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Vereins. ,, ,, ,
Der Abend hielt die sehr zahlreich versammelten Vereinsmitglieder noch recht lange zusammen und verlief in gewohnter Einmütigkeit.
Schulfeste in den Schulen.
Der Reichserziehungsminister sagt in einer Anordnung: Ich habe nichts dagegen einzuwenden, daß fernerhin Schulfeste in den Räumen der höheren Schulen abgehalten werden, sofern hierbei kein Alkohol verschenkt und nicht geraucht wird und im übrigen die in Betracht kommenden gesetzlichen und polizeilichen Vorschriften beachtet werden.
Oberprimaner und SA.-Oienst.
Der Reichs- und Preußische Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung teilt mit. Die Oberste SA.-Führung und die Reichsfuhrung SS. haben auf meine Anregung angeordnet, daß die Oberprimaner der höheren Schulen, die der SA. und SS. angehören, im letzten Schulhalbjahr vor der Reifeprüfung auf Antrag vom Dienst befreit werden. Ich ersuche dafür Sorge zu tragen, daß künftig die in Betracht kommenden Oberprimaner zu gegebener Zeit auf diese Anordnung aufmerksam gemacht werden. ______________
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Montags.
Neuer Schwimmkurs für Frauen und Männer gemeinsam! Von 18 bis 19.30 Uhr in der Badeanstalt des Männerbadeoereins.
Reiten. Von 21 bis 22 Uhr, Reitschule Schömbs, Brandplatz.
Tennis. Von 18 bis 20 Uhr, Tennisplätze am Schützenhaus.
Dienstags.
Fröhlicher Sport- und Spielbetrieb, für Frauen und Männev gemeinsam. Don 19 bis 21 Uhr, Universitätssportplatz am Kugelberg.
Reiten. Von 21 bis 22 Uhr, Reitschule Schömbs, Brandplatz.
Mittwochs.
Schwimmen, für Frauen und Männer gemeinsam. Don 20 bis 21 Uhr, Volksbad. Von 21 bis 22 Uhr, Volksbad.
Reiten. Von 20 bis 21 Uhr, Reitschule Schömbs, Brandplatz.
Donnerstags.
Fröhliche Gymnastik und Spiele, nur für Frauen Von 20 bis 21 Uhr, für jüngere, Lyzeum, Dammstraße. Von 21 bis 22 Uhr, für ältere, Lyzeum, Dammstraße.
Freitags.
Allgemeine Körperschule, für Frauen und Männer gemeinsam. Von 20 bis 21.15 Uhr, Lyzeum, Dammstrahe.
Samstags.
Leichtathletik und Vorbereitung zum Reichssportabzeichen, für Frauen und Männer gemeinsam, von 17 bis 19 Uhr, Universitätssportplatz am Kugelberg.
Reiten. e
In der Zeit von 6.30 bis 7.30 Uhr und nachmittags können noch Reitkurse eingelegt werden. Interessenten melden sich mit Angabe der gewünschten Uebungszeiten an das Sportamt, Schanzenstraße 18.
Tennis.
Für den Tenniskurs, Montags von 18 bis 19 Uhr, oder von 19 bis 20 Uhr, können noch Teilnehmer zugelassen werden. Ferner können für Fortgeschrittene verschiedene Uebungsstunden ohne Lehrer eingerichtet werden. Anmeldungen an das Sportamt. In den Kursuskosten sind Platzbenutzung, Bälle und Schläger mit einbegriffen!
Boxen.
Auch für das Boxen werden noch Anmeldungen auf dem Sportamt entgegengenommen.
Sportkurse in Lollar.
Der erste Schwimmkursus in Lollar findet am Samstag, 22. Juni, von 16 bis 18 Uhr in der Lahn- Badeanstalt statt. Kosten 30 Pfennig mit Schwimm- unterricyt. Für die Kurse Fröhliche Gymnastik und Spiele (nur für Frauen) und Allgemeine Körperschule (für Frauen und Männer gemeinsam) werden die Zeiten noch bekanntgegeben.
Wichtig für Lungenkranke.
Die Sprechstunden der Fürsorgestelle für Lungenkranke in der Medizinischen Poliklinik finden für die Besucher aus den Landgemeinden des Kreises Gießen jeden Dienstag, von 16 bis 17 Uhr statt. Für lungenkranke Kinder finden die Sprechstunden am gleichen Tage und zu der gleichen Zeit in der Universitäts- Kinderklinik statt.
