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zugute kommen, und er darf sich nicht leiten lassen von irgendwelchen Aussichten auf ein bessergestelltes Auskommen. Er mutz in diesem Arbeitsgebiet em- springen, in dem Mangel an Facharbeiterkraften oorliegt, das heißt wenn gerade das Arbeitsgebiet ihm zufolge seiner charakterlichen Eignung und Veranlagung besonders liegt. Und hierbei spielt die Berufsberatung innerhalb der HI. eine große Rolle. Zielt doch ihre Arbeit darauf hm, den verschiedensten Arbeitszweigen die notigen Ar­beitskräfte zuzuführen.

Es gilt, das Reich unseres Führers in dem Leben der Völker wieder zur Geltung zu brin­gen. Wir können nur in der Welt bestehen, und dies bewies seither immer die Geschichte, wenn wir Menschen besitzen, die solche Arbeiten her­vorbringen, die sich auf dem Weltmarkt durch ihre Qualität unbedingt durchsetzen.

00 Klein - Linden, 13. März. Frl. Schulz (Berlin) von der B l i n d e n m i s s i o n sprach am Dienstagabend vor den Mitgliedern der Evan­gelischen Frauenhilfe über das moham­medanische Persien. Sie schilderte, wie Frauen und Blinde dort mißachtet werden, und zeigte das Elend bei der gewerbsmäßigen Kinderarbeit. Kinder vom 5. Lebensjahre ab müßten in Persien 12 Stunden täglich in den Teppichwebereien arbeiten. Die Red­nerin sprach dann vom Segen des Christentums, das sich der Aermsten annehme. Im christlichen Blindenheim fänden viele eine neue Heimat und neuen Lebenszweck. Jetzt habe die Mission auch die Betreuung der aus Südrutzland vertriebenen Deitt- schen übernommen. Der Erlös aus verkauften Buch­zeichen mit Blindenschrift und Karten aus Persien kommt der Blindenmission zugute.

X Wieseck, 13. März. Der 80. Geburts- t a q unseres Mitbürgers Johannes Deibel VIII., Faselwärter i. R., genanntOchsenhannes", zeigte die allgemeine Beliebtheit des biederen Alten, der noch güte Erinnerungen an 1866 und 1870/71 hat. Unter den Gratulanten überbrachte dem regelmäßi­gen Kirchgänger Dekan Sattler ein künstlerisches Glückwunschblatt, unterschrieben von Probst Drom­mershausen, und von der Kirchengemeinde em gerahmtes BildKreuz im Gebirge". Der Jubilar kennt noch sehr gut seinen Katechismus und ist noch recht heimisch in seiner Bibel. Am Freitag, 15. d. Mts., kommt in unsere Gemeinde Evangelist Gehring von Möttlingen und spricht abends m

Die Vögel wollen Hochzeit halten ... deshalb bringt «der Vogelliebhaber einen Nistkasten am Baume an.

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Unter-Seibertenrod einige Volkslieder gesungen. Im Rahmen der Erzeügungsschlacht fand hier un­ter Leitung des Ortsbauernführers Jäger eine Vortragsveranftaltung mit Filmvor­führungen statt. Diplom-Landwirt B ö t t e r l ch sprach über die Notwendigkeit der Ernährungsfrei­heit des deutschen Volkes und gab dabei eine Fülle von praktischen Anregungen, die auch im Filmbild veranschaulicht wurden. Die Ausführungen des Red­ners fanden allgemeine Zustimmung.

