Ausgabe 
12.11.1935
 
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Deutsche wagen

auf der Mailänder Automobilausstellung.

In Anwesenheit des italienischen Derkehrsmini- sters Benni und der Vertreter der Behörden wurde in Mailand die 8. Italienische A u t o - mobilausstelluna feierlich eröffnet. Die Schau zeigt u. a. auch Wagen der deutschen Firmen Auto-Union und Mercedes-Benz.

Die Zahl der Rundfunkteilnehmer am 1. November.

Die Gesamtzahl der Rundfunkteilnehmer im Deutschen Reich betrug am 1. November 6 816 5 0 9 gegenüber 6 651 924 am 1. Oktober. Im Laufe des Monats Oktober ist mithin eine Zunahme von 164 585 Teilnehmern (2,47 v. Sy) eingetreten. Unter der Gesamtzahl vom 1. Novem­ber befanden sich 472163 gebührenfreie An­lagen.

Drei Arbeiter vom Zuge überfahren und getötet.

Zwischen den Bahnhöfen Roßla-Berga-Kelbra hat sich ein bedauerlicher Unglücksfall zuge­tragen. Drei Arbeiter aus Rohla, die im Auftrage einer Roßlaer Baugesellschaft Arbeiten auf dem Bahnkörper ausführten, wurden von einem durch­fahrenden Güterzug überfahren und getötet. Es herrschte starker Nebel. Die Untersuchung ist einge- leitet.

Neues für dei

Altes und Neues zur Geschichte der hessischen Landgängerei. Zusammen­gestellt von Georg B i n g e l. Sonderdruck aus dem Oberhessischen Anzeiger, Friedberg. Druck und Ver­lag von Earl Bindernagel, Friedberg (Hessen). (376) Die 60 Seiten umfassende, kleine Schrift behandelt ein ebenso merkwürdiges wie trauriges Kapitel der hessischen Kultur- und Sozialgeschichte; die sogenannte Landgängerei und der Fliegenwedel­handel hat besonders in den Dörfern der Wetterau eine nicht unbeträchtliche Rolle gespielt. Bingel gibt in seiner Zusammenstellung eine lesenswerte lieber» sicht über die Quellen und führt, was besonders aufschlußreich ist, auch zeitgenössische Darsteller und Beurteiler an. Ein Nachtrag befaßt sich u. a. mit dem Einschreiten der hessischen Behörden gegen die Landgängerei. Wer sich eingehender mit dem Stoff zu befassen wünscht, findet am Schluß die notwen­diger: Literaturangaben.

Konrad Schünemann: Oesterreichs B e v ö l k e r u n g s p o l i t i k unter Maria Theresia. Erschienen in den Veröffentlichungen des Instituts für Erforschung des deutschen Volks­tums im Süden und Südosten in München und des Instituts für ostbayerische Heimatforschung in Pas­sau. Herausgegeben von Professor Karl Alexander v. Müller und Professor Dr. Heuwieser. 379 Seiten. Kartoniert 5 Mark. Verlag Deutsche Rundschau G. m. b. H., Berlin. (412) Das vorliegende Werk des Professors an der Berliner Universität Dr. Konrad Schünemann bearbeitet die deutsche Be­völkerungsgeschichte des 18. Jahrhunderts in einem ihrer wesentlichsten Abschnitte auf der Grundlage eines umfangreichen Archivmaterials. Die öster­reichische Beo'ölkerungspolitik dieser Zeit hat fast den ganzen Volksboden des Mutterlandes auch außerhalb der Monarchie in ihren Bereich gezogen und darüber hinaus die Grundlagen der Volks­tumsverteilung im außerdeutschen Südosten geschaf­fen. Die sichtbare Frucht dieser Bevölkerungspolitik sind die deutschen Sprachinseln in den heutigen Staaten Rumänien, Jugoslawien und Ungarn. So­weit in diesen Staaten Maßnahmen, die gegen die Rechte der deutschen Minderheiten verstoßen, histo­risch begründet werden sollen, pflegt man sich dar­aus zu berufen, daß die Deutschen als Gäste auf Kosten des Wirtsoolks zu ihrem Besitz gekommen seien und darum keine historischen Rechte dem Staatsoolk gegenüber in Anspruch nehmen dürf­ten. Demgegenüber ergibt sich quellenmäßig aus dem Charakter der Ansiedlungen, daß die Kolo­nisten überwiegend auf bisher nicht oder kaum ge­nutztem Neuland angefetzt wurden und in ihren Dörfern das Recht der Priorität beanspruchen kön-

Aünf Frauen bei einem nächtlichen Vrand ums Leben gekommen.

