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derberichterstatter desJournal", hätten das Ge­fühl für die Masse. Das deutsche Volk er- dulde nicht das Regime, sondern fordere es. Sein Herz schlage im Einklang und der Geist denke nur an Einheit. Es sei wunderbar und ungeheuer­lich zu gleicher Zeit.

Niemand habe das Recht, zu behaupten, dah die Begeisterung nur anscheinend vorhanden fei. oder der Gehorsam erzwungen werde. Nein, die Aufrichtigkeit springe ins Auge. Ganz Deutschland denke wie sein Führer. Es sei wahrscheinlich, dah noch nie­mals in der Geschichte ein Staatschef eine solche Homogenität der Gedanken und eine

solche Elnstlmmlgkelt zustande gebracht hätte. Der Sonderberichterstatter des ..Figaro" ist der gleichen Auffassung und schreibt, man müsse sich unter das Volk selbst mi­schen, um festzustellen, dah es an Hitler glaube, weil es an ihn glauben wolle, und

diesen Glauben an den Führer brauche.

Englische Slatterstimmen.

London, 14. Sept. (DRB. Funkspruch.) Die englische Presse bringt heute wieder ausführliche Meldungen über die Ereignisse in Nürnberg. Ins­besondere werden die Rede von Dr. Goeb­bels und die Ansprache des Führers an

die Frauen-Organifationen und an die Amtswalter angeführt. Die Rede von Dr. Goebbels nenntDaily Telegraph" einen erstaun­lichen Angriff gegen die Führer Sowjetrußlands. Daily Mail" schreibt: Die 120 000 Amtswalter standen Schulter an Schulter und der Donner ihrer dreifachenheil!" bei der Ankunft Hitlers zeigt ihre Ergebenheit für den Führer und seine Lehre. In Nürnberg werden die besten Köpfe der Partei herangezogen, um die Lehre des National­sozialismus darzulegen. Dr. Goebbels habe eine Ab- rechnung über die schwarzen Tage des Bolschewis­mus in Deutschland und anderswo und über die schrecklichen Hinrichtungen in Rußland gegeben.

Frankreich betont in Genf seine Solidarität mit England und dem Völkerbund.

festsleht. Ich habe die schönste fiohVI zession, die die Welt seit längerem Zeit ge­sehen hat. und ich bin sehr stolz, sie be­kommen zu haben.

Rickett hob hervor, daß er ni ch t im gerin g- st en an Politik interessiert sei und daß keine Regierung an ihn heran getre­ten sei. Deshalb hätte auch kein Staat sich Sorge wegen seiner Handlungsweise machen sollen. DD er im englischen Auswärtigen Amt vorsprechen werde, wisse er noch nicht, da man sich bisher noch nicht in diesem Sinne an ihn gewandt habe. Aus die Frage, ob er die Konzession irgendwelchen anderen britischen oder amerikanischen Interessenten anbieten werde, erwiderte Rickett:

Rein, die Konzession gehört völlig mir, aber die gegenwärtige tage wird mich natürlich zu eingehenden Erwägungen veran­lassen. Ich hoffe, daß die Konzession mög­lichst sofort ausgebeutet wird, trotz der Unruhen, die anscheinend bevorstehen, und die meine Pläne in keiner Weise berühren werden.

wird."

Der britische Außenminister in Genf

chung des Völkerbundes treffe Die Rede Hoares habe Bekenntnis Englands zum heitssystem gebracht, kein

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Frankreich selbst, ein vorbehaltloses kollektiven Sicher- Land habe m l t

Sir Samuel Hoare bei seiner Rede vor der Dölterbundsversammlung in Genf über den italienisch- abessinischen Konflikt. (Weltbild-M.)

Der Widerhall in London

3m allgemeinen befriedigt, aber noch keine volle Klarheit.