Aus dem oberen Ohmtal, 11. Marz. Die im Rahmen der Arbeitsbeschaffung ge­planten Aenderungs- und In ft a n d - setzungsarbeiten an der O-Straße Mück e Ermenrode sind zwischen Mücke und Rupperten­rod amRoten Berg" in Angriff genommen wor­den. Um den notwendigen Verkehr nicht zu hem­men, wird zuerst die eine, dann die andere Stra- tzenh'älfte in den Arbeitsgang einbezogen. Im Zuge der Arbeiten sind auch größere Erdbewegungen notwendig. Der gewonnene Grund wird zur Auffül­lung in der Nähe liegenden Privatgeländes verwen­det.' Bei Besserung der Wetterlage werden die Ar­beiten auch an den anderen vorgesehenen Punkten der Straße in Angriff genommen, da das Stein­material fortlaufend von der Lieferfirma Keil-Ober- Ohmen angefahren wird. Diese Arbeitsbeschaffungs- Maßnahme dürfte, wenn sie in vollem Gang ist, sämtliche Arbeitslosen der angrenzenden Dörfer in

Wenn wir heute irgend etwas tun, so tun wir das nicht für uns, sondern es mutz sein und ist im­mer von dem Bewußtsein durchdrungen, das Schaffen und die Tätigkeit der Allgemein­heit und dem Volksganzen dienstbar zu machen.

Er mutz sich seine Arbeit vor Augen führen und mutz sich darauf einstellen, die Güte einem gleich­gültigen Arbeiten vorzuziehen. Wir selbst wollen in unsere Jungen die Erkenntnis einhämmern, oatz sie alles, was sie arbeiten, nur für Deutschland tun. Legt doch auch dieser zweite Berufswettkampf wie­der in aller Welt Zeugnis dafür ab, datz die deutsche Jugend ganz besonders bestrebt ist, m friedlichem Aufbau und Schaffen der Nation zu dienen. Jeder Junge, der in einen Beruf eintreten will, muß sich darüber im klaren sein, welcher Be­rufsart seine besonderen Eigenschaften am besten

Der Sinn des Reichsberufswettkampfes ist der, dem deutschen Volke besonders zu zeigen, daß die deutsche Jugend auf dem Gebiete ihrer beruflichen Arbeit etwas leisten kann. Wir in der HI. lassen der deutschen Jugend heute eine berufszusatzl l ch e Schulung zuteil werden, wir erziehen deutsche Jugend in sportlichen und weltanschaulichen Dingen. Wir wollen den Soldaten des Dritten Reiches for­men, jenen Menschen, der in politischer Hinsicht sowie durch seine Arbeit Stütze am Aufbau des Reiches sein soll. Und diese Erziehung in politischen Dingen können wir nur erreichen, solange diese jungen Menschen noch in unseren Reihen stehen.

Die Aufgabe des Ehrenausfchusses bei diesem Reichsberufswettkampf ist es, einmal der Jugend zu zeigen, daß sich Leute, die nicht in den Reihen der HI. stehen, für ihr Arbeiten Inter­esse zeigen, dann aber auch irgendwelche Schwierig­keiten, die sich bei der Durchführung des Berufs­wettkampfes einstellen sollten, aus dem Wege zu

orf-Gill, 13. März. Der Eigentümer der selbständigen Gemarkung Hof-Gull, ^urst zu Solms-Braunfels, hat deren Auflösung bean­tragt. Der Herr Hessische Staatsminister hat die Auflösung mit Wirkung vom 1. April 1935 ab ge­nehmigt. Die die Gemarkung bildenden Grundstücke wurden aufgeteilt unter die Gemarkungen Dorf-Gill, Muschenheim, Trais-Münzenberg und Eberstadt

* Eberstadt, 13. März. Ferdinand Lobrlch von hier ist zum Rechner der evangelischen Kirchen­gemeinde bestellt und verpflichtet worden.

Kreis Friedberg.

