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185. Mrgang
Mittwoch, 14-August 1955
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Deutschland—Asien und zurück an einem Tage.
Schneidige Rekordleistung der deutschen Fliegerin Elly Beinhorn. - 3570 Kilometer in 13 Stunden. — Istanbul-Berlin ohne Zwischenlandung.
Berlin, 13. August. (DNB.) Die deutsche Siegerin Llly Beinhorn, die Dienstag früh um 3.40 Uhr in Gleiwih zu einem Fluge nach Istanbul gestartet und nach der Ueberfliegung des Bosporus und asiatischen Bodens um 9.20 Uhr auf dem Flugplatz Iesilköl bei Istanbul gelandet und um 10.47 Uhr wiederaufgestiegen war. ist um 18.09 Uhr bereits wieder auf dem Flugplatz Tempel- h o f eingetroffen. Es ist dies das erste Mal, dah ein Flugzeug an einem Tage von Deutschland Nach Asien und zurück geflogen ist.
Herzliche Begrüßung in Zstanbul.
Elly Beinhorn war Dienstag um 3.40 Uhr in G l e i w i tz zu einem Flug nach Istanbul aufgestie- aen Nach Ueberfliegung der Karpathen, von Siebenbürgen und der transsyloanischen Alpen erreichte die Fliegerin um 9.20 Uhr den asiatischen Kontinent bei Skutari.
Auf dem Flugfeld hatten sich zahlreiche An- Uehörige der deutschen Kolonie eingefunden, darunter der deutsche Geschäftsträger in Ankara, Dr. F a b r i c i u s, der deutsche Generalkonsul in Istanbul, Dr. T o e p k e , der Ortsgruppen- letter der NSDAP., Dr. G u ck e s. Ferner waren zahlreiche Vertreter der türkischen, deutschen und ausländischen Presse und die Vertreter des türkischen Flug - und Sportwesens anwesend. Frisch und munter stieg die Fliegerin, die mit Blumensträußen überhäuft wurde, aus ihrer schnittigen Messerschmitt-Maschine heraus, deren einziehbares Fahrgestell besonderen Eindruck machte. Nachdem Elly Beinhorn die zahlreichen Glückwünsche zu dem schneidigen Flug von dem einen zum anderen Kontinent uyd die Begeisterung der Volksgenossen über die mitgebrachten Grüße über die Heimat entgegeif- genommen hatte, wurde die Maschine einer Prüfung unterzogen, während die üblichen Formalitäten er- leöigt wurden. Die Fliegerin plauderte in deutscher, englischer und französischer Sprache zwanglos mit den anwesenden fremden Pressevertretern, teilte die unvermeidlichen Autogramme aus und hielt wacker lächelnd dem Ansturm der Photoleute stand Wie sie erzählte, war das Flugwetter im ganzen gut gewesen, nur der Flug über die Kar- pathen bot wegen Nebel und schlechtem Wind einige Hindernisse.
Wieder in Berlin.
Herzlicher Empfang auf dem Tempelhofer Flugplatz
Don unserem th.—r.-Äerichterstatter.
Berlin, 13. August.
Aus dem Rollfeld des Tempelhofer Flughafens ist großer Betrieb. Jeden Augenblick muß Elly Beinhorn von ihrem großartigen Asienslug eintreffen. Heute früh um 3.40 Uhr in G l e i - witz gestaltet, und schon um 10.25 Uhr bei Sftanbul glatt gelandet! lieber asiatischem Boden noch eine Schleife — und dann nach kurzem Aufenthalt zurück nach Deutschland, nach Berlin, Ziel Tempelhof.
Die blaugrauen Uniformen der Flieger beleben die Szene. In ihren hellbraunen Anzügen stehen die Monteure und warten. Einer hält einen Strauß Rosen in der Hand und blickt gespannt mit leuchtendem Gesicht in den regengrauen Himmel. Das Rollfeld glänzt fiibergrau wie ein regungsloser See. Der Regen sprüht in dünnen Strichen. Die Tonfilmleute postieren ihre Apparate, in der Schar der Wartenden taucht ein bekanntes Gesicht auf. Wir kennen dieses heiter-verschmitzte Lächeln: Ernst Übet, Elly Beinhorns nicht minder berühmter Kollege, wartet mit den anderen auf die tapfere Pilotin.
„Die Fahrgäste nach Malmö werden in die Ab- fertigungsfteue gebeten!" Die sonore Stimme aus dem Lautsprecher tönt über das Rollfeld. Luft- expreßgut gleitet auf einem kleinen Gepäckwagen über bie nasse Fläche. Elegante Passagiere hasten mit leichtern Handgepäck durch die Sperre zu ihrem Flugzeug. Endlos dehnt sich das Feld im nieseln- den Dunst.
