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Achtzylinder-Motor von 3 Liter Inhalt ist setzt ein solcher von 4 Litern getreten, dessen Unterbringung im Wagenheck verblieben ist.

Motorräder, Lastwagen, Omnibusse.

Nur sehr gering ist die Zahl der ausstellenden Motorradsirmen, die aber durchweg ganz vollendete Ausführungen zeigen. Auch hier waren einschneidende Neuerungen nicht nötig, vielmehr er­streckten die Konstrukteure ihre Hauptarbeit darauf, weitere Verfeinerungen und Verbesse-

NSU 501 TS Block-Motor. 500 ccm, Viertakter, 11 Brems-?S, untengesteuert.

rungen vorzunehmen, daneben aber ihre Produk­tionsskala durch Hinzunahme des einen oder ande­ren Modells abzurunden. Staunenswert ist vor allen Dingen, in welcher Weise gerade bei den leich­teren Maschinen, die vornehmlich Zweitaktmotoren aufweisen, die Leistung gesteigert worden ist. Die Verwendung des Anblockgetriebes mit völlig ge-

NSU 601 TS Block-Motor. 600 ccm, Viertakter, 14 Brerns-?S, untengesteuert.

kapselter und im Oelbad lausender Motor-Getriebs- Kette ist beinahe schon Gemeingut aller Maschinen geworden. Auffällig auch, wie man vor allen Din­gen gute Sportmaschinen geschaffen hat, auch Geländesport - Maschinen, wie besonders bei DKW. und Standard. Die S^IW.-Zwei­zylindermodelle haben jetzt anstelle der Blattfede­rung eine Teleskopgabel mit Schraubenfedern er­halten, ebenso durchweg viergängige Getriebe. Zündapp hat zu den 500- und 800-ccm-Kardan- Modellen jetzt auch eine famose 350-ccm-Kardan- Einzylinder-Maschine geschaffen. Neue Modelle sieht man weiter bei A r d i e, V i c t o r i a, S t a n d a r d, NSU., Triumph, DKW., die indes im wesent­lichen auf den gleichen Konstruktions-Grundsätzen

Zündapp DL 200, Zweitakt-Einzylinder. Doppelsport-Dreistrom-Blockmotor 200 ccm.

basieren wie die bisherigen Modelle. Interessant sind auch einige beachtenswerte Neuausführungen von Seitenwagen.

Lastwagen und Omnibusse werden heute ganz und gar vom Dieselmotor beherrscht, ja hinunter bis zu den leichten 1,5 Tonnern. Daneben werden aber auch die Bestrebungen deutlicher sicht­bar, einheimische Treibstoffe (Holz, Leuchtgas usw.) heranzuziehen, wie auch die Elektrowagen eine neue Auferstehung feiern. Bemerkenswert vor allen Dingen weiter, daß die Geschwindigkeiten der Last­wagen und Omnibusse gegen früher eine beträcht­liche Steigerung erfahren haben.

Festlicher Empfang bei Dr. Goebbels.

Berlin, 13. Febr. (DNB.) Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda und Frau Goebbels hatten aus Anlaß der bevorstehenden Eröffnung der Internationalen Automobilausftel- lung 1935 zu einem Empfang ins Reichsmini- fterium für Volksaufklärung und Propaganda ge­laden. Gegen 23 Uhr erschien der Führer. Die große Anzahl der Gäste gab ein Bild davon, welch große Bedeutung der Internationalen Automobil­ausstellung 1935 in Berlin als der bisher größten Autoschau der Welt zugemessen wird.

