in
Meisterschaftskampf im Ringen.
Die Linzelleistungen im Gewichtheben:
Reißen Stoßen
in
1100
Bezirkstag der Radfahrer
5
zr
io
Ü
Pfund 115 165 170 210 200 240
Pfund 90 140 110 150 150 190
Pfund
80 120 130
155 160
180
Bantamgewicht: Schweiger Federgewickt: Moots Leichtgewicht: Schreiner Mittelgewicht: Jrge Halbschwergew.: Herrmann Schwergewicht: Gary
Der dritte Bezirkstag seit Bestehen des Bezirkes Gießen des Deutschen Radfahrer-Verbandes fand am vergangenen Sonntag in Gießen im Hotel Schütz statt Anwesend waren neben dem Gauführer Eggert (Kassel) und dem gesamten Bezirksführerring die Vertreter von 34 Vereinen des Bezirksgebietes.
Nachdem vormittags eine Sitzung des Bezirksführerringes stattgefunden hatte, eröffnete am Nachmittag Bezirksführer B i t t e n d o r f (Freiendiez) die Tagung. Er begrüßte die Anwesenden und sprach dem seitherigen Bezirksführer Stammel, der sein Amt aus dienstlichen Gründen niedergelegt hatte, den Dank für seine geleistete Aufbauarbeit aus. Der Kassenbericht des Geschäftsführers Hauck (Gießen) lag den Vertretern gedruckt vor. Aus dem Bericht war ersichtlich, daß die Kassenverhältnisse geordnet sind. Der Mitgliederstand ist derselbe wie im vergangenen Jahre. Größter Verein des Bezirks ist der RV. Teutonia Wölfersheim.
Der ausführliche Bericht des Fachwortes für Straßen- und Bahnsport Deibel (Gießen) zeigte, daß im abgelaufenen Jahre im Rennsport von unseren Bezirksfahrern beachtliche Erfolge erzielt worden sind. Insbesondere waren es die Gießener Fahrer P r eti s und Neumann, die auch bei größeren Rennen im Reich den Bezirk Gießen würdig vertreten haben. Preis wurde in Kassel Gaumeister, während Neumann sich bei der Deutschen Meisterschaft und anderen reichsoffenen Rennen immer gut placieren konnte. Der Gießener Radfahrer-Verein von 1885, welcher die meisten sportlichen Veranstaltungen in diesem Jahre abhielt, ließ wieder sein großes Straßenrennen laufen, bei dem eine große Zahl erstklassiger Fahrer aus dem ganzen Reich vertreten waren. Außerdem konnte der Verein auch seine Bahnrennen als gelungen und werbend für den Radsport ansehen. Die Ausführungen Deibels schlossen mit einem Dank an
Welt kam. Strafschärfend kam in Betracht, der Angeklagte schon einschlägig im Rahmen erschwerenden Rückfalles vorbestraft ist.
Nundfunkprogramm
Donnerstag, 14. November.
Uhr: Choral und Morgenspruch. Gymnastik.
Töne-Zeit), eröffnet sich mit dem Fund eine neue Sicht für d i e Besiedlungsverhältnisse in diesem Gebiet. Denn während man bisher glaubte, daß nur während der Bronzezeit der Vogelsberg dauernd besiedelt gewesen wäre, ist es nicht ausgeschlossen, daß mit diesem Mahlstein ein neues Beweisstück für die eisen zeitliche Besiedlung erbracht ist. Zwei Brandgräber, die im vorigen Jahre in der Nähe geborgen werden konnten, jung* eisenzeitliche Scherben, die man beim Bau des Heinlgturmes in der Nähe von Lauterbach schon vor Jahren fand, und nun der Mahlstein, mögen Glieder einer Beweiskette werden, die wir für den nordöstlichen Vogelsberg bis jetzt noch nicht besitzen.
Solche Funde, durch die Aufmerksamkeit und glückliche Unterrichtung der Einwohner erworben, dazu kleine Grabungen müßten viel mehr beachtet werden, als es im allgemeinen geschieht. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, sind es keine großen Fundamente und leicht erkennbare Anlagen, die uns die Vorzeit erschließen, sondern kleine unscheinbare Dinge, die erst den dichten Schleier des Geheimnisvollen und Unbekannten ablegen müssen. Dann aber ist der Wert um so größer, wenn sie sich an das, was bereits bekannt und vorhanden ist, an» reihen und helfen, ein klares Bild der Vergangenheit unseres Volkes zu zeichnen. ,
Gleichzeitig möge dieser Bericht eine Mahnung und Verpflichtung an alle sein, die durch ihre Arbeit in Wald und Flur tätig sind. Denn sie sind dadurch berufen, denen beizustehen, die aus den Funden das Leben der Vergangenheit neu erstehen lassen.
ausgezeichnete Leistungen gezeigt. Die Marburger Mannschaft erzielte insgesamt 2755 Pfund.