Plötzlich kommt Bewegung in die Wartenden. Der Zeiger der Flughafenuhr rückt weiter und weiter. Elly Beinhorns Freunde sind, mit Blumensträußen bewaffnet, vollzählig versammelt. Ganz vorne hatte einer das Flugzeug gesichtet. „Sie k o m m t, s i e kommt!" Er dreht sich aufgeregt und begeiftert um. Das Brausen eines Pro- Setters wird hörbar, alles läuft und drängt aus em schützenden Gang in das offene Feld, die Menschen winken und rufen und da — wie aus der Pistole geschossen — rast der helle blaugraue Vogel in schneidiger Kurve unter der bleiernen Wolkendecke dahin — über unseren Kopsen singt der Propeller sein metallenes Lied — Elly Beinhorns wundervoller Blitz-Fernflug, Asien bin und zurück in nicht viel mehr als 14 Stunden, ist geglückt l
Nach einigen Minuten ist das Flugzeug wieder zu sehen. Monteure rennen über das Feld, dorthin, wo Elly Beinhorn ihre Maschine schwebend niedersetzt. Sie lenken das Flugzeug an den Fügelspitzen näher und näher heran, zu denen, die begeistert warten. Langsam, mit tosendem Propeller kommt es angerollt, noch sieht man von Elly Beinhorn
nichts, aber jetzt — noch ein paar Meter — und die Pilotin, umringt, umjubelt, lächelt glücklich aus ihrem Sitz heraus, eine Weile verpustend, braun, strahlend, mit blitzenden Zähnen: sie hats geschafft!
Weißes Käppi, grüne Bluse, Hosenrock. Braun, schlank und frisch. Das ist Elly Beinhorn! Sie lächelt, seufzt erleichtert auf und hält willig dem Ansturm der Operateure stand. Von allen Seiten fliegen ihr Grüße und Glückwünsche zu sie wird
fast erdrückt, man legt ihr Blumen über Blumen in den Arm, und Elly, die braune, schneidige Elly lächelt und dankt, dankt und lächelt.
Keine Spur von Strapazen in ihrem Gesicht. Als ob der kolossale Flug nach Asien ein Spaziergang wäre, eine Weekendvartie. Schlicht, schmal und jung steht sie vor ihrer Maschine. „Laßt mich doch rein, minder." Aber die „Kinder" kennen kein Erbarmen. „Bitte, stellen Sie sich doch noch mal auf die Maschine, Fräulein Beinhorn!" „Aber, bitte, Fräulein Beinhorn, wir haben Sie ja noch gar nicht ." Und dann: die erste Zigarette. Wer hat eine Zigarette für Elly? „Tag, Erni!" Sie hat plötzlich Erni entdeckt. Erni ist nämlich kein Geringerer als Übet, der berühmte Flieger Ernst Übet. Sie spricht ein paar nette Worte ins Mikrophon. Kurzer Dialog mit Übet.
„Nun aber Schluß ..." Als sie bemerkt, baß hinter ihrem Rücken allerhanb geplant unb geflüstert wirb: „Verabrebet jetzt nicht so scheußliche Sachen, Kinber! Ich bin geistig fetzt nicht mehr fo ganz auf ber Hohe!"
Es wäre bei diesem Flug, Fräulein Beinhorn, gewiß kein Wunber, aber Sie sahen so frisch und vezaubernb aus — bas werben alle bezeugen können, bie bas Glück hatten, bei Ihrer sensationellen ßanbung in Tempelhof habet zu fein. Acht Minuten nach sechs finb Sie. frisch und elastisch, aus Asien zurückgewesen I
Es lohnt sich, bei bieser Gelegenheit noch einmal auf bie granbiofen fliegerischen Lei st ungen Elly Beinhorns hinzuweisen. Im Juni 1929 erhielt bie berühmte beutsche Pilotin, bie heute 28 Jahre alt ist, bas Piloten-Zeugnis unb ben Kunstflugschein. Durch ihre großen Afrikaflüge ist sie berühmt geworben — nicht zu vergessen ihren aufsehenerre- genben „Spazierflug", ber sie in sieben Monaten um ben gesamten Globus führte. Sie flog im Dezember 1931 von Berlin über bie Türkei, Persien, Indien, Siam unb Inbochina nach Australien. Sie machte noch einen Abstecher nach Neuseelanb unb reifte bann mit ihrem Flugzeug per Schiff nach Panama, um von hier über Peru unb Chile nach Buenos Aires zu fliegen. Die letzte Etappe führte sie von Rio nach Bahia unb bann ging es zu Schiff roieber zurück nach Europa.
