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Uitfnrimno Kieken des NSD.-Studentenbundes, der I drücken einer Studentenreise um di^ Weihnachtszeit 'p.iontonSfhnH und Angestellte der Landesuniversi- ins Saarland. Noch wehte die Trikolore 50 Meter ft 5in Vereinigung mit der Ortsgruppe Krofdorf neben dem mit Hakenkreuz geschmückten Haus derDeut- d/NSDAD trafen sich auf der Burg. scheu Front gegenüber dem Saarbrücker Hauptbahn-

Dte einzelnen Gliederungen traten zunächst auf Hof. Doch fast überall klingt der Hitlergruh. Eine jjw suomfrioh imh «ofirhftrtimrt hör rkikonrnerke des alten Saarkamvfers

SJt.-tfport

Auftakt im Deutschen Wintersport

Veranstaltungen in Gießen anläßlich der Eaarabflimmung

Handball: 1900 schlägt Kassel-Betten­hausen 9:7 (4:4).

(Oberstaufen) belegte den zweiten Platz und wurde dank seiner verhältnismäßig guten Langlaufzsit Allgäuer Skimeister vor dem Münchener Hieble.

Richard Morath bewies beim Springen am Sonntag, daß er sein Können ganz gewaltig ver­bessert hatte. Er belegte hinter dem siegenden Nor­weger Sörensen vom ASC. Stuttgart und Herrmann- Todtnau den 3. Platz und wurde -mit weitem Punktvorsprung Kombinationssieger und damit Meister des Schwäbischen Schneelaufbundes.

Schwäbische Meisterschaften.

Die schwäbischen Ski - Meisterschaften, die am Samstag in F r e u d e n st a d t mit dem Langlauf begannen, erfreuten sich einer Beteiligung wie nie zuvor. Rund 4000 Nennungen waren des Guten zu viel. , r

Der über 18 Kilometer führende Langlauf ge­staltete sich für die Teilnehmer wegen eines überaus heftigen Schneetreibens zu einer schwierigen Prü­fung. Ausgezeichnete Leistungen boten die beiden siegreichen Badener Richard M o r a h t und Ernst Brombacher, die nahezu fünf Minuten vor ihren Mitbewerbern ankamen. Am Langlaufstart waren 120 Teilnehmer. iirx z

Bei den Jungmannen machten die Württemberger das Rennen unter sich aus. Rothfuß (Bayersbronn) siegte über 7 Kilometer in 32:26 Minuten.

Deutsche Abfahrtsläufer in Sestrieres.

Bei den Abfabrtsläufen um den Pokal des Königs von Italien in Sestrieres zeigten die deutschen Teil­nehmer gute Leistungen. Die Strecke wies einen Höhenunterschied von 1143 Meter auf. Der bisher mit großem Vorsprung führende Oestss.rreicher Nobl erschien mit einer Sehnenzerrung am Start und mußte durch einen Sturz ausscheiden. Ganz aus­gezeichnet war diesmal Toni Bader, der hinter den Oesterreichern Gasperl und Pfeiffer einen guten dritten Platz belegte und im Gesamtergebnis damit auf den fünften Platz kam.

Montag, 14. Januar:

23.30 Uhr: Ankunft der Abstimmungsberechtigten des Kreises Gießen im Sonderzug.

Am 23 Uhr sind sämtliche Gliederungen am Vahnhofsplah angetreten. Die SS. über­nimmt den Ordnungsdienst. Zwei SA.-Stürme, die SA.-Kapelle, die Führer der Partei, die Vertreter der Behörden und der Stadt auf dem Bahnsteig 1.

Schmelz, Kreispropagandaleiter.

Kurze Sportnotizen.

