Ausgabe 
15.7.1935
 
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Die Unruhen in Selsast

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Or. Ley über die Grundlagen der Gemeindepolitik.

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Geschichte des deutschen Bauerntums muß m orga- > Schafsen^vor

Tue mehr für Deine Zähne: pflege Sie mit Chlorodont!

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tun gewesen! Und das nennt sich in Litauen Recht­sprechung!

Bringen es die Memelgaranten, die sich rühmen, die ersten Kulturnationen der Welt zu fein, tatsäch- lich fertig, diesem europäischen Skandal auch wei­terhin tatenlos zuzusehen?

Opfer litauischeuLustizmordes

Gegen ärztliche Anweisung erst in hoff­nungslosem Zustand zur Operation eingeliefert.

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Oie Zubiläumstruppenparade in England.

London, 13. Juli. (WB.) Bei prachtvollem Wetter nahm der König am Samstagvormittag

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so schloß er, in der Politik und im politischen Leben ist alle Halbheit des Teufels. Mit diesem Richtspruch werden Sie alle Schwierigkeiten überwinden und stets den rechten Weg gehen.

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Gauleiter Sprenger auf dem Schliher- länder Trachten- und Heimatfest.

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Mitarbeit des Volkes im nationalsozialistischen Staat

Die britischen Frontkämpfer in Berlin.

Herzliches Willkommen in der Reichshauptstadt/

Menschenmassen nicht gestört haben, ist es auch zu keinen Zusammenstößen der erregten memellän­dischen Bevölkerung, insbesondere der Bauernschaft, mit den litauischen Elementen gekommen. Zu dem Begräbnis waren Hunderte von Fahrzeugen er­schienen. Der eindrucksvolle Begräbniszug war mehrere Kilometer lang.

Die Erregung in der memelländischen Bevölke­rung über den Fall Schirrmann ist um so größer, als nunmehr bekannt geworden ist, daß die in dem

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auf dem Truppenübungsplatz Alderhot die Truppenparade über einen Teil der englischen Ar­mee ab. Trotz der glühenden Hitze das Thermometer erreichte im Laufe des Tages 29 Grad im Schatten hatten sich 50 000 Zuschauer eingefunden, die den König, die Kömain und die königliche Familie jubelnd begrüßten. 2ln dem Vor­beimarsch, oer sich unter dem klingenden Spiel zahl­reicher Militärkapellen vollzog, nahmen 9 0 0 0 Mann allerWaffengattunaen teil: Feld­artillerie mit Pferd-, Maultier- und Traktorenbe­spannung, Kavallerie, Pioniere mit Pontons, das Signalkorps mit Funkentelegraphenlastwagen, Mo­torradfahrer, Garde- und Linieninfanterie, schwere Artillerie, schwere und leichte Tanks, Luftabwehr­geschütze und Scheinwerferabteilungen. Nach Beendi- aung Des Vorbeimarsches versammelten sich die Fahnenträger vor der königlichen Tribüne, und die eindrucksvolle Veranstaltung fand mit einem fachen Hurra auf den König ihren Abschluß.

tag trat eine Entspannung ein, und um Mitter­nacht herrschte völlige Ruhe.

Die Verlustliste der dreitägigen Unruhen ist hoch. Fünf Personen, darunter eine Frau, haben den Tod gefunden. 43 liegen mit Schußwunden im Krankenhaus und 32 mit anderen Verletzungen. In der Yorkstraße sind 12 Häuser in Brand gesteckt und 38 zerstört oder be­schädigt worden. Im Süd-Bezirk wurde ein Kauf­laden niedergebrannt und zwei Läden ausgeplündert und zerstört.

Austaudsjugeud besucht Deutschland.

Mit dem Dampfer ,La Coruna" der Hamburg- Süd trafen 102 jungen aus Brasilienund sechs aus Teneriffa m Hamburg ein, um am Deutfchlandslager der HI. teilzunehmen. Oberbannführer Oerzen begrüßte die Jungen im Namen der Reichsjugendführung und gab feiner Freude darüber Ausdruck, daß sie so zahlreich dem Rufe des neuen Deutschland gefolgt seien. Ab- schließend nahm der Leiter des Transportes, Dr. N e u b e r t, das Wort und gab eine kurze Schilde- rung der Reise und schloß mit dem Gelöbnis, daß alle dem neuen Deutschland Adolf Hitlers un- verbrüchliche Treue auch draußen im Auslande be- wahren würden. Die Jungen blieben in der Nacht auf dem JugendherbergsschiffHein Godenwind", um dann im Deutschlandlager mit den bereits vor ihnen eingetroffenen Kameraden zusammenzutreffen.