Erschienen waren u. a.: Die Neichsminister Darrs, Graf Schwerin von Krosigk, Seldte und

Frank, Ches des Stabes der SA. Luge, Reichs­führer der SS. Himmler und Reichspressechef Dr. Dietrich, die Staatssekretäre Meißner und Lammers, als Vertreter der Wehrmacht Generalmajor von Reichenau, die Generalleut­nants von Witzleben und Lutz, der Korps­führer der NSKK. Hühnlein, Reichssportführer von T s ch a m m e r und O st e n, Dr. Dorp- müller von der Reichsbahn, Reichsinspekteur Dr. Todt, Oberbürgermeister Dr. Sah m, die Präsi­denten des Reichsverbandes der deutschen Automo­bilindustrie Dr. A l l m e r s und Dr. Scholz, fer­ner Geheimrat Opel, Dr. Maybach, Direktor Kissel, Direktor von Heutig und der Führer der Fachgruppe Automobile Direktor Merlin, die Rennfahrer Bernet, von Brauchitsch, Burggal- ler, Delius und Henne, Generalmusikdirektor Cle­mens Krauß und die Intendanten Gründ- aens, Rhode, Hilper und Graf Solms, ferner Emil Iannings, Viorica U r f u l e a c, Dorothea Wieck, Lil Dagover, Hans Brausewetter u. a. Ferner wa­ren fast alle Missionschefs mit ihren Damen er­schienen.

Der Abend bot ein harmonisches Bild deutscher Geselligkeit, die Politik, Kunst und Wirtschaft im Geiste einer gemeinsamen Aufgabe zusammenführte.

Preußen.

Neuorganisation der Tierzucht­verbände des Kreises Wetzlar.

O Wetzlar, 13. Febr. In derAlten Poft" tagten die vevschiedenen Züchterverbände unseres Kreises. Es galt, die Ueberführung der Verbände in die neuen Züchterorganvsationen vorzunehmen.

In der Generalversammlung des Schweine- zuchtvereins Wetzlar, die von dem Vor­sitzenden Ant. E n g e l (Hörnsheim) geleitet wurde, wurde zunächst der Kassenbericht für das abgelau- fene Geschäftsjahr erstattet. Landwirtschaftsrat Dr. Tornede (Biedenkopf) sprach über die neue Orga­nisation der Schweinezuchtoerbände in der Landes­bauernschaft Hessen-Nassau. Er betonte, daß die ver­schiedenen Züchtergruppen zusammengefaßt werden sollen. Der Vorsitzende verlas dann einen Beschluß, noch dem der Schweinezuchtverein für den Kreis Wetzlar mit allen feinen Mitgliedern und seinem Vermögen dem neuen Schweinezuchtver­band Lahn-Dill an gegliedert werden foll. Der Beschluß wurde einstimmig angenommen. Irn An­schluß daran entwickelte sich eine lebhafte Aussprache über die Eberbeschaffung, Eber-Auktionen, Reihe- Urnhaltung der Eber, über die Zuchtrichtung usw.

Die Generalversammlung des Herdbuchver- eins Wetzlar für d as Vogelsberger Rind wurde von Veterinärrat Dr. Zürn geleitet. Kreisausschußfekretär Kunz erstattete den Kassen­bericht. Der Kassenbestand beträgt 4000 Mark. Tier­zuchtdirektor Dr. Tornede sprach über die Neu­organisation der Herdbuchverbände, die dem Reichs­nährstand, hier der Hauptabteilung II der Landes­bauernschaft Hessen-Nassau, unterstehen. Für den hiesigen Bezirk wird ein Herdbuchverband Lahn - Djll gebildet. Die Versammlung beschloß einstimmig die Angliederung an diesen Verband mit ollen Mitgliedern und dem gesamten Vermögen. In einer Aussprache beschäftigte man sich mit der Milch­leistungskontrolle, mit der Bezahlung der Milch nach Fettprozenten und der Beschickung der Zuchtvieh.- Auktionen mit weiblichen Zuchttieren.

