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Im vergangenen Jahr waren es sogar schon über 300 000,' und auch die Ausstellungsfläche war gegen das Borjahr noch erheblich vergrößert worden. In diesem Jahr rechnet man dank der unermüd­lichen Propaganda-Arbeit des Reichsverbandes deutscher Rundfunkteilnehmer mit allein 150- bis 200 000 Sonderzugsbesuchern!

einander telephonierenden Personen ermöglicht, sich gegenseitig auf einer Mattscheibe zu sehen.

Da das Fernsehen heute noch eine recht teure Zusatzeinrichtung darstellt, wird sich natürlich das Hauptinteresse des kaufenden Publikums auf die eigentliche Rundfunkausstellung richten. Weit über hundert neue Modelle von Rund­funkapparaten sind hier zu sehen. Technische Sensationen werden allerdings auf dem Gebiet des Rundfunks nicht geboten. Vielmehr wird bewiesen, daß sie heute einer ruhigen, gesunden Fortentwicklung Platz gemacht haben. Es kommt nicht mehr darauf an, von jedem Typ all­jährlich ein neues Modell herauszubringen. Die Verbesserungen sind einmal in der äußeren G e st a l t u n g zu finden, zum anderen beziehen sie sich im wesentlichen auf die Verbesserung der Klangwirkung. Heute ist der Rundfunk­empfänger nicht mehr ein Fremdkörper in der Wohnung, sondern er soll sich weitgehend a n d i e Wohnungseinrichtung anpassen. Ge­schmackvolle neue Formen sind gefunden worden, die sich besonders darin ausdrücken, daß man den Lautsprecher nicht mehr regelmäßig über den Emp­fänger setzt, sondern vielfach auch daneben, so daß jetzt mehr ein Querformat des Empfän­gers bevorzugt wird. Hand in Hand damit geht die klangliche Verbesserung, denn bei dem seitlichen Einbau des Lautsprechers ist es möglich geworden, ihm mehr Platz zu sichern. Die Natürlich­keit des Klanges wird immer größer. Das

Drei Punkte beherrschen das Programm der na­tionalsozialistischen Rundfunkführung für die kom­mende Ausstellung. Sie heißen: Volkssender Fernsehen Volksempfänger. Diese drei Dinge sind einmalige Leistungen, die auf der ganzen Welt nicht ihresgleichen haben. Der Gedanke des Volks- f e n d e r s ist der, daß auf der Funkschau im Rah­men bestimmter Programmstunden jedemVvlks- genossen Gelegenheit gegeben ist, i m Rundfunk zu sprechen und musika­lische und andere Vorträge zu halten. Das Fernsehen geht immer mehr der Vollendung entgegen. Was davon auf der Ausstellung gezeigt wird teils von der technischen Vorarbeit, teils an betriebsfertigen Geräten ist zum großen Teil bisher in der Oeffentlichkeit noch nicht gezeigt wor­den. lieber den Volksempfänger D E. 301 braucht man kein Wort zu verlieren. Sein Erfolg ist in der Welt so einzig dastehend, daß wir gerade hier einen ungeheuren Vorsprung vor den anderen haben.

Heber das Fernsehen wird auf der Ausstel­lung in der Fernsehstraße die ganze Entwicklunqs- arbeit an Sendern und Empfängern gezeigt. Da­neben stellen eine ganze Anzahl von Firmen ge­brauchsfertige Empfangsgeräte aus, die alle im Be­trieb vorgeführt werden, damit sich jeder Besucher ein Bild davon machen kann, wie weit die tech­nische Entwicklung des Fernsehens fortgeschritten ist. Der billigste Fernsehempfänger kostet immerhin heute noch knapp 1000 Mark. Auch em Großfernseher ist ausgestellt, der Bilder von vier Quadratmeter Fläche liefert. Diese Riesenbilder werden allerdings nicht von einer einzigen Lampe geliefert, wie das im normalen Empfänger die Regel ist, sondern von 10 000 Lam­pen. Daneben ist auch eine sog. Gegenseh-Vor- r i ch t u n g aufgestellt, die über ein Ultrafrequenz­kabel zwei in verschiedenen Telephonkabinen mit«

Nach der neuen polnischen Wahlordnung sind die politischen Parteien bei der Aufstellung der Kandidaten völlig ausgeschlossen. In den kommunalen Körperschaften, den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern und allen anderen Fachschaftskammern, in den Gewerk­schaften und wirtschaftlichen Organisationen sind Delegierte gewählt worden, die in jedem

Katholische Znngmännervereine in vier württemberaischen Kreisen aufqelöst.

wegen unwürdiger Lebensführung zum Ausschluß aus dem Heer und zur Tragung der Kosten des Gerichtsverfahrens.