schiede bestehen. Diese Ansicht war falsch und gegen die Gesetze der Natur. Heute ist das Ziel, Arbeit­geber und Arbeitnehmer zusammenzuführen, er­reicht. Früher gab es 61 verschiedene Verbände, heute nur noch Die Deutsche Arbeitsfront. Heute ist jeder deutsche Betrieb eine Ganzheit und eine Einheit. Dies gibt es in der ganzen Welt sonst nirgends. Wir dürfen unsere Kräfte nicht zersplittern in inneren Kämpfen, sondern müssen Zusammenhalten für den außen­politischen Kampf. Wir erklären: Betrieb und

Gemeinde sind eine Einheit. Wir kön­nen uns wohl über Einzelfragen unterhalten, und auch Verbesserungsvorschläge anhören, aber der Grundgedanke, die Einheit, muß bestehen bleiben.

Die natürlichste, gottgegebene Einheit ist die Familie, die die Aufgabe hat. für Die Fort- Pflanzung der Rasse zu sorgen. Die zweite Einheit ist der Betrieb, der das tägliche Brot geben soll, die dritte Einheit ist die Gemeinde, die die Einheit des politischen Lebens darstellen soll. Das sind die drei Urzell en des Volkes und des Staates, und wir lassen sie von niemanden antasten oder zerstören. Der Marxismus riß das Leben auseinander, der Nationalsozialismus baut es auf in der Gemeinschaft, im Zusammenleben. Jedes Einzelwesen kann sein Schicksal nur in der Gemeinschaft meistem. Es gibt keine Unterschiede in der Konfession. Für jeden gilt nur die Frage: Willst du mit uns kämpfen als Kamerad in der Gemeinschaft? Dr. Ley schloß mit einem Sieg-Heil auf den Führer und Reichskanzler seine von den Versammelten mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen.

Auf einer Tagung am Sonntagvormittag sprach Hauptamtsleiter Schön überSinn, Zweck und Aufbau der Aemter für Kommunalpolitik" und Reichsleiter Fiehler überDie Aufgaben der Aemter für Kommunalpolitik in der kommenden Zeit".

der Arbeiter war Ware auf dem Markt und die Bürger waren eine Gesellschaft, die dem König und dem Heer gegenüber fast ausschließlich kritisch und zersetzend wirkten. Hier sei auch gleich gesagt, was Hitler in seinem BuchMein Kampf" erwähnt daß dynastisches Empfinden kein Nationalgefühl ist. Es kann sogar, wie in Frankreich 1789 und in Oesterreich, in schroffstem Gegensatz dazu stehen. Der Landesbauernführer bat Die Mitglieder Des Landesbauernthings, sich diese Gedanken anzueig­nen, Damit sie für alle Zeit Die Grundlage für ihr - - " : Augen hätten. Merken Sie sich das eine,

bete.

Der Führer sandte nachstehendes Tele- gram an Reichsminister Darr6:Lieber Partei­genosse Darrt*. Nehmen Sie zu Ihrem heutigen Ge­burtstag meinen herzlichen Glückwunsch entgegen, verbunden mit meinem aufrichtigen Dank für Ihre geschichtliche Arbeit am deutschen Bauerntum. Gez. Adolf Hitler." Reichsminister Dr. Goebbels sandte an Reichsminister Darrt* fol­gendes Glückwunschtelegramm:Lieber Parteigenofft Darr6. Zu Ihrem 40. Geburtstage übersende ich Ihnen meine aufrichtigsten und herzlichsten Glück­wünsche für das große Aufbauwerk, das Sie auf Der Grundlage von Blut und Boden durchgeführt haben. Möge es Ihnen vergönnt fein, noch viele Jahre dem Führer in Treue zu Dienen. Mit Heil-Hitler Ihr Dr. Goebbels."

