In Groß-Eßlingen als Spargelstecherin beschäftigt war, ermordet und ihrer Barschaft in Höhe von ungefähr 40 Mark beraubt. Nach einer vierzehnstündigen Verhandlung wurde Kilz wegen Mordes lum Tode und zum dauernden Verlust der bürger- lichen Ehrenrechte verurteilt.
In einem leerstehenden Gebäude ermordet aufgefunden.
Bauarbeiter bemerkten in einem Kellerraum des Hauses Ritterstraße 20 in Berlin einen starken Verwesungsgeruch und fanden in einem Kellergewölbe unter Schutt vergraben die Leiche eines Mannes in mittleren Jahren. Nach den Feststellungen der Mordkommission besteht die Möglichkeit, daß die Leiche bereits sei tEnde des vorigen Jahres oder sogar noch längere Zeit dort gelegen hat. Der Keller gehörte zu den Räumlichkeiten einer Fleischerei, die bis zum Jahre 1932 dort betrieben wurde. Seit jener Zeit wurden der Fleischerladen und die dazu gehörigen Kellerräume nicht mehr benutzt. Im Sommer 1934 wurden dann in den hinteren Räumen bauliche Veränderungen vorgenommen. Dabei wurde ein Gewölbe mit Schutt zugeschüttet, in dem man nun die Leiche gefunden hat. An der Tat sind allem Anschein nach Personen beteiligt, die mit den örtlichen Verhältnissen genau vertraut waren. Die Mordkommission ist noch damit beschäftigt, die Personalien des Getöteten festzustellen.
Fünfstöckiges Lagerhaus nledergebrannl.
In Landau (Pfalz) wurde das alte Hafer- Magazin hinter dem ehemaligen Proviantamt durch ein Großfeuer völlig eingeäschert. In dem fünf Stockwerke umfassenden Gebäude hatten eine Lebensmittelgroßhandlung und eine Landesproduktengroßhandlung ihre Lager untergebracht, In denen sich große Mengen Lebensmittel, Reis, Zucker, Oele und Fette befanden. Man vermutet, daß das Feuer in der Kaffeerösterei entstanden ist und von dort auf die in der Nähe lagernden Oelbehälter Übergriff, die explodierten und den Flammen reichliche Nahrung boten. In kurzer Zeit stand das Gebäude in Hellen Flammen. Die Feuerwehr mußte sich auf die Sicherung der umliegenden Gebäude beschränken. Aus 15 Schlauchleitungen wurden ungeheure Wassermassen auf die Brandstätte geschleudert. Das Innere des Gebäudes Ist völlig in sich zusammengebrochen. Der Schaden wird auf etwa 200 000 Mark geschätzt.
Für eine Million Franks Juwelen gestohlen.
In Monte Carlo wurden nachts aus einem Vuweliergeschäft auf unglaublich freche Art Juwelen im Werte von 1 Million Franks gestohlen. Die Diebe hatten durch die Wand eines angrenzenden, augenblicklich leer stehenden Hotels eine O e f f - nung zum Tresorraum des Juwelierladens geschlagen und waren so in den fest verschlossenen Raum eingedrungen. Um bei ihrer nächtlichen Arbeit nicht fehlzugehen und vom Nachbarhause auch richtig auf den Tresorraum zu stoßen, hatten sie sich einige Tage zuvor als Elektro- monteure ins I u w e l i e r g e s ch ä f t begeben und dort die nötigen Messungen vor ihrem Einbruch vorgenommen. Der ahnungslose Juwelier hatte die beiden Diebe ruhig „die Leitungen kontrollieren" lassen.
Brandstiftungen tm Verfolgungswahn.
Bei Freudenstadt im Schwarzwald brannten die Stumpenplatz-Hütte und zur selben Heit die Sauteich-Hütte ab. Mit Hilfe des Arbeitsdienstes unternahm die Polizei Streifen durch das Waldgebiet, wobei mehrere Brandflecken entdeckt wurden. Ein neuer Brand konnte von den im Walde aufgestellten Posten rechtzeitig g e - löscht werden. Briefe, die der Polizei in die Hände fielen, lassen darauf schließen, daß der Täter, der bis jetzt noch nicht gefaßt werden konnte, die Brandstiftungen in einer Art Verfolgungswahn begangen hat.
Durch Großfeuer bei Miltenberg vier Scheunen und drei Hallen vernichtet.
