Der
Die
rechnen.
Oie Gräber unserer Helden.
Das Werk des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Richtlinien deutscher Baukultur.
Ein Vortrag Rosenbergs auf dem Schinkel-Iest der Berliner Architekten.
Reichssendeleilung feilt mit: Reichssender Berlin überträgt am Sonntag, den 17. Rlärz, um 12 Uhr für alle deutschen Sender die Heldengedenkfeier der Reichsregie- rung aus der Staatsoper in Berlin. Rach dem Trauermarsch aus der Dritten Symphonie ((Eroka) von Beethoven hält Reichswehrmini ft e r Generaloberst von Blomberg die Gedenkrede. Rach dem Lied „Ich halt' einen Kameraden" beschließen die Rationalhymnen die Feier.
Im Anschluß an die Gedenkfeier in der Staats- oper übernehmen alle deutschen Sender vom Reichssender Berlin ein Konzertdeskleinen Funkorchesters unter Leitung von Willi Steiner. Dieses Konzert wird durch Hörberichte und Reportagen etwa zu folgenden Zeiten unterbrochen werden: Gegen 12.45 Uhr Warsch der Fahnenkompanie zum Schloß. 13 Uhr Paradeaufstellung vor dem Schloß. Verleihung der Ehrenkreuze, 13.30 Uhr Kranzniederlegung am Ehrenmal, 13.35 Uhr Beginn des Vorbeimarsches. Gegen 14 Uhr ist mit dem Ende der Kundgebung zu
Verdunkelungs- und Lustschutz-Vottübung in Berlin.
Berlin, 13. März. (DNB.) In Groß-B er- l i n findet am 19. März auf Anordnung des Re'chs- luftfahrtministers zwischen 22 und 24 Uhr eins große B erd unkelungs Übung statt, die in der ersten Stunde eingeischrankte Beleuchtung, in der zweiten vollständige Verdunkelung bringt. Am 20. März wird im Bezirk Kreuzberg eine Luftschutzvollübung durchgeführt die ernstfallmähigen Charakter trägt. Auf der Straße wie an den Fenstern sind Neugierige nicht zugelassen. Das Uebungsgebiet wird vollkommen ab gesperrt. Die Vollübung beginnt um 10 Uhr mit dem „Fliegeralarms der durch große Alarmgeräte ausgelöst wird. Der Verkehr wird stillgelegt, die Straßen werden freigemacht, dis Bevölkerung sucht Sammelschutzräume, Wohnhau- ser, Treppenhäuser, Keller usw. auf. Alle Fahrzeuge, die im Uebungsgebiet noch verkehren, halten in den Nebenstraßen. Die im Uebungsgebiet liegenden Schulen werden teils geschloffen, teils in ditz Uebung einbezogen.
Dank des Reichelinnenministers.
Reichsinnenminister Dr. Frick veröffentlicht fol- qende Danksagung: Zu meinem Geburtstag sind mir aus allen Kreisen der Bevölkerung vieleZeichen der Anhänglichkeit zugegangen, die Mich außerordentlich erfreut haben. Da es mir nicht möglich ist, allen denen, die meiner gedachten, persönlich zu danken, bitte ich sie, meinen Dank auf diesem Wege entgegenzunehmen.
Der Reichshaushalt.
Berlin. 13. März. (DNB.) Nach Mitteilung des Reichsfinanzministeriums betrugen im o r den t- lichen Haushalt im Januar 1935 die Einnahmen (alle Angaben in Millionen Mark) 771,0 (695,9 im Dezember 1934) und die Ausgaben 622,6 (627,1); mithin ergibt sich für Januar 1935 t eine Mehreinnahme von 148,4 (68,8). Für den abgelaufenen Teil des Rechnungsiahres 1934 i errechnet sich eine Mehrausgabe von 50,7. Um die- . sen Betrag erhöht sich der aus dem Vorjahr über- i nommene Fehlbetrag auf 1847,4. Im außer- (ordentlichen Haushalt waren nur Aus« : gaben in Höhe von 0,4 (Dezember 1,4) zu ver-
Berlin, 13. März. (DNB.) In althergebrachter Weise feierte der Architekten- und Jnge- nieurverein Berlin im Preußenhaus das Schinkel-Fest. Zu einem besonders feierlichen Akt gestaltete sich die Ueberreichung der Staats - preise und Schinkel-Plaketten durch Finanzminister Professor Dr. Popitz an den Regierungsbaumeister Hans Adolf Lott (Berlin) für seinen Entwurf zu einem Deutschen Volksmuseum; an den Regierungsbaufuhrer Gerhard Sommer (Breslau) an den Regierungsbaufuhrer Hans Baumann (Hamburg) für Entwürfe für eine Talsperre; und an den Reichsbahnbaufuhrer Claus Bernhard Han ff (Altona) für einen Entwurf zur Umgestaltung der Bahnanlagen bet Wunstorf und bei Minden.