Unter Hinweis auf den gegenwärtigen Konflikt erklärte er. der Rat unternehme jetzt einen letzten Versuch. Die Aufgabe sei schwer, aber noch sei nicht alle Hoffnung ge- fchwunden, eine Lösung zu finden, die die berechtigte italienische Erwartung befriedigen könnte und mit der Achtung vor der Souveräni­tät eines anderen Völkerbundsmitgliedes ver­einbar fei. Zwischen England und Frankreich bestände in dem Streben nach dieser Lösung keinerlei Uneinigkeit. Wir sind alle durch eine Solidarität verbunden, die unsere Pflicht festlegt. Unsere Verpflichtun­gen stehen im Völkerbundspakt; Frank­reich wird sich ihnen nicht ent­ziehen.

Nach der Rede Lavals sprach sehr entschieden und ndrucksvoll der südafrikanische Vertreter. Er er- ärte, daß es sich um eine dreifache Gefahr handele: Ae EingeborenenvölkerAfrikas würden aufaereizt und militarisiert, die Stellung der Weißen auf diesem Kontinent werde bedroht und das angreifende Land stürze sich selbst in ein Abenteuer. Wenn man ein Verbrechen gegen den letzten noch bestehenden selbständigen Staat Afrikas begehe, so sei zu befürchten, daß Afrika wie bisher in seiner langen dunklen Geschichte nichts vergessen und nichts vergeben werde. Der Vertreter Südafrikas schloß mit einem dringenden Appell an Mussolini, in dieser elften Stunde anzuhalten und zu überlegen.

Zustimmung in Paris.

Paris, 14. Sept. (DNB. Funksvruch.) Die Gen­fer Rede Lavals findet in der gesamten Morgen­presse ohne Unterschied der politischen Richtung e t li­st i m m i g e Billigung.Echo de Paris weist auf die Auswirkungen hin, die die nunmehrige Stellung Frankreichs haben könne, falls Italien die letzten Dermittlungsvorfchläge des Fünfer-Ausschus­ses ablehne. Die Stresa-Front würde selbst den be­schränktesten gemeinsamen Sühnemaßnahmen nicht standhalten und gerade von diesem Gesichtspunkt aus müsse man feststellen, daß Laval eine Wahl getroffen habe.Journal" erklärt, Laval habe in seiner Rede die Grenze angedeutet, über die selb st die größte Freundschaft nicht

habe.

DieTimes" schreibt, Laval habe nunmehr die letzte Spur eines Zweifels über seine Stellung­nahme zur Dölkerbundssatzung beseitigt.Die be­geisterte Unterstützung der französischen und briti- schn Politik durch die anderen Nationen des Völ­kerbundes bedeutet, daß in Zukunft ein überlegtes und gerechtes Urteil in einem internationalen Streit mit Autorität ausgestattet sein wird." Selbst jetzt hoffe Laval noch, so meint das Blatt weiter, daß die Zusammenarbeit mit Italien nicht zu Ende sei, was auch durch das soeben mlt- geteilte gemeinsame Vorgehen der drei Mächte in der Memelfrage bestätigt werde. Dieser Akt der Zusammenarbeit sei an sich eine Ermutigung, aber die Beachtung der Verträge, die durch dieses Vorgehen unterstrichen werde, müsse sich notwen­digerweise auf jedes Land auswirken, das seine konkreten Verpflichtungen mißachte, selbst wenn es Italien sei. Wenn Musso­lini nicht jedenSinn für Gleichgewicht" verloren habe, dann sollten die energischen Worte Lavals ihn überzeugen, daß für sein Land viel mehr durch eine rechtzeitige Zusammenarbeit mit Großbritan­nien und Frankreich gewonnen werden könne, als

London, 13. September. (DNB.) Der englische Außenminister Sir Samuel Hoare traf Freitag nachmittag wieder in London ein. Hoare bezeichnete die Rede Lavals als einesehr gute Rede". Es sei ihm ein großes Vergnügen gewesen, Laval persönlich kennen zu lernen und Tag für Tag mit ihm zusammenzuarbeiten.