Auf dem Gehöft der Witwe Josefine Berres in Eichenbühl brach ein Feuer aus, das in kurzer Zeit vier Scheunen und drei angebaute Hallen völlig in Asche legte. Nur dem tatkräftigen Eingreifen der Feuerwehren und freiwilliger Helfer ist es zu verdanken, daß sich das wütende Element nicht noch weiter ausdehnen und noch größeren Schaden anrichten konnte. Bei der großen Geschwindigkeit, mit der sich der Brand ausbreitete, konnte man nur noch das Vieh retten. Die gesamten Erntevorräte, Wagen, Maschinen und Geräte wurden ein Raub der Flammen.
In elf Jahren 100 000 Mark unterschlagen.
Dor der Großen Strafkammer Kiel batte sich der 36jährige Hans Ernst aus Eckernförde wegen fortgesetzter Unterschlagung zu verantworten. Als Stadtsekretär veruntreute er in den Jahren 1924
bis 1935 insgesamt 100 000 Mark, bte er in raffinierter Weise durch Falschbuchungen verschleierte. Unter der Last dieser Verfehlungen stellte er sich dann selbst der Staatsanwaltschaft. Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu drei Jahren sechs Monaten Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust.
Berliner Ehepaar in Südtirol abgestürzt.
Das Ehepaar Jonas aus Berlin, das in Tau= fers zum Sommeraufenthalt weilt, unternahm ohne Seil den Aufstieg zum Schwarzenstein. Schon waren sie in die Nähe des Unterkunftshauses gekommen, als der Mann am Eishang ausrutschte. Die Gattm erschrak derart, daß sie in Ohnmacht fiel und ebenfalls aus glitt. Der Mann griff nut den Armen nach ihr, jedoch konnten beide keinen Halt mehr gewinnen und stürzten in eine Gletscherspalte. Der Mann fand durch Genick- bruch sofort den Tod, die Frau wurde schwer verletzt, konnte aber um Hilfe rufen, worauf eine Führergesellschaft unter Leitung des Hüttenwarts die Verunglückten barg.
Spanisches Fischerboot zerschellt.
Ein mtt zwölf Fischern besetztes Boot wurde vor San Sebastian de Pravia bei starkem Wellengang in dem asturischen Hafen geaen eine im Bau befindliche Zementmauer geworfen und ging unter. Von der Besatzung wurden sieben Mann gerettet, während die übrigen fünf ertranken.
Blutige Gefangenenmeulerel in Mexiko.
Die Insassen des Stadtgefängnisses von Tapachula im Staate Chiapas haben gemeutert. Sie ermordeten den G e f ä n g n i s d i r e k t o r und mehrere Polizisten, die sich ihnen entgegen- stellten. Die Meuterer sind in das nahegelegene Gebirge entkommen.
Massenflucht aus einem polnischen Gefängnis.
Aus dem größten Gefängnis Westpolens i n Krone bei Bromberg haben zwölf Schwerverbrecher auf verwegene Art die Freiheit erlangt. Auf einem unterirdischen Gang, an dem sie wahrscheinlich monatelang gearbeitet haben, konnten die Gefangenen aus dem Gefängnis flüchten. Der Gang war vom Gefängnis zur An- ftaltskirche gegraben worden, von wo aus die Schwerverbrecher in die Freiheit gelangten. Die Bromberger Sicherheitsbehörden haben einen größeren Beamtenapparat aufgeboten, um die Verbrecher, die meist zu langjährigen ©trafen verurteilt waren, wieder zu fassen.
Rumänischer Vandenführer aus der haft geflohen.
Dem berüchtigten rumänischen Bandenhäuptling C o r o i u gelang es, aus dem Gefängnis der Stadt Bvtvsant zu entfliehen. Cvroiu, der durch seine verwegenen Taten zu einem volkstümlichen Helden der Moldau geworden ist, hat die Wache dazu bewogen, mit ihm zu entfliehen, um
eine neue Räuberbands zu gründen. Es ist nicht das erstemal, daß Coroiu trotz schärfster Bewachung aus dem Gefängnis entflohen ist. Bisher konnte er nicht ein einziges M a l vor Gericht gestellt werden, da es ihm immer wieder gelang, knapp vor dem Prozeß zu flüchten. Die Tätigkett Coroius beschränkte sich auf die Beraubung der reichen Gutsbesitzer der nördlichen Moldau. Einen Teil der Beute verteilte er regelmäßig unter d i e Bauern, die ihm dafür während seiner Streifzüge Obdach und Schutz gewährten. Während seiner letzten Haft wurde der Direktordes Gefängnisses seines Postens enthoben, da er Coroiu zu große Freiheiten gewährte. Er lud ihnzu Tisch ein und gab ihm sogar die Erlaubnis, Spaziergänge in die Stadt ohne Bewachung zu unternehmen.