In der Begründung des Urteils stellt das Ge­richt fest, daß Hagenbuch feine schweren Verdächti­gungen gegen Oberstkorpskommandant Wille ohne d i e nötigen Unterlagen an die Oeffentlich­keit getragen habe, zudem auf einem s e b r an­fechtbaren Wege. Dafür, daß seine Angriffe auf Aeußerungen von Oberstdivisionär Bircher fußten, habe sich kein A n h a l t s v u n k t er­geben. Im Gegenteil. Das Divisionsgericht habe vor einigen Jahren in einem ähnlichen Fall anonyme Briefe durch einen Offizier als unehrenhaft und feige bezeichnet und den Betreffenden aus der Armee ausaefchloffen, obschon sich die von die­sem erhobenen Anschuldigungen als richtig erwiesen hätten. Der Fall Hagenbuch sei noch ernster. Das anonyme Schreiben sei nicht etwa nur an einige Kameraden gegangen, sondern an die breite Oeffentlichkeit. Es richtete sich gegen einen aktiven Korvskomman- danten. Die darin enthaltenen Beschuldigungen waren haltlos. Die anhaltende Schulden- macherei, deren Praxis z. T. bereits an einen Strafbestand grenze, sei unhaltbar. Die Stellung Hagenbuchs gegenüber seinen Vorgesetzten wie fei­nen Untergebenen sei durch fein Verhalten völlig " nmöglich geworden.

Giarbembera in (südslawien.

Belgrad, 14. Aug. (DNB.) Starhemberg hält sich gegenwärtig in Südslawien auf. In politischen Kreisen wird der Zweck seiner Reise lebhaft erörtert. Man glaubt, daß Starhemberg die Absicht habe. Südslawien fürden Plan feiner Regentschaft in Oesterreich zu gewinnen. Da eine Wiedereinsetzung der Habsburger zur Zeit nicht durchführbar fei, wolle er nach dem Bei­spiel Horthys in Ungarn die österreichi­schen Staatsgeschäfte übernehmen. In Südslawien nimmt man jedoch alle Bestrebungen, die österrei­chische Frage einer überstürzten Lösung entgegenzu­führen, mit Zurückhaltuna auf. Man glaubt auch nicht, daß der Plan einer Regentschaft in Oesterreich im Vergleich zur Wiedereinsetzung der Habsburger das kleinere liebet darstelle. Die Stabilisierung in Mitteleuropa kann nach Belgrader Auftassung nur mit Erfolg durchgeführt werden, wenn alle legitt- rnistischen Bestrebungen ausgeschaltet werden.

Wahlkreis in den Kreiswahlversammlungen die Aufstellung der Kandidatenlisten vor­zunehmen haben. Erst dann werden die Kandidaten­listen, und zwar am 8. 9. 1935, der Bevölke­rung zur Wahl vorgelegt. Die Wahlbe­rechtigten haben sich in jedem Wahlkreis für zwei von den vorgeschlagenen Kandidaten zu entscheiden. Die Wojewodschaft Schlesien ist für die Wahlen zum Warschauer Sejm in fünf Wahlkreise und für den Schlesischen Sejm in 12 Wahlkreise aufgeteilt worden. Da nun die Deutsche Volksgruppe in Polen keinen Kandidaten für die Wahlen erhalten hat, ist sie in Zukunft in den polnischenPar- famenten gänzlich ausgeschaltet. Bis­her hatte die Deutsche Volksgruppe im Warschauer Sejm 5 und im Schlesischen Sejm 7 Vertreter. Ob­wohl die Aufstellung eines Kandidaten der Deut­schen Volksgruppe von vornherein infolge der Zu­sammensetzung der Kreiswahlversammlungen sehr unsicher war, hatte sie sich für eine Wahlausübung entschieden. Sie wollte auch diesmal unter Beweis stellen, daß sie ehrlich gewillt ist, in den Reihen derer mitzuwirken, die bejahend zum Staate stehen. Sie stellt sich damit in Gegensatz zu den polnischen Oppositionsparteien, die ihre Anhänger zum Wahlboykott auf­gerufen haben.