Erfolgreich verteidigte am Freitagabend vor 9000 Zuschauern im KopenhagenerForum" der deutsche Weltergewichts-Europameister Gustav Eder seinen Titel gegen den Dänen Einar Agger­holm, der schon in der zweiten Runde ausgezählt wurde. *

Funda/Pützfeld siegten am Freitagabend beim 100-Kilometer-Mannschaftsrennen im Berliner Sportpalast, dem ersten dieswinterlichen Radrennen der Reichshauptstadt. * *

Zwei Weltrekorde gab es am Sonntag im Kraftsport. In Freising verbesserte Rudolf I s m a y r die Höchstleistung im beidarmigen Sto­ßen der Mittelgewichtsklasse auf 290 Pfund, und in Kuhbach bei Lahr erzielte der Einheimische Eugen Jägle im linksarmigen Stoßen der Schwer­gewichtsklasse einen neuen Rekord mit 214 Pfund.

Einen neuen deutschen Schwimm­rekord stellte die erst fünlz-'bnjährige Christel Rupke (Ohligs) in Solingen auf. Die junge Schwim- merin bewältigte das 200-Meter-Rückenschwimmen in 3:01,4 Minuten, wodurch sie den von Anni Stolte gehaltenen Rekord um 4 Sekunden unterbot.

A l s achter Teilnehmer an der Zwischen­runde um den Fußball-Pokal wurde am Sonntag der Gau Mitte ermittelt, der in Halle vor 10 000 Zuschauern nach Verlängerung einen überraschenden Sieg mit 3:2 (2:2, 2:1) über den Kampfspielsieger Gau Südwest landete. *

Auf 58000 Plätze erweitert wurde das Fassungsvermögen der StuttgarterAdolf- Hitler - Kampfbahn", so daß dem Länderkampf Deutschland Schweiz am 27. Januar noch weitere 7000 Zuschauer beiwohnen können.

Dieses für die weitere Gestaltung der nordhes- jochen Gauligatabelle so wichtige Spiel entwickelte ich zu einem äußerst wechselvollen Kampf. Die Kas­sler Mannschaft, mit dem Wind spielend, fand sich 1 sser als die Platzbesitzer und hatte schon nach we- ,'gen Spielminuten eine 2:0-Führung inne. Die ' li«ÖOer machten nun Anstrengungen beizukommen.

^nächst verkürzte der neue Mann, Wlodarek, der ich übrigens recht gut einführte, auf 2:1, dann glich I bchüler aus. Dieser Zustand dauerte jedoch nicht ' fange an. Tuspo Bettenhausen war wieder für eine

'aeii lang eher am Ball und drückte dies durch zwei . nettere Tore aus. Die wenigen Minuten bis zur tolbzeit gingen die Spielvereinigungsleute nun wchmal aus sich heraus. Im Anschluß an gute jwmbinationszüge waren dem auch Kruger und fachott II am gegnerischen Wurfkreis erfolgreich, jiie Partie stand also erneut remis.

Nach dem Wechsel wurde mit allem Einsatz wei- tirgekämpft. Wieder waren es die Gäste, die den snihrungstreffer warfen. 1900 wurde nun im f;türm aggressiver, und Wlodarek, der sich gut liirchgesetzt' hatte, zwang den ausgezeichnet arbei- imhen Bettenhäuser Hüter» zur Kapitulation. Jetzt sitzte ein erbittertes Ringen ein. Strafwurf auf trafrourf folgte. Der Gästemittelstürmer konnten teren zwei verwandeln, für die Platzmannschaft jttzte der in bester Wurflaune befindliche Krüger i"er Bälle in die Maschen, womit natürlich der Sieg chergestellt war. Das achte Tor resultierte aus mteni 13-Meter-Strafwurf. Ueberhaupt vergab sich be Kasseler Mannschaft in den letzten Minuten bird) ihr gefährlich hartes Spiel viel Chancen und orf) viel mehr Sympathien. Allerdings muß an- >!?fügt werden, daß der Schiedsrichter zwar kor- >-kt aber zu nachsichtig amtierte.

