Wirtschaft
mo=
eine Nuance fteundlicher. Altbesttzanlekhe mit 112,13, kprozentige Stahloerein mit 99, 4,5prozentige Stahloerein mit 92 und Reichsbahn-Vorzugsaktien mit 120 blieben unverändert
Am Aktienmarkt entwickelte ftd) m Auto- werten wieder lebhaftes Geschäft, insbesonder- Daimler Motoren mären gesucht und avancierten sehr schnell von anfangs 96,13 (94,75) auf 97,75. Adlerwerke Kleyer wurden mitgezogen und erhöhten sich trotz des Dementis der Auto-Union hinsichtlich einer wahrscheinlichen Dividendenzahlung auf 89 (88). Ueberwiegend fester lagen ferner Elektro- aktien, wobei Bekula 0,65 v. $)., Gesfürel 0,40 v. H., Schuckert 0,25 v. $)., Lechwerke 0,50 v. H. und Sie- mens 1 o. H. anzogen. AEG. blieben mit 33,90 unverändert. Chade A—C kamen mit 204,50 zur Notiz. Von Montanwerten wurden Stahlverein wieder beachtet und zogen auf 76,50 bis 76,75 (76,40) an, leicht befestigt waren außerdem Harpener mit plus 0,65 v. $)., Rheinstahl mit plus 0,13 v. H. und Rheinische Braunkohlen mit plus 1 v. 5). Otavi Minen notierten 12,13 (12,40) und Mansfelder 92,75 (92,90). Chemische Werte lagen sehr still. IG. Farben 140,65 (140,90), Rütgerswerke 104,75 (105), Deutsche Erdöl uno 99,50, dagegen waren Goldschmidt weiter gefragt und auf 96,75 (96,50) erhöht, da sich Gerüchte über eine Wiederaufnahme der Dividendenzahlung mit 5 v. H. erhielten. Sonst setzten ein: Reichsbank 167 (167,65), Hapag 31,75 bis 31,50 (31,90), Bemberg 118,25 (118,75), AG. für Verkehrswesen 82,75 (82), Aschaffenburger Zellstoff 80,90 (80,50), Moenus Maschinen 85,25 (84,50), Eß- lingen Maschinen uno. 66,50.
An dem Aktienmarkt war die Umsatztätigkeit im
Teil der Tagespresse erfolgte Mitteilung, wonach Einzelhandelsgeschäfte, sowie Kleinhändler ohne jegliche Einschränkung wieder Eier vom Erzeuger aufkaufen könnten, ist falsch. Es ist jeder, der nach dem Sinn des Gesetzes nicht als Verbraucher gilt, z. B. Detailgeschäfte und Eierhändler, verpflichtet, nur solche Eier zu handeln, die einen Uebernahme- schein passiert haben. Wer Eier beim Erzeuger aufkaufen will, muß nach wie vor im Besitz eines Uebernahmescheins sein. Einzig und allein berechtigt dieser Uebernahmeschein oder ein Sammler- ausweis, der auf Antrag eines Uebernahmeschein- inhabers ausgestellt wird, zum Aufkauf von Eiern. Sammlerausweise berechtigen nur zum Aufkauf für den Auftraggeber, der Besitzer eines Uebernahme- scheines sein' muß, jedoch nicht zum Handel mit Eiern. Jeder, der gegen diese Bestimmungen verstößt, läuft Gefahr, durch eine gerichtliche Bestrafung zur Ordnung gebracht zu werden.
Wochenbericht
vom Frankfurter Droduktenmarkt.
Die nunmehr schon seit geraumer Zeit anhaltende Zurückhaltung der Mühlen im Einkauf von Brotgetreide vermochte sich auch in der Berichtswoche nicht zu lösen.
Am W e i z e n m a r k t hat sich das Angebot aus der näheren Umgebung etwas verkleinert, was wohl auf den Wiederbeginn der Feldarbeiten zu- rückzuführen ist. Andere Herkünfte, insbesondere aus Norddeutschland, fanden keine Aufnahme, obwohl die Preise bis zu 3 Mark per Tonne unter dem gültigen Festpreis angeboten wurden. Einige Kauflust zeigte sich jedoch für mitteldeutschen Weizen zu allerdings möglichst später Lieferung, jedoch auch nur dann, wenn er ohne nennenswerte Qualitätsaufgelder offeriert wurde.
