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In Brand geschossenes Dorf bei Seres.

abteilun.

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Au haben in allen einschlägigen Geschäften

Major von Loeper, der Leiter der Siedlungs- der NS.-Kriegsopfer-Versor» Schneider und Dicks vom Reichs-

gewesen. Er erzählte, gegen 200 Menschen seien am Samstag in Kuba abgeschlachtet

fordern. Dem griechischen Gesandten in Sofia ist Anweisung erteilt worden, in diesem Sinne Schritte bei der bulgarischen Regie­rung zu unternehmen.

Rach in Athen vorliegenden Meldungen trifft V e n i s e l o s Vorbereitungen, im Flugzeug von Kreta aus die Fluchtzu ergreifen. Wohin sich Veniselos zu wenden gedenkt, ist nicht bekannt.

Achtung! Vettrauensraiswahl!

Das Relchswahlbüro der DAA. für die Verlrauensratswahlen teilt mit: Der letzte Tag für die Auslegung der Liften für die Ver­trauensratswahlen am 12. und 13. April 1935 ist der 28. März. Hach diesem Tage werden keine Listen mehr angenommen. Die Wahlpropa­ganda seht schlagartig mit dem 2. April ein und findet ihren Höhepunkt am 9. und 10. April. Die bekannte st en Führer der Bewegung und der Deutschen Arbeitsfront wer­den zu den Gefolgschaften der Betriebe sprechen. Als Wahltag ist der 12. und 13. April vor­gesehen. Bur an diesen beiden Tagen wählen die Gefolgschaften ihre Vertrauensräte.

SA.-Mann als Repräsentant seines Sturmes ent­sandt ist, während seine Kameraden am Stand­ort antreten, um durch Gemeinschaftsemp- fang auch ihrerseits an dem Appell teilzunehmen. Im Anschluß daran marschiert die Alte Garde in breiten Zwölferreihen zur Wilhelm st raße, wo der Vorbeimarsch abgenommen wird. Am 22. März findet vor dem Reichstagsge­bäude eine Paradeaufstellung der alten SA. statt, bei der Stabschef Lutze zu seinen Män­nern sprechen wird.

Reben diesen großen Veranstaltungen wird den SA.-Männern Gelegenheit zu Stadtbe­sichtigungen gegeben. Abgeschlossen wird der feierliche Tag durch Kameradschaftsabende der einzelnen SA.-Gruppen. Im Anschluß an diese wird die Rückreise in die Heimatorte angetreten.

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ound der Kinderreichen. Im Auftrage des Siedlungsbeauftragten Dr. Ludovici er­klärte Parteigenosse G l a tz e l vom Reichsheim­stättenamt, daß die Hauptanstrengung zur Besse­rung der Verhältnisse auf die Senkung der Zinsen gerichtet sein werde. Unter starker Zu­stimmung erklärte der Redner: Wenn man für die Zukunft das Ziel eines bodenständigen Volkes er­strebe, so können wir uns der Pflicht nicht ent­ziehen, benjenigen Volksschichten zu helfen, die aus eigener Initiative Pioniere gewesen sind. Ein Ver­treter des Reichsbundes der deutschen Mieterver­eine warf u. a. die Frage auf, wie die zukünftige Senkung der Hauszins st euer mit der Sanierung des Neuhausbesitzes verbunden werden könne. Des weiteren sprachen Pg. David von der Reichsleitung der NS.-Volkswohlfahrt und Dr.-Jng. K a m m l e r, der Führer des Reichsbundes der Kleingärtner- und Kleinsiedler Deutschlands. Am Nachmittag berichteten die Provinzialverbandsleiter über die Lage des Neuhausbesitzes in den ver­schiedenen Gegenden des Reiches. In einem zu-

KreuzerHelli" im Besitz der griechischen Negierung.

Athen, 11. März. (DNB.) Nach Meldungen aus Kavalla haben in der Nacht zum Montag die aufständischen Offiziere den Kreuzerh e l l i" verlassen. Ein regierungstreuer Offizier über­nahm das Kommando über das Schiff. Nach dem Abzug der Aufständischen stellte er das Schiff und seine Besatzung, wie er durch Funkspruch mitteilte, der Regierung zur Verfügung. Der Kreuzer ist in Kassandra (südlichste Halbinsel von Chalkidike) eingetroffen und wartet die Be­fehle der griechischen Regierung ab. In der Nacht zum Montag hatten sich an Bord des Kreuzers dramatische Szenen abgespielt. Die an Bord befind­lichen regierungstreuen Matrosen er­hoben sich gegen die aufrührerischen Offiziere, die das Kommando des Kreuzers inne hatten und warfen sie ins Meer. Spä­ter unternahm dann ein regierungstreuer Schiffs­leutnant das Kommando und stellte Schiff und Be­satzung der Regierung zur Verfügung.