Lungenkranke und Krankheitsgefährdete, die in ärztlicher Behandlung find, bedürfen einer lieber» Weisung des Arztes in die Lungenfürsorgestelle. Unbemittelte werden unentgeltlich beraten.
Innungslade und Leuchter ausgestellt.
Aus Anlaß des Reichshandwerkertages hat die Maler-Innung Stadt und Kreis Gießen ihre neue Innungslade und Leuchter im Schaufenster des Blumengeschäftes Schneider, Seltersweg, ausgestellt, die nach alter Tradition bei allen feierlichen Anlässen innerhalb des Berufsund Jnnungslebens benutzt werden. Die Jnnungs- lade und Leuchter find in gemeinsamer Arbeit von dem Schreinermeister Georg Hainer, Bildhauer Berle und Kunstschlossermeister Scheppes, Gießen, angefertigt worden. Die Ausführung beweist, daß das Handwerk jederzeit in der Lage ist, Qualitätsarbeit herzuftellen.
Soldatenbund Gießen.
Von dem Führer des Soldatenbundes Gießen (früher Arbeitsgemeinschaft der Militär- und Regi- mentsvereine) wird uns geschrieben:
Da der Bericht über den Soldatentag am 30. Juni und über Die Namensänderung der Arbeitsgemeinschaft der Militär- und Regiments-Vereine in Soldatenbund Gießen zu mancherlei Anfragen geführt hat, wird dazu folgendes mitgeteilt:
Der neue Name „Soldatenbund" ändert nichts an dem Zweck und den Aufgaben der Vereinigung, sondern hat lediglich praktische Gründe, — Kürze und Sinngebung. Ein Zusammenhang mit dem von verschiedenen Seiten geplanten allgemei-
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.cht so sehr weit sei.
Herr Geheimrat O l t dankte für die Chruna betonte, daß besonders der Verein „Hubertus sehr nahe gestanden habe, und daß er mit gerne zusammen gewesen sei. Er führte dann weiter aus, daß der, der Weidmannsfreuden genieße, auch Pflichten gegen das Wild habe. Eingedenk dessen habe er sich 40 Jahre hindurch mit der Erforschung der Wildkrankheiten befaßt und habe 1908 eine Iagdtrophäen-Ausstellung in Darmstadt mit über 100 Präparaten, die sich auf Wildkrankheiten bezogen, beschickt. Hierdurch sei der Anstoß zur Grün- duna des ersten Institutes für Jagdkunde gegeben worden. Mit der Leitung dieses in Berlin-Zehlen- dors bestehenden Institutes, Herrn Geheimrat Dr. Ströse, arbeite er nach gemeinschaftlichem Plan jaadkundlich zusammen. Die Ergebnisse dieser Tätigkeit hätten zum Teil in dem durch den Herrn Reichsjägermeister Ministerpräsidenten Göring geschaffenen Jagdgesetz ihren Niederschlag gefunden. So sei z. B. heute jeder Jäger verpflichtet, über das Auftreten von Seuchen unter dem Wild dem Kreisjägermeister zu berichten. Er gab bekannt, daß er in Mainz ein zweites Institut für Jagdkunde gründe und ehrenamtlich leiten werde, das staatlichen Charakter hätte. Der Landesjägermeister, Reichsstatthalter Sprenger, hätte in einem Schreiben gesagt, daß Olt dadurch die Ziele verwirklichen helfe, die der Herr Reichsjägermeister durch Schaffung des neuen Jagdrechtes und den Zusammenschluß der gesamten deutschen Jägerschaft gesteckt habe, und daß mit weitgehender Unterstützung gerechnet werden könne.
Die Einrichtung des Institutes sei so weit vor- Öritten, daß vom 1. Juli 1935 ab Fälle von krantheiten zur Untersuchung auf die Todesursachen eingeschickt werden könnten und Rat zur Unterdrückung von Wildseuchen gegeben würde. Er schloß seine Worte mit den besten Wünschen für das weitere Wachsen, Blühen und Gedeihen des
nen Soldatenbund besteht nicht. Das Eigenleben der Kameradschaften und Vereine soll nicht beeinträchtigt, sondern gefördert werden. Der Soldatenbund Gießen soll, wie bisher, die einheitliche Vertretung der angeschlossenen Verbände bzw. Kameradschaften bei Verhandlungen im gemeinsamen Interesse und die einheitliche Führung bei gemeinsamen Veranstaltungen und Auftreten bleiben. Er soll der verkörperte gemeinsame Wille zur Kameradschaft und zum Soldatentum im Dienste unseres Volkes und feines Führers fein.
Sternfahrt zum Reichshandwerkertag.
