Einzelbild herunterladen

Srundziige der landwirWastlichen Entschuldung

öJ.-fpor/

, Verl. Pkte.

Mannschaft be-

Dr. Pfaff dankte dem Redner für seine vor- Izüglichen Ausführungen und leitete eine längere Aussprache ein, an der sich insonderheit die Ver­treter der Praxis und der Genossenschaften be­teiligten.

Oberheffen

Böer Film wurden mit großer Aufmerksamkeit ner Tior cvtcfoniiprnfiihrpr dankte dem Redner

die

6.30:

8.15:

2

3

6

3

6

0

2

'JSUmv aamv - l

iW n?ir. Oiv4W6SswtovA

lern.

Men-

Spiele

6

7

6

5

5

7

7

8

12:0 8:6 7:5 5:5 3:7

1:13

Lollar Großen-Buseck Heuchelheim Leihgestern Rodheim Grünberg 1900 II VfB.-R. II

die zweifellos mehrere Olympia-Sieger in misch-Partenkirchen stellen wird.

Deutschland meldet zum Davis-Vokal.

Als eine der ersten Rationen hat Deutschland seine Teilnahme am Davis-Pokal-Wettbewerb 1936 beim Organisationsausschuß in London angemeldet. Hoffentlich gelingt es unseren Spielern, ihren dies- jährigen Sieg in der Europazone im Olympia-Jahr zu wiederholen und vielleicht sogar bis in die Her­ausforderungsrunde mit dem Pokalverteidiger Eng­land vorzudringen. Die Meldefrist zum Davis-Po- kal-Wettbewerb 1936 läuft am 31. Januar ab, die Auslosung des Spielplans erfolgt am 3. oder 4. Fe­bruar in der üblichen feierlichen Weise in London.

Rollhockey-Weltspiele in Stuttgart.

Zugleich mit den 9. Europameisterschaften wird der deutsche Meister im Rollhockey, Stuttgarter Schlittschuh- und Rollsportklub, in der Zeit vom 1. bis 5. April 1936 in der Stuttgarter Stadthalle die ersten Wettspiele im Rollhockey durchführen, an denen sich nach vorläufigen Meldungen sieben Na­tionen beteiligen werden.

Oxford EanadianöBayern 2:2.

Ihr zweites Düsseldorfer Spiel gegen eine baye- rische Nachwuchs-Mannschaft konnte die Eishockey­mannschaft der Universität Oxford, die Oxford Cana- dians, 2:2 (1:1, 0:0, 1:1) gestalten. Die Oxforder hatten diesmal Tanner mit dabei, der ihr bester Mann im Angriff ist. Trotzdem erreichte ihr tech­nisches Können nicht das der Bayern. Dafür spielten dieCanadians" recht hart, aber sie haben das Unentschieden wirklich verdient. Reinhold und Schmiedinger schossen die Tore für die Bayern, Tanner und Fenerty die Treffer für Oxford.

Im Kunstlaufen erhielten Lieselotte . Landbeck (Brüssel), der junge Münchener Loichinger und feine ebenso junge Landsmännin Beicht starken

Gärtner auf dem Land. 3. Der Sprachlehrer. 16: Konzert. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Mit fünf Pässen durchs Leben ... Eine Hörfolge. 19: Ring­sendung: Frankfurt Stuttgart Saarbrücken: Der Zeppelin und sein neues Heim. Weltluftschiff­hafen Frankfurt a. M. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der Nation.Engel Hiltensperger". Ein Hörspiel aus dem Bauernkrieg. 21.30: Heitere Mu­sik 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.25: Sportschau der Woche. 22.50: Unterhaltungsmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Wasserleitung ist vorhanden.