Für Roggen hat sich die Kauflust noch nicht gebessert, während das Angebot sich eher verstärkt hat, da besonders aus Hessen seitens der Landwirtschaft größere Ablieferungen vorgenommen wur-
171,50.
Frankfurter Schlacbtviehmarkt
Frankfurt a. M., 14. März. Auftrieb: Rinder 7 (Fegen 2 am letzten Donnerstagsmar°t), zum Schlachthof direkt zugeführt wurden 4 Ochsen, 3 Bullen, 50 Kühe und 6 Färsen. Kälber 1218 (881), Schafe 282 (102), Schweine 410 (403). Notiert wurden pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 51 bis 54 (am 7. März 53 bis 54), b) 44 bis 50 (45 bis 52), c) 37 bis 43 (39 bis 44), d) 27 bis 36 (30 bis 38). Lämmer und Hämmel b2) Weidemast- hämmel 37 bis 38 (37 bis 38), c) mittlere 35 bis 36 (35 bis 36), d) geringere 32 bis 34. Schafe e)
beste 34 bis 36 (34 bis 36), f) mittlere 30 bis 33
(30 bis 33), g) geringe 24 bis 28 (24 bis 29). Schweine al) 49 bis 52, a2) 49 bis 52, b) 49 bis
52 (49 bis 52), c) 47 bis 51 (47 bis 52), d) 45 bis
50 (45 bis 50). Marktverlauf: Kälber mittelmäßig, ausverkauft. Hämmel und Schafe mittelmäßig, geringer Ueberstand (6 Schafe). Schweine mittelmäßig, ausverkaust.
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 1187 Viertel Rindfleisch, 226 ganze Kälber, 22 ganze Hämmel, 628 halbe Schweine. Preise pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 62 bis 66, c) 58 bis 62. Bullenfleisch b) 56 bis 60. Kuhfleifch b) 48 bis 54, c) 34 bis 42. Färsenfleisch b) 62 bis 66, c) 58 bis 62. Kalbfleisch b) 67 bis 75, c) 61 bis 67. Hammelfleisch b) 70 bis 75. Schweinefleisch b) 70 bis 75. Fettwaren: roher Speck aus hiesiger Schlachtung unter 7 Zenttmeter 68 bis 72, Flomen 80 bis 85. Marktverkauf: langsam.
über die Elbe bei Hamburg an Stelle der unzuläng- । lichen Wasserstraßenbeförderung, und erst 1872 wur- : den die Bahnlinien von Bremen und Hannover ■ über die neuerbaute Eisenbahnbrücke nach Hamburg durchgeführt, nachdem die politische Umwälzung auch in Hannover den Blick erweitert hatte.
Im Mittelalter waren die Wege Deutschlands in schlechter Verfassung, von der man sich heute kaum eine Vorstellung machen kann. Auch waren sie bekanntlich sehr unsicher, so daß der Handelsverkehr, der erst mit der Städtegrundung im 11. Jahrhundert größeren Umfang annahm, sich auf ihnen nur unter dem Schutz Bewaffneter be« wegen konnte. Der internationale Verkehr, der nach den Kreuzzügen die Güter des Orients vorwiegend auf den Wasserwegen über Rußland an die Ostsee oder auf dem Landwege über Italien nach dem Norden bewegt hatte, benutzte soweit möglich Deutschland als Durchgangsland. Soweit er über den Gotthardpaß ging, suchte er gern die Rheinwasserstraße mit der Wirkung, daß Köln die größte Stadt Norddeutschlands wurde. Mit dem zunehmenden Wohlstand wuchs auch der Bin- nenverkehr über die Landwege, die sich im Anschluß an den Handel von Süden über den Brenner nach Augsburg hier in drei Richtungen gabelten. Mit der Rolle der engeren Handelsverknüpfung zwischen Ober- und Niede'rdeutschland übernahmen sie damit die ebenso bedeutsame zwischen dem Mittelmeer- und dem atlantischen Gebiet. Sie sollte später zur Zeit der Deutschen Hanse und noch mehr zur Zeit der Entdeckung Amerikas von umwälzender Bedeutung für diese beiden Gebiete werden.