In dem Wohnhaus des Arztes Franklin in London brach nachts ein Feuer aus, das erst bemerkt wurde, als bereits das ganze Haus in Flammen stand. Die Feuerwehr konnte die fünf weiblichen Bewohner des Hauses nur noch als Leichen bergen. Es handelt sich um die Ehefrau und die Nichte des Arztes sowie um drei weibliche Dienstboten. Dr. Franklin selbst weilte zum Wochen­ende außerhalb der Stadt.

Schwere Gasexplosion in einer englischen Stadl.

Eine schwere unterirdische Gasexplosion er­schütterte das englische Städtchen Oldham (Lonca- shire). Die Hauptstraße wurde auf eine Länge von 200 Meter aufgerissen. Schwere Kanaldeckel und Steinplatten flogen in die Luft und zertrümmerten im Fluge über 50 Schaufenster. Diele Passanten, die sich in der Hauptstraße befanden, wurden durch die Gewalt der Explosion zu Boden geschleudert. Elf Personen wurden schwer, und vierzig leicht ver­letzt.

Lin Mörder hingerichtet.

Wilhelm N e u b a u e r, der vor einigen Tagen in Graz eine alte Frau ermordet hatte und bald darauf verhaftet werden konnte, wurde von einem Standgericht in Graz zum Tode verurteilt und drei Stunden später durch den Strang hin­ge r i ch t e t.

i Bücheriisch.

nen. Vor allem aber wurde die deutsche Koloni­sation mit Menschen durchgeführt, die der Absolu­tismus aus untervölkerten Gebieten herausholte, die sich mangels einer machtvollen staatlichen Organi­sation nicht dagegen wehren konnten. Das Archiv­material erlaubt es, die Maßnahmen des there- stanischen Regimes von ihren ersten Quellen durch alle Stadien ihres Werdedangs bis zur Durchfüh­rung zu verfolgen. Es fällt vielfach neues Licht auf viele Einzelheiten der gesamteuropäischen Geschichte. Die deutsche Sozialgeschichte, besonders die Lage des Bauerntums, die Wirtschafts- und Derkehrsgefchichte werden durch zahlreiche bisher unbekannte Einzel­heiten bereichert.

Prof. D r. Jens Jessen.Volk und W i r t f ch a f t". (Sammlung: Grundzüge der Rechts­und Wirtschaftswiffenschaft.) Preis kart. 4,50 Mk., Leinen 5,50 Mark. Hansecnifche Verlagsanstalt, Hamburg. (375.) Mit dem vorliegenden Werk beginnt der Verlag die Herausgabe einer Samm­lungGrundzüge der Rechts- und Wirtschaftswissen­schaft", die an die Themen der neuen Studienord­nung anschließen wird. Das Werk von Jessen stellt eine Einführung in das völkische und wirtschaftliche Leben der Gegenwart dar. Im ersten Abschnitt be­handelt der Verfasser Kirche und Lebensordnung im Mittelalter. Im zweiten Abschnitt behandelt er Mensch und Wirtschaft bis zum Aufgang des Libe­ralismus, um sich im dritten Abschnitt dann der Stellung der völkischen Wirtschaft innerhalb des Nationalsozialismus zuzuwenden. Der vierte Ab­schnitt ist den Einzelfragen gewidmet. Hier werden Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe, Arbeit und Außenwirtschaft behandelt. Der Grundriß wird abgeschlossen mit zwei weiteren Kapiteln; in einem wird die Staatswissenschaft betrachtet und in dem letzten der italienische Faschismus mit feiner Wirt­schaftsform aufgezeigt. Zahlreiche Schaubilder ver­vollständigen die Ausführungen des Verfassers. Unser Wirtschaftsleben erfährt hier vom national­sozialistischen Standpunkt aus eine tiefgreifende und umfassende Darstellung.

