Nr. 12 Drittes Blatt
Dienstag, 15. ZanuarlW
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)
Die Ankunft der Saar-Abstimmungsberechtigten auf dem Gießener Bahnhof.
Der Gedanke an Deutschland, der Gedanke bar»
Freude aus, ein einziges Gefühl der Dank
genommen.
saardeutschen
Amtswalter
einen Elektrizitätsspeicher bekommen, der auf kleinem Raum in wirtschaftlicher Weise sehr viel mehr Elektrizität zu speichern gestattet, als dies jetzt möglich ist, oder wenn wir Stoff auf ganz andere Weise als jetzt in Elektrizität umwandeln lernen. Aber das sind Dinge, die noch in weitem Felde liegen, mit denen wir deshalb noch nicht rechnen können. Vorläufig kommt nur der mit Benzin oder Dieselöl betriebene Wagen in Betracht, der mehr und mehr Windschnittform annehmen, das heißt vorn etwa halbkugelförmig sein und nach hinten in eine schlanke Spitze auslaufen wird. So werden die Wagen aussehen, die auf den Reichsautobahnen dahinsausen werden, und dazwischen werden vielleicht noch einzelne Wagen bisheriger Formen mit der Schneckenaeschwindigkeit von 80 bis 90 Kilometer in der Stunde, also mit der unserer v-Züge. dahinkriechen.
!ln°reiwi»iges St'ergefecht an ?ori>.
Das Deck eines Schiffes wird allgemein als Gebiet des Landes angesehen, dessen Flagge cs trägt, und deshalb kann man auch von einem Süer- kampf auf deutschem Boden sprechen, der stch an Bord des Hamburg—Amerika-Dampfers „Cordlllera abgespielt hat. Das Schiff beförderte u.a. eine An- 3ahf Stiere, die für -in» Arena in Südamerika bestimmt, und an Deck hinter Holzzäunen unter» gewacht waren. Das Schiff geriet auf hoher in einen schweren Sturm, der die Schutzzäune bald fortspülte und die durch den Orkan sehr erregten Stiere befreite. Die Fahrgäste flüchteten angsterfüllt in ihre Kabinen und die Spiere waren unumschränkte Herren des einen Decks. Unter den Passagieren be- land sich auch der bekannte spanische Torero Ramel Orteao d-r zusamm"n mit der bmffdrn Schnfs- mannschaft den Kampf mit den wütenden Tieren aufnahm. Es gab keinen Kampf, wie ihn die Spa», nier in der Arena zu sehen gewohnt sind, die Tiere brauchten nicht erst gereizt zu werden, denn das waren sie schon, sie durften auch nicht getötet werden, sondern sie mußten eingefangen w-rden. Das gelang endlich auch nach langen Bemühungen, da der Torero das Lasso ebenso meisterhaft zu handhaben verstand wie den Degen. Ohne die wirksame Unterstützung unserer blauen Jungs wäre ihm das jedenfalls nickt gelungen. Passagiere, die von der Kommandobrücke, wo ihnen die Stiere ja nicht nachsteigen konnten, dem Einfangen zusahen, waren voll des Lobes über den Mut und die Geschicklichkeit, die die Schiffsmannschaft an den Tag legte. Sämtliche Stiere erreichten ohne die geringste Verletzung den amerikanischen Kontinent.
Der Führer der Ortsgruppe Gießen des Bundes der Saarvereine, Thum, bringt m der Schlußkund» qebung auf dem LandgraftPhilipp-Platz die Sieg-Heil-Rufe auf die deutsche Saar aus.
(Aufnahmen: Photo-Pfaff.)
Die nationale Einigkeit Deutschlands, daß national ist das Gefühl jedes deutschen Menschen. in Deutschland seine Heimat zu haben, das Bewußtsein, zusammengeschweißt und zusammengeschmiedet zu sein, das Bewußtsein, zusammen aufzuerslehen oder zusammen unterzugehen.
Dieser Abschnitt an der Saar, der uns heute froh aufatmen läßt, weil vielleicht damit der letzte Ansturm auf den Versailler Vertrag geglückt ist, weil der Dersaillpr Vertrag heute gegen st andslos ist, läßt in uns das Gefühl wach werden, daß wir D e u t j ch e u n s e r e Ehre dadurch wieder erhalten haben, weil wir alle von dem Bewußtsein durchdrungen sind, nur Deutsche zu sein.