Darauf nahm Reichsleiter Alfred Rosenberg das Wort zu dem Festvortrag „Richtlinien
für die Ausdehnung des deutschen Exports wirklich Opfer zu bringen. Das gilt für tue Elektrizitats- induftrie in besonders hohem Maße, da sie auf Grund ihrer allgemein anerkannten technischen und qualitativen Höchstleistungen die besten Aussichten hat, die Exporthindermsse zu überwinden. Die diesjährigen Abschlüsse der großen deutschen Elektrizitätskonzerne zeigen, daß sie dank der Der- I besserung ihrer finanziellen Lage und der erhöhten i Ausnützung ihrer Produktionskapizitat imstande . find die Bemühungen der Reichsregierung um eine Ausweitung des deutschen Exportniveaus kräftig zu . unterstützen. Das nationalwirtschaftliche Allgemein- : Interesse und das eigene Interesse an der Verteidigung ihrer weltwirtschaftlichen Position machen es ihnen in gleicher Weise zur Pflicht, alle ihre Kräfte für die Erreichung des Zieles einer Stärkung des deutschen Auslandgeschäfts einzusetzen.
Kreislagswahlen in Dänemark.
Mandatsgewinne der Deutschen in Nordschleswig.
K o p e n h a g e n, 13. März (DNB.) Am Dienstag fanden in Dänemark Wahlen zu den Kreistagen statt. Die Bauernlinke hat im Vergleich zu der bisherigen Zusammensetzung der Kreistage insgesamt 40 und die Demokraten 18 Mandate verloren, Durch die Verluste der beiden Parteien haben die Sozialdemokraten 41 und die Konservativen 5 Mandate gewonnen. Sehr beachtlich ist das Abschneiden der Deutschen in Nordschleswig. Bisher hatten sie in den Kreistagen von Apenrade und Tondern je ein Mandat. In dem neuen Kreistag für Tondern werden sie jedoch über drei, in Apenrade über zwei und in Sonderburg über einen Vertreter verfügen. Die dänischen Nationalsozialisten haben fast überall eigene Listen aufgestellt, ihre Stimmzettel reichten jedoch nur in den Kreisen Tondern, Hadersleben und Apenrade zur Gewinnung von je einem Mandat aus.
Den Erfolg der Deutschen in Nordschleswig nennt die dänische Presse ein ernstes Memento. „Ber- lingske Tidende" bezeichnet die Mandatsgewinnung der deutschen Liste als eine bedauerliche Tatsache. Die deutsche Agitation, so schreibt das Blatt, habe alle Mann mobil gemacht, wahrend aus dänischer Seite niederdrückend schwach gewählt worden sei. Das Ergebnis der Wahlen ermahne zu einer dänischen Revanche, die durch eine tatkräftige dänische Politik vorbereitet werden müsse.
Das große Ziel der inneren Arbeit des Volks- i bundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist erreicht: : der von ihm 1921 geschaffene und alljährlich durchgeführte Volkstrauertag zum Gedenken an i unsere Gefallenen ist von der Regierung Adolf Hitlers alsHeldengedenktagzumgesetz- lichen Staatsfeiertag erklärt worden und wird künftig am 5. Sonntag vor Ostern, Reminifzere, feierlich begangen werden. (Gesetz vom 27. Februar ^Mit einem Schlage ist Wirklichkeit geworden, was unter früheren Regierungen durchzusetzen nicht möglich war. Ja, damals konnte es der Volksbund nicht einmal erreichen, daß an diesem Tage im ganzen Reich die Lustbarkeiten verboten und die Flaggen auf Halbmast gesetzt wurden. Dieser Wandel aber ist Symbol für die Wiedergeburt heldischer Lebensauffassung im deutschen Volke.
Bewußt und absichtlich hat der Volksbund diesen Tag des Gedenkens in das Frühjahr gelegt, und mit der Bestätigung des Tages hat die Regierung Adolf Hitlers den ihm zugrunde liegenden Gedanken als echt und wahr anerkannt: Wir wollen n i ch t h i l f l o s e K l a g e an diesem Tage. Wie draußen in der Natur neues Leben sich entfaltet, so wollen wir werken und wirken mit allen unseren Kräften, daß die heldische Saat des Opfers aufgeht und Frucht tragt. Em jedes Grab der zwei Millionen Toten ruft uns diese Verpflichtung zu. Vor einem jeden Grabe neigen wir uns in ehrfürchtiger Andacht und geloben- Euer Heldentod ist Euer heiligstes Vermächtnis Seht, es ist lebendig! Kraftvoll und stolz ist das Reich, für das Ihr Euch hingabt, aufer- standen. — „ _ ., .