Der Vogelsberg schon vormehralsSOOOZahren bewohnt. Reue Zeugen aus dem zweiten und letzten Jahrtausend vor Christi Geburt im Kreise Lauterbach.
Don Studienassessor Hans Gzczech, AMent am Oderhessischen Museum zu Gießen.
Aehnlich wie mit diesem Fund ging es mit einem .Hügelgrab, das -wischen Angersbach und Rudlos mit Unterstützung der Angersbacher Arbeitsdienstabteilung ausgegraben werden konnte. Dieses Grab, war fett langem bekannt. Da der Besitzer auf Beseitigung des Hügels drängen mußte, wurde die Gel"genbeit wahrgenommen, eine ordnungsgemäße Untersuchung des Grabes durchzu- sühren. Was bei dem oben geschilderten nur v»r- mutet werden durfte, konnte bei diesem durch die Grabung einwandfrei festqestellt werden. Die An- lage war ungefähr dieselbe. Auch hier umschloß ein großer St»inkranz die eigentliche Stelle der Beisetzung. Darüber wölbte sich der H'"'gel, der im Lause der Jahrtausende, die über ihn hmweqgegcm- gen sind, seine ursprüngliche Größe und Höh- ein» gebüßt bat. Leider enthielt er außer einigen Scherben und Holzkohlenstückchen keine besondere Bei- aaben. Doch ift das weiterhin nicht zu verwundern. Denn wir müssen annehmen, daß auch vor 3000 Jahren die Bevölkerung des Vogelsbergs mit Reichtümern nicht besonders aeseon-t gewesen ist. Und schließlich kommt es ja auch nicht darauf an, ein oder zwei Stücke mehr in einem Museum aufstellen zu können. Vielmehr ist das der Wert einer solchen Grabung, daß sie uns wieder einmal einen Einblick in das Leben und Denken der Vergangenheit vermittelt.
Das Gelände, auf dem dieses Grab gelegen war, trug nicht nur diesen und andere Grabhügel, sondern auch Ackerterrassen oder Ackerraine, die dadurch unsere Aufmerksamkeit ekregt hatten, daß sie nicht mit dem Hang des Berges liefen, sondern quer zu diesem. Die Annahme, daß es sich hier um vorgeschichtlichen Ackerbau handeln könnte, lag nahe, konnte allerdings durch nichts bewiesen werden. Da es sehr schwer ist, solche Anlagen etwa von frühmittelalterlichen zu trennen und eine planmäßige Grabung bei der Ausdehnung der Anlagen zu kostspielig würde, muß man es auch hier dem Zufall überlassen, bis er uns mit irgendeinem Fund beschenkt. Um so größer ist bann die Freude, wenn man die Bestätigung einer Annahme erhält, ober wenigstens hoch die Möglichkeit, daß einmal aus einer Annahme eine Tatsache werde. Beim Verschleifen dieser alten Ackerterrassen wurde zwischen den Steinen, die das höher gelegene
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diesjährigen Rennen verdient gemacht haben, sowie an die Sanitätskolonne und die Presse.
Fachwort Göbel (Wetzlar) erstattete Bericht über die abgehaltenen Saalsportoeranstaltungen, aus dem ebenfalls hervorging, daß auch diese Sparte des schönen Radsportes im Bezirk eine gute Pflegestätte hat. Das Wanderfahren, wohl eine der schönsten und auch billigsten Sportarten, konnte leider nicht den erwarteten Aufstieg erfahren. Abgesehen von dem Kreis Wetterau-Taunus, der feine sämtlichen Fahrten bei guter Beteiligung austragen konnte, ließ es in den anderen Kreisen sehr zu wünschen übrig.
Fachwort für Jugendpflege Schneider (Als- feld) referierte über die Jugendbewegung im Radsport. Die einzelnen Jugenboeranstaltungen haben gezeigt, daß eine gute Radfahrerjugend vorhanden ist. Sein Appell an die Dereinsführer, recht viele Jugendliche zu gewinnen, wurde von den Anwesenden freudig aufgenommen. Die Berichte der Kreis- führer Keßler (Friedberg) und Bellinger (Alsfeld) zeigten, daß noch viel Kleinarbeit zu leisten ist. Durch die offizielle Einteilung des Bezirkes in Kreise versprechen sich dieselben einen weiteren Aufstieg.