Polen ist in 10 4 Wahlbezirke eingeteilt, von denen jeder zwei Abgeordnete in das neue Parlament entsenden wird. Die Zahl der Kan­didaten beträgt jedoch in jedem Wahlbezirk 4. Mit der Ausstellung der Wahlkandidaten ist der e r ft e Wahlakt vollzogen. Die eigentlichen Neu­wahlen finden im September statt. Unter den Kandidaten der Hauptstadt befinden sich auch einige Mitglieder der Regierung, darunter der Minister­präsident Oberst S l a v e k.

Das ifrfcif im Luzerner Miliiärgerichisvrozeß.

Hagenbuch aus dem schweizerischenBundes- heer ausgestotzen.

Luzern, 14. Aug. (DNB.) Das Divisionsge­richt der 4. Dimsion verurteilte den Oberleutnant H a g e n b u ch , der im Oktober des vergangenen Jahres einen angeblichen Brief eines Generalstabs­offiziers verbreitete, in dem der Oberstkorpskom- mandant Ullrich Wille schwer verdächtigt und landesverratsähnlicher Handlungen bezichtigt wurde.

SBürber in Montabaur ist eine Bere intgung non Laien, öie auf Grund religiöser GelübdeI nach einer besonderen Regel leben und sich die Aus­übung der Krankenpflege und anderer kar,tatwer Werke zur Aufgabe gemacht haben In Deutsch­land haben dieBarmherzigen Bruder eme große Anzahl non Klostern, so in Karlsruhe Mainz. Mannheim, Frankfurt a M Fulda. Wiesbaden ujw Der Angeklagte Brunner verwaltete drel Kassen und zwar die Prooinzialkasse, die General- kasse und die Kasse der Caritativen Vereinigung, G m b. H. in Montabaur in Hessen-Nassau. Die Vereinigung beschäftigte sich hauptsächlich mit der Pflege von Schwachsinnigen. Die Ge­nehmigung der Ausländsanleihe, die in Höhe von 1,5 Millionen Mark in Holland ausgenommen wurde, hatte im Jahre 1926 das bischöfliche Ordi­nariat erteilt. In den Büchern wurden über die ganzen Auslandsschulden des Ordens keinerlei Belege gefunden. Es kam dann zur Sprache, daß Dey und Brünner während des Krieges re­klamiert waren und hier in Deutschland Anstalten

Die alljährlich stattfindende Berliner. Funkschau, die in diesem Jahr unter dem Titel12. Große Deutsche Rundfunk-Ausstellung 1935 am 16. August von Reichspropagandaminister Dr, m .Goebbels eröffnet wird, wird in ihrem Um- Stuttgart, 14. August. (DNB.) Von zu- - bie größte Rundfunkausstellung ständiger Stelle wird mitgeteilt: öe'r Welt sein. Sicher wird die Besucherzahl

Die Uebergriffe und Ausschreitun- nieder einen neuen Rekord bringen, wie man es gen von Angehörigen der katholischen, Jugend- DOn ben großen Berliner Fachausstellungen verbände haben in den letzten Wochen ein Ausmaß gewöhnt ist. Geht man einmal zurück und angenommen, das polizeilich nicht mehr verfolgt die Besucherzahlen der einzelnen Jahre, geduldet werden kann. Neben anderen Verseh- bekommt man eine Vorstellung davon, in wie hingen waren besonders schwerwiegend die tynterd unflcl)curem bie Bedeutung des

listigen Ueberfälle in Ebingen, wo Ange- ^^nd funks an gestiegen ist. Die erste hörige des Jungvolkes planmäßig angegriffen Funkschau wurde 1924 abgehalten und zog 114 000 wurden, ferner in Herbertshofen, wo ein Zu chauer an. Bis 1926 ging die Zahl auf 90000 früherer Angehöriger eines katholischen Jugend- ben höchsten Höhepunkt gab es in dem Jahr Vereins wegen seines Austritts niedergeschlagen ger wirtschaftlichen Scheinblüte, 1928, als sich über wurde, und in Kirchhausen, wo ebenfalls 150qqq sgefucher am Funkturm einfanden. 1932 Angehörige der deutschen Staatsjugend blutig ge- mar öer nächste Tiefpunkt mit 118 000 erreicht, doch schlagen wurden. Zur Aufrechterhaltung der össent- rd)0n bie e r ft e Funkausftellung im D r i t- lichen Ruhe, Sicherheit und Ordnung wurden ba«L ' n 1933, brachte einen gewaltigen