0 Beuern, 11. Dez. Am Dienstag fand hier im Saale von Dietrich eine B a u e r n v e r s a m m- lung statt, die von dem Ortsbauernführer Her­mann geleitet wurde. Der Redner des Abends, Diplom-Landwirt Hartung von der bäuerlichen Werkschule in Gießen, sprach zunächst über die Er­nährungsschwierigkeiten des Weltkrieges, betonte dann weiter, daß der deutsche Bauer alles daran setzen müsse, das deutsche Volk aus eigener Scholle zu ernähren und die zweite Erzeugungsschlacht sieg­reich zu beenden. Er wies darauf hin, daß der Bauer sich darum bemühen müsse, eiweißhaltigeres Heu durch rechtzeitiges Mähen zu erzielen, eine bessere Düngung anzustreben und die Grünland- wirtschaft im Silo auszuwerten. Im weiteren Ver­laufe des Abends wurde ein Film gezeigt, der die Arbeit auf einem Bauernhof im Ablauf des Jah­res schilderte. Die Ausführungen des Redners und

f ch u l d u n g s rn ö g l i ch k e i t. Die Durchführung selbst wurde den Entschuldungsstellen, die den Plan der Entschuldung aufstellen und den Entschuldungs­ämtern, die die juristischen und gerichtsamtlichen Verwaltungsstellen sind, übertragen. Der Grundsatz der Schuldenregelung ist eine allmähliche Zurückführung der Verschuldung bis zur Mündelsicherheitsgrenze. Diese er­folgt durch Zinsherabsetzung und Umwandlung der Schulden in Tilgungsforderungen. Die Höhe der Tilgungsforderungen richtet sich nach der Lebens­fähigkeit des Betriebes. Bei einer vernünftigen Schuldenregelung sind Verluste der Gläubiger nicht zu vermeiden. Die zu entschuldenden Betriebe land­wirtschaftlicher, gärtnerischer und forstwirtschaft­licher Art werden nach ihrer Größe, der Erbhof- fähigkett und der Höhe der Verschuldung gegliedert behandelt. Besonderen Verhältnissen wird nach Möglichkeit Rechnung getragen.

Das Schuldentilgungsgeseh läßt auch andere Ablösungen, namentlich bei Handwerkerforde­rungen zu.

Für die Barablösungen hat das Reich die Einstel­lung von entsprechenden Geldmitteln in den Haus­haltsplänen des Reiches und der Länder verfügt. Für die zu erwartende Pächterentschuldung sind die Verhältnisse schwieriger, weil hier ein Bodenwert fortfällt und nur Betriebsinventar evtl. Betriebs­kapital in Betracht zu ziehen find. Wesentlich ist die Laufzeit des Pachtvertrages. Ist die Ablaufszeit in Kürze zu erwarten, dann fällt ein Verfahren aus. Es ist aber in Aussicht genommen, die Pachtver­hältnisse auf dem Derordnungswege bis 1942 zu verlängern.

Beifall.

Norwegens Olympia-Skiläufer für Garmisch-Partenkirchen.

Norwegen spielt von jeher im Wintersport eine derartig große Rolle, daß gerade seiner Meldung zu den Olympischen Winterspielen eine besondere Bedeutung zukommt. Dieser Tage hat nun Hans Vinjarengen, der einstige deutsche Skimeister, mit Ausnahme der Spezialspringer und der Ab­fahrtsläufer alle diejenigen Aktiven bekanntgegeben, die Norwegen in Garmisch-Partenkirchen vertreten sollen. Bezeichnend für die Stärke der norwegi- schen Mannschaft, daß Vinjarengen selbst nur als Reserve bereitsteht.

Für die Kombination Lang- und Sprunglauf sind der berühmte Oddbjörn Hagen, der deutsche Meister des Vorjahres Sigurd Röen, Olaf Lian und Olaf Hoffsbakken vorgesehen: für den Spezial- Langlauf Oddbjörn Hagen, Bjarne Jversen und Olaf Hoffsbakken: für den 50-Kilometer-Dauerlauf der Sieger von Garmisch - Partenkirchen 1935, Kaare Hatten, ferner der letzte 50-Kilometer-Hol- menkoll-Sieger Oscar Gjöslien, Sigurd Veftad und Trygve Brodohl, und für die 4X10-Kilometer- Staffel Oddbjörn Hagen, Arne Rudftadftuen, Sverre Brodahl und Bjarne Jversen.