Die Rede Lavals hat auch in der eng­lischen Presse ein langes und nachhaltiges Echo hervorgerufen, lieber die eigentliche Bedeutung der Erklärung des französischen Ministerpräsidenten ist man sich allerdings noch keineswegs völlig einig. Die Ansichten der Blätter schwanken zwischen heller Begeisterung, daß Frankreich sich n u n m e h r end­gültig auf die Seite Englands und des Völkerbundes gestellt habe, und zwischen der Auffassung, daß Laval sich auch diesmal in kei - ner Weise in der einen oder anderen Richtung, und jedenfalls nicht auf eine Beteili­gung Frankreichs an Sanktionen f e st g e l e g t

hinausgehen könne. DerJour" stimmt den Erklä- rungen Lavals insbesondere deshalb zu, weil er es vermieden habe, eine durchaus einseitige Haltung einzunehmen. Die Hauptsache sei, daß man heute nicht mehr an militärische Sühnemaß- nahmen denke, sondern sich auf wirtschaftliche und finanzielle Maßnahmen beschränken werde.

Ere Nouvelle", das Blatt Herriots, schreibt, La­val habe mit Recht darauf hingewiesen, daß Frank­reich sowohl der italienischen als auch der eng­lischen Freundschaft treu bleibe, zumal diese beiden Freundschaften im Zeichen der Treue zum Völkerbund in Einklang gebracht werden könn­ten und müßten. Der Marxistenführer Läon Blum

begrüßt es in seinem Blatt, demPopulaire , daß sich Laval auf die Seite der Verteidiger desVölkerbundes gestellt habe. DasOeuvre zeigt sich hinsichtlich des weiteren Verlaufes der An­gelegenheit recht skeptisch. Es bestehe nur sehr wevig Hoffnung, zumindest den Anfang eines italienischen Feldzuges in Abessinien vermeiden zu können. Die rechtliche Grundlage für das in Abessinien zu er- richtende Regime suche man in den Vorschlägen, die der Völkerbund erst 1933 für die Republik Liberia ausgearbeitet habe, der man damals einen Kommissar des Völkerbundes sowie einige hohe Beamte des Völkerbundes habe zur Seite stellen wollen.

durch eineunsinnige Politik", die von diesen Lan­dern abgelehnt werden müsse.

Morning Post" schreibt:Die Unabhängig­keit Oesterreichs geht den Völkerbund mm- bestens soviel an, wie die Unversehrtheit Abessi­niens. Es kann für England keine feine Unterscheidung mehr zwischen Ost- und Westlocarno geben. Wenn Oesterreich bedroht wurde, hätten wir dieselbe Verpflichtung."

Daily Mail" bezeichnet die Rede Lavals als einendiplomatischen Bluf f". Laval habe sogar die Sanktionen endgültig in die Luft ge­sprengt. Er wisse, daß seine Auslegung der Ei klärung Sir Samuel Hoares nicht engen o m - m e n werde.Daily Expreß" erklärt, daß Ita­lien durch Lavals Rede unberührt sei und darauf geantwortet habe:Wir marschieren unter allen Umstände n". Die Oppositionsblätter be­grüben die Erklärungen Lavals.News Chromcle schreibt:Laval hat sich endgültig festge- legt, und er kann jetzt -von dieser Verpflichtung nicht mehr zurückweichen, ohne die Ehre seines Landes mit unauslöschlicher Schande zu beflecken . Daily Herold" sagt:Es ist jetzt sicher, daß Mussolini, wenn er sich in das abessinische Aben­teuer einläßt, auf den kollektiven Wider- stand der 'organisierten Welt treffen

Weiter erklärte Rickett, es sei nicht richtig, daß die abessinische Regierung auf Grund der Konzes­sion eine Anleihe erhalte, um damit Kriegs­material zu kaufen. Die Konzession sehe keinerlei Anleihe oder sonstige Geldgewahrungen vor. Er wisse nichts davon, daß seine Konzession an die italieni­sche Regierung übertragen werden solle. Was mit ihr geschehe, würden allein seine amerika­nische Freunde zu entscheiden haben. Seine Konzession sei vom Kaiser genehmigt wo^en und trage die Unterschrift des zuständigen Ministers. Die Konzession sei heute noch genau so gültig, wie zur Zeit der Unterzeichnung.

