Ausgabe 
14.9.1935
 
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Samstag, H. September 1935

Ur. 215 Erstes Blatt

185. Zahrgang

Eichener Anzeiger

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11 $:ez aber die Ernährung des Volkes nicht gefahr- es hat daraus nur Die Sicherheit geschöpft, um

|hi konnte. Mit großem Nachdruck betont der Füh-' seine Absicht zu verwirklichen, in Frieden und

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chmucken Trachten Aufstellung genommen, ein farbenfrohes Bild. In den ersten Reihen der Tribüne selbst nahmen die führenden Männer der

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e n deutschen Landschaften in ihren

Bewegung Platz, unter ihnen die Ehrengäste, diesen Reihen auch die NS.^Schwestern.

Oie lieichsfrauenschastsführerin Frau Gertrud Scholz-Klink

rer feine Entschlossenheit, an dem Lohn- und Preis­gefüge nicht rütteln zu lassen und jeden. Versuch gewissenloser Elemente, eine neue Inflation herauf­zubeschwören, rücksichtslos niederzuschlagen. Der Versuch, den deutschen Ausfuhrhandel zu heben, wird fortgesetzt werden, aber soweit es ihm nicht gelingt, die Mittel zum Einkauf von Rohstoffen auf den Weltmärkten hereinzuholen, wird die Er­zeugung eigener Werkstoffe mehr und mehr die deutsche Wirtschaft von der Einfuhr ausländischer Rohstoffe unabhängig machen.

Erregte im vergangenen Jahre das erste große Auftreten der erdbraunen Massen des Arbeitsdienstes in Nürnberg und sein Herausstellen durch den Führer als Gemeinschaftsschule des deutschen Vol­kes die besondere Aufmerksamkeit, so steht diesmal die neu errichtete Wehrmacht, das junge deutsche Volksheer im Mittelpunkt des Parteitags, dem sie ja schon bei der NamensgebungParteitag der Freiheit" Pate gestanden hat. Mit welch liebevollem Interesse und mit welch rührender Für­

sorge das deutsche Volk in allen seinen Teilen das Werden seines jungen Heeres verfolgt, zu dessen Wiedererstehuna der kühne Entschluß des Führers am 16. März dieses Jahres den Grundstein gelegt hat, das haben die Truppen aller Waffengattungen gerade eben bei den ersten großen Herbftübungen der Wehrmacht in allen Teilen des Reiches erleben dürfen, die das Glück hatten, Schauplatz der Manö­ver zu sein. Nun wird in den nächsten Tagen die Wehrmacht in. Nürnberg vor ihrem Obersten Be­fehlshaber, dem Führer und Reichskanzler, vor ihren höchsten Vorgesetzten, vor den ersten Ver­tretern von Staat und Bewegung, vor Hundert­tausenden von Zuschauern als den Repräsentanten des ganzen deutschen Volkes Zeugnis ablegen von dem Geist, der sie beseelt.Die Armee ist unser kostbarstes und stolzestes Eigentum", erklärt die Proklamation des Führers vor dem Parteikongreß, Hüterin und Trägerin einer einzigartigen Tradition, der stärkste Schild des Friedens über Freiheit und Arbeit der Nation für alle Zukunft.

Dank feiner aus eigener Kraft wieder gewonne­nen Wehrfreiheit hat Deutschland aufgehört, ein wehrloser Spielball fremder Mächte zu sein. Aber

