; ist aus dieser anfänglich kleinen Werkstatt ein stattliches Unternehmen, die heutige Fa. Hardt geworden,
sein
30 Jahre bei der Firma beschäftigt, sind, haben die
ver-
gezahlt.
Obecheffen
6.45:
erhalten, denn man sei zu der Ueberzeugung gekommen, daß die jetzt lebende Generation nicht lest- los auf die nationalsozialistische Weltanschauung umzustellen sei. Dafür wachse aber eine Jugend heran, die durch die Schulung und getragen vom Geist der Hitler-Jugend einmal die tragende Generation des deutschen Volkes sein und die Forderungen des Führers ganz erfüllen werde. Er betonte weiter, daß die HI. immer ein gutes Verhältnis zur Partei pflegen möae, und stellte anerkennend
wollten. Deshalb müsse stets ein gewappnetes Führerkorps dastehen, das in festem Willen und geraden Blickes die Weisung des Führers selbst mit dem Tode erkämpfe. Solle jeder Führer die Ehrlichkeit besitzen, der sich dieser Forderung nicht unterwerfen könne, heute noch als Führer scheiden und weiter mit sich selbst innerlich um die richtige Einstellung kämpfen. Der Auswahl der richtigen Führer müsse immer besonderes Augenmerk zugewendet werden. Hier dürften persönliche, oder materielle Einstellungen nie mitspielen. Das Führerkorps müsse ein ständiges und nicht immer wechselndes sein. Er betonte weiter, daß die jungen Führer sich immer weiter schulen und sich einer gewissen Selbstüberprüfung unterziehen müßten und nie vergessen dürften, daß sie es einmal seien, die den Staat aus den Händen der jetzigen Generation nehmen und führen würden. Er richtete zum Schlüsse den dringlichen Appell an alle Führer, mit größtem Eifer und mit unerbittlicher Pflichterfüllung weiterzuarbeiten zum Wohle der deutschen Jugend und damit für die bessere Zukunft unseres deutschen Volkes. Er führte noch aus, daß er mit der Arbeit und der Führung der Hitlerjugend und des Jungvolks im Bann 116 bisher stets zufrieden gewesen sei, und erkannte die tadellose Durchführung dieser Führertagung besonders an. Mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer und dem Gesang des Liedes der Hitlerjugend beschloß der Gebietsführer die erfolgreiche Führerschulungstagung.
Zum letzten Male traten die versammelten Führer an, um ihrem Gebietsführer den Abschiedsgruß zu entbieten. Gebietsführer Kramer verabschiedete sich durch Händedruck von allen Führern, wonach diese wieder in ihre Standorte zurückkehrten, um hier mit neuer Kraft und neuer Aufgabe weiterzuarbeiten.
die in der ganzen Provinz einen guten Namen hat. Das ursprüngliche Kupferschmiedegeschäft, das sich immer wieder vom Vater auf den Sohn vererbte, wurde im Verlaufe des hundertjährigen Bestehens auch auf Installation, Wasserleitungs-, Tief- unb Zentralheizungsbau, sowie Eletkroinstallation ausgedehnt. Durch Umsicht und Tatkraft und die treue Mitarbeit geschulter Kräfte, die zum Teil mehr als
Nach dem gemeinsamen Mittagessen versammelte sich das Führerkorps des Bannes 116 zum letzten Male, um die große wegzeigende Schlußrede des
Gebiets Ü^rers Walter Kramer
zu hören. Der Gebietsführer befaßte sich in einer
über zweistündigen eindrucksvollen Ansprache mit der Haltung des Hitler-Jugend-Führers. Er setzte
fieren bleibe, sondern wesentliche Besserungen eintreten. Die Sozialreferenten hätten bereits gezeigt,
kritisiere mit Recht die noch mit sehr bürokratischen ^Forstoerwaltung, die in Rebgeshain stattfand, mur- Einstellungen arbeitenden Stellen des öffentlichen den für Buchenscheitholz 1. Klasse 6 50 bis 8,— RM. Lebens auf allen Gebieten. Hier herrsche noch ein für ein Raummeter erzielt. Zweitklassiges Holz kam volksfremder Geist, der durch das Einrücken ehe-1 f ' ~ ' ...... “
Manat? G"*änanis. Ein Angeklagter wurde gels Beweises freigesprochen.
mann Hardt kann morgen auf ihr 1 0 0 jähri« aes Bestehen in Lauterbach zurückbli "ert
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kaum unter 6,— RM., Knüppel ungefähr auf 3,50 bis 4,— RM.