250 Schreiner passieren Gießen.
Heute morgen gegen 7.30 Uhr trafen von Marburg her etwa 250 Schreinerdesellen auf ihren Fahrrädern in unserer Stadt ein, die sich gegenwärtig auf einer Fahrt zum Reichshandwerkertag in Frankfurt befinden. Die jungen Handwerker, die an dieser Sternfahrt teilnehmen, kamen zum großen Teil von her Wasserkante, von Hamburg und Kiel, aus Mecklenburg und Oldenburg usw. Auf der Fahrt stießen aus den Orten, die sie berührten, immer neue Berufskameraden hinzu, so daß heute morgen eine stattliche Anzahl Junghandwerker in unserer Stadt Station machte. Fröhlich und guter Dinge, jeder das notwendige Gepäck auf das Rad geschnallt, kamen sie hier an. Im Caf6 Leib hatte die hiesige Schreiner-Innung auf ihre Kosten ein kräftiges Frühstück oorbereiten lassen, das aus einem gehörigen Stück Wurst, aus Brötchen und Kaffee bestand. Ebenso guter Dinge wie sie tarnen, zogen die Gesellen gegen 8.30 Uhr wieder fort, um nun auf direktem Weg über Bad-Nauheim und Friedberg nach Frankfurt zu fahren und dort an den Kundgebungen des deutschen Handwerks teilzunehmen.
Wehrdienst und Kinderermäßigungen.
Erlaß des Reichsfinanzministers.
Der Reichsfinanzminister hat eine Verfügung er- lassen, in der es u. a. heißt: Nach der Lohnsteuer- Durchführungs-Verordnung wird Lohnsteuerpflichtigen für minderjährige Kinder, die sich als Ar- beitsdienstwillige im Freiwilligen Arbeitsdienst auf- halten, die Kinderermäßigung gewährt. Das gleiche gilt für die minderjährigen Kinder von Lohnsteuer- pflichtigen, die sich bei der Wehrmacht zur Ausbildung befinden. Die Regelung gilt nicht nur für die Lohnsteuer, sondern auch für veranlagte Einkommensteuer, und zwar ohne Rücksicht darauf, aus welchen Einkunftsarten der Steuerpflichtige Einkünfte bezieht. Den in der Berufsausbildung befind- lichen volljährigen Kindern stehen volljährige Kinder gleich, die sich als Arbeitsdienftwillige (bis zum außerplanmäßigen Truppführer einschließlich) im Freiwilligen Arbeitsdienst oder in der Ausbildung bei der Wehrmacht befinoen, solange sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. In der Ausbildung bei Der Wehrmacht befinden sich Fahnenjunker bis zum Oberfähnrich einschließlich und die anderen Wehrmachtsangehörigen bis zum Gefreiten einschließlich.
Gießener Wochenmarktpreije.
* Gießen, 15. Juni. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,50 bis 1,55 Mark, Landbutter 1,40 bis 1,42, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 5 bis 10, Eier (inländische) 9, Wirsing (grün), das Pfund 10 bis 12, Gelbe Rüben, Bündel 10 bis 15, Rote Rüben, das Pfund 10 bis 12, Spinat 15 bis 20, Römifchkohl 12 bis 15, Bohnen (grün) 40 bis 60, Suppenspargel 20 bis 25, Spargel 1. Klaffe 40 bis 50, Erbsen 30 bis 40, Mischgemüse 12 bis 15, *" taten 50 bis 60, Zwiebeln 20, Schwarzwurzeln ö, Rhabarber 8 bis 12, Kartoffeln (alte) 4V2 Pf., der Zentner 3,50 bis 4 Mark, neue, das Pfund 18 bis 20 Pf., Aepfel 70, Kirschen 50 bis 60, Erdbeeren 75, 90 Pf. bis 1,20 Mark, Nüsse 50 Pf., junge Hähne 1 bis 1,10 Mark, Suppenhühner 70 bis 85 Pf., Tauben, das Stück 60, Blumenkohl 10 bis 70, Salat 5 bis 10, 3 Stück 20, Salatgurken, das Stück 30 bis 45, Oberkohlrabi 8 bis 12, Lauch 5 bis 10, Suppengrün 5, Rettich 10 bis 15, Radieschen 8 bis 10 Pf.
Vornotizen.