+ Butzbach, 13. März. ImDeutschen Haus" hielt die Ortsgruppe der NSDAP, ihre Mitgliederversammlung ab. Nach Dem Gesang des LiedesVolk ans Gewehr" begrüßte Ortsgruppenleiter Schneider die Parteigenossen und gedachte in einem ehrenden Nachruf des in der vorigen Woche tödlich verunglückten Staatsministers und Gauleiters Hans Schemm. Anschließend sprach Feldmeister Hahn vom NS.-Arbeitsdienstlager in Wickstadt über das ThemaArbeitsdienst und Ar­beitsdank". Er gab einen Ueberblick über die Ent­wicklung zunächst des heutigen NS.-Arbeitsdienstes aus dem Freiwilligen Arbeitsdienst. Dann wußte er in den Geist, das Gemeischaftsleben, das seinen Ur­sprung im Frontsoldatentum habe, die Arbeitsweise und dergleichen mehr derSoldaten der Arbeit" ein­zuführen. Eine größere Anzahl Lichtbilder ergänzte wirkungsvoll die mit starkem Beifall aufgenomme­nen Ausführungen. Herr Hahn sprach m beson­derer Würdigung über die Einrichtung und die Ziel­setzung desArbeitsdankes", für den eine Reihe neuer Mitglieder geworben werden konnte. Nach dem Dank des Ortsgruppenleiters an den Vortra­genden wurde noch eine Reihe Verfügungen und die > Neueinteilung der Blockbezirke bekanntgegeben. So- dann schloß er die Versammlung mit dreifachem

Sieg-Heil" auf Führer und Vaterland. Gemeinsam wurde dann das Horst-Wessel-Lied gesungen.

Kreis Schotten.

ßaubad), 13. März. Dieser Tage wurde von dem Landesarbeitsamt Frankfurt a. M. eine ro e i- tereNot st andsarbeitfürunfere Stadt genehmigt, die 4500 Tagewerke umfaßt. Zur Durch­führung kommen die Errichtung einer neuen Ber- bindungsstraße zwischen der Langen Hohl und der Schottener Straße, die Chaussierung der verlänger­ten Stiftstraße, die restliche Kanalisierung der Oberen Langgasse und deren Pflasterung, die Le­gung eines stärkeren Wasserleitungsrohres nach den Häusern am Hellenberg mit Kanalisation und Er­richtung eines Fußsteiges daselbst, sowie die Stra­ßenpflasterung am Untertor. Diese Arbeiten, die einen Kostenaufwand von 27 000 Mark ausmachen, dauern voraussichtlich bis Ende August d. I. und werden fast allen Arbeitslosen unserer Gemeinde für längere Zeit Arbeit und Brot bringen.

Kreis Alsfeld.

Am Dienstagabend fand im Sitzungssaal des Berufsgruppenhauses, Lonystratze 18, eine Bespre­chung des Ehrenausfchusses für den Relchsderufswettkampf statt.

Bannführer Ernst Heim

eröffnete mit kurzen Worten diese erste Arbeits­tagung für den Reichsberufswettkampf, indem er auf die grsße Bedeutung, die diesem edlen Wett­streit zukommt, hinwies. Hierauf ergriff der Sach­bearbeiterReichsberufswettkampf" im Bann 116, Sozialamtsleiter Ludwig Heid

Rundfunkprogramm.

Freitag, 15. Würz.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik. 7: Früh­konzert. 8.15 bis 8.30: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11: Werbekonzert. 11.45: Sozial- öienft. 12: Mittagskonzert I. Italienische Opern- mufif. 13.15: Mittagskonzert II des Philharmoni­schen Orchesters Karlsruhe. 14.30: Wirtschaftsberlcht. 15.15: Für die Frau. 16: Nachmittagskonzert. 18: Jugendfunk. 18.15: Aus den Anfängen des Reiches. Eine historische Betrachtung von Dr. H. Braun, Frankfurt a. M. 18.30: Ba Heile Selasfte. Von einem Besuch in der Hauptstadt Abessiniens er­zählt Dr. A. Herrlich, München. 19: Abendmusik. 20.15: Reichssendung: Stunde der Nation. Das Leben des Johann Christean Günther. Em Hor- werk von Wilhelm Krämer. Musik von Karl