Zur Mannschaftskritik sei bemerkt, daß Tuspo >ettenhausen eine ansprechende Partie lieferte und sch trotz der Niederlage wohl weiter in der Spitzen­gruppe halten durfte. Die besten Spieler waren iilittelstürmer und Torwarts

Was 1900 angeht, zunächst die Mannschaftsauf­stellung: Enders: Birkenstock, Mann; Schott I, Cre- ricrs, Neist; Schüler, Krüger, Schott II, Wlodarek, ! ebscher. Letztgenannter war Ersatz für Betz bzw. Steines, die infolge Erkrankung nicht verfügbar rearen, konnte aber nicht ganz genügen. Die übrigen Stürmer befriedigten vollauf. Die Fünferreihe hat iurch Wlodarek, der mit feinen flachen Würfen ver- chiedentlich Pech hatte, sehr an Durschlagskraft (Lwonnen. Die Läuferreihe arbeitete wie immer sehr ! cmtepferungsvoll. Die Verteidigung verstand sich anfänglich nicht immer, lief aber dann zu guter . P:orm"auf. Auch Enders im Tor schien in der ersten ' Halbzeit nicht ganz im Bilde zu fern, hielt aber tonn prächtig.

eine R e i ch s z i e l f a h r t für Leuchtgas- und Wasser st offballone nach Darm- stadt genehmigt. Nach dieser Ausschreibung kann im Laufe des Jahres 1935 jeder Ballonführer von einem beliebigen Platz Deutschlands aus starten.

Sieger wird der Balloilführer, der innerhalb des Jahres 1935 in nächster Nähe der Stadt Darmstadt gelandet ist.

Es ist außerordentlich erfreulich, daß diese beiden Veranstaltungen, die jährlich wiederholt werden, dauernd für Darmstadt gesichert werden konnten.

VfB. Reichsbahn Gießen.

Spv. Bissenberg I VfB.-Reichsbahn I 7:2 (4:0).

Durch die Erkrankung von Merz und Fuß mußte die Mannschaft erneut in letzter Minute umgestellt werden. Die Hiesigen standen zu Beginn mit Hel­mert, Fehling. Hauptfeld, Heß, Knauß, Lehrmund Mattern II, Mattern III, Birkenbiel, Fenster, Ranft, eine Aufstellung, die während des Spieles einer Umgruppierung unterzogen wurde und dadurch noch mehr an Durchschlagskraft verlor. Die Leitung des Unparteiischen war unzureichend. Helmerts Fangtechnik muß sich verbessern. Die Verteidigung tat ihre Pflicht. Ein auffallend schwaches Spiel lieferte diesmal die Läuferreihe. Der Sturm lieh jeden Zusammenhang vermissen.

Die Bissenberger finden sich sofort und über­rumpeln die Gießener Hintermannfchaft. Innerhalb einer Viertelstunde erzielen sie vier Tore und stel­len damit das Halbzeitergebnis her. Die Gießener haben in der ersten Spielhälfte, die verteiltes Feld- spiel zeigte, genau die gleichen Chancen. Nach Wie­derbeginn tauchte Fehling im Sturm auf und kann auf 4:1 verkürzen. Aber fchon vier Minuten spater fällt durch einen verwandelten Elfmeter das fünfte Tor für Biffenberg. Dann folgt ein Alleingang von Birkenbiel, und es heißt 5:2. Die Bissenberger, hierdurch anqespornt, schießen yoch zwei Tore, während die Hiesigen leer ausgehen.

VfB.-Reichsbahn II Leihgestern I 5:3.

Die zweite Mannschaft schlug wider Erwarten die Erste des Sportvereins Leihgestern mit 5:3 Toren.

VfB.-Reichsbahn III Londorf I 2:0 (0:0).

Mit diesem Spiele hat die dritte Mannschaft ihre Spielserie beendet und ist Meister ihrer Klasse ge­worden.

Deutsche Hochschulrneisterschafien in Marburg.

Darmstadt Mittelpunkt des Freibastonsports

Die Deutsche Freiballon-Meisterschaft jedes Jahr in Darmstadt.

Die Universität Marburg wurde von der Deut­schen Studentenschaft mit der Durchführung der Meisterschaften sämtlicher deutschen Hochschulen im Boren Fechten und Geräteturnen beauftragt. Mit den Vorbereitungen der Meisterschaften, die am 26 und 27. Januar 1935 in Marburg stattfinden werden, ist bereits begonnen worden. Guß der Olympm-G'ocke in Bochum

Die Glocke, die bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin die Wettkämpfe einläuten wird, wird schon in diesem Jahre hergestellt werden. Der Bochumer Verein" Bochum hat den Auftrag für den Guß erhalten und wird ihn um hie Monats­wende Februar-März vollziehen.

