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Die deutsche Wehrmacht der stärkste Schild des Friedens.

Mr Deutsche aber können nunmehr mit tief­innerer Ruhe dieser Betrachtung nachgehen, denn das Reich ist kein wehrloser Spiel- balt mehr (Beifall), es ist kein Objekt mehr fremden Uebermutes, sondern gesichert. Und nicht gesichert durch Verträge, Pakte, 3n- keressenabkommen und Vereinbarungen, son­dern gesichert durch den entschlossenen Dillen der Führung und die tatsäch­liche Kraft der Ration. (Beifall, Heil­rufe). 3m übrigen aber können wir diese ruhige Sicherheit um so mehr empfinden, als das deutsche Volk und seine Regierung keine andere Absicht haben, als in Frieden und Freundschaft mit den Rachbarn zu leben. (Beifall.)

Wir kennen die internationalen Hetzer, deren ein­zige Sehnsucht die Verwandlung Europas in ein Schlachtfeld ist, zu genau, um nicht die Gründe und Ziele ihrer Hoffnung zu begreifen. Je mehr aber der jüdisch-internationale Kom­munismus glaubt, in einem allgemeinen euro­päischen Chaos die Fahne des Aufruhrs und auf Kosten der Freiheit und des Lebensstandards dieser Völker den bolschewistischen Zwangsstaat aufrichten zu können, um so mehr werden wir Nationalsozia­listen die wir die Ehre besitzen, die fana­tischen Widersacher dieser Völkerver­gewaltigung zu sein erst recht die Bedeu­tung der Wiederherstellung unserer nationalen Wehrkraft ermessen und würdigen können. (Beifall.)

Dir sehen in unserer Armee den Schirm unserer friedlichen Arbeit. (Beifall.) Und wenn wir schon Opfer bringen und schwere Opfer bringen müssen, dann bringen wir sie immer noch lieber für unsere Freiheit und unsere Arbeit als für künftige Kontribu­tionen. (Beifall.) Diese Armee aber ist die Armee des nationalsoziatistischen Staates. (Bravo.) Sie ist unser kost - barstes und stolzeskes Eigentum. Sie ist keine neue Armee, sondern sie ist jene ruhm­

volle deutsche Armee, die für sich in Anspruch nehmen kann, Hüterin und Trägerin einer einzigartig en Tradition zu sein. (Beifall.) wir alle aber, die wir selbst einst aus ihr hervorgegangen sind, empfinden es als den schönsten Lohn unserer 15jährigen Arbeit, daß es uns die Vorsehung vergönnt hat, dem deutschen Volke das opferreichste Ehrenkleid wieder zu treuen Händen zurück­geben zu können. (Beifall.) Die Ration mag nunmehr in der beruhigenden Gewißheit leben, daß über ihre Freiheit und über ihre Arbeit für alle Zukunft das stärkste Schild des Frie­dens gehalten wird.

So wie aber das Reich dank feiner neuen Wehr­macht inmitten einer waffendrohenden Welt einen starken Schirm und Halt besitzt, so nicht minder die Nation im Trubel politischer Wirrnisse und Span­nungen durch den Bestand der Nationalsozia- l i st'i s ch e n Partei. (Starker Beifall.) Ihre Idee hat die Bewegung geschaffen und durch sie Deutsch­land vom Chaos, dem Zer- und Verfall zurückge­rissen. Alles, was auch in diesem Jahre geschehen ist, verdankt die Nation ihr. Sie hat die geistigen Grundlagen für eine der größten Umwälzungen und Erhebungen geliefert, die die Weltgeschichte kennt und dereinst vermerken wird. Es gibt keine glorreichere Rechtfertigung als die einfache Gegen­überstellung von drei Jahren ihrer Wirksamkeit mit dem Tun der 15 Jahre, die nun zurückliegen. Das Urteil der Geschichte wird kurz zusammengefaßt, den Erfolg der 15 Jahre dereinst als für das Leben und die Zukunft der deutschen Nation nur n e g a- t i g und die drei Jahre des Regiments der Natio­nalsozialistischen Partei als positiv st e Gestal- tung des neuen Lebens und neuer Entwick­lung kennzeichnen. (Langanhaltender Beifall.) Die Voraussetzung für diesen Erfolg, der besonders im letzten Jahr in der Stellung des Deutschen Reiches der übrigen Welt gegenüber in Erscheinung trat, lag aber darin, daß der Nationalsozialismus nicht von außen das Leben der Nation neu zu gestal­ten unternahm, sondern von innen. Niemals trat die weltanschauliche erzieherische Mission der Bewegung schärfer in Erscheinung, als in diesem letzten zurückliegenden Jahr.