Die drei erwähnten Gabelungen verliefen von Augsburg nach Nordwesten über Nürnberg und Mainz auf die Rheinstraßen, nach Norden über Nürnberg—Erfurt—Lübeck zu den skandinavischen Ländern und nach Nordosten über Regensburg Prag in Richtung auf Polen und Rußland. Bemerkenswert ist, daß Lübeck, der nördlichste Punkt der kontinentalen Nord—Südverbindung, in deren Schnittpunkt mit der alten großen Seestraße lag und noch heute liegt, die von dem Ostwestverlauf der Ost- und Nordsee gebildet wird. Ganz kurz wollen wir zum Abschluß dieses nur flüchtigen Einblicks an die Kohlenwege d e s Ruhr gebiets erinnern, die in Entstehung und Ausbau auch einen besonderen Abschnitt in der Geschichte der deutschen Landstraße darstellen.
Dem prüfenden Blick drängt sich immer wieder die Verbundenheit der großen Landverbindungen mit der Bodengestaltung in ihrer zwangsläufigen - Führung auf. Und wenn sie jetzt in neuem für lange Zeiträume berechneten Gewände, den höchsten Anforderungen unserer anspruchsvollen Zeit genügend, wieder erstehen, so wollen wir daraus erkennen, daß sie ebenso der Gesetzlichkeit unseres i heiligen Bodens verfallen sind wie wir alle mit ■ ihnen. Sm.
* Maingaswerke A G., Frankfurt am Main. Die Maingaswerke AG., Frankfurt a. M. (Majoritätsbesitz des 30 Millionen Mark Aktienkapitals überwiegend bei der Stadt Frankfurt, der Rest bei Offenbach a. M.), verzeichnet 1934 einen geringen Absatzrückgang auf 69,92 (70,29) Millionen Kubikmeter. Während der Absatz in Frankfurt noch um 0,8 v. H. anstieg, hat der Offenbacher Absatz den erwähnten Rückgang verursacht. Es ist, wie allgemein in der Gaswirtschaft, eine Verbrauchsumlagerung erfolgt durch den Rückgang im Haus- haltsverbrauch (in Frankfurt a. M. 41,69 Millionen Kubikmeter gegenüber 42,89 i. 23.), während anderseits der Jndustrieverbrauch anstieg, so in Frank- furt auf 11,99 (10,36) Millionen Kubikmeter. Der Einnahmeausfall an dem geringeren Gasabsatz wurde einigermaßen durch gestiegene Erträgnisse aus dem Absätze der Nebenprodukte ausgeglichen. Der Schuldenstand der Gesellschaft wurde weiterhin vermindert. Wie der Fchd. hört, dürsten auch für 1934 wieder 6 v. H. Dividende verteilt werden.
* Neue Motorschiffe für die Ham- burg-Rhein-Linie. Die Hamburger Reederei Ernst Ruß hat für die Hamburg-Rhein-Linie-GmbH. zwei Motorschiffe von je 1400 Tonnen Tragfähigkeit bei den Howaldtwerken-AG. in Hamburg und bei den Lübecker Flenderwerken-AG. in Auftrag gegeben. Beide Motorschiffe werden nach den Erfahrungen der fünf bisher im Hamburg-Rhein-Dienft beschäftigten Dampfer erbaut und werden den dernften Typ der Rhein-Seeschiffe darstellen.
den. Die Aufnahmeneigung der Landmühlen hat sich s । noch nicht nennenswert gehoben. Norddeutsche Rog- < gen waren trotz wesentlich ermäßigter Preise nichts unterzubringen. , „, V
Auf dem Futter getreidemarkt hat sich wenig geändert. Hafer ist weiterhin nur im Austausch gegen andere Futtermittel zu haben, bei der fortbestehenden Knappheit solcher Artikel waren Abschlüsse aber nicht möglich. Auch Futtergerste war kaum angeboten, so daß die anhaltend dringende Nachfrage keine volle Befriedigung fand.