Am Nachmittag hielt unter zahlreicher Beteili­gung der Schafzuchtoerband seine General­versammlung ab, in der zunächst Zuchtwart M ü l - l e r den Kassenbericht erstattete. Dann wies Dr. Tornede (Biedenkopf) darauf hin, daß die Schä­fereien und Schafzüchter des hiesigen Bezirks im Schafzucht verbandLahn-Dill zusammen­geschlossen feien. Die Generalversammlung beschloß einstimmig die Ueberführung der Mitglieder in die­sen neuen Verband. Im Anschluß daran berichtete Dr. Tornede noch über die Ausbildung der Schä­fer und über die evtl. Einrichtung von Schäfer- schulen. In einer Aussprache erörterte man die Neu- grün düng von Schäfereien, Bock-Auktionen und die Wollablieferung. Besonders wurde daraus hinge­wiesen, daß eine Steigerung der deutschen Woll­produktion nicht durch die feindliche Haltung Ein­zelner verhindert werden dürfe.

Die Brandstiftung auf der Frankfurter Zeil.

Eine Erklärung des Oberstaatsanwalts.

Frankfurt a. M., 13. Febr. (LPD.) Der Oberstaatsanwalt beim Landgericht Frankfurt a. M. teilt mit:Es ist zu meiner Kenntnis gekommen, daß über die Brandursache und die Täter wilde Gerüchte umlaufen, die ganz offensichtlich den Zweck verfolgen, den Verdacht von den wirklich Schuldigen abzulenken. Der Verdacht gegen die beiden Inhaber der Firma Veit Wohlfahrt, die Kaufleute Julius Kahn und Friedrich Wohl­fahrt, ist nach wie vor dringend. Von ihrer

Haftentlassung ist tzür keine Rede. Es wird mit allem Nachdruck darauf hingewiesen, daß diejenigen, die durch böswillige oder fahrlässige Aeußerungen die Untersuchung der Staatsanwalt­schaft und der Kriminalpolizei stören, rücksichtslos für ihr Geschwätz zur Verantwortung gezogen wer­den. Die Bevölkerung wird gebeten, solche Schwät­zer ohne jede Rücksichtnahme der Staatsanwalt­schaft bzw. der Kriminalpolizei sofort zur Anzeige zu bringen."

Raubüberfall auf einen Viehhändler.

Schlüchtern, 13. Febr. (LPD.) Am Dienstag früh wurde im Walde zwischen Ahl und Steinau der Viehhändler Heinrich R e ck e w i tz aus Sal­münster in bewußtlosem Zustand aufge-

* Devisengenehmigungen bei Aus­ländsaufenthalten. Die Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung weist in einem Runderlaß an die Divisenstellen darauf hin, daß Personen, die sich nur vorübergehend im Ausland aufhalten, z. B. Geschäftsreisende, Monteure usw., devisenrechtlich Inländer bleiben und infolgedessen einer Genehmi­gung zur Verwendung der ihnen als Lohn, Honorar usw. anfallenden Devisen im Auslande bedürfen. Die Devisenstellen sind angewiesen, Personen, die zu derartigen Zwecken ins Ausland reifen, an­gemessene Verwendungsmöglichkeiten zu erteilen. Eine Anbletungspflicht besteht für die im Auslande angefallenen Devisen nur insoweit, als sie im Zeit­punkt der Rückkehr noch vorhanden sind. Diese Anbietungspflicht ist spätestens innerhalb einer Woche nach der Rückkehr zu erfüllen.

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

Tendenz: gut behauptet.

F ra n f f u r t a. M., 13. Febr. Die Mittagsbörse eröffnete zwar mit wenig Geschäft, zeigte aber all­gemein eine gut behauptete Haltung. Auf Teilgebie­ten wurde das Geschäft bei anziehenden Kursen etwas lebhafter. Von der Kundschaft lagen nur wenig Kaufaufträge vor, auch die Kulisse betätigte sich nicht stärker am Geschäft, zumal Anregungen aus der Wirtschaft nicht Vorlagen. Anderseits machte die ungünstige Entwicklung des deutsch-schweizeri­schen Außenhandels kaum einen Eindruck.