Landkreis Gießen.
wg. G r o ß e n - B u s e ck , 12. Jan. In verschiedenen Distrikten des Gemeindewaldes und im Privatwald „Kernberg" fand die erste diesjährige Brennholzversteigerung statt. Es wurden folgende Durchschnittspreise erzielt: Buchenscheit 18 bis 19 RM., Buchenknüppel 15 bis 16 RM., Kiefernknüppel 6 bis 7 RM., Kiefern-Rundfcheit 7 bis 9 RM., Fichteknüppel 4 bis 5 RM. und Buchestöcke 7 bis 8 RM. je 2 Raummeter; Kiefernreisig 1 bis 1,40 RM. und Buchereisig 8 bis 10 RM. je fünf Raummeter.
t Treis a. d. L d a., 12. Jan. Bei der gestern in Lemps Saal dahier abgehaltenen Brenn- und Nutzholzverfteigerung aus dem Staatswald wurden folgende Preise erzielt: Buchenscheit 20 bis 24 Mark, Buchenknüppel 15 bis 18 Mark, Buchenstöcke 10 bis 11 Mark, Eichenscheit 16 bis 18 Mark, Eichenknüppel 10 bis 12 Mark, Buchenreisig 4 Mark, Tannenknüppel 10 bis 11 Mark je zwei Raummeter. — Aus der kirchlichen Statistik ist folgendes bemerkenswert: Getauft wurden 11 Knaben und 12 Mädchen — 23 Kinder, konfirmiert 19 Knaben und 15 Mädchen = 34 Kinder, getraut 13 Paare, beerdigt 8 Personen. An 61 Gottesdiensten nahmen teil 11659 Erwachsene und 6254 Kinder, am hl. Abendmahl 1165 Personen. An Gaben für christliche Liebestätigkeit gingen ein l413 Mark.
(D Grüningen, 12. Jan. Gestern sand in der Turnhalle die diesjährige erste Brennholzversteigerung aus dem Markwald Grüningen-Dvrf- Gill statt. Hierzu waren zahlreiche auswärtige Käufer erschienen. Es wurden folgende Preise erzielt: Buchenscheit 1. Klasse 19 bis 21 Mark, Buchenscheit 2. Klasse 12 bis 14 Mark, Buchenstammknüppel 14 bis 16 Mark, Buchenastknüppel 10 bis 12 Mark, Eichenastknüppel 8 bis 9 Mark, Lärchenknüppel 8 bis 11 Mark. Kiefernknüppel 10 bis 12 Mark, Fichtenknüppel 6 bis 7 Mark je zwei Raummeter; Buchen- aftreifer 6 Meter 6 bis 8 Mark, Eichenastreiser 3 bis 4 Mark, Kiefernreisig 3 Mark, Fichtenreisig 4 bis 5 Mark je 5 Meter.
T Hungen, 12. Jan. Zur Verbesserung der Fahrbahn soll die S t r a ß e n p f l a st e r u n g nach Langsdorf im Frühjahr verbreitert werden. Die hier neu angelegte Straße bis Inheiden hat ein ganz anderes Profil als das alte Bausnstem. — Voriges Jahr warteten mir vergeblich auf die Rückkehr der Störche, die auf dem Schloß ihren Horst haben. Im Mai 1933 mar abends gelegentlich einer Feier im Schloßhof Feuermerk. roobei die Störche flüchteten. Voriges Jahr haben sie den Horst vielfach umkreist, ja, sogar Baumaterial davon meggeholt, sie sind aber nicht seßhaft gemorben. Ob sie dieses Jahr kommen? — Der Brieftaubenklub Hungen und Umgegend hnste im vorigen Jahre bei den Preisflügen oute Resultate zu verzeichnen. — Der Bedarf an Stroh zu Futterzmecken mirb von Vogelsberaer Bauern vielfach in unserer Gegenb aehecft. 3ur E i n st r e u mirb von meither in den hiesigen Sägemerken Sägemehl obgeholt.