— TageskalenderfürSamstag. DAF., Amt für Berufserziehung, Wirtschaftsgruppe Tabak- industrie: 16 Uhr im Kaufmännischen Veremshaus, Wernerwall, Vortrag über „Entstehung und Verarbeitung des Tabaks". — NSG. „Kraft durch Freude": 17 bis 19 Uhr Leichtathletik auf dem Universitätssportplatz Am Kugelberg. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Frischer Wind aus Kanada . - Oberhessische Viehversicherungsanstalt a. ©.: 15 Uhr im Restaurant Faulstich Mitgliederversammlung. — Wasser-Ski: 17 Uhr Besprechung aller bisherigen Teilnehmer in der Müllerschen Badeanstalt.
— Tageskalender für Sonntag. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Frischer Wind aus Ka- naba". — Oberhessischer Kunstverein (Turmhaus am Brandplatz): 11 bis 13 Uhr Ausstellung Christian Rohlfs-Hagen. — Schützenverein Gießen e.V.: 8 bis
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Abschiedsehrung
für Geheimrat Professor Or. Olt.
Am Mittwoch veranstaltete, wie man uns berichtet, der „Hubertus", Verein weidgerechter Jäger, Gießen, eine würdiae Abschiedsfeier für fein Mit- glied, den allseits bekannten und geschätzten nun von Gießen scheidenden Herrn Geh. Med.-Rat Pros. Dr. Olt. Das Vereinslokal im „Hessischen Hof" war entsprechend festlich ausgeschmückt, zlls lieber« raschung war ein Oelbild von dem Scheidenden aufgehängt, das ihn ganz vortrefflich roiebergab. Hergestellt war das Bild durch den in Gießen bekannten Maler H a g e n a u e r.
Der Vereinssührer begrüßte Herrn Geheimrat Olt und gedachte feiner besonderen Verdienste um den Verein. Er betonte dabei, daß es gar nicht möglich sei, sie alle kurz zusammenzufassen. Er erwähne nur die von ihm gehaltenen lehrreichen Vorträge, seine Arbeit bei den Geweihausstellungen, feine Beratung der Mitglieder in allen Einzelfällen, wenn es sich um Seuchen oder sonstige Erkrankungen des Wildes gehandelt habe usw. Wie er dann auch überhaupt stets zur Verfügung gestanden habe, wenn der Ruf an ihn ergangen sei. Im besonderen betonte der Redner, daß er den Geist des Vereins von Anfang an richtia verstanden und die Förderung des Vereins auch dadurch oorgetrieben habe, daß er die Arbeit des „Hubertus" in anderen Kreisen stets vertreten und bekanntgemacht habe. Für alle diese Verdienste drücke der Verein seinen Dank dadurch aus, daß er Herrn Geheimrat O l t au seinem Ehrenmitglied ernenne. Der Vereinsführer wünschte dem Scheidenden für die Zukunft alles Gute und gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Verbindung mit dem Verein in alter Weife er-
Von der Schönheit der deutschen Heimat und von ihrer Erhaltung und Pflege berichten in Bild und Wort die folgenden reich bebilderten Bucher:
Waldweben.Die Lebensgemeinschaft des deutschen Waldes in Bildern. 150 eigene Naturaufnahmen aus dem Tiei- und Pflanzenleben des heimatlichen Waldes mit Einführungstext von K. Gerhard und G. Wolff.....Leinen RM. 4.80
Belauschtes Leben. Kleine Kreatur in Wasser, Busch und Halm von K. O. Bartels. 164 Naturaufnahmen aus dem Leben der niederen Tierwelt mit erläuternden Bildunterschriften, Namensangaben und ausführlichem Text. Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. P. Deegener. Universität Berlin. Kartoniert RM. 3.90, gebunden RM. 4.80
18 Uhr großes Volkspreisschießen auf den Ständen des Schützenoereins. — Turnverein von 1846: 16 Uhr Familienzufammenkunft auf der Karlsruhe.
— Sommerspielzeit im Stadttheater Gießen. Wer einmal von Herzen lachen will ober herzbefreiendes Lachen lernen möchte, dem bietet sich im „Hochtouristen" beste Gelegenheit. Der Schwank „Der Hochtourist" von Kraatz und Neal kommt am Mittwoch, 19. Juni, als nächste Vorstellung der sommerlichen Spielzeit im Stadttheater unter Kurt L Ü p k e 5 Spielleitung zur Aufführung.
— Gemeinschaftlicher Waldausflug der Fünfziger-Vereiniyungen. Sämtliche Gießener Fünfziaer-Vereinigungen unternehmen am Sonntag, 14. Juli, einen gemeinschaftlichen Waldausflug zum Ludwigsbrunnen. Eine Besprechung der Führer der verschiedenen Vereinigungen wird am Mittwoch, 19. Juni, in der Bahnhossgast- ftätte abgehalten. Auf die heutige Anzeige sei besonders hingewiesen.