Geraume Zeit nahm die Verteilung der Auszeichnungen, die an eine stattliche Anzahl von Fah-, rern ausgegeben wurden, in Anspruch.
Bezirksführer Bittendorf erstattete ausführlich Bericht über die Derbandstagung in Berlin. Er kam auf die Beiträge, Versicherung, Kreis- einteUung, Neuerung im Saalsport und Radball, sowie auf den Wandersport zu sprechen. Seine Ausführungen wurden von den Versammelten mit Beifall aufgenommen.
S.Ji.-tfpOTt RWerschastskamps im Ringen. Gießen 93 unterliegt dem Gaumeister Alsfeld 8:11
Insgesamt 2755 Pfund.
Verlauf des Mannfchaflskampfes im Ringen:
Bantamgewicht: Walther II. (Gießen) hält sich gegen den Gaubesten Schuchmann sehr gut.
Beidarmig
Drücken M
An zwei Stellen der Gemarkung Angersbach bei Lauterbach wurde vor Wochen mit Rodungsund Verschleifungsarbeiten begonnen, bie infolge der Aufmerksamkeit der Besitzer eine Bereicherung unseres Wissens um die graue Vergangenheit des Voglsberges brachten. Die eine Stelle lag auf einem feit alters kahlen und unbebauten Hügel, dessen Lage im Gelände und Steinanhäufungen einen vorgeschichtlichen Begräbnisplatz vermuten ließen. . - . » - , —-p-,- --------a.....
Nach Beseitigung der oberen Schichten ließ sich am unterlagen die Einheimischen der in allen Klassen Südhang des Berges deutlich der Grundbau eines 9ut besetzten Alsfelder Mannschaft. Vor den Ringer- Grabes aus der mittleren B r o n z e-! wettkampfen stellte sich die Marburger Gewicht- Ze i t (um 1500 v. Ehr.) feststellen. Mauerartig zu- Hebermannschaft zur Leistungsabnahme. Es wurden sammengestellte Sandsteinblöcke umschlossen die <nx—
Grabkammer, die ebenfalls aus riesigen Platten gebildet war. Die dazwischen liegende Erde war mit Kohle- und Aschenresten durchsetzt und bewies so, daß sie vor mehr als 3000 Jahren aus der Nachbarschaft der Bestattungsstätte zusammengetragen worden war. Im Innern des Steinkranzes fand sich eine etwa 20 Zentimeter lange bronzene Dolchklinge, an der noch die Nägel zu sehen sind, die den Griff aus Knochen, oder aus Holz halten mußten. Leider konnte eine genauere Untersuchung der Stelle nicht vorgenommen werden, da die Verschleifungsarbeiten zu weit vorgeschritten waren. Immerhin zeigte der Fund die Richtigkeit einer alten Vermutung und bewies, wie jeder einzelne mithelfen kann, dos Licht des Wissens über die Vergangenheit auszugießen.
€20: Frühkonzert. In der Pause: Nachrichten. 8.15: fymnaftit. 8.45: Bauernfunk. 10.15: Schulfunk — Arlksliedsingen. 11.20: Gounachrichten. 11.45: So- Mbienft. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten, ^schließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 1315: Mittagskonzert II 14: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen zwei und irei. 15: Wirtschaftsbericht: „Made in Germany". Cjporterfolge in diesem Jahr. 15.15: Kinderfunk. Gin Besuch im Senckenberg-Museum. 16: Konzert. 17: Bunte Musik am Nachmittag. 18.30: Launiger Leitfaden für Sprach freunde. 18.40: Monatliche Kcherkunde für den Reichssender Frankfurt a. M. 19 Eine deutsche Erfindung erobert die Welt. 1885 ti? 1935. Fünfzig Jahre Motorenbau. 19.45: Tages- fpi. gel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrich- teiL 20.10: Buama, seid's zünfti. Geschichten aus Lb-rbayern (in Wort und Musik). 21.15: Studio. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sende- bgjtrf, 22.20: „Todesfahrt — Freiheitsfahrt .. .**
Wohl nirgends spielt der Zufall eine so große Rolle als bei der Vorgeschichte. Ob man nun bei Ausschachlungsarbeiten für irgendwelche Bauten, beim Roden von Baumstümpfen, oder beim Verschieden von Ackerrainen Zeugen vorgeschichtlicher Besiedlung und Kultur findet, immer freut es den, der sie bergen und seinem Volke schenken darf, aber auch den, der im Bericht über solche Funde ein neues Zeichen aus der Vergangenheit seines Volkes erkennt. Dor einigen Wochen konnte an dieser Stelle über Brandgräber auf dem vorderen Trieb bei Gießen berichtet werden. Heute sollen uns diese Worte in den nordöstlichen Vogelsberg geleiten, wo man in den letzten Tagen Funde aus den beiden letzten Jahrtausenden vor Christi Geburt sicherstellen konnte.