Der Aationalsoziattsmus ist aus der Hut.

Es ist für uns eine stolze Genugtuung, das Hauptthema eines Kongresses gewesen zu fein, der als klassische 3llustration zum Begriff ,JU(f)teinmifd)ung in Moskau wochenlang die Revolutionierung, d. h. bolschewisti­sche Unterwerfung der europä­ischen und außereuropäischen Völ­ker unter die dünne Schicht einer jüdisch-bol­schewistischen internationalen Literaten- und 3ntellektuellen-Eliaue theoretisch abhandelte. (Starker Beifall.) Wit Recht sah man in uns das Haupthindernis für die Weiterverbreitung und Durchführung dieser bolschewistischen Absichten in Europa.

Der Nationalsozialismus hegt gegen feine europäische Nation eine aggressive Absicht. Wir sind im Gegenteil der Ueberzeugung, daß die europäischen Nationen ihr durch Ueber- lieferungen, durch geschichtliche und wirtschaftliche Notwendigkeiten gekennzeichnetes, geregeltes und be­stimmtes Eigenleben führen müssen, wenn nicht zum Schaden einer unvergänglichen Kultur Europa als Gesamterscheinung zugrunde gehen soll. Indem wir diese Voraussetzung für das deutsche Volk un­ter allen Umständen erhalten werden, glauben wir damit auch für die übrigen europäischen Staaten einen nützlichen Beitrag zu leisten.

Die Nationalsozialistische Partei hat aber in einem 15jährigen Kampf den Kommunismus in Deutschland so zu Boden geworfen, daß er abge­sehen von den jüdischen Drahtziehern nur noch in den Köpfen weniger unbelehrbarer Narren oder Phantasten herumspukt. Wir geben uns aber den­noch keiner Täuschung hin, daß diese Gefahr nach wie vor eine latente ist und für die nächste Zeit bleibt. Wir sind daher zu jeder Stunde und

zu jeder Aktion gewappnet. (Bravo! Bei­fall.) Die Partei ist auch einestreitbare" und sie hat bisher noch jeden ihrer Gegner zu Boden ge­worfen. (Starker Beifall.) Sie wird in der Zukunft den Kampf mit diesen Erscheinungen um so weniger scheuen, als sie ihre Kraft in der Vergangenheit an diesen Gegnern schon erwiesen hat.

Unsere Gegner haben 15 3ahre Zeil gehabt, und vordem schon mehr als 50 3ahre, um ihre Fähigkeiten zu beweisen. Sie haben Deutsch­land moralisch, politisch und wirtschaftlich ver­kommen lassen. (Sehr richtig.) Wir haben mit ihnen daher überhaupt nicht mehr zu sprechen. Wir besitzen die Gewalt, und wir behalten sie, und wir werden nicht dulden, daß irgend jemaüd versucht, gegen diese Gewalt etwas zu organi­sieren, sondern wir werden jede Erscheinung treffen in dem Augenblick, in dem sie sich an­kündigt! (Beifall.) Das könnte unseren alten Feinden passen, jetzt, nachdem wir mit unsäg­licher Arbeit Deutschland wieder aufgerichtet und aufgebaut haben, fo wie einst abermals die Ehre, Freiheit und die Substanz zu verwirt­schaften!

Rein! Wan soll sich in uns nicht täuschen.

Weil wir wissen, wie lächerlich gering die Zahl unserer Gegner ist, werden wir als die Alleinbeauftragten des deutschen Volkes sie Zurückschlagen, wo immer sie es wagen, auch nur in Erscheinung zu treten. Die hohe Pro­tektion, die ihnen dabei von ihren Freunden in der gesamten übrigen Welt zuteil wird, kann uns nicht nur nicht in unserem Entschluß be­irren, sondern im Gegenteil nur bestärken. (Starker Beifall.)

Der Kamps gegen die inneren Feinde her Mion.

