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lichen erreicht worden.

ie sieht es in der Wirtschaft aus?

Gelegentlich des Jubiläums der deutschen i Eisenbahnen hat der Führer und Re ichs - i tangier das Problem des deutschen Sozialis « mus und der Privatwirtschaft erörtert. Als vor hundert Jahren die erste Eisenbahn von Nürnberg ! nach Fürth eröffnet wurde, stand der Anbruch des kapitalistischen Zeitalters und der Durchbruch der wirtschaftlichen Einzelpersönlichkeit bevor. In den darauf folgenden vierzig bis fünfzig Jahren wurde er vollendet. Die Eisenbahn förderte nicht nur die Einheit des Reiches, sondern war das äußere Zeichen dafür, daß das Mittelalter insofern beendet war, als die mechanische Fortbewegung der Personen und Güter dem jahrtausendelangen Verkehr auf der Landstraße ein Ende machte. Bismarcks Genie er­kannte klar, daß ein derartig neues Verkehrsmittel auch dem Reiche unterstellt werden müsse. Aber seine Idee des staatlichen Betriebes, der Reichsbahn, wurde nur teilweise verwirklicht, weil sich die ent­fesselten Kräfte des privaten Kapitals dagegen wandten und fälschlich voraussagten, der Staats­betrieb würde nicht nur im Eisenbahnwesen tarif­verteuernd wirken, sondern den verdorrenden Mel­tau des Bürokratismus mit sich bringen. Das g e - rade Gegenteil ist der Fall gewesen. Die Reichsbahn 'ist heute der größte Wirtschaftsunterneh- mcr Deutschlands, und sie entspricht durchaus tm Dienste einer Allaemeniheit dem Ausgleich der In- teressen. Heute gibt es wohl keinen Menschen in Deutschland, der die Reichsbahn durch private Ein­richtungen ersetzen möchte, wie sie in Frankreich und in England und den Vereinigten Staaten be­stehen. Der Geist des Sozialismus, also der Gemein­nützigkeit, hat mit dem Reichsbahnwesen einen vollen Sieg davongetragen und es ist selbstverständlich, daß auch künftighin die Reichsbahn das Vorrecht vor den Transportmitteln hat, die sich durch private Initia­tive entwickeln. Nicht so, als ob die Reichsbahn als staatliches Unternehmen diese anderen Verkehrs- mittel unterdrücken wollte; sie hat durch die Rege­lung des Transportwesens durch Lastkraftwagen be­wiesen, daß sie in jeder Beziehung elastisch bleibt. Aber daß die großen Unternehmungen, die der All­gemeinheit dienen, auch nur im Dienste der Allge­meinheit, also durch den Staat, verwaltet werden können, ist eine der Erkenntnisse, die sich aus der Entwicklung der Wirtschaft ergaben.

Die gesamte Textilwirtschaft hat mit größtem In­teresse die Veröffentlichung des S v i n n st o f fas­se tz e s zur Kenntnis genommen, das die seit dem Sommer 1934 in Kraft befindliche Faserstoffverord­nung abgelöst hat und als wichtigste Aenderung gegenüber dem bisherigen Zustand eine Verschie­bung der Grundlage für" die Verbrauchsbeschränkung von der Arbeitszeit auf die Verarbei­tungsmenge enthält. Der verstärkte Verbrauch einheimischer, nicht der Bewirtschaftung unterlie­gender Spinnstoffe, also Kunstseide, Zellwolle, Reiß­wolle, Baumwolle usw., soll dadurch angeregt wer­den, daß jeder einzelne Betriebsführer jetzt Interesse daran hat, aus dem ihm zugeschriebenen Kontingent an eingeführten Rohstoffen so viele Arbeitsstunden wie nur möglich für seinen Betrieb herauszuholen, was im wesentlichen durch die Mitverwendung der genannten heimischen Materialien möglich ist. Die Initiative und die Entscheidung ist also von der überwachenden Behörde auf den einzelnen Unter­nehmer verlagert worden, was, wie man hofft, der Allgemeinheit zugute kommen wird. Die einzelnen Ueberwachungsstellen haben bereits oder werden noch Ausführungsanordnungen zum Spinnstoff­gesetz herausgeben, in denen für die jeweils betrof­fenen Betriebe die praktischen Einzelheiten, insbe­sondere die Verarbeitungskontingente festgelegt werden.