sind im Gegenteil der Ueberzeugung, daß die euro­päischen Nationen ihr durch Ueberlieferungen, durch geschichtliche und wirtschaftliche Notwendigkeiten ge­kennzeichnetes, geregeltes und bestimmtes Eigen­leben führen müssen, wenn nicht zum Schaden einer unvergänglichen Kultur Europa als Gesamt­erscheinung zugrunde gehen soll". Und Alfred R o - s e n b e r g ergänzt in seiner Rede vor dem Partei­kongreß das nationalsozialistische Wunschbild von einem neuen Europa.Wir hoffen", so sagt er, daß sich aus den Kämpfen unserer Zeit orga­nisch umgrenzte Nationalstaaten ent­wickeln und daß diese im eigenen Wesen ruhenden Nationalstaaten ein System zur Sicherung alles dessen bilden, was wir mit Stolz europäische Kultur nennen, zur Sicherung der Lebensnotwendigkeiten der weißen Rasse, zur Abgrenzung der Lebensge­biete dieses weißen Menschentums gegenüber den wertvollen Rassen und Völkern anderer Erdteile." Rosenbergs programmatische Sätze, auf der Er­kenntnis der Ungleichheit der Rassen und Völker fußend, bedeuten nicht nur eine scharfe Absage an den gleichmacherischen, kulturfeindlichen, das orga­nische Völkerleben zerstörenden Bolschewismus, son­dern sind auch ein Bekenntnis dessen, was Deutsch­land dem eben wieder in Genf lebhaft erörterten Gedanken einerkollektiven Sicherheit" an die Seite zu stellen hat. Nicht ein konstruiertes System von Sicherheitspakten, die sich vielfältig überschneiden und Völker in Verstrickungen ihnen fernliegender Interessen hineinzuziehen drohen, sondern ein aus der Erkenntnis der Zweckmäßigkeit ehrlichen Zu­sammenarbeitens gewachsenes System der Sicherheit organisch umgrenzter und miteinander versöhnter Nationalstaaten als Schlußstein einer langsamen Entwicklung. So haben die ersten Tage des Partei­kongresses auch dem Ausland bereits reiche An­regung gegeben. Hoffen wir, daß die Fruchtbarkeit des nationalsozialistischen Gedankenguts auch für die Befriedung Europas erkannt wird, ehe es zu spät ist. Dann würde der Nürnberger Parteitag der Freiheit auch im europäischen Sinne ein Meilenstein werden für die Befreiung des Abendlandes von den drohend heraufziehenden Wolken eines allesver- nichtenden Bolschewismus, der nur von der Un­einigkeit der europäischen Völker hoffen kann, seine Drachensaat aufgehen zu sehen.

Nürnberg, 13. Sept. (DNB.) In der Luit- poldhalle trat am Freitagabend der Kongreß der NS.-Frauenschaft zusammen. In der riesigen Halle strömten die Amtswalterinnen der NS.-Frauenschaft aus allen deutschen Gauen zu- ammen, und schon eine Stunde vor Beginn der Tagung mußte die LuitpoldHalle, in der wohl an die 30 000 Frauen und Mädchen versammelt waren, geschlossen werden. Vielen war es nur noch mög­lich, auf dem Platz vor der Halle durch Lautsprecher die Feierstunde mitzuerleben.

Im Quergang vor der Ehrentribüne, die das mächtige leuchtende Hakenkreuzbanner abschließt, hatten junge deutsche Mädchen aus al-

besonders marxistischen Parteien der Fall war, bann liege der Grund in einer anderen Würdigung der Frauen.

Wir sehen in der Frau die ewige Mutter unse­res Volkes und die Lebens-, Arbeits- und auch Kampfgefährtin des Mannes. Die sogenannte Gleichberechtigung" der Frau, die der Marxismus fordere, sei in Wirklichkeit keine Gleichberechtigung, sondern eine Entrech­tung der Frau: denn sie ziehe die Frau auf ein Gebiet, auf dem sie zwangsläufig unterlegen sein werde, weil sie die Frau in Situationen bringe, die nicht ihre Stellung, weder dem Manne noch der Gesellschaft gegen­über, festigen, sondern nur schwächen könnten. Bei den germanischen Nationen habe es nie etwas anderes gegeben als die Gleichberechti­gung der Frau. Beide Geschlechter hatten ihr Recht, hatten ihre Aufgaben, und diese Auf­gaben waren einander vollkommen gleich wür­dig, gleichwertig und damit ebenbürtig.

Wenn in marxistischen Ländern heute Frauen» b a t a i l l o n e aufgestellt würden, bann könne man nur sagen: Das wird bei uns niemals ge­schehen! Es gibt Dinge, die macht der Mann und für die steht er allein ein. (Stürmischer Beifall.) Ich würde mich schämen, ein deutscher Mann zu sein,

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Jliufter der Söhne und Achter unseres Volkes zu sein ist der höchste Adel der deutschen Frau.

geleitet von Hauptamtsleiter Hilgenfeldt, be­tritt sodann die Halle. Nach dem Kaisermarsch

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Die Frau im uaiionalsozialisiischeu Deutschland.

