Nr. 162 Zweiter MM
Metzen« Anzeiger iGennai-Anzeiger für Vberhetzeni
Montag, IZ.Znii MS
Das Wal-fest der 50er »Bereinigungen.
des
Begünstigt von herrlichem Wetter fand am ba5 e!:fte Sröfierc Famillensest ®er hefigen Altersvereinigungen statt. In dan- ?87Är i^eife di» Altersvereünaung *”29 Ehren zur Abhaltung größerer Waldfeste besonders geeigneten 50er Platz am Lud- a**,* diesen Tag zu/Verseng g°. stellt. Die Zahl der aufgestellten Bänke reichte ^iünbüaern"hU5' zahlreich erschienenen „Fünfzigern m t ihren Familienangehörigen Sitz- gelegenheit zu bieten. Diele lagerten daher auf den zahlreichen Felsblöcken, oder sogar auf der Feststimmung keinesfalls beeinträchtigt, eher noch erhöht, wurde. Die Musik, kapelle, die die Festteilnehmer bereits vom Schis, ftnbergertal autz bis zum Festplatz mit flotten Marschen erfreute, trug auch hier wesentlich zur m". Ä0sUng der Festgäste bei. Als Leiter des grüßteU e5 Ur &ie Vorbereitung des Festes be°
Sobriföireffor i. X O. Bergen
die Festgäste und führte u. a. folgendes aus
Er freue sich, daß die Idee, das für alle zwei Jahre vorgesehene gemeinsame Fest in Form eines Waldfestes durchzufuhren, auf fruchtbaren Boden gefallen sei. Auch m Zukunft solle dieses Kamerad- fchaststreffen als Familienfeier in Gottes freier Natur durchgeführt werden. In einem solchen Zu- fammenslnden liege mehr, als man mit Worten aussprechen könne. Es (ei erfreulich, daß von allen Altervereinigungen Kameraden erschienen seien. Seit 33 Jahren fänden sich in Gießen die „Fünfziger" zur Kameradschaft und Volksgemeinschaft zusammen, das sei Tradition geworden. Bei diesen Zusammenkünften würden Erinnerungen aus der Jugendzeit aufgefrischt, alte Freundschaften erneuert, Kameradschaft und enge Verbundenheit ge- pflegt. In den 50er-Vereinigungen gäbe es keine Standesunterschiede. Die 50er-Vereinigungen feien ein Stück Tradition und Brauchtum. Warum sollte man in Gießen nicht etwas ähnliches durchführen, wie in anderen Städten, wo die Abhaltung von
Trachtenfesten, die Veranstaltung von Festspielen usw. zur dauernden Einrichtung geworden seien. Er erinnere auch heute wieder an die Jugendfeste früherer Zeit, die leider seit Jahren nicht mehr durchgeführt worden seien. Als Ersatz sollten die gemeinsamen Fünfziger-Feiern dienen.
Der Redner gedachte dann noch der in den letzten zwei Jahren verstorbenen Alterskameraden, zu deren Ehren sich die Festteilnehmer von ihren Plätzen erhoben, während die Musik das Lied vom guten Kameraden spielt. Weiter gab er davon Kenntnis, daß der frühere Oberbürgermeister Dr. Keller aus Gesundheitsrücksichten der Einladung nicht habe Folge (eiftth können, ebenso einer der ältesten Kameraden Lehrer i. R. Spitz. Zum Schluß brachte der Redner ein dreifaches „Sieg- Heil'" auf unseren Führer und Reichskanzler aus.
Anschließend erfreute Heimatdichter Georg Heß, Leihgestern, mit einer Reihe von Darbietungen, die wesentlich zur Erhöhung der Stimmung beitrugen. Zunächst wartete er mit einem hochdeutschen Ge- dicht: „Ich grüße Euch" auf, um dann die Festteilnehmer durch eine Reihe von Dialektdarbietungen zu erfreuen. Zwischendurch ließ er gemeinschaftliche Volkslieder fingen, oder die Musik alte Tänze spielen.