sprach über Den Werdegang und Das Sern Des ge­tarnten Deutschen Bauerntums. Die Deutsche Agrar- politik ist keine rein wirtschaftliche Frage, fonDern bestimmt das ganze Lebern der Nation, ist also in erster Linie sozialer Art. Beoolkerungspoli- tische und Rassenftagen spielen dabei eine ungeheure Rolle. An Hand vorgeschichtlicher jMtiungen urtb Ausgrabungen in vielen Teilen Deutschlands, die Kenntnis geben von bäuerlicher Kultur und Reli- An läßt sich di° Richtigkeit der durch Slbolf fiitler und seinen Reichsbauernführer Darrt* geführten nationalsozialistischen Bauernpolitik beweisen. Die

nisch-rassischer Bettachtung des Volkscharakters und der Volksseele die Ursachen und die Zusammen­hänge feststellen, die das deutsche Bauerntum im Laufe der Zeit aus seiner ihm wesenseigenen Bahn zu werfen versucht haben. Das Bismarckreich war kein Nattonalstaat. Der Bauer galt in der Stadt nur als bummer Tölpel unb als Grobian,

deutschen Menschen hat ihn abgelöst. Adolf Hit­ler will auch heute den Einzelnen als frei­willigen Gefolgsmann haben."

Am Sonntag früh erklangen in allen Dörfern des Schlitzerlandes die Weckrufe der Feuer­weh r k a p e l l e n. Um 5.30 Uhr früh traten bereits die Mitglieder der Schützenvereine in den Wettstreit um die Königswürde. Gauleiter und ßanbesjägermeifter ©prenger überreichte persönlich dem neuen Schützenkönig die Königs­kette. Sonderzüge aus Frankfurt, Gießen und Fulda brachten Taufende von Besuchern herbei, die Zeugen des großen Trachtenfestzuges waren, der Szenen aus Dem bäuerlichen Leben, nach Jahreszeiten georbnet, barstellte. Anschließend fanb eine große Kunb gebung b er NSDAP, mit Kreisleiter und Landesobmann der Landes­bauernschaft Seipel als Redner statt. Em Volksfest und eine großartige Bürgende- leuchtung beschlossen Das schöne Fest, dessen musikalischer Teil von dem Musikkorps der Lan­despolizei Darmstadt bestritten wurde.

Tilsit, 13. Juli. (DNB.) Das Kirchdorf P l i ck e n (Kreis Memel), in dem Der in dem litauischen Zuchthaus verstorbene Schi------

als Lehrer angestellt war, hat noch nte Begräbnis gesehen wie am 12. Juli. Von nah und fern waren Tausende von Memelländern zusam- mengeftrömt, um den beliebten unb überall ge­achteten Lehrer, bessen Tob auf bas Ver­halten Der litauischen BehörDen z u - rückgeführt wirb, bas letzte Geleit zu geben. Wo Die litauischen Polizeiorgane Den Zustrom Der

Giedingsehre."

Weihe einer niederdeutschen Thingstätte.

DIDenburg, 13. Juli. (DNB.) Die von Der NS.-Kulturgemeinde auf Anregung Des Reichs- ftatthalters Röver zur Erinnerung an Den denk- würDigen Freiheitskampf Der Stebinger Bauern ber Altenesch geschaffene niederbeutsche KultstätteSte* bingsehre" auf bem Bockholzberg in der Nähe von Gruppenbühren wurde am Samstag in Anwesen­heit von über 10 000 Menschen aus allen Teilen Niedersachsens feierlich eingewecht.

Nach bem Einzug ber vielen hundert Fahnen der Bewegung hielt Gauleiter Röver die Weihe- rede, in der er u. a. ausführte: Wir begehen eine feierliche Stunde auf einer alten Kultstätte unse­rer Altvorberen. Hier unten an ber Weser in Der Schlacht bei Altenesch geschah im Jahre 1234 bas Grausame, baß beutsches Blut durch Deutsche vergossen würbe. Stebingsehre oll uns jebes Jahr hier versammelt sehen, barmt wir aus der Vergangenheit die Kraft und den Mut schöpfen, unbeirrbar bem Ziele Adolf Hitlers nachzustreben. Stebingsehre soll ein leuchtenbes Fanal fein, ein Mahnruf an den deutschen Men­schen, einzutreten für die Ehre unb die Freiheit des Blutes und des Lebens unserer deutschen Na­tion, wie einst die Stedinger Bauern chr Blut gaben für ihre Ueberzeugung unb ihr Volkstum.