Der Führer spricht auf dem Kongreß der NG.-Frauenschast in der Nürnberger Luitpoldhalle

Nürnbergs Botschaft.

Die Wett hat sich daran gewöhnen müssen, die Pirteitage der NSDAP, anders zu bewerten als tue Veranstaltungen, die früher im demokratifch- PFlamentarifchen Deutschland und heute noch in in Demokratien des Westens zwar unter dem glei- cfjui Namen, aber in Form und Inhalt grundver- ftieden mehr Tummelplatz für die Auseinander- fßungen der Parteihäuptlinge mit einer unbotmäßi- ijd Gefolgschaft waren als einer klaren Zielsetzung »<>. politischen Kurses dienten. Wenn heute die Welt iri gespannter Aufmerksamkeit ihre Blicke nach 9i irnberg richtet, so weiß sie, daß es dort keine fttzfindigen Debatten, keinen Kuhhandel hinter den Ällissen, keine wachsweichen Entschließungen gibt, ft dern wohlerwogene, an dem Gedankengut der rinonalsozialistischen Weltanschauung ausgerichtete HD alle Lebensbezirke der Nation umspannende Kindgebungen, die für ein ganzes Volk durch den Qttfchluß feines Führers bindende Leitsätze für sein xnitisches Handeln auf allen Gebieten werden. Der Uichsparteitag. ist die großartige Schau der rnacht- rillen Entfaltung aller aufbauenden Kräfte des na- lalfozialistifchen Deutschlands. Die großen Or- Nmisationen, deren geballte Kraft am sinnfälligsten 6( Erneuerungswillen der Nation repräsentieren, scheinen vor dem Führer, die Beauftragten der Pirtei für die Ausgestaltung aller Bezirke des poli- 11$en und kulturellen Lebens im Sinne der natio- Nljsozialiftischen Weltanschauung legen Rechenschaft nl von der geleisteten Arbeit und berichten über 93ine die noch der Bewältigung harren. Die Na- tim steht nach einem Wort von Rudolf Heß an eisern Meilenstein ihrer Geschichte, sie blickt um sich, rickwärts auf die Wegstrecke, die sie nach dem firnen Entschluß des Führers durch eine Gefah- rezone ohnegleichen mit zusammengebissenen Zäh- nc: zur Erkämpfung ihrer Wehrfreiheit zurückge- [e:: hat, vorwärts auf ein weites Feld, das noch i)t Sämanns harrt, auf Aufgaben und Pläne, tuen Bewältigung der gesammelten Kraft von Ge- roationen zu Generationen bedürfen wird.

In diesem zwiefachen Sinne des Rechenschafts- tmchts und der Aufgabenstellung will auch die $Mße Kundgebung des Führers betrachtet Bteben, mit deren Verlesung durch den Sprecher Lc Bewegung, Gauleiter Adolf Wagner, nach > Mtehende'm Brauch der Parteikongreß eröffnet Mide. Die folgenden Vorträge der Reichsleiter trugen fachliche Ergänzungen zu den wesentlichsten inSber Proklamation bereits aufgestellten Punkten. Mmen wir den innerpolitischen Rückblick voraus, ft stellt die Kundgebung des Führers mit Recht die wittanschauliche erzieherische Mission der Bewegung in Iben Mittelpunkt der Arbeit des zurückliegenden Scires. Die innere Festigung der Partei ,cch der lleberroinbung der letzten Folgen der Juni- Nmolte und die Absteckung der neuen Arbeitsge- tiue gegenüber der.Armee, der neu errichteten <5_ule * des nationalsozialistischen Staates, schufen

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Rauschender Beifall dankte der Reichsfrauen­führerin. Der Vortrag von Liedern von 500 Mäd­chen des Frauenarbeitsdienftes füllte die Zeit bis zum Erscheinen des Führers. Von draußen künden die Heilrufe das Kommen des Führers und nun pflanzt sich schon vom Ende der Halle der Jubel fort, durch den ganzen weiten tiefen Raum und erfüllt diesen mit mächtigem Brausen, als der Führer Frau Scholz-Klink begrüßt und aus ihrer Hand einen prächtigen Blumenstrauß empfängt. Die Arbeitsdienstmädchen erfreuen den Führer mit einem schonen Liede und freudig bewegt dank der Führer. Dann tritt er auf die Rednertribüne und spricht zu den deutschen Frauen.