Kreis-Geräte-Mannschastskampf in Hanau.

In Hanau a. M. fand am Sonntag erstmals ein Geräte-Mannfchaftskampf zwischen den drei nord­hessischen Turnkreisen 10 (Rhein-Taunus) 11 (Wet- terau-Vogelsberg) und 12 (Main-Kinzig) statt. Zu Beginn des spannenden Kampfes gedachte nach einer kurzen Begrüßung durch Turnkreisführer Sinn der Kreisleiter Landrat Löfer der Brüder an der Ö£)er Kampf war in feinem ganzen Verlauf span­nend. Die Führung hatte bis zum Reck Turnkreis 11 Die Entscheidung fiel dann beim Reckturncn. Hier hatte Turnkreis 11 einen krassen Versager, während Kreis 12 sich hier sehr gut hielt. Das End­ergebnis des Kampfes lautet:

1. Sieger Turnkreis 12 (Mam-Kinztg) 1928 ^2^ Sieger Turnkreis 11 (Wetterau-Dogels- berg) 1913 Punkte. \

3 Sieger Turnkreis 10 (Rhein-Taunus) 1733 Punkte.

Die Siegerehrung nahm Kreisoberturnwart Dr. Siegelt- Stockheim vor.

Olympia Ringerturnier in Alsfeld.

Um eine bessere Uebersicht über die Kampfstärke der deutschen Ringer für die Olympiade 1936 zu gewinnen, veranstaltet der Deutsche Athletiksport- verband in den einzelnen Gauen schon jetzt Aus­scheidungsturniere. Für den Gau Nordhessen sand ein solches Turnier am vergangenen Sonntag in Alsfeld statt. 38 Ringer stellten sich zürn Kampfe, und zwar verteilen sich diese wie folgt in die ein­zelnen Klassen. Schwergewicht 3 Ringer Halbschwer­gewicht 3, Mittelgewicht 5, Weltergewicht 4, Leicht­gewicht 12, Federgewicht 8, Bantamgewicht 3. Auch der 1 Kraft- und Sportklub 1893 war durch die 5 bekannten Ringer, Klinger, Funk im Feder- qewicht Vetter und Klotz im Leichtgewicht und Emmerich im Schwergewicht bestens ver­treten. (Wir berichten noch über den Verlaus dieser Veranstaltung!)

München BC. Augsburg 4:1; Jahn Regensburg Spvgg. Fürth 1:3; 1. FC. Nürnberg Schwein­furt 05 2:2.

Ergebnisse in der Bezirksklaffe Gruppe Gießen-Dill. 1900 Gießen Frohnhausen 4:2 (3:1). Naunheim Dillenburg 7:2 (1:1). Spv. 05 Wetzlar Steinberg 1:0.

Bissenberg VfB.-Reichsbahn Gießen 7:2 (4:0).

Im Gau Nordhessen gewann die führende Kasse­ler Turngemeinde ihr Spiel m Eschwege mit 8.2 Zoten. Sie führt damit mit 14:4 Punkten die Tabelle an. In den zweiten Platz teilen sich Tuspo 06/09 Kassel und 1900 Gießen. Die Kasseler waren !,ei ihrem Lokalgegner Kurhessen Mit 11:5 er folg­lich und Gießen 1900 siegte zu Hause über Tuspo Kettenhausen mit 9:7. Bettenhausen ist damit au] tex vierten Platz zurückgefallen steht aber nach Lerlustpunkten besser als Tuspo Kassel und Gießen. Der vorjährige Gaumeister TV. Wetzlar siegte m .Raffel über iura mit 9:3. Die Spitzengruppe hat jur Zeit folgendes Aussehen: 1- Kasstler Tu n- .emeinde 14:4 Punkte, 2. Tuspo «6/09 Kassel und Fießen 1900 je 12:6 Punkte, 4. Tuspo Bettenhausen W:6 Punkte.