Sonne, Sonne, Sonne ...
Nach den Messungen und Beobachtungen der Wetterwarte Bernkastel war der vergangene Monat Juli außerordentlich r ei ch an Sonnentagen, die in der ersten Julihälfte das Wachstum der Reben im Moseltal außerordentlich begünstigten. Die Sonnenscheindauer übertraf mit insgesamt 277,9 Stunden im Monatsverlauf das langjährige Mittel um 68,3 Stunden, so daß also der Juli als ein überaus sonniger Monat gelten muß. 16 Sonnentage, darunter allein sechs Tropentage mit einer Temperatur über 30 Grad im Schatten, wurden im Juli 1935 gezählt. Die Niederschlagsmenge blieb um 57,2 Liter hinter der Norm zurück. Die mittlere Lufttemperatur übertraf das Mittel um 1,5 Grad, die Luftwärme wurde für den ganzen Monat mit durchschnittlich 19,5 Grad festgestellt. Bereits im Juni war eine Ueberschreitung des Mittels der Lufttemperatur um 2 Grad eingetreten, so daß also die beiden vergangenen Sommermonate überaus warm und sonnenreich waren. Die langanhaltende Trockenheit begünstigte in der ersten Zeit zwar das Wachstum der Reben und Feldfrüchte, wirkte sich aber besonders in der zweiten Hälfte des Juni ungünstig aus. Selbst alte Winzer versichern, daß sie bisher noch nie eine so schnelle Entwicklung der Trauben wie in diesem Sommer erlebt haben.
Einfaches Verfahren.
Schon immer haben es die Leute auf alle möglichen raffinierten Arten verstanden, die sommerliche Hitze auf ein erträgliches Maß herabzumindern. Besonders merkwürdig ist aber die Abkühlungsmethode, die Alexander von Humboldt an den Ufern des Manzanares, einem Fluß in Venezuela, beobachtet hat. In den Nächten fetzten sich die Bewohner der Gegend auf hohen Rohrstühlen in den Fluß und ließen sich von unten her durchkühlen. Das Baden selbst war wegen der Krokodile gefährlich. Das Komischste waren aber die Delphine, die die Badegesellschaft ständig umgaben und sie abduschten, indem sie aus ihren großen Nasenlöchern Wasserstrahlen spritzten.
Weltstadt Buenos Aires.
Stadt der Arbeit. — Stadt des Tempos.
Von unserem Dr. M. I.-Äerichierstatier.
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Buenos Aires, Ende Juli.
Eins unterscheidet Buenos Aires von allen anderen südamerikanischen Hauptstädten in geradezu auffallender Weise: das ist das ungeheure Tempo der Stadt; das Tempo, das in krassem Gegensatz zu einer gewissen Gelassenheit, der berühmten „Paciencia", steht, die für Südamerika sonst so typisch ist. Nicht, daß man auch in Buenos Aires auf jene „Paciencia" stieße! Sie kann einen häufig genug zur Verzweiflung bringen; gerade weil das internationale Leben der La-Plata-Metropole in einem Höllentempo dahinbraust, wie es wohl nur Neuyork kennt. Der Argentinier mag es gern, wenn man feine Hauptstadt mit Neuyork vergleicht, und es geschieht auch alles, um Buenos Aires mehr und mehr ein echt nordamerikanisches Profi l zu geben. Man kann nicht sagen, daß das gerade zum Vorteil von Buenos Aires ist. Zweifel- los hat die Stadt dadurch viel von ihrem südamerikanischen Charakter eingebüßt; so viel, daß man diesen Steinbaukasten getrost nach Nordamerika oder sonst irgendwohin versetzen könnte, ohne daß es allzu sehr auffallen würde.