Aus dem Freiballon-Wettbewerb für Leuchtgas­ballone des Deutschen Luftsport-Verbandes, der am Sonntag in Gelsenkirchen seinen Anfang nahm, ist der Ballon ..Nordmark" mit Dr. Zinner (Ham­burgs als Sieger hervorgegangen.. Er hat in der n(s unbeschränkte Wettfahrt ausgeschriebenen Prü­fung die weitaus längste Strecke zurückgelegt. Wah- . vj die neun übrigen Bewerber durchweg in Narddeutschland landeten, konnte Dr Zinner unter

Canbfreit Gießen.

I Mainzlar, 11. Dez. Im Laufe des Jahres' hat sich der Arbeiter Jos. S ch ü r k e s von hier außerhalb unseres Ortes in der Richtung Mainz­larTreis a. d. L. am Roten Graben eine Sied­lung errichtet mit Wohnraum und Stallungen. Außer Gemüse und Kartoffeln wurde von dem Be­sitzer auch reifer Mais erzielt. Der Siedler hält zahlreiche Hühner, einige Kaninchen und eine Ziege. Als Beleuchtungsftoff dient ihm Petroleum. Eine

Wesentlich für die Voraussetzungen zur Einleitung eines solchen Verfahrens ist der Begriff der Ent-! teiligten.

in dieser Höhe verdient.

^aNonNordmark" Sieger im Tre'bal*onweitbewerb.

Landung in England.

Unentsch.

0

2

3

1

1

1

2

2

XovMvynvtö 20 Utz'.

n.

' ^ulen» 3 verirr­te und " unqe- Ni ist, über mit

'Ölungen urbe Qn vse von rurteilt. !efugnis Urteils Woche chl be-

unter 3niUn achte rttfindrn- ere nach, enbarme- bas er er Ange, in höhe

sicher Le. marbeits- s verirr» Befugnis nsbruches Tagen ängnis

Rundfunkprogramm

Freilag, 13. Dezember.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch, Gymnastik. Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. Gymnastik. 10: Werbekonzert. 10.15: Schulfunk. Von der Glasmacher und Glashändler Herkom­men, Brauch und Arbeit." Tauffest bei Glasmachers. Ein Hörspiel aus dem Schwarzwald von I. Küm- merlen. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.20: Nachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags­konzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Berufe in der Stille.Chronik des schlichten Lebens". 1. Der Mann am Beratunqsschreibtisch. 2. Der

Gew.

6

3

2

2

1

0

2

1

Auch bei dem Rückspiel in Marburg gegen dortige Universität konnte unsere Mannschaft nicht überzeugen. Wenn auch die Mannschaftsarbeit ge­genüber dem Vorspiel besser geworden ist, so man­gelte es doch an Technik und Taktik. Hüfner im Sturm bewies feine große Klaffe durch 7 schöne Tore. Wo aber blieben die anderen Stürmer? Wohl wurde schön kombiniert und eine Feldüberlegen­heit herausgearbettet, aber an das Toreschießen dachte man'nicht. Die Marburger Mannschaft da­gegen zögerte vor dem Tore nicht lange und er­zielte auch 13 Zähler. Ueberragenb wieder der Mittelstürmer, der, mit einem Bombenwurf aus- qeftattet, Krausch oft das Nachsehen gab. Der Halb­linke der Marburger konnte sich in diesem Sviel nicht so entfalten, da er in Seivv einen guten Be­wacher gefunden hatte. Die Mannschaft unserer Nachbarun'versität hat jedenfalls den Sieg auch

hielt eine Ansprache.

Kreis Alsfeld.