Der Führer trat einleitend der Meinung entgegen, daß die Würdigung der Frau durch den National­sozialismus nicht ebenbürtig sei der Würdigung, die die Frau durch andere weltanschauliche Bewegun­gen erfahre. Diese Auffassung könne nur von Men­schen kommen, die keine Ahnung davon besitzen, welch ungeheure Rolle die Frau ge­rade in unserer Bewegung gespielt habe.IM glaube, ich würde nicht hier stehen, wenn nicht vorn Anbeginn unseres Kampfes an viele, sehr viele Frauen sich mit dieser Bewegung innerlich verbun­den gefühlt hätten und für sie vom ersten Tage an eingetreten wären." Wenn der Nationalsozialismus der Frau nun trotzdem eine andere Stel­lung gegeben habe, wie es bei den liberalen und

gewaltigen Aufgaben gestellt hat, braucht Frauen, denen diese Fragen so stark zum Erlebnis gewor­den sind, daß sie fähig sind, sie in jedem Fall aus den Volksnotwendigkeiten heraus mitzulösen.

Wenn der Nationalsozialismus seine Aufgabe darin sieht, im ernsten und verzagtesten Volksgenos­sen wieder den Willen zu seiner eigenen Kraft zu wecken und den Glauben zu seiner eigenen Kraft zu stärken, dann schafft er damit die Voraussetzung zu einer religiösen Wiederbesinnung unseres Volkes. Wenn die Gewalt Gottes erst allen zum Erleben im Alltag wurde und sie verpflichtet Zur absoluten Wahrhaftigkeit, Ehrfurcht und Demut, Fröhlichkeit und Kraft, dann sind wir an der Stelle, wo Natio­nalsozialismus und Religion in jeder Form sich be­gegnen. Wir wissen dann auch, daß, wenn schwache Menschen die verschiedenen Formen benützen wol­len, um Menschen eines Volkes gegeneinander aus­zuspielen, wir mit aller Kraft unserer Seele uns dem entgegenstellen werden. Unter diesen Gesichts­punkten stellen wir Frauen uns unter das Gesetz des Nationalsozialismus. Alle Arbeit, die wir lei­sten, ist der Ausdruck dieses Wittens zu einander. Unser alleiniger Befehlsträger ist die Liebe zu un­serem Volk. Unser Volk hat Gestatt gewonnen m unserem Führer, darum schenken wir ihm alle Ar­beit!

Freundschaft mit seinen Nachbarn zu leben. Deutsch­land ist eine Insel im brodelnden Meer politischer und sozialer Unruhen. Deutschland wünscht nichts anderes, als in Ruhe feiner gewaltigen inneren Aufbauarbeit nachgehen zu können. Und nur, wer uns darin zu stören versucht, wird uns zu un­erbittlichen Feinden haben. In Moskau sitzen die Drahtzieher einer über die ganze Wett ihre Fang- arme spannenden Organisation der Völkerverhetzung und Volkszersetzung. Wer im Ausland die Warnung des Führers vor dem tödlichen Gift des Wettbolsche­wismus in der letzten großen Reichstagsrede mit ungläubigem Lächeln beiseite geschoben hatte, mag inzwischen durch die unverhüllte Darlegung der meltreoDlutionären Ziele und verbrecherischen Me­thoden auf dem Moskauer Kongreß der kommu­nistischen Internationalen eines Besseren belehrt worden sein. Nürnberg und Moskau bedeuten zwei Wetten, die durch Abgründe voneinander geschie­den sind. Was in Nürnberg an großärtigen Lei­stungen nationalsozialistischen Aufbaus in der Proklamation des Führers wie in den Vorträgen feiner ersten Mitarbeiter mit ruhigem Selbstbe­wußtsein der Weltöffentlichkeit zur Beurteilung un­terbreitet wurde, muß auch jedem Ausländer, der sich seine Unbefangenheit bewahrt hat, den funda­mentalen Gegensatz klar werden lassen, der das na­tionalsozialistische Deutschland von der Wett des Bolschewismus trennt. Während in Moskau Pläne geschmiedet werden und Propagandamethoden ge­predigt werden, die aus fanatischem Haß gegen die Kultur des Abendlandes geboren, den Volkern Europas den Bürgerkrieg bringen und durch einen Zusammenprall der kapitalistischen Mächte die kom­munistische Wettrevolution auslösen sollen, wird auf dem nationalsozialistischen Parteikongreß in Nürn­berg der Prozeß der inneren Gesundung eines Vol­kes umrissen, das nichts Höheres kennt als feine Ehre und Freiheit und nichts sehnsüchtiger wünscht, als in Frieden, Eintracht und Zusammenarbeit mit seinen Nachbarn feine großen Aufgaben zu losen, die die Vorsehung ihm als Volk der europäischen Mitte und Bollwerk europäischer Kultur gegen die bolschewistischen Mächte der Zerstörung gestellt hat.