Was von diesen Elementen die deutsche Nation zu erwarten hätte, acht ja gerade am schlagendsten her­vor aus den bebenden Hoffnungen, mit denen alle internationalen gegen Deutschland eingestellten Kräfte diese Erscheinungen beobachten, begrüßen und fördern. Unfere grimmigsten Feinde schenken ihnen das wärmste Wohlwollen. Es.ist das Zeichen für die gänzliche Verkennung der Mentalität der deutschen Nation, daß man auf beiden Seiten glaubt, durch ein solches Bündnis einen Staat er­schüttern zu können, dessen Führung von vornherein bewußt die nationale Ehre in den Vorder­grund aller ihrer Handlungen stellt. Denn es ist für die nationalsozialistische Bewegung die größte Empfehlung, daß sie diese internationale Pro­tektion nicht besitzt. (Bravorufe.)

In unserem 15jährigen Kampf um die Macht in Deutschland lernten mir drei Gegner als die hauptsächlichsten Träger des Verfalls kennen. Sie bedingen sich gegenseitig und sind alle gleich schul­dig am deutschen Zusammenbruch:

1. der jüdische Marxismus und die mit ihm verwandte parlamentarische Demo­kratie,

2. das politisch und moralisch verderbliche Zen­trum,

3. gewisse Elemente eines unbelehrbaren, d u m m - reaktionären Bürgertums.

15 Jahre lang mußten wir uns mit diesen drei Erscheinungen abraufen. Wir hatten dabei Gelegen­heit, sie durch und durch kennenzulernen.

Als wir im März 1933 in der nationalsozialisti­schen Revolution diese Gebilde beseitigten, schien es ihnen das Zweckmäßigste zu fein, sich tot zu (teilen. Ihre Überheblichkeit ließ es ihnen nie geboten erscheinen, sich mit dem nationalsozialisti­schen Gedanken wenn auch als Gegner ein­gehender zu befassen. So setzte sich in ihren Köpfen Die Meinung fest, das Jahr 1933 habe nichts an» deres bedeutet als einen Regierungswechsel, d. h. also: auf die Lokomotive des deutschen Reichs- Zuges war ein neuer Führer und eine neue Zug­

besatzung gekommen. Und nun glaubten sie, es mit einiger Geduld abwarten zu können, bis die neue Besatzung ermüdet oder verbraucht eines Tages wieder von selbst abgelöst werden würde.

Was ihnen damals ganz entging, war die Tat­sache, dah nicht so sehr die Lokomotive die Be­satzung gewechselt hat, als dah vielmehr der Zug eine neue Richtung erhielt. Die deutsche Weiche wurde umgestellt. Run nach drei 3ahren entdecken die Stillhoffenden plötz­lich zu ihrem Erschrecken, dah der Zug s i ch immer weiter von ihnen entfernt. Und nun verläht sie allerdings manchesmal die gleichgeschaltete Haltung. (Starker, anhalten, der Beifall?) Die Lohgerber können weder ihre Betrübnis, noch ihre Enttäuschung ver­bergen.

Dem Marxismus und insonderheit seinen jüdischen Drahtziehern müssen wir folgendes sagen: Wir ha­ben Euch vielleicht in zu großer Gutmütigkeit die Möglichkeit gegeben, bei kluger Zu« rückhaltung im Laufe der Zeit vergessen zu werden. Wir haben die Empfindung, dah diese Nachsicht mißverstanden wurde. (Sehr rich­tig!) Die Folgen konnten nicht ausbleiben und sind nicht ousgeblieben. Der nationalsozialistische Staat wird nunmehr seinen Weg in der Ueberwindung dieser Gefahren weiterschreiten. (Bravo!) Ich möchte dabei feststellen, daß der Kampf gegen die inneren Feinde der Nation niemals an einer for­mal en Bürokratie oder ihrer Unzu- länglichkeit scheitern wird (Lebhafter Beifall), sondern dort, wo sich die formale Bürokra­tie des Staates als ungeeignet erweisen sollte, ein Problem zu lösen, wird die deutsche Nation ihre lebendigere Organisation ansetzen, um ihren Lebensnotwendigkeiten zum Durchbruch zu verhelfen. Denn es ist ein grober Irrtum, zu mei­nen, daß etwa die Nation irgendeiner formalen Er­scheinung wegen da wäre, und daß mithin, wenn

eine Erscheinung nicht in der Lage ist, die ihr ge­teilten Ausgaben zu lösen, die Nation vor diesen Ausgaben zu kapitulieren hat. Im Gegenteil:

Was slaallich gelöst werden kann, wird staal- lich gelöst. Was der Staat feinem ganzen wesen nach eben nicht zu lösen in der Lage ist, wird durch die Bewegung gelöst (Minuten­langer Beifall.). Denn auch der Staat ift nur eine der Organifafionsformen des völkischen Lebens, angetrieben und beherrscht aber von dem unmittelbaren Ausdruck des volklichen Lebenswillens, der Partei, der national­sozialistischen Bewegung.

Diese Entschlossenheit, bestimmte Gefahren untef allen Umständen und schon im Keime zu ersticken, wird, wenn es jemals nötig sein sollte, auch davor nicht zurückscheuen, Funktionen, für die ersichtlich öer Staat weil seinem innersten Wesen fremd - nicht geeignet ist, auf dem Wege der Ge. setzaebungdenEinrichtungenzuub er­tragen, die für die Lösung einer solchen Auf- gäbe besser geeignet erscheinen! (Beifall.) Allein darüber entscheidet ausschließlich der Wille der Führung und nicht der Wille des Einzelnen. Unsere Kraft liegt in unserer Dlszl- p l i n.

Aationalsozialismus und Konfessionen.

Wenn ich in diesem Zusammenhänge auch auf die Gefahren der politisierenden Konfessio­nen eingehe, bann geschieht es, weil wir darin nur die uns seit jeher bekannten, mit dem Marxismus verschwisterten Erscheinungen sehen. Ich möchte dazu einige Grundsätze aussprechen: Die Partei hat weder früher noch hat sie heute die Absicht, in Deutschland irgendeinen Kamps gegen das Christen­tum zu führen. Sie hat im Gegenteil versucht, durch die Zusammenfassung unmög­licher protestantischer Landeskirchen eine große evangelische Reichskirche zu schaffen, ohne sich dabei im geringsten in Be- kenntnisfragen einzumischen. Sie hat weiter ver­sucht, durch den Abschluß eines Kon­kordats ein für beide Teile nützliches und dauerndes Verhältnis mit der katholischen Kirche herzustellen, sie hat sich bemüht, die Or­ganisation der G o 11 l o s e n - B e w e a u n g in Deutschland zu beseitigen, und sie hat in diesem Sinne auch unser ganzes Leben gesäu­bert von unzähligen Erscheinungen, deren Be­kämpfung ebenso die Aufgabe der christlichen Be­kenntnisse ist oder wäre.

Der nationalsozialistische Staat aber wird unter feinen Umständen dulden, daß auf irgendwelchen Umwegen die Poli­tisierung der Konfessionen entweder fortgeführt oder gar neu begonnen wird. (Star­ker Beifall.) Und hier möge man sich über die Entschlossenheit der Bewegung und des Staa­tes keiner Täuschung hingeben! (Bravo!) Dir haben den politischen Klerus schon einmal be­kämpft und ihn aus den Parlamenten heraus­gebracht und das nach einem langen Kampf, in dem wir keine Staatsgewalt und die andere Seite die gesamte hatte, heute haben wir aber diese Gewalt und werden den Kampf für diese Prinzipien leichter bestehen können.

Wir werden auch diesen Kampf nie kämpfen als einen Kampf gegen das Christentum oder auch nur gegen eine der beiden Konfessionen. Aber wir wer­den ihn dann führen zur Reinhaltung unseres öffentlichen Lebens von jenen Priestern, die ihren Beruf verfehlt haben, die Politiker hätten werden müssen und nicht Seelsorger. (Sehr richtig! Star­ker Beifall.) Ein Sieg des Kommunismus würde das Problem der 26 antiquarischen Lan­deskirchen genau so wie das der katholischen Zen­trumspolitik sehr schnell gelöst haben. (Lang­anhaltender Beifall.)

Diestreitbaren Kirchen" haben jedenfalls überall dort, wo der Bolschewismus zur Macht kam, ein wesentlich unrühmlicheres Bild geboten als die streitbare" nationalsozialistische Bewegung in Deutschland, die mit ihren zahllosen Märtyrern die kommunistischen Mord- und Brandstifter zu Paaren getrieben hat. (Beifall.)