Der Reichsamtsleiter ber NS.-Kulturgemeinbe Dr. Stang erklärte: Die Thingstätte solle e l n Mark st ein einer neuen beutschen Ku- turentwicklung, eines neuen Volkswillens fein, der das Andenken ber vor 700 Jahren hier ür ihre Ehre unb für ihr Recht gefallenen Ste- binger Bauern ehren soll. Alfteb Rosenberg Hab­ben ©runbftein zu biefer Stätte gelegt. In seinem Geiste sei bicfes Werk begonnen worden, und in seinem Geiste soll es fortgeführt und gepflegt werden. Die plattdeutsche Aufführung des Fest­spielesDe Stedinge", an der 300 Mitwirkende beteiligt waren, beschloß die Kundgebung.

40. Geburtstag des Reichsministers Darre. Glückwunschtelegramm des Führers.

Berlin, 15. Juli. (DNB.) Reichsbauernführer Reichsminister R. Walcher Darre beging am 14. Juli 1935 feinen 40. Geburtsag. In den mehr als zwei Jahren feiner Tätigkeit als Reichsminister unb Reichsbauernführer hat er in ber gesamten beutfcfjen Landwirtschaft nationalsozial i st i- ch e s Gedankengut umfassend in b i e lat umgefegt. Die Erbhof-Gesetzgebung, biß Ent- schuldung des Bodens, die Neuschöpfung des Bau­erntums und die Sicherstellung der Ernährung aus eigenem Boden sind in erster Linie fein Werk. Die Voraussetzungen für die schnelle und erfolgreiche Inangriffnahme dieses gewaltigen Reformprogram­mes schuf er vorher in dreijähriger, zäher, von ber großen Oeffentlichkeit kaum bemerkter Arbeit als Reichsleiter des A g r a r p o l 11 i f ch e n Apparates der NSDAP., den er selbst am ' 1. August 1930 auf Anordnung des Führers grün-

von lebhaftem Beifall begrüßt, führte bann u. a. aus: Die Geschichte des deutschen Volkes sei im Kern eine Geschichte des deutschen Bau­erntums. Darum sei seine Erhaltung die Grund- forberung des nationalsozialistischen Staates, denn es stehe als völkererh«ltende Kraft der oölkerrnorbenden Seelenhalnmg der Großstadt gegenüber. Die Geschichte lehre auch, daß die besten Männer aller Staatsformen, auch jene bedeutenden Menschen, die großen Dynastien zur Seite standen, in erster ober zweiter Generation von Bauern kommen. So bilde der vom Reichsbauernführer R. Walther Darrs in schöpferischer Erkenntnis her- ausgestellte Gedanke von Blut und Boden die Grundlage für die Entwicklung unseres ganzen Volkes.Darum, Bauernführer", so wandte sich Der Gauleiter an die Mitglieder des Things,müssen Sie in diesem Gedanken bas Leitmotiv für ihre Arbeit sehen und Ihren Bauern die Erkenntnis vermitteln, daß chre Arbeit wohl schwer und hart ist, aber feine Bürde, sondern edles unb stol - z e s Werk im Dienste für bas Volk in Gegenwart und Zukunft." Der Gauleiter befaßte sich bann mit den Widerständen, die heute noch dem nationalsozialistischen Gedankengut von reaktionärer und jüdischer Seite entaegenbracht werden. Die Reaktion habe gar keine Ursache, heute ihr Haupt zu erheben und in völliger Unkenntnis des nationalsozialistischen Wesens monarchistische Gedanken wieder aufleben zu lassen, denn viele Monarchien verdankten chre Krönung einem schmählichen Landesverrat, wie die Zeit Napo­leons I. beweise. Die Lösung ber Judenfrage sei lediglich Durch Erziehung des einzelnen Menschen zu erreichen. Auf wirtschaftlichem Gebiet geschehe das in hervorragendem Maße durch Maßnahmen, wie sie Der Reichsnährstand mit der Marktregelung ergriffen hat. Der Kampf um Blut und Boden sei ein Kampf, Der erst von unseren Nachkommen rest. los zu Ende geführte werde, und Der darum von jedem Bauernführer verlange, daß er feine Hand­lungen sorgfältig in Dieser Erknntnis ausrichte.- Nach Dem Staffelschwur:Wenn alle untreu wer- den so bleiben wir doch treu", und dem Horst- Wessel-Lied schloß Pg. Geiß Das Landesbauern.