Der Nationalsozialismus", so sagt die Prokla­mation des Führers,hegt gegen keine der euro­päischen Nationen eine aggressive Absicht. Wir

Richard Wagner eröffnete Hauptamtsleiter Hilgen- eldt mit kurzen Worten die Tagung und erteilte der Reichsfrauenführerin Frau Scholz-Klink das Wort. Sie verweist darauf, daß als erster Weg zum Herzen der deutschen Frauen unser Reichs­mütterdienst gebaut wurde. A m Mutter- t a g übergab uns das Volk für diese Arbeit 3,5 Millionen Mark zu treuen Händen. Wenn wir nun in einigen Monaten in einem der ehemals rötesten Stadtteile Berlins, im Wedding, unsere Reichs­mütterschule eröffnen werden, dann freuen wir uns, eine Stätte bereit zu haben, an der man ehen kann, wie wir unsere Ausgaben losen.

In der Verfolgung unserer Aufgaben wandten wir uns zuerst an die Mütter unseres Volkes, so ergab sich ganz folgerichtig das Nachrücken jener Generation, die den Müttern zunächst steht: d i e zwischen 18 und 25 IahreNH Wir haben die Forderungen der Arbeitsdienst pflicht ür das Mädel zuerst einmal dort gestellt, wo Frauen in vorderster Linie unsere heutige Haltung bewußt zu wahren haben: bei der berufs­tätigen Frau und dort zuerst wieder bei der Frau auf der Hochschule. Die deutsche Stu- b'entin hat sich dieser Forderung auch bereit­willig unterworfen. Trotzdem wird gerade hier unsere größte Arbeit auf Jahre hin­aus wohl noch darin bestehen, die Studentin im­mer wieder hineinzustellen in die Lebenswirklich­keiten unseres Volkes. Unseren Frauen an den Hochschulen wollen wir immer wieder sagen, daß die deutsche Frau an der Hochschule ihre geistigen Fähigkeiten mit derselben Demut in den Dienst ihres Volkes zu stellen hat, mit der die Hand­arbeiterin und die Mütter der Nation ihren Dienst erfüllen.

Bei der Frauenarbeit in der Fabrik begegnen wir noch zutiefst den Spuren eines 14= jährigen Abdrosselungsversuches an unserer Volks-

3i innere Zerrissenheit der Nation, an deren <Me der Nationalsozialismus eine Einheit des Mens setzte, darf und wird nicht wiederkehren, fcrm die Partei wird niemals aufhören in ihrer Erziehungsarbeit am deutschen Menschen zu einer Dicklichen Gemeinschaft, die auch die kommenden Iterationen befähigen wird, Ehre und Freiheit tu Nation für alle Zukunft zu bewahren.

j»on der politischen und sittlichen Festtgung- der

seele. Entscheidend ist, auch der Frau an der Ma­schine das Gefühl zu geben, daß sie an ihrem Platz ebenso wie alle anderen Frauen ihr Volk zu ver­treten hat. Deshalb haben wir im Frauenamt der Deutschen Arbeitsfront der deutschen Arbeiterin aus ihren eigenen Reihen heraus ihre Vertrauensfrauen gegeben, um sie aus ihrem Lebenskreis heraus mitgestattend einzu­bauen in die gesamte Frauenaufgabe am Volke. Unsere Beratung setzt ein in der Beratung der Frauen ober des Mädels in Form von Kursen, im Kochen, Nähen, Mütterschulung, durch die wir im vergangenen Jahr etwa 80 000 Arbeiterinnen und Arbeiterfrauen eine wesentliche Hilfe gegeben haben.