4 Villingen, Jan. Gestern formten die Eheleute Landwirt Wilhelm Strack unb Frau Emilie das Fest der goldenen Hochzeit be- ;
Kreis Lauterbach.
Lauterbach, 12. Jan. Die Firma Her«
Die Arbeit am Samstaa.
Die Führer waren in Heuchelheim zum Empfang der Mitarbeit des Gebietsführers angetreten, als die Wagen des Gebietes oorfuhren. Nach der Meldung der angetretenen Führer an den Schulungsleiter des Gebietes Hessen-Nassau, Bannführer Fritz Handwerk, wurde sofort zu den Lokalen der Svnder- tagunaen abmarschiert, wo in ernster und reger Aus-
Frühmeldungen. 6.55: Plorgenspruch, Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.30: Gvmnastik. 9.15: Ein Spaziergang durch Alt-Kassel. 10: Nachrichten. 10.15 bis 10.50: Schulfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saardienst, Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 16: Nachmittagskonzert. 18: Aus Zeit unb Leben. Die Stillen im Land. 18.50: Unterhaltungskonzert. 19.45: Das Leben spricht! 20.10: Unsere Saar. 20.45: Stunde der jungen Nation. 21.10: „Bunte Stunde". 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem S-nbW bezirk. 2?30: Tanzmusik. 24: Nachtkonzert. 1 bis 2: Nachtmusik.
Gebietsführer Kramer
dankte dem Kreisleiter für seine Worte unb
20OarmstädterKommunisien vor dem Girafsenai.
LPD. D a r m ft a b t, 13. Jan. Der Strafsenat bes Hess. Oberlanöesgerichts verhanbelte am Freitag unb Samstag gegen 20 Angeklagte aus Darmstabt wegen Vorbereitung zum Hochverrat. Die Leute, größtenteils frühere Kommunisten, hatten versucht, die Kommuni st ische Partei aufrechtzuerhalten. Sie hatten sich in einzelnen Grüppchen zusammengetan, in denen meist einer vom andern nichts wußte. Die Leiter standen mit kommunistischen Agitatoren in Verbindung, von denen sie regelmäßig illegale Flugschriften erhielten, die sie Weiterverkaufs, und denen sie die monatlich erhobenen Beiträge ablieferten. Das Gericht erkannte auf folgende Strafen: Gegen den 34jährigen Friedrich Dürr auf fünf Jahre Zuchthaus unb fünf Jahre Ehrverlust, ben 29jährigen Willi Hanb- s ch u ch auf vier Jahre unb sechs Monate Zuchthaus unb fünf Jahre Ehrverlust, ben 43jährigen Georg Plößer unb ben 40jährigen Wilhelm Leonharb auf je vier Jahre Zuchthaus unb fünf Jahre Ehrverlust, ben 30jährigen Ernst Dillmann unb ben 33jährigen Heinrich Stephan auf je brei Jahre Zuchthaus unb vier Jahre Ehrverlust, ben 30jährigen Karl Feuerpeil und den 29jährigen Alerander W a g e n b a ch auf je zweieinhalb Jahre Zuchthaus unb vier Jahre Ehrverlust, ben 36jährigen Michael Schwab auf zwei Jahre Zuchthaus unb vier Jahre Ehrverlust, ben 32jähri» a<m Heinrich Hühn, ben 34jährigen Alexander Molter unb ben 38jährigen Lubwig Creter auf je zwei Jahre Gefänonis. ben 40iährigen Paul Haller auf ein Jahr acht Monate Gefängnis, ben 43'ährigen Georg Schuchmann, ben 36jährigen Julius Götz unb ben 32iährigen Friebrich Feyh
fest, daß dieses Verhältnis zur PO. gerade im Bann 116 ein besonders kameradschaftliches fei, wofür er dem Führer des Bannes 116, Bannführer Ernst Heim, besonders dankbar fei, dem er vollstes Vertrauen entgegenbringe.