Am Aktienmarkt zeigte sich besonders für Montanaktien aus dem Revier etwas Nachfrage. Gefragt waren vor allem Gelsenkirchen mit 70,90 bis 72 (70,50), ferner Stahlverein mit 46,90 bis 47,25 (46,50), Phönix mit 56 bis 56,50 (55,75). Höher lagen außerdem Rheinstahl (plus 0,90 o. H.), Mannesmann (plus 0,75 v. H.) und Rhein. Braun­kohlen (plus 1 v. H.). Harpener mit 99,50 (100) und Mansfelder ( 0,13 v. H.) waren nur knapp ge­halten. Etwas beachtet waren auch wieder Zellstoff­papiere, Aschaffenburg 75,75 (75,25), Waldhof 52 (51,75). Der Elektromarkt lag ruhig und uneinheit­lich. Licht & Kraft und Mainkraft erhöhten sich bis 0,50 v. H., während AEG. und Schuckert je 0,40 o. H. und Siemens 0,75 v. H. nachgaben. Von loka­len Papieren eröffneten IG. Farben mit 143 (143,25), bann 143,25143, Scheideanstalt waren zu 206 (204,50) gesucht und Metallgesellschaft gewannen 0,65 v. H. Matt lagen Deutsche Erdöl mit 101 (103). Verkehrs- und Schiffahrtsaktien konnten sich nur knapp behaupten. Fester eröffneten noch u. a. Reichsbankanteile mit 165,50 (164,75), Bank für Brauindustrie mit 113 (112) und dement Heidel­berg mit 113 (112,75). Daimler Motor, Moenus Maschinen, Westdeutsche Kaufhof gaben bis 0,40 v. H., Kunstseide AKU. um 0,75 v. H. nach.

Am Rentenmarkt war die Haltung ebenfalls reundlicher. Etwas höher lagen Altbesitz mit 112 (111,90), späte Reichsschuldbuchforderungen mit 97,13 (96,90), Zinsvergütungsscheine mit 89,90 (89,75), auch Kommunal-Umschuldung zogen um 0,10 v. H. an. Von Auslandsrenten blieben Mexikaner be­hauptet. e

In der zweiten Börsenstunde war das Geschäft weiter klein, auch in Montanpapieren wurde die Umsatztätigkeit bei gut behaupteten Kursen wesent­lich ruhiger. Im allgemeinen blieben die Anfangs­kurse unverändert. Etwas niedriger waren noch­mals Moenus Maschinen und Kunstseide AKU. Die päter zur Notiz gekommenen Kurse konnten sich behaupten, Felten lagen 0,75 v. H. niedriger. Der Kassamarkt wies im ganzen stille Haltung auf.

Am Rentenmarkt vermochten sich späte Reichs- chuldbuchforderungen, Zinsvergütungsscheine und Kommunal-Umschuldung nochmals um je 0,13 v. H. zu erhöhen. In Reichsmark-Anleihen aus umge­tauschten Dollar-Bonds entwickelten sich bei unver­änderten Kursen etwas lebhaftere Umsätze. Der 'Tfanbbriefmartt bewahrte' im großen und ganzen eine behauptete Haltung. Stadtanleihen waren eher gefragt und teilweise bis 0,50 v. H. höher. Staats­renten lagen still. Mexikanische Anleihen bröckelten im. Verlauf eher leicht ab, Anatolier Eisenbahn gingen auf 34,50 (35,90) zurück.