Oie Gauligaspiele in Nordhessen.

In Nordhessen wurden am Sonntag nur drei Spiele der Gauliga ausgetragen. Der führende FC. Hanau 1893 mußte den schwerenGang nag) yersfeld ohne seinen Torhüter Sonnrein antre , gewann aber knapp 4:3 und t)at damit einen weite- len schweren Stein auf dem Wege zur Melster- :chaft aus dem Wege geräumt. Kurhessen Kasi jat sich durch einen 4:2-Sieg über die Spvg. Lan­genselbold weiter aus der Abstiegszone entfern mnb auch der SC. Kassel 03, her überraschender- weise hen VfB. Friedberg 3:1 bezwang, hat ferne Position wesentlich verbessert.

Ergebnisse aus hem Gau Bay ern. Bayern München Spvgg Weihen 2:2; lööU

dm Burghof an. Bald erstrahlten Bergfried und L Ruinengemäuer in rotem Feuerschein einer BlLuchtunq.^ie sich im Kontrast zu her Schneeland- recht eindrucksvoll auswirkte. Das aus hen Luerluten unh Schießscharten bringende Licht ierfrönte ein flackernher Pechfackelkranz der Stu- dmten des Kamerahfchaftshauses auf her Plattform

Turmes, wo hie Hakenkreuzfahne emporftteg. M Begrüßung her Anwesenheit hurch hen Hoch- fcularuppenfüfarer Beruh. Ehler v. Graeve a b her Rektor der Universität Prof. Dr. P s a h l e r i, emer kurzen Ansprache hie Einstimmung zu her 6 'denkstunhe, inbem er u. a. ausführte, baß wir ba- him keine rechte Vorstellung havon Haben könnten, aas Heimat- unh vaterlanhslos zu fein Heißt, was gi für unsere Brüher an her Saar bedeutet, in her j-emhe zu leben, Widersachern ausgesetzt zu fein, dlirt Disziplin Halten und auf d"n einen Taa war- En zu müssen, her all ihren Wünschen unh ihrem Jnffen Erfüllung bringen soll. Ausgehenb von sei- n m persönlichen Erlebnis beim Rückmarsch 1918 d.rchs Laub her Saar wies Prof. Dr. Pfähler a,if die bangen Nöte unh Sorgen hort währenb her fünfzehn Jahre her Frembherrfchaft hin. In Ehr- sircht stehen wir vor hem Heroismus her Saarlän- bir still; an sie henken wir, wie es ihn°n heute zu fl-ute ist. Deshalb fei unser Gelöbnis: Wir nehmen f freuhigen Herzens auf in her Heimat, hie sie ver­dank haben. Unsere Gebauten gehen aber auch zu i m einen Mann, her hen Heimkehrenbeu ein f^utschlanb bereitet hat, in hem alle Volks- Icsnossen ruhig unb in Friebeu leben können. Huch hem Sieg Heil auf hen Führer erklangen burch i$ nächtliche Stille: Deutschland unh Horst Wessel- J eh. Vorn hohen Turm trug der Wiub Kern- sHräche eines Sprechchores über hie beut- fie Saar hernieber.

Ohne Stanbesunterschiebe gruppierte man sich iunn um hie Tische im Kaifersaal. Der Referent 1 r Gießener Stubenten für bas Grenzlanb- ! toutfchtum Kam. Balbweiu erzählte in i Ififelnher Weise von seinen Erlebnissen unb Em-

ErsterGkisonntagimbohenBogelsberg

Der gestrige Sonntag erfüllte vielen Winterfport- lern ben langgehegten Wunsch nach einer zünftigen Skitour. Eisenbahn unh Omnibusse brachten die vielen Skisportbegeisterten in ben Vogelsberg. Von Gießen fuhren am Sonntagmorgen allein fünf Om­nibusse nach Breungeshain. Leiber ließ bas Wetter zu wünschen übrig. Der Hoherobskops war ben ganzen Tag über in dicksten Nebel gehüllt. Zeitweise chneite es sehr stürmisch. Der Schnee war etwas chwer, unb man mußte gut gewachst Haden, wenn es laufen sollte. Das Klubhaus war staubig von hungrigen unb burftigen Gästen schwer belagert. Allzu rasch verging her Tag unb beneidet würben alle jene, die sich einige Tage Urlaub gespart hatten unb oben bleiben konnten. Die Abfahrt war übrigens bis Schotten lehr gut mögllch. (Wir berichten noch ausführlicher.)