Alsfeld, 11 Dez. Hier wurde durch Kreis- hanbroerfsmeifter Koch bie von der Alsfelder Handwerkerschaft veranstaltete A u s st e l - lung im Saale des GasthausesVaterland" er­öffnet. Der Kreishandwerksmeister wies in feiner Ansprache auf die trostlosen Zustände im deutschen Handwerk vor der Machtübernahme durch Adolf Hitler hin. Inzwischen sei es gelungen, wieder viele arbeitslose Volksgenossen in Arbeit zu bringen. Aufgabe des Handwerks fei es, mitzuarbeiten, daß diese auch weites beschäftigt werden können. Ander­seits solle die Ausstellung aber auch dem Handwerk Anregung zu schöpferischer Tätigkeit geben. Bei einem Gang durch die Ausstellung kann man er­kennen, daß der Alsfelder Gewerbefleiß, der m früheren Jahrhunderten die Stadt Alsfeld als die Heimstätte althessischer Bau- und Handwerkskunst berühmt gemacht hat, auch heute noch auf recht be­achtlicher Höhe steht.

Kreis DeKlor.

LPD. Wetzlar, ll.Nov. In einigen Kreis­orten ist die Diphtherie unter den Kindern stark verbreitet. In Erda starb ein Kind: ferner sind in Vetzberg ein neunjähriger Junge und ein elfjähriges Mädchen der Krankheit erlegen.

Kirche und Schule.

Landkreis Gießen.

Lollar führt die Tabelle an. Die . , . sitzt Bezirksklassenreife und sollte nicht mehr em- geholt werden können. Großen-Buseck verscherzte sich zwei durchaus mögliche Punkte durch Nicht- antreten in Heuchelheim und wird wohl noch von Heuchelheim überflügelt, denn diese haben ihre Krise überstanden und geben einen achtbaren Gegner ab. Leihgestern dürfte weiter zurückfallen, denn durch Herausstellungen wurde die Mannschaft sehr ge­schwächt. Rodheim hat auch an Spielstarke em= gebüßt und wird sich daranhalten müssen, wenn nicht Grünberg den Tabellenplatz tauschen soll. In Grünberg will es nicht klappen, denn die Mann­schaft konnte bisher nicht überzeugen. 1900 Reserve ist besser geworden, auch VfB.-Reichsbahn konnte die Mannschaft bedeutend verstärken, der hohe Sieg vom Sonntag beweist es. Beide Reserven nehmen ohne Punktwertung an den Spielen teil.

Dazu kommen nun noch die Spezialspringer und Abfahrtsläufer, unter denen sich die Ruuds, Randmond Sörensen, Reidar Andersen usw. be- finden werden. Alles in allem: eine Mannschaft, ' Gar-

DfA.-^ei<i»sbak<i kieken.

VfB..Reichsbahn II Rodheim I 14:0.

Die Gäste erschienen nur mit 9 Mann und tra­gen damit die Hauptschuld an ihrer hohen Nieder­lage. Trotz verzweifelter Gegenwehr mußten sie die spielerische Ueberlegenheit der Gießener anerkennen. Der Gießener Sturm verstand es, die gebotenen Chancen auszunutzen und siegte mit Klassenunter­schied

vfB.-R. 1. 3gb. Leihgestern 1. 3gb. 4:2 (1:2).

Die Gießener hatten dies Spiel offensichtlich zu leicht genommen und diese Unterschätzung hätte sie beinahe den Sieg gekostet. Die Gäste spielten ihren Fußball und konnten eine Halbzeitführung errin­gen. Auch nach Wiederbeginn verteidigten sie diesen Vorsprung mit Zähigkeit und auch mit Glück. Erst in der letzten Viertelstunde mußten sie dem Drucke des Gastgebers nachgeben und wurden geschlagen.

Die 2. Jugend verlor erwartungsgemäß gegen die körperlich und auch spielerisch überlegenen Wie- secker 2:0.

BfB -R. 2. Schüler 1900 2. Schüler 0:3.

Zu diesem Spiele erschienen die Gäste verstärkt mit Spielern aus der 1. Schülermannschaft. Die 1900er zeigten die besseren Leistungen und siegten verdient. Das Ehrentor wäre den eifrigen VfB.ern zu gönnen gewesen

Handball der Studenten.

Mnioerfifäf Marburg Universität Gießen 13:9 (7:6).

geschickter Ausnutzung günstiger Windttrömungen durch einen kühnen Nordseeflug die englische Küste erreichen und in der Nähe non Lincoln wohlbehal­ten landen Nachdem der BallonNordmark" be­reits als überfällig gemeldet worden war, traf am Dienstag die telegraphische Meldung von der an diesem Tage um 2.35 Uhr morgens erfolgten Lan­dung beim Luftsportverband ein.

