,'e sieht es in der Wirtschaft aus?
irc
zu drosseln. —
*
nu®
biflung.
*
war,
bisher abgelaufenen
danach aus allen Kreisen des Sparerpubli- sehr groß und man trägt sich mit dem Ge-
ttl Bringe von 100 Mark aufwärts gezeichnet und die Brächlung in Raten erfolgert kann, ist die Nach-
f bll
09
MU
In Dänemark ist der Tag zwischen den am Export interessierten Bauern und der Regierung im vollen Gange. Der V a l u t a st r e i k, d. h. die Weigerung, Devisen abzuliefern, um dadurch die Regierung zum Nachgeben zu zwingen, ist jetzt in Kraft getreten. Die Bauern wollen auf eine Sen- kung des Außenwertes der Dänenkrone hinaus, die ihnen den Absatz ihrer Erzeugnisse in England erleichtern soll. Dadurch, daß die Bauern ihre einkommenden Devisen — in erster Linie Pfunde — nicht abliefern, hoffen sie den Kronenkurs zu drücken und damit ihre von der Regierung nicht bewilligten Wünsche durchzusetzen. Für die dänische Volkswirt- chaft im Ganzen bedeutet diese „Selbsthilfe" eines Wirtschaftszwerges natürlich eine schwere Schä-
Aus aller Wett.
Zwei Bergsteiger an der Zugspitze tödlich abgestürzl.
Der 23jährige Hermann D e b u s aus Haiger, der sich in Garmisch-Partenkirchen aufhielt, unternahm mit einem Münchener Touristen eine Bergpartie auf die Zugspitze. Unterwegs stürzten beide ab und fanden den Tod.
Drei Todesopfer eines INolorradzufammenstohes.
Auf der Hindelanger Straße bei Sonthofen (Allgäu) stießen an einer völlig übersichtlichen Stelle zwei Krafträder in hohem Tempo gegeneinander. Die Fahrer des einen Motorrades, die Geschwister W e s ch aus Hindelang, wurden auf der Stelle g e • tötet. Der Lenker des anderen Fahrzeuges, der Engländer I. M. Allen aus Deal, wurde ins Krankenhaus Sonthofen eingeliefert, wo er inner- hglb einer Stunde verschied.
Mhke und Gehälter gestattet werden, da die eine Achtung automatisch die andere im Gefolge haben Härle. In dieser Hinsicht ist also die denkbar größte »ichrheit gegeben.
Bis zum 16. September läuft d ie Zeichnung ) Oft neu en 4,5prozentigen und vom 5. Jahre ab rMsbaren Reichsanleihe über 500 Millionen Df.®1. Wir haben den Zweck dieser Anleihe bereits ^tjmzeichnet. Sie dient zur Konsolidierung eines Ms,s der Schulden. Da die Schatzanweisungen im
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An- zeigen: Theodor Kümmel. D. A. VIII. 35: 9838. Druck und Verlag: Brühl'sche Unioersitäts-Duch- und Stein- druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
tft Dr«islitt« Nr.3 mm 1935 «fittta.
in deutschen Hütten.