Allgäuer Ski-TNeisierschaften.

Die diesjährigen Allgäuer Ski-Meisterschaften nahmen am Samstag in Oberstdorf nut dem Langlauf ihren Anfang. 162 Läufer gingen über die Strecke. Wenn auch diesmal die Favoriten siegten, so muß doch gesagt werden, baß sich her Nachwuchs versckiebentlich sehr in ben Vordergrund schob. Die 18 Kilometer lange Strecke überwand 300 Meter Höhendifferenz. Sieger wurde der Mün­chener Seeweg in 1:20:14 Std. vor von Kauff­mann (Bayrischzell).

Ueberraschenderweise konnten sich die besten Vang= läufer beim Sprunglauf um hie Allgäuer nki- Meisterschaften unb baburch auch in her Kornbl- nationsroertung wenig zur Geltung bringen. Die Leistungen beim Sprunglauf waren schwach. Drei Viertel her Sprünge würben nicht geftanben. Die größten Weiten mit 57 unb 59 Meter staub her Norweger Anhersen, von ben heutschen Teilnehmern brachte Eisaruder (PartenkircheiD mit 57 Meter ben weitesten Sprung zustanhe. Friehel Wagner

Besichtigung her Eisenwerke hes alten Saarkämpfers Röchling bestätigt ben WaHrHeitsinHalt beutfcher Zeitungen unb straft Lügen die Berichte her Emi­grantenpresse. In Groß-Rosseln (ben Gieße­nern wohlbekannt) begeisterter Empfang, Wetteifer in her Bewirtung, Teilnahme am Unterricht einer Schule in echt deutschem Geiste, Bescherung von 700 Schulkindern! Die Leute im Warndtgebiet ge­hören zu ben treusten Bekennern bes Deutschtums. Gesamteinbruck: Deutschi st unddleibt

Die Oberste L u f t s p o r t k o m m i s s i o n i m Deutschen L u f t s p o r t v e r b a n d hat die Flieaer-Ortsgruppe Darmftabt her Flieger-Landes- qruppe VII (Sühwest) beauftragt, am Sonntag, den 17. Februar 1935, einen Freiballon- Wettbewerb um hie Deutsche Freibal­lon-Meisterschaft hes Jahres 1935 unb um die Teilnahme am Gorbon-Bennett-Wettbewerb auszuschreiben. Die Zahl her teilnehmenben Bal­lons ist auf 20 beschränkt. Zur Teilnahme sinh nur größere Ballons von 1600 dis 2310 cbm zugelassen. Dieser Wettbewerb ist hie größte unb schwierigste Freiballon - Veranstaltung, hie seit Jahren m Deutschlanb stattfinbet.

Zum ersten Male überhaupt wird die Deutsche Freiballon-lNelsterschaft ausgetragen.

Schon jetzt steht fest, haß hie hervorragenhsten Ballonführer De.utschlanhs an hiesem Wettbewerb teilnehmen Der Herr Reichsstatthalter unb her Oberbürgermeister her Lanbeshauptstabt haben be­reits ihr lebhaftes Interesse an bieser Veranstal­tung zum Ausbruck gebracht. Die Bebingungen zur Erreichung her Meisterschaft sinh außerordentlich schwer. Zur Erlangung des Meistertitels muß der Sieger wenigstens eine Entfernung von 750 Kilo­meter zurückgelegt Haden oder bei schwachem Winde wenigstens 20 Stunden in der Luft gewesen Jem. Bei her starken Külte, hie um triefe Jahreszeit m höheren Luftschichten herrscht, ist es ohne weiteres klar, baß an bie Teilnehmer außerorbentliche 2In= sorberungen an Mut unb Ausdauer gestellt werben. Außer dieser Veranstaltun" hat bie Oberste Cutte sportkommission im Deutschen Luftsport-Verband

die Saar!