Sturmzeichen.

Verdoppelung der Versicherungsprämien für den ägyptischen Außenhandel nach Ostafrika.

Kairo. 14. Sept. (DNB. Funkspruch.) Ange­sichts der unsicheren Lage der Weltpolitik ift d > e Nackiraae nach Baumwolle neuer Ernte s?hr schwach. Die Ausfuhrkaufleute m Alexandria sind aufgefordert worden, Kriegs - schaden-Dersicheruntzen für die Uebersee- Sendungen abzuschließen. Die agyp.tischen Vertreter der großen Versicherungsgesellschaften haben von ihren Mutterhäusern die Anweisung erhalten, für Warentransporte nach Ostafrika d o p v e l ti e P r a- m i e n zu erheben. Die Börse in Älexandna ist durch diese Maßnahmen stark in Mitleidenschaft $ Der Kommandant der britischen Flotte in Alexan­dria, Vizeadmiral Fro b es, betonte bei einem Essen zu Ehren des Ministerprastdenten, daß alle Maßnahmen zur Sicherheit A e g y P - tens auf dem Meere und m der Luft ge tro s- f e n seien, um alle unvorhergesehenen Ereignisse berücksichtigen zu können. Auf Grund dieser Matz- nahmen könne kein feindliches Schiss oder Flug­zeug Aegypten erreichen.

Oie Memelgarantiemächte erheben Protest in Kowno.

Unparteiische Durchführung der Landtagswahlen gefordert.

London, 13. Sevt. (DNB^) Nach einer Mel- düng des amtlichen Londoner Pressefunks bestätigt es sich daß die drei Garantiestaaten des Mernel- . statuts Frankreich, Großbritannien und , Italien bereits gestern ernste Vorstellun - aen bei der litauischen Regierung im . Hinblick auf die Durchführung der M e me (er > Landtaqswahlen erhoben haben. Danach sol­len die Wahlen unparteiisch durchgefuhrt wer- . den, und es soll von den kürzlich eingefuhrten Aen- , derungen des Wahlgesetzes kein falscher G e- : b D°ie"^och?nz^itschrif^^Spectator" warnt die , Gar antie möchte, den Ernst der Lage, die in- , folge der litauischen Drohungen entstehen konnte, zu übersehen. Es handele sich um eine A ngele - genheit des Völkerbundes; denn zuerst habe sich die Botschafterkonferenz und später hatten sich England, Frankreich, Italien und Japan der Memelangelegenheit angenommen. Litauen sei es nun klar geworden, daß es nur einen Weg gebe, die Oberhoheit über bas Mernelgebiet zu be­halten, nämlich ein erneutes Bestreben, das Abkom­men, das der deutschen Bevölkerung vom Memel- land die Autonomie gebe, reibungslos wirksam werden zu lassen. Stattdessen stelle das litauische Regiment im Memelgebiet eine M i - schung von H e r a u s f o r d e r u n g e n und Ungerechtigkeiten dar und die britische Re- aierung habe ihre Mißbilligung bereits zum Ausdruck gebracht.

Wetterbericht

des Relchswetterdlenstes. Ausgabeort Frankfurt.

An der Vorderseite eines neuen bei England an­kommenden Atlantikwirbels dringt unter Druckfall und Regenfällen feucht-warme Meeresluft über Frankreich nordostwärts. Sie wird auch unserem Bezirk voraussichtlich in der Nacht zum Sonntag Verschlechterung und besonders im Norden auch Regentätigkeit bringen. Danach kann zunächst wie­der mit Besserung, wenn auch nicht regensicherem Wetter gerechnet werden.