Buenos Aires ist nicht Argentinien. Wer das echte Argentinien kennenlernen will, der muß hinein ins Innere des weiten, reichen Landes; tief hinein: nach Cordoba, Mendoza, Tucuman, Mifio- nes, Corrientes, in die erhabene Bergwelt der Anden oder in die weiten Pampas des Südens. Bue
nos Aires ober ist eine Internationale Großstadt mit unzähligen Häuserblocks, mit gradlinigen Straßen und Gassen, zahlreichen Kirchen, vielen großen Plätzen und öffentlichen Denkmälern. Mit großen Hafenanlagen, in denen die Schiffe aller Nationen ihre Flagge zeigen, und mit Schifjerkneipen, wo den ollen christlichen Seefahrern die sauer verdienten Zechinen nach dem gleichen Rezept aus der Tasche gelotst werden wie in Neuyork, Rotterdam, London, Sidney oder Shanghai. Und wie in allen internationalen Großstädten findet man neben ungeheurem Reichtum auch bitterste Armut.
Buenos Aires ist Weltstadt, obwohl es mit der Zahl von etwa zweieinhalb Millionen Einwohnern weit hinter manchen Weltstädten des europäischen und nordamerikanischen Kontinents marschiert. Aber was die internationale Zusammensetzung seiner Bewohner anbelangt, so könnte es getrost jeden Wettstreit mit Aussicht auf Erfolg aufnehmen. Man braucht nicht überrascht zu sein, wenn einem in der Straßenbahn ober im Autobus fünf ober sechs frembe Sprachen um bie Ohren schwirren. Sammelbecken aller Menschenrassen, — bas ist Argentiniens Hauptstadt. Das schwarze Element ist allerbings gering vertreten, was gegen Rio beispielsweise angenehm auffällt. Auch von ben in- bionischen Ureinwohnern bes Laubes jino nur ganz spärliche Reste in Mischlingen erkennvar. Erheblich stärker ist Asien vertreten, bas mit Japanern, Chinesen, Arabern, Armeniern unb Juden einen sehr
stattlichen Hundertsatz der Bewohnerschaft ausmachi. Einen außerordentlich hohen Bestandteil der Be- Dotierung haben die Mittelmeerländer gestellt: vor allem Spanien und Italien. Aber auch Griechenland unb bet Balkan finb angemessen vertreten. Von Norbeuropäern finb Deutsche unb Engländer vor- herrschenb, doch haben auch Skandinavien, Holland unb bie Schweiz ihren Anteil zu bem großen Menschenhaufen gegeben, ber bie Stadt am Silberstrom bevölkert. Unb baß auch Nordamerika unb bie süd- amerikanischen Cänbcr in biefem Völkerbrei nicht fehlen, ist naheliegenb. Das alles wogt durchein- anber; in beftänbiger Hast, um sich im Kampf ums Dasein zu behaupten.
Zwar bevorzugen bie einzelnen Rassen und Stämme gewisse Stabtteile, wie bie Deutschen ben Stabtteil Belgrano, bie Engländer Hurnngham, die Chinesen die Bocca und die Juden ein bestimmtes Viertel der Innenstadt. Aber die Arbeit würfelt sie doch alle bunt durcheinander. Und gearbeitet wird in Buenos Aires. Man muß es mit ehrlicher Anerkennung aussprechen: Es wird in Buenos Aires ein außerordentliches Maß an Arbeit geleistet. Diese starke Ueberlaftung mit Arbeit und das Höllentempo der Stadt bringen es mit sich, daß so viele Menschen nervös und überreizt sind und sich dauernd müde und abgespannt fühlen. Das durch die Lage an dem Riefenstrom bedingte ständig feuchte Klima der Stadt tut ein übriges, um die körperliche Konstitution zu schwächen. Für Lungenkranke ist das Klima geradezu Gift, und die Tuberkulose dürfte die verbreitetste Krankheit in der „Stadt der guten Lüfte" sein, die diesen Namen wirklich nicht zu vollem Rechte trägt...