Im Laufe des Nachmittags wurden die Über 74 Jahre alten Kameraden durch eine Auszeichnung geehrt, während an die zahlreichen Kinder Brezeln verteilt wurden.
Inzwischen war auch Oberbürgermeister Ritter auf dem Festplatz erschienen. Der Festleiter O. B e r- gen begrüßte ihn und brachte dabei zum Ausdruck, daß er sich freue, daß Oberbürgermeister Ritter der Einladung Folge geleistet hat. Er bekunde damit, daß er den Bestrebungen der Altersvereinigungen Verständnis entgegenbringe. Der Oberbürger- sei zwar noch nicht Fünfziger, werde es aber noch und hoffentlich in unserer Stadt. Er möge die Sache der Fünfziger in gleicher Weife fördern, wie fein Vorgänger.
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Oberbürgermeister Bitter
dankte für die Begrüßung und führte u. a. folgendes aus: Man hätte von vornherein annehmen tönen, daß er der Einladung Folge leiste, denn er sei Rheinländer und diese seien überall dabei, wo es fröhlich zugehe. Er sei aber auch deshalb gerne gekommen, weil er sich davon überzeugt habe, daß in den Gießener Fünfziger-Vereinigungen der Geist der deutschen Volksgemeinschaft gepflegt werde, für den er zehn Jahre in vorderster Linie gekämpft habe. Er freue sich, daß man in den Fünfziger- Vereinigungen bestrebt sei, die Gegensätze der einzelnen Berufe und Klassen zu beseitigen. Der Geist, der bei den Fünfziger-Vereinigungen herrsche, sei Gemeingut des deutschen Volkes. Sein „Sieg-Heil" galt dem deutschen Volk und der deutschen Volksgemeinschaft.
Anschließend wechselten Musikvorträge, gemeinsame Lieder und Einzeldarbietungen in bunter Reihenfolge, bis die vorgerückte Zeit, zum Aufbruch mahnte.
Es war ein schöner Tag, ein Tag echter Kameradschaft und Volksverbundenheit.
Tödlicher Verkehrsunfall.
Am gestrigen Sonntagmorgen gegen 7 Uhr ereignete sich in der Nähe von Lollar ein tödlicher Derkehrsunfall. Ein Motorradfahrer namens Joseph Dümont aus Diez an der Lahn fuhr mit feinem Kraftrad heftig gegen einen Baum und erlitt einen schweren Schädelbruch. Die Freiwillige Sanitäts- kolonne vom Roten Kreuz brachte den Verunglückten in die Klinik. Im Laufe des Nachmittags erlag der bedauernswerte Mann den erlittenen Verletzungen.
Daten für den 16. Jul».
622: Hedschra (Flucht Mohammeds von Mekka nach Medina); — 1846: der Philosoph Friedrich Paulsen in Langenhorn geboren (1908 gestorben); — 1872: der norwegische Polarforscher Roald Amundsen in Börse geboren (1928 gestorben); — 1890: der Dichter Gottfried Keller in Zürich gestorben (1810 geboren).
Ueberreichung der Erinnerungsmedaille für Bettung aus Gefahr.
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Dem hiesigen Bademeister Ernst Müller wurde am Samstagvormittag in der Müllerschen Badeanstalt die Erinnerungsmedaille für Rettung aus Gefahr durch Polizefdirektor Meusel überreicht. Unser Bild zeigt links Polizeidirektor Meusel, rechts den Bademeister Ernst Müller.
(Aufnahme: Photo-Pfaff.)
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Die Fünfziger auf dem Marsch zum Ludwigsbrunnen.
Der idyllisch gelegene Festplatz. (Aufnahmen [2J Neuner, Gießener Anzeiger.)
voll Schmutz. — Draußen brennt die Sonne.
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Normannischer Traum
23 on Alfred Günther
Der Amateurdetektiv.