Nach hem Gesang bes Saarliebes ergriff Sturm­bannführer Arnbt, ein Danziger, bas Wort, um bie Gebanken nach ben Grenzlanben im Osten unseres Vaterlanbes zu lenken. Wie unser Führer unb bie Reicksregierung, so wollen wir alle in tiefster Verbundenheit auch unserer Brüder im Osten gedenken unb ihre balbige Heimkehr ins Reich erhoffen.

Professor Lehmann schilberte ergreifende Er­lebnisse aus her Zeit vor drei Jahrzehnten, wo er unter Saarbergleuten in ben Gruben gearbeitet hat unb wo er ben großen Kamerabfchaftsgeist fanb, ben Geist bes wahren Nationalsozialismus. Ueber diese Menschen können wir uns nur freuen, wenn sie wieder zu uns kommen.

Nach gemeinsamen Liedern und in frohem Bei­sammensein lieh Edler von Graeve den Abend ausklingen in einem Bekenntnis zum Deutschland der Zukunft: Wir müssen unsere Existenz neu auf­bauen. Mag her Ausländer in dem Geld sein Heil sehen, der Deutsche baut auf seinem Boden auf. Das Gefühl der Heimat soll schon der Heran­wachsenden Generation bewußt werden. Die Auf­gabe, Raum zu schaffen, steht obenan. Das wird auf allen Gebieten, auch durch bie Wissenschaft, versucht. Notwenhig ist, haß wir uns aushehnen auf Räume, wo heute noch kein Leben ist. Eine Lebensnotwendigkeit ist auch die Rückkehr des Saarlandes. In diesen Tagen wissen wir, was es heißt: Deutsch zu denken unh heutsch zu suhlen!

Als beste Einzelturner des Kampfes erwiesen sich: 1. Fritz Hahn, To. Esch (Kreis 10), 266 P.; 2. Hch. Mut h, Tgs. Langendiebach (Kreis 12) 265 P.;

3. Hch. Dechent, Tgm. Friedberg (Kreis 11 262 P.; 4. Alfred Eckhardt, Tv. Nidda (Kreis 11) 258 P.; 5. Adam Fahrenkopf, Tuspo 1860 Hanau a. M., 255 Punkte.

Winterschießen des Kreises Sießen- Nord des K>e nkatiberverbandes.

Unter Leitung des Kreissportwartes für das Kleinkaliberschießen, Schmidt, Gießen (Post- Sportverein), und des Schießleiters Kern, Gietzen (Post-Sportverein) fanden sich die Mannschaften von Allendorf (Lda.), Leihgestern, Steinbach, Gießen, Wetterfeld, Bersrod und Oueckborn hier em. Der Gauführer (Hessen-Nord), Oberstleutnant Frank, Lindheim, hielt vor Beginn des Schießens eine Be­sprechung mit den Vereinsführern unb Schießleitern ab. Bei leichtem Schneefall begannen nunmehr bie Mannschaftswettkämpfe, welche nachftehenhes Er­gebnis zeitigten:

Steinbach 1. Mannschaft 398 Ringe;

Gießen 2. Mannschaft 367 Ringe;

Allendorf 1. Mannschaft 367 Ringe;

Gießen 1. Mannschaft 362 Ringe;

Leihgestern 1. Mannschaft 361 Ringe;

Allendorf 2. Mannschaft 322 Ringe;

Gießen 3. Mannschaft 318 Ringe.

Bester Einzelschütze Heinrich Ludwig Haas- Steinbach 91 Ringe.

Nach Beendigung des Schießens wurden bie Er­gebnisse burch ben Kreissportwart bekanntgegeben; eine Frühjahrsbesprechung würbe auf ben 17. Fe­bruar 1935 in Gießen festgelegt. Nach einer ker­nigen Ansprache bes Vereinsführers Seibel (Gie- ßen-Post) fanb mit bem Gesang deS Saarliebes bie wohlgelungene Veranstaltung ihren Abschluß.