Bei Mühlenabfällen und Kraftfutter- mitteln hat sich ebenfalls nichts geändert. Das Angebot blieb außerordentlich knapp, Umsätze waren kaum zu verzeichnen.
Im Meh lge schäft trat kaum eine Besserung ein, es wurde fast nur der laufende Bedarf gedeckt, Roggenmehl war kaum verkäuflich.
Wochenbericht
vom Frankfurter Schlachtviehmarkt
Trotz höherer Beschickung nahm das Schlacht- viehgeschäft auch in dieser Woche einen verhältnismäßig lebhaften Verlauf, vereinzelt vermochten sich nochmalige Preisbesserungen durchzusetzen. Angesichts des höheren Preisstandes und unter Einwirkung der größeren Zufuhren machte sich eine gewisse Zurückhaltung bemerkbar, trotzdem wurden die einzelnen Märkte ausverkauft, wenn auch etwas langsamer als in der Vorwoche.
Für das noch rege Geschäft am Großviehmarkt gab die qualitativ gute Beschickung den Ausschlag, und besonders Bullen und Färsen fanden bei bis 2 Mark höheren Preisen Absatz. Ochsen erhöhten sich um 1 Mark, Kühe behielten den letzten Preis. Von dem Gesamtzutrieb von 1194 (in der Vorwoche 1124) wurden 40 v. H. ausgeführt.
Kälber konnten trotz merklich erhöhter Zufuhr (1769 gegen 1371) ihre festen Preise behoup- ten und wurden nach relativ lebhaftem Geschäft geräumt.
Hämmel und Schafe sanden angesichts des Eintopf-Sonntags bei unveränderten Preisen lebhaften Absatz und die Beschickung von 357 (141) Tieren wurde geräumt.
Arn Schweinemarkt steht einer Preisbesserung nach wie vor die nur unbefriedigende Qualität im Wege. Bei gleichbleibenden Preifen wurde der Auftrieb von 4228 (4177) Tieren nach mittlerem Geschäftsgang nahezu geräumt.
birge, entwickelten, wie das überall und bei allen 1 Wegen zu beobachten ist. Die Ursache für die Ent- I stehung solcher Handelsstraßen bildete im wesent- । lichen der Austausch von begehrten oder lebensnotwendigen Rohstoffen, wie schon das Wort „vermehren^ in sich den Begriff des gegenseitigen Hin > und Her birgt. So dienten demselben Zweck auch in vorgeschichtlicher Zeit z. B. die Eifenhandels- wege des Siegerlandes, auf denen em Austauschverkebr mit den Nachbargebieten und in Richtung auf die uralte Kulturstraße des Rheins stattgefunden hat. Diese alten Wege bezeugen zugleich wohl die älteste industrielle Tätigkeit größeren Umfanges in Deutschland.
Deutschland war infolge seiner großen zusammenhängenden Wald-, Moor- und Bruchgebiete sehr lange ein wegarmes Land und zusammenhängende — ober „Durchgangsstraßen", wie man heute sagen würde — waren in alter Zeit natürlich nur selten, weil darin schon ein Schutz lag. Alle Wege schmiegten sich soweit möglich unter Umgehung der großen Erhebungen und unter Benutzung der Pässe den Tälern an, soweit sie begehbar waren, so daß die Verkehrsrichtung vielfach durch den Lauf der Flüsse oder der Talsenkungen vorgezeichnet wurde. Wenn dagegen tiefgelegene Wald- und Sumpfniederungen hier den Verkehr behinderten, entstanden möglichst nahe am Rand der Bergzüge die Rand- oder Bergstraßen, deren bekannteste in Westdeutschland die alte Heerstraße des Hellwegs ist, der jetzt wieder als Reichsautobahn in neuem Glanz ersteht. Schon in ältester Zeit war er der Verbindungsweg zwischen dem Niederrhein über den Harz nach dem Osten und auf ihm marschierten die Franken in das Land der Sachsen em, während die Römer vorzüglich für ihre Einfälle die Lippe benutzten. Die heute sehr verkehrsreiche Emscher-Linie war bis in die neuere Zeit infolge Versumpfung für den Verkehr unbrauchbar. Es gibt eine Reihe von Wegen in Deutschland, die schon vor 1000 Jahren nachweisbar sind, und es ist bekannt, daß unsere Vorfahren, an deren astronomischen Kenntnissen und Ortsbestimmungen kein Zweifel mehr bestehen kann, auch über ein verhältnismäßig gutes Wegenetz verfügten.