Schon seit Jahren ist der K r e i s Lauterbach aus dem Dornröschenschlaf, der ihn seither auf vorgeschichtlichem Gebiete umfangen hielt, aufgeweckt worden. Zahlreiche kleinere Ausgrabungen, insbesondere in den Gemarkungen Angersbach, F r i f d) b o r n und Saasen, und ausgedehnte Besichtigungen in den Wäldern und Fluren des Kreises hatten den Beweis erbracht, daß mindestens in der Bronzezeit dieses Gebiet besiedelt gewesen ist. Grabhügel, Ackerterrassen und andere künstlich gebaute Anlagen zwingen uns, sie zu untersuchen und in ihnen Denkmäler der Vorfahren zu sehen. Leider muß man jedoch oft auf den Zufall warten, bis man mit einer Grabung eingreifen kann.
Ackergelände stützen sollten, ein Mahlstein gefunden, der wegen seiner ovalen Form „Napoleonshut" genannt wird.
Steine ähnlicher Gestalt waren vom Beginn der Steinzeit bis zu der ausgehenden Eisenzeit im Gebrauch und dienten den Menschen als Unterlage, auf der mit einem kleineren, länglichen oder auch kugeligen Stein das Getreide zerquetscht wurde. Durch die lange Benutzung wurden solche Steine muldenförmig ausgehöhlt, wodurch jene Form entstand, die sie uns mit einem „Admiralshut" vergleichen läßt. Im Bereich aller vorchristlichen Kulturen bis hinüber nach Aegypten waren sie im Gebrauch, und gerade zeichnerische und figürliche Darstellungen aus Aegypten zeigen uns, wie sie verwandt wurden. Während sie im Süden durch den sich drehenden Mahlstein schon früh abgelöst wurden, blieben sie im mittleren und nördlichen Europa während der ganzen Vorgeschichte in Benutzung.
Da die in Angersbach gefundene Form des Steines bezeichnend ist für die späte Eisenzeit (La-
Am Sonntag standen sich die beiden Mannschaften zum fälligen Derbandskampf um die Bezirksmeister- ichaft gegenüber. Nach äußerst hartnäckigen Kämpfen
Dieser bringt Walther durch Armzug in die Brücke, die dann nach längerem Widerstand eingedrückt wird. 3:0 für Alsfeld.
Federgewicht: Funk aeht sofort zum Angriff über und besiegt Schott II. (Gießen) in 3 Minuten durch Eindrücken der Brücke. 3:3.
Leichtgewicht: Hier liefern sich Schott I. (Alsfeld) und Klotz einen hartnäckigen Kampf. Nach 15 Minuten wird Klotz Sieger wegen besserer Arbeit. 5:3 für Gießen.
Weltergewicht: Walther I. bringt Ueber- gewicht, so daß die Punkte schon auf der Waage Alsfeld zufallen. Im ausgetragenen Freundschaftskampf siegt Kister I. (Alsfeld) durch Armschlüssel. 6:5 für Alsfeld.
Mittelgewicht: In einem harten Kamps besiegt der Alsfelder Steinbach den Gießener Belloss nach Punkten. Schuld an der Niederlage waren einige Verwarnungen, die Belloss wegen Mattenflucht erhielt. 8:5 für Alsfeld.
Halbschwergewicht: Der noch unerfahrene Gießener Scheerer konnte gegen den alten Mattenfuchs Schwalm nicht recht zum Zug kommen. Schwalm wird Sieger durch Hamerlock mit Halbnelson. 11:5 für Alsfeld.
Schwergewicht: Emmerich war gut in Form und besiegte Werner (Alsfeld) durch Schleudergriff in kurzer Zeit. 11:8 für Alsfeld.
tätigens nicht aus dem Treiben herausdrücken ließ, hatte Glück, nicht die Kugel zu bekommen.