Die berühmteste Detektiofigur der Welt ist noch immer Sherlock Holmes, jener eiskalte Denker und scharfsinnige Beobachter, der aus Zigarettenäsche, Stiefelschmutz und Rasierwunden unschwer zu erkennen vermochte, wie alt sein Besucher sei, wo geboren, erzogen, verheiratet, wie viele Kinder er habe und wenn er sterben werde Erfunden hatte diese Gestalt der Schriftsteller Conan Doyle, der späterhin von feinem König geadelt wurde. Conan Doyle war ein echter Engländer, der einen Spaß verstand und eines Tages folgende Geschichte erzählt haben soll:
„Als ich auf meiner ersten Reise durch Amerika in Boston ankam, erkannte mich gleich vor dem Bahnhof der Taxichauffeur, dem ich mein Gepäck übergeben hatte. Als ich bezahlen wollte, lüftete er achtungsvoll die Mütze: ..Es wäre mir lieber. Sir,
Mit fremderem Auge, aus orientalischem Wesen, schauen die drei alten Kirchen der Normannen aus dem ersten Drittel des zwölften Jahrhunderts uns an: San Giovanni degli Eremiti, La Martorana und San Cataldo. Die nackten weißen Kuppeln auf flachen Dächern und Türmen, Spitzbogenfenster, Friese mit arabischer Inschrift. Am Eingang blühen unter Palmen Rosen und Lilien. Und im düsteren Kirchenraum blühen an den Spitzbogen-Arkaden, von schlanken klassischen Säulen getragen, byzantinische und griechische Mosaiken auf goldenem Grund. Feierlich und streng in der Kuppel der Apsis der thronende Christus, von vier Erzengeln umschwebt. An den weißen Marmorschranken schlingt sich geometrisches Bandmosaik in Gold und Farben. Das ist ein noch nie erlebtes Steinwunder! Afrika schaut uns an, christlicher Orient, man spürt in sich das Aufgehen neuer Räume, neuer Masse und Farben, das Wehen nie gehörter Worte, Ahnen fremder Geheimnisse. Wir sind an den Grenzen Europas, wir haben sie überschritten ..
Dieses mächtige Erlebnis kann sich noch steigern? Aber da ist der Palazzo reale, noch heute liegt er wie eine Festung über der Stadt, Sarazenen haben ihn begonnen, Robert Guiscard, Roger, beide Wilhelm, Friedrich II. und Manfred daran gebaut. Viel haben die späteren Zeiten vom normannischen Bau nicht übrig gelassen, aber versteckt in dem Gemäuer liegt unangetastet noch die Capella Palatina, die Roger zur herrlichsten Schloßkapelle der Welt machte. Ein Wunderwerk die arabische Holzdecke, in stalaktitenhaft tiefe Rosetten ausgeschnitzt, überreich bemalt und vergoldet. Unbeschreiblich die Marmorkanzel und der säulenhohe Osterleuchter. Im Rogerzimmer, dem ältesten Raum, kann man über das Alter der herrlichen Mosaiken streiten, so wundervoll sind sie erhalten, in der Mitte der Decke
Wenn man die weiße „Citta di Catania1 Hafen von Neapel besteigt, die weiße Rauchwolke des Vesuv im Rücken, das grüne Meer der weiten Bucht nach dem Süden aufgetan, kann der Traum beginnen. Robert Guiscards Name und Schicksal weht über diesem Meere. Normannische Heere brechen immer wieder auf nach Sizilien. Normannischer Geist, eroberungssüchtig, fromm unter christlichen Vipo- nen, bricht ein in dieses südlichste Paradies und trifft auf maurische Welt. Das Schwert in der Rechten, in der Linken das Kreuz, herrscht er hier, Verständnis und Duldung für die einstigen Herren, die Sarazenen. Roger wird König, weiß sich von Christus gekrönt. Er gibt feine Tochter Konstanze dem Hohenstaufen Heinrich; deutsche Kaiser vollenden, was Normannen begannen. Vollenden es in der Welt, über die Völkerheere zogen und sie immer neu nach ihrem Wesen und Bild wandelten. Griechen und Karthager, Römer und Goten, Araber und
Friedrich II. . . Majestät ist um die riesigen Tru-1 Wände sind bis zur Hälfte der Höhe mit weißem hen, Mythos weht über ihnen Aber neben Rogers Marmor bekleidet, den geometrisches Figuren- und Sarkophag stehen ein paar Besen und ein alter Eimer Bänderwerk schmückt, Mosaikfußboden, bemalte voll Schmutz. — Draußen brennt die Sonne. Balkendecke. Und darüber alle Wände, Bogen,
Normannen ... , .