her auf Grund des § 1 der Verordnung des A 11 fschwu'ng ' 213000 Besucher kamen und Reichspräsidenten zum Schutze von Volk und Staat bestaunten den neuen Volksempfänger, die katholischen Jungmännervereine in den Kreisen Balingen, Ebingen, Heilbronn und Neckarsulm vom württembergischen Politischen Landespolizeiamt aufgelöst und verboten. Das Vermögen der genannten Vereine wurde beschlagnahmt Die beteiligten Kreise mögen sich die Auslösung in diesen vier Bezirken als letzte Warnung dienen

für Schwachsinnige leiteten.

Die Vernehmung ergab, daß vor der Aktion der Zollfahndungsstelle ein Schriftleiter aus Köln die Leiter des Klosters gewarnt hatte. Darauf wurden zahlreiche Bücher und Belege im Is 0 - lierhaus des Klosters verborgen, die später dann bei der Durchsuchung von den Beamten der Zollfahndungsstelle auch dort wurden. Bemerkenswert ist in f

Eindringliche Werbung

hnschaftln Höhe" von Übe^l300 Holländische L Wjf Oty tllptfCfyCtl

den wurden bestimmungswidrig nicht angebo- 1 < r 1

klösterliche GenostenMst der Barmherzigen Propaganda in 32 Ländern. - Güte Olympiaschau fährt durch Deutschland.

... . 1 ' . < .... iti V.v.« f)l o r « i n i n ii n a _______ _________________u i

Vermoaelisverwattum der Evangelischen Landeskirche.

Darmstadt, 14. Aug. (LPD.) Der Reichs- st a t t h a l t e r in Hessen veröffentlicht als Führer der Landesregierung mit Zustimmung der Reichs­regierung im hessischen Regierungsblatt Nr. 13 ein Gesetz über die Vermögensverwaltung in der Evangelischen Landeskirche Nassau - Hessen vom 23. Juli 1935, die mit Wirkung vom 1. April 1935 in Kraft tritt.

Nach diesem Gesetz wird bei der Landeskirchen- kanzlei der Evangelischen Landeskirche Nassau- Hessen, Verwaltungsstelle Darmstadt, für das hes­sische Gebiet dieser Landeskirche eine Finanz- ab teilung gebildet, die aus Beamten der allgemeinen Kirchenoerwaltung besteht. Die Finanzabteilung setzt den Haushaltsplan und die Religionsgesellschaftssteuer für die Landeskirche fest. Sie überwacht die Verwendung der Haushaltsmittel und übt die kirchliche Aufsicht über bie Dermö- ge n 5 und Kirchen st euerverwaltung er Kirchen gemeinben unb ber kirch­lichen Verbände aus. Sie ist befugt, falls aus irgendwelchen Gründen kein Beschluß der zuständigen kirchlichen Organe zustande kommt, deren Rechte selbst auszuüben. Das gleiche gilt, wenn zweifelhaft ober strittig ist, welche Organe für die Vermögens- unb bie Kirchen­steuerverwaltung zuständig sind. Anordnungen der Kirchenleitung, die mit finanziellen Auswirkun­gen verbunden sind, bedürfen der Zustimmung der Finanzabteilung. Sie ist dem Reichsstatthalter in Hessen Landesregierung für ordnungsgemäße Verwendung der für evangelisch-kirchliche Zwecke gewährten Staatszuschüsse verantwortlich.

erreicht man zum Teil durch bie konstruktive Ver­besserung des Lautsprechers selbst, zum Teil aber auch burch neue Schaltungselemente, bie bie Störungen ausschalten unb es ermöglichen, bie Musik in ihrer vollen Bandbreite von den höch­sten bis zu ben tiefsten Tönen wiederzugeben.