Die Arbeitsüberlastung und das Tempo haben wohl auch zur Folge, daß der Buenarenfer für wahre Kultur kein rechtes Empfinden aufbringen kann. Die Kultur wird allzu sehr von der Zivilisation unterdrückt; und der Müde, der Abgespannte fühlt sich auch nicht mehr fähig, Genüsse echter Kultur, wie etwa gute Musik ober gutes Theater in sich aufzunehmen. Er braucht Entspannung unb finbet sie im Kino, auf bem Sportplatz, am Stammtisch unb auf ber Kegelbahn ober im Kaffeehaus beim Cafesito ober Vermuth. Das erklärt, warum bas kulturelle Niveau der Gefamtbevölke« rung von Buenos Aires auffallend niedrig ist, und es erklärt auch, warum es so schwer ist, diesen Miß- tand zu heben. Denn die argentinische Regierung owoh! wie die Stadtverwaltung von Buenos Aires cheuen keine Anstrengung, um die Kultur zu fördern. Vorzüglich geleitete und hervorragend ausgestattete Museen sowie reichhaltige Bibliotheken legen davon ebensogut Zeugnis ab wie zahlreiche wissenschaftliche und künstlerische Veranstaltungen und die gut organisierten Schulen und Hochschulen. Aber alle diese Bemühungen werden nur geringe Frucht tragen, solange Buenos Aires sein ausgesprochen internationales Gepräge behält. Unb baß bies einmal anbers werben sollte, dafür sind nur geringe Aussichten vorhanden.
Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Im Bereich der ausgedehnten Tiefdruckrinne kam es über Deutschland zum Zusammentreffen kühler Meeresluft mit subtropischer Warmluft. Die Folge war über ganz Deutschland ergiebige Regentätigkeit, die gerade unserem Gebiet außerordentliche Wassermengen lieferte, die durchweg 30 und vielfach über 40 Liter pro Quadratmeter betrugen. Auf der Rückseite der ostwärts wandernden Tiefdruckrinne verbreitet sich zunächst wieder Hochdruck, unter dessen Einfluß unser Wetter sich wieder aufheitern wird.
Aussichten für Donnerstag: Häufig aufheiternd und bis auf ganz vereinzelte Schauer trocken, bei abflauenden westlichen bis nordwestlichen Winden tagsüber leichte Wärmezunahme, aber für die Jahreszeit noch zu kühl.
Aussichten für Freitag: Im wesentlichen heiter, weitere Zunahme der Erwärmung.
Lufttemperaturen am 13. August: mittags 21,7 Grad Celsius, abends 13,9 Grad, am 14. August: morgens 10,8 Grad. Maximum 21,6 Grad, Minimum 10,6 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 13. August: abends 19 Grad; am 14. August morgens 15,3 Grad. — Niederschläge 38,2 mm. — Sonnenscheindauer 0,3 Stunden.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton i.B.: Dr.F.W. Lange, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. VII. 35: 9945. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei
R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf^ mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
Sachs-Motorräder sofort lieferbar iolorisierler Sachs-Molordienst Ersatztelle-Lager:
Willi RauVWieseck, Schulstr. 7, Ruf 3975
E.Aßmann,Gießen.Hitlerwall7, Ruf 3248 44O6d
für die Kreise Gießen. Biedenkopf-Dillenburg, Alsfeld und Schotten sucht
alte deutsche Verslchernngs- Aktien-Gesellschaft
(LÜH Auto Feuer ED)
einen tüchtigen Fachmann. Für erfahrenen Außenbeamten günstige Gelegenheit, sich selbständig zu machen. Organisation vorhanden, großes direktes Inkasso wird übertragen, daher Kaution erforderlich.
Wir gewähren Gehalt, Spesen und Provision. Bewerber mit nachweisbar guten Erfolgen bitten wir, sich zu melden unt. Chiffre K. P. 3840 (4635V) an die Geschäftsstelle dos Gießener Anzeigers.
Wegen N eueinri ch tun g einer
General-Agentur Gießen
Ihr neuer ^ClJptchüon tidntith Jlodiftättec v Häm brand
Tonnerslag.deu 15. August 1935, nachm. 2 Uhr, versteigere ich an Ort und Stelle (Bekanntgabe erfolgt im Versteigerungslokal im „Löwen" Neuenweg 28 dabier) zwangsweise gegen Barzahlung: 1 Registrierkasse, 1 Kassenschrank, 5 Schreibmaschinen, 5 -Tische, zwei elektr. Kühlschränke, 1 Sofa, zwei Chaiselongues, 1 kompl. Speisezimmer, 2 Grammophone, 1 Korbgarnitur, 1 Damen-Armbanduhr, 1 Kautsch, 4 Warenschränke, zwei Registraturschränke, 2 Büfetts, ein Klavier, 1 Lüster, 1 Rauchtisch, 1 Ladentheke, 1 Schreibtischsessel, 1 Opel-Personenwagen, Sensen, Bohrknarren, Waschkompressoren, Mantel-u. Waschkessel, Konservendosen, Besteckkasten, Schrauben- zwmger, Kohlenkasten, Wand- ichützer, Löffelbleche, Waschmasch., Dosenverschluß-Maschine, Ofenrohrringe, Kühleinsätze, Handtuchhalter, Salatseihe, Brotschneide- maschme,Kochtöpfe,Kaffeekannen, -Kessel, Eimer, Schüsseln, Milch- töpfe, Butterkühler, Spannsägen, Kasserollen, Schaufelstiele, Spaten und Gärtnerwaten, Möbelschlösser, Hobelbankbefchlag, Gehrungsstoßladen, Kartoffelauetschen, Weitz- bronzetürschiloer, -Drücker, eine Ladentheke, mebr.Fensterbeschläge Herde, Obstkelter. «ösbd
Möll, Gerichtsvollzieher in Gießen Ludwigstratze 83 I. Telefon 3239.