Ein bemerkenswertes Beispiel für die Verkehrsbehinderung durch Versumpfung bildet die Lage des heutigen Hamburg, an dessen Stelle schon vor Gründung des Bistums im Jahre 804 eine Niederlassung der Ureinwohner an der Alster vorhanden war. Die Elbe gestattete dort infolge ihrer 8 bis 9 km breiten Versumpfung keinen Uebergang von Nord nach Süd für den Handelsverkehr auf dem Landwege, der vielmehr von Lüneburg und Bardowiek aus die schmalen llebergänge bei Lauenburg und Geesthacht aufsuchte in Anlehnung an die große von Süden heraufkommende Salz st raße sowie unterhalb Hamburgs bei Stade. Erst um 1800 gestattete eine brauchbare Straßenbrücke den Verkehr
Verlaufe klein, auch in Daimler Motoren, die allerdings bis auf 98,25 anzogeä, wurde das Geschäft merklich, ruhiger. Die Kurse zeigten im übrigen meist etwas Besserung, besonders erhöht waren AG. für Verkehr auf 84,50 (82,75), außerdem gewannen Metallgesellschast 1 v. H., AEG. 0,25 v. H. Schuckert 0,25 v. H IG. Farben 0,13 v. H. und Chade zogen auf 205 an. Schwächer waren Ilse Genuß mit 124,75 (126,75), Conti Linoleum 153,50 (154) und Hanfwerke Füssen mit 79 (79,50). Am Kassamarkt waren Jnag gesucht, Taxe 38 (1. K. 34).
Abendbörse fester.
Die Abendbörse nahm für Aktien einen überwiegend festeren Verlauf, die Umsatztätigkeit war in manchen Werten ziemlich lebhaft. Bevorzugt wurden wieder Spezialwerte, in denen sich sowohl die Kundschaft als auch die Kulisse stärker betätigte. Neben Daimler-Motoren, die auf 98,75 bis 99,40 (98,50) anzogen, traten Reichsbankanteile mit 168,25 (167) mehr hervor, wobei die Ausführungen in der Generalversammlung einen günstigen Eindruck hinterließen. Beachtung fand, daß die Dividende an Ausländer transferiert wird, ferner daß man auch für die zukünftigen Jahre die Dividende verdienen werde. Außerdem erhielt sich für AEG. lebhaftere Nachfrage mit 35 bis 35,40 (34,50), ebenso für IG. Farben mit 141 bis 141,25. Daneben waren noch Stahloerein mit 76,90 lebhafter. Westdeutsche Kaufhof erholten sich auf 38,75 (38,50). Auf den übrigen Marktgebieten lagen die Berliner Schlußkurse gut behauptet.
An den variablen Rentenmärkten blieb das Geschäft bei meist unveränderten Kursen sehr klein. Von Kassarenten waren Stadtanleihen und Pfandbriefe weiter befestigt, außerdem fetzten Schutzgebietsanleihen ihre Befestigung bei lebhafteren Umsätzen fort. Von fremden Werten erhöhten sich 4 v. H. Schweizer Bundesbahn um 1 v. H. auf
Mein-Mainische Mittaasbörse.
Ueberwiegend freundlich. __
Frankfurt a. M., 14. März. Wenn auch die Haltung wieder nicht ganz einheitlich war und die Publikumsbeteiligung am Aktienmarkt klein blieb, zeigte die heutige Börse doch eine überwiegend freundliche Tendenz. Die Umsatztätigkeit hat indes keine nennenswerte Ausdehnung erfahren, zumal besondere Anregungen aus der Wirtschaft nicht vorlagen und auch die Kulisse sich im allgemeinen noch abwartend verhielt. Beachtung fand, daß der englische Ministerbesuch nunmehr endgültig auf Ende März festgelegt wurde.