DeutWe Meinkaliber-Gchühen im internationalen Wettbewerb.

Als die zehn Kleinkaliberschützen der Vereinigten Staaten von Nordamerika im Vorjahre in Perry Camp 3971 Ringe von 4000 möglichen bei 40 Schuß liegend freihändig mit Diopter-Visier auf die 10er- Scheibe schossen, war klar ersichtlich, daß dieses Ergebnis besonders günstigen Umständen zugeschrie- b-m werden mußte, denn der Durchschnitt der Schützen lag 1,1 Ringe über dem damaligen Welt­rekord. v. ...

Auch in diesem Jahre gelangte die Prüfung in Perry Camp, London und W a n n s e e zum Aus­trag. Alle beschossenen Scheiben wurden in Lon­don nochmals gewertet. Auch diesmal gewannen die Amerikan-r, und zwar mit 3950 Ringen vor England mit 3911 (im Vorjahre 3914) und Deutsch­land mit 3903 (3895). Damit haben allein die deutschen Schützen das Vorjahrsergebnis verbessert. ; Mit der sensationellen Leistung von 400 Ringen : bei 400 möglichen steht der Amerikaner Patrig- nin an der Spitze aller Teilnehmer.

N fit tit Oth H' xQ3

Mftütte

Mefer. ' b'e je.

S,9Ut n Herz

trüb, geb. Freiin von Werthern, eine Tochter geboren.

> Holzheim, 11. Dez. Am Tage der na­tionalen Solidarität wurden hier 154,35 Mark geopfert Ferner wurden 32 Weihnachts­pakete gespendet, die für hilfsbedürftige Fami­lien in Rheinhessen bestimmt sind. Die Ersparnisse vom Eintopfgericht am Sonntag, die vom BDM. gesammelt wurden, ergaben den Betrag von 58,50 Mark. Die N S. - F r a u e n s ch a f t hatte am Sonntag zu einer Adventsfeier emge- laden. Insbesondere waren ältere, alleinstehende Personen eingeladen worden. Kinder trugen Ad­ventsgedichte vor und führten ein kleines Theater­stück auf, das viel Anklang fand. Es wurden einige Lieder gesungen. Pfarrer Launhardt von hier

den Rest des Abends aus.

* Allertshausen, 11. Dez. Van unserer Gemeinde werden in Zukunft Aufträge nur noch an diejenigen Betriebe vergeben, deren Be- triebsführer und Gefolgschaft geschlossen in der Deutschen Arbeitsfront stehen.

«55 Weickartshain, 11. Dez. In der An- schlußverbindung zur Gewerkschaft Louise entgleiste an einer Weiche im Bahnhof Stockhau­sen' eine Lokomotive. Der Hilfswagen van Gießen routbe herbeigerufen und brachte die Loko­motive, die mit einer Achse neben die Gleise gera­ten war, wieder auf die Schienen.

U] Quedborn, 11. Dez. Bei der Geldsamm- lung anläßlich des Tages der nat ion alen So­li d a r i t ä t wurde von den Politischen Leitern in unserer Gemeinde der stattliche Betrag von 112,65 Mark gesammelt. Bei der auf Anordnung des hiesigen Pfarramtes durchgeführten Lebens­mitt e l f a m m 1 u n g zugunsten der Einrichtungen und Anstalten der Inneren Miffion wurden 19 Zentner Kartoffeln und 4 Zentner Kraut auf- aebrarfit Die ©ammluna des Eintopf- sonntags erbrachte 28,15 Mark.

± Ettingshausen, 11. Dez. Bei der am Sonntag durchgeführten Eintopfgerichts« mm- luna wurden in unserer Ortsgruppe insgesamt 68 75 Mark aufgebracht. Auf bie .3^ ® n<^= &Pfauen 26,80OTarf,auf

b°ßTd>5, N. Dezember.'Heute morgen wurde Dr

folgt. Der Ortsbauernführer dankte dem Redner und forderte die Zuhörer auf, die Ratschläge zu beherzigen und dadurch mitzuhelfen an der Auf­bauarbeit in unserem Baterlande.