Die dritte Gruppe unserer Wider­sacher ist an sich nur pathologisch zu werten. Es sind Menschen, die nun einmal eingesehen haben, daß der heutige Staat und die Nation in der Stel­lung ihrer Aufgaben und dem Tempo und der Gröhe ihrer Erfüllung außer Verhältnis zu ihrer geistigen und willensmäßigen Beleibtheit stehen. (Beifall.) Statt aber nun das Überflüssige ihrer Existenz zu begreifen, beten s i e zu ihrem al­ten ©ott, er möge dieZukunftin di e Ver­gangenheit verwandeln. Soweit sie solchen Sehnsüchten im Stillen frönen, haben wir keine Veranlassung, sie in ihren Erinnerungen zu ftären. Versuche aber, traditionsgebundene Ge­meinschaften allmählich in Lautsprecher für ihre heimlichen Wünsche auszu­bauen, werden wir schnell und gründlich besei­tigen. Das deutsche Volk will diese Musik nicht hören. Es verehrte wohl einst die Komponisten, aber es hat keinen Respekt vor den schlechten Epi­gonen und kleinen Dirigenten, die heute als letzte Gespenster bürgerlicher Herkunft Herumgeistern. (Sehr starker Beifall.) Diese Welt ist tot, und die Toten sollen endlich ruhig bleiben.

Die Bewegung her Aushruck hes emheiittchen

Wollens her Hatton.

Wenn man aber alle diese Erscheinungen an seinem Auge vorüberziehen läßt, die sich mit dem neuen Deutschland glauben unter keinen Umständen aussöhnen zu können, so wird man ohne weiteres zufolgender Ansicht gelangen:

1. Alle diese Erscheinungen sind nur einig im R e g a t i v e n, d. h. sie sehen im heutigen Staat den gemeinsamen Feind. Allein ihnen allen ist nicht zu eigen auch nur die geringste gemeinsame 3bee. Und

2. wo würde Deutschland hinkommen, wenn dieses Sammelsurium jemals wieder zu Einfluß und Bedeutung gelangen könnte? 3ahrhunderle hindurch war unser Volk zerrissen von un­zähligen Meinungen und Auffassungen, erst stammesmähig, dynastisch, dann religiös, endlich politisch und weltanschaulich gespalten. Als wir Ralionalsozialisten um die Macht kämpften, da strikten sich in Deutschland um unser Volk 37 Parteien, zwei Konfessionen und nicht zählbare Vereinigungen usw. Rach einem unerhörten Aufklärungskampf, nach unendlichen Opfern ist es uns gelungen, neun Zehntel unseres Volkes zu einer Auffassung zu bekeh­ren und einem Willen unterzuordnen. Das letzte Zehntel verkörpert den Rest der 37 Par­teien, der Konfessionen, der ehemaligen Ver­eine, kurz und gut, jenes Durcheinander, das Deutschland jahrhundertelang von einem Ver­derben in das andere riß. And so können wir denn, wenn wir alles in Ruhe überblicken, was die letzten 3ahre unserem Deutschen Reich an Erfolgreichem gegeben haben, am Ende immer wieder als erhebendste Feststellung folgendes

bekennen: Das Wertvollste ist und bleibt die Bewegung, die die Ration zu einer Einheit zufarnmenfahte und ihr Dollen in einem einzi­gen Willen in Erscheinung treten läßt. (Beifall.) Welche Sicherheit und welche Ruhe beherrscht unser heutiges Deutschland.

Wohin wir um uns blicken, wir sehen überall die Fermente der Dekomposition, die Elemente der Auflösung. Endlose Streiks, Aus­sperrungen, Strahenkämpfe, Zerstörungen, Haß und Bürgerkrieg, wurzellose jüdisch-internationale Wanderscholaren treiben sich in den Völkern her- um, Hetzen gegen jede gesunde Vernunft und peit­schen die Menschen gegeneinander auf. Unter dem Vorwand, die Interessen der Klassen zu vertreten, mobilisieren sie den -Bürgerkrieg, der nur ihren eigenen Interessen die erfolgreichste Befriedigung gewährt.