Am Rentenmarkt machte sich im Hinblick auf dem Kupvn-Termin im April weitere Anlagebedarf aus der Kundschaft bemerkbar, was auch auf die Gesamtbörse nicht ohne Einfluß blieb. Insbesondere am Pfandbriefmarkt erhielt sich zu den gestrigen Kursen Nachfrage. Don variablen Werten eröffneten späte Reichsschuldbuchforderungen bei etwas lebhafterer Nachfrage mit 98,13 (98), auch Zinsvergütungsscheine und Kvmmunal-Umschuldung lagen
Oie Reichsbahn im Jahre 1934
im Vergleich mit 1933 und 1929.
Im öffentlichen Güterverkehr der Reichsbahn hat die Aufwärtsentwicklung 1934 angehalten. Die Anzahl der beförderten Tonnen stieg um 20 vom Hundert gegenüber dem Vorjahre. Der Aus- landverkehr war in 1934 ebenfalls lebhafter als im Vorjahre. Die Zahl der insgesamt gestellten Wagen war um 12 v. H. größer als im Vorjahre, dagegen um 23 v. H. geringer als 1929. Der Personenverkehr hat gegenüber dem Vorjahre insgesamt um 9 vom Hundert zugenommen. Hinter 1929 blieb der Verkehr insgesamt noch um 31 v. H. zurück. Die gefahrenen Personenkilometer weisen eine Steigerung von insgesamt 16 v. H. gegenüber dem Vorjahre auf. Hinter 1929 blieben die Leistungen um 26 vH zurück. Die mittlere Reiseweite stieg um 6 v. H. gegenüber 1933 und um 8 v. H. gegenüber 1929. Im Fernverkehr ging der Anteil der zweiten Klasse im Berichtsjahre allgemein zurück. Die Zug- , besetzung besserte sich gegenüber dem Vorjahre. Es wurden je Zug 9 v. H. und je Personenwagenachse 6 v. H. mehr Personen befördert als 1933. Das Gesamtpersonal wurde in 1934 um rund 37 500 Köpfe verstärkt. An Beamten waren rund 3000 Köpfe weniger vorhanden als 1933. Auch an Zeit- und Aushilfsarbeitern wurden rund 18 500 weniger eingestellt als im Vorjahre. Dafür fanden aber rund 59 000 Arbeiter mehr eine ständige Beschäftigung. Die Einnahmen lagen allgemein in 1934 um 14 v. H. höher als im Vorjahre. Im Vergleich zum Jahre 1929 war noch ein Einnahmeausfall von insgesamt 38 v. H. vorhanden. Die Einnahmen aus dem Personen- und Gepäckverkehr blieben um 36 v. H., die aus dem Güterverkehr um 39 v. H. und die sonstigen Einnahmen um 40 v. H. zurück.
Der Handel mit Giern.
LPD. Die Landesbauernschaft Hessen-Nassau teilt mit: Die in vielen Fachzeitschriften, sowie in einem
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt besch lossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H.,
Sranffurt a. M. 3erfin
Frankfurt 0.201.
Berlin
Schlupkurs
Schluß!. Abend- börse
Schluß- kurs
Schluß!. Millag. b5rfe
Odium
3 3
14 3
13-3
14 3
6% Deutsche Reichsan leihe v. 1927
100
—
100
99,9
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
96,25
96,25
96,25
96,25
6’/i% Doung-Anleihe von 1930 ..
101,9
102,4
102,5
102,5
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
112,13
112,4
112,25
112,5
4*/e% Deutsche ReichSpostschahan-
tocUunocn von 1934, I.......
99,5
99,5
99,9
99,8
6% et)em.8% Hess. BolkSstaat 1929
(rückzahlb. 102%)............
97,5
97,5
97
97,13
4ft% ehern. Hessische Landesbank
Darmstadt (Holb R. 12........
96,5
96
6y,% ehern. Hess. LandeS-Hypo-
thekenbank Darmstadt Liaui ...