Zur Frage der Berufstätigkeit der Frau haben wir am letzten -Parteitag uns den Satz zum Maß­stab genommen, daß die Frau überall d a A r - beitsmöalichkeiten haben muß, wo ihre Kraft und ihre Arbeitsleistung inrich- tiger Harmonie zueinander stehen. Den Stimmen gegenüber, die dem Nationalsozialismus eine Minderbewertung der Frau unterschieben wol­len, werden wir mit aller Deutlichkeit sagen müs­sen: ein Staat, der sich gerade auf dem Gebiet der Volksgesundheit, der Volkswohlfahrt und der Be­sinnung eines Volkes auf feine eigene Kraft solche

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m.nte, niemals an den Unzulänglichkeiten einer for= ».en Bürokratie scheitern werde, und es wird an- FÄndigt, daß gegebenenfalls dort, wo die Büro- 3rc:ie versagt, die lebendigere Organisation der Par- jii eingesetzt werden wird.Was staatlich gelöst nerben kann, wirb staatlich gelöst. Was ber Staat jihem ganzen Wesen nach eben nicht zu lösen in ti Lage ist, wirb durch, die Bewegung gelöst", ber <:,iroenn nötig sein sollte, auf bem Wege ber Gesetz- <iLung bie dazu erforderlichen Funktionen über- iicigen werben. Unb ber Führer unterstreicht biefe ckLetzmäßigkeit bes Verhältnisses von Partei unb ti at, die jede Aktion einzelner von vornherein cuMließt, mit dem betonten Hinweis, daß aus- ^iseßlich der Wille der Führung entscheide, denn ,innere Kraft liegt in unserer Disziplin". In den «echen Zusammenhang gehört die Warnung des iiüirers an die Konfessionen. So wenig die 7ii onalsozialistische Partei jemals irgendeinen .'tanpf gegen Das Christentum führen wird, so icnig wird sie eine erneute Politisierung der Kon- 'ifiionen dulden. Auch reaktionären Ele- ?lumten wird bringend empfohlen, Ruhe zu hatten.

Mion nicht zu trennen ist die Gesundung der s - Lutschen Wirtschaft. Die Kundgebung bes ^üjrers stellt mit berechtigtem Stolz fest, baß ber "jäte unb planmäßige Kampf gegen bie Geißel der

Srieitslofigfeit die Zahl der Arbeitslosen von 6 auf 17. Millionen herabzudrücken vermocht hat und finit die erste Voraussetzung schuf, um durch zu- jteidje Leistungen auf allen Gebieten zu einer Er- lihung des Lebensniveaus unb bes Kutturstanbarbs i-s ganzen Volkes wie bes einzelnen Menschen zu (ihngen. Es konnte biefer erste Schritt aber nur t-lmgen durch eine ungeheure Anspannung aller jr.ifte und im Kampf mit ungeheuren Schwierig- |Iren. Die Kundgebung erinnert an die Mißernte te vergangenen Jahres, die vorübergehend wohl |(hr Verknappung einzelner Lebensmittel zur Folge

tkre Bahn für den Kampf gegen bie i n n e = irn Feinde ber Nation, bie in ber Kund- cejung noch einmal gewarnt werben, die Nachsicht de Nationalsozialismus fälschlich für Schwäche zu hatten. Es wird mit aller Deutlichkeit ausge» ftvchen, daß der Kampf gegen die inneren Staats- feiibe, sei es der jüdische Marxismus, ber politische 61,-geiz ehemaliger Zentrumsleute ober bie Unbe- lel -barfeit dumm-reaktionärer bürgerlicher Ele-

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