Hans Richter: Reeder Badong. Ro­man. Geh. 2,70 Mark, Ganzleinen 4 Mark. 255 Seiten. Verlag Scherl, Berlin SW 68, 1935. (429) Dieser Roman atmet die Atmosphäre der Nordseestädte. Die Geschichte der alten angesehenen Reederfamilie Badong und die ihrer Schiffe ist eng miteinander verknüpft. Von Emden aus gehen die Schiffe in die weite Welt seit Generationen tragen sie die Namen der Reederfrauen. DieBa- dongschen Weiberschiffe", wie sie überall genannt werden, hatten schon immer ihren guten Ruf. Der FrachkdampferAnna Badong" ist der letzte Neu­

bau. Die Frau des jetzigen Reeders, die diesem Schiff den Namen gab, ist lange tot Reemt Ba­dong steht allein in der Welt, Unruhe steckt ihm im Blut, aber er tut seine Pflicht, er weiß, welche Auf­gabe das Schicksal ihm, dem Träger eines alten Namens, gestellt hat. DieAnna Badong" geht auf Borkum-Riff unter, und während das neue Schiff gebaut wird, entscheidet sich auch das Schick­sal des Reeders zugleich mit der Frage, welchen Frauennamen der Neubau tragen wird.

Heroische Jugend, Kampf und Abenteuer. Mit zahlreichen Federzeichnungen. Ganzleinen 3,80 RM. Verlag von Richard Bong, Berlin W 57. (407) Das Buch enthält die Le- bensläufe und Schicksale jugendlicher Helden, die schon früh allen Hindernissen einen unbeugsamen Willen entgegenstellten, Lebenshärten und Gefahren gering achteten und selbst den Tod nicht scheuten. Ver­gangenheit und Gegenwart bieten leuchtende Bei­spiele in den Jugenderlebnissen von Derfflinger, Seydlitz, Yorck, von der Marwitz, Nettelbeck, Graf Luckner, Herbert Norkus, Kurt Faber, Richard Arndt, Peter Thießen.

Ern st Behrends: Beata. Roman. 159 Seiten. Geb. 3,60 RM. Verlag Eugen Salzer, Heilbronn 1935. (431) Dieser Roman wurde angeregt vom Schicksal auslanddeutscher Flüchtlinge, die Behrends in einem norddeutschen Sammellager kennenlernte. Das Zusammentreffen von Kriegs­gefangenen mit deutschstämmigen Mennoniten und die Not der Bauern unter der Knute des Bolsche­wismus ergaben wesentliche Motive der Fabel, deren Schauplätze zwischen Rußland und Deutsch­land wechseln. Im Mittelpunkt der schlicht erzählten Geschichte steht die deutsch-russische Bäuerin Beata in der sich die edelsten weiblichen Tugenden und Kräfte vereinigen.

Naturärztliche Frauenfibel von Dr. med. Hans Graaz, mit vielen Abb. RM. 1,80, Falken-Verlag, Berlin-Schildow. (432) Welche Frau hat nicht eins von den tausend Leiden Migräne, Verdauungsbeschwerden, Kreuzschmerz, Leioschmerz, chronisch kalte Füße usw. die ihr die Freude am Leben nehmen? Es brauchte nicht zu sein, ein Leben der, Gesundheit und Freude, damit vollen Lebensglückes könnte jede Frau führen, wenn sie sich über die wichtigsten Funktionen ihres Kör­pers unterrichtete, über die Gründe ihres Versa­gens und die naturgemäßen Mittel sicherer Verhü­tung und Heilung. Dinge, die alle Frauen unbe­dingt wissen sollten, behandelt der bekannte Natur­heilarzt in leicht verständlicher Weise, so u. a.: Psychologie der Frau der Backfisch Mutter­schaft Fettsucht Entfettungskur Schönheits­pflege Gymnastik Darmbeschwerden Frü­hes Altern Wechseljahre Hoher Blutdruck Der Krebs Die Frau als Hausärztin Die Witwe Wichtige Naturheil- und Hausmittel. Ein inhaltsreiches und wertvolles Buch.