litauischen Zuchthaus befindlichen memelländi­schen Kameraden des Schirrmann sofort nach seinem Tode bei der Zuchthausoerwal- iung den Antrag gestellt haben, an der Leiche des Freundes eine stille Andacht gb- halten zu Dürfen. Die litauische Zuchthausverwal- tung hat selbst Diese Bitte rücksichtslos abgeschla­gen unb es auch abgelehnt, bie zuständigen Rechtsanwälte zu benachrichtigen. Ferner ist be-I Bad Schandau, 14. Juli. (DNB.) Im Rah- fannt geworden, daß Schirrmann in bem 3ud)t- men &er Tagung ber Leiter bes Reichsamtes unb Haus in Mariampol etwa 14 Tage Cranf öcr Tauämter für Kommunalpolitik ber NSDAP, gewesen ist und der zuständige Arzt von vorn- sprach Oberbürgermeister Dr. Dr. Weidemann herein Die sofortige Ueberf ührung nach (Halle) überSelbstverwaltung im nationalsoziali- Kown^o zwecks Operation angeorbnet fischen Führerstaat". Der Hauptstellenleiter für hatte. Die litauische Gefängnisverwaltung hat bie- Sieolungswesen, Stäbtebau und Arbeitsbeschaffung sen Antrag a b g e l e h n t. Der Arzt hat Darauf in ber Keichsleitung Der NSDAP. Pg. Harbers BefchwerDe eingelegt. Der Kranke ift erst abtrans- erstattete Bericht über Die vordringlichen Aufgaben portiert worden, als er sich in einem beroufctlofen, fDmmuna[er Siedlungspolitik. Auf einem Kamerad- also völlig hoffnungslosen Zu st and be- schaftsabend hielt Reichsorganisationsleiter Dr. Ley fanb. Als man ihn auf den Operationstisch legen eine ^de, in ber er barauf hinwies, baß im national- wollte, war er bereits verschieden. Der sozialistischen Staat auch bie kleinste Zelle bes Staa- ganze Fall stellt eine furchtbare Anklage gegen Die tß5, bic ©cmeinDe, neu aufgebaut werbe. Frü- litauische Herrschaft bar. Man Darf niemals Dabei Gemeinbe nur Die Stelle gewesen, die

vergessen, Daß Schirrmann völlig unschuldig auszuführen hatte, was von oben, vomgrü- ab geurteilt worben ist unb Daß Der litauische nen aus, angeorbnet worben sei. Im national» Anwalt bei seiner Verteibigung feststellte, baß we- ozialistischen Staat werbe das Volk zu aller der der Staatsanwalt noch der Vorsitzende ober Hoheit herangezogen. Nichts ist gefährlicher ein Zeuge im Laufe bes mehrtägigen Prozesses cür einen Staat, als wenn sich feine Menschen hei­l' e n Namen des Lehrers S chir r ma nn fühlen und sich überflüssig Vorkommen. Wenn auch nur mit einem Wort erwähnt hatte. in einem Staat Meckerei unb Kritik herrschen, bann Dennoch wurde dieser Angeklagte ohne jede B e- fommt e5 daher, daß diese Menschen noch weisaufnahme zu vier Jahren Z u ch t 'feine Aufgaben haben und keine 23er- Haus verurteilt und dieses Schandurteil oC5 antroortung tragen. Wir vermeiden diese Kriegsgerichts hat das Oberste Gericht in Litauen Fehler und sagen jedem Volksgenossen: F a ß s e l b st sogar bestätigt. |mit an und übernimm eine Aufgabe.

Wir regieren mit dem Volke, unb zwar nach natür­lichen Gesetzen. Der Nationalsozialismus soll Ein­zug in jebe Gemeinbe halten. Das zu erreichen, ift weit mehr als einen Etat in Drbnung zu halten. Gemeindepolitik in unserem Sinne heißt, in bie unter st e Zelle des StaatesLebenhin- einbringen unb alle Mitbürger zur Mitarbeit heranziehen. Das Ziel ber Gemeinbe muß fein, a l s eine Ganzheit bazustehen.

Wir müssen ein Volk werben. Eine Verbrude- rung zwischen Unternehmer und Arbeit­nehmer war früher undenkbar. Alle glaubten, daß es Gottes Wille fei, daß diese Klassenunter.