Unter den in der Berichtswoche herausgekom- irlntn Abschlüssen von I n d u st r i e g e s e l l- f t e n sind zwei besonders interessant, weil sie d» !Börse angenehme Dividendenüberraschungen bMien und gleichzeitig ein günstiges Licht auf die CkiLWslage der betreffenden Wirtschaftszweige rnefin. Es handelt sich einmal um die Faber- $|eii st i f t - G r u p p e, die nach mehreren verlust- riikihm Jahren für 1934 die Dividendenzahlung mit 6 v. H. wiederaufnehmen kann. Besonders e che.ilich ist es, daß an dieser günstigen Wendung d!!os!A uslandsgeschäft nicht unbeteiligt u« iiafc sich der Export in den bisher abgelau
SEirrniten des Geschäftsjahres 1935 noch wesentlich Elle: entwickelt hat. Auch die ausländischen Tochter- grll'chaften haben günstig gearbeitet. Der andere M betrifft die NSU-D-Rad Neckarsul- th ! Fahrzeugwerke A G., die nach der vor- j< iiri.gen Sanierung 5 v. H. Dividende verteilen nM. 'Der Motorradabsatz dieser Gesellschaft hat sich 19.4 mengenmäßig um 146 o. H. erhöht, der Fahr- r :itr satz um 89 v. H. Das Ausfuhrgeschäft, das IJItmur wenig belebt werden konnte, hat im neuen E^Lftsjahr eine Besserung gezeigt. —
* i
M H Erzeuger von natürlichem und künstlichem ■ C? iSstoff haben sich nach langen Verhandlun-
I a:er nunmehr endlich auf drei Jahre geeinigt. Der I des neuen Abkommens ist einmal ein gegen- I fi drf ?r Schutz der Heimatmärkte, sodann eine Auf- I t e liu ngdes Weltmarktes, wobei allerdings W eilt» wichtiger Markt wie die Vereinigten Staaten fiur yiQ! ^Amerika ausgenommen ist, weil Chile hier
Svnderverträgs unb günstige Frachtlage eine
3r der Proklamation des Führers auf dem Rittberger Parteitage wurde mit großer Offenheit !, Rraif hingewiefen, daß der schlechte Ernte- , Msfall des Jahres 19 3 4 der deutschen Er- , nihiungswirtschaft erhebliche Schwierigketten be- 11 r-Tite hat. Wenn trotzdem die Versorgung des deut- t ifaen Volkes mit den lebenswichtigen Nahrungs- nrittiln sichergestellt worden ist, so ist das eine Lei- Wflinc die nicht unterschätzt werden darf. Auch diese buMi ist erfolgreich überwunden worden. Wir haben in snite fett Jahre eine Ernte, die w e s e n tl i ch besser bj®s We vorjährige ist. Auch der Stand der Hack- ablf üch t e ist nach den neuesten Berichten im gan- noxm -echt befriedigend, zumal Ende August größere b>gmmengen gefallen sind, die vorher sehr ent- Mdihil worden waren. Die Kartoffelzufuhren haben chstfi) «wesentlich gebessert, und die Aussichten der , MMartoffelernte werden sehr günstig beurteilt. Die U|(®e|reidernte insbesondere wird wesentlich grö- iMr uls die vorjährige sein. Die Versorgungsstockun- yiMN mf einigen wenigen Gebieten der Ernährungs- hmirtchaft werden bald beseitigt sein. Besonders be» pgcd-ut. ngsvoll aber ist es, daß in der Führerprokla- Mitirn nochmals die Erklärung abgegeben wurde, 'Jeie vsrde weder eine Erhöhung der Preise noch der
pl astischen Schätzungen des Auslandes, die die gjbc'ne Reichsschuld auf mindestens 18 Milliarden Mfesrnark angeben, weist der Reichsfinanzminister niid) daß infolge der Ankurbelung der Wirtschaft d vdlr Vechselumlauf nur seit Anfang 1933 bis Mitte illtilO von 6,7 auf 11,2 Mlliarden gestiegen sei. Die WLter? Dichtungen des Reiches beliefen sich auf rund >kmf BLnr Milliarden Mark Mitte 1935, wenn
Die italienischen Kriegsvorbereitungen führen zwangsläufig zu steigenden Ansprüchen an die Staatsfinanzen Italiens und damit auch an den Kreditmarkt, sie führen weiter zu einem steigenden^ Druck auf die Zahlungsbilanz und damit auf die । Währung. In oiejem Zusammenhang konnte die neuerliche Diskonterhöhung der Bank von Italien (von 3,5 auf 4,5 v, H ), die am 9. September vorgenommen wurde, nicht überraschen. Ihr Hauptzweck ist offenbar die Einschränkung der privaten Kreditansprüche. Wechselbestand und Kreditvorschüsse der italienischen Notenbank haben sich in den letzten Wochen sehr beträchtlich erhöht, und auch die vorangegangene Diskont- erhöhung hat diese Entwicklung nicht abstoppen, wenn auch wohl etwas verlangsamen können. Es bleibt abzuwarten, wieweit die Diskontschraube überhaupt geeignet ist, die mit der Vorbereitung eines Krieges Hand in Hand gehende Kreditausweitung
uneinnehmbare Stellung besitzt. Außerdem ist die Entschädigung festgelegt worden, die an die einzel- | nen Produzenten für die Einschränkung ihrer Er-' zeuaung bzw. für den Verzicht auf Ausfuhr gezahlt wird. Chile ist eine bestimmte Einfuhr seines Salpeters in die Heimatmärkte der europäischen Stickstofferzeuger zugesichert worden, nach Deutschland beispielsweise 3,5 v. H. des deutschen Stickstoff-Jn- landabsatzes. Der Stickstoff-Weltmarkt, der durch die heftigen Preiskämpfe der Erzeuger von synthetischem Stickstoff untereinander und mit Chile in den letzten Jahren immer wieder erschüttert wurde, hat damit zunächst Ruhe, was auch die deutsche chemische Industrie begrüßen wird.