Kann es ein ergreifenderes äußeres Zeichen der Dankbarkeit und Verpflichtung gegenüber unseren . Helden geben, als ihre Gräber zu hegen i und zu pflegen und über ihnen Mahnmale deutscher Art zu bauen, die bis in fernste 3ahr» hunderte von ihrem Opfermut zeugen? Das deutsche : Volk weiß es: der Volksbund Deutsche Kriegsgraber- i fürforqe ist am Werk. Vor Staat und Volk, vor l Regierung und Partei steht der Volksbund da als
Ergebnislose Verhandlungen im Abessinienkonflitt
London, 14. März. (DNB.) Der Korrespondent des „Daily Telegraph" in Addis Abeba meldet: Im italienisch-abessinischen Streit sei eine heikle Lage entstanden. Die seit zwei Wochen geführten Verhandlungen über die Frage einer neutralen Zone und Italiens Schadensersatzforderungen seien ergebnislos geblieben. Abessinien schiebe die Schuld auf Italien. Inzwischen dauerten die militärischen Vorbereitungen der Italiener in Afrika an. Es verlaute, die abessinische Regierung habe am Mittwochabend eine Note nach Rom gesandt, in der sie sich weigere, die italienischen Forderungen weiterhin zu erörtern, wenn es nicht vorher eine unparteiische Untersuchung gebe. In der Note werde eine eindeutige Antwort Italiens vertan g t, ob es den Streit schiedsrichterlich er. Entscheidung zu unterbreiten willig sei, wie dies in ö^r italienisch-abessinischen Vereinbarung vorgesehen sei.
deutscher B aukultur". Schinkel fei einer jener umfassenden Künstler, die noch vor ber (Er» ftarrung der klassischen Form und vor der Nachahmung romanisch-gotischer Bildungen das i n einer Einheit darstellte, was war als die zwei Endpunkte des deutschen Strebens kennen: Klassik und Romantik. Schinkel sei nie von abstrakter Formenwelt und vom rem Technischen ausgegangen, sondern stets von einer ideellen Ganzheit. Gerade das mache ihn für uns so groß und lasse ihn uns so eng verwandt mit. allen echten Bestrebungen unserer Zeit er- cheinen. _,. . , .
Zwischen das heroische Schaffen Schinkels und unsere Zeit schiebt sich die z e r s p l i 11 e r t e G eist i g k e i t des 19. Jahrhunderts, tn dem die Kunst zur Archäologie wurde, Künstler zu Kopisten und aus dem Berlin Schinkels ein großer
Steinhaufen. Nach einem Wort Goethes bestehl Architektur nicht in Häuserbau, sondern in der G e * sinnung. Das 19. Jahrhundert hatte aber keine gemeinsame Gesinnung, daher konnte es keine Häuser, geschweige denn Städte bauen. Erst das revolutionäre Bekenntnis der Einheit von Leib und Seele, von Blut und Charakter konnte den Boden bereiten für eine neue deutsche Baukultur. Die Spielereien auf dem Gebiete der Baukunst sind vorbei? Wir wollen weder den Protz des 19. Jahrhunderts, noch die betonte Aermlichkeit des Dessauer Bauhauses, weil wir begriffen haben, daß Einfachheit nicht Aermlichkeit bedeutet und daß Protzentum nichts mit Monumentalität zu tun hat. Eine Weltanschauung wird ihrs Echtheit erst dann erweisen, wenn sie der ganzen deutschen Künstlerschaft eine einheitliche innere Haltung vermittelt, aus der ein neuer Lebensstil entsteht. Unser Glaube ist es, daß aus dieser Sehnsucht eine Ganzheit des de urschen Lebens wächst, mit der dann auch die Wiedergeburt einer großen deutschen Kunst verbunden ist. Diesem großen Ziel zu dienen, ist Ausgabe unseres Lebens.
der Hüter unserer Helden st ätten daheim und in fremder Erde.
Bald wird es wieder grünen und blühen über den Gräbern. Von Jahr zu Jahr sich mächtiger entfaltend, mit der Natur als besten Helferin, werden die Heldenhaine sich zusarnrnenschließen, in deren Schatten unsere Toten zur ewigen Ruhe gebettet sind.
Im Geiste aber marschieren sie alle, alle mit uns in die deutsche Zukunft.
Dr. Hallbaum, Berlin.
Der Heldengedenttag im Rundfunk.
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