In der vergangenen Woche hat das Berufsgrup­penamt der DAF. feine Lehrgänge in der Deutschen Kurzschrift abgeschlossen. Um den Teilnehmern Ge­legenheit zu geben, das Gelernte unter Beweis zu stellen, wurden die Kursusteilnehmer am Sonntag zu einem Wettschreiben zusammengerufen. Eine überaus große Beteiligung zeugte von dem neuen Geist Des schaffenden Deutschland. Die nachfolgenden Ergebnisse legen deutlich Zeugnis dafür ab, mit welcher Gründlichkeit die Schulung vorgenommen wurde. Erwähnenswert find die Arbeiten in Ver­kehrs- und Redeschrift. Diese Leistungen zeigen auch, auf welch systematischer Grundlage der Kursus auf­gebaut war und mit welcher Gründlichkeit gearbeitet wurde.

Alle Interessenten für Kurzschrift und Maschinen­schreiben seien darauf aufmerksam gemacht, daß m der kommenden Woche wiederum neue Lehrgänge eröffnet werden. Sofortige Meldungen erbittet das Berufsgruppenamt der Deutschen Arbeitsfront, Gießen, Lonyftraße 18.

Oie Ergebniffe.

Schnellschreiben.

150 Silben: 2. und Ehrenpreis: Ludwig Herbert. .

14 0 Silben: 1. und Ehrenpreis: Karl Ander­mann; 3. Preis: Franz Trauth.

120 Silben: 1. und Ehrenpreis: Karl H. Kuhl; 2. Preis: Rudolf Feddeler; 3. Preis: Grete Stohr. ,

10 0 Silben: 1. und Ehrenpreis: Ernst Hahn; 1. Preis: Willi Ellermeier, Paul Heidlindemann,

Arbeit und Brot bringen.

st. Kirtorf, 13. März. Der Zweigverein Kirtorf des O b e r h e s s i s ch e n I m k e r b u n. des hielt im GasthausZum offenen Helm eine Frühjahrsversammlung ab. Der Veremsfuhrer, Lehrer Bernhard, berichtete über die Bewegung im Verein Es waren vier Neuaufnahmen zu ver­zeichnen. Der Verein zählt 54 Mitglieder, öie ins- qe amt 427 Bienenvölker betreuen. Im vergangenen Jahre betrug die Honigerzeugung im Vereinsgebiet 6680 Pfund. Der Vereinsführer berichtete sodann über die Aufgaben der Bienenzüchter im Rahmen der Erzeügungsschlacht und forderte zur Erhöhung der Zahl der Bienenvölker auf. Nach verschiedenen Mitteilungen erfolgte durch Förster Pfeil-Hei*

wg. Großen-Buseck, 13. März. Im Saale des GasthausesZur Germania" lief dieser Tage auf Veranlassung der L a n d e s f i l m st e l l e der NSDAP, der TonfilmStoßtrupp 1917 , her von den Besuchern mit großem Interesse verfolgt wurde. Mit einem dreifachenSieg-Heil!' auf den Führer schloß der Filmwart die Veranstaltung. Dieser Tage fand im Saale der WirtschaftZum kühlen Grunde" nach langer Zeit wieder eine frei­willige Grundstücksversteigerung statt. Die Preise lagen sehr hoch. c . .

# Gr üningen, 13. März. Das Ergebnis Der WH W.-Sammlungen im Monat Februar betrug in unserer Ortsgruppe 184,05 Mark. Für Die KinDerlandverschickung wurDen 21 Pflegestellen ge­worben, unD zwar entfallen auf Grunmgen 6, aus Eberstadt 6 und auf Dorf-Gill 9. Auch hierin mar­schiert, wie meist, unsere Zelle Dorf-Gill an Der

Willi Arnold, Magarete Kühn, Marie Dünner, Theo Schneider, Karl Adolph, Ruth Wehling; 2. Preis: Otto Frohnhäuser Leni Roth, Ludwig Alffen, Bene­dikt Simbeck; 3. Preis: Emmy Zimmermann, Hein­rich Schnell, Walter Balser.

