeblich zu erhalten habe, nicht gewährt worben.

Am Lude einer Paddelbootfahrt ertrunken.

Ein bedauerliches Ende nahm eine größere Paddelbootfahrt zweier junger Leute aus Der Schweiz. Sie hatten die Mosel befahren und wollten in Koblenz ihre Fahrt beenden. Oberhalb des Städtischen Badeplatzes im Rauental nahmen die beiden Wassersportler vor der Abfahrt mit dem Zuge noch ein Bad in der Mosel. Plötzlich ging einer von ihnen unter und konnte trotz der sofort eingeleiteten Rettungsversuche nur noch a l s Leiche geborgen werden.

Blinde Passagiere über Bord gefloßen.

Dienstag nachmittag um 5 Uhr entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden mein innigstgeliebter Mann, unser treusorgender Vater, Schwie­gervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Herr Wilhelm Heinrich Brück

Stellwerksmeistef

im Alter von 54 Jahren.

Die tieftrauernden HinterbUebenem

Frau Luise Brück, geb. Noll

nebst Kindern und Angehörigen.

Trohe, Alten-Buseck, Frankfurt a M., den 13. August 1935.

schmerzen? Jucken? Stechen? Brennen? Dann gebrauchen Sie dre sert Jahrzehnten vorzüglich be­wahrte schmerzsttllende Heilsalbe Gentarin.

3n neuer Auflage erscheint soeben

Ferientage auf Sylt

von Margarete Bote

Mit 20 Abbildungen nach Zeichnungen von Helene Darges

62 Seiten. Kartoniert NM. -,90 Ein frohes Ferienbüchlein für atte, die auf der wunderreichen Insel Sylt Er­holung und Freude suchen. Es erzählt von den Schönheiten dieser Insel mit hren Dünen, ihrem Wattenmeer und ihrer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Für die Jugend, die ihre Ferien am Strande der Nordsee verlebt, ist dieses Büchlein ein reizendes Geschenk, ein Führer für alle, die die Naturschutz­bestrebungen auf den Norbseeinseln kennenlernen wollen.

Durch jede Buchhandlung zu beziehen

Hugo Bermühler Verlag

Berlin-Lichterfelde

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