London, 16. Juli (DNB. Funkspruch). In fast (Nordirland) blieb die Lage auch am Sonntag ernst. Die Ausschreitungen, in deren Mittelpunkt bie Porkstraße geftanben hatte, griffen auf ein Viertel im ©üben der Stadt über und auch hier kam es vielfach zu Schießereien, Brand st iftun- ?en und Plünderungen. Die Polizei, die urch Panzerwagen verstärkt worden war, nahm zahlreiche Verhaftungen vor. Am Abend bes ©onn-

Berlin, 14. Juli. (DNB.) Am Sonntagnach- mittag trafen fünf Mitglieber der British Legion, des größten englischen Frontkämpferverbanbes, m Berlin ein. Bereits um 6 Uhr war ber Bahnsteig auf bem Bahnhof Friebrichsstraße von Anaehörigen ber Frontkärnpferbünbe und der nationalsozialisti­schen Gliederungen, sowie zahlreicher deutscher Frontkämpfer und Mitglieder der englischen Ko- lonie dicht besetzt.

Die Menge begrüßte die englischen Frontkämpfer mit Heilrufen und dem deutschen Gruß. Die Deutschen Abordnungen hießen ihre englischen Ka- meraöen herzlich in ber Reichshauptstabt willkom-

kommen Der Führer der englischen Abordnung,. , _ , .... .

Matar F W C F e t h e r st o n e - G o d l e y , (LPD.) Schlitz, 14. Juli. Das diechahrige stellte darauf seine Landsleute vor. Dor bem Bahn- Trachtenfest m ber alten Burgenftabt Schlitz war Hof stand die Menge Kopf an Kopf. Mit erho- ein ©piegelbilb altubertommenen Brauchtums ber bener Hand grüßten die Deutschen, unter denen trachtentreuen Bewohnerschaft des Schlitz er- sich sehr viele ^Frontkämpfer mit Orden und Ehren- land es. Das Trachtenfest war mit einer Schau zeichen befanden, die englischen Gäste, die ebenfalls des feit Jahrhunderten bodenständigen Hand-, Ihre Orden unb Kriesauszeichnungen angelegt hat- werk s u n b G c ro er b e s , der weltbekannten ten Sichtlich bewegt bankten die englischen Front- und geschätzten Leinenwebereien, Seidenherstellung, kämpfer für diese überaus herzliche Aufnahme, die Töpfereien, Brauereien und Wurstfabrikation ver- ihnen von der Bevölkerung der Reichshauptstadt dunden.

bereitet wurde. . ... e .rhnf (Sauleifer Sprenger

Die englischen Gaste nahmen im Hotel Kaiserhos TrnAto«. unb

als Gäste der deutschen Frontkämpferbunde Woh- eröffnete auf dem Marktplatz das Trachten- und nuna 3m^gmPfangI?aum öes Hotels hieß der Heimatfest mit einer Ansprache vor allen ©liebe- ReiZsführer be/NSKOD. Dberlinbober, bie rungen ber Partei. Er stellte die Forderung des SLZKMS«Ä »JWVWÄ« * «"«* wSEÄ»! 'm«

Kameradschastsessen englischer unö ^ßraus unb UTnrife die geleistete Arbeit ber Partei, deutscher Frontkämpfer in Kalkutta b^ampf um bie

Kalkutta, 14. Juli. (DNB.) Anläßlich des englischen Frontkämpferbesuches in Berlin vereinig- ten sich am Samstag 52 englische und deutsche (21^ 1

Frontkämpfer im Deutschen Club in Kal- tutta zu einem Kameradschaftsessen. Zu Beginn ber Zusammenkunft wurde mit einer Mmute Des Trachtenfestes fand auch ein von

Schweigens ber ©efal len en geb acht, nach- L^eLauernschaft einberufene5 ßanbV dem Trinkspruche auf Den Führer und auf ben W- . Schlitz unter bem Vorsitz bes

lischen König ausgebracht worben waren Der P n Vadenrod statt,

deutsche Generalkonsul führte aus, baß bie aus ge- -P0- meinfamem Fronterlebnis erwachsene g e g enf ei- LandeSbauernfÜhrer Or. WagNSr tige Achtung und Kameradschaft die' alten Soldaten zu den natürlichen und ehrlichen Vorkämpfern für Frieden und Verständigung unter den Völkern mache. Der Vertreter der englischen Front­kämpfer sprach von der Bewunderung, Die ihn unD seine KameraDen für Das Deutsche Heer und seine Führung im Weltkriege noch heute erfülle. Be­grüßungstelegramme wurden an ben Führer und an den Prinzen von Wales abgesandt.