— Deutsches Rotes Kreuz Gießen. Am kommenden Mittwoch im Hörsaal des Vhysio- logischen Instituts, Friedrichstraße, Mitglieoerver- sammluna. Näheres in der heutigen Anzeige.
— Militärkonzert im Schützenhaus. Aus Anlaß des vom Schützenverein Gießen veranstalteten Gruppen- und Volkspreis-Schießens findet am morgigen Sonntag im Schützenhaus ein Militärkonzert statt. Auf die heutige Anzeige sei besonders hingewiesen.
** Freie Lehrer st elle. Erledigt ist eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Lollar, Kreis Gießen. Mit der Stelle kann das Amt eines Rektors verbunden werden. Bewerber müssen seit mindestens acht Jahren die Prüfung abgelegt und eine Anwärter- dienstzeit von mindestens fünf Jahren zurückgelegt haben. E,
** Arbeitsvergebung. Die Tiefbauverwaltung der Prooinzialdirektion Oberhessen schreibt in unserem heutigen Anzeigenteil die Herstellung von Kleinpflaster auf der Strecke Gambach—Butzbach der Provinzialftraße Lich—Butzbach zur Vergebung aus. Interessenten seien auf die Bekanntmachung besonders hingewiesen. ,
** Das Museum im Alten und Neuen Schloß ist am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr geöffnet.
** Es gibt noch Wohlfahrtsbrief, marken Der Ausgaben 1934. Im November 1934 hatte die Deutsche Reichspost zugun- ften der Deutschen Nothilfe neun Wohlfahrtswert- zeichen und eine Postkarte herausgegeben, deren Markenbilder den Kaufmann, Schmied, Maurer, Bergmann, Baumeister, Bauer, Forscher, Künstler und Richter zeigen: die Postkarte trägt das Brust- bild eines SA.-Mannes. Die Postanstalten und die Deutsche Nothilfe haben diese Wertzeichen bis Ende Februar d. I. vertrieben. Im Amtsblatt des Reichspostministeriums wird jetzt bekannt- Sehen, daß die Wohlfahrtswertzeichen der Aus-
e 1934 bei der Versandstelle für Sammlermar- ken in Berlin W 30, der Deutschen Nothilfe in Berlin NW 7, Reichstag und während der Inter- nationalen Osteuropäischen Postwertzeichen-Aus- ftellung in Königsberg (Pr.) noch bis zum 30 Juni 1935 vertrieben werden und daß sie mit Ablauf dieses Tages ihre Gültigkeit verlieren.
** Beim Po st versand von Koffern Aufschriftfahne haltbar befestigen! Kürzlich ist schon einmal darauf hingewiesen wor- den, daß Pakete und Postgüter den Empfängern nicht zugestellt werden können, wenn die Aufschriften abgefallen find und die Absender kein Doppel . der Aufschrift in die Sendung gelegt haben. Die Aufschriftzettel haften auf Koffern, insbesondere auf solchen aus Vulkanfieber, schlecht und fallen wahrend der Postbeförderung häufig ab. Wenn es die Versender in diesen Fällen unterlassen haben, ein Doppel der Anschrift einzulegen, können die Sendungen den Empfängern nicht zuaeftellt werden. Koffer werden namentlich von Versendern in Arbeitsdienstlagern, von Kinder- und Erholungsheimen als Pakete oder Postgüter eingeliefert. Es ist besonders unangenehm, wenn derartige Sendungen unanbringlich werden. Für die Einlieferer empfiehlt es sich daher, zu den Paketaufschriften auf Koffern Fahnen aus dauerhaftem Stoff zu benutzen, sie haftbar zu befestigen und außerdem in die Koffer stets ein Doppel der Aufschrift des Empfängers einzu- legen.
Daten für den 16. Juni.
1815: Blücher wird von Napoleon bei Ligny geschlagen. — 1815: Schlacht bei Quatre-Bras, Rück- zug Neys vor Wellington, Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig fällt. — 1858: König Gustav V. von Schweden auf Schloß Drottringholm bei Stock- Holm geboren. — 1871: Einzug der siegreichen deutschen Truppen irt Berlin. — 1873: der Seeoffizier Karl von Müller, Führer der „Emden", in Han- nooer geboren (gestorben 1923). — 1922: Teilung Obersch'lesiens. — 1932: Aushebung des SA.- und SS.-Verbotes Brünings durch v. Papen.
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