Zur jetzigen Aussaat für Feld und Garten
Saaterbsen, kleine gelbe und grüne Saatwicken, russische Herbst» oder Stoppelrüben Riesen-Spörgel
Winter-Raps
Winter-Rübsen, Lembkes Hochzucht
Luzerne, Provencer und Pfälzer, seidefrei Winter-Wicken
Italienisches Ray gras Incarnatklee, seidefrei Landsberger Gemenge
Winter-Spinat, verschiedene Sorten
Feldsalat oder Nüßchen Advents Wirsing Weißkraut und Rotkraut Frühlingszwiebeln Stiefmütterchen Vergißmeinnicht Maßliebchen Si lenen
zuverlässig und preiswert im
Sam enhaus Heinr. Hahn, Bahnhofstraße
Ecke Wolkengasse 4629 A
Lichtbild-Vortrag
Thema: Der Weg zum Eigenheim
und zum schuldenfreien Hausbesitz
Freitag, den 16. August 1935, abends 8.15 Uhr, im Hotel Prinz Carl. - Eintritt frei.
Bauwirtring A.-G„ Bremen
Eigenheimschau Gießen, Marktplatz 8
—--- 4^33 \
Stellenangebote
Solides Mädchen o. einfache Stütze f. alle Hausarbeit für kleinen Beamtenhaushalt i. Landstädtchen in d. Nähe Gießens gesucht. Besond. Bedingungen: tadelloseGesund- heit, Sauberkeit, Zuverlässigkeit u. freund!. Wesen. Sckr. Angeb. u. 4640V a.d.G.A.
Staubsauger RM. I k Lieferung durch dte Fachgeschäfte.
Wir suchen für unsere
Eigenheim-Schau in Gießen
für sofort einen 4634v
vertrauenswürdigen n. besonnenen Herrn der schon L Außendienst tätig war. Banwlrtring A.-O. Bremen, Organis.- Leltnng Erfurt, Trommsdorffstr.27.
Stellengesuche!
ein
Tücht. Mädchen sucht per sofort
Stellung als Haustochter, am liebsten in Geschäftshaus.
Kleines Taschen- " lscht. .unt. Ä.A.
gern erwm Schr.Angeb 03407 a.d.(
Zuverläss.ehrlich. Mädchen das alle Hausarbeit versteht u. kochen kann, gesucht. 03406 Frau Becker,
Keplerstraße 9 I.
KleineAnreigen tat Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und geleien.
Verkäufe
Das dem Ber» kehrsoereinWeil- burg gehörige in Gießen, Bleich- strahe5,gelegene Wohnhaus ist zu verkaufen. Nähere Auskunft durch Tirektor Steinmetz,Weil- burg. 4631V Möllner Zwei guterhalt. Wasserbassins je 1000 Ltr. Fassungsvermögen zu verkaufen.Ev molferel£anggöo5 Bahnhofstr. 5.
Herrenfahrrad
Marke Torpedo, gebr.,aber gut erhalten zu verkauf. Barpreis 25.- jK, Schriftl. Angeb. unt. 4636V an d. Gietzen.Anzeiger
Abbruch osm
Kühlen Grund:
taute
ab 5 Uhr nachm.
Kaufgesuche
Gebrauchtes Klein-Auio aus Privathand gesucht. Schriftl. Angeb. u. 03408 an denGietz.Anz.
[Empfehlungen"]
Zur 4639Ö Herbstbestellung! Sämtlich. Sorten
Kunst
dünger
billigst
B. Trechsler Steinstr. 73. TeL 3581 Nachlässe von z bls 20 v. S. erhalten Sie bei wieberhollen Auf. nahmen einer Anzeige