80 Silben: 1. unh Ehrenpreis: Alma Fackiner, Anneliese Schildwächter, Walter Nickel; 1. Preis: Herbert Langer, Annemarie Bergmann, Grete Jo- chum, Anna Henkel, Otto Theis, 2. Preis: Paula Helmut, Ludwig Heinz.

6 0 Silben: 1. und Ehrenpreis: Alfred Port; 1. Preis: Karl Feuser, Jakob Vogt; 2. Preis: Heinz Pieper; 3. Preis: Robert Langsdorf, Hans Wilh. Pausch.

Richtigschreiben.

Verkehrsschrift.

Leistungsschreiben für Stenographen

im Berufsgruppenamt der OAF.

Auftakt zum Reichsbemfswettkampf

Zusammenkunft des Gießener EhrenausschuffeS.

das Wort. Arn kommenden Montag beginnt der Reichsberufswettkampf. Am kommenden Montag tritt deutsche schaffende Jugend in edlen Wettstreit auf Dem Gebiete Der Arbeit. Deutsche Jugend, heute wichtiger Bestandteil des Volkes, später Trager der deutschen Nation, bestrebt, das Beste zu leisten und zu schaffen, sei es nun durch geistige oder kör­perliche Tätigkeit.

Wir in der HI. haben es uns zur Aufgabe ge­macht. unseren Kameraden und Kameradinnen ganz neue Formen und Auffassungen über den Begriff der ..Arbeit" zu bringen und zu lehren.

In früheren Zeiten galt sehr oft die Regel daß jeder Mensch etwas verdient, wenn er arbeitet, und das ist immer ein Uebel, das die Welt mit sich bringt Wir haben heute erkannt, daß jene @e= dankön faft immer nur um den e in3 ®Jen- fchert kreisen. Jeder arbeitet, um sein ßeben auf eine möglichst angenehme Art und Bequemlichkeit zu gestalten, und die Arbeit war ihm nur dasi Mittel sich das, was ihm zu seinem Lebensunterha notig war, zu beschaffen. Don einer solchen Weltaufmsfung sind wir heute weit entfernt. Der einzelne Mensch muß für feine Arbeit ganz besonderes QntereVe ben, er mutz in feiner Arbeit ein Ideal sehen,dem er mit seinem ganzen Sein nacheifert, um ihm Die bestmöglichste Gestaltung zu verleihen.

Linie die Frage nach den Aufgaben. Man djeint sich hier und da davor zu fürchten, als ob es sich bei dem Reichsberufswettkampf um ein ganz besonders schwieriges Examen handele. Diese Be­fürchtungen sind wirklich nicht berechtigt. Gewiß, an manchen Aufgaben wird man zu knacken haben, aber welcher richtige Kerl hätte nicht gerade daran seine richtige Freude? Dadurch wird Die Sache ja befonbers interessant! Im übrigen aber soll man sich von der Vorstellung freimachen, daß Die Auf­gaben mit allen Spitzfindigkeiten ausgetüftelt seien, um möglichst viele Teilnehmerdurchfallen' zu lassen. Das Gegenteil ist richtig. Die Aufgaben smd von Fachleuten aus der Praxis für die Praxis gestellt, und Dem Einfühlungsvermögen und der Auffassungsgabe der Jugendlichen ist m jeder Weise Rechnung getragen. Oder ist es etwa unmöglich, Den Satz: Die bei dem Brandungluck Getöteten kommen am Samstag zur Beerdigung aus fehlerhaftem Amtsstil in vernünftiges Deutsch zu übertragen? Diese Aufgabe wurde beispielsweise im vorigen Jahre in der Leistungsklasse 1 in der 'BerufsgruppeBüro- und Behördenangstellte ge­stellt/ Die Schaffung von vier Leistungsklassen bietet zudem die Gewähr dafür, daß jeder Teil­nehmer die Aufgaben erhält, die ihrem Schwierig­keitsgrad nach der Dauer seiner Lehrzeit bzw. seiner beruflichen Ausbildung entspricht.