J) Allendorf a. d. Lumda, 11.Dez. Am Tage der nationalen Solidarität wurden in unserer Stadt 79 RM. gesammelt. Die Samm­lung vom Eintopfgericht am vergangenen Sonntag ergab rund 80 RM. DieNaturalien- fammlung für bie innere 2R i f f i o n zeigte ebenfalls ein befriebi^nbes Ergebnis. In ber Hauptsache würben Kartoffeln, Gemüse unb Obst gefpenbet. Aus ber hiesigen Ortsgruppe wurden für das Winterhilfswerk ber hiesigen NSV. 38 Welh- n a d) t s p a F e t e übergeben. Hiervon kommen auf Allenborf 18, Treis a. b. Lba. 15 unb Climbach 5. Durch bie Pakete, bie für Hanau bestimmt finb, dürfte manchem bebürftigen Volksgenossen eine Weihnachtsfreube bereitet werben. Am Sonntag- abenb hielt bie hiesige Ortsgruppe ber N S.- Fr a u e n s ch a f t im Saale ber Gastwirifchail E. Ranft Wwe. eine Abventsfeier ab, zu der auch die hiesige Evangelische Fr aue n h 11 f e eingeladen war. Die stellv. Ortsgruppenleiterm Frl. Merkel eröffnete die Feier mit einigen einleiten­den Worten. Sodann hielt der Schulungsleiter Pg. Lehrer Strack, einen in den Rahmen des Abends paffenden Vortrag mit Lichtbildern. Der musikalische Teil wurde von Pg. Lehrer S ch o n e bestritten. Gemeinsam gesungene Advents- und lieber sowie bie Vorträge von pa^enben ©ebidjten burch Schulkinber ber beiben oberen Klassen füllten

Meister gegen Tabellenführer.

Gauliga-Fußball in Nordhessen.

Die Besonberheit bes Fußballprogramms ber Gauliga Nordhessens ist bie Begegnung Hessen Hersfelb 1. FC. Hanau 93. Tabellenführer aeaen Meister! Wer wirb Sieger bleiben? Die Hersfelber haben bei ben letzten Spielen zuhause nur unent- schiebene Ergebnisse herausholen können, vielleicht ist diesmal sogar bie erste Nieberlage fällig. Der VfB. gnebberg müßte Kurhessen Kassel schMgen können, bagegen stehen bie Aussichten beim Spiel Kassel 03 Germania Fulba ziemlich gleich.

DerStandderGpielemderKreiSklaffe.

von dem -erbrachte, -annring.)

es in den rpflidW z Don acht ichten, sind lager unb ,t es Wie­land, nach :n unsetts den Stad' ;m Norden oaren, keh' md) H its gel^ m bei 'hin- sie Semem; ausg^ew

5 W'* njdjt 6«lt! m» Hoff»" fr" 8 y» gjiufier raS rn ßt

Seil

,fU/n W SelnnnK

Ti#** ih 10; hie ind Äftrt

Die Vereinigung ber Freunbe bes Seminars für lanbwirtschaftliches Venossenschaftswesen hatte ben Sachbear­beiter ber lanbwirtsckaftlichen Entschulbungen bei ber Lanbesdauernschaft Frankfurt am Main Dr. Lecker zu Gast. Der Direktor bes Lanbwlrt- schastlichen Institutes Prof. Dr. S e s s o u s wib- mete zunächst bem in Darmstabt verstorbenen ehe- Nioligen Direktor bes Agrikultur-chemischen Jnsti- lutes ber Universität Professor Dr. Wilhelm Meeberger einen Nachruf. Das Anbenken bes verstorbenen wurde in üblicher Weise geehrt.