In Frankreich ist es zwar gelungen, die G o l d a b f l ü s s e zum Stillstand zu bringen Aber an eine Rückwanderung des FluchUapitals ist ebensowenig zu denken wie an einen Ruckfluh des Goldes. Es machte sich sogar erneut ein Druck auf den Franken bemerkbar, als bekannt wurde, daß sich die Goldbestände der Bank von Frankreich m der letzten Novemberwoche noch einmal um 3 Mil­liarden Franken vermindert haben. Auf die Dauer wird man in Frankreich aber den hohen 6 - v. $). Diskontsatz nicht aufrechterhalten können. Denn man braucht einen aufnahmefähigen Geld­markt, um die Anleihen unterbringen zu können, die zur Herstellung des Gleichgewichts im Staats­haushalt erforderlich sind. In letzter Woche hat die französische Regierung bereits die erste Staats­anleihe im Betrage von 2 Milliarden Franken aufgelegt. Ihr Erlös soll ausschließlich f ü r Z w e ck e der Landesverteidigung verwendet wer- den. Bemerkenswert ift, daß der Zinssatz dieser fran­zösischen Anleihe 5 v. H. beträgt, also um 0,5 v. H. höher ist als der der letzten Reichsanleche, und daß trotzdem ihrAusgabekursvon 98,25 v. H. um mehr als 3 v. H. niedriger als der unserer Reichsanleihe ist.

der Staat oder irgendeine Organisation dazu da wäre, dem Unternehmer den Gewinn zu verbürgen ober den Verlust abzunehmen. Aber jeder möge ich bewußt bleiben, daß er seine Erfolge i m Dienste der Gesamtheit erringe, und daß er sie daher in ihrem Dien ft e wieder zu verwenden habe. Diese Grundsätze gelten für die Wirtschaft im allgemeinen und in besonders >ohem Maße für den Außenhandel, der heute ür das Volksganze besonders wichtig und not­wendig ist. Darum hat der bayerische Minister­präsident Siebert auf der ersten Tagung der Wirt- chastskammer für Bayern erneut einen Appell an alle Wirtschaftsträger gerichtet, ihre persönliche Initiative auf das große Ziel zu richten, daß neue Wege zur Hebung des deutschen Exports gesucht und gefunden werden. Dann werden, so führte der Ministerpräsident aus, auch die Wirtschaftspolitiker draußen in der Welt erkennen, daß die Gesundung der Weltwirtschaft davon abhängt, daß man nicht dauernd ein so großes Glied der Weltwirtschaft, wie es die deutsche Wirtschaft ist, isoliert und vom Weltmarkt fernhält. Besonders scharf haben sowohl Dr. Schacht wie Ministerpräsident Siebert allen Theorien und einseitigen Wirtschaftsauffassungen eine Absage erteilt. Wirtschaft, so schrieb Dr. Schacht kürzlich in dem Geleitwort, das er dem neuen Ka­lender des Reichsbundes der deutschen Beamten gab, ist Weg zum Ziel, das Ziel aber ist das deutsche Volk.

Auf der Spur eines schweren Verbrechens?