funben. Er wies schwere Ko pfverletzungen auf, bie ihm mit einem harten Gegenstand beige­bracht worben sinb. In ber Nähe sand man das Fahrrad und die leere Brieftasche des Ver­letzten. Die durch die Gendarmerie eingeleitete Un- tersuchung ergab, daß Reckewitz nach Schlüchtern fahren wollte, um auf dem Viehmarkt Käufe zu tätigen. Zu diesem Zweck hatte er eine größere Geldsumme bei sich, die 1 2 0 0 b i s 16 00 Mark betragen haben soll. Es handelt sich zweifellos um einen vorbereiteten Ueberfall, da den Tätern der Reisezweck und die Verhältnisse des Ueberf-allenen bekannt gewesen sein müssen. Der Ueberfaüene wurde nach Salmünster ins Krankenhaus gebracht, wo er erst am Abend wieder zu sich kam. Die wei­tere Untersuchung ist noch in vollem Gange.

Im Freioerkehr lagen Pokorny mit 96,25 (93) und NSU. mit 22 (20,50) fest. Tagesgeld war zu 3 v. H. (2,90) etwas gesucht.

Abendbörse behauptet.

Bei kleinem Geschäft verkehrte die Abendbörse in ruhiger Haltung. Die Zurückhaltung der Kund­schaft und Kulisse hielt an. Gegen den Berliner Schluß war die Kursentwicklung nicht ganz ein­heitlich, doch ergaben sich nirgends stärkere Ver­änderungen. Etwas schwächer lagen noch IG. Far­ben und Kunstseide AKU., dagegen waren Montan- werte wieder leicht gefragt, auch AG. für Verkehr, Feinmechanik Setter und Hanfwerke Füssen zogen etwas an. Don Bankaktien erhöhten sich Berliner Handelsgesellschaft auf 115 (114,50), Commerzbank gingen auf 83,50 (84) zurück. Für Heidelberger Straßenbahn soll morgen auf Basis von 12 (zu­letzt 15 v. H.) eine Notiz versucht werden.

Der Rentenmarkt lag bei gut behaupteten Kur­sen geschäftslos, Reichsschuldbuchforderungen später Fälligkeiten waren mit 97,25 noch leicht erhöht. Schweizer Bahnanleihen lagen weiter schwach, vier­prozentige 157,50 (160), 3,50proz. zirka 147,50 (149). Lissaboner Stadtanleihen waren noch um 1 v. H. über Berlin mit 53 (49,25) fest.

U. a. notierten: 5,50proz. Pounganleihe 102, Alt­besitz 112,13, 7proz. Stahlverein 97,40, 6proz. Stadt Mainz v. 28 90,90, 6proz. Frkft. Hyp. Bank Gold R 0,25 96, 5,50proz. Rhein. Hyp. Liquid. 99,50, Lissaboner Stadtanleihe 53, Adea 74, BHG. 115, Commerzbank 83,50, DD-Bank 84,25, Dresdner Bank 84,25, Gelsenkirchen 71,65, Harpener 99,50.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 13. Febr. Am heutigen Getreidegroßmarkt war die Marktlage gegenüber Montag unverändert. Trotz des wesentlich stiller gewordenen Weizenmehlgeschäfts nahmen die Müh­len das vorliegende Angebot in Weizen zu Fest­preisen auf, wogegen Roggen angesichts des fort­dauernden schwachen Mehlabsatzes vernachlässigt blieb. Futtermittel blieben bei unzureichendem An­gebot stark gefragt. Das Gerstengeschäft lag ab­wartend.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W IX 206,50, W XIII 210,50, W XVI 214,50, Roggen R IX 166,50, R XIII 170,50, R XV 174,50, alles Großhandels­preise der Mühlen des genannten Preisgebiets. Futtergerste G IX 168,50, G XI 171,50, G XII 173,50, Hafer H XIII 166,50, H XIV 168,50, alles Großhandelspreise ab Station. Bei Wasseroerladung über 100 Tonnen 3 Mark mehr. Sommergerste für Brauzwecke 200., Weizenmehl W XIII 27,50 w XVI 27,95, Roggenmehl R XIII 23,60, R XV 24,00, alles plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Wei­zennachmehl 17,00, Weizenfuttermehl 13,00, Wei­zenkleie W XIII 10,73, W XVI 10,95, Roqqenkle.e R XIII 9,99, R XV 10,23, alles Mühlenfestpreise ab Mühlenstation, soweit sie in den Bereich der Lan­desbauernschaft Hessen - Nassau fallen. Soyaschrot mit Monopolzuschlag 13,00, Palmkuchen m. M. 13,30, Erdnußkuchen m. M. 14,50, alles Fabrik­preise ab südd. Fabrikstation. Treber, Trocken­schnitzel 9,62 bis 10,02, Heu 10,50, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 5,00 bis 5,40 Mark.