Dann begrüßte der Leiter der Vereinigung unb bes Seminars Dr. Pfaff ben Rebner, bie Män­ner ber Praxis unb ber Theorie. Aus ber Fülle eines reichen Wissens unb vielfältiger Erfahrung erläuterte hierauf knapp unb übersichtlich Dr Becker bie Grunbfätze ber lanbwirt- jchaftlichen Enjschulbungsregelung. Oie Ursachen ber landwirtschaftlichen Entschulbung begrünbete ber Rebner mit ber irrigen unb fehl­geleiteten Hanbels- unb Wirtschaftspolitik, bie bei ber Schulbenhäufung selbst zu übergroßer Kapital­aufnahme unb hohen Zinsenlaften führte. Die na­tionalsozialistische Regierung schuf zur Sicherung der beutschen Lanbwirtschaft ben Zwangs- unb Lollstreckungsschutz, mit bem zugleich 1933 bas lanbwirtfchaftliche Entfchulbungsverfahren eröffnet würbe. Die Frist zur Antragstellung ist bereits ab­gelaufen, fo baß weitere Verfahren, bavon 8000 im Bezirke ber Lanbesbauernschaft angemelbet finb, nicht mehr beantragt werben können.

Der Zweck dieser Maßnahmen ist ein wirt­schaftlich starkes Bauerntum zu fördern und die in der Existenz bedrohten Betriebe im Sinne von Blut und Boden dem Volke zu erhalten.

* Heuchelheim, 11. Dez. Am letzten Sonn­tag fand hier nach 6jähriger Pause eine ordent­liche Kirchenvisitation statt. Die vorletzte war 1929 durch den damaligen Superintendenten D. Wagner- Gießen. Die diesjährige hielt De­kan Sattler, Wieseck. Der Altar hatte schönen gärtnerischen Schmuck. Der Kirchenchor unter Lei­tung des Chormeisters, Rektor K n a b, sang zwei Lieder. Die Predigt hielt der Ortspfarrer. Dekan Sattler hielt an Hand von Sach. IX Vers 9 eine gewissenweckende Ansprache. Nach bem Gottesdienst versammelten sich mit dem K i r- chenvorstand der C h o r l e i t e r und die bei­den Organistinnen Frl. Anni Kreiling und Frl. |uuy Emmi Hofmann zu einer Aussprache. Um 13 rent) Uhr fanden sich die Christenlehrpflichtigen der bei- - ben Jahrgänge 1934 und 1935 in ber Kirche zu­sammen, 'anschließend ber gesamte Kinbergottes- bienft beiber Abteilungen in einer Stärke von satt 300 Kinbern. Dekan unb Pfarrer teilten sich m bie gemeinsame Unterhaltung mit ber Äugenb. Der Nachmittag würbe genutzt zur Prüfung ber P arr- akten. Den feierlichen Abschluß bes Tages bilbete eineVolkstümliche Orgelfeierstunbe", gehalten von bem Orgelvirtuosen PetervonberAu - Mainz. Das gesprochene Wort trat dabei ganz zuruck, das tönende und schwingende Wort hatte den Vorrang. Unsere großen deutschen Tonmeister hielten m ihrer Sprache eine Tonpredigt von besonderer Emdring- lirfjteit. Im Mittelpunkt standen die großen deut, schen Kirchenmusiker Bach und Handel. Das Jahr der 250. Wiederkehr ihrer Geburt empfing 1° auch in unserer Gemeinde nach einmal eine eindring­liche Darstellung. Die übrigen Meister des Tones Zossen sich in historischer Folge zu°mer geschlo­ßen Ke te zusammen, die beiden altdeutschen Mei­ster Pachelbel und Buxtehude, die großen Roman- tiker Schumann und Liszt und die beiden mobernen Meister Rheinberger und Reger Absolute Stille und Weihe lag über dem gottesdienstlichen Raum mädrZd der fast I>/-stündigen Dauer der Feier­stunde °teder fiörer unb der musikalische Kenner erst recht spürte etwas davon, daß solch ein Gottes- d nst noch viel mehr als der regelmäßige Sonn- tagsgottesdienst die empsänglichen Men chen heraus- Zli mis dem Grau des Alltags mit seiner Sorge und Arbeit und emportrug in eine Welt hoher sltt- ; licher unb religiöser Jbeale.