1 und Ehrenpreis: Karl Harnisch; 1. Preis: Karl Heinz Kuhl, Jakob Vogt, Alfred Port, Hans Wilh. Pausch, Ruth Wehling, Willi Arnold, Georg Hell­mann, Margarete Kühn, Robert Langsdorf; 2 Preis: Karl Feußer, Walter Balser, Leni Roth, Ludwig Alffen, Alma Fackiner, Heinrich Schnell, Heinz Pieper, Annemarie Bergmann, Rudolf Fed­deler, Karl Adolph, Marie Dünner, Emmy Zimmer­mann, Heinrich Schwarz, Karl Volkl; 3. Preis: Emil Dienelt, Otto Frohnhäuser, Willi Ellermeier, Erna Fischer, Ernst Hahn, Theodor Schneider, Paula Hellmuth, Karl Andermann.

Redeschrift.

1. Preis: Franz Trauth, Ludwig Herbert, Hans Rinn; 3. Preis: Friedrich Jung, Karl Andermann.

yttng Deutsche Buhne, mit einer Aufführung der OperSalambo" von Lukas Böttcher; Spielleitung hat Paul Wrede, musikalische Leitung Der' Komponist. Besetzung Die der Erstaufführung.

_ Die Vortragsvereinigung (Goethe- Bund und Kaufmännischer Verein) schreibt uns: Der bekannte Fliegerdichter Peter S u p f wird am kommenden Montag einen Lichtbildervortrag halten über das Thema:Das neue Welterlebnis", das Luftreich als großes neues Erlebnis des Auges, des Geistes und der Seele. Wer den Dichter Peter Supf und seine Werke kennt, den wird es nicht wundern, daß die Deutsche Lufthansa ihm einen Freiflugschein auf Lebensdauer und damit eine Art Ehrenbürgerrecht im Luftraum" verliehen hat. Soviel ist sicher, dieser deutsche Schriftsteller und Dichter hat den Flugwillen des Menschen seelisch ganz erobert, hat das Neue, die Welt von oben, die Welt dort oben, wirklich erlebt, mit Auge, Ohr und allen Schwingungen der Seele. Was er von Den Wolken erzählt, ist so hinreißenb, Daß Die Sehnsucht nie mehr enDen roirD, in jenen Luft­ozean, in Das Gebirge Des Himmels einzuDringen. Es find mehr als 100 LichtbilDer, Die Der Vor- tragenDe zeigt, BilDaufnahmen von einer Schön­heit, Die auch in Zukunft wohl kaum zu überbieten fein werben. (Siehe heutige Anzeige.)

Der Tierschutzverein Gießen hält am morgigen Freitag, 20.30 Uhr, im Kaufmänni­schen Vereinshaus eine Versammlung ab, in Der Schlachthofbirektor Dr. Keller über Das Thema Ein Jahr Reichstierschutzgesetz" sprechen roirD. Im Verlaufe Des AbenDs roirD auch Die Diplomver­leihung an treue Tierpfleger erfolgen. Auf Die heu­tige Anzeige fei befonDers aufmerksam gemacht.

*

Sczuka. 20.55: Musik aus Tonfilmen. 22.20: Pol­nische Lieber. 22.45: Der Zeitfunk bringt die Sport­schau ber Woche. 23:Kindheitstraume Jugend. Ust Flegeljahre." 24 bis 2: Nachtmusik.

N. Flensungen, 13. März. Die NS.-Ge­meinschaftKraft durch Freude" ver- anftaltete im Saale von Gastwirt Rudolf Reitz einen geselligen Abend. Der Frankfurter Humorist Fritz Born und seine drei luftigen Kilians brachten deutsche Volkslieder und andere Weisen mit Gitarren und Klavierbegleitung zu Gehör, für Die sie reichen Beifall ernteten. Bei Tanzmusik blieb man noch einige Stunden zusammen. Bei Der Samm­lung für Den VDA. rourDen in Flensungen 9,50 RM. aufgebracht.