einer anderen Schützenfront brachen drei Lauen aus der Dickung heraus in lichten Bestand, unö eine kam durch eine gut fitzende Kugel zur Streife, mußte aber noch einen Fangschuß erhalten. Das Treiben wurde noch einmal durchgedrückt, wobei noch ein Fuchs und eine von an anderer : Front durchbrechenden Sauen erlegt wurden. Im ganzen hatten sich sieben Sauen in der Dickung gesteckt
Die Gesamtstrecke der Jagd betrug zwei Sauen, überlaufende Schweine von je über 120 Pfund Gewicht, ein Fuchs und neunzehn Hasen, ein Ergebnis, wie es die Jäger in der Gießener Umgebung in seiner Zusammensetzung kaum erlebt haben. Ist doch Schwarzwild bis in die Nähe Gießens selten gekommen. Auch älteren Jägern wird es nicht erinnerlich sein, daß im Gießener Stadtwald Wildschweine geschossen wurden. Die Schwarz- ? ittel haben sich aber in den letzten Jahren stark vermehrt, sind sehr beweglich und können jetzt überall erscheinen. Es ist ratsam, daß die Jäger 'ich entsprechend ausrüsten und zu den Wald- jügöen, in denen sich größere Dickungen befinden, Kugelpatronen mitnehmen. r. K.
** Don der Universität. Ernannt wurde her Tierarzt Dr. med. vet. August Schummer ms Selischte (Siebenbürgen) unter Berufung in das Zeamtenoerhältnis zum Prosektor am Veterinär- cnatomischen Institut der Universität Gießen mit Wirkung vom 1. August 1935 an.
** Der S ch l a g e t'e r - S ch i l d wurde verliehen «’m früheren Mitglied des Freikorps Oberland, Uhrmacher Friedrich L e u n i n g , Kaiserallee 64.
** Aufgehobene Straßensperre. Die Straßensperre auf der Provinzialstraße Geilsausen—Kesselbach—Londorf ist wieder aufgehoben »orden.
** Die Hessische Handwerkskammer eilt mit: Wegen außerordentlicher Arbeitsüber- iftung sieht sich die Hessische Handwerkskammer enötigt, bis auf weiteres ihre Geschäftsstelle nachmittags für den Publikumsverkehr zu schließen. )ie Geschäftsstelle der Hessischen Handwerkskammer in Darmstadt, Hügelstraße 16, ist für den ^ublikumsverkehr lediglich in der Zeit von 8 bis 3 Uhr geöffnet.
** Erledigte Schulstelle. Erledigt ist eine phrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der olksschule in L i ch, Kreis Gießen. Bewerber mus- m seit mindestens acht Jahren die Prüfung abge» :«gt und eine Anwärterdienstzeit von mindestens -nf Jahren zurückaelegt haben. Dienstwohnung ist cht vorhanden. Mit der Stelle kann das Amt nes Schulleiters verbunden werden. Bewerber :Uen imstande fein, den Organistendienst zu ver- ihen und einen Kirchenchor, sowie eine Chorschule !t leiten.
Große Strafkammer Gießen.
Der H. K. aus Nidda wurde vom hiesigen Schöffengericht wegen eines Vergehens nach § 113 r Tateinheit mit einem Vergehen nach § 185 StGB., wie wegen eines weiteren selbständigen Verchens nach den Paragraphen 185, 18o StGB. - Geldstrafen von 40 und 20 R M. oerur- iilt. Der Angeklagte beleidigte am 17. Dezember v) rigen Jahres einen Vollziehungsbeamten, der mit bn Beitreibung von Umlagebeiträgen zur Schmiede- Lsrufsgenossenschaft beauftragt war. Außerdem Der» legte er dem Beamten einen Schlag auf die Schulin. Die gegen das Urteil eingelegte Berufung wurde nach der Beweisaufnahme kostenpflichtig ver- iprfen.
Amtsgericht Gießen.
Der K. St. aus Gießen wurde durch Strafbefehl Mt 3 Wochen Gefängnis belegt, weil er am IS Juni einen Feldschützen beleidigte. In der ge- fhigen Hauptverhanolung wurde Der Angeklagte lilißerdem einer Beamtennötigung beschuldigt. Das M richt erhöhte daher die Strafe auf 6 Wochen Gefängnis.
Wegen Rückfallbetrugs wurde der Jude Julius Michel aus Gladenbach zu 6 Monaten Ge- si n g n i s verurteilt. Der Angeklagte täuschte am 21 März 1934 auf dem hiesigen Viehmarkt beim Älschluß eines Kaufes insofern, als er behauptete, Li: verkaufte Kuh werde zum 2. Januar 1935 ftifcen, während das Kalb erst am 5. März 1935
Der Bezirksführerring für das kommende Jahr hat folgendes Aussehen:
Bezirksführer: K. Bittendorf (Freiendiez):
. , -- - Geschäftsführer: E. Hauck (Gießen). Die gacfp
allc Kameraden, die sich bei der Durchführung der warte: Bahn- und Straßensport: August Deibel
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