Schweinemarkt in Friedberg.

LPD. Friedberg, 13. Febr. Auf dem heutigen Schweinemarkt wurden folgende Preise be­zahlt: Bis 6 Wochen alte Tiere 12 bis 16 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 16 bis 20 Mark, 8 bis 12 Wochen alte Tiere 20 bis 25 Mark. Der Auftrieb von 346 Jungtieren wurde restlos abgesetzt.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 14. Februar. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 34 Rinder (21 Ochsen, 4 Bullen, 5 Kühe, 4 Färsen), 1060 Kälber, 286 Schafe, 382 Schweine. Es kosteten: Kälber 24 bis 48 Mark, Hämmel 33 bis 37, Schafe 20 bis 35, Schweine 46 bis 53 Mark. Marktver­kauf: Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, Schweine ruhig.

Wirtschaft

Frankfurt a. M

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2TL

Schluß- A'>' fürs

fürs

börse

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31.75

31.5

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Schluß- turs

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34

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87

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105

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Goldschmidt .... Rütgerswerke ... Metallgciellschast.

30.65

141

107

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52

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206

96.75

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12.5

105

105

153

30.75

140.9

107

119.5

86-9

114.75

110

100.5

145

55.75

205

96.13

46.5

12.65

108.13

108

154

142-65

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93

103-5

95.5

30.65

141-25

107.5

11925

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111

99.75

146

119

122

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146.5

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86.5 '

115 84-5

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128

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198

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27 125 8.1 7-7

27-5 1-25

8 7.75 7.7 11.4

8

7.65

7.8

11.75

93-25

103.65

95-9

4% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische SUberrente *% Ungarische Goldrenre 4% Ungarische Staatürente v. 1910 4y2% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdaübahn-Anleihe

Hecke t..............

A.E.G. Bekula

Hamburg-Amerika-Paket Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hansa-Dampfschiff...........

Norddeutscher Llond A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz- und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft

Dresdner Bank

Reichsbank ...... 1

Gritzner

Mainkraftwerle Höchst a.M..

Süddeutscher Zucker ......

Mansfelder Bergbau .. Kokswerke ..........

Phönix Bergbau......

Rheinische Braunkohlen Rheinstahl Vereinigte Stahlwerke. Ltavi Minen Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwecke Salzdetfurth

4-05

34.5

.. o .. <> .. 0 . 10 .. ('

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27

1.2

7.9

7.75

7.8

11.4

Elektr. Lieferungsgesellsch'aft''' 6

Licht und Kraft Felten & Guilleaume

123

86.75

76.75

I_____Geld

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

n angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Beinberg...........

Zellstoff Waldhos .... Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas .......

Daimler Motoren . ... Deutsche Linoleum ... Lrenstetn L Koppel .. Leonhard Tietz ......

Cbade Acrumulatoren-Fabrik Conti-Gummt

Gesellsch.f.Eiektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ....... 5

Schuckert L Eo............... 5

Siemens L Halske 7

Lahmeyer L <Lo "io

1 845

0 112.75 113.25

127 |

70.75 99-5

87 25 145 123

36.5 76.75

PbÄPV Holzmann ....

Zementwerk Heidelberg

Cementweck Karlstadt..

12.2-

92.75

12-2.