Adolf Hitler hat es fertig gebracht, ans Kommunisten und Deutschnationalen, ans Dirt- schaftsparteilern und Zentrumsleuten eine einzige verschworene Gemeinschaft herzustellen.
Und das ist das Große unserer Zeit, daß wir das alle mit erleben dürfen, es ist für uns noch größer, das Bewußtsein zu haben, selbst mitgewirkt zu haben. Und wenn rauhe Männer, die seit Jahrzehnten im Kampf um Deutschland standen, heute weich werden, dann ist das der Beweis dafür, daß
die deutsche Seele und das deutsche Gemüt sich zusammengefunden haben, geweckt und geführt durch den größten Deutschen aller Zeiten:
Adolf Hitler.
Zahnen heraus zur Feier des großen deutschen Sieges an der Saar!
Gießen huldigt und dankt den Saar-Abstimmungsberechtigten
Begeisterter Empfang am Bahnhof und in der Stadt.
Der Empfang am Bahnhof und der Einzug in die Stadt werden in der Lokalgeschichte von Gießen alle Zeit unvergeßlich bleiben — das war ein gewaltiges Erleben, würdig des unvergänglich großen Geschehens am letzten Sonntag an der Saar!
Abstimmungsberechtigte von der Saar! Ganz Deutschland dankt Ihnen aus übervollem Herzen für all das, w a s Sie Deutschland, was Sie der Bewegung und was Sie den deutschen Menschen getan haben! Dieses kleine Land
liches Bild.
Von 23 Uhr ab versammelten sich auf dem Bahnsteig 1 die Mitglieder der Kreisleitung, an ihrer Spitze der Kreisleiter K l o ft e r m a n n mit feinem Stellvertreter Hopfenmüller, weiter die Amtswalter der PO. Die SA.-Standarte 116 war durch Standartenführer Lutter mit feinem Adjutanten, Obersturmbannführer fünfer, ferner durch den Musikzug und Spielmannszug der Standarte und durch drei auf dem Bahnsteig ausgestellte Ehren- stürme mit Fahnen vertreten. Don der SS. waren neben den Absperrungsmannschaften vor allem noch zu bemerken die SS.-Standartenführer I a k o b e r und Ruhl. Die Stadt Gießen war durch Oberbürgermeister und Kreisleiter z. b. D. für Gießen- Stadt Ritter vertreten, das Kreisamt Gießen vertrat Oberregierungsrat Dr. S ch ö n h a l s , die Provinzialdirektion Provinzialrat Vogt. Ferner waren noch eine Anzahl weiterer Behörden durch ihre Leiter vertreten, ebenso sah man Männer der Leitung der Freiwilligen San-itätskolonne vom Roten Kreuz. Pünktlich um 23.30 Uhr lief ber Sonderzug in die Bahnhofshalle ein. Die Abstimmungsberechtigten wurden von dem Spielmannszug und dem Mufikzug ber SA. mit den Klängen des Saarliedes und von der Menschenmenge mit dem Hitlergruß empfangen. Im Nu kam die Begeisterung allenthalben zum Durchbruch. In herzlichster Weise wurde den Heimkehrern der Wlll- kommengruß entboten und sie dann, von frohen Kundgebungen der Volksgenossen begleitet, durch die Bahnhofshalle zum Bahnhofsplatz geuhrt. Auch hier wurde ihnen von der riesigen Menschen-
Nun macht sich zwar der Luftwiderstand hauptsächlich erst bei Geschwindigkeiten von über 6 0 Kilometer in der Stunde wesentlich bemerkbar, um aber mit zunehmender Schnelligkeit außerordentlich stark anzusteigen. Dabei ist aber zu bedenken, daß man häufig auch aegen Öen ffimb fahren muß, wobei die Windgeschwindigkeit der Waqengeschwindigkeit hinzuzurechnen ist. Daraus folgt daß sich die Windschnittform schon bei wesentlich geringeren Geschwindigkeiten als 60 Kilometer lohnt Für die hohen Geschwindigkeiten auf Autobahnen ist sie die allein mögliche Gestalt, unb es muß daraus geachtet werden, daß nirgends Telle, wie Laternen, Türgriffe, Nummernschilder, aus dieser Form hervorragen. Es ist sogar wichtig daß die Fenster vollständig bündig tn der Außenhaut neaen, weil sonst dort bremsende Luftwirbel ent-
Dk' Windschnittform hat Übrigens noch „rnften Vorzug, ber namentlich für den Selbstfahrer nicht zu unterschätzen ist: Die wind- toni tigen Wagen bleiben sauber An den bishen-
Wnaen herrscht sowohl an den Seitenwanden den Wagen ein Unterdrück, M den aller Staub uf=>. eingefaßt wird. Wer je. mnfs in einem offenen Wagen mit Windschutz- Lewe gefa re7 ist weiß ja, daß dieser Staub bis hinter die Windschutzscheibe gelangt, und baß bre tRpnnher der Hintersitze nach einer solchen Fahrt Esehen wie die Müllerknechte. Am windschnittigen Wagen dagegen strömt die vorn zerteilte saubere San der ganzen Wagenoberflache bis Zur hintersten Spitze entlang und gestattet es dem Staub nicht hochzukommen und sich festzusetzen.