Am Morgen nach unruhiger Fahrt ist in heiterem Glanz der Felskoloß des Monte Pellegnno nahe und die leuchtende Sichel Palermos mit Kuppeln und Türmen. Und bald geschehen die unvergeßlichen ersten Schritte auf fremdem Boden, unge« Hüffe taumelnde Schritte, erschütternde Begegnung mit Gestalt und Geist geahnter Weitz Bauwerk Bildwerk, Landschaft - darüber öerj)imme , ^r dem Jahrtausend offen war, das uns mit feinen tla^n N°ch.Wg h°.°" sich
die Leute ihre Stühle vor die Kanzel, mitten m riefiaen Schiff sitzt die Gemeinde wie ein gestaltloser Schwarm. Ein erschreckend nüchternes Haus in einem Spätbarock ist aus der uralten Kathedrale geworden. Nur die herrliche und mächtige duntte Fassade mit Türmen und Figuren atmet den «roßen Geist des zwölften Jahrhunderts, der sie geschaffen bat Breit und düster, eine Burg Gottes, zieht sie sich über den Palmenplatz, wahrhaft monumental n jedem Zuge. Unbegreiflich, daß die Proteste der Palermitaner nichts genützt ^ben sollen, als der Leiter des letzten Umbaus am Ende des achtzehn h« 4ahrbunberts die Barockkuppel in die norman-
, nHfrhp Welt setzte' Hinter einem Gittertor M im M seihnttiff »i« fle. mnifiae Sarkophage aus dunklem Porphyr. Der Kircki-ndimer zeigt sie und wiederholt in mehreren Spachen die Namen derer, die rufcn:: Ser fi(f)
Narmann-nkomg Roger II. und I 'N x aji Feierlichkeit
£n“ vi der Gemahl Konstanz-- und! zehn alatte Sau,er
den langen armen Corso Catalafimi ansteigend über die Stadt, die Orangenwälder weichen dem Dpuntiengebü(d), die ihre mannshohen fetten Kaktusblätter den Kalkfelsen des Monte Pellegrino hinaufschieben. Die mächtige Fassade der Kathedrale packt mit den beiden verschiedenen viereckigen Türmen sofort, wunderbar wölbt sich der Chor mit seinen schwarz-grauen Spitzbogenblenden aus Lava. Kostbare Bronzetore des zwölften Jahrhunderts. Und nun tut sich die Größe, Weite, lichte und ■J.Lf.JA des hohen Schiffs auf! Acht- Säulen tragen die Spitzbogen. Die
Arkaden, Wölbungen überfponnen von Mosaikmalereien. Man faßt ihre Größe nicht, Tausende von Quadratmetern haben die byzanttnischen Künstler bedeckt mit großen Figuren und Szenen, Engeln, Heiligen und Aposteln, die tiefe Rundung der Apsis ganz ausgefüllt mit einem mächtigen Brustbild Christi. 6340 Quadratmeter vollendeten die Künstler 1182 unter Wilhelm II., der sich von Christus krönen läßt wie sein Vater in der Martorana. Die Sarkophage beider Könige stehen im Seitenschiff. Die gewaltigste Mosaikmalerei der Welt erfüllt diesen Dom. Es gibt keine Worte, die Wirkung dieses magischen Bilderbuches zu beschreiben. Dieser Raum, dieser Atem und Klang gibt ein neues Welt- und Zeitgefühl, es ist der Weltraum für einen Traum nordischer Geschichte, der hier im südlichsten Wunder erstand.. Nebenan im Benediktiner-Kloster ist das Wunder des Kreuzgangs mit den hundertacht eleganten Säulenpaaren, die die Spitzbogenarkaden fragen so herrlich wie in den Zeiten, da die Mönche noch die Meisterhände und die Phantasie dieser Künstler bewundern konnten. In einer Ecke ein offener Brunnenraum: in die schöne Schale fallen die dünnen Wasserstrahlen vom Kops der kannelierten Säule: maurischer Traum...