Gebietsführer Kramer (im Bilde links) inmitten der jungen Führerschaft.
spräche alle wichtigsten Aufgaben der Hitler-Jugend durchgearbeitet wurden. So tagten die Gefolgschafts- unb Unterbannführer zusammen mit bem Schulungsleiter bes Gebietes, bie Fähnlein- unb Stammführer bes Jungvolks mit bem Jungvolkfchulungsleiter, bie Sozialwerte unb Mitarbeiter bes Sozialamts in reger Arbeit zusammen mit bem Sozialamtsleiter bes Gebietes, Bannführer Heini Jung, bie Sportwarte erhielten ihre Anweisungen von bem Gebietssportleiter Unterbannführer Buß, unb bie Gelbverwalter überprüften ihre Tätigkeit mit bem Gebietsverwaltungsführer Unterbannführer Zeruhn. Man konnte überall in ben Svndertagungen an ber Aktivität aller Beteiligten ben großen Aufbauwillen ber HI. erkennen.
Die Sonbertagungen würben burch bas gemeinsame Mittagessen unterbrochen, um bann roieber mit gleichem frischen Arbeitswillen bis zum Abenb fortgesetzt zu werben. Am Frühnachmittag erschien, freudig begrüßt, ber Gebietsführer Walter Kramer, ber sofort zusammen mit seinem Abjutanten bie einzelnen Sonbertagungen aufsuchte unb überall in Ansprachen auf bie Wichtigkeit unb ben Ernst ber nationalsozialistischen Jugendarbeit gerabe in ber jetzigen Zeit hinwies unb die Führer zu größtem Eifer unb Pflichtbewußtsein anfeuerte.
Nach bem Abenbessen fanb im Beisein aller Führer ein großer Heimabenb statt, der ganz im Zeichen des Jungarbeiters stand. Der Abend fand in der Person des
Gebietsschulungsleiters Bannführer Fritz Handwerk
einen vortrefflichen Leiter. In feiner Ansprache führte er den jungen Führern den Umbruch der Menschheit durch das Auskommen der Maschine vor Augen und las verschiedene Stellen aus Werken junger Arbeiterdichter, die das Wesen unb bie Seele bes Jungarbeiters in ihrer ganzen Wahrheit sehen ließen. Der Heimabenb war bereichert burch zackige Arbeiter - Kampflieber. Bannführer H a n b w e r k las bann noch einige Stellen aus Kriegserlebnisfen, bie zeigten, baß gerabe an ber Front ber Mansch in fürchterlichem Kampf gegen bie Technik gestanden hat unb er boch zuletzt über sie Sieger blieb. Zum Schluß erörterte er bie Einstellung ber neuen deutschen Jugenb zur Arbeit unb zur Technik. Die Technik muß für bie Jugenb etwas Schönes unb Großes bebenten, benn sie erblickt in ihr ein Zeichen hoher Kultur. In freubigem Arbeitswillen wirb bie neue Juaenb mit ber Technik fertig unb zwinat sie, bem Volke nutzbar zu fein. — Im Laufe des Heimabenbs erschien
pg. Klostermann,
ber bem Wunsche bes Gebietsführers entsprechen!) zu ben versammelten Führern bes Kreises Gießen sprach. Er begrüßte bie jungen Kämpfer der Bewegung aufs herzlichste unb führte in anerkennenden Worten aus, baß ihm biefer Heimabend wieder gezeigt habe, daß die HI. auf dem richtigen Wege sei und im richtigen Geiste arbeite. Die HI. zeige jeden Tag mehr, daß sie bemüht fei, für Jbas deutsche Volk einen neuen Lebensstil zu schaffen, ber es von ben letzten bunklen unb schlechten Le- bensgewohnheiten befreien werbe. Die Wichtigkeit der HJ.-Arbeit trete immer mehr in den Vordergrund, denn bie HI. werbe es fein, die in wenigen Jahren die Führer auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens und der Bewegung stellen müsse. Die HI. möge immer ihren revolutionären Geist frisch
Große Führertagung der Hitler-Lugend in Heuchelheim.