Dieser Tage war in Amselfing bei Straubing in Bayern die Scheune des Bauern Heimrich nie­dergebrannt. Der Brandfall hat nunmehr eine Aufsehen erregende Wendung genommen. Bei den Aufräumungsarbeiten entdeckte man nämlich im Stroh eine verkohlte männliche Leiche, die als die des Wanderburschen Josef Groß erkannt werden konnte. In der Scheune übernachteten des öfteren Handwerksburschen. Wenige Stunden vor dem Brand hatte man zwei Männer auf die Scheune zugehen sehen. Es liegt die Vermutung nahe, daß der eine der beiden, nachdem zur Zeit gefahndet wird, den anderen ermordet hat und bann die Scheune in Brand steckte. Die Hand des Verbrannten war mit einem Rosenkranz um« wickelt- möglicherweise hat dies der Mörder getan, um einen Selbstmord vorzutauschen.

Raubmord in Leipzig.

In den Geschäftsräumen einer Leipziger Papier­großhandlung wurde der dort beschäftigte 64 Jahre alte Paul Nocke mit durchschnittener Kehle und mehreren Stichverletzungen ermordet aufgefun» den. Aus der von Nocke verwalteten Kasse fehlte, so weit bisher festgestellt werden konnte, ein Geld­betrag von 100 bis 150 Mark.

Verhängnisvoller Sturz auf der Straße.

Ein Derkehrsunfall hat in Sailauf bei Aschaffen­burg ein Todesopfer gefordert. Ein 13jähriger Junge fuhr einen 62jährigen Mann von rückwärts mit seinem unbeleuchteten Fahrrad an. Der Mann fiel auf den Hinterkopf und zog sich eine Gehirn-

und daß ferner erneut bedeutende Gold m e n g e n f nach Amerika zugeströmt find. Es ift daher sehr wohl möglich, dah die Vereinigten Staaten m nächster Zeit ihre Silbereinkäufe einfteUen oder vermindern und dafür um so mehr Gold an sich ziehen, wodurch die Lage der europäischen Gold- blockländer offenbar noch schwieriger werden wurde.

Wetterbericht

des Reichswetterdienftes. Ausgabeort Frankfurt.

Der sich von England über Skandinavien nach Rußland hin erstreckende Hochdruckrücken wird neuerdings auch durch lebhafte im Mittelmeergeblet aufkommende Wirbeltätigkeit stark angegriffen. Der Zustrom kalter Luftmassen aus Osteuropa hält an und hat auch bei uns weitere Frostzunahme ge­bracht. Durch die Wirbeltätigkeit über dem Mittel« meer wird jetzt der Ostströmung wieder etwas feuchte Luft beigemengt, so daß bei überwiegend bewölktem Wetter zeitweilig auch mit dem Auf« treten leichter Niederschläge gerechnet werden kann.

Aussichten für Samstag: Zeitweilig aufheiternd, doch überwiegend bewölkt mit Nei­gung zu leichten Schneefällen, Fortdauer des Frostes, östliche Winde.

Aussichten für Sonntag: Fortdauer der wechselnd bewölkten, zeitweilig kalten Witterung mit Neigung zu leichten Niederschlägen.

Lufttemperaturen am 12. Dezember: mittags 0,4 Grad Celsius, abends1,8 Grad; am 13. Dezember: morgens3,3 Grad. Maximum 1,1 Grad, Mini­mum 5,1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 12. Dezember: abends 1,2 Grad, am 13. Dezember: morgens 0,9 Grad Celsius. Son­nenscheindauer 5,5 Stunden. Niederschläge 0 mm.

Winterfport-Wetternachrichten.

V 0 gel^ berg. Hoherodskopf: Bedeckt,12 Grad, 35 cm Gesamtschneehöhe, kein Neuschnee, ver­harscht, Ski und Rodel gut. Herchenhainer Hohe: Heiter,8 Grad, 28 cpa Gesamtschneehöhe, kein Neuschnee, verharscht, Ski und Rodel gut.

Rhön. Wasserkuppe: bewölkt,10 Grad, 20 cm Gesamtschneehöhe, kein Neuschnee, verharscht, : Ski und Rodel gut.