Unb nun steht biefe gleiche Elly Beinhorn, bie mit ihrer „Kiste" alle Stürme unb Gewitterböen ber Welt siegreich übermunben hat, roieber einmal auf bem Tempelhofer Felb, umfonnt von bem aller- jüngsten Ruhm einer neuen unerhörten Leistung: in einem Taa nach Asien unb roieber zurück!
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Ein Vertreter der Bayerischen Flugzeugwerke Überreichte ber Fliegerin einen großen Strauß roter Rosen mit Schleifen in Den Farben aller auf bem Fluge berührten Län- ber, bas sinb neben Deutschlanb: Polen, bie Tschechoslowakei, Rumänien, Bulgarien unb bie Türkei. Die schwarz-weiß-rote Schleife trug bie Aufschrift „Taifun über Asien".
Elly Beinhorn hat auf ber Strecke Gleiwitz- Istanbul 1650 Kilometer, auf bem Rückflug von Istanbul nach Berlin 1920 Kilometer, zusammen also 3570 Kilometerzurückgelegt. Für ben Hinflug benötigte sie etwa 58/» Stunden, für ben Rückflug nach Berlin runb 7l/z Stunben. Da sie auf bem Hinflüge Rückenwinb, zurück aber streckenweise Gegenwind hatte, liegt die Durch- schnittsgeschroinbigkeit auf bem Hinflug nicht unwesentlich hoher.
Elly Beinhorns Maschine.
Elly Beinhorn benutzt die aus dem Europarundflug 1934 bekanntgewordene Messerschmitt ME. 108 „Taifun" der Bayerischen Flugzeugwerke, Augsburg. Das Flugzeug ist ein Tiefdecker mit Kabine und einziehbarem Fahrgestell, wobei bie Reisegeschwindigkeit erheblich gesteigert wird. Der Aktionsradius
ber Maschine, bie eine Höchstfluggeschwinbigkeit von 290km entwickeln kann unb eine Durchschnittsgeschwin- bigkeit von etwa 250 Stkm hat, beträgt etwa 2000 Kilometer. Ausgerüstet ist bas Flugzeug mit bem Hirth-Motor HM 8, ber eine PS-Zahl von 245 leistet.
Oer Glückwunsch des Reichslufisportführers.
Der Reichsluftsportführer hat Elly Beinhorn zu ihrem hervorragenben Flug telegraphisch mit folgenden Worten seine Glückwünsche übermittelt: „Zu Ihrer ausgezeichneten heutigen Flugleistung die besten Glückwünsche L o e r z e r . Reichsluft- fportfübrer."
Rom, 13. Aug. (DRV.) 3n der in Oberitalien in der Provinz Allefsandria gelegenen Stabt Ovada, die 10 000 Einwohner hat, hat sich Dienstag nachmittag ein schwerer Dammbruch ereignet Der Fluß Orba trat über die Ufer und rih einen Damm ein. Die Wassermafsen drangen mit unheimlicher Schnelligkeit in die Stadt ein und zerstörten mehrere Häuser. Das Dorf Molare ift am schwersten betroffen worden. Es liegt in unmittelbarer Rahe des Sees Orbichelta, der von den beiden Flüssen Orba und Stura gespeist wird. Durch das schwere Unwetter schwollen die Wassermassen des 20 Millionen Kubikmeter umfassenden Sees stark an und brachen den Damm, der den See von bem tiefer gelegenen Dorf Molare trennt. $ a ff sämtliche Häuser des Dorfes stürzten ein. Man nimmt an, dah von den 700 Einwohnern etwa 500 ertrunken fein können. Das Dorf ist von jedem Verkehr abgefchnitten. Vier Brücken sind durch die wassermafsen f ortgeriff en worden. Amtliche Mitteilungen fehlen noch immer. Die Fluten überschwemmten die ganze Landschaft und zerstörten eine große Uferstrahe auf einer Lange von über 20 Meter vollständig. Der Bevölkerung bemächtigte sich eine große Panik, als die wasfermasien begannen, zahlreiche Häuser zu zerstören unb Vieh unb Menschen wegzufchwem- men. Das Katastrophengebiet liegt in ber Mitte zwischen Allessanbria unb Genua.
An der llngiücksMe.