Und wir sehen die Folgen. In einer Welt, die eigentlich im Ueberfluß leben müßte, herrscht Not. Länder, die von kaum 15 Menschen auf den Quadratkilometer bewohnt werden, leiden un­ter Hunger, Staaten, die mit allen nur er­denklichen Rohstoffen gesegnet sind, bringen es nicht fertig, ihre Arbeitslosenheere zu vermindern.

Es ist ein Triumph für die Wirksamkeit des nationalsozialistischen Regimes, daß es ihm gelun­gen ist, einem Lande, in dem 137 Menschen auf dem Quadratkilometer leben, das keine Kolonien besitzt, dem die meisten Rohstoffe fehlen, das 15 Jahre lang bis aufs Blut ausgepreßt wurde, das sämtliche Auslandskapitalien verlor, mehr als 50 Milliarden Reparationstribute leistete, das vor dem vollkommenen Ruin seiner Wirtschaft stand wenn auch unter schwersten Soraen die Existenzmög­lichkeit zu erhalten, die Arbeitslosen zu vermin­dern, so daß wir heute besser dastehen als manche der reichen Länder der Erde.

Der Weg hes letzten Jahres.

Wenn ich aus dem heutigen Anlaß vor Ihnen, meine Parteigenossen und Parteigenossinnen, und damit vor dem deutschen Volk, eine kurze Dar- stellung des vergangenen Jahres gebe, dann ge­schieht es, um Ihnen die konsequente Erfüllung unserer übernommenen Pflicht zu zeigen und um daraus die Aufgaben für die Zukunft abzuleiten. 1. Die nationalsozialistische Partei.

Der letzte Parteitag stand noch unter dem Zeichen der Ueberwindung einer inneren Krise der Bewegung. Wahnsinnige Ehrvergessene hatten damals versucht, die Partei zu einem Instrument ihrer eigenen Interessen umzuaesbalten. Auch die letzten Reste dieses Unternehmens sind seitdem liquidiert worden. Die Partei hat sich in die­sem Jahr außerordentlich gefestigt. Ihre innere Organisation wurde weiter ausgebaut. Zahlreiche Stellen des Staates wurden mit zuverlässigen Parteigenossen besetzt. Leider hat das Schicksal einen unserer allerbesten Kämpfer, Pg. S ch e m m , zu früh aus unserer Mitte gerissen. Mit ihm starb ein Apostel der nationalsozialistischen Erhebung.

Das Vordringlichste dieser inneren Parteiarbeit war die durch die gelungene Revolution notwendig gewordene Absteckungder neuen Arbeits­gebiete. An der Spitze stand vor allem die Ver­tiefung der Erkenntnis, daß mit dem Wieder­aufbau der Armee der nationalsozialistische Staat eine neue Säule mit besonderer, ih r allein vorbehaltener Aufgabe erhalten

hat. Dies führte nicht nur zu einer scharfen Um« reißung der Aufgabengebiete der Bewegung, son­dern auch zur Liquidierung derjenigen Einrichtun­gen, die durch den Zug dieser Entwicklung in Zu­kunft eine Störung der Ordnung bedeutet haben würden. '

Partei, SA. und SS. sind in diesem Jahre in ihrer Verwaltung vereinfacht, in ihrem Mitgliederbestand aber schärfere« Prüfungen unter­worfen worden. Das Ergebnis ist eine ziffern­mäßige Beschränkung und eine wert­mäßige Steigerung gewesen.

Das Gefühl der inneren Zusammengehörigkeit der alten Parteigenossen hat sich nicht nur nicht gelockert, sondern im Gegenteil eher noch auf das Innigste vertieft. Der Parteitag selbst gilt für alle Kämpfer auch Heuer wieder als die freudige Wie­dersehensfeier. Die zur Bewegung gestoßene Jung­mannschaft wird den Charakter dieser kämpferischen politischen Auslese der deutschen Nation nicht ver­ändern, sondern festigen.

2. Der Staat.

Der Kampf, den die nationalsozialistische De» Biegung seit dem Tage chrer Neugründung auf ihrs Fahne geschrieben hat, wurde mit einem geschicht­lich beispiellosen ©rfotg fortgeführt. Das Reich ist in immer steigendem Ausmaß dem Nationalsozialis» mus verfallen. Die Wirkung dieses Kampfes aber war nie fühlbarer als in den zurückliegenden zwölf Monaten. Deutschland ist frei geworoev-