Bei sehr schnellfahrenden Wagen muß man noch besondere Maßnahmen treffen, die die Fahr- licke rheitbei Seitenwind verbürgen. Bei ehr schnellem Fahren haften die Räder nicht mehr o feft auf der Straße wie sonst, well sie durch die ger ngste Unebenheit hochgeschlagen werden. Es a aber noch hinzu, daß der vom Kraftwagen hochgeworfene Fahrwind das Dach des Kraft wagens gewissermaßen hochsaugt, und zwar mit ®ner Kraft, die mehrere hundert K.kgramm betragen kann. Es gibt deshalb bei solchen Fahrten Augenblicke, wo ber ganze Wagen schwebt unb deshalb genau wie ein Luftschiff vom Sellenwmd abgetrieben wirb: bas kann so well gehen, baß e sich quer stellt. Was bies bei solchen Geschwindigkeiten bebeutet, kann man sich leicht ausmakn. Diese Schwierigkeiten kann man baburd) mtIbe^ baft man den Wagen hinten m t1 5J offen versieht wie sie ja auch die Luftschiffe haben, und nötigenfalls nach hinten anfteigenbe Flachen an-
ordnet, die den Wagen auf die Fahrbahn drücken, da sie ja infolge ihrer Stellung gerade umgekehrt wirken, wie die hebenden Flügel eines Flugzeugs.
Wird man nun dem Volkswagen auch diese Gestellt geben? Nun, der Volkswagen soll unter keinen Umständen minderwertig werden, und zwar einfach aber gut ausgeftattet sein; er muß natürlich auch den bevölkerungsfreundlichen Bestrebungen der Reichsregierung angepaßt sem, <Uso vier bequeme Sitze haben, damit man auch feine Kinder darin mitnehmen kann. Ein solcher Wagen wird ungefähr 1500 Mark kosten, und man wird den Preis vielleicht mit der Zell infolge der Massenanfertigung auf 1200 Mark senken können, wenn man auf tue Windschnittigkell verzichtet. Das wird in vielen Fällen möglich sein. Immerhin aber wird man mit dem Wagen, wenn man ihm Wnrd- schnittsorm gibt, bei einer Motorleistung von nur 25 Pferdestärken Geschwindigkeiten bis zu 120 Kilometer in der Stunde erreichen können. Es wird also wohl daraus hinauslaufen, daß man Die Aufbauten in zwei Formen kaufen kann, nämlich als für den Luftwiderstand einigermaßen günstige Limousine und etwas teurer in Wmb- schnittform für die Benutzung auf den Reichsautobahnen. , ,
Man hofft den Betriebsstoffverbrauch beim Volkswagen so gestalten zu können, daß man für einen Kilometer 6 bis 7 Pfennig braucht. Wie dies aber in Zukunft werden wird, läßt sich noch nicht genau Voraussagen, Da man noch nicht genau weiß, ob wir vielleicht zu ganz anderen Betriebsstoffen kommen werden, als wir sie jetzt haben. Man denkt dabei hauptsächlich an im Wagen selbsterzeugtes Gas, wie Holzgas, oder in Flaschen mll- geführtes Gas von hohem Heizwert, z. B. an Propangas. Dadurch kann vielleicht noch eine Verbilligung eintreten. Immerhin muß man auch beim Volkswagen einschließlich Abschreibung, Verzinsung und Betriebskosten (Versicherung, Kraftstoff und Oel, Reifenabnutzung, Reinigung und kleine Ausbesserungen) mindestens 60 bis 70 Mark im Monat rechnen. Man kann ungefähr annehmen, daß für den Wagen so viel auszuwenden ist wie für die ^Selbstverständlich ist die Zukunft des Kraftwagens der elektrische Antrieb, und es ist natürlich auch auf der kraftfahrtechnischen Tagung über elektrische Wagen gesprochen moröen. Aber die Verwendbarkeit der elektrischen Wagen beschränkt sich heute doch nur auf ganz bestimmte Zwecke, nämlich auf Wagen, die innerhalb einer Stadt verkehren. Der elektrische Antrieb für andere Zwecke kommt erst in Frage, wenn wir entweder
Daß Deutsche sich zusammenfinden nur um Deutschlands willen!