Taunus. Kleiner Feldberg: bewölkt, 9 Grad, 13 cm Gesamtschneehöhe, kein Neuschnee, verharscht, : Ski mäßig, Rodel gut.

1 Schwarzwald. Feldberg: Schneefall,14 Grad, 90 cm Gesamtschneehöhe, 2 cm Neuschnee, . Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

erschütteruna zu. Zu dieser gesellte sich später ein Schlaganfall, der den Tod herbeiführte.

Schrapnellkugel 20 Jahre im Körper getragen.

Ein Einwohner des Hochwalddorfes Weisersbach bei Trier mußte sich dieser Tage einer Operation unterziehen. Dabei entdeckten die Aerzte im Nieren­becken eine S ch r a p n e l l k u g e l, die der Patient 20 Jahre lang ohne es zu wissen nachgetragen hat. Der Mann war im August 1915 verwundet worden. Das Geschoß wog 21 Gramm.

Das englische Oberhaus sitzt zu Gericht.

Unter großer Prachtentfaltung und begleitet von feierlichen Zeremonien fand im englischen Oberhaus die Gerichtsverhandlung gegen den ^jäh­rigen Lord C l i f f o r b statt, der der fahrlässi­gen Tötung bei einem Kraftwagenunfall ange­klagt war. Da nach alter Ueberlieferung ein Ober» Hausmitglied nur vom Oberhaus selbst belangt wer­den kann, war der an sich geringfügige und un­interessante Fall der Anlaß zu einer mehrstündigen Sitzung, die schließlich zur Freisprechung des An­geklagten führte. Seit 1776 haben nur vier der­artige Gerichtsverhandlungen im Oberhaus stattge­funden, von denen die letzte im Jahre 1901 abge­halten wurde. Die Lords, die dem Zeremoniell bei­wohnten, waren mit alten scharlachroten und pelz- oerbrämten Roden und mit Perücken angetan. Die Galerien waren mit Regierungsmitgliedern, Diplo­maten und Unterhausabgeordneten gefüllt. Beim Urteilsspruch mußte jeder einzelne Lord sich er­heben und, indem er die Hand aufs Herz legte, 'seinSchuldig" oderNichtschuldig" aussprechen.

In den Vereinigten Staaten gewinnen die Bestrebungen, die Auhenhandelsinteressen auf den Austausch mit Lateinamerika und dem Fernen Osten abzustellen, sich aber aus Europa nach Möglichkeit zurückzuziehen, immer mehr die Oberhand. Man versucht, mit den latein­amerikanischen Ländern Meistbegünstigungsverträge abzuschließen, um die europäische Konkurrenz dort auszuschalten. Außerdem sucht amerikanisches Kapi­tal in China und anderen ostasiatifchen Landern Anlage. Hier erweist sich allerdings die ameri­kanische S i l b e r p o l i t i k als ein schwer über­windbares Hindernis, denn diese hat den chinesischen Markt vernichtet und dadurch indirekt den japani­

schen Eroberungsbestrebungen Vorschub geleistet. Es erregte daher erhebliches Aufsehen, als in der vorigen Woche die amerikanischen Silberkäufe plötz­lich g e st o v p t wurden. Der Leidtragende war auch in diesem Falle wieder der europäische Han­del. Am Londoner Silbermarkt konnten keine Preise notiert werden, und es drohte ein völliger Zusammenbruch des Marktes, da dieser heute voll­kommen von der amerikanischen Silberpolitik ab­hängig ist. Beruhigung trat erst ein, als das Schatz­amt in Washington erklärte, daß es an seiner bisherigen S i l b e r p o l i ti k fe st halte. Trotzdem ist gerade mit Rücksicht auf die Entwick­lung in China eine Aenderung des amerikanischen Silberstützungsplanes zu erwarten. Denn nachdem sich China von der Silberwährung gelöst hat, sind die Silberkäufe für die Vereinigten Staaten mit einem erhöhten Risiko verbunden. Man muß dabei berücksichtigen, daß auch die eigene Silb er - geroinnung der Vereinigten Staaten in den letzten Monaten erheblich zugenommen hat,