Vater und Sohn. 50 lustige Streiche und Abenteuer, gezeichnet von W. O. Plauen. Kart. 2 Mark. Verlag Ullstein, Berlin, 1935. (450) Aus der Berliner Jllustrirten sind die beiden lusti­gen GestaltenVater und Sohn" zahllosen Lesern gute Bekannte geworden: Väter entdecken hier ihre eigenen zärtlichen Gefühle, Frauen erkennen ihre Männer, von der Freude und Zustimmung der Kin­der zu schweigen. Nun widmen Vater und Sohu ihren zahllosen Freunden ein Buch, das 50 ihrer schönsten Erlebnisse enthält. Stillvergnügt und froh­gemut spielen Vater und Sohn vor sich hin, ohne sich darum zu kümmern, daß Tausende ihrem Spiel zusehen und davon erheitert und gerührt werden. Die beiden verstehen sich aufs Zusammenspiel, sie verstehen sich mit jeder Faser ihres unschuldigen Herzens, halten wie Pech und Schwefel zusammen und sie scheinen uns auf weitläufige Weise mit dem berühmten Adamson verwandt zu sein.

Josef Maria Heinen: Weihnacht der Hirtenmädchen. Ein Spiel kleiner Mäd­chen zur heiligen Nacht. Beliebig viel Mädchen als Darsteller. Aufführungsdauer 20 Minuten. Ein Buch 90 Pf., neun Rollen je 65 Pf. Theaterverlag Albert Langen/Georg Müller, Berlin. (394) Der Aufbau und die echte Kindlichkeit der Sprache, die anspruchlose Art, wie hier die Spielanforderungen gestellt werden, machen dieWeihnacht der Hirten­mädchen" außergewöhnlich geeignet, auch von Kin­dern im vorschulpflichtigen Alter, dargestellt zu werden. Vor allem aber ist es die echt kindliche

unü religiöse Grundhaltung, die hier Hemen so ge- statten ließ, daß alle spielerischen und pädagogische« Anforderungen erfüllt sind. Der Spielvorgang ist mit Feingefühl und Verständnis für die Kinderseeke gefügt.

Walter Hottiger: Die vom Hubel» Hof. Erzählung. Verlag Friedrich Reinhardt in Basel. In elegantem Leinenband 4,40 Mark. (364) Hottiger ist selbst Bauernsohn und deshalb kann er uns Den stattlichen Hof im Bernbiet und das Schicksal seiner Bewohner mit innerer Wahrs Hastigkeit schildern. Der Hubelhofbauer ist ein ehren­werter, wenn auch etwas selbstherrlicher Mann. Sein und der Bäuerin Fleiß haben den Hubelhof zu einem der stattlichsten Anwesen weit und breit gemacht. Die Bäuerin freilich hat dabei alle Kräfte des Sel­bes verbraucht und muß sich allmählich zur Er­kenntnis durchringen, daß es für sie einen frühen Feierabend geben roirti. Neben dem erlöschenden Leben das aufblühende in Käthi, der Tochter, deren Bild der Verfasser mit spürbarer Liebe gestaltet hat. Auch der Leser freut sich, daß schließlich seines Herzens Wunsch in Efüllung geht, der dem lungert Knecht gilt und nicht, wie der Vater es gern ge» sehen, einem reichen Bauernsohn. Einen Freier der letztem Art, den jungen Halteneggbauern, schildert der Verfasser mit köstlichem Humor. Neben diesen fröhlichen Tönen werden ernste und tiefe angeschla­gen, die genau so natürlich erklingen und darum den Leser gefangennehmen.

Das SchauspielM arsch d er Vetera» n e n" von Friedrich B e t h g e erschien als sechster Band (1,80 Mark) in derBilligen Dramenreihe" des Theaterverlags Albert Langen-Georg Müller, Berlin. (383) Dieses Drama der soldatischen Gesinnung ist auch als Buch von starker Wirkung: auch hier folgen wir erschüttert dem spannungs­geladenen Geschehen, in dessen Mittelpunkt die prachtvolle Soldatengestalt des Hauptmann Kopejkin steht. Wie dieser einarmige, einbeinige Veteran für Ehrlichkeit und Gerechtigkeit unbeirrbar kämpft und noch im Tod über Undank und Krämergeist siegt, das ist zwingend gestaltet.Marsch der Vete­ranen" ging bereits über zahlreiche Bühnen. So wird Die Buchausgabe überall Freunde finden, und Den Kreis Dieser Freunde Dürfte Die geplante Ver­filmung Des Dramasüber ganz Deutschland er­weitern.