99,75
100
—
4%% ehern. 8% Darmst. Komm.
Landesb.KoldschuIdverschr. R. 6
93
93,9
—-
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
——
—
—
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
113,5
113,5
113,13
113,4
4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
96,5
96,75
96,25
—•
ß%% ehern. 4%% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Psandbriese.......
100.13
100,25
_
6yz% ehern. 4%% Rheinische
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse.....
100,25
100,4
100,4
100,4
4 y2% ehern. 8% Pr. Landeöpfand-
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
97
97
97
4y,% ehern. 7% Pr. Landespfand.
briesanst., Gold Komm. Obl.V
97
97
97
97
Eteuergutsch.BerrechnungSk. 35-39
105,9
105,9
105,9
105,9
4% Oesterreichische Goldrente...
28
—
28,25
I 28,5
4,20% Oesterreichische Stlberrente
1,15
1,2
1.2
7,8
7,8
7,85
7,8
4% Ungarische Staatsrente v. 191C
7,4
7,3
7,4
7,4
4%% deogl. von 1013.........
7,4
7,5
7,4
7,4
6% abgesll Goldmexikaner von 9k
10,5
10,5
10,5
10,4
4% Türkische Bagdadbahn-Anleih«
Serie l...................
fl.5
8.5
8,65
—
Frankfurt a. M
Berlin
Schluß« kurs
Schlugt. Abend- börse
Schluß« lure
Schluß!. Mittag» börse
Datum
13-3
14 3.
13 3
14.3
4% desgi. Serie 11 ............
8,5
8,5
—
—
5% Rumän. vercinh. Rente v. 1903
4,3
4,3
4,35
4,35
4y»%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vercinh. Rente .. 2 V*% Anatolier ...............
7,13
——
6,7
6,7
4
4
4
4
35,65
35,5
35,75
35,9
Hamburg-Amertka-Paket .....0
31,9
31,5
31,9
31,4
Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0
——
—
27,5
—
Norddeutscher Lloyd .........0
34,75
34,5
34,9
34,13
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
82
84,5
82,75
84,75
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
111
110
110,5
109,75
Commerz, und Privat-Bank ... 0
82,75
82,75
82,5
82,75
Deutsche Bank und Disconto-
83,25
Gesellschaft................0
83,25
84
84
Dresdner Bank..............0
83,25
84
83.25
84
Reichsbank ................ 12
167,65
168,25
166.5
167
A.E.G.............. 0
Bekula.................... 10
33,9 141
35,4 140,75
34,13
141,13
34,5 140,75
Elektr. Lieferungsgesellschaft... b
109,75
109
109,5
109
Licht und Kraft ........... 6%
120
120,75
120
121
Felten & Guilleaume......... 0
88,75
88,75
88,75
89
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5
116,5
116
116,75
116,4
Rheinische Elektrizität ........5
—
—
115
—■
Rhein. Wests. Elektr.......... 6
—
—
—
—
Schuckert L Co............... 4
101,25
101,5
101,25
101,75
Siemens & Halske............7
140,5
141,5
140,75
141
LahmeyerLCo.............. 7
120.25
120,25
121,25
120,75
BuderuS ...................0
Deutsche Erdöl ..............4
92,9
99,5
92,5
99,5
92,9
99,25
92,5
99,13
Gelsenkirchener..............0
—
—
——
Harpener................... 0
98
99
98,13
98,75
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. (
—
——
87,25
87,5
Ilse Bergbau ............... (
149,5
—
150
146
Ilse Bergbau Genüsse........6
126,75
125,25
126
125
Klöcknerwerkc ......... ty,
86,25
85,75
86
86,25
ManneSmann-Röhrea........
78,25
78,4
78,5
Schluß« kurs
Schluß!. Abend- börse
Schluß- kurs
Schluß!. Millag- «börse
Datum |
13-3
14.3
13 3
14 3
ManSselder Bergbau.......
.. 8
92,9
92,75
93
93
Kokswerke ................
.. 5
—
—
105,65
105,75
Phönix Bergbau...........
.. 0
—
—
—
—
Rheinische Braunkohlen ....