Der Fachausdruck Lautsprecher sollte eigent­lich jetzt auch mehr und mehr verschwinden ober wenigstens nur bei solchen Emvfängern angewandt werden, bei wirklichlich für Säle unb Großveran­staltungen gedacht sind. Heute ist es möglich, auch bei leisem Empfang in Zimmerlaut­stärke erstklassige K-langwirkung zu erzielen. Damit ist der Zweck verfolgt, baß man auch einmal bei geöffnetem Fenster in ben vollen Genuß ber Sendung kommen kann, ohne gleich sämtliche Nachbarn zu mehr ober minder unfreiwilligen Schwarzhörern" zu machen. Vielleicht läßt sich auf diese Weise eine alte Unsitte ausrotten. Zum Schluß sei noch erwähnt, baß der Gleichstromemp­fänger fast vollständig das Feld geräumt hat. Die Umstellung auf Wechselstrom hat diese Erscheinung mit sich gebracht. Gleichzeitig ist als Uobergangsgerät bas allerdings etwas teu­rere Allstromgerät auf den Markt gekommen, bas auf alle Stromarten unb -Stärken umschaltbar ist und von denen gewählt werden wirb, die ent­weder bald umziehen wollen ober deren Haushalt in Kürze vom Gleichstrom auf Wechselstrom umgeschal- tet wirb.

Zehn Fernsehempfänger a'S Gewinne.

Die Ausstellungsleiter der 12. Großen Deutschen Rundfunkausftellung gibt bekannt: Zur Einführung des Fernsehens wirb Die Erste Deutsche Fernseh- und Rundfunklotterie während der Dauer der Ausstellung veranstaltet. Zehn Fernseh­empfänger, zehn Musikschränke, zehn Groß- Super, 20 Zweikreis-Dreiröhren-Apparate, 250 Volksempfänger können von den Besuchern g e -

über das große Sportereignis. Der Film ist selbst- oerstanblich auch in den Dienst ber Werbung gestellt. 48 Nationen werben ihre besten Sportler zu ben Olympischen Spielen entsenben.

Die neueste Propaganbaaktion ist bte Ein­setzung des Olympiazuges. Der aus zwölf Fahrzeugen gebilbete Zug tritt am 1. Sep­tember b. I. seine Fahrt durch bie beut- scheu Gaue an. Vier schwere Zuglastwagen mit je zwei Anhängern werben in ben Städten, wo die Olympiaschau gezeigt wirb, zu einer Wagen­burg zusammengestellt. Eine besonbere Konstruktion ermöglicht, bte in sich geteilten Wagen durch Herauskurbeln der einen Hälfte unb burch Einsatz eines Mittelstückes fast um bas Doppelte zu verbreitern. Daburch stehen neun große zu­sammenhängende Ausstellungsrä um e für die Olympiaschau zur Verfügung. Gün Zelt in der Mitte der Wagenburg mit einem Fassungsver­mögen von 200 Personen bietet die Möglichkeit für Filmvorführungen. Großphotos, Modelle und Zeichnungen werden die geistige und kulturelle Wiedergeburt der Olympischen Spiele veranschau­lichen und die von Deutschland getroffenen sporttech­nischen, baulichen und organisatorischen Vorberei­tungen zeigen.

diesmal ber berüchtigte Dr. Hofins bei ben zur Anklage stehenben Schiebungen nicht mitge­rn i r t t hat. Am Donnerstag soll ber Prozeß fort- geführt werben. Berlin, 14. Aug. (DNB.) Im Propagcmba-

* , Ministerium gab Oberregierungsrat Dr. Mahlo

Dor dem Berliner Schöffengericht zu verantwor- eoerfrßtern ein Bild von bem augenblicklichen ten hatten sich bie Oberin bes Klosters der S ch w e -1 Stand der Dinge hinsichtlich der Olympischen ft er n vomGuten Hirten" aus Berlin- Spiele im nächsten Jahre.