Gebietsführer Kramer spricht über die Hattung des HZ-Führers. - pg Klostermcinn bringt die No Wendigkeit der Zusammenarbeit und Kamerad schast der HZ. mit der PO. in einer eindruckövo.len Rede zum Ausdruck.
auf je eineinhalb Jahre Gefängnis, ben 36'ährigen Peter Weicker, ben 28jährigen Georg Ehmig "nb den 37'ähriaen Valentin Ries auf je zehn man-
Preußen.
Kreis Dehlar.
* Wetzlar, 12. Jan. Der Kreisfeuerwehrführer Dietz in Burgsolms nimmt bis zum 26. Januar an einem Ausbildungslehrgang in Wiesbaden teil. Die Vertretung hat während dieser Zeit b°r Stellvertreter, Bezirksschornsteinfegermeister Biber- ft e i n in Braunfels.
O Wetzlar, 12. Jan. Die Holzversteige« r u n g ber Hospitalverwaltung auf ber Schonen Aussicht war gut besucht. Es würben bezahlt: für Buchen-Scheit- unb Knüppelholz 9 bis 10 Mark je Raummeter, Buchenaftreifer 15 bis 17 Mark je Haufen (10 Raummeter), Eichenbrennholz 7 bis 8 Mark je Raummeter, Buchenstammholz 11 bis 12 Mark je Festmeter, Eichenstammholz 30 bis 60 Mark je Festmeter.
Wegen Unterschlagung von Geldern d t Arbeitsfront ins Gefängnis.
(D Wetzlar, 12. Jan. Hier fanb vor dem Schöffengericht bie Verhandlung gegen den feit zwei Monaten in Untersuchungshaft befindlichen Hermann Haibach statt, der, zuletzt in Krofdorf wohnhaft, Ende Juni vorigen Jahres mit einer Frau aus Wißmar, wo er Stützpunktleiter der NSDAP, war, spurlos verschwand. Es stellte sich bald heraus, daß ihm anvertraute Gelder der Deutschen Arbeitsfront (Abteilung des ehemaligen Metallarbeiterverbandes) in Hohe von 453 Mark fehlten. Die NSDAP, stellte sofort Straf- antrag. Erst nach einigen Monaten gelang es, Haibach, der sich den Namen Guckelsberger beigelegt und sich allenthalben mit einer Mitgliedskarte dieses Namens ausgewiesen hatte, in Oberbayern zu verhaften. Der Angeklagte, der erheblich vorbestraft ist, gab seine Verfehlungen zu, führte sie aber auf seinen nervös überreizten Gesundheitszustand zurück. Das Urteil lautete auf ein Jahr, eine Woche Gefängnis unter An- rechung der Untersuchungshaft.
sicherte ihm, daß die HI. stets bemüht bleiben werde, den einmal eingeschlagenen Kurs immer beizubehalten. Er brachte gleichzeitig noch den Wunsch zum Ausdruck, daß dem Banne 116 recht bald eine Arbeitsstätte gegeben werden möge, die man zur Durchführung einer erfolgreichen Arbeit unbedingt benötim».
Anschließend fanb noch ein kurzes kameradschaftliches Zusammensein statt, das eifrig zu Aussprachen mit dem Kreisleiter, dem Gebietsführer und feinen Mitarbeitern benutzt wurde.
Der Verlauf des Sonntags.
Auf einem großen Strohlager in der Turnhalle verbrachten sämtliche anwesenden Führer die Nacht zum Sontag, um bereits um 6.30 Uhr wieder mit i der Fortsetzung der Schulungsarbeit zu beginnen.
Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken fand eine eindrucksvolle Morgenfeier statt. Nachdem alle Führer versammelt waren, marschierte ein Sprechchor Gießener Hitler-Jugend in den Saal ein, um mit Sprechchor und Lied wiederum des jungen Arbeiters zu gedenken. Ein Hitter-Junge las Schilderungen junger Schwerarbeiter der Metallindustrie, alles in allem eine Morgenfeier, die man unter der Leitung des Gefolgschaftsführers Albert Botz als sehr gelungen bezeichnen muß und die auf die anwesenden Führer einen sichtlich starken Eindruck machte.