12
—
211
207,5
211,5
Rheinstahl ................
»y-
95,9
96,25
96,25
96,75
Bereinigte Stahlwerke......
.. 0
76,4
76,9
76,4
76,65
Otavi Minen .............
.. o
12,4
12,13
12,25
12,13
Kaliwerke Aschersleben......
.. 6
111
111
111
111
Kaliwerke Westeregeln......
Kaliwerke Salzdetfurth.....
.. b
—
111,5
111
IVi
145
145
145
145
I. G. Farben-Jndustrie.....
7
140,9
206,75
141,25
140,9
141
Scheideanstalt.............
.. 9
206,75
—
——
Goldschmidt ..............
.. 0
96,5
97,25
96,75
97,25
Rütgerswerke .............
.. 4
105
104,75
105
104,75
Metallgesellschaft...........
.. 4
90.25
91,25
90.25
91,25
Philipp Holzmann .........
Zementwerk Heidelberg ....
.. 0
. 88
88,25
88,5
88,25
.. 6
115,25
115
Cementwerk Karlstadt.......
.. 4
127
127
Schultheis Patzenhofer .....
.. 4
—
—
104,75
104,9
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
52
52,4
52,75
52,5
Bemberg.................
.. 0
118,75
118
119
118
Zellstoff Waldhof ..........
.. 0
111
111
110,9
110,9
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 0
80,5
80,25
80,9
80,25
Dessauer Gas .............
.. 7
——
—
126,5
123,5
Daimler Motoren.........
.. 0
94,75
99,4
94,9
98,5
Deutsche Linoleum........
.. 6
151
151,25
151
151
Orenstein L Koppel .......
.. 0
—
85
85
Westdeutsche Kaufhof......
.. 0
18,65
38,75
38,9
38,5
Chade...................
.. 0
204,5
205
204
Accumulatoren-Fabrik.....
. 12
—
159
—
Conti-Gummi ...........
.. 8
153
154
153
154
Gritzner.................
.. 0
1 37,65
1 36,75
1 38
| 37,13
Mainkrastwerke Höchst a.M.
... 4
1 &
-
Süddeutscher Zucker i
1 169
1 T67
M8
Lombardzinsfuß 5 v. H.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. Hl.
13.März
14.März
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Dries
Geld
»rief
Buenos Sire-
0,653
0,657
0,653
0,657
Brüssel.....
58,17
58,29
58,17
58,29
Rio de Jan.
0-200
0,202
0,200
0,202
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
52,23
52,33
52,58
52,68
Danzig.....
81,11
81,27
81,11
81,27
London .....
11,695
11,725
11,775
11.805
HelsingforS..
5,165
5,175
5,195
5,205
Paris ......
16,43
16,47
16,43
16,47
Holland ....
168,26
168,60
168,25
168,59
Italien.....
20,98
21,02
20,85
20,89
Japan ......
0,689
0,691
0,693
0,695
Jugoslawien
5,649
5,661
5,649
5,661
Oslo..... :
58,79
58,91
59,19
59,31
Men.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon ....
10,62
10,64
10,69
10,71
Stockholm...
60,31
60,43
60,72
60,84
Schweiz ....
80,72
80,88
80,72
80.88
Spanien....
33,95
34,01
33,95
34,01
Prag.......
10,375
10,395
10,375
10,395
Budapest ...
—
—
—
Neuyork ...
2,469
2,473
2,478
2,482
Banfnoten.
LerNn,l4.M<5rz
Geld
»riet
Amerikanische Noten..............
2,43
2,45
Belgische Noten..................
57,96
58,20
Dänische Roten .................
52,38
52,58
Englische Noten .................
11,74
11,78
Französische Noten...............
16.42
16,48
Holländische Noten...............
167,83
168,51
Italienische Noten................
21,06
21,14
Norwegische Noten ..............
59,03
59,27
Deutsch Oesterreich, A 100 Schilling
Rumänische Noten...............
—
——
Schwedische Noten...............
60,51
60,75
Schweizer Noten.................
80,44
80,78
Spanische Noten.................
Ungarische Not« ...............
33-jM
3W