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil. Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D.A. XI. 35: 11030. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stein» druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

gestiegen. Der Anteil der Vereinigte nj51aa- t e n an der Baumwollversorgung, der früher 75 bis 80 o. H. betrug, ist auf nur 22 v. H. zusammen- aeschrumpst. Dafür hat sich zwar der Anteil Bra­siliens auf 27 v. H. erhöht, und auch Argen­tinien sowie Peru lieferten beträchtliche Mi gen von Rohbaumwolle nach Deutschland. Ebenso stieg die Einfuhr türkischer und irani­scher Baumwolle bedeutend. Daneben aber wurden auch größere Mengen von Baumwoll­garnen importiert, namentlich aus England im Rahmen des deutsch-englischen Verrechnungsab­kommens. Das Ergebnis war, daß der dringende Bedarf der deutschen Wirtschaft an den beiden wich­tigsten Textilrohstoffen gedeckt werden konnte, wenn auch teilweise in veränderter Form (Garne statt Rohbaumwolle, Kammzüge statt Rohwolle) sowie aus anderen Bezugsquellen. Vermindert wurde infolgedessen die deutsche Einfuhr aus den Vereinigten Staaten, Aegypten, Indien, Australien und Neuseeland, da mit diesen Ländern Kompen­sationsverträge nicht geschlossen werden konnten. Da­für haben Brasilien, Argentinien, Peru, die Türkei, Südafrika, aber auch England (als Herstellungsland von Halbfabrikaten) erhöhte Bedeutung für die Rohstoffversorgung der deutschen Textilwirtschaft ge­wonnen. Durch oie Umlagerung der deutschen Einfuhr ist aber das Ziel desNeuen Plans", die Deckung des deutschen Rohstoffbedarfs im wesent-

Die Einfuhrüberwachung, die einer der Hauptbestandteile desNeuen Plans" ist, hat den deutschen Außenhandel weitgehend in neue Bahnen gelenkt. Das gilt natürlich in besonderem Maße für die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Wolle und Baumwolle. Man hat versucht, den Bedarf an diesen Rohstoffen durch Abschluß von Kompensationsgeschäften zu befriedigen. Das ist z. B. bezüglich der Wolle in so hohem Maße gelungen, daß die Wollimporte gegenüber dem Vor­jahr sogar wieder gestiegen sind. Insbesondere wurden die Bezüge aus Südafrika und Südamerika beträchtlich erhöht. Dafür sind freilich die Importe aus Australien stark einge­schränkt worden. Ein Teil dieses Ausfalls konnte auch durch vermehrten Bezug von Kamm­zügen aus europäischen Verarbeitungsländern ausgeglichen werden. Hierdurch gingen zwar der deutschen Wirtschatt die Verarbeitungslohne verlo­ren. Aber da der Bezug im Kompensationsverkehr erfolgte, führte er zu einer Mehr ausfuhr aderer industrieller Fertigwaren, die dem deutschen Abeitsmarkt ebenfalls zugute kam. Aus dem gleichen Grunde ist die Einfuhr von Rohbaumwolle zurückgegangen, Die von Baumwollgarnen und Baumwollabfällen hingegen

In der Gründungsversammlung des Beirats der Reichsgruppe Handel hat Reichs- bankpräsident Dr. Schacht mit besonderem Nach- druck auf Sie u u e u tb e h rl i chk - i t p - r s ° n ° licher Initiative tn Ser Wirtschaft hinge- wiesen. Nur fie, (o führte er aus, und keine sage- nannte Staatskonjunktur werden dem Kaufmann auf die Dauer den Erfolg seines Unternehmens sichern können. Niemand dürfe daher glauben,_OQ^

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»RUNDE SORTE«

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gibt der ALVA ihr Gepräge: leicht,