Anschließend wurden die am Samstag begonnenen Sonbertagungen fortgesetzt, bei benen insbefonbere die Musterturnstunde der Sportwarte besonderer Erwähnung bedarf.
Als Abschluß dieser Einzeltagungen sprach bann ber Sozialamtsleiter bes Gebietes Hessen-Nassau,
Bannführer Heini Zung,
zu ben versammelten Führern in einer mehr als einftünbigen Rebe über das wichtige Gebiet der sozialen Arbeit der Hitler-Jugend. Er führte u. a. aus, daß gerade die Durchsetzung aller Behörden und Stellen des öffentlichen Lebens und der öffentlichen Wohlfahrt durch Hitlerjungen eine der Hauptaufgaben ber Zeit fei. Die Hitler-Jugenb
gehen. Das Jubelpaar erfreut sich noch bester Gesundheit. — Im Saale von Strack fand gestern die erste Brennholzversteigerung der ; Gräflich Laubachschen Dberförfterei statt. Buchenscheitholz kostete 7 bis 8 Mk. je Raummeter. — Nach der kirchlichen S t a t i st i k wurden im verflossenen Jahre in unserer Gemeinde 22 Kinder getauft, 7 Brautpaare getraut und 19 Gemeinde- glieder kirchlich beerdigt.
Kreis Bübingen.
tz Nidda., 12. Jan. Nachdem unser Ortsgruppenleiter Stüfermeifter Ernst Philippi vom Hess. Staatsminister zum kommissarischen Bürger- m c i ft e r unserer Stadt bestimmt und am 10. d M. durch das Kreisamt Büdingen verpflichtet wurde, errichtet man heute ihm zu Ehren vor feinem Hause eine stattliche Maie. Abends bewegte sich ein langer Zug, bestehend aus SA., der HI., bem BbM., der Frauenschaft, dem Freiwilligen Arbeitsdienst und dem Männergesangverein Sängerkranz 1839 Nidda, der einige Lieder vortrug, unter Marschmusik der Standartenkapelle 466 zur Wohnung des neuen Siadtoberhauptes. Beigeordneter Lupp richtete herzliche Begrüßungswörte im Namen der Stadt nn den jBünrrm-üfter, Kaufmann Singel im Namen der NSDAP. Bürgermeister Philippi dankte für die zahlreichen Glückwünsche zu feiner Ernennung. Er wolle in echt nationalsozialistischem Sinne sein Amt verwalten, für jeden Volksgenossen ein offenes Ohr haben, gute Ratschläge, die zum Wohle unseres Städtchens und demzufolge auch zum Aufbau unseres Vaterlandes dienen könnten, entgegennehmen. Ihm werde äußerste Pflichterfüllung erstes Gebot fein. Dasselbe erwarte er auch von ber Einwohnerschaft. Aber Faulenzer, Eckensteher unb Schwätzer, die sich auf Kosten der fleißigen, steuerzahlenden Bevölkerung ein geruhsames Leben bereiten wollen, mögen ihm ferne bleiben. Jeder solle in treuer Pflichterfüllung zum Aufbau des Dritten Reiches beitragen.
Kreis Schotten.
)( Eichelsdorf, 14 Jan. Am 15. Januar kann der älteste männliche Bewohner unseres Dorfes, Karl Nagel, in bewundernswerter körperlicher und geistiger Frische seinen 9 1. Geburts - t a g begehen. Der Jubilar hilft noch bei allen landwirtschaftlichen Arbeiten während bes ganzen Jahres, raucht noch von früh bis spät sein Pfeifchen unb geht abenbs regelmäßig aus, ein Glas Bier zu trinken und in ber Zeitung die Weltereianisse zu verfolgen.