Ernennungen und Beförderungen im NSKK.

Berlin, 12. März. (DNB.) DerV. B." mel­det: Der Führer ernannte mit Befehl von 23. Fe­bruar 1935 zum Ehrenführer im Range eines Obergruppenführers des NSKK. den Reichs- s ch a tz m e i st e r der NSDAP. Franz Xaver Schwarz. Reichsschatzmeister Schwarz bekleidet den gleichen Rang bereits in der SA. und SS. Gleichzeitig ernannte er zum Ehrenführer im Range eines Gruppenführers des NSKK. den Gau­leiter Josef Bürckel. Durch den gleichen Befehl wurden ernannt bzw. befördert: Gruppenführer Josef Seidel, bisher im Stabe der Obersten SA- Führung, unter Versetzung zum NSKK. zum Kraftfahrinspekteur West, Oberführer Karl Offermann unter Beförderung zum Bn- gadeführer zum K r a f t f a h r i n sp e k t e u r Ost, Standartenführer Heinrich Sauer unter Beförde­rung zum Oberführer zum Führer der Motor- bri'gade Pommern.

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Am 21. März:

Tag der Alten Garde der SA. in Berlin

Berlin, 12. März. (DNB.) Die NSK. meldet: Am Tage der zweiten Wiederkehr des historischen Tages von Potsdam, am 21. März, findet in Berlin ein großer Aufmarsch der SA. aus dem ganzen Reiche statt, an dem von jedem SA. - Sturm Deutschlands der Dienstälteste SA. - Mann teilnimmt. Zu­gleich marschieren alle Sturmfahnen, die den Na­men eines für die Bewegung gefallenen SA.-Man- nes tragen, sowie aus jeder SA.-Gruppe das älteste Feldzeichen mit auf. Es ist mit einer Beteiligung von über 18 000 SA.-Männern zu rechnen. Den Auftakt des großen Tages bildet einAppellder SA. im S p o r t p a l a ft, zu dem der dienstälteste

menos und seine Offiziere, die sich zunächst als Re­gierungskommissare ausgegeben hatten, den bulgari­schen Grenzoffizieren, wer sie eigentlich seien. Da sie erklärten, daß sie den ganzen Tag keine Nah­rung zu sich genommen hätten, wurden sie in das nächste Dorf geführt, wo sie sich v e r p f l e g t e n. heute werden die Flüchtlinge in dem bulgarischen Grenzposten übernachten und morgen nach So­fia gebracht werden. Im Gespräch mit Offi­zieren erklärte General Kamenos, daß innerhalb eines großen Teiles seiner Truppen Meutereien ausgebrochen feien, die ihn schließlich zum Rück­zug gezwungen hätten.

Griechenland fordert Auslieferung der Rebellen.

Auch Beniselos flüchtet.

Athen, 12. März. (DNB.) Wie nunmehr auch hier bestätigt wird, ist General Kamenos mit sieb­zehn Offizieren unter Mitnahme von sech­zig Millionen Drachmen auf bulgarisches Gebiet geflüchtet. Zwei weitere Sonderzüge mit Rebellen sind in Richtung Dedeagatsch abgefahren. Die griechische Regierung hat dem griechischen Kon­sul in Philippopel befohlen, sich an die bulgarisch­griechische Grenze zu begeben und die 60 Mil­lionen Drachmen zu beschlagnahmen, die der Aufrührergeneral Kamenos mitgenom­men hat. Gleichzeitig soll der Konsul die V e r h a f - tung des General Kamenos und feiner Offiziere

Sie habe vielmehr rein wirtschaftliche und kulturelle Ziele verfolgt. Die Zugehörigkeit zur ESA. sei auch nicht verboten gewesen. Das ganze Material, das gegen die von ihm verteidigten Angeklagten jetzt ausgespielt würde, sei gegenstandslos. Die beschlag­nahmten Bücher seien heute noch in Kow- n o e r Buchhandlungen z u haben. Irgend­welche militärischen Waffen oder auch nur Pistolen seien bei seinen Mandaten nicht auf- gefunden worden. Von einem bewaffneten Aufstand könne überhaupt keine Rede sein. Der Verteidiger bat, alle seine Mandaten frei­zusprechen. Dabei wies er darauf hin, daß die Mehrzahl von ihnen Jugendliche unter 20 Jahren seien, die ja zum größten Teil für die angeblichen Vergehen bereits von dem litauischen Kriegskommandanten in Memel erheblich bestraft worden seien. Nach einem alten Rechtsgrundsatz sei es unmöglich, diese Angeklagten wegen der gleichen Vergehen noch einmal zu ver­urteilen, zumal sie auf Grund der Anklage bereits eine außerordentlich lange Zeit in U r. t c r - suchungshaft sähen.