Wenn heute eine deutsche Zeitung schrieb, „es war eine Wallfahrt im Saargebi et", wenn eine deutsche Zeitung schreibt, es sei eine beinahe religiöse Stimmung im Saargebiet feftzuftellen gewesen, wenn wir das hören, dann wissen wir, daß seit tausend Jahren zum ersten Male das verwirklicht worden ist, was man früher immer erzählt und gesagt hat und doch nicht richtig erfassen konnte:
Vom künftigen Kraftwagen.
Don Max Mischer.
Nachdruck verboten!
Kürzlich hat eine kraftfahrtechnische Tagung stallgefunden, die sich natürlich viel mit Einzelheiten besaht hat, die nur die Fachleute etwas angehen. Aber es sind doch guch einige Dinge besprochen worden, von denen auch der Laie vielleicht gern einmal etwas hört. Dazu gehören die Betrachtungen über das Aussehen und den Preis des künftigen Volkswagens und über die Gestalt der Kraftwagen, die später einmal die Reichsautobahnen bevölkern werden.
Wir wollen zuerst die zweite Frage erörtern, wen sie auch auf die Gestalt Des Volkswagens von Einfluß ist Da die Geschwindigkeiten auf den Autobahnen recht beträchtlich fein werden, so spielt der L u s t w i d e r st a n d der Kraftfahrzeuge eine große Rolle. Man muß daher zu Bauformen kommen, Die die Erreichung hoher Geschwindigkeiten bet angemessenem Brennstoffverbrauch überhaupt erst mög-
Die Saar-Abstimmungsberechtigten aus Gießen Und Umgegend kehrten in der verflossenen Nacht mit einem Sonderzug um 23.30 Uhr nach Gießen zurück. Den Kämpfern und Kämpferinnen mit dem Stimmzettel für Deutschland wurde von den Gießener Volksgenossen ein überwältigender Empfang bereitet, der in eindrucksvollster Weise zum Ausdruck brachte, wie sehr ganz Deutschland sich mit den abstimmungsberechtigten Volksgenossen und Dolks- genossinn-n verbunden weiß und wie herzlich ihr opferfreudiges Eintreten für die Rückkehr der deutschen Saar zum deutschen Mutterlande gedankt wird.
Mitllerweile war im Raume des Fahrkartenschalters 1 die letzte Prüfung der Lautsprecheranlage beendet. Don hier aus kündigte Kreispropagandaleiter Schmelz, der die Empfangsfeier vorbereitet Halle, der Menschenmenge an, daß vom Mikrophon aus der Kreisleiter Des Kreises Gießen zu den saardeutschen Brüdern und Schwe- tern und zu allen versammelten Volksgenossen prechen werde. Unmittelbar darauf folgte die nach- tehende Rede von
pg. Kloftermann:
Deutsche Frauen, deutsche Männer, Abstimmungsberechtigte von der Saar!
Seit drei Tagen, als wir Sie hier im Bahnhof Gießen verabschiedeten, sitzen wir an den Lautsprechern, um mit Ihnen das gewaltige Ereignis an der deutschen Saar zu erleben. Zwar -wissen mir noch nicht offiziell, welches Ergebnis herauskommen wird, aber eines wissen wir genau, daß
die Abstimmung ein überwältigendes Ergebnis für Deutschland haben wird.