Aussichten für Sonntag: Nach Regen- tätigkeit, die voraussichtlich in der Nacht zum Sonn­tag vornehmlich den Norden unseres Bezirkes trifft, im ganzen wieder freundlicheres Wetter, wenn auch nicht durchaus regensicher. Bei lebhaften süd­westlichen Winden mäßig wann.

Lufttemperaturen am 13. September: mittags 21,1 Grad Celsius, abends 15 Grad; am 13. September: morgens 17,4 Grad. Maximum 22,2 Grad, Mini­mum 10,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe - am 13. September: abends 15,5 Grad; am 14. Sep­tember: morgens 14,5 Grad. Sonnenscheindauer

Rickett hält an seiner Konzession fest. London, 14. Sept. (DNB. Funkspruch.) Nach seinem Eintreffen auf dem Flugplatz Croydon ge­währte Rickett Pressevertretern eine Unterredung über die mit ihm abgeschlossene Oelkonzession in Abes- firnen. Die Frage, ob er die gegenwärtige politische Lege als ein Mittel zur Erzielung der Konzession benutzt habe und ob er sich bei seinen Verhand­lungen der möglichen politischen Folgen für England bewußt gewesen sei, verneinte er. Als ein Pressevertreter ihn fragte, was nach ferner Ansicht infolge des Vorgehens der amerikanischen Regierung jetzt mit Der Konzession geschehen werde, erwiderte Rickett:

Ich glaube, daß die Konzession vollkommen

Lavals Rede.

Genf, 13. Sept. (DNB.) Unter starkem An­drang der Vertreter des Publikums und der Presse nahm die Dölkerbundsversammlung Freitag vormit­tag die Erklärung des französischen Ministerpräsi­denten Laval entgegen. Die knappen aber deut­lichen Ausführungen wurden immer wieder von starkem Beifall Der Delegierten unterbrochen.

Laval begann mit der Feststellung, daß Frank­reich dem Pakt treu bleibe und sich seinen Verpflichtungen nicht entziehen könne. Seine vor­behaltlose Zustimmung zu den Völkerbundsgrund­sätzen entspreche der Begeisterung ebenso wie Der nüchternen Ueberlegung. Die französische Delegation habe alles getan, um die moralische Autorität des Völkerbundes zu stärken. Vom Genfer Protokoll im Jahre 1924 bis zur Abrüstungskonferenz habe sie den Gedanken der kollektiven Sicher­heit immer verteidigt. Alle Verträge Frankreichs führten über Genf oder nach Genf: Locarno, die Verträge mit der Kleinen Entente, mit Sowjetruß- land' und die römischen Abkommen. Alle Schwä-

mehr Befriedigung als Frankreich diese Erklärung entgegengenommen. Die eng­lisch-französische SoHDcrtitäf in der Uebernahme gemeinsamer Verantwortung

werde für den Völkerbund Epoche machen.

Laval betonte sodann die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit mit England zur Aufrechterhaltung des Friedens und erinnerte an das Kommunique vom 3. Februar, dessen Verwirklichung seinerzeit auf Schwierigkeiten gestoßen sei. Sollte sich jetzt der schöne Traum ver­wirklichen? Frankreich fürchte den Krieg nicht, aber es hasse ihn. Es sei ein Land, das trotz seiner mi­litärischen Tugenden von wirklichem Friedenswillen beseelt sei. Frankreich wende sich gegen niemand, es wolle den Frieden unter Mitarbeit aller.

Laval kam Dann nochmals auf das Abkom­men vom 7. Januar zurück und erklärte, er habe damals mit Mussolini nicht nur im Inter­esse der beiden Staaten, sondern auch im Inter­esse des Weltfriedens alles geregelt, was zwischen den beiden Staaten gestanden habe. Er habe nichts versäumt, um diese Einigungspolitik zwischen Frankreich und Italien immer wirksamer zu gestalten. Er wisse, daß Mussolini bereit sei, an dieser Zusammenarbeit festzuhalten.

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