Die militärischen Operationen beendet.

Kondhlis heute wieder in Athen.

Athen, 11. März. (DNB.) Die griechischen Re­gierungstruppen setzten ihren siegreichen Vormarsch im mazedonischen Kampfgebiet fort. Die Stadt Drama und der bisher ebenfalls von den Auf­ständischen besetzten Hasen Kavalla wurden von den Aufrührern am Montagmittag geräumt. In Drama haben sich etwa 3000 Aufrührer mit vielen Offizieren den Regierungstruppen ergeben. General Gialistras hat Dedeagatsch und K o m o t i n i eingenommen und verfolgt die flüchtenden Aufstän­dischen. General K o n d y l i s, der abends in Ka­valla eintraf, wird am Dienstagfrüh mit dem Flug­zeug nach Athen zurückkehren. Man kann die militärischen Operationen im allgemeinen als beendet ansehen. Es dürften lediglich örtliche Maßnahmen zur endgültigen Wiederherstellung der Ordnung notwendig fein.

Die Rebellengenerale treten ans bulgarisches Gebiet über.

Auf der Flucht vor den Regierungstruppen.

Sofia, 11. März (DNB.) Der gesamte G e n e = ralstab der griechischen Aufständischen in Thrazien-Mazedonien mit General Kamenos an der Spitze hat sich heute nachmittag um 2.30 Uhr beim bulgarischen Grenzposten Magasa im Abschnitt Mastanly den bulgari­schen Grenzbehörden ergeben. Zusam­men mit General Kamenos ergaben sich zwei Ober­sten, vier Oberstleutnants, sechs Hauptleute, sechs Leutnants und der Gouverneur von Griechisch-Thra­zien.

Als die vier Autos der Flüchtlinge in unmittel­barer Nähe der bulgarischen Grenze in der grund­los aufgeweichten Straße stecken blieben, näherte sich ihnen eine verstärkte regierungstreue griechische Grenzwache, die offenbar den Auftrag erhalten hatte, die Flucht der aufständischen Offiziere nach Bulgarien zu verhindern. Als die Offiziere die Wache bemerkten, flüchteten sie unter Mitnahme ihres Gepäcks in wilder Hast der bulgarischen Grenze zu. Nur drei von ihnen blieben auf dem Kraftwagen zurück und e r - gaben s i ch. Als die Wache sie entwaffnen sollte, verübte einer von ihnen, ein Hauptmann, Selbst­mord mit der Pistole. Die griechischen Soldaten setzten nunmehr den flüchtenden Offizieren nach, die bereits das bulgarische Gebiet er­reicht hatten und bei dem bulgarischen Grenz­posten standen. Als die Verfolger Anstalten mach­ten, auf die Offiziere zu schießen, erklärte einer der Befehlshaber der bulgarischen Wache, daß diese das Feuer der Griechen sofort erwidern würden. Die griechischen Soldaten zogen sich hierauf zurück. Nach diesem Zwischenfall erst erklärte General Ka-

worden. Es herrsche dort die größte V e r i r u n g. Man finde überall Leichname. Er sicherte, weder Mendieta noch Batista hätten die Befehlsaewalt. Er wisse nicht, wer Be­fehle erteile. Die Lage in'Havanna ist sehr ernst, da der Verkehrsstreik immer mehr in kommu­nistisches Fahrwasser gerät. Bombenan­schläge und Feuergefechte in allen Teilen der Stadt nehmen immer mehr zu. Die Straßen sind fast menschenleer. Alle Cafes und Vergnügungs­lokale sind geschlossen. Präsident Mendieta hat erklärt, daß er nicht daran denke, die Macht aus den Händen zu geben.

Der preußische Gtaats- haushali 1935.

Berlin, 11. März. (DNB.) Der Preußische Mmisterrat hat unter Vorsitz des Ministerpräsiden­ten Göring den Staatshaushaltsplan für das am 1 April beginnende Rechnungsjahr 1935 ver­abschiedet. Wie der Finanzminister ausführte, hat sich das laufende Rechnungsjahr entsprechend der allgemeinen Besserung der Wirtschaftslage b e - friedigend entwickelt. Die Mehreinnahmen sind zu Rückstellungen verwendet worden, die dazu beitragen, die im bevorstehenden Rechnungsjqhr 1935 zwangsläufig eintretenden Verschlechterungen des Haushaltes auszugleichen.