Dörfer und Felder im Schlamm Kein Stein auf dem andern
O v a b a , 14. Aug (DNB Funkspruch.) Es ist äußerst schwierig, bie genaue Zahl ber Tobesopfer Mellen, bie ber riesige Dammbruch geforberi ie Zahlenangaben schwanken zwischen 200 unb 1000 Opfern. Hauptsächlich bürsten Frauen und Kinber in den Fluten umgekom-
Oer Generalstabschef AuffenberqS in der Tschechoslowakei verhaftet.
Prag, 13. Aug. (DJIB.) wie bie „präget Abendzeitung" meldet, wurde In Marienbad der 72jährige pensionierte General Hu- dolf kraus verhaftet. Ueber die Verhaftung, bie mit Zustimmung bes tschechoslowakischen Can- besverteibigungsministeriums erfolgt ist, verweigern bie Behörben jede nähere Auskunft. Der Verhaftete soll gegen das tschechoslowakische Republikschuhgeseh verstoßenbe Aeuherun- gen getan haben. General kraus ist ber ehemalige General st abschef Auffenbergs unb ber Drüber bes Siegers aus der Jsonzo Durchbruchs- schlacht von karfreit im Jahre 1917, General Alfred kraus. Der Verhaftete lebte feit dem Umsturz zurückgezogen in Marienbad und widmete sich fozialen Arbeiten unb bem Tierschutz.
men sein Zahlreiche Leichen sind bereits geborgen worden.
Die Gegend von Ovaba bietet einen trostlosen Anblick. Durch ben Dammbruch tsteinViertelber Stabt Ovaba zerstört worben, ebenso bis OrtschaftenCaprietta unb Molare Wo sich gestern bie Wassermassen Bahn schafften unb alles mitriffen, steht heute tiefer Schlamm. Ueberall sieht man eingestürzte Häuser. Möbel unb sonstige Einrichtungsgegenstänbe liegen umher. Dazwischen Leichen von Mens ch e n unb Tieren.
Der Wasserdruck war gewaltig. Da ber Orbicella- See, dessen plötzliches Ansteigen den Dammbruch verursachte, hoher liegt als die Ortschaften. Mit ungeheurer Kraft flutete bas Wasser in bas tiefer liegenbe Gebiet. Der Dammwärter bemerkte das Unglück gegen 13.30 Uhr, Es war jedoch zu spät, der Flut Einhalt zu bieten. Obwohl verschiedene Schleusen geöffnet wurden, brach der Damm in etroa 200 Meter Länge ein Das Stauwerk hatte an dieser Stelle eine Hohe von etwa 40 Meter
3n Ovada wurden 130 Häuser völlig zer- stört. In Caprietta und Molare blieb kaum ein Stein auf bem anberen. In bem 11 n- glücksgebiet herrscht tiefste Niedergeschla- genheit unb unbeschreibliche Verzweiflung. Ueberall sieht man Menschen bie jjo cf) vermißten Angehörigen suchen Die Bergungs- unb Rettungsarbeiten, bie bie ganze Nacht hinburch fortgesetzt würben, gestalteten sich äußerst schwierig.
Gleich nach bem Unglück war es fast völlig unmöglich Hilfe zu leisten, ba anbauernb neue Wolkenbrüche niebergingen. Die Wafsermassen hoben sich bis weit in bie Ebene hinein ergossen unb brangen bis zu bem 35 Meilen weiter nördlich gelegenen Alessanbria vor. Viele Menschen, bie sich währenb bes Unwetters in bie Häuser geflüchtet hatten, würben von ben einstürzenben Mauern erschlagen. Zahlreiche anbere überraschte bie Flut auf ben gelbem unb riß sie fort. Schlamm unb Wasser wochen es äußerst schwierig, die Trümmer ber Häuser nach ben Opfern zu durchsuchen.
Oeuische Festtage in Jugoslawien.
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Die deutsch-pfälzische Gemeinde Neu-Verba s in ber jugoslawischen Batschka beging in biefen iaaen in Anwesenheit bes Gauleiters Bürckel den 150. Jahrestag ihrer Gründung. Aus nah und fern waren viele Taufende deutscher Männer unb Frauen in ihren alten fleibfamen Trachten zusammengekommen um dieses Fest gemeinfani zu feiern. - Unser Bild zeigt eine Reitergruppe im Festzug vor dem . . .x Gemeindehaus tu Reu-Berbas.»_ 9 , .
Furchtbare Dammbruch-Katastrophe in Oberitalien.
Ein ganzes Dorf in Ligurien von den Waffermaffen zerstört. Man vermutet 500 Todesopfer.