Reinickendorf, Margarethe Birkhahn, die Pro-Berlin roirir, so führte er u. a. aus,im August vinzialoberin ber Ordensgenossenschaft vomGuten 1^' nächsten Jahres der Mitteltpunkt der Welt sein. Hirten" aus Münster i. W., Anna G a r t m a n n, Bereits jetzt haben sich aus a 11 e ji Erdteilen und fünf weitere Ordensschwestern. Die Angeklagten Tausende von Menschenangemeld et, haben in den Jahren 1933 bis 1935 3ugunften um tiefes größte sportliche Ereignis, das je in ausländischer Niederlassungen des Deutschland stattgefunden hat, mitzuerleben. Dabet Ordens Geldbeträge von über 22000 Mark ge- wird ihnen Gelegenheit gegeben werden, mit eige- zahlt. Zum Teil wurden die entsprechenden Reichs- nen Augen zu sehen, wie es im Dritten Reich t n marfbeträae ober auch ausländische Gelder von eini- Wirklichkeit aussieht. Zur Unterstützung ber ber Angeklagten persönlich ins Aus- Werbung hat eine große Propaganbaak- lanb geschafft. Eine Forberung bes Klosters in tion eingesetzt. Eine Bildheftreihe dient der Wer- Berlin-Reinickendorf gegen eine Danziger Nieder- i btmg unb Schulung. Eine Wintersport w o ch e lassung in Höhe von rund 40 000 Mark ist fahr- und die allgemeinen Sportwochen liegen lässig nicht angemeldet worden. Die 2lnge= bereits hinter uns. Wirkungsvolle Prospekte und klagten wollen zur Linderung der Notlage auslän- Plakate mit Beschriftungen in 17 Spra- discher Niederlassungen ihres Ordens gehandelt unb $ e n sind geschaffen worden. Die Reichsbahn- auch mit ber Frage der Zulässigkeit der Geldzahlun- zentrale für ben beutfdje Reisev e r - gen nicht recht Bescheib gewußt haben. Die Oberin x ehr hat in 32 Ländern, wo sie Filialen besitzt, Birkhahn gibt zu, einer durchreisenben Schwester eirie ausgezeichnete Werbung in Szene si^etzt. Eine einen Betrag von 500 Reichsmark für bas Mutter- Zeitschrift mit einer Auflage von 40 000 bis Haus in Rom mitgegeben zu haben. Wegen fortge- gg ygg Stück in beutscher, französischer, englischer setzten vorsätzlichen dzw. fahrlässigen Devisenver- und spanischer Sprache bringt alles Interessante gehens wurde die Angeklagte Oberin Birkhahn zu vier Monaten Gefängnis und 1800Mk. Geldstrafe verurteilt. Die übrigen Angeklagten wurden wegen fahrlässigen Devisenvergehens zu Geldstrafen bis 4500 Mark verurteilt.

o n n e n werben. Sofern die Apparate lieferbar inb, können sie auf ber Ausstellung gleich mit­genommen werben. Der Lospreis von 5 0 Pfennig ist gegenüber biefen Gewinnausfich- ten verschwindend gering. Für vorsichtige Besucher, die der Sache noch nicht so recht trauen, werden in Halle 4 in einer besonderen Koje die Gewinne ausgestellt sein.

DeuWeRinderheitinpolenohne Vertretung in den Parlamenten.

Kattowitz, 15. Aua. (DNB.) In ganz Polen traten am Mittwoch dieKreiswahlversamm- l un g e n zusammen, die die Ausstellung der Kan­didatenlisten für die polnischen Parlamentswahlen nach Vorschrift der neuen Wahlordnung vorzuneh­men hatten. Die Zusammensetzung der Kreitzwahl- versammlungen ist so unglücklich ausgefallen, daß die Ausstellung deutscher Kandidaten für die polnischen Parlamentswahlen v o n.v orn« herein aussichtslos erscheint. Zwar hatte der schlesische Wojewode, Dr. G r a c z y n s k i, wie be­richtet, im Wahlkreis 88 (Stadt Kattowitz unb Königshütte) die Aufstellung eines deutschen Kan­didaten zum Warschauer Sejm, des ein­zigen Kandidaten der Deutschen Volksgruppe in Polen, zugesichert. Es gelang jedoch nicht, in der Kreiswahlversammlung für diesen Wahlkreis bie notwendige Anzahl von Stimmen für bie Aufstellung bes deutschen Kandidaten zu er­halten. Ebenso ging die Deutsche Volksgruppe in der Kreiswahlversammlung bei der Aufstellung eines Kandidaten für b en Schlesischen Sejrtt leer aus.

9 Unser Bilb zeigt das Modell des Olympia-Turmes am Eingang des Stadions. Der Turm wird eine

btefem Fall, daß I haben und das Gelände weichin überragen. Oben im Glockenturm wirb bie Olympia-

,| Hoye von m Y ^cke ihren Platz finden. - (Scherl-Bilderdienst-M.)

Was bringt die Berliner Fnnkscha«?