Der Staatshaushaltsplan für das Rechnungsjahr 1935 ist mit 2001 Millionen Reichsmark in Ein­nahme und Ausgabe ausgeglichen. Sämtliche Zah­len lieaen unter denen des Vorjahres.

Die Aufstellung des Haushaltsplanes begegnete insofern besonderen Schwierigkeiten, als allein in Höhe von 270 Millionen Reichsmark mit zwangs­läufigen Verschlechterungen für das Rechnungsjahr 1935 gerechnet werden mußte. So ist die Entschädi­gung des Reiches für die Aufhebung der landwirt­schaftlichen Grundoermögenssteuer fortgefallen. Die Senkung der Hauszinssteuer bedeutet einen weite­ren Ausfall. Die volle Aufhebung der in Preußen geltenden Einbehaltung eines Teiles der Bezüge Ser Beamten und Angestellten bringt Mehrausga­ben. Trotzdem war es möglich, die bereits im letz­ten Zähre in Angriff genommenen vordringlichen Staatsaufgaben durch Bereitstellung ausreichender Mittel auszugestalten. Der außerordentliche Haus­halt enthält in der Hauptsache Maßnahmen im Interesse der Arbeitsbeschaffung, insbesondere Der« stärkte Förderung von Landesmeliorationen.

Die Wahlen zum Danziger Volkstag.

Zusammenbruch des Mitäraufstandes in Rordgriechenland

Die Führer der von Begierungsiruppen geschlagenen Aufständischen ergeben sich bulgarischen Grenzwachen.

Berlin, 11. März. (DNB.) Für den 7. April 1935 sind Neuwahlen zum Danziger Dolkstag aus­geschrieben. Wahlberechtigt sind auch die Danziger Staatsangehörigen, die am Wahltage nicht ihren st ändigenWohnsitzimFrei- ft a a t haben. Die Anträge auf Zusendung eines Wahlscheines sind an das Wahlamt der Freien Stadt Danzig, Polizeipräsidium, Karrenwall, zu richten. Dem Eintrag ist ein Auszug aus dem poli­zeilichen Melderegister (Meldeschein) ihres augen­blicklichen Wohnsitzes und die Nummer ihres gülti­gen Danziger Passes beizufügen. Die Wahlberech- tigten erhalten bei Vorlage ihres Paffes oder ihres Wahlscheines und des polizeilichen Meldescheines auf den Ausgangsbahnhöfen einen Freifahrt- schein der Reichsbahn bis Firchau oder Groß- Boschpol. Weiterfahrt wird an den Grenzbahnhöfen geregelt. Für die Rückfahrt auf Freifahrtschein, die am Montag, den 8. April, angetreten werden muß, werden Bescheinigungen im Wahllokal aus- aegeben. Die Wahlberechtigten erhalten bei Vorlage des Wahlscheines von ihrem zuständigen Finanzamt die Erlaubnis zur Mitnahme eines Betrages bis zu 50 Mark. Weitere Auskünfte erteilen die Vereine der Danziger im Reich und die Danziger Verkehrs­zentrale, Berlin W 8, Unter den Linden 16.

Die Verteidiger-Plädoyers im Memelprozeß.

Kowno, 11. März (DNB.) Im Memelländer- Drozeß begannen die Plädoyers der Verteidiger. Rechtsanwalt Sarin, der Saß und Ropp sowie weitere 22 Mitglieder der Christlich-Sozialistischen Arbeitsgemeinschaft (ESA.) verteidigt, stellte fest, daß die ESA. keine politisch en Bezie­hungen zu Deutschland unterhalten habe.

Tagung -er Neuhaus- und Eigenheim- besitzer.

Berlin, 11. März. (DNB.) Im Preußenhaus begann eine Verbandsleitertagung des Reichsver« bandes deutscher Neuhaus- und Eigenheimbesitzer, die aus dem ganzen Reiche stark besucht war. 23er« bandsleiter Direktor Fischer stellte fest, daß auf dieser Tagung Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Schuldner und Gläubiger, überhaupt alle Kreise vertreten seien, die irgendwie mit dem Hausbesitz zu tun hätten. Als weitere Redner sprachen der Vertreter der Deutschen Arbeitsfront, Reichsfachgruppe Haus- und Grundstückswesen, S ch n e i o e r, der Landesgruppenführer des Gaues Groß-Berlin des Reichsluftschutzbundes

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