Wir sitzen seit drei Tagen an den Lautsprechern und erleben den Heroismus deutscher Frauen und deutscher Männer, deutscher Frauen, die 14 Tage mit der Eisenbahn fuhren, rtur um in einer Minute durch bie T a t zu bekunden, daß das Band, das alle deutschen Frauen und Männer, alle deutschen Menschen in der Welt umschlingt, unerschütterlich ist.
wir erleben mit Innerer Ergriffenheit das gewaltige Bekenntnis der Menschen zum neuen
Deutschland, zum Staate Adolf Hillers.
Bahnhofsplatz die zum Empfang der Brüder und Schwestern kommenden der PO., ferner die Ehrenstürme der SA., sowohl aktive wie SA.-Reserve, mit ihren Sturmfahnen auf, weiter nahmen die Hitlerjugend, eine Abteilung Des Arbeitsdienstes mit Fahne und geschultertem Spaten, der BdM. Aufstellung, dazu gesellte sich die riesige Menschenmenge, die den Bahnhofsplatz und ^uenfcyen getan quucm ncmc -------'~z"<•£' f
alle seine Zugänge in vielfacher Tiefengliederung b ' Saar mußte und hat es auch der Welt an, daß es nur ihm möglich war seit tausend füllte. Die Bahnhofshalle war zu Ehren der Heim- b ie(e bac. bic Grundsätze Des Führers und Jahren, dieses deutsche Schicksal zu schmieden und kehrer noch schöner geschmückt als in den letzten besonders dieser e i n e Grundsatz T a t u n d W i r k- zu formen, löst in uns em emuges Gefühl der Tagen, denn zahlreiche große Hakenkreuzfahnen und H t geworden ist: Freude aus, em einziges Gefühl der Dank-
die Farben schwarzweißrot gaben der Halle ein fest
lich machen. „ . -,
Es ist ja bekannt, daß eme runde Scheibe von 6 Meter Durchmesser bei ihrer Bewegung senkrecht zu ihrer Flüche ebensoviel Luftwiderstand hat w>- U ganze Luftschiff „Graf 3eppehn ■ Wah r kommt das? Nun es kommt einmal daher, datz oie Luft vor der Fläche stark verdichtet, vorallenDin gen aber hinter der Flache sehr stark verdünn wird, weil nicht schnell genug Luft von der s her hinter die Fläche einstromen kann. Bei °°r Form eines Lustschiftes aber wird die Lust von der Lustschifsspitze geteilt und kann hinten an dem Wanken Heck allmählich wieder »usammens eßen, ohne daß dort irgendwo ein N
kann. Daraus folgt daß man st ° l t d - r
Lukitschi ss°e °"np°W°n"' das heißt ste luft- idÄ man°"denÄustwiderstand einer Scheibe vom Querschnitt einer Limousine - 1 OJ mit Luftwiderstand eines offenen Kraftwagens m
fdmittform ohne bie bei einem Kraftwagen einmal unoermeiblichen vorstehenben Te'l a Daraus geht also hervor, welchen ungeheuren lluk bie Gestalt Des Kraftwagens auf den Luft- wiberftanb unb bamit auf bie Motorgroße unb ben | Brennstoffverbrauch hat.
Schon lange vor bem Eintreffen bes Sonberzuges hatten sich auf bem Bahnhofsplatz, in der Bahnhofshalle unb ber oberen Bahnhofstraße, sowie in ber Liebigsiraße große Menschenmengen aufgestellt, um den Heimkehrern von ber Abstimmung trotz ber mitternächtlichen Stunbe ben herzlichsten Gruß barzubringen. In ber Bahnhofshalle hatte bie mit der Absperrung beauftragte SS. alle Hände voll zu tun, um durch die Menschenmauern hindurch eine Gasse freizuhalten, bie bem Derkehr ber Reisenben unb bem Abmarsch ber Stimmberechtigten Raum geben mußte. Ebenso war bie SS. auf bem Bahnsteig, je näher ber Zeitpunkt ber Ankunft bes Zuges kam, immer reichlicher mit ber Absperrung in Anspruch---, «v , t iI
Mittlerweile marschierten auf bem menge herzlicher Gruß zuteil.