# Ober-Ohmen, 13. März. Die hiesige Volksschule veranstaltete unter Leitung von Lehrer Jung in herKrone" einen Eltern- abenb. Lehrer Jung betonte in seiner Begrü­ßungsansprache, daß her Elternabenb ein Binbe- glieb zwischen Schule unb Elternschaft barftellen solle. Im Verlause ber Veranstaltung sah man einige Märchenspiele, bie von ben Buben unb Mä­dels mit vieler Hingabe bargefteUt würben. Ferner gelangten einige Einakter zur Auf­führung, bie bes tieferen Sinnes nicht entbehr- ten, unb ba sie zum Teil sehr humorvoll gehal- ' ' Freube auslösten. In ben Pau- Leitung von Lehrer M ö b u s »

** Eine Fünfnndslebzigjährlge. Am morgigen Freitag kann Frau Berta C o m p t e r, Alicenstraße 36, bei guter Gesunbheit ihren 75. Ge- i burtstag begehen.

** $ri ft ab lauf für bie Ehrenkreuz- i Anträge. Das Kreisamt Gießen weift barauf hin, daß bie Frist zur Antragstelluna auf Ver- . leihung ber Ehrenkreuze für Frontkämpfer, Kriegs­teilnehmer unb Kriegerhinterbliebene am 31. M a r z 1 9 35 abläuft. Alle nach biefem Termin einge­reichten Anträge werben abgelehnt. Auf biefe Frist ei noch einmal befonbers hingewiefen.

** D i e Vergebung von Fuhrt eiftun- qen betrifft eine Bekanntmachung bes Stäbtischen Hoch- unb Tiefbauamtes in unserem heutigen An­zeigenteil. Interessenten seien befonbers barauf hin- gewiesen. ,

** Anzeigepflicht für M o t o r b e t r i e b e in Hessen. Wie ^.amtlich mitgeteilt wirb, hat jeher Gewerbetreibenbe, in besser» Werkstatt ober Betrieb ein burch elementare Kraft (Dampf, Winb, Wasser, Gas, Lust, Elektrizität usw.) be­wegtes Triebwerk in gleichviel welchem Umfang zur Derwenbung kommt, bie erfolgte Aufstellung unb Inbetriebnahme innerhalb acht Tagen nach Beginn ber letzteren ber Ortspolizeibehörbe anzu­zeigen. Zuwiberhanblungen werben bestraft.

** Schüler-Ferienkarten auch für viertägige Ferien gültig. Künftig werben Schülerferienkarten auch für Ferien von minbeftens viertägiger Dauer ausgegeben. Diese Regelung hat bie Reichsbahn getroffen, um ben Schülern unb i Stubierenben auch bei ben kürzeren Ferien biefe : Fahrpreisermäßigung zugute kommen zu lassen. : Die Karten werben nur brei Tage vor bis brei Tage nach hem im Antrag bezeichneten Reisetag ausgegeben.

räumen. u . _Of_.

Hierauf gab ber Kreisjugenbwalter ber DAF., Walter Fritzges, einige Erklärungen über bie technische Durchführung bes Wettkampfes. Die Be­sprechung schloß mit einemSieg-Heil, auf ben Führer. c .

Alles an die Front!

Zum Reichsberufswettkampf wirb hem LPD. von juftänbiger Stelle mitgeteilt:

Zehntausenbe beutscher Jungen unb Mäbels haben sich in ben Stählen unb Orten im Gau Hessen- Nassau freiwillig hazu entziehen, haß sie biejcrt großen Wettbewerb ber beutschen Jugenb mitmachen wollen. Es gibt auch noch Zogernhe unb Unschlüssige. Sie haben zwar von benVorjährigen schon gehört, baß es gar nicht so schlimm sein soll, unb mancher von ihnen wirb sich burch bas Beispiel seiner Kameraben mitreißen lassen. Jeboch, es gilt, auch bie letzten Zweifel zu beseitigen, um alle restlos bafür zu begeistern. Unb ba ist es in erster