Eine letzte Riesenwand des Klosters, von Rosen überwuchert, öffnet sich in einen Märchengarten. Man lehnt an der alten Mauer, weif liegt das bergige, waldlose Land, smaragdgrün die Täler und Höhen, liegt Stadt, Golf und Meer, so wie es Robert Guiscard gesehen hat in seinem normannischen Traum.
ein deutscher Wappenadler.
Was aber ist das alles gegen die niederschmetternde Gewalt der Kathedrale von Monreale! Durch
Sie gäben mir kein Geld, sondern eine Eintrittskarte zu Ihrem heutigen Vortrag. Wenn Sie keine bei sich haben, würde sicher eine Visitenkarte mit Ihrem Namenszug und entsprechender Anweisung genügen."
Ich mußte lachen.
„Wenn Sie mir verraten, woran Sie mich erkannt haben, gebe ich Ihnen Karten für Ihre ganze Familie."
„Vielen Dank, Sir! Erstens sind Ihre Rockaufschläge so verknüllt, daß nur die hartnäckigen Reporter Neuyorks Sie daran gezerrt haben können — dann ist Ihr Haar sicherlich von einem Quäker- Barbier aus Philadelphia geschnitten worden, denn der Schnitt spricht dafür — wie Ihre verdrückte Hutkrempe beweist, daß Sie im Gedränge eines Chikagoer Automatenrestaurants Ihren Hut krampfhaft festhalten mußten, um ihn nicht zu verlieren. Dann hat Ihr rechter Schuh unter dem Spann etwas von dem echten Straßenlehm der guten Stadt Buffalo — der Duft einer Zigarre aus Utah umschwebt Sie noch, und der Ueberrorf zeigt die typischen nachlässigen Bürstenspuren eines Schlafwagendieners eines Zuges von Albany her. — Ja — und dann — schauen Sie auf Ihren Reisekoffer — da steht groß und deutlich Ihr Name: Conan Doyle." W.
Zeitschriften
— Das Juli-Heft der „K u n st k a m m e r" (Propyläen-Verlag, Berlin) bringt u. a. einen Aufsatz von Kurt Frick über Kunstwerk und Kunstausstellung, O. A. Schreiber berichtet von erfolgreichen Kunstausstellungen in Fabriken, rund um die ratternden Maschinen. Fritz Hansen beschäftigt sich mit der Frage: „Wie wollen Bilder betrachtet sein?" Eine Erzählung aus dem Leben des Malers Vincent van Gogh schrieb Heinz Wagenitz. Weitere Beiträge zei- die Anpassung des Denkmals an feine Umgebung, moderne Mosaikarbeiten, neuzeitliche Eßbestecke und „Kunst in der Werbung" Das Heft enthält über dreißig schone Bilder.
— Das deutsch-englische Flottenabkommen steht jetzt im Brennpunkt des Weltinteresses, daher ist es auch lehrreich, die Flottenstärke der verschiedenen Seemächte zu vergleichen. Der Beittag „Die maritime Rüstung der Welt" von Korvettenkapitän Rudolf Stange in der neuesten Nummer der „I11 u st r i r t e n Zeitung" (3- I. Weber, Leipzig) gibt eine klare Uebersicht über die Flottenzusammensetzung und -stärke der führenden Staaten. An der Hand von Statistiken und zahlreichen Jllu»> ftrationen gewinnt man ein Bild von den Rüstungen zur See, und man begreift, welch weittragende Bedeutung die für 1935 vorgesehene Seemächte- konferenz für alle beteiligten Staaten haben wird.