92-75

102 55-9

203 5 96.65 46.75

12.5 107.75

107.5 154

börse

13.2

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Schlußk. Mittag- börje

13.2

Schlußl. Abcnd- bcstse

13.2

Datum

4% desgl. Serie II ............

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^r%Rumän.vereinh.Rentev.l918 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2%% Anatolier ...............

Ameckkaniime Roten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten Englische Noten .......

Französische Noten Holländische Noten .

Italienische Noten.........

Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten

Ungarische Noten«»

Buderus Deutsche Erdöl Gelsenkirchener Harvener................... 0

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 0

Ilse Bergbau ............... g

Ale Bergbau Genüsse

Klockncrwerke 0

Manneömann-Röbrea 0

| 34.9

90 I 90.5

164 I 164.25

| 13-2-

92.75 102-65

56.13

206 96-75 469 12-5 104-5

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Frankfurt 0.211.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börsc

Schluß- turs

Schlußk. Mlüag- börse

Datum

12.2-

13 2.

12.2.

13.2-

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

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99.13

99.5

99.5

6%el)em.7% Dt.ReichSanl.v. 1929

6%% Doung-Anleihe von 1930 .

101.9

102

102

102

Deutsche Anl..Ablös..Schuld mit

Auslos.. Rechten .........

Desgl. ohne Auslos.-Rechte .. 6% ehem.8°/o Hess. Bolksstaat 1929

111.9

112-13

111.9

112.13

(ruckzahlb. 102%) ............

6% Hess. Landesbank Darmstadt

97

97

97.4

97.25

Gold R. 12..................

6Vi% Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Liqui.

Oberhessen Provinz-Anleihe mi't

95-75

99.65

95-75

99.5

AuSIos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An-

113.5

113

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl

113.25

113-25

113.25

113.5

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

96

96

96

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Banl

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

96

96

99.25

6/1% ehem. 4y2% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Psandbckefe.......

6/2% ehem. .p/2% Rheinische

99.5

Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe.....

ehem. 8% Pr. Landespfand- bnefanstalt, Pfandbnefe R. 19

99.75

99.5

99.75

99.5

97

97

97

97

6% ehem. 7% Pr. LandeSpfand-

bnefanstalt, Pfandbriefe R. 10

97

Steuergutsch. Verrechnungskurs..

105

105.n

105

105-13

12-Februar

13-Februar

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

1 Brief

Geld

Ärief

Buenos Aires

0.639

0.643

0-639

0-643

Brüssel.....

58.17

58-29

58.17

58.29

Rio de Jan.

0.194

0-196

0.194

0.196

Sofia ......

3-047

3.053

3.047

3-053

Kopenhagen.

54.43

54-53

54.37

54.47

Danzig.....

81-26

81-42

81-26

81.42

London .....

12-19

12.22

12-175

12.205

Helsingfors..

5.383

5-393

5.377

5-387

Paris ......

16-42

16.46

16.42

16 46

Holland ...

168-20

168.54

168-19

168.53

Italien.....

21-30

21-34

21-20

21-24

Japan ......

0 711

0.713

0.710

0.712

Jugoslawien

5-649

5-661

5-649

5.661

Oslo.....:

61.27

61-39

61.20

61.32

Wien.......

48 95

49.05

48.95

49.05

Lissabon....

11.06

11-08

11.05

11-07

Stockholm...

62-85

62 97

62-78

62-90

Schweiz ....

80.72

80-88

80.72

80 88

Spanien....

34-04

34-10

34.04

34-10

Prag.......

10-39

10-41

10-40

10-42

Budapest ...

Neuyock ...

2.498

2-502

2-496

2-500

Banknoten.

2-448

2-468

57-96

58-20

54.16

54.38

12-14

12-18

16.375

16-435

167.77

168-45

21-33

21.41

61-04

61-28

62 56

62-82

80-44

80-76

33-60

33-74