^"biiritn, nur bestimmte Zuteilungen vorzunehmen.
' glän^enbe Erfolg dieser Anleihe zeigt, daß die (ji Spttcr volles Vertrauen in die eingeschlagene Wirt- " schctfspolitik haben übrigens hat die Nürnberger amation des Führers noch einmal kurz und
piinl g wiederholt, daß die Mark unter 'allen Um«
Ein internationaler Pool zur Hochhaltung oder I Steigerung der Preise eines für den Weltmarkt I wichtigen Produkts ist immer ein gefährliches und I zweischneidiges Unternehmen. Denn erstens pflegen I Preiserhöhungen den Verbrauch zu vermindern und I die Konsumenten zur Verwendung von anderen I Stoffen zu veranlassen. Ein Minderverbrauch wird I aber früher aber später Produktionseinschränkungen I erzwingen. Zweitens aber reizen die hohen Preise! Außenseiter zur Steigerung ihrer Erzeugung an | oder lassen sogar neue Außenseiterproduktionen I entstehen und großwerden. Denn kein Monopol ist I so lückenlos, daß es nicht durchbrochen werden kann. I Das hat jetzt auch der mächtige internationale Zinnpool erfahren müssen, der alle großen Zinnerzeugungsländer umfaßt, und dem es daher in der Zeit des Niedergangs der Metallmärkte gelang, die Zinnpreise auf einem verhältnismäßig hohen Stande zu erhalten. Aber außerhalb des Pools gab es noch die gering geschätzten chinesischen Zinnerzeuger. Diese freuten sich darüber, daß der Zinnpool die Weltmarktpreise hochhielt, und sie benützten die günstige Gelegenheit, um ganz im stillen ihre Produktion zu steigern und die Poolpreise zu unterbieten. Das gute Geschäft lockte die schlauen Chinesen. Und jetzt stellt sich heraus, daß ihre Außenseiterproduktion schon sehr viel größer ist, als der Oeffentlichkeit bisher bekannt war. Denn während in dem Bericht des Inter-1 nationalen Zinnausschusses die chinesische Außen- seiter-Zinnerzeugung im Jahre 1934 auf 5560 Tonnen veranschlagt mar, hat sie, wie jetzt festgestellt worden ist, in Wirklichkeit bereits mehr als 12 000 Tonnen betragen. Und sie ist noch immer im Steigen, da die chinesischen Sinnminen ständig neue Arbeitskräfte einstellen. Der internationale Pool kommt hierdurch in eine sehr schwierige Lage, denn der Zinnverbrauch ist infolge der überhöhten Preise unbefriedigend, und ein Teil des Bedarfs wird nun auch noch von den billiger arbeitenden chinesischen Außenseitern gedeckt. Den Poolmitgliedern aber bereitet die Finanzierung der von dem Pool aus dem Markt genommenen großen Zinnmengen beträchtliche Kosten, und außerdem müssen sie ihre Produktion entsprechend der Kontingentsvorschriften des Pools einschränken. Es scheint, daß nach dem Bekanntwerden der großen chinesischen Außenseiterproduktion ein Teil der Poolmitglieder der Lasten müde geworden ist. Das internationale Zinnkartell ist stark unterhöhlt. Die Chinesen aber lachen sich ins Fäustchen, denn der große Pool hat ihnen durch seine Hochhaltung der Zinnpreise die Ausdehnung ihrer Zinnproduktion sehr erleichtert.