Wetterbericht

des Reichswelterdienstes. Ausgabeort ^ranffurt

Die vom Atlantik ausgehende Wirbeltätigkeit hat sich plötzlich verstärkt. Die heute früh von Schott­land über Frankreich bis Biskaya sich erstreckende Regenfront wird unseren Bezirk voraussichtlich in der Nacht zum Mittwoch passieren. Danach wird sich zwar wieder zeitweilig aufheiterndes Wetter durchsetzen, doch bleibt Der Gesamtcharakter Der Witterung wesentlich unbeftänDiger als in Der letz­ten Zeit.

Aussichten für Mittwoch: Nach verbrei­teter Regentätigkeit, Die voraussichtlich in Der Nacht zum Mittwoch einsetzt, roieDer mehr veränDerlich bewölkt mit einzelnen NieDerschlägen, bei lebhaften süDwestlichen WinDen frischer.

Aussichten für Donnerstag: VeränDer- liche, aber auch unbeftänDige Witterung mit zeitwei­ligen NieDerschlägen, für Die Jahreszeit mild.

Lufttemperaturen am 11. November: mittags 10 GraD Celsius, abenDs 6,9 Grad; am 12. November: morgens 5,7 GraD. Maximum 10,2 GraD, Minimum 1,4 GraD. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 11. November: abends 6,7 Grad; am 12. November: morgens 6,4 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 4 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt Der An­zeigen: TheoDor Kümmel. D. A. X. 35: 10 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stein­druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Gießen (Gnauthstraße 22), Watzenborn-Steinberg, den 12. Nov. 1935.

Gießen.

6506 D

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 13. November, nachmittags

2y2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

6507 D

EiMcnbahn-Fahrbeamten-Verein

6510 V

04874

Großen-Linden (Bahnhofstraße), Gießen, den 12. November 1935.

Die Beerdigung findet Mittwoch, 13. Nov., nachm. 3% Uhr statt

Die trauernden Hinterbliebenen: Karl Höckel und Kinder nebst allen Angehörigen.

Meine Praxis wird bis zu meiner völligen Wieder­herstellung von Mittwoch, den 13. November ab durch einen Vertreter in meiner W ohnung verwaltet, woselbst auch die Hausbesuche be­stellt und die Sprechstunden wie früher abgehalten werden

Unser Vereinsmitglied

Zugführer i. R. August Mohr

ist gestorben.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 13. d. M., nachm. 3 Uhr, in Londorf statt. Alle dienstfreien Kameraden werden gebeten, sich in Uniform u. mit Vereins­abzeichen z. beteilig. Hinfahrtl3.23 Uhr.

Der Führerrat.

In tiefer Trauer: Philipp Luh, Obsthändler Familie Wilhelm Magnus Familie Wilhelm Luh.

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Am vergangenen Freitag verschied nach kurzem, schwerem Leiden unser Obermaschinenmeister

Herr Heinrich Muth

im 52. Lebensjahre.

Wir alle, die wir mit dem so früh Entschlafenen in den Universitäts-Kliniken und Instituten gearbeitet haben, stehen in tiefer Trauer an der Bahre dieses wert­vollen Mannes, der uns als Mensch und als Arbeits­kamerad unvergeßlich bleiben wird.

Am Sonntagmittag um 11% Uhr entschlief sanft nach schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden meine innigstgeliebte Frau, unsere herzensgute, treusorgende Mutter, unsere liebe Tochter, Schwiegertochter. Schwester, Schwägerin, Gote und Tante

Christine Möckel, geb. Heß

im Alter von 51 Jahren.

Gestern entschlief sanft nach kurzem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Christine Luh, geb.Väth

im 60. Lebensjahr.

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