+ Eichelsdorf, 13. Jan. Die Bewohnerschaft unseres Dorfes sowie die weltlichen und kirchlichen Behörden übermittelten herzliche Glückwünsche zum 9 7. Geburtstag unserer ältesten Ein- : wohnerin Katharine Elisabeth Schenk. Regie- ' rungsrat Schwan überreichte im Nam-m des Krei- 1 fes ein ansehnliches Geldgeschenk. Die Glückwünsche ! der Gemeinde überbrachten Drtsgruppenfeiter Henß ' und Bürgermeister Knodt. Dekan Widmann ' hatte ein herzlich gehaltenes Glückwunschschreiben i übersandt. Pfarrer Voth übermittelte ein Gedenk- ! blatt des Lnndesbischoss. I
§ Ulrichstein, 12. Jan. Bei ber ersten dies- s jährigen Holzversteigerung ber Riebeselschen
maliger Hitlerjungen in biefe Stellen später einmal unbedingt behoben werben müsse. Dazu müßten wir aber das Heer der Sozialreferenten in praktischer Arbeit schulen, damit es nicht bei dem Kriti-
daß sie auf sozialpolitischem Gebiet erfolgreich tätig -,Vr Begründer der Firma, Kupferschmiedemeister sind, was höchste Regierungsstellen anerkannt Daniel Hardt, war 1834 aus Homberg bei Kassel, hätten. Bannführer Jung streifte alle die wich- ,. >on «eine Vorfahren dieses Handwerk betrieben, tigen Referate des Sozialen Amtes und stellte da- hierzugewandert und hatte am 13. Januar 1835 eine bei besonders heraus, daß die Arbeit nicht getan Kupferschmiede am Alten Steinweg. wo die Firma werde, um Kranke und Verkrüppelte zu betreuen, heute noch ihren Sitz hat, eröffnet. Durch Fleiß unb fonbern Vorsorge zu fein für bie gefunbe Jugenb ' Strebsamkeit bes Begründers unb seiner Nachfolger in ben Reihen ber HI. unb biefe Gesundheit auch cx v*4* ttv* tk*kk
bem großen Gefahren ausgesetzten Jungarbeiter zu erhalten.
Am Samstag unb Sonntag fanb in Heuchelheim eine Arbeitstagung b e r HI. - unb Jung- vo 1 kführer bes Bereiches 116 statt. Zu der Tagung waren 200 Führer erschienen, und zwar die Gefolgschafts- und Unterbannführer der Hitlerjugend, die Fähnlein- und Stammführer des Jungvolks, sowie der Bann- und Jungbannfühxer mit ihren Stäben und die Mitarbeiter in den Gefolgschaften, wie Sozialwarte, Sportwarte und Geldverwalter. Die Turnhalle, zwei.weitere größere Säle und eine Anzahl Schulsäle waren nötig, um die verschiedenen Sonbertagungen zu beherbergen. Eine fahrbare Felbküche mit einem Proviantauto war mit der Kochmannschaft vom Gebiet Hessen-Nassau schon am Freitag in Heuchelheim erschienen unb chußte mit ihrer kräftigen Soldatenkost für bas leibliche Wohl ber Führer vortrefflich zu sorgen.
Rundkunkprogramm.
Mttwoch, 16. Januar.
6 Uhr: Bauernfunk. 6.15, 6.30: Gymnastik.
wahre Kameradschaft unb 'Soldatengeist als erste ! jeweiligen Besitzer ein Unternehmen geschaffen, das Tugenden des Führers voraus Er ermahnte die j fest fundiert und einer der geachteften und ältesten Führer, von dem revolutionären Geist des poli- Handwerksbetrieb- unserer St^dt ist, in dem zeit- tischen Soldaten nie abzuweichen, alle anderen Ein- \ weise 120 bis 150 Arbeiter beschäftigt sind. Die Firma ftellungen abzustreifen unb in sturer Richtung bem hat von einer befonberen Feier abgesehen, jedem Ziel zuzustreben, das uns der Führer gesteckt und , ihrer Arbeiter aber einen ansehnlichen Betrag aus- zur Aufgabe gemacht hat. Die HI. stehe noch in' np,nMi ständigem Kampf mit vielen Gegnern, die diese Entwicklung der Hitler-Jugend stören und unterbinden