Q^iitten gesichert wird, daß wir mit stabilen Preisen wJtmb 3öf)nen rechnen und das deutsche Volk vor dem [Traufen Verbrechen einer Inflation, die gerade die ^"Mpvier und die in Lohn und Gehalt Stehenden , i bewahrt bleibt.
5' 18 Whrend in feiner letzten Rede auf der Leipziger 'der Reichsfinanzminister Graf Schwerin r.'bn Krosigk keine Zahlen über den Stand der "^d-tutjhen Reichsschulden gab, hat er jetzt in dta Zeitschrift „Die deutsche Volkswirtschaft ge- neures Material darüber gegeben. Entgegen den
E
inne 2) Produktion eigener Werkstoffe, . fopbille ti der Führerproklamation besonders eingehend ! bicho:delt worden ist, macht ständig Fortschritte. Im »TüeslDhrtechnischen Verein hat Professor Dr. Bentz üii'kÄrzlich berichtet, daß bisher 10 5 Erdölboh - , rtzkiZ e n mit Reichshilfe durchgeführt worden felfer An zahlreichen neuen Stellen feien bedeutende Vorkommen nachgewiesen, und durch die Zu- xnr enarbeit der einzelnen Bohrfirmen sei eine $E3o|i: des Vertrauens geschaffen worden, so daß M Erfahrungen jetzt in ganz anderer Weise als ftrüljcr ausgewertet werden könnten. — Die Unter- ja Berg- und Hüttenwerke, haben eine 23er- bi ptpelung der Blei-, Zink- und Kup- 'Förderung aus der Grube Rammelsburg „..-Mostar beschlossen. Hier wie auch auf dem Hütte: n: rk Oker soll eine erhebliche Erweiterung der SterEbsanlagen vorgenommen werden. Dor allem tr: ri) eine neue Zinkhütte gebaut werden, die NM seinem ganz neuen Verfahren metallisches Zink eichen soll. Das Ziel, das unbeirrt verfolgt wird, ist! )b- Steigerung der Erzeugung deutschen Metalls
n Irmin die Steuergutscheine, Arbeitswechsel usw. zu- fli'ftÜnir enrechnet, und aufzusammensechs Mi l- uricl lot b e n, wenn man die Arbeitsbeschaffungswech- • L-feil dr Reichsbahn und Reichspost hinzu- ^rirtfyj-t. Da wir aber eine Milliarde davon bereits u tri bir Reichsschuld verbucht haben, beläuft sich die ,: ztzMiche Verpflichtung des Reiches auf vier bzw. AwMsMilliarden, die gesamte Schuldenzunahme _be- 9 fohmgl nur sechs Milliarden Reichsmark. Von den M.Z«S> Milliarden, die das Reich, die Länder und bis Jemeinden schulden, wovon 15,3 Milliarden dtrOttit auf die Länder und Gemeinden fallen, werden , rimoid) und nach Teile konsolidiert und damit ,,, siW)»ie Befürchtungen ober Gehässigkeiten des Aus- b JMs erledigt. Denn die Zunahme der geheimen ' ArfouRmna ist durchaus im Rahmen des Herge- .^bkiitten und überschreitet die Grenze der Sparsam- -***' Notwendigkeiten nicht.
Muße.-Sei
RAMSES
Ramses Cigaretten sind seit Jahrzehnten berühmt wegen des guten Tabaks und des dick-runden Riesenformatet*


